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Grußworte zum Unabhängigkeitstag

Zum 68. Unabhängigkeitstag des Staates Israel…

Ansprache von Staatspräsident Reuven Rivlin

In seiner Ansprache zum Unabhängigkeitstag sagte der Staatspräsident unter anderem:

„Heute erfüllt es jedes Mal mein Herz mit Stolz und Freude, wenn ich die Fahne wehen sehe. Zum 68. Geburtstag von Israel können wir mit Stolz in unsere Vergangenheit sehen und müssen mit Hoffnung in die Zukunft schauen. Der Staat Israel ist aus einer 2000-jährigen Hoffnung geboren. Er wurde mit dem Mut von Träumern geboren, die gearbeitet haben, um ihren Traum Realität werden zu lassen. Ihr Geist ist bis heute bei uns. Im vergangenen Jahr habe ich viele verschiedene Orte in diesem wundervollen Land besucht; ich habe seinen Geist, seine Freude und seinen Stolz gesehen, die uns weiterhin antreiben.“

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Ministerpräsident Benjamin Netanyahu zum Unabhängigkeitstag 2016:
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Grußwort von Botschafter Yakov Hadas-Handelsman:

„Liebe Freunde,

Israel begeht dieses Jahrseinen 68. Unabhängigkeitstag, der weltweit von den israelischen Botschaften und Konsulaten, Jüdischen Gemeinden, Partnerschaftsorganisationen und zahlreichen Freunden Israels gefeiert wird. Auch in Deutschland wird in den Gemeinden und bei den jährlichen Israel-Tagen im ganzen Bundesgebiet gefeiert. Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein.

Die Errungenschaften Israels seit seiner Gründung am 14. Mai 1948 als blühendes und grünendes Land inmitten einer unwirtlichen Umgebung, die Fortschritte auf landwirtschaftlichem, medizinischem und technologischem Gebiet, sind unbestritten bemerkenswert angesichts der Tatsache, dass Israel nicht alle seine Ressoucen dazu aufbringen kann, sich ganz dem Voranbringen von Forschung und dem jüdischen Konzept „Tikkun Olam“zu widmen. Einen großen Teil seiner Kapazitäten muss Israel seit Anbeginn in seine Verteidigung investieren, um seinen Feinden stets einen Schritt voraus zu sein.

Diesen Schritt voraus einzubüßen kann Israel sich nicht leisten, denn wir haben kein anderes Land. Für uns gibt es kein „Eretz acheret“.

Gerade im vergangenen Jahr, während Deutschland und Israel gemeinsam 50 Jahre diplomatische Beziehungen begangen haben, wurde Israel mit einer neuen Terrorwelle konfrontiert. Ausgelöst durch Verleumdungen über den Tempelberg, verfallen palästinensische, vor allem jugendliche Palästinenser der Fletze radikaler Führer von Hamas und Fatah und werden zu ihren terroristischen Handlangern. Ihren heimtückischen Anschlägen mit Messern, Gewehren und Fahrzeugen, sind schon zahlreiche unschuldige Israelis zum Opfer gefallen.

Auch Europa sieht sich mit wachsendem Terror aus extremistischen Richtungen konfrontiert, leider sind auch hier unschuldige Frauen, Männer und Kinder das Ziel.

Es ist derselbe Terror, es ist derselbe Hass. Die internationale Gemeinschaft muss zusammen stehen gehen diesen Terror.

Liebe Freunde, lassen Sie uns feiern, dass wir jedes Jahr verwurzelter sind mit unserem Land, anerkannter in internationalen Gremien, stärker vernetzt in Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft. Denn auch wenn es Kräfte gibt, die uns lieber ausgelöscht sähen und bekämpfen, so weiß doch die Mehrheit der Welt, dass wir die Herausforderungen der Zukunft nur gemeinsam meistern können, indem wir uns der Verteidigung unserer Freiheit und dem Fortschritt widmen.
Danke, dass Sie mit uns feiern.

Yom Haatzmaut Sameach!
Yakov Hadas-Handelsman“