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Emil und Karl

Vorstellung des in jiddischer Sprache geschriebenen Jugendromans von Yankev Glatshteyn…

„Emil und Karl“, einer der ersten Holocaust-Romane, handelt von der Freundschaft zweier neunjähriger Jungen in unmenschlicher Zeit: der eine Jude, der andere aus kommunistischem Elternhaus. Da die Eltern beider Kinder vor deren Augen verhaftet wurden, sind sie ab sofort in dem von den Nazis annektierten Österreich auf sich allein gestellt. Sie erleben Unfassbares, aber auch die Unterstützung von Menschen, die für sie ihr Leben riskieren.

glatstein_copyright_Forward Association-052011-1425667738Yankev Glatshteyn, 1896 in Lublin/Polen geboren, wanderte 1914 nach New York aus, wo er zu einer der wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen jiddischen Literatur wurde. Neben Gedichten schrieb Glatshteyn für jiddische Zeitungen; seine feuilletonistischen Beiträge erschienen in mehreren Sammelbänden.

Das Buch stellt die Lektorin für Jiddisch am Lehrstuhl für jüdische Geschichte und Kultur an der LMU, Evita Wiecki, im Jüdischen Gemeindezentrum vor, die auch ein Nachwort für das Buch geschrieben hat.

Zweisprachige Lesung: Eli Teicher & Evita Wiecki

Montag, 19. Oktober 2015, 19.00 Uhr
im Jüdischen Gemeindezentrum am St.-Jakobs-Platz 18
Eintritt 5,00 Euro. Anmeldung unter (089) 20 24 00-491 oder per E-Mail: karten@ikg-m.de

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern