Israelische Technologie hilft bei Rettung der eingeschlossenen Fußballer in Thailand

Von einer israelischen Firma entwickelte Notfallkommunikationstechnologie wird von den Rettungsmannschaften eingesetzt, die in Thailand die Bergung der in einer Höhle eingeschlossenen 12 jugendlichen Fußballer und ihres Trainers vorbereiten…

Bereits kurz nachdem die Mannschaft vermisst wurde, nahmen thailändische Marineeinheiten zum CEO von Maxtech, der betreffenden Firma, Kontakt auf.

„Von diesem Moment an war alles für uns klar“, so Uri Hanuni. „Wir wussten, dass wir alles tun würden, um diese Jungs zu retten“.

Am 25. Juni, zwei Tage, nachdem die Jungen und ihr Trainer als vermisst gemeldet wurden, saß der israelische Software-Ingenieur Yuval Zalmanov in einem Flugzeug nach Thailand. Im Gepäck hatte er 17 sogenannte Max-Mesh-Notfallfunkgeräte, in deren Umgang er die Ersthelfer schulen würde. In Thailand wurde er Teil des Rettungsteams, das aus thailändischen Spezialkräften und internationalen Experten besteht.

Die Problematik in der direkten Kommunikation der Rettungskräfte untereinander bestand zuvor hauptsächlich daran, dass kein Funkkontakt hergestellt werden konnte. Dieses Problem umgeht das Max-Mesh-Funkgerät. Mit ihm kann man auch in einem schwierigen Umfeld, wie etwa einer unterirdischen Höhle, kommunizieren.

„Bei jedem Rettungseinsatz müssen Sie die Rettungsmannschaft koordinieren und wissen, wo und in welcher Verfassung sie sich befindet“, so Hanuni.

„Diese Höhlen sind sehr lang, und es ist nicht möglich, Nachrichten durch sie hindurch zu senden. Aber die Taucher müssen in ständigem Kontakt mit ihrer Basis sein, damit jeder weiß, wo sie sind. Unseres ist das einzige System, das dort funktioniert hat. Es hilft uns dabei, die Ersthelfer am Leben zu halten.“

Nun hofft Hanuni gemeinsam mit vielen Menschen weltweit, dass die 12 Jungen und ihr Trainer bald geborgen werden können.

Israel21c, 04.07.18, Newsletter der Botschaft des Staates Israel
Bild oben: Am Eingang der Höhle (Bildschirmfoto von NBT news report)