„Tzena, tzena, tzena!“ – Kommt ihr Mädchen, zeigt euch!

„Tzena, tzena“ gehört, ebenso wie „Hava Nagila“, „Erev Shel Shoshanim“ und „Hevenu Shalom Aleichem“ zu den berühmtesten Liedern Israels. Namhafte Interpreten aus der ganzen Welt haben es, jeder auf seine ganz individuelle Art, gespielt oder gesungen. Für diejenigen, die die Zeit ab 1948 in Eretz Israel bewusst miterlebten, war es eine Hymne des Aufbaus, des Nachvornblickens, des Optimismus. Der Reiz, der von dem Lied ausgeht, veranlasst noch bis in die Gegenwart Musiker neue Einspielungen vorzunehmen…

Von Robert Schlickewitz

Eigentlich war „Tzena, tzena“ zunächst ein Soldatenlied gewesen, und es hatte (mindestens) sieben Väter, und eigentlich gab es ja zwei (oder noch mehr?) Versionen dieses Titels, eine israelische und eine US-amerikanische, deren Karrieren zeitlich etwas versetzt verlaufen sind.

Im Internet findet sich inzwischen erfreulich viel Material zu „Tzena, tzena“, jedoch beantwortet dieses noch längst nicht alle Fragen. Auch dieser Beitrag kann daher nicht als endgültig bezeichnet werden.

Beginnen wir mit dem Urtext, bzw. mit dessen Autor, denn der Text war ganz offensichtlich zuerst da, und die Komposition(en) folgte(n) erst später.

Jechiel ben Mordechai Hagis,

andere Schreibweisen seines Namens lauten Jehiel Hagges, Jehiel Haggis, Yechiel Chagiz, Yechiel Chengiz, Yechiel Haggiz, wurde am 22. November 1912 in Jerusalem geboren. Seine Vorfahren waren aus Mitteleuropa nach Palästina gekommen und hatten den Namen eines marokkanischen Familienfreundes angenommen. Hagis, der Mitglied eines Kibbuz in Hevtziba war, ließ sich am Beit haMidrash zum Lehrer ausbilden und er gehörte dem marxistischen Flügel der linksorientierten Poalei Zion Partei an.

Bevor er den angestrebten Beruf ausüben konnte, war er als Bauarbeiter und in der Landwirtschaft tätig. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges meldete er sich freiwillig bei der Britischen Armee und als deren Angehöriger kam er u.a. in Nordafrika und Italien zum Einsatz. Hagis gehörte während dieser Zeit sowohl einer Kampfgruppe als auch einer Abteilung an, die für gute Laune, Abwechslung und Zerstreuung der Soldaten in deren Freizeit zuständig war. In seiner Funktion als Stimmungsmacher verfasste er zahlreiche Texte, Parodien, Schwänke und Lieder, darunter den Urtext zu „Tzena, tzena“. Der Hauptkomponist des Liedes, Issachar Miron, ein Kriegskamerad von Hagis, von dem noch zu sprechen sein wird, bezeichnete Jahre später bei Befragungen Hagis als seinen „besten Freund“ und „kreativsten Partner“ mit dem er 200 Lieder getextet bzw. komponiert habe.

Nach seiner Entlassung aus dem Kriegsdienst lebte Hagis in Tel Aviv und 1946/1947 gehörte er zu den Begründern der Theatergruppe „Gachlilit“, die sich aus ehemaligen Soldaten zusammensetzte. Zur Zeit des Unabhängigkeitskrieges, der zur Gründung des Staates Israel führte, schrieb er Arrangements für die Armee-Band und den Kulturdienst der Zahal. 1950 rief er gemeinsam mit dem Regisseur Jaakov Mansdorf das Theater „Taas“ sowie weitere, in der Regel kurzlebige, Bühnenensembles, darunter solche, die sich aus Neueinwanderern rekrutierten, ins Leben, zum Beispiel „Sikit“ (Chamäleon). Von Hagis stammten zudem diverse Bühnentexte und Arrangements; ferner wirkte er als Übersetzer, Pädagoge und Buchautor. Bei der ACUM, der israelischen Organisation, die die Rechte an Musikstücken und Texten vertritt, bekleidete er in den 1950ern einen höheren Posten. Nur 48 Jahre alt geworden, verstarb der so Vielseitige am 3. August 1960 und hinterließ seine Frau und drei Kinder.

