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Die drei Brüder Merah – der Mörder, der Einpeitscher und der Anti-Islamist

Mohamed Merah ermordete 2012 in Toulouse drei Soldaten sowie einen Familienvater und drei Kinder vor einer jüdischen Schule. Er wurde von der Polizei erschossen, aber einer seiner Brüder steht jetzt wegen Beihilfe vor Gericht, ein weiterer Bruder ist Zeuge der Anklage. Der Prozess veranschaulichte auch das innermuslimische Ringen zwischen Islamisten und ihren Gegnern…

Von Danny Leder, Paris

Es ist selten, dass in einem Gerichtssaal, fast alle Anwesenden, inklusive der Gerichtsschreiberin und der Wachebeamten, zum gleichen Zeitpunkt um Fassung ringen, sich Tränen aus den Augen wischen oder zumindest verdächtig herumschnupfen. Aber genau das war der Fall im zurzeit in Paris laufenden Prozess um die Verbrechen, die der Dschihadist Mohamed Merah im März 2012 in Toulouse und Umgebung beging – und zwar als Zeugen schilderten, wie Merah drei Kinder in einer jüdischen Schule, darunter einen Dreijährigen mit einem Schnuller im Mund, aus nächster Nähe erschoss.  

Der 23 jährige Al-Kaida-Anhänger Mohamed Merah war der Vorläufer der Terrorwelle, die ab 2015 in Frankreich voll einsetzte. Erst lauerte er Soldaten in ihrer Freizeit auf. Drei erschoss er, einen vierten verletzte so schwer, dass er seither querschnittgelähmt ist. Weil diese drei ersten Todesopfer Muslime waren, und der Verletzte ein Schwarzer, der aus der Karibik stammte, suchten die Behörden zuerst ausschließlich nach einem rechtsradikalen Attentäter.

Verblendete Behörden suchen rechtsextremen Attentäter

Eine Spur zum lokalen Islamistenmilieu wurde ausgeklammert. Örtliche Sicherheitsbeamte, die in diese Richtung ermitteln wollten, wurden von ihren Vorgesetzten in Paris explizit angewiesen, dies zu unterlassen. Dabei war Mohamed Merah den örtlichen Sicherheitsbehörden bereits aufgefallen. Der in einer Sozialsiedlung in Toulouse aufgewachsene Bursch war 18mal wegen diverser Delikte, meistens mit Gewaltanwendung, angezeigt worden. Er hatte 21 Monate hinter Gittern verbracht. Während dieses Gefängnisaufenthalts hatte er sich islamistisch radikalisiert. Danach war er, so wie einer seiner Brüder, der jetzt Angeklagte Abdelkader Merah, als Bewunderer von Osama Ben Laden in Erscheinung getreten. Dazu kamen Reisen nach Pakistan, ins Grenzgebiet zu Afghanistan.    

Die Vernachlässigung des Islamistenmilieus trug dazu bei, dass Merah zuerst unbehelligt blieb, und zwar drei Tage bis zur Verübung seines Gemetzels in einer jüdischen Schule. Vor dem Schultor erschoss er einen Familienvater und seine zwei Kinder im Alter von fünf und drei Jahren. Dann rannte er einer Achtjährigen in den Schulhof hinterher, ergriff sie bei den Haaren und schoss ihr in den Kopf. Der Täter, der sein Gesicht unter einem Helm verbarg, flüchtete auf einem Motorrad. Den Abend verbrachte er in einer Disko. Zwei Tage später wurde er gestellt und nach einer 32 stündigen Belagerung erschossen.        

Im jetzigen Prozess, der Anfang Oktober begann, sitzen der 35 jährige Abdelkader Merah, also der erwähnte Bruder des Attentäters, und ein Freund der beiden wegen Beihilfe zu den Anschlägen auf der Anklagebank.

