Die neuen Fernsehtipps

Vom 16. bis 28. Februar 2019…

So, 17. Feb · 11:20-11:50 · arte
Stätten des Glaubens: Israel – Jerusalem, die Stadt der drei Religionen

Die Stadt Jerusalem ist ein heiliger Ort mit weltweit anerkanntem Symbolcharakter. Die winzige Altstadt birgt Heiligtümer von höchster Bedeutung für die drei monotheistischen Weltreligionen: die Grabeskirche für die Christen, die Klagemauer für die Juden und der Felsendom für die Muslime. Der Film erkundet die drei religiösen Stätten und ihre Verbindungen untereinander und zeigt die Menschen, die sie tagtäglich schützen und mit Leben erfüllen.

Mo, 18. Feb · 20:15-21:00 · PHOENIX
Schatten über München

Lange bevor Hitler in Berlin die Macht „ergreift“, findet er an der Isar den perfekten Nährboden für seine persönliche Weiterentwicklung und seine nationalsozialistische „Bewegung“. Vor allem in der Zeit nach der Räterepublik und während der Weimarer Republik verändert sich das Klima in München fundamental von einer weltoffenen, liberalen Grundhaltung zu einer immer reaktionärer werdenden, konservativen Gesellschaft, die mehr und mehr nach einer starken, führenden Kraft verlangt. Wieso wird ausgerechnet München zur „Hauptstadt der Bewegung“? Wo liegen die Ursachen für den aufkommenden Nationalismus und den sich kontinuierlich ausbreitenden Antisemitismus? Welche gesellschaftliche, religiöse und vor allem politische Konstellation machen München zur Wiege des Nationalsozialismus? Fragen wie diese möchte die Filmautorin beantworten und anhand der Erlebnisse und Erinnerungen jüdischer Mitbürger die fatalen Veränderungen widerspiegeln. Bereits in den 1920er-Jahren zeichnen sich in München jene Strömungen ab, die später zum Dritten Reich und in den Zweiten Weltkrieg führen. Lange bevor Hitler in Berlin die Macht „ergreift“, findet er an der Isar den perfekten Nährboden für seine persönliche Weiterentwicklung und auch für seine „Bewegung“. Vor allem in der Zeit nach der Räterepublik und während der Weimarer Republik verändert sich das Klima in München fundamental von einer weltoffenen, liberalen Grundhaltung zu einer immer reaktionärer werdenden, konservativen Gesellschaft, die mehr und mehr nach einer starken, führenden Kraft verlangt. Reaktionäre Kräfte gewinnen mehr und mehr an Einfluss und Macht, die rechten Schlägertrupps verbreiten Angst und Schrecken. Gleichzeitig werden Hitler und seine Ideen für eine breite Schicht salonfähig. Zunehmend werden auch jüdische Mitbürger zu Ausgegrenzten und Verfolgten, darunter auch der Nobelpreisträger Richard Willstätter, der Anwalt Max Hirschberg und der Schriftsteller Lion Feuchtwanger, der in seinem Roman „Erfolg“ sehr eindrucksvoll schildert, wie die Stimmung im München der 1920er-Jahre kippt. Angelehnt an reale Personen und Ereignisse beschreibt Feuchtwanger die Veränderungen im jüdischen Leben in München in den Jahren vor der „Machtergreifung“.

Mo, 18. Feb · 21:00-21:45 · PHOENIX
Die Versteigerer – Profiteure des Holocaust

Neue Aktenfunde machen es möglich, eines der schrecklichsten Kapitel der deutschen Geschichte aus einer vollkommen neuen Perspektive zu erzählen. Mit der Akribie eines deutschen Beamten hat der Versteigerer Hans Klemm in Leipzig jeden seiner Verkäufe ehemals jüdischen Eigentums zwischen 1933 und 1944 dokumentiert. In unzähligen Listen sind die von den ausreisenden und deportierten Juden zurückgelassenen Gegenstände erfasst: Betten und Schränke, Tische und Stühle, Bettwäsche, Kleidung, Musikinstrumente und Spielzeug. Jeder Gegenstand wird geschätzt und dann versteigert. Die Aktenfunde rund um den Leipziger Versteigerer Klemm waren für die beiden Filmemacher Jan N. Lorenzen und Michael Schönherr der Anlass, sich auf eine Reise durch Deutschland zu begeben. In aufwendiger Recherche haben sie festgestellt: Überall, in jeder Stadt und in jedem Dorf, in dem Juden gelebt haben, sind deren Habseligkeiten meist unmittelbar nach deren Deportation unter den Hammer gekommen und dies wurde genau dokumentiert: Im mecklenburgischen Stavenhagen z.B. kümmert sich der Bürgermeister persönlich um den Verkauf der Hühner und Kaninchen des „Juden Jacobssohn“. In Schwerin leuchtet Elektromeister Max Kuhlmann den Verkaufsraum aus. In Lörrach bannt ein Polizeifotograf auf Zelluloid, wie im Ort eine Art Schlussverkaufsstimmung entsteht, als die Gegenstände und Möbel der deportierten Juden direkt in den Innenhöfen der Häuser versteigert werden. Und in Düsseldorf freut sich die Stadtverwaltung, dass mit dem „frei Werden“ der jüdischen Wohnungen nunmehr bombengeschädigten „Volksgenossen“ ein Ersatz für ihre verbrannten Sachen geboten werden kann. Die Filmemacher haben unveröffentlichtes Filmmaterial gefunden und mit Zeitzeugen gesprochen, die in ihren Kellern Möbel oder andere Gegenstände aus ehemals jüdischem Besitz bewahren. Auf der Basis dieser Recherche lässt sich die Geschichte der „Judenmöbel“ erzählen: Wer hat sie bekommen? Wer hat sich an ihnen bereichert? Und wo finden sich Dinge bis heute?

