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Die Jerusalem Foundation hat eine neue Präsidentin

Johanna Arbib ist die neue Präsidentin der Jerusalem Foundation. Diese Entscheidung fällte der Aufsichtsrat der Jerusalemer Stiftung zu Wochenbeginn einstimmig. Arbib, eine sehr kosmopolitisch geprägte Persönlichkeit, war bis vor kurzem Verwaltungsratspräsidentin der weltweiten Dachorganisation des Keren Hayesod, eine zentrale Fundraising-Organisation Israels…

Johanna ArbibDie berufliche Karriere der studierten Betriebswirtin ist geprägt durch Tätigkeiten in internationalen Unternehmensfinanzierungs- und Immobilienfirmen. Bereits im Alter von 16 Jahren engagierte sie sich für jüdische Belange und gründete in Rom das “Young Leadership Next Generation”-Programm des Keren Hayesod. Zudem ist sie amtierendes Präsidiumsmitglied des Jewish Agency und hat zahlreiche Projekte in Israel unterstützt. In diesen unterschiedlichen Funktionen bereist sie unermüdlich die Welt, um bei führenden Persönlichkeiten für die zu fördernden Belange zu werben.

Im kommenden Jahr feiert die Jerusalem Foundation ihr 50-jähriges Bestehen. Gegründet wurde sie von Teddy Kollek – ein Jahr, nachdem er erstmals zum Bürgermeister der Stadt gewählt worden war. Sein Ziel: Spenden im Land und weltweit zu sammeln, um die Community-Arbeit und kulturellen Aktivitäten in Israels Hauptstadt fördern zu können. Das bisherige Ergebnis ist beachtlich: Über 1 Mrd. US-Dollar konnte die Stiftung einwerben, um mit diesen Geldern Tausende von Programmen und viele Hundert Projekte zu realisieren, mit denen die Lebensbedingungen aller Bevölkerungsgruppen der Stadt verbessert wurden.  International ist die Foundation mit sieben Büros vertreten. Führende Persönlichkeiten in den jeweiligen Ländern prägen die Zusammensetzung der Boards.

Nach Aussage von David Brodet, der als Vorstandsvorsitzender der Jerusalem Foundation auch die Findungskommission geleitet hatte, „bringt Johanna Arbib viel internationale Erfahrung mit, die eine Stadt wie Jerusalem dringend benötigt. Dass ein solcher Ansatz Erfolg bringt, zeigen Beispiele wie Stanley Fisher bei der Bank of Israel oder James Snyder beim Israel Museum, die aus dem Ausland in ihre Positionen berufen wurden. Wir sind davon überzeugt, dass Frau Arbib ihre Rolle als neue Präsidentin der Foundation mit Führungsstärke, Engagement, Talent und Energie erfüllt. Gemeinsam mit uns wird sie die Jerusalem Foundation und die Stadt Jerusalem zu neuen Höhen des Erfolgs führen“.