Feststeht dass Abdelkader, ein fanatischer Islamist, einen enormen Einfluss auf seinen, um sechs Jahre jüngeren Bruder Mohammed ausübte. Dass er in die Vorhaben von Mohammed konkret eingeweiht war, lässt sich aber schwer nachweisen. Der gemeinsame Freund, ein Unterweltler aus der Sozialsiedlung ohne auffälliges islamistisches Engagement, hat zwar zugegeben, dass er Mohammed Merah die Waffen und eine kugelsichere Weste verschaffte. Er will aber von seinen Attentatsabsichten ebenfalls nichts gewusst, sondern an einen von Mohamed Merah geplanten Raubüberfall gedacht haben.   

Aber jenseits dieser juristischen Aufarbeitung hat der Prozess eine Art Sittenbild aus dem inneren Kreis einer Familie eines dschihadistischen Mörders geliefert, das die Vielschichtigkeit der Haltungen und Lebensläufe in dessen Umfeld veranschaulicht.

Der Prozess wurde auch zu einer Konfrontation zwischen Muslimen, die sich, manche auch unter Berufung auf ihren Glauben, als überzeugte französische Demokraten verstehen, und solchen, die im Namen ihres Glaubens den französischen Rechtsstaat bekämpfen. Neben den beiden Angeklagten, stammen etliche weitere Personen, die in diesem Prozess auftreten, aus muslimischen Familien: Von der Staatsanwältin bis hin zu den Angehörigen der getöteten Soldaten, die sich als Nebenkläger am Verfahren beteiligen, und ihren Anwälten.   

„Geboren, um Juden zu hassen“

Die aus Algerien eingewanderte Familie Merah war selber zeitweilig Schauplatz dieses Ringens. Wobei Zerrüttung und Gewalt schon sehr früh die inneren Beziehungen prägten. Der Familienvater, der in einer ersten Ehe bereits sieben Kinder gezeugt hatte und als Drogendealer vorbestraft war, prügelte in einem Fort seine zweite Frau,  Zoulikha, mit der er in einer Sozialsiedlung in Toulouse lebte. Zoulikha wurde schließlich mit ihren fünf Kindern 1992 in einem Heim untergebracht, es kam zur Scheidung.

Die alleinstehende Mutter kam mit ihren Kindern, von denen zwei in Frankreich geboren wurden, kaum zurecht. Sie wurde zunehmend von den drei heranwachsenden Buben – dem ältesten Abdelghani, dem mittleren Abdelkader und dem jüngsten (und späteren Dschihadisten) Mohamed – tyrannisiert. Die drei Burschen quälten auch jeweils ihre jüngeren Brüder, solange sie ihnen körperlich überlegen waren. Die beiden Schwestern, Souad und Aicha, waren den Gewaltausbrüchen ihrer Brüder ausgeliefert.

Der jüngste, Mohamed, wurde zu seinem Schutz, auf Initiative der Sozialbehörden, immer wieder in Gastfamilien und Heimen untergebracht, wo er ebenfalls eine kaum zu bändigende Gewalttätigkeit entfaltete. An krimineller Energie sollte Mohamed seine beiden Brüder schnell übertreffen.

Aicha, die jüngste Tochter, nahm bereits als 17 Jährige aus diesem, von ihr als „Hölle“ bezeichneten Familienmilieu Reißaus und kam in einem Mädchenheim unter. Sie sagte jetzt vor Gericht aus, ihre Mutter habe „sie nie verteidigt, immer nur für die Gewalttätigsten Partei ergriffen und sich nur um ihre Söhne gekümmert.“ Aicha, heute als Friseurin tätig, tritt unverschleiert auf und bekennt: „Ich glaube nicht an Gott“.

Aicha fand eine Zeitlang trotzdem ein Einvernehmen mit ihrer älteren Schwester, Souad, obwohl diese den Gesichtsschleier „Nikab“ anlegte. Das Thema Religion wurde vermieden. Aber als Souad ihre Kinder aus der öffentlichen Schule abziehen wollte, verhinderte Aicha dies durch inständige Intervention bei den Justizbehörden.

