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„Der Islam gehört nicht zu Deutschland“

Auf dem Bundesparteitag in Stuttgart haben die gut 2.000 Mitglieder der AfD ein Grundsatzprogramm verabschiedet. Jeder kann es jetzt nachlesen, schwarz auf weiß…

„Viele Bürger haben seit Jahren auf solch ein Programm einer deutschen Partei gewartet. Endlich! Das kann die Grundlage eines deutschen politisch-gesellschaftlichen Systemwechels werden!“ freut sich da ein Facebook-User auf der AfD Seite. Ein anderer findet: „alle Achtung, (…) doch in Punkto Islam und Zuwanderung müssten in Zukunft die Stellschrauben noch enger gezogen werden….!!“ Und natürlich darf das nicht fehlen: „Danke, das wenigstens eine Partei den Mut hat gegen den Islam in Deutschland zu stehen.“

Jeder, der meint, dass diese Partei das geeignete Mittel ist, um seinen Protest gegen die gegenwärtige Regierungspolitik zum Ausdruck zu bringen, der möge nun lesen. Und sich überlegen, ob er mit diesem Programm einverstanden ist. Mit seiner Sozialpolitik, seiner Energiepolitik, seiner Umweltpolitik, etc….

In letzter Zeit wurde vermehrt darüber diskutiert, warum Juden nicht einverstanden sind, wenn es aus den Reihen der AfD Solidaritätsbekundungen mit Israel gibt. Wir werden nicht als Koscher-Stempel für eine rassistische Partei dienen. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, hat dies auch erfreulich schnell kommentiert: „Die programmatischen Beschlüsse der AfD haben die religionsfeindliche Haltung dieser Partei glasklar deutlich gemacht.“ Vor allem die gegen den Islam gerichteten Passagen im Programm würden die Intoleranz und Respektlosigkeit der Partei vor religiösen Minderheiten in Deutschland zeigen.

Muezzinrufe und Minarette stehen nach Auffassung der AfD „im Widerspruch zu einem toleranten Nebeneinander der Religionen, das die christlichen Kirchen in der Moderne praktizieren“. Schächten soll verboten werden. Wie anders kann man das interpretieren, als dass diese Beschlüsse auch einen Angriff auf das Judentum in Deutschland darstellen?