Issachar Miron,

der am 5. Juli 1920 im polnischen Kutno als Stefan Michrowsky geboren worden war, gilt als der Hauptkomponist von „Tzena, tzena“. Vor Gericht gab er später zu Protokoll:

„I remember it as if it were today. I got some words that had been written by another soldier in the 22nd Company; the name of this soldier was Jehiel Hagges. The words were brought to me by a lance corporal, whose name is Blum. He showed me the words, and he asked me to compose the music as quickly as possible so that he could take them back when he returned to the *59 22nd Company. Blum was originally from the 2nd Company to which I belonged, but for a certain time he worked in the 22nd Company as an instructor. When I saw the words, I felt that I could compose a melody for them. I was very enthusiastic when I wrote this melody and I can say that I wrote the music, I might say so, with the blood of my heart.“
http://law.justia.com/cases/federal/district-courts/FSupp/126/54/1624835/

Miron hatte in Warschau Chemie und Musikwissenschaften studiert und noch rechtzeitig vor dem deutschen Überfall auf sein Land nach Palästina emigrieren können. Durch seine Flucht wurde er zum einzigen Überlebenden seiner weitläufigen Familie, die 1941 im Ghetto Kutno bzw. 1942 in Chelmno von Deutschen auf barbarische Weise ermordet wurde.

In Palästina gelang es Miron seinen Status rasch zu legalisieren und als Bürger des Mandatsgebietes wurde er Angehöriger der Britischen Streitkräfte – bei der Jüdischen Brigade. Er diente in der 2. Kompanie, bei den sog. „Palestinian Buffs“ bis 1943, als eine schwere Erkrankung zu seiner Entlassung führte.

In den Jahren 1948 bis 1950 gehörte Miron der Israelischen Armee an, nach eigenen Angaben als Chef einer Abteilung, die für Bildung und Kultur zuständig war. Auch im zivilen Leben blieb er der Musik verbunden, indem er bedeutende Werke der modernen israelischen Klassik komponierte, während er zugleich versuchte der israelischen Volksmusik richtungsweisende Impulse zu verleihen. Zu nennen sind für diese Jahre „Seven Syncopated Preludes“ für zwei Klaviere, mehrere Kantaten, sowie Kammermusik für verschiedene instrumentale Kombinationen.

Später, nach seinem Wechsel in die Vereinigten Staaten von Amerika, entstanden Kompositionen für Konzert, für Film, sowie für die Rundfunkaufführung. Hervorzuheben sind sein Oratorium „The Golden Gate of Joy“, sowie seine Kantate „Lied der Esther“, die beide von den Ray Charles Singers interpretiert wurden. In den 1970ern nahm Miron gemeinsam mit Theodore Bikel an der vielbeachteten Kampagne “Silent No More“ teil, die sich für die Rechte der Juden in der Sowjet Union einsetzte.

Ebenfalls auf seine Talente konnte sich Miron in den 1970er und 1980er Jahren stützen, als er sich höchst aktiv für den United Jewish Appeal engagierte – mit eigenen Texten, Kompositionen, Rundfunk- und Fernsehsendungen, Konzerten, sowie Multimediashows.

Zu den zahlreichen Auszeichnungen, die er erhielt, zählten u.a. der Kavod-Preis der Cantors Assembly, die Goldmedaille des New Yorker International Film and Television Festivals, der ASCAP Deems Taylor Preis für Kreatives Schreiben und der Engel-Preis. Besonders stolz war Miron, dass seine Komposition “Ufi ruah“ zum ersten in hebräischer Sprache gesungenen Lied wurde, welches der ägyptische Rundfunk ausstrahlte, nachdem Präsident Anwar Sadat die Anerkennung Israels und den Abschluss des Friedensvertrags angekündigt hatte.

Issachar Miron verstarb am 29. Januar 2015.

Moshe Bick,

wird für den zweiten, und zugleich ‘inoffiziellen‘, Komponisten von „Tzena, tzena“ gehalten; er findet nur in wenigen Quellen Erwähnung in Zusammenhang mit dem Lied.