2014 versuchte Souad mit ihren vier Kindern nach Syrien zu gelangen. Ihr Mann, ein marokkanischer Salafist, hatte sich damals schon dem „Islamischen Staat“ angeschlossen, war aber anschließend wieder nach Frankreich zurückgekehrt und hatte sich den Behörden gestellt. Zuvor hatte Souad vor Zeugen mehrmals gedroht, sie sei imstande „sich in der Pariser Metro mit ihren Kindern in die Luft zu jagen“. Ihre Opfer wären ja „keine Unschuldigen sondern Ungläubige“.

Vom Familienvater, der nach der Scheidung gelegentlich seine Kinder traf, weiß man, dass er über die Möglichkeit, „sich für die Palästinenser zu sprengen“ laut nachdachte. Zumindest in dieser Hinsicht teilte sein einstiges Prügelopfer, seine Frau Zoulikha, seine Meinung. Ihren Kindern erklärte sie: „Wir Araber sind dazu geboren, die Juden zu hassen“. Und als ihr jüngster, Mohammed, seine Morde begangen und als Täter identifiziert worden war, frohlockte sie: „Mein Sohn hat Frankreich in die Knie gezwungen“.

Als der mittlere Sohn und ideologische Einpeitscher, Abdelkader, nach den Massakern, die Mohamed verübt hatte, festgenommen wurde, tröstete er seine Mutter bei ihrem Besuch im Gefängnis: „Mach Dir keine Sorgen, Mama. Das Geschenk, das mir Mohamed gemacht hat, ist einmalig“.

Der widerständige Bruder und seine Frau

Belegt sind diese Sprüche durch Abhör- und Einvernahme-Protokolle. Die Quintessenz dieser Stimmung aber förderte der älteste Bruder, Abdelghani Merah, seine Frau und ihr gemeinsamer Sohn zu Tage, die alle drei vor Gericht als Zeugen der Anklage aussagten (1).

Abdelghani, heute 40 jährig, war wie seine beiden nachfolgenden Brüder in seiner Jugend ein Schläger und Delinquent. Alkoholsucht und Reizbarkeit hielten auch später an. Aber als seine Brüder in den islamistischen Fanatismus abdrifteten, zog Abdelghani nicht mit. Trotzdem hielt der gelernte Gartengestalter, der bei einem Unfall den Gebrauch eines Arms verloren hatte, engsten Kontakt zum Familienkern. Die Kluft wuchs, als sich Abdelghani mit einer nicht-muslimischen Französin liierte, die um ein Jahr jüngere Anne Chenevat.

Das geschah aber nicht urplötzlich, sondern auf verzwickte Weise. Anne Chevenat fand ursprünglich als 16 jährige Einlass in dem Familienclan, nachdem sie sich in Abdelghani verliebt hatte. Sie wurde von den Geschwistern Merah wohl gelitten, übernahm oft die Betreuung der Kinder von Souad und beging mit der Familie auch den muslimischen Fastenmonat Ramadan.

Als aber die Mutter Zoulikha erfuhr, dass Anne einen jüdischen Großvater hatte, beschimpfte sie die junge Frau als „dreckige Jüdin“. Dazu meinte Anne vor Gericht relativierend, dass Mutter und Geschwister Merah, „wenn sie wütend waren“, sie auch als „dreckige Französin“ bezeichneten. Nachsatz: „Sie hatten mich trotzdem gern“. Anne betrachtete auch die religiöse Radikalisierung ihres jetzt angeklagten Schwagers Abdelkader anfänglich mit wohlwollender Gelassenheit: sie dachte diese Religiosität würde ihn vom Alkoholismus befreien, dem auch ihr Mann, Abdelghani, verfallen war.

Tatsächlich kam es vor, dass der alkoholisierte Abdelghani auf seine Frau losging. Und sein Bruder Abdelkader hatte unter den Jugendlichen in der Sozial-Siedlung in Toulouse ursprünglich den Beinamen „Jack“ erworben, weil er vielfach mit einer Wiskhy-Flasche der Marke „Jack Daniels“ unterwegs war.

