Gedenkjahr 2014: Der Erste Weltkrieg und die Juden

2014 gilt europaweit als das Gedenkjahr an den Ersten Weltkrieg. haGalil erinnert im Rahmen einer mehrteiligen Reihe mit historischen Texten sowie Links zu Webseiten mit modernen Erkenntnissen an die jüdischen Aspekte dieses ersten großen Völkerschlachtens des 20. Jahrhunderts…

1927, kam in Berlin das aus fünf Teilbänden bestehende Jüdische Lexikon – Ein enzyklopädisches Handbuch des jüdischen Wissens in vier Bänden („Unter Mitarbeit von etwa 300 jüdischen Gelehrten und Schriftstellern“) heraus. Darin sind mehrere Einträge den Juden im Ersten Weltkrieg gewidmet. Als Autor des zunächst wiedergegebenen Eintrags Weltkrieg, Der, und die Juden. wird der Berliner Mediziner und Schriftsteller Felix Aaron Theilhaber genannt. Der sich anschließende Eintrag Militärdienst der Juden bezieht sich auch noch auf andere Epochen der Kriegsgeschichte und wird daher hier nur auszugsweise reproduziert; er stammt vom promovierten Göppinger Philologen, Redakteur bzw. Publizisten und Rabbiner Arnold Tänzer. Als verantwortlich für den Eintrag Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten (R.J.F.). zeichnete der Berliner Politologe, Redakteur der Wiener Monatsschrift „Menorah“ und Funktionär der Agudas Jisro’el, Dr. Robert Weiss. Der Eintrag Jüdische Legion war bereits Gegenstand eines früheren haGalil-Artikels, während Judenzählung für einen kommenden Beitrag vorgesehen ist.

Weltkrieg, Der, und die Juden. Zusammenfassende Angaben über die Beteiligung der Juden am Weltkrieg liegen nicht vor.

Für Deutschland liegen Auszählungen über die Anzahl der im Frieden dienenden Soldaten vor. 1913 hatte Deutschland 2400 jüdische Gemeine und 1100 Einjährige. Danach waren zu Kriegsbeginn ca. 50 000 gediente jüdische Soldaten militärpflichtig. Im Verlauf des Krieges wurden noch über 50 000 jüdische Soldaten ausgehoben. Insgesamt waren über 100 000 jüdische Soldaten im Heeresdienst, was einer Beteiligung von ca. 17 % aller Juden Deutschlands entspricht.

In Rußland liegt die Anzahl der eingezogenen Soldaten aus den Jahren 1900/09 vor. Danach waren in diesen Jahren 170 000 Juden zum Militärdienst eingerückt. Bei Kriegsbeginn verfügte Rußland über ca. 400 000 gediente jüdische Soldaten, sodaß mit der im Krieg erfolgten Nachrekrutierung mit einer Zahl von 6-700 000 jüdischen Soldaten zu rechnen ist.

Für Österreich belief sich die Zahl der jüdischen Soldaten auf schätzungsweise über 300 000. In England, Frankreich, Bulgarien, Türkei, Rumänien, Italien und in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern wurden noch etwa 300 000 Juden ausgehoben, sodaß 1 ¼ – 1 ½ Millionen jüdische Soldaten Kriegsdienst leisteten. Die genauen Ziffern liegen zur Zeit noch nicht vor, doch lassen einzelne Angaben auf diese Höhe schließen. So ermittelte zum Beispiel Südafrika allein 3000 jüdische Soldaten, was einer Beteiligung von 6 % der jüdischen Bevölkerung entspricht.

In Deutschland sind die Verluste der Juden ziemlich genau erhoben. Nach genauen Ermittlungen sind über 12 000 gefallene jüdische Soldaten namentlich festgestellt. Sie wurden in der Zeitschrift des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten, im „Schild“, (1929) veröffentlicht und werden demnächst in einem Gedenkbuch festgehalten. Auch eine Reihe von Gemeinden hat solche Gedenkbücher herausgegeben. Bayern, Württemberg und Hamburg haben die Namen der gefallenen jüdischen Krieger veröffentlicht. Nach all diesen Untersuchungen ergibt sich übereinstimmend, daß 5 % der deutschen Juden im Weltkrieg gefallen sind.

