Außenministerium beruft Schwedens Botschafter ein

Das israelische Außenministerium berief Schwedens Botschafter in Israel, Carl Magnus Nesser, am Mittwoch, den 13. Januar 2016, auf Anweisung von Ministerpräsident und Außenminister Benjamin Netanyahu ein…

Der stellvertretende Direktor für europäische Angelegenheiten beim Außenministerium, Aviv Shiron, teilte dem Botschafter mit, dass Israel gegen die harschen Bemerkungen der schwedischen Außenministerin Margot Wallström protestiere. Weiterhin informierte er Nesser, dass die Regierung und die Menschen in Israel wütend darüber seien, dass die schwedische Außenministerin die reelle Situation in Israel verzerren würde.

Die Behauptungen von Außenministerin Wallström verraten ihre befangene und sogar feindliche Haltung gegenüber Israel sowie ihr fehlendes Verständnis für das, was in der Region geschieht. Die schwedische Außenministerin ist sich anscheinend der schwierigen Realität, in welcher die israelischen Bürger der ständigen Bedrohungen durch mörderische Terrorangriffe ausgesetzt sind, nicht bewusst.

Angesichts der schädlichen und gegenstandslosen Standpunkte der schwedischen Außenministerin ist für Schweden auf absehbare Zeit jegliche Rolle, sogar die kleinste, in Bezug auf die israelisch-palästinensischen Beziehungen in Ferne gerückt.

Außenministerin Wallström hatte am Dienstag, den 12. Januar, im schwedischen Parlament gefordert, zu untersuchen, ob Israel während der jüngsten Gewaltwelle „außergerichtliche Tötungen“ von Palästinensern durchgeführt habe. Tatsächlich handelte es sich bei den Palästinensern um Angreifer. Durch die Attacken mit Messern, Schusswaffen und Autos wurden seit dem 13. September 2015 28 Menschen getötet und 280 verletzt.

Büro des Sprechers des Außenministeriums/Times of Israel, 13.01.16, Newsletter der Botschaft des Staates Israel

Ein Kommentar zu “Außenministerium beruft Schwedens Botschafter ein

  1. Nichts neues aus Schweden.

    Die Außenministerin Wallström ist von einer Antisemitin kaum zu unterscheiden. Sie macht das nicht zum ersten Mal und weiß, was sie tut. Dass sie aus dem sozialdemokratischen Lager kommt und es dort niemand zu geben scheint, der sich an ihren Aussagen stört, wirft sowohl ein düsteres Licht auf diese Partei als auch auf Schweden selbst.

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