Di, 19. Feb · 21:45-22:30 · Das Erste (ARD)
Die Charité – Medizin unterm Hakenkreuz

Als 1933 die Nationalsozialisten an die Macht kommen, begrüßen die meisten Ärzte der Charité – wie der weltberühmte Chirurg Ferdinand Sauerbruch – das neue Regime. Zu allen Gelegenheiten schmücken sich die Nazibonzen mit ihren Ärzten. Ein Kollaborationsverhältnis, das beiden Vorteile bringt. Von den 20 Ärzten, die im Nürnberger Ärzteprozess nach dem Krieg angeklagt wurden, waren sieben Berliner. Die Charité ist Anfang 1933 ein Leitbild für Ärzte aus ganz Europa, ein Mekka für Patienten aus aller Welt. Als die Nazis die Macht übernehmen ruft der weltberühmte Chirurg Ferdinand Sauerbruch die jungen Mediziner auf “ … das notwendig Neue zu vollbringen“. Die national-konservative Gesinnung war Grundkonsens in der Ärzteschaft. Wie die meisten Ärzte der Charité begrüßt er das neue Regime. Nur 12 Jahre später operiert er Tag und Nacht Kriegsverletzte im engen Bunker unter seiner Klinik, während über ihm, in den Trümmern der Charité, der Häuserkampf tobt. Doch in diesen 12 Jahren ist Ungeheuerliches geschehen: Ärzte, die aus Beruf und Berufung angetreten waren, Leben zu retten, wurden Vordenker und Ausführende der NS-Rassengesetze; Mittäter und Wegebereiter einer verbrecherischen Medizin. Keiner der international hoch geachteten Professoren wie Ferdinand Sauerbruch, Walter Stoeckel oder Georg Bessau wurden Mitglied der NSDAP. Doch sie werden Aushängeschilder des Nationalsozialismus. Zu allen Gelegenheiten schmücken sich die Nazibonzen mit ihren Ärzten. Und die lassen sich gern in Dienst nehmen: Ein Kollaborationsverhältnis, das beiden Vorteile bringt. Von den 20 Ärzten, die im Nürnberger Ärzteprozess nach dem Krieg angeklagt wurden, waren sieben Berliner Hochschulmediziner, darunter auch Ärzte der Charité. Wie verstrickt sind die Forscher oder Gutachter – die Mediziner, die auf ihren alten Positionen neue Funktionen in der nationalsozialistischen Gesundheitspolitik erfüllen? Der Film begibt sich auf Spurensuche an die Schauplätze der dramatischen Ereignisse. Mit seltenen Archivaufnahmen, historischen Fotos, Experteninterviews und Zitaten aus bisher kaum bekannten Tagebüchern rekonstruiert der Film Verstrickung, aber auch Verweigerung von Ärzten der Charité im Nationalsozialismus.

Mi, 20. Feb · 09:20-09:50 · WDR
Westpol: Eins zu eins

Arye Shalicar, Politologe und Schriftsteller Thema: Gehören Juden heute zu Deutschland? Moderation: Matthias Degen