Ebenso liegen Unterlagen für Ungarn vor, wo 10 000 jüdische gefallene Soldaten ermittelt wurden. Die Zahl der österreichischen und russischen jüdischen Soldaten, die im Krieg gefallen sind, ist genau nicht anzugeben. Sie dürfte den deutschen und ungarischen Ziffern entsprechend für Österreich (ohne Ungarn) 20-25 000, für Rußland das doppelte betragen, sodaß man mit ca. 100 000 gefallenen jüdischen Soldaten zu rechnen hat.

Die Menschenverluste, die während des Krieges infolge Hungersnot und Seuchen zu verzeichnen sind, wurden statistisch bisher noch nicht erfaßt. Nach vorliegenden Statistiken aus Wilna, Lodz, Petrograd usw. ist die jüdische Mortalität während des Krieges recht erheblich gewesen. Die jüdische Bevölkerung, die gerade in den östlichen Kriegsgebieten lebte, hat unter allen Kriegsmaßnahmen bedeutend gelitten. Krankheiten haben die vielfach vertriebene Bevölkerung stark dezimiert. So wurde u.a. die jüdische Bevölkerung Litauens und Lettlands aus vielen Städten vertrieben und bis nach Sibirien evakuiert. Über die Verluste durch Pogrome im russischen Bürgerkrieg liegen statistische Unterlagen vor (…). Die Anzahl der dabei Getöteten ist mit 50 000 anzunehmen.

Wir kommen also zu Ziffern, die sich aus 100 000 gefallenen Soldaten, etwa 100 000 Opfern von Seuchen, Hungersnöten und kriegerischen Handlungen, bei denen Zivilbevölkerung ums Leben kam, und 50 000 Pogromopfern zusammensetzen. Somit sind ungefähr ¼ Million Juden im Krieg ums Leben gekommen.

Über das Verhalten der jüdischen Kriegsteilnehmer ist verschiedentlich berichtet worden. In Deutschland wurden ca. 4000 Juden zu Reserveoffizieren im Krieg befördert, von 1500 Kriegsteilnehmern ist ihre Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse und von Zehntausenden mit dem II. Klasse bekannt geworden. Auch sonst wurden Juden eine Reihe von Orden und Ehrenzeichen, Fliegerabzeichen usw. verliehen.

Genaue Aufzeichnungen liegen für Ungarn vor. Acht jüdische Offiziere erhielten die hohe Auszeichnung des Leopoldsordens, vierundachtzig den eisernen Kronenorden, 171 jüdische Soldaten die goldene Tapferkeits- und einhundertundachtzehn die silberne Tapferkeitsmedaille. Eine besondere Stellung nahm die Jüdische Legion ein, die sich im Kampfe gegen die Türken auszeichnete (…). Im deutschen Heere bekleideten Juden bei Kriegsbeginn keinerlei militärischen Rang; in bayerischen Formationen gab es bereits im Frieden Reserveoffiziere. Die Beförderung in preußischen Regimentern ließ auch im Krieg zu wünschen übrig; besonders in den Garde-Formationen wurden jüdische Soldaten vielfach nicht zu Offizieren der Reserve oder der Landwehr, nur manchmal zu sogenannten Feldwebelleutnants befördert. Ein latenter Antisemitismus bestand, trotzdem die jüdische Jugend sich mit Begeisterung freiwillig bei Kriegsausbruch gestellt hatte. Dieser fand seinen Niederschlag in der bekannten Judenzählung (…). Mit Fortdauer des Krieges nahm die antisemitische Stimmung an der Front zu. – In der österreichischen Armee dienten im Gegensatz zu Deutschland eine Reihe höherer Offiziere und Generale sowie aktiver Hauptleute usw., die sich im Krieg voll bewährten. Auch im österreichischen Heer wurde aber vielfach über Antisemitismus geklagt. Die geringsten Rechte besaßen die Juden im russischen Heere, wo selbst im Krieg Juden kaum zu Offizieren befördert wurden.

Im Gegensatz zur Stellung des jüdischen Soldaten in Deutschland und Rußland, genossen jüdische Soldaten in der französischen, englischen und amerikanischen Armee alle Rechte. Eine Reihe von höheren französischen Offizieren im Weltkrieg waren Juden; das australische Korps stand zum Beispiel unter dem Oberbefehl von General Monash. Auch im englischen Heere erreichten eine Reihe jüdischer Offiziere verhältnismäßig rasch verantwortungsvolle Posten (…).

