pessach2011

Pessach Sameach wekascher

Karew Jom!
Awiw higi’a – Pesach ba!

Ich gedenke der Treue deiner Jugendzeit, der Liebe deiner Brautzeit, als du mir in die Wüste nachzogst, in unbesätes Land.
(Jer. 2,2).

Grundlagen und Zusammenfassungen

Von Alef ad Tav:
Ein Leitfaden durch den Seder

Gedanken und Erläuterungen zum Sederritual von Rabbiner Rothschild…

Grundsätzliches zur Vorbereitung und Durchführung:
Praktische Anleitungen zum Fest

Mit genauem Zeitplan, von Chabad in München…

Geschichte, Bedeutung, Ritual:
Pesah lernen
Eine Zusammenstellung zur Feierlichkeit von Chaim Frank, Dokumentationsarchiv-München

Pessach – das Fest der Freiheit – russisch:

Der Text ging uns leider verloren, die Videos bringen jedoch alle Erklärungen auf russisch…

Die Schilderung des Auszugs aus Ägypten in der Torah
Va-Era (Ex 6:2-9:35) und Bo (Ex 10:1-13:16)
Ich habe auch das Aechzen der Soehne Israel gehoert, die die Mizrim zur Arbeit zwingen, und ich habe an meinen Bund gedacht. Darum sage zu den Soehnen Israel: Ich bin – ““ – ; ich werde euch herausfuehren unter den Lastarbeiten der Aegypter hinweg, euch aus ihrer Arbeit erretten und euch erloesen mit ausgestrecktem Arm und durch grosse Gerichte…

Herausforderung macht den Menschen weise:
Merkblatt über die Vorschriften von Erew Pesach am Schabath
Wenn Erew Pesach auf den Schabbos fällt – wie in diesem Jahr, bietet die Halacha uns allen, aber speziell der Hausfaru, eine besondere Herausforderung an, die uns weise macht. Weise macht, weil es spezielle Vorschriften für diesen Tag gibt, die wir lernen und beachten müssen…

Sederabend in Jerusalem:
Über Freiheit und Unterdrückung und die Geschichte Israels in der Welt
Eine Videoreihe zum Pesach, mit Erklärungen auf Russisch, Deutsch und Hebräisch…

Teil 1:
Die Sederplatte
Im ersten Teil der Videoreihe werden die Speisen und ihre Anordnung auf der Ke’arath haSeder, der Sederschüssel, erklärt. Herzlich Willkommen zum Sederabend in Jerusalem! Brukhim haBaim leLejl haSeder b’Iruschalajim!…

Teil 2:

Kidusch in Jerusalem
Wenn das erste Glas Wein eingeschenkt ist, können wir das Licht zünden. Ein Kidusch eröffnet den Sederabend…

Teil 3:
haMazah – das Brot der Freiheit
Es folgt der dritte Teil unseres Videos zum Sederabend. Mit Erklärungen auf Russisch und auf Deutsch und den Originaltexten auf Hebräisch. Karpas, Magid. Mah Nischtanah?…

Teil 4:
Unterschiedliche Kinder stellen verschiedene Fragen
In diesem Teil wird auf die Vielfalt der Begabungen und Charaktere und die daraus resultierenden unterschiedlichen Notwendigkeiten der Vermittlung eingegangen…

Teil 5:
Die Geschichte Israels
Die Hagadah spricht nicht nur von der Freiheit, sie beschreibt auch die Unterdrückung. Ganz besonders schrecklich und schmerzhaft ist es, wenn ein Unterstützer zum Unterdrücker wird. Immer wieder kommt es vor, dass Israel Hilfe annimmt, der Helfer aber von seiner Machtgier überwältigt und zum grausamen Verfolger wird…

Teil 6:
Die Plagen und die Befreiung
Die Plagen die die Ägypter trafen mindern die Freude der Hebräer am Vorgang der Befreiung. Auch heute wird für jede Plage etwas Wein, der die Freude über die Befreiung symbolisieren soll, ausgeschüttet…

Pesach beim kleinen GaliliBina und Beni:
Pessach steht vor der Tür
Weißt Du, wie eine Seder-Platte aussieht? Schau, das muss alles darauf sein…

Pessach-Spezialitäten:
Mona und die Mazah
Mona kostete vorsichtig. Es sah überhaupt nicht wie Brei aus, eher wie ein Brätling und schmeckte ganz gut…

HaLajlah haseh:
Levi und die Pessachfrage
Wenn Levi vor anderen Leuten etwas sagen soll, ist er immer ganz furchtbar aufgeregt, weil ihn alle anschauen und das macht ihn nervös…