Mi, 20. Feb · 23:05-00:30 · arte
Francofonia

1940. Paris wird zur offenen Stadt erklärt und von der deutschen Wehrmacht besetzt. Die französische Kunstszene lebt in Angst: Was, wenn die Schätze aus dem Louvre den Nationalsozialisten zum Opfer fallen? „Francofonia“ ist eine Dokufiktion über zwei Männer, die aus Leidenschaft für die Kunst ihre politische Feindschaft beiseitelegen. Der russische Regisseur und Kunstliebhaber Alexander Sokurow blickt zurück in jenes Jahr, als die französische Hauptstadt um ihre schönsten Kunstwerke bangte. Er entwirft ein erschütterndes Szenario dessen, was sich im besetzten Paris hätte abspielen können: die Zerstörung kompletter Sammlungen aus dem Louvre oder die Vereinnahmung berühmter Gemälde durch ranghohe Nazi-Funktionäre … Doch zwei Männer, die gegensätzlicher nicht sein könnten, haben dieses Desaster verhindert: Louvre-Direktor Jacques Jaujard und Franz Graf Wolff-Metternich, der von 1940 bis 1942 den Kunstschutz der Wehrmacht in Frankreich leitete, schlossen einen unausgesprochenen Pakt, der für den deutschen Vertreter einem Verrat gleichkam und doch die Rettung der wertvollen Sammlungen gewährleistete. Alexander Sokurow inszeniert fiktive Wortwechsel zwischen Wolff-Metternich und Jaujard und verwischt bewusst die Grenzen zwischen authentischem Archivmaterial und nachgedrehten Szenen. „Francofonia“ ist kein Historienfilm, sondern ein faszinierender Spaziergang durch den Louvre von damals und heute – und eine sehr persönliche Reflexion über die Schutzbedürftigkeit von Kunst und ihre Bedeutung im Leben aller Menschen.

Do, 21. Feb · 07:15-08:00 · arte
360° Geo Reportage: Jerusalem im Morgengrauen

In der Altstadt von Jerusalem leben rund 30.000 Menschen – Christen, Juden und Muslime – auf engstem Raum. Sie produzieren täglich Tonnen von Müll. Nachts sind die Gassen vollgestopft mit Plastiksäcken, Kartons und Abfällen, dann ist die Heilige Stadt wahrscheinlich auch eine der dreckigsten. Jedenfalls bis Männer wie Midhat und Sharon ihren Job erledigt haben. Der Araber und der Jude befehligen jeweils eine eigene Truppe von Müllmännern. Sie mögen und sie brauchen sich, denn im jüdischen Viertel kommt Midhat ohne Sharon nicht aus – und umgekehrt. Ein kleiner Traktor kämpft sich frühmorgens die Stufen des muslimischen Viertels hinauf. Ein Mann springt ab und wirft die Säcke auf die Ladefläche des Anhängers. Der Ruf des Muezzins ertönt, dann Glockengeläut. Midhat Abu Hani muss sich beeilen, bald kommen Scharen von Gläubigen und Touristen. Dann ist hier kein Durchkommen mehr. Der Araber ist Chef der motorisierten Müllabfuhr und für zwölf Traktoren verantwortlich, mit denen seine Truppe jeden Tag Unmengen Unrat von den Straßen räumt. Midhats Kollege Sharon ist Chef der Kärchertruppe und einer von 3.000 Juden, die in der Altstadt arbeiten. Er wohnt mittlerweile außerhalb der Stadtmauern, aber aufgewachsen ist er hier zwischen 25.000 Palästinensern, 500 Christen und 1.500 Armeniern. Sharon beherrscht mehrere Sprachen. Das erleichtert ihm das Arbeiten mit seinen meist palästinensischen Kollegen und verschafft ihm Respekt. Für ihn wie für Midhat beginnt die Arbeit am frühen Morgen und endet nicht vor Mitternacht. Besonders heikel ist ihr Job an den Feiertagen der verschiedenen Religionen oder bei unvorhergesehenen Zwischenfällen. Ihre Heilige Stadt sauber zu halten ist weder für Sharon noch für Midhat ein alltägliches Geschäft. Beide sehen ihren Job als persönliche Herausforderung und als Beitrag für ein friedliches Zusammenleben innerhalb der Mauern von Jerusalem.

Do, 21. Feb · 20:15-21:00 · PHOENIX
Hitlergruß und nasse Hose

Die Reihe „Ein Foto erzählt Geschichte“ geht unvergesslichen, historischen Momenten nach, für immer festgehalten von einer Kamera. Fotos, die im kollektiven Gedächtnis bleiben, die symbolisch für ihre Zeit stehen. Wie die Aufnahme eines Mannes wenige Jahre nach dem Mauerfall, der weltweit zur Verkörperung des „hässlichen Deutschen“ wird. Rostock, August 1992: Hunderte Randalierer, Neonazis und Schaulustige versammeln sich vor einer Aufnahmestelle für Asylbewerber im Stadtteil Lichtenhagen. Auch der Hamburger Fotograf Martin Langer ist im Auftrag des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ in Rostock. Drei T age lang dokumentiert er die Ausschreitungen, bis er das Foto schießt, das zum internationalen Symbol der Randale wird: Ein betrunkener Mann im Deutschlandtrikot mit deutlich sichtbaren Flecken im Schritt seiner Jogginghose macht den Hitlergruß. Wochenlang haben sich die Anwohner über die Zustände in und um die restlos überfüllte Aufnahmestelle beschwert, jetzt schlägt die Wut in Hass und Gewalt um. Die Aufnahmestelle wird nach drei Tagen Randale evakuiert, doch die Ausschreitungen gehen weit Der Hass richtet sich nun gegen ein Wohnheim von vietnamesischen Bewohnern. Plötzlich werden die Polizeieinheiten abgezogen, und die rund 100 Bewohner sind der Meute schutzlos ausgeliefert. Molotowcocktails fliegen, Wohnungen brennen aus. „Ein Foto erzählt Geschichte“ rekonstruiert die Entstehung des berühmten Fotos innerhalb der dramatischen Ereignisse in Rostock mit zum Teil bisher unveröffentlichten Fotos von Martin Langer.

