Ab wann sind Einwände gegen die israelische Politik antisemitisch?

Plädoyer für eine differenzierte Typologie…

Von Armin Pfahl-Traughber
Thesen zum Vortrag in der Synagogengemeinde Bonn am 18. Oktober 2017

1. Angesichts eines öffentlichen anti-antisemitischen Konsenses artikuliert sich Judenfeindschaft häufig über eine „Umwegkommunikation“ als Israelfeindlichkeit. Gleichwohl ist nicht jede Israelfeindlichkeit bzw. Israelkritik antisemitisch motiviert.

2. Da derartige Auffassungen aber oberflächlich betrachtet ähnliche Inhalte propagieren, ist um einer Differenzierung von Positionen willen nach einer Tiefenanalyse deren Typologisierung zur Unterscheidung notwendig.

3. Ausgangspunkt ist dafür eine klare Antisemitismus-Definition: Es handelt sich um eine Sammelbezeichnung für alle Einstellungen und Verhaltensweisen, die den als Juden geltenden Einzelpersonen oder Gruppen aufgrund dieser Zuschreibung negativ gegenüber stehen.

4. Die damit gemeinte Feindschaft gegen Juden als Juden kann sich auch gegen den Staat Israel richten, sofern dieser in erster Linie als jüdischer Staat verstanden wird und eben diese Eigenschaft die Hauptmotivquelle des feindschaftlichen Verhältnisses ist.

5. Eine angesprochene Differenzierung ist über den bekannten „3-D-Test“ (Natan Sharansky) mangels der trennscharfen Bestimmung der Merkmale „Dämonisierung“, „Delegitimation“ und „Doppel-Standards“ nur eingeschränkt möglich.

6. Demgegenüber werden hier über die erwähnte Antisemitismus-Definition und die Differenzierung von Feindschaft und Kritik gegenüber der Politik des Staates Israel idealtypisch folgende Positionen unterschieden:

7. Die erste Position soll „antizionistischer Antisemitismus“ genannt werden und meint eine Feindschaft gegen Israel aufgrund eben seiner jüdischen Identität im Einklang mit bekannten antisemitischen Stereotypen, aber auch über die Identifizierung aller Juden mit Israel.

8. Die zweite Position soll „antiimperialistische Israelfeindlichkeit“ genannt werden und meint eine nicht-antisemitische einseitig motivierte Auffassung, die monokausal und stereotyp in Israel den alleinig verantwortlichen Akteur im Nahost-Konflikt sieht.

9. Und die dritte Position soll als „menschenrechtliche Israelkritik“ bezeichnet werden, womit eine auf der Grundlage von Menschenrechten und Völkerrecht begründete differenzierte Kritik an der Politik der israelischen Regierung zu verstehen ist.

10. Bedeutsam an der Mittelposition ist, dass von einer einseitigen und falschen Auffassung gegenüber Israel gesprochen werden kann, ohne einen dabei eben nicht vorhanden Antisemitismus zur Diskreditierung der Position zu unterstellen.

11. Damit kann eine Denkfalle überwunden werden, welche nur antisemitische Israelfeindlichkeit und differenzierte Israelkritik kennt und damit gegenüber abgelehnten Auffassungen pauschalisierende und unangemessene Zuordnungen vornimmt.

12. Eine „antiimperialistische Israelfeindlichkeit“ kann angesichts ihrer Ignoranz gegenüber der Bedrohungslage für den Staat und den Absichten seiner Gegner keine sachliche Angemessenheit beanspruchen, auch wenn sie nicht-antisemitisch motiviert ist.

13. Die Differenzierung ist idealtypisch und muss in der Praxis bei bestimmten Forderungen und Meinungsäußerungen (z.B. Forderungen nach Boykottmaßnahmen, Vergleiche mit dem Nationalsozialismus) immer wieder zur tieferen analytischen Untersuchung führen.