Bick war am 26. Januar 1899 im moldawischen Dubăsari (Дубоссары/Dubossary) zur Welt gekommen und hatte bereits als Kind im Chor gesungen. Später erlernte er in Kischinjow Khazanaut (Synagogengesang) und 1920 rief er einen Jiddischen Arbeiterchor ins Leben, der mit der Zeit derart an Ansehen gewann, dass er Einladungen sogar noch aus dem fernen Konstantinopel erhielt. Das Repertoire des Chors bestand in erster Linie aus Arbeiterliedern und seine Begleitung aus einem Volksmusikorchester.

1921 sagte Bick seiner alten Heimat Lebwohl und wanderte nach Palästina aus. Jedoch setzten schon sehr bald die Folgen einer Malariaerkrankung, die er sich in Haifa zugezogen hatte, seiner Gesangskarriere ein vorzeitiges Ende. Gleichwohl ließ er sich durch den erlittenen Schlag nicht beirren und gründete auch in Palästina wieder einen Arbeiterchor, der sich aber bald auch an klassischen Vorbildern wie Schubert, Mendelssohn und Abraham Zvi Idelsohn orientierte.

Bicks Haus in Haifa entwickelte sich mit der Zeit zum inoffiziellen Treffpunkt für Musikbegeisterte aus Nah und Fern und gemeinsam mit seiner Frau lehrte er Musik und Chorgesang. 1932 ging er vorübergehend nach Paris, um sich dort in Komposition und Dirigieren zu vervollkommnen. Wieder daheim in Haifa gründete er das Wind-Orchester und einen Kinderchor; außerdem dirigierte er Konzerte in Tivon-Kirjat und Nahariyah. An seinem Wirkungsort Haifa ist Moshe Bick am 25. April 1979 vielbetrauert verstorben.

In einem Haaretz-Artikel von 2011 bringt Autor Tom Segev Bick in Zusammenhang mit Issachar Miron und der Entstehungsgeschichte von „Tzena, tzena“.

Seinen Recherchen nach, er stützt sich u.a. auf die Angaben des Musikhistorikers Eliyahu Hacohen, war Moshe Bick der erste, der die Melodie von Miron für Gesangstimme und Klavier arrangierte und auch der erste, der die Uraufführung, damals beim Militär, in der Kantine, dirigierte. Gemäß Hacohen/Segev behauptete Bick, er habe den Eingangsakkord von „Tzena, tzena“, so wie er heute noch gesungen werde, komponiert. Bick hatte offensichtlich versucht Anspruch auf einen Teil der Einnahmen für das populäre Lied zu erheben, zunächst außergerichtlich, dann 1955 vor dem Bezirksgericht in Haifa. In seiner Aussage hatte er u.a. darauf hingewiesen, dass die Melodie von „Tzena, tzena“ eigentlich zurückgehe auf einen russischen Soldatenmarsch…

Bick verlor den Prozess und dennoch geht Musikhistoriker Eliyahu Hacohen davon aus, dass „Tzena, tzena“ letztendlich drei Komponisten hatte.

Julius Grossman

gilt offiziell als der zweite Komponist von „Tzena, tzena“; in unserer Betrachtung ist er nach Miron und Bick der dritte Komponist. Vom Amerikaner Grossman stammt der sogenannte dritte Teil des Liedes, der auf November 1946 zurückgeht, und der bei der so erfolgreichen Aufnahme durch die Folkgruppe The Weavers und das Orchester Gordon Jenkins von 1950 (erstmals) zu hören ist.

Solange die Herkunft von „Tzena, tzena“ ungeklärt blieb, das Lied war anonym in den Vereinigten Staaten aufgetaucht, wurde mehrfach Julius Grossman als dessen Komponist angegeben. Als Miron von der hohen Popularität seines Liedes erfuhr, reiste er gleichfalls noch 1950 in die USA und strengte ein Gerichtsverfahren gegen Grossman und die anderen Beteiligten, u.a. die Plattenfirma der Weavers, an, die bereits beträchtliche Einnahmen zu verzeichnen hatten.

