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Keine Berührungsängste bei der FPÖ

Ohne Weltverschwörung und ohne Neonazis geht die Chose nicht…

Von Karl Pfeifer

Die FPÖ hatte kein Problem einen ungarischen Neonazi wie László Toroczkai, den Bürgermeister der ca. 4000 Einwohner ungarischen Großgemeinde Ásotthalom, zum Akademikerball 2016, durch die Burschenschaft Olympia einzuladen.
Toroczkai der am 31. Mai 2016 zum Vizepräsidenten der ungarischen Neonazipartei Jobbik gewählt wurde, hat auf seiner Facebook Seite am 25. Mai  folgende Notiz eingetragen:

„Etwas stinkt… in Österreich. Nach dem bis heute unaufgeklärten und mit zahlreichen Widersprüchen behafteten Unfall Jörg Haiders, konnte der von allen anderen Parteien und politischen Kräften unterstützte Bundespräsident-Kandidat [Alexander Van der Bellen] nur mit ein paar später eingelangten Briefwahlzetteln, mit sehr knapper Mehrheit den Kandidaten der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) besiegen … Auch bislang wussten wir, dass die ausschließlich den Interessen des globalen Großkapitals dienende, sich um die Vernichtung der europäischen Nationen bemühende internationale politische Kraft die Macht nicht leicht den patriotischen Kräften übergeben wird. Die einzige Lösung, dass man, wenn es gefällt, eine zwei/Drittel Mehrheit erreichen muss. In diesem Fall können sie auch mit Betrug keine wesentliche Änderung erreichen. Die europäischen nationalen Kräfte jedoch muss man zusammenfassen, der Feind ist international, dagegen was tun, kann man nur mit dem Zusammenhalt zwischen den Nationen.“

Wie man sieht, die laut Umfragen stärkste politische Partei Österreichs hat keine Berührungsängste, wenn es um die Zusammenfassung der „europäischen nationalen Kräfte“ geht. Da sind auch Neonazi willkommen.

© Karl Pfeifer