„L’Chaim! (To Life!)“

Weltpremiere am Filmfest München…

Chaim Lubelski verkehrte im Jet Set von St. Tropez, war erfolgreicher Geschäftsmann in New York und ist ein jüdisch-orthodoxer Gelehrter. Mit 63 zieht er nach Antwerpen zu seiner Mutter, einer KZ-Überlebenden. Er kümmert sich hingebungsvoll um sie, fast rund um die Uhr.

In seinem Langfilmdebüt L’CHAIM! stellt uns der Produzent und Regisseur Elkan Spiller mit seinem Cousin Chaim einen widerborstigen, charismatischen Eigenbrötler vor. Das Trauma Holocaust prägt Chaim in jeder Phase seines unangepassten Lebens. Ein Leben voller Absurditäten und Zärtlichkeit, das sich, wie Spillers Film, jedem Klischee entzieht.

L’CHAIM! sucht dabei nicht nur die historische Perspektive. Er ist ein zutiefst menschlicher Film, ein Film über Menschlichkeit unter allen Umständen. Wie lebt man weiter, wenn das familiäre Umfeld vernichtet wurde, physisch oder zumindest psychisch? Chaim lebt weiter.

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