Abdelkader, der auf fünf Verurteilungen wegen Gewalttaten, darunter zwei gegen seine Brüder zurückblickt, errang aber später einen neuen Spitznamen: „Ben Ben“, wegen seiner allseits geäußerten Bewunderung für Ben Laden: „Ich glaubte, das geht vorüber“, erinnerte sich Anne vor Gericht.  

Diese nachsichtige Darstellung macht die übrigen Aussagen von Anne nur noch glaubwürdiger. Vor allem wird die Standfestigkeit von Anne und ihres Mannes Abdelghani sichtbar: Bei aller Umklammerung und emotionalen Einbindung in die Familie weigerte sich Anne, zum Islam zu konvertieren. Als ihr gemeinsamer Sohn 1996 zur Welt kam, verliehen ihm Anne und Abdelghani mit Absicht einen nicht-muslimischen Namen: Theodore. Was die Wut der Mutter und drei hyper-religiösen Geschwister entfesselte.

Das Ringen um Theodore

Um den heranwachsenden Theodore entbrannte ein erbitterter Kampf. Die fanatisierte Souad, der jetzt angeklagte mittlere Bruder Abdelkader und der spätere Attentäter Mohamed versuchten den Buben im Alter zwischen elf und vierzehn Jahren nicht nur zu ihrer Version des Islams bekehren, sondern gegen die „ungläubige“ und daher hassenswerte Mutter aufzuhetzen. Vor Gericht erzählte der inzwischen 21 jährige Theodore, wie sein Onkel Abdelkader mit ihm immer wieder über „die Vorbereitung auf den Tod im Dienste Gottes“ sprach. Zur Einstimmung wollte er ihn zu einem „Rundgang in die Leichenhäuser“ bewegen. Dazu kam es zwar nicht. Aber der andere Onkel, Mohamed, zeigte Theodore Videos über Enthauptungen, die bei dem Knaben Albträume auslösten.

Trotzdem hielt die Faszination, die die beiden islamistischen Onkel auf Theodore ausübten lange an. Der Heranwachsende befolgte bereits alle religiösen Rituale und vermied jeden körperlichen Kontakt zu seiner „ungläubigen Mutter“. Anne schilderte vor Gericht, wie ihr Sohn eines Abends von einer Versammlung, zu der ihn Abdelkader geleitet hatte, heimkehrte und sie fragte: „Wenn die Muslime alle Ungläubigen töten werden, wirst Du dich bekehren?“. Sie habe verneint, und ihr Sohn habe nachgefragt: „Und für mich, Mama, wirst Du Dich bekehren?“. Und sie habe abermals „Nein“ geantwortet. Resümee der Mutter: „So habe ich die Beziehung zu ihm aufrechterhalten“.

Theodore, der jetzt einen Vorbereitungskurs für eine „Grande ecole“ (eine der französischen Elite-Hochschulen) absolviert, bestätigte die herausragende Rolle von Anne: „Meine Mutter hat mich gerettet. Sie hat mir nicht den Kontakt zu meinen Onkeln verboten, ständig war sie zur Diskussion bereit. Sie hat mir ein differenziertes Urteilsvermögen beigebracht.“

Fußmarsch gegen den Fanatismus

Den längsten und schwierigsten Abnabelungsprozess vollzog freilich der Mann von Anne, Abdelghani. Der noch in Algerien erstgeborene Sohn von Zoulikha Merah engagiert sich seit Jahren gegen den Islamismus. Abdelghani, der schon seit längerem von seiner Frau getrennt lebt, zog im vergangenen Winter zu Fuß durch Teile Frankreichs. Ziel des Marsches: Vor dem Fanatismus, den er in seiner eigenen Familie erlebt hatte, zu warnen. „Meine Botschaft wurde durchwegs gut aufgenommen. Oft aber fragten mich die Menschen, wie Mohammed Kinder umbringen konnte. Aber aus der Sicht meiner Familie, die Mohamed noch immer verherrlicht, hat er keine Kinder sondern Juden getötet.“  