14. Jede nicht-antisemitische antiisraelische wie israelkritische Auffassung muss sich aber auch darüber im Klaren sein, dass sie möglicherweise judenfeindlich rezipiert werden kann und sich entsprechend inhaltlich so ausrichten, dass sie möglichst so nicht wirkt.

Bild oben: Die sog. Kölner Klagemauer (c) Gerd Buurmann, aufgenommen am 11. April 2015

14 Kommentare zu “Ab wann sind Einwände gegen die israelische Politik antisemitisch?

  1. hallo ente, hallo nussknacker, freu mich Euch zu sehen, …

    Deutscher Bundestag Drucksache 18/11970 18. Wahlperiode
    07.04.2017
    Unterrichtung durch die Bundesregierung
    Bericht des Unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus

    S 65ff

    V.3.2.3 Zustimmung zu israelbezogenem Antisemitismus

    Eine weitere moderne Facette ist der israelbezogene Antisemitismus. In der Nacherhebung der FES Mitte-Studie 2014 vertraten 28 Prozent der Befragten die Auffassung, »bei der Politik, die Israel macht, kann ich gut verstehen, dass man etwas gegen Juden hat«. Dieser Wert stieg in der FES Mitte-Studie 2016 auf 40 Prozent an. 27 Prozent meinten: »Was der Staat Israel heute mit den Palästinensern macht, ist im Prinzip auch nichts anderes als das, was die Nazis im Dritten Reich mit den Juden gemacht haben.« Im Jahr 2016 stimmten hier 24 Prozent zu.

    In der breiten Bevölkerung ist die offene Zustimmung zu Antisemitismus weiter rückläufig. Aber nach wie vor finden sich dort antisemitische Tendenzen.

    2016 gaben zusammengefasst sechs Prozent der deutschen Bevölkerung ihre Zustimmung zu klassischem Antisemitismus, 26 Prozent zu sekundärem Antisemitismus und 40 Prozent zu israelbezogenem Antisemitismus (FES-Mitte-Studie 2016).

    IV.3.3 Israelbezogener Antisemitismus und »Israelkritik«

    Der Vorwurf hält sich hartnäckig, jegliche Kritik an Israel wäre sanktioniert, ausgedrückt in dem so oder ähnlich geäußerten Satz: »Wenn man Israel kritisiert, wird man gleich als Antisemit beschimpft.« Der Zentralrat der Juden und viele andere weisen immer wieder darauf hin, dass eine Kritik an Israel nicht per se antisemitisch sei. Sie ist jedoch dann antisemitisch, wenn sie mit antisemitischen Stereotypen aufgeladen ist, Vergleiche zum Nationalsozialismus herstellt, in denen sich die für den Antisemitismus so typische Umkehr von Tätern und Opfern spiegelt und das Existenzrecht Israels infrage gestellt wird.194 Die hohe Emotionalität, die die vorgebrachte Kritik an Israel häufig begleitet, ist auffällig, und ebenso der offenbar weitverbreite Drang, besonders Israel harsch und oft zu kritisieren, was sich nicht zuletzt schon in der Selbstverständlichkeit des Begriffs »Israelkritik« offenbart, der in dieser Form einzig mit Bezug auf das Land Israel überhaupt vorhanden ist. 195 In
    Deutschland von nichtjüdischen Deutschen geäußert, liegt der Verdacht des Versuchs der eigenen Entlastung aus psychologischer Sicht sehr nahe. Diese Entlastungsstrategie wird im sekundären wie im israelbezogenen Antisemitismus deutlich. Der dem israelischen Psychoanalytiker Zvi Rix zugeschriebene Satz: »Die Deutschen werden den Juden Auschwitz niemals verzeihen« bringt dies auf den Punkt. Im Rahmen des GMF-Surveys wurden im Erhebungsjahr 2004 Items entwickelt, die eine Kritik an der Politik Israels erfassen sollen, die ohne antisemitische Untertöne auskommt. 196 Diese Items waren auch Bestandteil der Nacherhebung zur FES-Mitte-Studie 2014, d. h. es wurde jeweils sowohl der israelbezogene Antisemitismus als auch eine zunächst »neutrale« Kritik an Israel erfasst. Im nächsten Schritt wurde dann die Überschneidung empirisch geprüft. Dies lässt sich als Indiz deuten, wie häufig Kritik an Israel doch zumindest auch aus antisemitischen Motiven gespeist ist bzw. wie Antisemitismus mitschwingt. Nicht prüfen lässt sich in diesem Zusammenhang die begleitende hohe Emotionalität. Es wurde jedoch ebenfalls eine Kritik am politischen Handeln der Palästinenser erfasst, um einen Anhaltspunkt zu haben, inwieweit Befragte, die Kritik an Israel äußern, ggf. kriegerische Auseinandersetzungen generell ablehnen. Zum Erhebungszeitpunkt 2004 stimmte eine überwältigende Mehrheit einer z. T. sehr emotionalen Kritik …