Obgleich Miron noch bis Lebensende behauptete diesen Prozess gewonnen zu haben, geht der Musikhistoriker Eliyahu Hacohen davon aus, dass Miron als der Komponist von zwei Dritteln des Liedes anerkannt worden ist, während Grossman als der Komponist des verbliebenen Drittels anzusehen ist. Ganz entsprechend sei man auch mit den Einnahmen aus den Einspielungen und Lizenzen verfahren, zwei Drittel zu ein Drittel.

Mitchell Parish

verfasste den ersten Text zu „Tzena, tzena“ in englischer Sprache.

Parish wurde am 10. Juli 1900 im damals zum russischen Zarenreich gehörenden Litauen als Michael Hyman Pashelinsky geboren. Gemeinsam mit seiner jüdischen Familie kam er 1901 in die Vereinigten Staaten. Seine Jugend verbrachte er in New York, wo er später als Textdichter für Lieder der gepflegten Unterhaltungsmusik in Erscheinung trat. Nicht wenige erfolgreiche Klassiker verdanken ihm ihren Text, wie etwa „Star Dust“, „Sweet Lorraine“, „Deep Purple“, „Stars fell on Alabama“, „Sophisticated Lady“ usw. In der Folgezeit arbeitete Parish für zahlreiche Größen des US-amerikanischen Show-Business und verfasste die Liedertexte für eine ganze Reihe von Darbietungen in Filmen, Musicals, Bühnenaufführungen, TV-Shows, sowie für Musikeinspielungen von Tonstudios. Parish verstarb 92jährig am 31. März 1993 in Manhattan, New York.

Gordon Jenkins

war für das Arrangement jener erfolgreichen Schallplatte von „Tzena, tzena“, die Pete Seeger und die Weavers 1950 aufnahmen, verantwortlich; man geht auch davon aus, dass er wesentliche Veränderungen am Text von Parish vornahm.

Folgt man freilich den Erinnerungen von Miron aus dessen letzten Lebensjahren, so wie sie Tom Segev im oben erwähnten Haaretz-Artikel wiedergibt, so gab es keinen Text von Parish, jedenfalls wird der nicht erwähnt. Vielmehr, so Miron, nahm Jenkins dem Sänger Pete Seeger, den (in lateinischen Buchstaben wiedergegebenen) hebräischen Text aus der Hand und zauberte daraus auf dem Küchentisch des Nachtclubs im Nu jenen englischen Erfolgstext, der um die Welt ging.

Gordon Jenkins wurde am 12. Mai 1910 in Webster Groves, Missouri geboren und erarbeitete sich in den 1940ern und 1950ern einen Namen als vielbeschäftigter Arrangeur, Komponist, Pianist und Orchesterleiter, außerdem verfügte er bald über erheblichen Einfluss in der Musikwelt. Zu den Stars, mit denen er zusammenarbeitete, zählten u.a. die Andrews Sisters, Johnny Cash, The Weavers, Frank Sinatra, Louis Armstrong, Judy Garland, Nat King Cole, Billie Holyday, Harry Nilsson und Ella Fitzgerald. Als eigene Kompositionen von Jenkins sind u.a. zu nennen: „San Fernando Valley“, „Manhattan Tower“, „P.S. I Love You“, „When a Woman Loves a Man“. Unter eigenem Namen nahm er mit seinem Orchester zahlreiche Platten auf, zu deren besonderem Erkennungszeichen der Einsatz von Streichern und weiblichen Begleitchören gehörte. Jenkins verstarb am 1. Mai 1984 in Malibu, Kalifornien.

Pete Seeger

fällt das Verdienst zu als eigentlicher Kopf der Folkgruppe The Weavers den richtigen Ton gefunden zu haben und aus einem zur Hälfte in hebräischer Sprache gesungenen Lied einen Hit gemacht zu haben. Die Schallplatte der Weavers mit „Tzena, tzena“ auf der einen, und „Goodnight Irene“ auf der anderen Seite wurde zu einem Millionenseller und sie diente zum Vorbild für zahlreiche andere Interpreten.

Seeger wurde am 3. Mai 1919 in Patterson, New York geboren und war ein Sänger, Textdichter und politischer Aktivist, der siebzig Jahre lang aus der amerikanischen Musikszene (Folk- und Protestlieder) nicht fort zu denken war. Für viele Menschen im Ausland verkörperten Seeger und seine Mitstreiter das anständige Amerika, das nicht korrupte, nicht rassistische, nicht auf reinen Materialismus erpichte Amerika.

