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Israelische Hilfsorganisation „IsraAID“ in Deutschland gegründet

Als Reaktion auf die anhaltende Flüchtlingskrise hat sich am 25. Februar der Verein „IsraAid Germany“ gegründet. Ziel des Vereins ist es, die psycho-soziale Betreuung von Flüchtlingen in Deutschland zu verbessern…

„Es ist ein wunderbares Zeichen für die deutsch-israelische Partnerschaft, wenn Deutsche und Israelis zusammen psychosoziale Hilfe für die mehrheitlich muslimischen Flüchtlinge in Deutschland leisten“, sagte Deidre Berger, Direktorin des AJC Berlin Ramer Institute for German-Jewish Relations.

Zu den Gründungsmitgliedern gehören u.a. Yotam Politzer, Direktor für Krisenmanagament bei IsraAid, Deidre Berger, Direktorin des AJC Berlin Ramer Institute for German-Jewish Relations, Rabbinerin Gesa Ederberg, Vorsitzende von Masorti Deutschland und Ramazan Salman, Direktor des Ethno-Medizinischen Zentrums in Hannover gegründet.

„Wir sind beeindruckt von dem großen Interesse zahlreicher Heimträger und Hilfsorganisationen an einer Zusammenarbeit. IsraAid besitzt eine ausgewiesene Expertise im Bereich der Trauma-Behandlung und ist auch durch die arabischen Sprachkenntnisse vieler Helfer ein Gewinn für die Flüchtlingsarbeit in Deutschland“, so Berger weiter.

Am Sonntag, dem 28. Februar findet im Rahmen des „MItzvah Days“ in der Flüchtlingsunterkunft Mertensstraße in Spandau eine Auftaktveranstaltung von IsraAid Deutschland statt. Jüdische Freiwillige der Synagoge Oranienburger Straße werden von israelischen Traumaexperten für die Arbeit mit Flüchtlingen vorbereitet.

Die Arbeit von IsraAid in Deutschland wird getragen vom American Jewish Committee (AJC) und der Zentralen Wohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) und maßgeblich durch das Ethnomedizinische Zentrum in Hannover und von Mitgliedern der Synagogengemeinde Oranienburger Straße unterstützt.

Das AJC beteiligt sich seit vielen Jahren an humanitäre Hilfsaktionen von IsraAid, u.a. für Jesiden im Irak und für Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos.

AJC Berlin, 26.2.2016, Newsletter der Botschaft des Staates Israel