  2. Zuerst einmal finde ich es sehr gut, dass Armin Pfahl-Traughber versucht, Thesen zu einer „differenzierten Typologie“ aufzustellen. Wer kennt nicht das Problem, ständig versucht zu sein, den Begriff „antisemitisch“ zu benutzen. Ich sehe durchaus das Problem, das sich aus einer oftmaligen Verwendung dieses Wortes ergibt. Ein inflationärer Gebrauch nivelliert das darin liegende Extrem. Aus diesem Grund versuche ich, den fraglichen Ausdruck möglichst nicht oder nur in einer Umschreibung zu verwenden.

    Ein grundsätzliches Problem bei obiger Differenzierung sehe ich darin, dass

    1. so lange differenziert wird, bis kein Antisemitismus mehr übrig bleibt.

    2. Antisemiten wollen nicht so genannt werden. Sie greifen, bewusst oder unbewusst, zum Mittel der Rationalisierung. Scheinbar rational daherkommende Argumente erfüllen deshalb sehr oft trotzdem das Kriterium „a.“. Mit dem Suchen nach einem akzeptablen Kern, stützt man deren Konstruktion.

    Meine ganz persönliche (und überaus ernüchternde) Erfahrung ist, dass ich bis jetzt noch keinen „Israelkritiker“ getroffen habe, bei dem nicht nach einiger Zeit des Herumstocherns in den vorgebrachten „Argumenten“ das eigentliche Motiv hervortritt, für welches genau das Prädikat „a.“ zutrifft. Natürlich binde ich dies den Betreffenden nicht auf die Nase, denn mit solchen „Totschlag-Argumenten“ wäre die – naja! – Diskussion bald beendet.

    Das eigentliche Problem liegt jedoch nicht in der häufigen Verwendung des Wortes sondern im häufigen Vorkommen derer, auf die dessen Anwendung zurecht erfolgt.

    • Man kann auch einen Menschen treffen, „bei dem nicht nach einiger Zeit des Herumstocherns in den vorgebrachten „Argumenten“ das eigentliche Motiv hervortritt, für welches genau das Prädikat „a.“ zutrifft. “ (selbstherrlich entschieden). Gerade in dieser Jahreszeit fällt mir traurig immer wieder dies mit „israelkritischer“ Vorgeschichte ein :

      https://www.youtube.com/watch?v=5iE656Mhs8s

      Dennoch: „der Weg des Friedens ist dem Weg des Krieges vorzuziehen“ Rabin

      • @ ente

        Mir fehlt der Zusammenhang zu meinem obigen Beitrag. Was meinen Sie mit „selbstherrlich entschieden“? (Muss ich dazu in Zukunft Ihr o.k. einholen, liebe/r ente?) Was hat die Ermordung von Rabin mit „Israelkritik“ zu tun? Dass es in Israel – wie in jedem anderen Staat – ebenfalls Straftäter oder Mörder gibt, sagt was über diesen Staat aus? Meines Erachtens: Nichts. Zumindest nicht, solange das nicht statistisch auffällig ist.