Pete Seeger gehörte im Jahr des Kriegseintritts der USA, 1941, zu den Mitbegründern der Musikgruppe The Almanac Singers, die der Gewerkschaftsbewegung nahestand und gegen Diskriminierung von Menschen aufgrund von deren Hautfarbe oder Religion mit musikalischen Mitteln ankämpfte. Bis zum Jahre 1950 war die Gruppe mit teilweise neuer Besetzung in The Weavers übergegangen und nahm neue Titel, darunter „Tzena, tzena“ auf. Seeger trennte sich später von der Gruppe und machte eine beachtliche Solokarriere. Am 27. Januar 2014 ist er in Manhattan, New York verstorben.

Dem Interview gemäß, welches Larry Yudelson kurz nach dem Tode Seegers für die Internetplattform The Jewish Standard mit Miron führte, bestand zwischen Komponist und Interpret ein langjähriges freundschaftliches Verhältnis. Den Gerichtsprozess führte Miron schließlich gegen die Plattenfirma und nicht gegen die Künstler, die bei ihr unter Vertrag standen. Miron und Seeger trafen sich zuerst in jenem Club („Village Gate“), in dem Seeger damals (wohl 1950) allabendlich auftrat und Mirons Lied sang und spielte. Die letzte Zusammenarbeit zwischen beiden bestand darin, dass Miron Seeger einen arabischen Text für das Lied zukommen ließ, der von einem seiner Freunde in Haifa stammte.

„Spencer Ross“

ist ein fiktiver Name, der vom Unternehmen Cromwell Music, Inc. einer Tochter des Konzerns Richmond/TRO als Komponist von „Tzena, tzena“ ins Spiel gebracht wurde, um die tatsächliche Autorenschaft des Liedes nicht nennen zu müssen. Issachar Mirons Rechtevertreter, Mills Music, Inc. verklagte daraufhin Cromwell (TRO) und gewann den Prozess. Der Vorsitzende Richter wies auch die Behauptung von Cromwell zurück, dass die Melodie von „Tzena, tzena“ auf einem traditionellen Volkslied basiere und daher rechtefrei genutzt werden dürfe.

Berühmte Interpreten von „Tzena, tzena“:

Dudaim, Ron Eliran, Yaffa Yarkoni, Sarah Yaari, The Barry Sisters, Johnny Puleo & His Harmonica Gang, The Weavers mit dem Gordon Jenkins Orchester, Mitch Miller & Orch., Vic Damone, Ralph Flanagan & Orch., Edmundo Ros & Rumba Band, Bing Crosby & Judy Garland, Sid Phillips, Stanley Black, Chet Atkins, Mantovani Strings, Smothers Brothers, Chet Atkins, Arlo Guthrie, Connie Francis, Chubby Checker, Eartha Kitt, Neil Sedaka, The Metropolitan Opera Singers Richard Tucker, Jan Peerce, Misha Raitzin, Roberta Peters, The London Symphony, Pete Seeger, Frank Sinatra, Nat King Cole, Dusty Springfield, Perry Como.

„Tzena, tzena“ in hebräischer Transliteration mit Übersetzung

Tzena, tzena, tzena, tzena ha-banot u-r’ena ħayalim ba-mosheva
Al na, Al na, Al na, Al na, al na titħab’ena Mi-ben ħayil, ish tzava

Übersetzung I:

Go out, go out, go out girls and see soldiers in the moshava.
Do not, do not, do not hide yourself away from a virtuous man, an army man.

Übersetzung II:

Go out, go out, go out young women and see
Soliders from our moshav.
Do not, do not, do not hide yourself away from
A brave son, a man of the army.

