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Jüdische Allgemeine feiert 70-jähriges Bestehen

Mit einer rund 80-seitigen Sonderausgabe würdigt die „Jüdische Allgemeine“ am Donnerstag dieser Woche (30.6.) ihre Gründung vor 70 Jahren. In der Ausgabe finden sich Beiträge von zahlreichen prominenten Autoren, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel…

Die einzige jüdische überregionale Wochenzeitung wurde 1946 mit Genehmigung der britischen Militärregierung in Düsseldorf als „Jüdisches Gemeindeblatt für die Nord-Rheinprovinz und Westfalen“ gegründet. Später erschien sie in Bonn als „Allgemeine Jüdische Wochenzeitung“. Seit 2002 trägt sie den Titel „Jüdische Allgemeine“. Herausgeber ist der Zentralrat der Juden in Deutschland. Sitz der Redaktion ist Berlin.

Die „Jüdische Allgemeine“ erscheint jeden Donnerstag in einer Druckauflage von rund 10.000 Exemplaren und wird im Abonnement, im Kioskverkauf sowie in Buchhandlungen vertrieben. Seit Herbst 2003 hat die Zeitung eine eigene Homepage. Nach einem Relaunch der Printausgabe und des Online-Auftritts im Frühjahr 2010 sind auf www.juedische-allgemeine.de zusätzlich zur gedruckten wöchentlichen Ausgabe tagesaktuelle Texte zu lesen. Ebenso ist die Jüdische Allgemeine auf Facebook und Twitter (@JuedischeOnline) zu finden. Für die Nutzer von Smartphones steht seit Kurzem auch eine mobile Version der Website zur Verfügung.

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, erklärte: „Die Gründung der Zeitung nur ein Jahr nach Kriegsende war etwas ganz Besonderes, weil die meisten Juden in Deutschland nicht auf Bleiben ausgerichtet waren, sondern Deutschland als Durchgangsstation betrachteten. Heute ist die Zeitung das führende jüdische Medium in Deutschland. Wer wissen will, welche Themen die jüdische Gemeinschaft bewegen, muss diese Zeitung lesen. Darüber hinaus findet sich in der ‚Jüdischen Allgemeinen‘ eine ausführliche und differenzierte Berichterstattung aus und über Israel, die es in keiner anderen Zeitung in Deutschland gibt. Die ‚Jüdische Allgemeine‘ bereichert die gesellschaftlichen Debatten der Republik mit einer jüdischen Perspektive und hat damit weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus eine wichtige Rolle.“

Berlin, 20. Juni 2016 / 14. Siwan 5776