Do, 21. Feb · 21:00-21:45 · PHOENIX
Wie antisemitisch ist Deutschland?

Es brennen wieder israelische Flaggen, Gedenksteine an den Holocaust werden geschändet, auf vielen Schulhöfen ist „Du Jude!“ als Schimpfwort allgegenwärtig. Das Innenministerium verzeichnete für das Jahr 2017 1453 antisemitische Straftaten. Wie antisemitisch ist Deutschland wirklich? Und wer sind die Täter? Barrie Kosky, Intendant der Komischen Oper Berlin, sucht nach Antworten. Kosky trifft dabei auf Menschen, die unter antisemitischen Anfeindungen leiden, auf Menschen, die Antisemitismus bekämpfen, und jene, die ihn im Internet schüren. Dabei schreckt er auch nicht vor Konfrontationen zurück. Antisem itismus im deutschen Alltag Barrie Kosky ist Jude, stammt aus Australien und hat vor rund einem Jahr die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen. Der gefeierte Opernregisseur betrachtet die aktuelle Situation deshalb mit den Augen eines Neubürgers. Wie drückt sich Antisemitismus im Alltag der jüdischen Bevölkerung in Deutschland aus? Sind radikale Muslime oder Rechtsextreme die größere Bedrohung? Wie tief ist Antisemitismus in der Mitte der Gesellschaft verwurzelt? Was kann man dagegen tun? Wie kann man sich dagegen wehren?

Do, 21. Feb · 23:15-00:50 · SWR
Die Wohnung

Eine Wohnung in Tel Aviv, ein Stück Berlin mitten in Israel. 70 Jahre lang hat Gerda Tuchler hier mit Ehemann Kurt gelebt, nachdem das Ehepaar in den 30er Jahren aus Deutschland fliehen musste. Weggeschmissen haben sie nichts. Als Gerda Tuchler mit 98 Jahren stirbt, trifft sich die Familie zur Wohnungsauflösung. Regisseur Arnon Goldfinger will die Wohnung seiner Großeltern, die darin konservierte Welt, filmisch festhalten – bevor sie für immer verschwindet. Doch inmitten unzähliger Briefe, Fotos und Dokumente entdeckt er Spuren einer unbekannten Vergangenheit: Die jüdischen Großeltern waren eng befreundet mit der Familie des SS-Offiziers Leopold von Mildenstein. Sogar über das Ende des Zweiten Weltkriegs hinaus. Die über Generationen im Verborgenen gehaltene Geschichte verstört und schmerzt. Und dennoch nimmt Filmemacher und Enkel Arnon Goldfinger zusammen mit seiner Mutter den Kampf auf – mit Wut und Mut gegen die Kisten, den Staub, die Antiquitätenhändler, die Familie, die Vergangenheit und die Gegenwart, Verdrängung und Wahrheit. Wie bei einer Zwiebel wird sorgsam Schicht um Schicht dieser unglaublichen Geschichte freigelegt. Ergebnis dieses Prozesses ist eine unglaubliche Saga, die den Zuschauer nicht nur in die Geschichte einer Familie hineinzieht, sondern auch in die vielschichtigen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland. Ein faszinierendes Dokument, das einen neuen, nachdenklichen Blick darauf wagt, wie die zweite und dritte Generation von Holocaust-Überlebenden mit Erinnerung und Geschichte umgeht und darauf, wie komplex die Beziehungen zwischen den Israelis und den Deutschen seit dem Zweiten Weltkrieg sind. Außerdem rührt der Film an Fragen der Identität und Zugehörigkeit, der Verdrängung und des Gedenkens und schafft es dabei, daran zu erinnern, wie wichtig diese Fragen sind. Dokumentarfilm im Ersten Der Dokumentarfilm „Die Wohnung“, an dem Regisseur Arnon Goldfinger ganze fünf Jahre gearbeitet hat, beleuchtet eine deutsch-jüdische Geschichte, die noch nie erzählt wurde – und die für einige Gespräche zwischen den Generationen sorgen dürfte. „Die Wohnung“ wurde als einer der verblüffendsten und wichtigsten Dokumentarfilme bezeichnet, die in den letzten zehn Jahren in Israel entstanden sind. Nicht nur wegen seiner unglaublichen Geschichte und der feinen Erzählweise, sondern vor allem auch wegen der Komplexität seiner Themen und den Emotionen, die er in den Zuschauern hervorruft.