Übersetzung von Mitchell Parish:

Tzena, Tzena, Tzena, Tzena
Don’t you know that you’re the darling of the regiment?
Tzena, Tzena, Tzena, Tzena,
All the soldiers want to see you, why don’t you consent?
See the handsome soldiers gaily riding
Come out from wherever you are hiding
Won’t you smile a little for the colonel
Throw some kisses to the rest
Tzena, Tzena, Bashful little Tzena
Please don’t be afraid of all the soldier boys, for Tzena, Tzena,
All the boys adore you
Calling for you Tzena, Tzena, Tzena

https://www.richardsilverstein.com/2004/01/04/tzena-tzena-an-old-hebrew-chestnut/

 

Text Gordon Jenkins / The Weavers:

Tzena, Tzena, Tzena, Tzena
Can’t you hear the music playing
In the city square
Tzena, Tzena, Tzena, Tzena
Come where all our friends will find us
With the dancers there

Tzena, Tzena join the celebration
There’ll be people there from every nation
Dawn will find us laughing in the sunlight
Dancing in the city square

Tzena, Tzena, come and dance the Hora
One, two, three, four
All the boys will envy me for
Tzena, Tzena, when the band is playing
My heart’s saying
Tzena, Tzena, Tzena

(Orchestral Interlude)

Tzena, Tzena, Tzena, Tzena,
How can anything be plainer than my love for you?
Tzena, Tzena, Tzena, Tzena,
Don’t you know your eyes contain a look that thrills me thru?

Tzena,Tzena, ev’ryone is waiting,
For a wedding they’re anticipating,
Ev’ryone is happy celebrating,
People dancing in the streets!

Clap your hands and (Clap) raise your voices higher,
Make a circle while we dance around the fire
Dance the Hora (Clap) to your heart’s desire
All the world’s in love with Tzena, Tzena.

Quellen:

http://www.legacy.com/obituaries/nytimes/obituary.aspx?pid=174281475
https://de.wikipedia.org/wiki/Issachar_Miron
http://www.milkenarchive.org/artists/view/issachar-miron/
https://he.wikipedia.org/wiki/%D7%99%D7%97%D7%99%D7%90%D7%9C_%D7%97%D7%92%D7%99%D7%96
https://en.wikipedia.org/wiki/Tzena,_Tzena,_Tzena
https://fr.wikipedia.org/wiki/Tzena,_Tzena,_Tzena
https://en.wikipedia.org/wiki/Pete_Seeger
https://en.wikipedia.org/wiki/Gordon_Jenkins
https://en.wikipedia.org/wiki/Mitchell_Parish
http://www.jewish-music.huji.ac.il/content/issachar-miron-michrovsky
http://www.haaretz.com/israel-news/all-the-boys-will-envy-me-1.361452
http://lyricsplayground.com/alpha/songs/t/tzenatzenatzena.shtml
https://www.richardsilverstein.com/2004/01/04/tzena-tzena-an-old-hebrew-chestnut/
http://law.justia.com/cases/federal/district-courts/FSupp/126/54/1624835/
http://jewishstandard.timesofisrael.com/tzena-composer-remembers-pete-seeger/
http://data.bnf.fr/16547554/moshe_bick/
http://www.budowitz.com/Budowitz/+Klezmer_Wedding_in_Bessarabia.html
https://www.youtube.com/watch?v=lxf69ZKk5HM (Tzena, tzena… ab 9:17)
https://www.youtube.com/watch?v=rCgBa3J4XJc (u.a., über Tzena, tzena… in arabischer Sprache)
http://www.notendownload.com/8/dpshop/__Tsena,%20Tsena%20%20Tzena%20Tzena%20%20%20Klavier%20%20%20Gesang%20%20Issachar%20Miron__SM-ISR-08S.sco_.html
Tom Segev, “All the Boys will envy me“, Haaretz, 13. Mai 2011.
Larry Yudelson, Tzena composer remembers Pete Seeger, The Jewish Standard, 7. Februar 2014.

 

Tzena, tzena, tzena:

 

Tzena, Tzena, Tzena, Tzena – Arranged by Henry Leck (2017)

 

EtnoMuSa: „Tzena Tzena Tzena“ (IMUN 2017)

 

Voici une vidéo de l’orchestre Franck MARCY qui s’intitule Tzena Tzena (po polsku, ok. 2015)

 

Conjunto de danzas judeo argentinas TAMID de la Soc.Hebraica Arg.en el Festival Israel Baila y Canta III, 2015

Colburn School of Performing Arts Violin Ensemble (um 2015)

 

Common Thread Community Chorus, Fall 2014 Concert, „The Life and Music of Pete Seeger“

 

Clarinetist Michele Gingras and Trombonist Rich Begel at Congregation Beth Adam in 2014.