Militärdienst der Juden. (Neuzeit…)…

Eine jüdische Militärseelsorge war und ist in der deutschen Heeresorganisation weder im Kriege noch im Frieden vorgesehen. Der 1866 von der preußischen Regierung eingenommene Standpunkt: „bei der verhältnismäßig geringen Zahl und der Verteilung der jüdischen Soldaten in der ganzen Armee sei die Anstellung von jüdischen Feldgeistlichen weder möglich noch nötig“ blieb im Prinzip auch in der Folgezeit beibehalten. Im Kriege von 1870/71 hat erstmalig der Hörer des Jüdischen Theologischen Seminars in Breslau, Dr. Isaak Blumenstein (geb. 1843, gest. 1903 als Rabbiner in Luxemburg), um die Erlaubnis zur Ausübung der Seelsorge unter den jüdischen Feldsoldaten nachgesucht. Sie wurde ihm erteilt, und ebenso den später sich meldenden Hörern der gleichen Anstalt Dr. Adolph Lewin (geb. 1843, gest. 1910 als Rabbiner in Freiburg i. Br.), Dr. Jakob Guttmann und Dr. Benjamin Rippner (gest. 1888 als Rabbiner in Glogau). Diese grundsätzliche Beschränkung auf die Zulassung von sich freiwillig meldenden Rabbinern ward auch im Weltkriege beibehalten für die ca. 30 Feldrabbiner, die an allen deutschen Fronten die jüdische Feldseelsorge ausübten. Ihr Tätigkeitsbereich erstreckte sich zumeist über eine ganze Armee. Ab August 1915 erhielten sie monatliche Aufwandsentschädigungen , jedoch nur aus „Billigkeitsrücksichten“, weil das preußische Kriegsministerium an dem Standpunkt festhielt, „daß ihnen ein Rechtsanspruch auf Gewährung von Vergütungen für ihre Tätigkeit nicht zusteht.“ Ein Erlaß vom Jahre1916 bezeichnete sie als in einem Vertragsverhältnis stehend. Die Tätigkeit der Feldrabbiner erstreckte sich auf die Veranstaltung von Gottesdiensten, auch für die Kriegsgefangenen, den Besuch von Lazaretten und Sanitätsformationen, die Mitwirkung bei Beerdigungen, Verteilung von religiöser Lektüre und Liebesgaben aus der Heimat, wozu noch an der Ostfront auf Wunsch oder mit Genehmigung der Armee-Oberkommandos die Mitwirkung bei Hilfskationen für die jüdische Zivilbevölkerung im Kriegsgebiete kam. Im Auftrage der Feldrabbiner des Ostens gab Feldrabbiner Dr. Sali Levi 1918 ein „Jüdisches Feldgebetbuch“ heraus. Von Feldrabbiner Dr. M. Salomonski (jetzt Berlin) erschien 1917 „Ein Jahr an der Somme“, von Feldrabbiner Dr. A. Tänzer (jetzt Göppingen) 1917 „Brest-Litowsk, ein Wahrzeichen russischer Kultur im Weltkriege“. In einer Serie von Aufsätzen hat Feldrabbiner Dr. Leo Baeck Einblicke in die jüdische Feldseelsorge gegeben.

Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten (R.J.F.). Die zunehmende Aggressivität des Antisemitismus und insbesondere der ständige Vorwurf, daß die Juden Deutschlands im Weltkriege ihrer Militärpflicht nicht nachgekommen wären, veranlaßte den ehemaligen Hauptmann Dr. Leo Löwenstein, einen Bund aller jüdischen Soldaten Deutschlands zu gründen, die ehemals an der Front gekämpft hatten. So entstanden unmittelbar nach dem Ende des Weltkrieges, 1918, in vielen Städten Deutschlands Ortsgruppen des Frontsoldaten-Bundes, die bei den damals auftretenden pogromartigen Unruhen oft gezwungen waren, die Sicherheit des Lebens und Eigentums von Juden zu verteidigen. Bei einer Gerichtsverhandlung in Berlin wurde dem wegen Bildung bewaffneter Haufen angeklagten R.j.F. sogar das Recht der Notwehr zuerkannt. Die zunehmende Beruhigung des öffentlichen Lebens Deutschlands hat dem Bunde seitdem Gelegenheit gegeben, sich seiner inneren Organisation sowie neuen Arbeitsaufgaben zuzuwenden. Er umfaßte 1925 16 Landesverbände mit 500 Orts- und Untergruppen bei etwa 40 000 Mitgliedern. Die Vereinigung aller jüdischen Sport- und Turnvereine hat der Bund, der auch eine große Anzahl eigener Sport- und Jugendgruppen hat, gleichfalls seinem Arbeitsprogramm einbezogen. Auch in der Förderung der jüdischen Siedlung in Deutschland durch zur Ansiedlung geeignete jüdische Bauern und Gärtner sieht der R.j.F. ein wichtiges Arbeitsfeld. Für die Durchführung dieser Arbeiten wurde der „Reichsbund für jüdische Siedlung“ und die „Jüdische Landarbeit G. m. b. H.“ gegründet, denen die führenden Männer des deutschen Judentums angehören. Eine eigene Wochenschrift „Der Schild“ wird seit längerer Zeit von der Bundesleitung herausgegeben. – Eine Namensliste aller im Weltkriege gefallenen jüdischen Soldaten des deutschen Heeres auf Grund umfassender, mit Unterstützung der Reichsbehörden vorgenommenen Vorarbeiten ist in Vorbereitung.

Lit.: „Der Schild“ (Wochenschrift); Felix A. Theilhaber, Jüdische Flieger im Weltkriege.

(Sämtliche Einträge: Jüdisches Lexikon, Berlin 1927.)

 

Anmerkungen:

Arnold Tänzer

http://de.wikipedia.org/wiki/Aron_T%C3%A4nzer

http://www.zeichen-der-erinnerung.org/n5_1_taenzer.htm

http://provenienz.gbv.de/Aron_T%C3%A4nzer_%28Rabbiner%29

http://findingaids.cjh.org/?pID=121451

 

Felix Aaron Theilhaber

http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Aaron_Theilhaber

http://he.wikipedia.org/wiki/%D7%A4%D7%9C%D7%99%D7%A7%D7%A1_%D7%98%D7%99%D7%99%D7%9C%D7%94%D7%91%D7%A8

http://aerzte.erez-israel.de/theilhaber/

http://www.hagalil.com/2013/04/07/theilhaber/

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3516120

 

Robert Weiss

http://books.google.de/books?id=e06S4jU2isUC&pg=PA135&lpg=PA135&dq=Robert+Weiss+menorah&source=bl&ots=ZjVESoR0fE&sig=6R6ujM6ycrMme_SpyHLKgH5amxA&hl=de&sa=X&ei=baOvU7L7OcvKPd79gfAE&ved=0CCAQ6AEwAA#v=onepage&q=Robert%20Weiss%20menorah&f=false

http://www.uibk.ac.at/germanistik/menorah/cgi/wrapcgi.cgi?wrap_config=m_au_sum.cfg&nr=1103

http://www.academia.edu/606326/Book_Review_Isabella_Gartner_Menorah_Judisches_Familienblatt_fur_Wissenschaft_Kunst_und_Literatur_1923-1932_._Materialien_zur_Geschichte_einer_Wiener_zionistischen_Zeitschrift_

 

Internet:

Agudas Jisro’el

http://de.wikipedia.org/wiki/Agudat_Jisra%E2%80%99el

http://www.yivoencyclopedia.org/article.aspx/Agudas_Yisroel

https://archive.org/details/waswillwasistagu00agud

 

Einjährige

http://de.wikipedia.org/wiki/Einj%C3%A4hrig-Freiwilliger

http://books.google.de/books?id=VEpddVMXwtcC&pg=PA21&lpg=PA21&dq=Einj%C3%A4hrige++soldaten&source=bl&ots=1AcrKkqxmw&sig=ks7fJToqfiloNAnaUbWw0_RgkNQ&hl=de&sa=X&ei=MKWvU67uFYfaONDHgegF&ved=0CFIQ6AEwBw#v=onepage&q=Einj%C3%A4hrige%20%20soldaten&f=false

 

Eiserner Kronenorden

http://de.wikipedia.org/wiki/Orden_der_Eisernen_Krone_%28%C3%96sterreich%29

 