Fr, 22. Feb · 23:25-00:25 · arte
Queercore – Die schwule Seite des Punk

In den 1980er und 1990er Jahren rückte eine lose verbundene Gruppe nordamerikanischer Punk-Künstler und -Künstlerinnen ihre queeren Identitäten radikal ins Zentrum der eigenen Arbeiten – und lehnte sich damit nicht nur gegen die damals von heterosexuellen Männern dominierte und latent homophobe Punk-Szene auf, sondern auch gegen den allzu angepassten schwulen Mainstream. Der Filmemacher Yony Leyser lässt dazu die schillernden Schlüsselfiguren der Bewegung zu Wort kommen: die FilmemacherInnen Bruce LaBruce und G. B. Jones, die MusikerInnen Kim Gordon (Sonic Youth), Jody Bleyle (Team Dresch) und Kathleen Hanna (Bikini Kill), ihren schamlosen Wegbereiter John Waters – und viele mehr. KünstlerInnen wie Beth Ditto und Peaches erzählen, wie die Bewegung ihr Verständnis von queerem Leben und Denken geprägt hat, das sich von allen normativen Einschränkungen löste. Filmclips, Konzertausschnitte und Aufnahmen der spektakulärsten Aktionen dokumentieren das vielschichtige Schaffen der Szene. Das mitreißende Szene-Porträt schließt nicht nur eine klaffende Lücke innerhalb der nicht-heterosexuellen Geschichtsschreibung, es ist auch ein wilder Appell gegen jede Form der falschen Anpassung.

Sa, 23. Feb · 19:20-20:00 · 3sat
Soul Chain. Sharon Eyal und das Ballett der Beats

Eine gleichförmig scheinende Masse mit exzentrischen Bewegungen, unentwegt auf halber Spitze tanzend zu harten Techno-Beats: Das beschreibt nur im Ansatz den Hochleistungstanz von „Soul Chain“. Die renommierte israelische Choreografin Sharon Eyal hat das Ballett eigens für das Ensemble „tanzmainz“ des Mainzer Staatstheaters entwickelt. Der Film nähert sich sowohl dem Stück „Soul Chain“, den Tänzern des „tanzmainz“, als auch Sharon Eyal selbst. Präzise und gleichförmig pulsieren die Körper zum Beat, und trotzdem schlägt das Individuum plötzlich und manchmal fast unmerklich seinen eigenen Weg ein. „Soul Chain“ macht den Kontrast zwischen dem Einzelnen und der Gruppe sichtbar. Atemlos legt sich die Seelenkette um die Tänzer und deren Bewegungen. Ein mitreißendes und elektrisierendes Gesamtkunstwerk rund um das Thema Liebe und Sehnsucht. Sharon Eyal ist eine Ikone des zeitgenössischen Tanzes. Zusammen mit ihrem Partner Gai Behar kreiert sie seit Jahren nicht nur Stücke für ihre eigene Kompanie „L-E-V“, sondern auch für andere Tanzensembles weltweit. Zu ihrem festen Team gehört auch der Musiker und DJ Ori Lichtik, der mit seinen Klangkompositionen maßgeblich die Tanzstücke Eyals mitgestaltet. Die Choreografin wurde in Jerusalem geboren, heute lebt und arbeitet sie in Tel Aviv. Über 20 Jahre lang tanzte und choreografierte sie für die berühmte israelische „Batsheva Dance Company“ unter Ohad Naharin. In der Dokumentation werden mit dynamischen Kameraeinstellungen einzelne Tanzsequenzen der Choreografie aufgelöst, Details und Perspektiven gefunden, die neu und anders sind. Die Bewegungen der Tänzer werden emotional erlebbar und „Soul Chain“ als Tanzstück damit spürbar. Mitglieder des Ensembles erzählen von der Arbeit mit der Choreografin, den körperlichen und seelischen Herausforderungen dieses intensiven Stücks. In den persönlichen Begegnungen mit Sharon Eyal in Tel Aviv taucht der Film in ihre Welt ein und versucht, einen Zugang zu ihrer Arbeitsweise zu finden, um damit „Soul Chain“ aus einer anderen Perspektive wahrnehmbar zu machen.
Bild oben: © ZDF und Andreas Etter, Das „tanz mainz“-Ensemble tanzt „Soul Chain“