Pessach bei haGalil Kidz:
haSchanah – Rund ums jüdische Jahr

Jetzt das April Kapitel mit der Pessach-Geschichte lesen…

Spiele zu Pesach: Die ‚Zehn-Plagen‚…

Philosophische Aspekte

Zu Pessach:
Dialektik der Freiheit
Die Zeit der Befreiung – einst von der Knechtschaft, und heute? Freiheit ist nicht die Konsequenz von Befreiung. Frei sein ist nicht Freiheit…

Pessach:
Der Drang zur Freiheit

Kaum eine Reflexion über Pessach und die Pessach-Haggada übergeht den Gedanken an die Freiheit…

Cheruth:
Das Fest der Freiheit
Ein feierlicher Anlass zur Freude (Raw van Voolen)…

Zum Werk von Erich Fromm:
Die Furcht vor der Freiheit
Sein erstes Buch, Die Furcht vor der Freiheit, machte Fromm 1941 schlagartig bekannt. In einer Rabbiner-Familie aufgewachsen, studierte Fromm zunächst in Heidelberg Soziologie und machte später eine Ausbildung zum Psychoanalytiker. Als Wissenschaftler wurde Fromm durch seine Psychoanalyse der Gesellschaft und gesellschaftlicher Vorgänge bekannt…

Zurück nach Ägypten?
Der Weg…

Wir haben die Sicherheit von Sklaven verloren, aber die endgültige Freiheit noch nicht erlangt…

Jüdische Freiheit:
Exodus heute

Der Auszug aus Ägypten gehört nicht der Geschichte an. Er ist reales Programm. Hier und jetzt…

Fordernde Herzen:
Harren, das sich in die Länge zieht

Hoffnung erscheint als etwas lang Vergangenes und weit Entferntes. Der Terrorismus hat meinen Optimismus verbraucht…

Sie haben Namen:
Die Stimme der Frauen an Pessach
„Nur der frommen und mutigen Frauen wegen wurden die Hebräer aus Ägypten befreit“, steht im Babylonischen Talmud, Sota 11b und im Midrasch Numeri / Bamidbar 9,13. Doch in der häuslichen Liturgie, der Pessach-Haggada, werden die Frauen nicht erwähnt…

Hagadah, Gebet …

Exodus:
Die Hagadah schel Pesach
Auszüge aus der Hagadah zum Pesach, in hebr. Lautschrift u. deutscher Übersetzung…

Sarajevo und andere:
Die Shrier Hagadah

Hebräische Buchkunst am Beispiel der Hagadah

Freiheit, Buntheit, Leben:
Eine alternative Haggada

Zusammengestellt für die Gruppe Yachad in Berlin…Fragen:
Vier Mädchen in uns
Fragen an unsere Töchter…

Kasches I:
Vier Fragen, nicht nur am Seder
Teil I von Ronnie Golz…

Kasches II:
Vier Fragen, nicht nur am Seder
Teil II von Iris Weiss…

Und weitere Kasches:
Der böse Sohn in der Haggadah

Es ist tragisch, dass Menschen angegriffen werden, wenn sie Fragen stellen…

… und Gesang

Awiw – Frühling:
Singt – ein neues Lied
Tehilim 96 – Ein neues Aufblühen aller Natur!…

Die Liebe G’ttes und die Liebe zu G’tt:
‚Ani leDodi veDodi li‘
Warum ist das Fest allgemein als ,“Pesach“ bekannt, und nicht, wie es in der Thora genannt wird, als „das Fest der ungesäuerten Brote“? Ein Vers aus Schir haSchirim deutet die Antwort auf diese Frage an…

Der Tag ist nah:
Ein Tag, der weder Tag ist – noch Nacht!
Chanah Rowina, eine der größten Schauspielerinnen Israels, beim Seder 1980…

Der Tag ist nah:
Karew Jom

Lieder zu Pesach mit Kateryna Kolcova…

Jedid Nefesch:
Geliebter meiner Seele

Dies ist es das Sehnen meines Herzens: Erbarme Dich und verbirg Dich nicht…

Es ist nie genug:
Smiroth an der Sedertafel

Hebr. Transl. zu Adir hu, Daj dajenu, Dror jikra, Echad – mi jode’a, Elijahu heNawi…

Historische Texte zu Pessach

Aus „Ost und West“ von 1914:
Pessach-Legenden
In einer Stadt war einmal ein hochgelehrter Mann aus vornehmem Stamme und sehr reich. Er führte ein frommes Leben, gab reichlich Almosen an die Armen, lernte ständig Thora und übte alle Gebote streng nach den Vorschriften mit allen Kawwanoth, wie nur einer, der in die tiefsten Geheimnisse der Lehre eingedrungen ist….

