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Antisemitischer Protest auf dem vorweihnachtlichen Alexanderplatz

Während sich bei besinnlicher Stimmung auf dem Berliner Alexanderplatz die Besucherinnen und Besucher des Weihnachtsmarktes an Bratäpfel, Stollen und Glühwein labten, veranstalteten Aktivist_innen der Israel-Boykottkampagne BDS eine antisemitische Kundgebung vor einem Elektronikmarkt…

Kay Schmitt, ReDoc – research and documentation

Nach Wassersprudler sind nun Geräte des IT-Herstellers Hewlett-Packard in den Fokus der Israel-Hasser gerückt. Ziel ist der der Boykott von HP-Produkten, einer „Technologie der israelischen Apartheid“, wie es im Aufruf heißt.

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Zur Kundgebung in Berlin (29.11.2016) kamen rund 12 palästinensische, deutsche und israelische Aktivist_innen – fast alles notorische Befürworter der Vernichtung des Staats Israels.

Während die meisten mit einer palästinensischen Kufiya als politisches Statement bekleidet waren, trug ein Kundgebungsteilnehmer unter seiner geöffneten Jacke ein T-Shirts der 2014er „Free-Gaza“-Demonstrationen, bei denen unter anderem die judenfeindliche Parole „Jude, Jude feiges Schwein …“ skandiert wurde. Auf Transparente und Plakate wurde unter anderem behauptet Hewlett-Packard spiele „eine Schlüsselrolle in Israels Unterdrückung der Palästinenser*innen“.

Zur Rolle des iranischen Regimes an der Bombardierung von Sderot und anderen israelischen Gemeinden durch die islamistische Hamas, wurde bei dieser Kundgebung nichts gesagt.

Neben Berlin fanden auch in Hamburg und Stuttgart ähnliche Kundgebungen statt.

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2 Kommentare zu “Antisemitischer Protest auf dem vorweihnachtlichen Alexanderplatz

  1. Och, wie süß!

    „Rund“ 12 (bei 10.000 hieße dies wohl 12.000 oder 8.000, hier denn 11 oder 13) HanselInnen schaffen es hier erwähnt zu werden.

    Da kommt ja jede die „Außerirdischen sind unter uns“ Demo auf mehr.

    Glaube nicht, daß man dies dringlich aufwerten muß.

  2. Wer sich den lieben langen Tag dafür engagiert, Israel zu delegitimieren, darf zwar nicht mit Beifall von zurechnungsfähigen Menschen rechnen, doch sich immerhin der Gunst historischer Vorbilder sicher sein. Zum Beispiel von Ernst Röhm, der wäre stolz auf die taffen Jungs und Mädels vom BDS.

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