Eisernes Kreuz

http://de.wikipedia.org/wiki/Eisernes_Kreuz

http://en.wikipedia.org/wiki/Iron_Cross

http://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%96%D0%B5%D0%BB%D0%B5%D0%B7%D0%BD%D1%8B%D0%B9_%D0%BA%D1%80%D0%B5%D1%81%D1%82

 

Feldrabbiner im Ersten Weltkrieg

http://www.hentrichhentrich.de/buch-feldrabbiner-in-den-deutschen-streitkraeften-des-ersten-weltkrieges.html?PHPSESSID=f8dadbjtsugsf2sb4hv5eg6i22

 

Feldwebelleutnant

http://de.wikipedia.org/wiki/Feldwebelleutnant

 

Gemeine

http://de.wikipedia.org/wiki/Gemein

http://www.duden.de/suchen/dudenonline/gemeiner%20Soldat

 

Juden im Ersten Weltkrieg

http://www.antisemitismus.net/geschichte/weltkrieg.htm

http://www.zeit.de/2014/09/erster-weltkrieg-ostpreussen-juden

http://www.deutschlandradiokultur.de/hochdekoriert-dann-deportiert.984.de.html?dram:article_id=153473

http://www.deutschlandfunk.de/erster-weltkrieg-als-juedische-soldaten-fuer-deutschland.886.de.html?dram:article_id=289401

http://www.deutschlandfunk.de/erster-weltkrieg-der-anfang-vom-ende-der-juedischen.691.de.html?dram:article_id=284122

http://www.derwesten.de/region/rhein_ruhr/juden-im-ersten-weltkrieg-fuer-den-kaiser-im-krieg-von-den-nazis-verfolgt-id9339891.html

http://www.projekt-juedische-soldaten.ovgu.de/

http://www.uni-marburg.de/aktuelles/unijournal/9/Judentum

http://www.hallorecklinghausen.de/artikel/vom-patriotismus-deutscher-juden-im-ersten-weltkrieg-1642.htm

http://www.david.juden.at/buchbesprechungen/50-54/Main%20frame_Buch51_Weltkrieg.htm

http://www.jmw.at/de/exhibitions/weltuntergang-juedisches-leben-und-sterben-im-ersten-weltkrieg-0

https://www.essen.de/veranstaltungen_4/veranstaltungendetail_852287.de.jsp

http://www.welt.de/geschichte/article117672645/12-000-juedische-Soldaten-fielen-fuer-Kaiser-Wilhelm.html

http://www.judentum-projekt.de/geschichte/neuzeit/patriot/

http://www.focus.de/wissen/experten/brenner/serie-die-deutschen-juden-im-ersten-weltkrieg-hoffnung-auf-integration-im-jahr-1914_id_3640607.html

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45302879.html

http://www.zentralarchiv.uni-hd.de/VERSCHIE/HOBOHM/index.html

http://www.juden-in-frankenthal.de/j%C3%BCdische-soldaten-im-ersten-weltkrieg/

 

Jüdische Landarbeit G. m. b. H.

http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Gerson

http://books.google.de/books?id=oZ8_rhkRGWsC&pg=PA96&lpg=PA96&dq=J%C3%BCdische+Landarbeit+G.+m.+b.+H.&source=bl&ots=dSGCXQ-wxk&sig=CMeOpwmOCd8-wknuvkwIJBEBey8&hl=de&sa=X&ei=16qvU9mYL8PSPO_6gMAP&ved=0CCsQ6AEwAg#v=onepage&q=J%C3%BCdische%20Landarbeit%20G.%20m.%20b.%20H.&f=false
Jüdische Landarbeit GmbH An die Interessenten für eine landwirtschaftliche Siedlung in Brasilien – Jüdische Landarbeit GmbH, 1937,Original Quellenmaterial. 1. Teil: An die Interessenten für eine landwirtschaftliche Siedlung in Brasilien. 3 S. 2. Teil: Auszug aus Mitteilungen des Herrn Kaphan über Einzelheiten einer Gruppensiedlung in Parana. 4 S. 3. Teil: Kosten für eine Siedlerstelle im Waldgebiet bei Rolandia/Parana. Ausführliche Preisliste von Baumaterial bis Viehpreise. 2 S. 4. Teil: Vorschlag zur Ausrüstung für einen Mann + Vorschlag zur Ausrüstung für eine Frau + Zusätzliche Ausrüstung für Ehepaare. 8 S. Herausgeber: Jüdische Landarbeit GmbH (G.m.b.h.), Berlin W 15, Kurfürstendamm 200, Tel: 91-9141. Typoskript.
Jüdische Legion

http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdische_Legion

 

