Eskalation im Süden

Nach einer kurzen Zeit der Entspannung hat ein schwerwiegender Zwischenfall erneut für Eskalation im Süden Israels gesorgt. Am Sonntag wurden beim Einsatz einer verdeckten Spezialeinheit der israelischen Armee im Gazastreifen sieben Palästinenser getötet. Am heutigen Nachmittag begann der Raketenbeschuss aus Gaza als Antwort darauf. Bis zum Abend wurden über 200 Raketen auf Israel abgefeuert…

Bei der Operation in Gaza wurde auch Nur Barakeh, Kommandeur der Khan Yunis Brigaden des militärischen Hamas-Arms, getötet. In Folge kam es zu einem heftigen Schusswechsel, bei dem auch ein israelischer Offizier getötet, ein weiterer verletzt wurde.

Seit Montag Nachmittag haben Hamas und andere Terrororganisationen den Beschuss auf Israel intensiviert. Mehr als 200 Geschosse wurden innerhalb weniger Stunden abgefeuert, gut 60 davon vom Abfangsystem Iron Dome abgeschossen. Die Bewohner in den grenznahen Orten sind aufgerufen, in den Schutzräumen zu bleiben. Luftalarm wurde auch in Ashkelon, Beerschewa und östlicher, nahe des Toten Meers ausgelöst.

Getroffen wurden bei den Angriffen aus Gaza nicht nur mehrere Wohnhäuser, sondern auch ein Bus, der nahe der Grenze mit Soldaten unterwegs war. Ein Soldat wurde dabei schwer verletzt. In Sderot lösten getroffene Gasbehälter einen Brand aus.

Ministerpräsident Netanyahu kam zu Beratungen in die Kiria, das Armee-Hauptquartier. Morgen wird das Sicherheitskabinett tagen und über weitere Schritte entscheiden. Die Armee teilte mit, dass sie 70 Ziele in Gaza angegriffen habe, darunter drei Terrortunnel und die Al-Aksa TV Sendestation der Hamas.

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