        Israel ist kein Paradies sondern ein bürgerlicher demokratischer Staat mit der üblichen Bandbreite an Problemen. Mir fällt nur auf, dass es Israelkritiker gibt wie Sand am Meer und dass diese „Kritik“ immer ganz speziell wird, sobald man nicht den Schulterschluss übt.

    • @ nussknacker56 Bleibe beim Du, nochmals lesend wirst Du feststellen, die Aussage lautete:

      Israelkritiker…bei denen trotz Herumgestochere nicht das Prädikat a zutrifft.

      Dies habe ich selbstherrlich für mich entschieden. Hatte nichts mit Dir zu tun!

      In meinen Augen ist eine Kritik an Israel nicht nur erlaubt, da ich persönlich den Einfluss bestimmter Gruppierungen für zu hoch halte, sondern ähnlich wie meine Meckereien über Politik in Z.B. Deutschland, Österreich, Ungarn usw. als legitim empfindend. Dies ist (mindestens für mich) normal!

      Wollte durchaus auf Rabin hinweisen. Und halte dies für richtig.

      • Hallo ente, wir bleiben beim Du. Ich war, glaub ich, etwas zu empfindlich. Sorry.

        Natürlich ist Kritik an Israel legitim, da stimme ich Dir zu, und wenn wir irgendwann soweit sind, dass weitere 193 Staaten ebenfalls mit xykritisch im Duden vermerkt sind, gibt es keinen Grund mehr, damit hinterm Berg zu halten – die Frage ist dann höchstens, ob das noch jemand sonderlich interessiert.

  3. Artikel und jims Meinung zustimmend.

    Jedoch gerade nach der Bundestagswahl die, nicht nur AfD Strategie, nicht aus den Augen verlierend:

    1. Juden sind gut, wenn sie in Israel leben

    2. s. 1. oder zumindest vorher nur israelische Themen beurteilen

    3. s. 1. und 2. sich auf gar keinen Fall zu Themen außerhalb des „Nah-Ost Konflikts“ äußern, oder sich sogar als Teil einer anderen Nation oder der Menschheit sehend, einmischen

    4. s. 1-3. Ausnahme: muslimische Zuwanderung, dann höchstens als Mitbewohner nicht Mitbürger

    5. s. 1-4. dies ist antisemitisch und dennoch vorgeblich Israel freundlich

    z.B.:

    http://www.zeit.de/2017/31/afd-israelfreundlich-judenfeindlich

    Kramer, Knobloch und co. seien Dank, für klare Worte!

  4. Was, zum Beispiel, ist dieses hier? „Antizionistischer Antisemitismus“, „antiimperialistische Israelfeindlichkeit“, oder „menschenrechtliche Israelkritik“?

    http://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/3849375/Glawischnig_Sanktionsforderung-gegen-Israel-falsch

    Das Pilz-Posting im Wortlaut
    Am 2. August postete Peter Pilz auf seiner Facebook-Seite folgenden Text:

    DIE DUMMHEIT ISRAELS.

    Nehmen wir den dümmsten Fall an: Die israelische Regierung verfolgt einen Plan mit fünf Zielen:

    1. sich durch Massenmord an der palästinensischen Zivilbevölkerung international zu isolieren;
    2. alle Palästinenser einigen und hinter der Hamas zu sammeln;
    3. sich selbst aus der Gemeinschaft der westlichen Demokratien zu entfernen;
    4. und letztlich eine tiefere Spaltung der eigenen Gesellschaft vorzubereiten –
    5. mit einem Wort: alles zu tun um Israel zu schaden.

