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Die jüdische Jugend Deutschlands hat gewählt

Am Sonntag, den 5.3.2017, fand im Rahmen des Jugendkongresses des Zentralrats der Juden in Deutschland und der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) die Urwahl der im vergangenen Dezember neu gegründeten Jüdischen Studierendenunion Deutschland (JSUD) statt. Auf der ersten Vollversammlung wurde somit die erste bundesweite demokratisch gewählte Repräsentation junger deutscher Juden seit mehr als zehn Jahren gewählt…

Die JSUD ist die neu gegründete überregionale Interessenvertretung jüdischer Studenteninitiativen in Deutschland und politischer Vertretung von mehr als 25 000 jungen Juden im Alter zwischen 18 und 35 Jahren. Mehrere hundert Stimmberechtigte, angereist aus der gesamten Republik, haben zunächst in einem ersten Wahlgang Dalia Grinfeld (22) zur Präsidentin gewählt. Im zweiten Wahlgang wurde daraufhin der restliche Vorstand gewählt. Ihm gehören Benny Fischer (26), Mike Delberg (27), Aaron Serota (24) und Arthur Poliakow (22) an.

Dalia Grinfeld: „Wir bedanken uns zutiefst für das Vertrauen unserer Generation und freuen uns, ihre Anliegen nach innen und nach außen repräsentieren zu dürfen. Der neu gewählte Vorstand wird alles daran setzen, eine starke, progressive und pluralistische junge jüdische Stimme in Deutschland zu etablieren!“

Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland: „Dem neu gewählten Vorstand der JSUD gratuliere ich von Herzen. Mit der Jüdischen Studierendenunion Deutschland hat die jüdische Studierendenschaft nach Jahren wieder eine starke Stimme. Ich wünsche dem Vorstand der JSUD viel Erfolg und gutes Gelingen bei der Vertretung der Interessen der jungen Juden in Deutschland.“