Mo, 25. Feb · 02:30-04:05 · PHOENIX
Das radikal Böse

Wie werden aus ganz normalen jungen Männern Massenmörder? Warum töten ehrbare Familienväter Frauen und Kinder? Warum verweigerten so wenige den Befehl, obwohl es ihnen freigestellt war? Wie konnten systematische Erschießungen jüdischer Zivilisten durch deutsche Einsatzgruppen in Osteuropa möglich sein? Das Nonfiction-Drama von Stefan Ruzowitzky sucht die Ursache des Bösen in einer stilistisch innovativen Herangehensweise. Der vergessene Holocaust: Rund zwei Millionen jüdische Zivilisten sind von den sogenannten Einsatzgruppen und Polizeibataillonen ab 1941 ermordet worden. Dies ges chah am helllichten Tag, öffentlich, zum Teil vor Zuschauern, mit Gewehren und Pistolen, von Angesicht zu Angesicht. Bis heute verbinden die meisten Menschen mit dem Holocaust vor allem Gaskammern und Konzentrationslager, die grauenhaften „Neuerungen“ der Nazimörder. Dass dem ein konventioneller, aber um nichts weniger grausamer Genozid vorangegangen war, mit unglaublichen zwei Millionen Opfern, ist kaum ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gedrungen. Ein Grund für die geringe Bekanntheit dieser Verbrechen war die Gründlichkeit der Mörder. In dem kleinen Städtchen Bibrka, das Stefan Ruzowitzky und sein Team als einen beispielhaften Ort besuchten, sagte der ehemalige Bürgermeister auf die Frage, wie viele Juden von den Nazis ermordet worden seien: „Genau so viele, wie laut Aufzeichnungen hier gelebt hatten.“ Keine Überlebenden, keine Zeugen, niemand der der Opfer gedenkt. In „Das radikal Böse“ kommen zwei Männer zu Wort, die sich um das Erinnern dieser Verbrechen beziehungweise der Opfer besonders verdient gemacht haben. Benjamin Ferencz, der als junger Jurist durch Zufall auf die „Ereignismeldungen“, die grauenhaften Auflistungen der Massenmorde gestoßen war. Er hat gegen alle Widerstände noch einen Prozess in Nürnberg durchgesetzt. Und der französische Priester und Holocaustforscher Père Desbois, der mit seiner Organisation Yahad-In Unum in detektivischer Kleinarbeit die Massenexekutionen der Nazis in Osteuropa untersucht, die letzten Zeitzeugen interviewt, Massengräber aufgespürt und die Namen der Opfer vor dem Vergessen bewahrt hat. Während später in den Konzentrationslagern das Morden durch ein perfides System gleichsam abstrahiert war, standen bei den „Sonderaktionen“ Soldaten und Hilfspolizisten ihren Opfern noch von Angesicht zu Angesicht gegenüber. Sie schossen auf Frauen, Kinder, Babys. Wie war das möglich? Wie konnten liebevolle Familienväter, nette, junge Männer, brave Bürger zu mitleidlosen Massenmördern werden? Wieso haben sie nicht verweigert, da, wie wir hören, doch schlimmstenfalls Rügen, Schimpfworte und zusätzliches Wacheschieben drohte? Welcher Mix aus politischen, soziologischen und psychologischen Faktoren macht einen Genozid möglich? Was bringt normale Menschen zu solch unvorstellbaren Grausamkeiten? Tagebuchaufzeichnungen, Briefe und Gerichtsprotokolle erlauben uns, einen Eindruck von der Gedankenwelt der Mörder zu gewinnen.

Mo, 25. Feb · 23:05-00:55 · MDR
Nacht über Berlin

Die lebenslustige Sängerin Henny Dallgow lernt in Berlin Anfang der 1930er Jahre den SPD-Reichstagsabgeordneten Albert Goldmann kennen, der scheinbar so gar nicht zu ihr passt: Während der engagierte Arzt sich im Wedding um das Wohl der Arbeiter und sozial Schwachen kümmert, tritt die aus reichen Verhältnissen stammende Künstlerin in einem mondänen Nachtklub auf. Die Gegensätze ziehen sich magisch an, doch die Liebe der beiden gerät in den verhängnisvollen Strudel der historischen Ereignisse. Eine anrührende Geschichte mit Anna Loos und Jan Josef Liefers als ungleiches Paar. Berlin, 1932. Albert Goldmann (Jan Josef Liefers) sitzt als gemäßigter SPD-Abgeordneter im Berliner Reichstag. Nach seinen Erfahrungen im Ersten Weltkrieg ist der idealistische jüdische Arzt zum leidenschaftlichen Demokraten geworden, der nur eines will: Nie wieder Krieg! Entgegen seiner pazifistischen Überzeugung lässt er sich von seinem jüngeren Bruder Edwin (Franz Dinda), Mitglied einer radikalen kommunistischen Zelle, zu einem heiklen Kurierdienst überreden. Prompt gerät er in eine Polizeikontrolle und entgeht nur dank der spontanen Hilfe der selbstbewussten Henny Dallgow (Anna Loos) seiner Enttarnung. Die unangepasste Tochter aus reichem Haus ist beeindruckt von dem engagierten Arzt, der den sozial Schwachen hilft und sich als streitbarer Reichstagsabgeordneter für den Fortbestand der jungen und nicht sehr angesehenen Demokratie einsetzt. Henny wiederum macht ihren persönlichen Traum wahr und übernimmt das „Ballhaus“ von dem Juden Matze Belzig (Jürgen Tarrach), der die Zeichen der Zeit erkennt und rechtzeitig nach Amerika emigriert. Als Sängerin, die in ihrem mondänen Etablissement wie selbstverständlich SA-Männer zu ihren Gästen zählt, verkehrt Henny in einer Welt, die den Juden Albert abstößt. Über diese Gegensätze hinweg entwickelt sich jedoch eine große Liebe, die unter keinem guten Stern steht. Im Februar 1933, als die Lage auf den Straßen eskaliert, erfährt Henny vom künftigen Mann ihrer Cousine Uta (Claudia Eisinger), dem den Nazis zugewandten Karrieristen Erhart von Kühn (Sven Lehmann), dass Albert in Gefahr ist. Sie will ihn warnen, doch Albert ist unterwegs zum Reichstag, um einen verwirrten Patienten daran zu hindern, eine Dummheit zu begehen. Jan Josef Liefers und Anna Loos überzeugen als leidenschaftliches Paar, das sich zur falschen Zeit begegnet.

Di, 26. Feb · 05:15-05:35 · PHOENIX
Die Verschwörungs-Sekte

In Schwaben produziert eine christliche Gruppe Verschwörungsnachrichten für die Website Klagemauer-TV. Dahinter steht ein Sektenguru aus der Schweiz: Ivo Sasek. Der prophezeit eine Diktatur der Hölle und bekämpft sie mit Filmen, die von Laien und auch Kindern gemacht werden. Das BR-Politikmagazin Kontrovers hat recherchiert. Die Welt, die auf Klagemauer-TV gezeichnet wird, ist apokalyptisch und gefährlich: Chaos, Bürgerkrieg, Neue Weltordnung. Die Flüchtlingsströme nach Europa? Eine moderne Kriegsführung der US-Regierung und der „dahinterstehenden Finanzoligarchie“. Die Flüchtli nge seien eingesetzt, um Chaos in Deutschland auszulösen, die Bevölkerung zu spalten – 2017 sei ein Bürgerkrieg in Deutschland ein realistisches Szenario. Die „Mainstream-Medien“ verschwiegen solche angeblich wahren Zusammenhänge – das wird Klagemauer-TV nicht müde zu betonen. Täglich werden teilweise mehrere Sendungen online gestellt. Die Beiträge nennen „Studios“ in ganz Deutschland, Österreich oder der Schweiz als Urheber. Das Impressum nennt nur eine unscheinbare Schweizer Adresse am Bodensee. Von den Studios in Augsburg, Roth, Nürnberg, Nürnberg Süd, Karlsruhe oder Dresden fehlt jede Angabe von Adressen oder Namen der Produzenten. Klar ist jedoch nach wenigen Klicks, dass hinter Klagemauer-TV der Schweizer Prediger Ivo Sasek und seine „Organische Christus Generation“ (OCG) steht. Anfang der Nullerjahre fiel er mit Thesen zur Kindererziehung auf, die ihn in den Fokus der Medien und Sektenbeauftragten rückten. Kindern müsse der Wille „gebrochen“ werden. In dem Buch „Mama, bitte züchtige mich!“ lobten seine damals noch minderjährigen Kinder die Vorteile der Schläge mit der Rute und die OCG produzierte eine „Gemeindeschulung“ in der „Aua!“-schreiende Kinder zu vorgelesenen Bibelversen zu hören waren. Die Presse nannte ihn „Prügelguru“. Auf Anfrage schreibt Ivo Sasek heute dem BR, dass er verleumdet worden sei. Er habe seine Kinder nicht mit Prügel, sondern mit Liebe und Sorgfalt aufgezogen.  Damals begann Ivo Sasek eine neue Agenda zu entwickeln, meint der Sektenbeauftragte der Evangelisch-Lutherischen Kirche Sachsens, Harald Lamprecht: „Hier findet man zum ersten Mal so richtig programmatisch, dass seine Konflikte mit Kirchenvertretern, mit der Staatsmacht und den Medien aus seiner Sicht als letztendlich von Dämonen gesteuert interpretiert werden. Und ich finde darin die frühen Zeugen der Verschwörungstheorie.“ Mittlerweile ist für ihn die ganze Welt der Schauplatz einer Verschwörung.

