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Hamas-Mitglied bei UN-Entwicklungshilfe im Gazastreifen

Ein Mitarbeiter einer humanitären Hilfsorganisation im Gazastreifen wurde verhaftet und angeklagt, seine Position zu missbrauchen, um der Hamas materielle Unterstützung ihrer terroristischen/militärischen Aktivitäten zu leisten.Dies ist die zweite Anklage dieser Art eines palästinensischen humanitären Hilfsarbeiters im Gazastreifen in weniger als einer Woche…

Waheed Borsh wurde am 16. Juli von der israelischen Polizei und dem Sicherheitsdienst Shin Bet verhaftet. Am Dienstag (9.8.) wurde vor einem Zivilgericht Anklage wegen der Unterstützung der Terrororganisation Hamas erhoben. Borsh arbeitete seit dem Jahr 2003 als Ingenieur des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) im Gazastreifen. Dort war er für den Rückbau kriegsbeschädigter Häuser zuständig.

Während der Ermittlungen fand man heraus, dass er von einem hochrangigen Hamas-Mitglied Instruktionen erhalten hatte, seine Arbeit beim UNDP nach den militärischen Bedürfnissen der Hamas auszurichten.

Borsh hat seine Aktivitäten für die Hamas gestanden. So half er zum Beispiel im vergangenen Jahr – mit Materialen der UNDP – beim Bau einer militärischen Landungsbrücke für Hamas-Marineeinheiten.

Außerdem schilderte Borsh, wie die Hamas unverhohlen und aggressiv die humanitären Aktivitäten des UNDP für ihre Zwecke ausnutzte. Wenn zum Beispiel in Häusern, mit denen UNDP zu tun hatte, Waffen oder Terrortunnelöffnungen entdeckt wurden, übernahm die Hamas die Kontrolle darüber und konfiszierte die Waffen und andere Materialien. Dies ist eine klare Verletzung des Protokolls der UN, das eine unverzügliche Mitteilung an UNMAS (Abteilung für Minen der UN) vorschreibt.

Israel hat hochrangige Offizielle im Büro des UNO-Generalsekretariats und Leiter der Entwicklungshilfeprogramme der Vereinten Nationen (UNDP) in New York und Israel über die Verhaftung eines palästinensischen Ingenieurs in Kenntnis gesetzt, der für die UNDP im Gazastreifen tätig war. Sie wurden auch über die Einzelheiten seiner Anklage informiert.

Israel hat diese Offiziellen davon in Kenntnis gesetzt, dass es von der UNO – und insbesondere ihren Hilfsorganisationen – erwartet, dass sie unmissverständlich die Hamas für den Missbrauch der humanitären Hilfsprogramme zur eigenen Bevorteilung verurteilt und konkrete Maßnahmen ergreift, um sicherzustellen, dass humanitäre Hilfe tatsächlich jenen zugutekommt, die sie im Gazastreifen benötigen, anstatt Terrorführer der Hamas zu unterstützen.

Außenministerium des Staates Israel, 9.8.2016, Newsletter der Botschaft des Staates Israel

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