Maßnahmen für den Wiederaufbau des Gazastreifens

Der Wiederaufbau des Gazastreifens soll durch weitere zivile Schritte vorangetrieben werden. Dies hat der Leiter der Regierungsbehörde COGAT (Coordination of Government Activities in the Territories), Generalmajor Yoav (Poly) Mordechai, bekanntgegeben…

Die Maßnahmen umfassen die Einfuhr von 45 Traktoren für Landwirte, die Erhöhung der monatlichen Quoten von Handelsgenehmigungen von 3000 auf 5000, die Erhöhung der Händlervisa zur Einreise in das Westjordanland und Israel aus dem Gazastreifen und die Ausweitung landwirtschaftlicher und industrieller Exporte aus dem Gazastreifen, unter anderem für Textilprodukte und Möbel.

Diese Schritte ergänzen die bereits im Oktober 2014 ergriffenen Maßnahmen, bei denen ebenfalls die Zahl der Ein- und Ausreisegenehmigungen mit dem Ziel des Wiederaufbaus erhöht worden waren und die Exporte landwirtschaftlicher Produkte (bis heute über 2600 Tonnen) aus dem Gazastreifen ins Westjordanland genehmigt wurde. Bewohner des Gazastreifens konnten für akademische Studien über Israel ins Ausland reisen. Medizinische Teams reisten für Fortbildungen ins Westjordanland und nach Jerusalem. Geschäftsleute konnten ebenfalls aus beruflichen Gründen in das Westjordanland und nach Israel ausreisen und Familienbesuche für Bewohner über 60 Jahre wurden ermöglicht. Darüber hinaus wurde es Bewohnern des Gazastreifens erlaubt, auf dem Tempelberg in Jerusalem zu beten.

Für den Wiederaufbau wurden bislang 62.000 Tonnen Baumaterial über den Übergang Kerem Shalom in den Gazastreifen eingeführt. 43.000 Bewohner des Gazastreifens haben Material zum Wiederaufbau ihrer Häuser erworben – dieser Prozess dauert weiter an. Außerdem wurden 50 LKWs und 15 Busse importiert.

COGAT, 17.02.15, Newsletter der Botschaft des Staates Israel