Auf seinem Fußmarsch, der von säkularen Jugend- und Frauengruppen aus dem Vororte-Milieu unterstützt wurde, hatte Abdelghani Merah in Siedlungen und Dörfern aufwühlende Begegnungen, die er dem Webmagazin „Huffington Post“ anvertraute: „Väter erzählten mir von ihren Söhnen, die sie an radikale Prediger und Dschihadisten verloren hatten. Ich hatte nicht geahnt, wie weit bereits der Einfluss dieser Prediger reicht. Ich habe auch gleichzeitig gemerkt, wie viele Jugendliche Frankreich schätzen. Ihnen fehlt aber oft der Mut, um dafür einzustehen. Ich habe ihnen gesagt: Kommt heraus aus Eurem Schwiegen, euren Ghettos und Vierteln. Zeigt Eure Verbundenheit mit dem Land, in dem ihr geboren seid oder dass Euch aufgenommen hat, und ihr werdet sehen, dass sich Frankreich Euch gegenüber nicht gleichgültig verhält. Wir müssen uns der Gefahr, die religiöse und nationalistische Extremisten darstellen, bewusst werden. Aber Frankreich als solches ist weder intolerant noch fremdenfeindlich. Das habe ich auch wieder bei meinem Marsch erlebt.“        

Vor Gericht erklärte Abdelghani: „Wir wurden in einem postkolonialen Trauma erzogen mit Hass auf Juden und alles, was nicht muslimisch ist“. Eingangs nannte er in seiner Aussage die Namen und das Alter aller Opfer seines Bruders und erinnerte daran, dass „das jüngste Opfer drei Jahre alte war“. Nachsatz:  „Ich will meine Stimme gegen das Verschweigen, den Hass und diese tödliche Doktrin, die auch meine Familie zerstört hat, erheben. Ich bin von der Gefährlichkeit von Abdelkader Merah überzeugt, der aus meinem Bruder Mohamed Merah einen Terroristen machte. Und ich möchte, dass kein Kind in Mohammed Merah einen Held sieht.“  

Gerade letzteres stand auch am Anfang des Engagements von Latifa Ibn Ziaten. Die marokkanische Mutter eines der getöteten Soldaten ist so wie Abdelghani Merah seit Jahren in Schulen und Vororte-Siedlungen unterwegs, um gegen die islamistische Radikalisierung anzukämpfen. Gleich bei ihrem ersten Versuch, mit Halbwüchsigen in einer Siedlung in Toulouse ins Gespräch zu kommen, musste sie sich anhören, dass Mohamed Merah „ein Held und Märtyrer war“. Als sie aber ihren Gesprächspartner eröffnete, dass sie die Mutter eines der ermordeten Soldaten ist, änderte sich der Ton: Jugendliche entschuldigten sich für ihre Äußerung, zeigten sich gerührt und offenbarten ihre Verwirrung und Ängste.

Aus diesem Schlüssel-Erlebnis zog Latifa Ibn Ziaten die entscheidende Lehre für ihren seither unermüdlichen pädagogisch-politischen Feldzug: das Gespräch suchen, die von den Islamisten umworbenen Jugendlichen nicht mit ihren Problemen an den sozialen Rändern der französischen Gesellschaft alleine lassen. Vor Gericht hämmerte sie mit Blickrichtung auf den Beschuldigten Abdelkader Merah: „Ich schäme mich für ihn. Das ist nicht mein Islam, das ist eine Sekte, die eine extreme Gefahr für unsere Gesellschaft und Republik darstellt.“

Die angeführten Zitate aus dem Prozess wurden von der Gerichtsreporterin Pascale Robert-Diard in der Zeitung „Le Monde“ erstveröffentlicht.