Palästinensischer Wasserdiebstahl

Ein Bericht der Jerusalem Post über Wasserdiebstahl in der palästinensischen Gemeinde Sa’ir…

Die Jerusalem Post schreibt, die Palästinensische Wasserbehörde werfe den Offiziellen der palästinensischen Gemeinde Sa’ir, nordöstlich von Hebron gelegen, vor, illegal Wasser von den zentralen Leitungen abzuzapfen, was Auswirkungen auf die Wasserversorgung in anderen Gegenden der Region Hebron habe. Dies teilte die Behörde am 12. August in einer veröffentlichten Stellungnahme mit.

Bereits in der Vergangenheit haben Bewohner von Sa’ir, das 25.000 Einwohner hat, illegal die Wasserleitungen angezapft und ohne Wissen der Wasserbehörde umgeleitet. In diesem Fall allerdings wirft die Behörde Gemeindevertretern vor, hinter dem Diebstahl zu stecken und verhaftete in Zusammenarbeit mit der palästinensischen Zollbehörde 13 Gemeindemitarbeiter, unter ihnen auch den Bürgermeister, Kayed Jaradat.

Nach Demonstrationen der Einwohner von Sa’ir mischte sich der palästinensische Ministerpräsident Rami Hamdallah ein und veranlasste die Freilassung des Bürgermeisters und weiterer Gemeindemitarbeiter.

Der Bürgermeister wies die Anschuldigungen als falsch zurück, räumte allerdings ein, dass einige Einwohner von Sa’ir illegal Wasser umleiteten.

Die Wasserbehörde bleibt bei ihrer Darstellung.

Israel liefert an die Palästinensische Autonomiebehörde doppelt so viel Wasser, wie in den Osloer-Abkommen vereinbart.

JPost, 1.9.2016, Newsletter der Botschaft des Staates Israel

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