Schneller und besser transkribieren mit Verbit

Wer schon einmal Tonaufnahmen transkribieren musste, seien es Ärzte, Juristen oder Journalisten, weiß, wie zeitraubend dieser Prozess sein kann. Aber die existierende Software ist niemals vollständig akkurat, und einen Menschen dafür anzustellen oft zu teuer…

Verbit, ein israelisches Startup, möchte hier Abhilfe schaffen. 11 Millionen US-Dollar hat die erst vor einem Jahr gegründete Firma bereits von Investoren eingesammelt, um ihr Produkt weiterzuentwickeln: einen Service, der künstliche Intelligenz und menschlichen Input kombiniert, um eine akkuratere, schnellere und kostengünstigere Transkription anbieten zu können, als bisher möglich.

Der Schwerpunkt der Firma liegt zurzeit auf dem Feld der Bildung, es gibt große Nachfrage für Fernstudienkurse, die etwa Menschen mit Hörbehinderung zugänglich gemacht werden könnten.

Traditionelle Transkribierungsunternehmen verlassen sich heute in der Regel ganz auf Menschen, die allerdings eine Transkribtion sehr teuer machen. Andererseits erreichen die heutigen Softwarelösungen auf diesem Feld in der Regel nur eine Akkuratesse von etwa 70%, ein unbefriedigendes Ergebnis.

Die Lösung von Verbit integriert Algorithmen der automatischen Spracherkennung und den menschlichen Faktor. Nicht nur werden alle automatisch erstellten Transkriptionen von Menschen gegengelesen – darüber hinaus tragen alle von Menschen erstellten Korrekturen auch zur Verbesserung des Algorithmus bei. Die Firma erklärt, sie arbeite mit Tausenden Freiberuflern in über 20 Ländern.

Alle diese Freiberufler arbeiten auf der Verbit-Plattform und haben Verschwiegenheitsklauseln unterschrieben. „Nicht kann von unserer Plattform heruntergenommen werden“, so Tom Livne, Gründer und CEO des Unternehmens.

Times of Israel, 29.03.18, Newsletter der Botschaft des Staates Israel