Das neue Trendgetränk: Arak

Arak? Ist das nicht der Schnaps, den alte Männer überall in der Levante bei Backgammon trinken? Das war einmal, denn Arak ist auf dem besten Weg, zumindest in Israel ein echtes Trendgetränk zu werden…

Ganz in der Tradition der Craft-Biere ist eine neue Generation von Schnapsbrennern angetreten, ihren eigenen hochwertigen Arak zu brennen und so regionale Traditionen in die Clubszene zu überführen.

„Ich finde, Arak passt wirklich gut in vielen klassischen Cocktails, die traditionell mit anderen Spirituosen gemixt werden“, so Barkeeper Adrey Frenkel aus Haifa. „Die, die einen eher frischen Geschmack haben, wie Moscow Mule oder French Maid schmecken großartig, wenn man als Alkohol Arak verwendet.“

Die Zeiten des billigen Elite-Araks sind lange vorbei. Heute gibt es in Israel kleine Privatbrennereien, die dem traditionellen Anisschnaps eine exklusive Note verleihen.

Da gibt es etwa die Golan-Brennerei, in der David Zibell die einen besonders ungewöhnlichen Arak produziert: Sein „Gold Label Arak“ erhält seine Farbe von einem sechsmonatigen Reifungsprozess in denselben Fässern, die zuvor für die Reifung des Whiskeys verwendet wurden, den Zibell ursprünglich hergestellt hat. Er setzt ganz auf die natürliche Herstellung des Getränks.

Für alle, die es nicht ganz so pur mögen, bieten andere israelische Marken wie etwa Malaki, Gat und Mabrouka einen Ansatz, der sich auch schon mit sogenannten Alkopops bewährt hat: Ihren Arak gibt es in Geschmacksrichtungen wie Kaugummi, Vanillekuchen oder Banana Split.

Israel21c.org, 22.01.18, Newsletter der Botschaft des Staates Israel
Bild oben: Arak Masada (Foto: courtesy)

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