 

Edward Tarte, Piano (2014)

 

Klezmenschen performing ‚Tsena‘ April 29, 2012.

 

Balalaika, Guitar – RebbeSoul, Bass – Wilbur Bascomb, Keyboard – Keith Hutchinson, Piano – Frank Owens, Percussion – Keith Crupi, Saxophone – Amiram Granot, Trumpet – Raffi Arev, Vocals (Hebrew) – Shlomit Levi, Roi Levi, Dvir Cohen, RebbeSoul, Vocals (Spanish) – Jaime Granco, Vocals (Amharic) – Zemene Melesse, Mulu, Vocals (soul) – Franke Pharoah, produced by RebbeSoul (um 2012)

 

Baritone David Serero performs Tzena Tzena at the Nazareth Synagogue in Paris for the European Day of Jewish Culture 2011 in Paris

 

The Jewish Starlight Orchestra (um 2010)

 

Christian Kubiak (po polsku, ok. 2010)

 

Phil Stormer, Gitarre (2010)

 

The Tulsa Klezmer Band, October 2009 in Tulsa, Oklahoma

 

Coro Escuela 3º y 4º Emil Friedman, Directora: Anaida Carquez (2006)

 

Mink Stole performs the Weavers Classic „Tzena, Tzena, Tzena“ with Vicky Boofont at The Casita Del Campo 12/05

 

Bruce Kaminskys Klezmer Jazz Ensemble featuring Stan Slotter: trumpet/flugel horn, Ken Ulansey: soprano sax, Dan Kleiman: piano, Bruce Klauber, drums and Bruce Kaminsky, bass. From the December 1997 recording And the Angels Swing.

 

Manuel & The Music of the Mountains – Tzena, Tzena, Tzena [1980]

 

Sharon, Lois & Bram (um 1980)

 

קדחת הדיסקו הישראלי ,1978

 

Arlo Guthrie (um 1975)

 

Marion Rung, 1971

 

The second album in the series „Public Singing with Effi Netzer“, recorded live in Tel Aviv in 1969.

 

Dudaim (Israel, 1967)

 

Neil Sedaka – „Israeli Medley“ (1966)

 

Hatikvah! Richard Tucker Sings Great Jewish Favorites – Tzena Tzena

 

Aviva Marks (um 1965)

 

Riki & Andre (um 1965)

 

The Kassel Brothers (um 1965)

 

Connie Francis (um 1965)

 

Pete Seeger in Prague, 1964

 

Shelly Manne plays ‚Tzena‘ from ‚Steps To the Desert'(1962)

 

The Barry Sisters, from the album „Shalom“, 1962 (Hart’za Aleynu / Tzena-Tzena)

 

The Springfields (1961)

 

Johnny Puleo & His Harmonica Gang (1961)

 

Chet Atkins (1960)

 

Ge’ula Gil (um 1960)

 

Paul Evans (um 1960)

 

Ron Eliran (um 1960)

 

רן ונמה – Tzena Tzena Tzena -שרים כל הלילה

 

Aliza Kashi (um 1960)

 

Yaffa Yarkoni (um 1960)

 

Chubby Checker (um 1960)

 

London Festival Orchester, Stanley Black (um 1960)

 

צאנה צאנה-הישראלים הצעירים-יחיאל חגיז-יששכר מירון

 

The John Buzon Trio – Hammond Orgel (1958)

 

08 – מקס פורמנסקי – צאנה תאנה (ca. 1955)

 

Ralph Flanagan, orchestra and chorus (um 1950)

 

Sarah Yaari (um 1950)

 

Edmundo Ros (um 1950)

 

Vic Damone, Orchester mit Chor und Sänger (1950)

 

Mitch Miller, Orchester mit Chorbegleitung (1950)

 

The Weavers (1950)

 

Cantor Samuel Malavsky (1894-1985) and the Malavsky Family Choir performing in Lakewood New Jersey; Cantor Malavsky is surrounded by his children, Ruthie, Albert, Morton, Trudi, Goldie and Minnie. (Jiddisch, um 1950)

 

 

Bonusmaterial:

צאנה צאנה – הקהל בהיכל התרבות במופע היה היו זמנים

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