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Neuer deutscher Botschafter in Israel

Der deutsche Botschafter Dr. Clemens von Goetze hat am 6. August 2015 sein Beglaubigungsschreiben an Staatspräsidenten Reuven Rivlin übergeben. Mit der Entgegennahme des Beglaubigungsschreibens übernimmt Botschafter von Goetze rechtswirksam das Amt des Vertreters der Bundesrepublik Deutschland beim Staate Israel…

Der deutsche Botschafter Dr. Clemens von GoetzeStaatspräsident Rivlin hieß Botschafter von Goetze willkommen und unterstrich die besonderen Beziehungen Israels zu Deutschland. Er nahm Bezug auf seinen Staatsbesuch in Berlin und Kiel vom 10.-13. Mai 2015 anlässlich des 50. Jubiläums der deutsch-israelischen Beziehungen. „Erst kürzlich haben wir den 50. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen unseren beiden Staaten gefeiert“, sagte Staatspräsident Rivlin. „Unsere gemeinsame Geschichte kann der Welt als Beispiel dienen.“ Er fügte er hinzu: „Die Vergangenheit werden wir nie vergessen, aber gemeinsam arbeiten wir für die Zukunft. Wir schätzen Deutschlands Einsatz und Engagement, besonders durch Bundeskanzlerin Merkel, für uns und unser Land.“ Das außerordentlich gute deutsch-israelische Verhältnis „bestehe nicht nur zwischen den Staaten, sondern auch zwischen den Völkern.“ Zudem äußerte der Staatspräsident die Hoffnung, dass Deutschland einen Beitrag in der Region des Nahen und Mittleren Ostens leisten könne, um Vertrauen zwischen den Nationen zu stiften.

Botschafter Clemens von Goetze unterstrich, welche Ehre es ihm als deutscher Botschafter sei, von Staatspräsident Rivlin in Jerusalem willkommen geheißen zu werden. „Unsere Beziehungen sind sehr gut“ sagte er, „trotz der unfassbaren Verbrechen, die Deutsche unter den Nationalsozialisten an Juden begangen haben. Gleichzeitig wird die Geschichte in unseren Beziehungen immer gegenwärtig bleiben.“ Botschafter von Goetze regte den Ausbau der deutsch-israelischen Kooperation in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie an. Israel und Deutschland befänden sich in zahlreichen Feldern der Wissenschaft und Forschung auf Augenhöhe. Wichtig sei ihm insbesondere auch der deutsch-israelische Austausch innerhalb der jungen Generation. Er betonte, dass für die vor ihm liegenden Amtszeit „die Sicherheit Israels im Vordergrund“ stehe.

Bei der Übergabe der Beglaubigung wurde er von seiner Frau, Dr. Sonja von Goetze, sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Deutschen Botschaft begleitet.

Quelle: Deutsche Botschaft Tel Aviv