Gemeinsame Erziehung von hebräisch und arabisch sprechenden Kindern

Im Rahmen der Internationalen Konferenz der Jerusalem Foundation fand am 16. Oktober 2018 die Grundsteinlegung für das neue Gymnasiumsgebäude der Max Rayne Hand-In-Hand Schule statt. Zahlreiche Gäste aus Deutschland, Liechtenstein, Österreich und vielen anderen Ländern wohnten der offiziellen Zeremonie bei…

Seit 20 Jahren ist die Jerusalemer Hand-in-Hand-Schule ein Wahrzeichen des gemeinsamen, zweisprachigen Lebens. Sie ist weltweit die einzige Schule, in der Kinder und Jugendliche in Hebräisch und Arabisch vom Kindergarten bis zum Abitur unterrichtet werden. Rund 700 hebräisch- und arabischsprachige Schülerinnen und Schüler lernen dort zusammen. Die Warteliste für die Immatrikulation wird von Jahr zu Jahr länger. Das neue Schulgebäude bietet die lang erwartete, dringend benötigte Erweiterung und damit Möglichkeiten, Platz für weiterhin wachsende Schülerzahlen zu schaffen.

Am 17.10. wurde dann die von der Jerusalem Foundation neu renovierte Ma’ayan-Schule eingeweiht. Sie liegt auf dem Gelände des St. Vincent de Paul Klosters im Jerusalemer Vorort Ein Karem. Durch die Renovierung wird die Lebensqualität der dort betreuten und beschulten schwerstbehinderten Kinder und Jugendlichen deutlich verbessert.

Bild oben: Der Schweizer Botschafter in Israel Jean-Daniel Ruch freute sich, die Schule wieder zu besuchen und aktiv teilzunehmen.

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