Innere Freiheit:
Eine Pessach-Betrachtung
Der vorliegende Text erschien 1914 im Organ der Zionistischen Bewegung “Die Welt”. Autor ist Max Joseph, der zwischen 1902 und 1936 Rabbiner in Stolp (Pommern, heute polnisch Słupsk) war. Max Joseph konnte emigrieren und überlebte in Palästina…

Kotzker und Belser:
Ein Pessachgespräch
Ich selbst habe an der Hagadah meine unbändigste Freude. Ich sitze und lese laut, zähle die Plagen der Aegypter, zähle und dopple sie und verdopple sie immer wieder und wieder…Ben-Ami:
An einem Erew-Pessach

Es war am Rüsttage des Pessachfestes, um zehn Uhr morgens. Wir hatten soeben unser frugales Frühstück beendet; es bestand aus Brot, welches wir bei einer unserer Nachbarinnen entliehen, das in einen salzigen Saft, worin Gurkenscheiben schwammen, getunkt wurde. Ich muss gestehen, dass auch diese Tunke bei derselben Nachbarin geborgt war, die ihren Gurkenkrug bis auf den Grund geleert hatte, um nicht über die Feiettage Chomez zu bewahren…

Sch. Rosenfeld:
Die erste Pessach-Nacht
Pessach-Nacht. Oben in der Stube schlafen, sie schon längst. Das Licht auf meinem Nachttisch ist erloschen. Eine geraume Zeit ist es wohl her, dass die Uhr die dritte Stunde geschlagen hat. Auf der Strasse ist der Widerhall der Schritte erstorben…

Pesach

Interkulturelle Aspekte

Mah nischtanah haLajlah haseh?
Nichtjuden am Sedertisch
Die Pessachzeit ist wieder einmal in allernächster Nähe. Die Wohnung ist fast fertig geputzt, die Einladungen zum Seder sind verschickt und man ist dabei, das Menü für den ersten Abend zusammenzustellen. Man denkt an Familie X., die gute nichtjüdische Bekannte sind…

Blick nach Samaria / Schomron:
Pesach bei den Nachbarn

Die Feier von Pessach mit dem Seder-Abend ist wohl der Höhepunkt des gottesdienstlichen jüdischen Jahres. Dass es sich dabei um ein Wallfahrtsfest handelt, ist seit der Zerstörung des Heiligtums in Jerusalem in den Hintergrund getreten…

Pessach und Ostern:
Zu den jüdischen Wurzeln des christlichen Pascha

Das jüdische Pessach-Fest und das christliche Pascha-Fest (griechische Sprachform aus dem Aramäischen) haben gemeinsame Wurzeln…

Christlich-jüdische Zusammenarbeit:
Pessach im christlichen Religionsunterricht
In den letzten Jahren gibt es immer mehr christliche Gemeinden oder Gruppen, die „Pessach-Feiern“ veranstalten. Auch im Religionsunterricht greift diese Praxis um sich…

Dialog:
Wenn Christen Pessach feiern…
In den letzten Jahren werden Pessach-Seder in Kirchengemeinden immer populärer. Christen verbinden damit den Wunsch, Jesus als Juden in seiner Tradition tiefer zu verstehen, indem sie tun, was er – wie sie meinen – getan hat…

Wege und Irrwege christlich-jüdischer Gebetsgemeinschaft:
Religiöser Raub?

In bester Absicht gestalten gerade um Ostern herum immer häufiger christliche Gemeinde „Pessachfeiern“ – vielen Juden aber ist dieses ein Ärgernis…

Kasches zur Kaschruth

Koscher durch das Jahr:
Gebote über Chametz zu Pessach

Diese Abhandlung befasst sich nicht mit den positiven Mizwot von Pessach, etwa dem Essen von Mazza oder den Geboten für die Seder-Nacht. Hierzu liegen bereits zahlreiche Artikelvor…

Wie halten Sie’s?
Kitnijot an Pessach
Hülsenfrüchte ja oder nein? Humus, Soja, Linsen? Wie steht’s mit Reis?…

Einkaufen:
Koscher lePesach

Zum Thema Koscher an Pesah finden Sie einige Tips auf unserer Kashruth-Seite

Midraschim, Lehrgeschichten und Anekdoten

Ein Pessach-Wunder 1938 in Wien:
Sie gingen vorüber
Am Sederabend, beginnt für alle Juden – ueberall auf der Welt – das achttägige Fest der Freiheit, im Gedenken an die Befreiung aus der ägyptischen Sklaverei…

Anekdoten von Rabbiner Pinchas Paul Biberfeld (s“l):
Eine Nacht, die anders ist

Die Tischrunde entschwebt im Geiste Jahrtausende zurück – in die ägyptische Antike…