Mi, 27. Feb · 10:30-11:00 · BR
Neues Leben in einer alten Stadt

Im Februar 2019 weiht die jüdische Gemeinde Regensburg das neue Gemeindezentrum mit Synagoge am Brixener Hof ein, auf demselben Grundstück, auf dem auch die Synagoge von 1912 stand, die 1938 zerstört wurde. Filmemacherin Andrea Roth blickt in die wechselvolle Geschichte der ältesten jüdischen Gemeinde Bayerns. Sie ist die älteste jüdische Gemeinde in Bayern, im Mittelalter waren Synagoge und Talmudschule über alle Grenzen hinweg berühmt: In Regensburg wurden von 1995 an die Spuren des jüdischen Stadtviertels ausgegraben. Wenn nun die neue Synagoge mitten in Regensburg eröffnet wird, geht der Blick zurück auf die Geschichte der Juden in der Stadt, aber auch auf die hoffnungsvolle Gegenwart der Gemeinde.

Mi, 27. Feb · 11:00-12:40 · BR
Eine neue Synagoge für Regensburg – Übertragung der Eröffnungsfeier

Es ist ein Festtag für die ganze Stadt: In Regensburg wird die Synagoge im neuen jüdischen Gemeindezentrum eingeweiht – auf demselben Grundstück, auf dem auch die Synagoge von 1912 stand, die 1938 zerstört wurde. Und genau 500 Jahre nach der Zerstörung des mittelalterlichen jüdischen Viertels der Stadt. BR Fernsehen überträgt die feierliche Eröffnung live. Es ist ein Festtag für die ganze Stadt: In Regensburg wird die Synagoge im neuen jüdischen Gemeindezentrum eingeweiht – auf demselben Grundstück, auf dem auch die Synagoge von 1912 stand, die 1938 zerstört wurde. Und genau 500 Jahre nach der Zerstörung des mittelalterlichen jüdischen Viertels der Stadt. Doch während dessen Spuren seit Jahren als „document Neupfarrplatz“ aufbereitet wurden und öffentlich zugänglich sind, dauerte es, bis sich die Stadtgesellschaft auch des Synagogenneubaus annahm. Er wurde zu einem Projekt nicht nur der gewachsenen jüdischen Gemeinde, sondern auch vieler Regensburger Bürger, die sich mitten in der Kulturerbe-Stadt einen angemessenen Ort für die älteste jüdische Gemeinde Bayerns wünschten. BR Fernsehen überträgt die feierliche Eröffnung live.

Do, 28. Feb · 00:40-01:30 · arte
Es war einmal …: Get – Der Prozess der Viviane Amsalem

Der Film „Get – Der Prozess der Viviane Amsalem” aus dem Jahr 2014 bildet den Abschluss der Familientrilogie von Ronit und Shlomi Elkabetz. Schon im ersten Film „Getrennte Wege” sehnt sich Viviane danach, ein neues Leben zu beginnen und ihren Mann Elisha zu verlassen. Im Anschluss an den zweiten Film „Shiva” beschreibt der letzte Teil mit kafkaesker Genauigkeit den unermüdlichen Gerichtsmarathon, den Viviane Amsalem erdulden muss, um ihre Scheidung durchzusetzen. Er spiegelt so das Leben vieler Frauen wider, die zwischen Tradition und Freiheitsdrang hin- und hergerissen sind. Denn auch zwei Jahre nach dem Erscheinen des Films ist es in Israel für verheiratete Frauen nicht leicht, ihre Unabhängigkeit zurückzuerlangen. Scheidungen und Hochzeiten werden ausschließlich religiös geschlossen, die Zivilehe gibt es nicht. Und selbst wenn der rabbinische Gerichtshof der Scheidung zustimmt, tritt diese erst mit der Einverständniserklärung des Ehemanns in Kraft. Fehlt dieser „Get” genannte Scheidungsbrief, bleibt die Frau an ihren Gatten gekettet – die Möglichkeit, ein neues Leben zu beginnen, wird ihr verwehrt. Viviane Amsalem ist eine dieser „Agunot”, dieser Angeketteten. Die packende Handlung beschränkt sich fast ausschließlich auf die Gerichtsräume und zeigt die Entwicklung des Prozesses in seinem ganzen Ausmaß. Ronit Elkabetz will einen Anstoß geben: „Wir müssen der Sache heute in die Augen schauen. Und uns muss klar sein, dass sich hier etwas ändern muss.” Der Film prangert den Missstand schonungslos an und würdigt den mutigen Widerstand der Frauen, mit dem diese der verzweifelten Lage zu entrinnen versuchen. Die in Israel von einem israelischen Regisseur gedrehte Dokumentation ist die Teil der Reihe „Ein Film und seine Epoche”. Die Protagonisten des Films, aber auch Juristen, Philosophen und Feministinnen beleuchten in ihren Aussagen Traditionen und Widersprüche der israelischen Gesellschaft, die zwischen Staat und Religion, Tradition und Moderne gefangen ist. Die beiden Regisseure und eng miteinander vertrauten Geschwister Ronit und Shlomi Elkabetz porträtierend, werden auch deren Gedanken hinter der Trilogie beleuchtet.

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