    Genau dieser Fall scheint jetzt eingetreten zu sein. Die israelische Regierung bekämpft Terrorismus mit dem Terror des eigenen, weit überlegenen Militärs. Der Plan kann nur aufgehen, wenn die Hamas bis an ihre Wurzeln ausgerottet wird. Aber die Wurzel ist jetzt die Bevölkerung von Gaza selbst. Das hat Israel geschafft.

    Viele meiner Sympathien haben lange auch Israel gehört. Eine lebendige Demokratie als Insel mitten in erstarrten Autokratien, das war Israel lange. Inzwischen ist demokratisches Leben in die arabische Welt gekommen. Immer mehr Araber wollen Demokratie, Gleichberechtigung und vor allem Frieden. Gleichzeitig bombt sich Israel um Jahrzehnte zurück.

    Was können wir tun? Es gibt nur ein Mittel: Sanktionen. Die, die jetzt zurecht Sanktionen gegen Russland durchsetzen, müssen im Fall „Palästina“ ihren doppelten Boden verlassen. Je früher die israelische Bevölkerung versteht, dass sie von ihrer Regierung in eine historische Falle geführt wird, desto eher ist eine Umkehr möglich.

    und gibt es hier Kausalitäten?

    http://diepresse.com/home/innenpolitik/nationalratswahl/5299409/Pilz-will-Oesterreich-Silberstein-und-Sobotkafrei-machen

    […] Konkret sagte Pilz: „Wenn wir diese Republik Silberstein-frei machen wollen, und es mir ein ganz großes Ziel in der Politik, Österreich Silberstein-frei zu machen, und da ist es völlig egal, ob es rote Silbersteins, schwarze Silbersteins, blaue Silbersteins oder von mir aus auch grün-türkis gestreifte Silbersteins sind, wenn wir Österreich Silberstein-frei machen wollen, dann müssen wir klare Strafbestimmungen und Gefängnisstrafen in die Gesetze gegen den Parteienstaat reinschreiben.“

  5. http://www.tu-berlin.de/?189932

    […] Wo sind die Gemeinsamkeiten, wo die Unterschiede von Antisemitismus in verschiedenen politischen Spektren? Warum wird Antisemitismus in der Öffentlichkeit (wieder) mehr verbreitet und welche Rolle spielen dabei die neuen Medien? Welche Möglichkeiten der Prävention und Intervention gibt es? Solchen Fragen wird sich Prof. Dr. Samuel Salzborn in den kommenden zwei Jahren am Zentrum für Antisemitismusforschung widmen und seine ausgewiesene Expertise im Bereich der Politischen Theorie wie in der Demokratieforschung einbringen.

  6. Berlin: Umfassende Sammlung antisemitischer Hetzbilder wird erforscht
    21. Oktober 2017, 08:00
    Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin untersucht über 8.000 judenfeindliche Hassbilder eines belgischen Holocaust-Überlebenden – derstandard.at/2000066274202/Berlin-Umfassende-Sammlung-antisemitischer-Hetzbilder-wird-erforscht

    […] „Der Antisemitismus wird wieder stärker und stärker. Ich bin jetzt 75 Jahre und ich habe gedacht, ich muss etwas tun“, sagt Langerman in Berlin. „Ich möchte, dass meine Sammlung bei der Ausbildung junger Menschen hilft, die wenig über das Thema wissen.“ – derstandard.at/2000066274202/Berlin-Umfassende-Sammlung-antisemitischer-Hetzbilder-wird-erforscht …

    … Für die Forschungsarbeit bekommt das Antisemitismus-Zentrum zwei neue Professuren. Der Historiker Uffa Jensen (Jahrgang 1969) übernimmt mit Geldern der Deutschen Forschungsgemeinschaft die Heisenberg-Professur, die besonders antisemitische Gefühle systematisch untersuchen soll. Als erster Politologe kommt Samuel Salzborn (Jahrgang 1977) aus Göttingen für eine zweijährige Gastprofessur nach Berlin, die das Land finanziert. …

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