Midraschim von Rabbiner Pinchas Paul Biberfeld:
Die zehn Plagen

Mit wem ist Pharao vergleichbar: Einem Hirten, der eine Schweineherde hütete. Da fand er ein Schaf, nahm es und steckte es unter seine Tiere. Der Eigentümer des Schafes schickte zu ihm und ließ ihm sagen: Sende mir mein Schaf zurück! Da antwortete der Hirt: Du hast kein Schaf bei mir…

Midraschim von Rabbiner Pinchas Paul Biberfeld:
Altes und neues Wunder

Rabbi Meïr, einer der bedeutendsten Tannaiten, verschmähte es nicht, Tora zu lernen bei dem Häretiker Ascher – alias Elischa ben Abuja, ebenfalls ursprünglich ein Tannaiter, der aber infolge persönlicher tragischer Erlebnisse vom Judentum abgefallen war…

Gedanken zu Pessach:
Es führt ein mühsamer Weg ans Licht

Im Moment des Exodus war Israel unbedeckt und entblößt. In unserer Zeichensprache werden die Mizwot Kleider benannt. Die jüdische Nation – war bloß, bar von Mizwot! Er konnte sie nicht erlösen ohne dieses Lösegeld – Mizwot maasiot, positive Tatengebote!…

Von einem G’tt der Liebe und des Verstaendnisses geleitet:
Ein Jude sein…
haRaw Schneerson…

Kabalah und das Licht der TorahDer Kampf zwischen Licht und Dunkelheit:
Moses – der treue Hirte
Moses symbolisiert die spirituelle Kraft, Pharao symbolisiert die Kraft des Egos. Die Geschichte über den Auszug aus Ägypten ist mehr als ein historisches Märchen. Es ist die Geschichte über den Kampf zwischen Licht und Dunkelheit…

Kabalah und die Befreiung vom Egoismus:
Befreiung aus der Sklaverei
Der größte Feind des Menschen ist sein eigener „Egoismus“. Um uns vor dieser Sklaverei zu retten, sind wir auf die Hilfe G’ttes angewiesen. Deshalb die Bitte an G’tt um Befreiung, die er beantwortet, in dem er das egoistische „Herz aus Stein“ durch das spirituelle „Herz des Lebens“ ersetzt…

Talmud Torah:
Gärten
Aus dem Babylonschen Talmud, Bava Mezia 10,6…

Auch am Pesach:
Geh und wachse! Hege und pflege

So überraschend es sein mag, die gemächliche Gartenarbeit der Vergangenheit spiegelt unsere eigenen spirituellen Wurzeln wider und wir können uns mit diesen durch einfache Betrachtung verbinden, indem wir die Weisheit der Kabbalah nutzen…

 Und schon kommt die Omerzeit

haOmer:
Die Kunst des Zählens
„Und zählt euch von dem Tage nach diesem Schabbat, von dem Tage eurer Darbringung des geschwungenen Omeropfers, sieben volle Schabbatot sollen es sein“…

Omer zählen:
Sefirat ha Omer
Die Zeit zwischen Pessach und Schawuot (wörtlich „Wochen“) wird „Sefirat ha Omer“ das Omer – Zählen genannt. Am 2. Tag des Pessachfestes wurde ein Omer Opfer im Tempel in Jerusalem dargebracht und zwar von der neuen Gerstenernte…

Das Zählen des Omer:
Sefirat haOmer

Hineni muchan um’suman lekajem mizwa asse kemo schekatuw batora…

49 Stufen:
Kabalistische Aspekte zur Omerzählung

Jedem Tag der Omerzeit ist ein bestimmter Zustand der kabbalistischen Sefiroth zugeordnet. Die Sefiroth, die Sphären des Lebensbaums, sind ausstrahlende g’ttliche Energie, durch welche G’tt mit der Welt interagiert…

Schabbat Chol HaMo’ed Pessach:
…und ihr werdet leben!

Wir reden heute vom „Jüdischen Volk“, das nicht mehr Opfer und Paria ist, sondern Macht hat in der Welt, und darum die Verantwortung trägt, diese Macht zum Wohle zu nutzen – für unsere eigenen Leben, die Zukunft unserer Gemeinschaft und das Leben schlechthin…

Zur Entwicklung des Opferbegriffes:
Opfer im Judentum

Unser heutiges Verständnis von „Opfer“ ist anders als das der Menschen in der Antike. Für sie war es ein religiöser Ritus – meistens ein freudiger. Die Größe und der Umfang des Opfers hing von den Lebens-bedingungen des Opfernden ab…