Leopoldsorden

http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichisch-kaiserlicher_Leopold-Orden

 

Löwenstein, Leo

http://de.wikipedia.org/wiki/Leo_L%C3%B6wenstein

http://www.deutschesheer.de/portal/a/heer/!ut/p/c4/NYzBCsIwEET_aDepetCbpYqCePCi9bamoUlNk7Js9OLHmwrOwPBghsE7Fkd6-Z7Ep0gBb9gav3m8wVnLQE_JNgSIZBx748RGGMhxpfSyQMz0Q7zOP50Fk6KVOctQfMmeSRLDlFjC3GTm0oDvsFW6qdVK_aU_6_15dzosVNUc6wtO47j9Av7XPq8!/

http://de.wikipedia.org/wiki/Dr._Leo_L%C3%B6wenstein-Kaserne

http://www.tagesschau.de/inland/loewenstein106.html

 

„Menorah“, Zs.

http://www.uibk.ac.at/germanistik/menorah/desc.html

http://books.google.de/books?id=e06S4jU2isUC&pg=PA353&lpg=PA353&dq=%E2%80%9EMenorah%E2%80%9C+wien&source=bl&ots=ZjVESpKYbA&sig=VPeRNamAFHvtrM4fQ1zjkIc5VzI&hl=de&sa=X&ei=aq2vU-jVCMaOOIC5gOAO&ved=0CCwQ6AEwAg#v=onepage&q=%E2%80%9EMenorah%E2%80%9C%20wien&f=false

 

Monash, John

http://he.wikipedia.org/wiki/%D7%92%27%D7%95%D7%9F_%D7%9E%D7%95%D7%A0%D7%A9

http://en.wikipedia.org/wiki/John_Monash

http://de.wikipedia.org/wiki/John_Monash

 

Reichsbund jüdischer Frontsoldaten

http://denkmalprojekt.org/Verlustlisten/rjf_wk1.htm

http://en.wikipedia.org/wiki/Reichsbund_j%C3%BCdischer_Frontsoldaten

http://de.wikipedia.org/wiki/Reichsbund_j%C3%BCdischer_Frontsoldaten

 

Reichsbund für jüdische Siedlung

http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/cm/id/2740111

http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/cm/id/2735738

http://books.google.de/books?id=oZ8_rhkRGWsC&pg=PA96&lpg=PA96&dq=Reichsbund+f%C3%BCr+j%C3%BCdische+Siedlung&source=bl&ots=dSGCXQ0vxh&sig=3gtOAtzhpoIQNud5TZANzGEpMRA&hl=de&sa=X&ei=Wa6vU6zyDceFO8-hgJgG&ved=0CEAQ6AEwBg#v=onepage&q=Reichsbund%20f%C3%BCr%20j%C3%BCdische%20Siedlung&f=false

 

Reserveoffizier

http://de.wikipedia.org/wiki/Reserveoffizier

http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Heer_%28Deutsches_Kaiserreich%29

http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.85.html

 

Reserveoffiziere, jüdische, im bayerischen Heer

http://de.wikipedia.org/wiki/Bayerische_Armee

Über Repressalien und Behinderungen, denen jüdische Offiziere im bayerischen Heer ausgesetzt waren, gibt Auskunft: Geschichte und Kultur der Juden in Bayern – Lebensläufe, (Hg.) Manfred Treml und Wolf Weigand, München 1988, S. 95-100: Rainer Braun, Die Offiziere Isidor und Maximilian Marx (1789-1862 und 1842-1916). Außerdem empfiehlt sich die Lektüre der biografischen Schriften des bayerischen Schriftstellers Jakob Wassermann, der über seine Zeit beim bayerischen Militär u.a. schreibt:

“Zum erstenmal begegnete ich jenem in den Volkskörper gedrungenen dumpfen, starren, fast sprachlosen Haß, von dem der Name Antisemitismus fast nichts aussagt, weil er  weder die Art, noch die Quelle, noch die Tiefe, noch das Ziel zu erkennen gibt. Dieser Haß hat Züge des Aberglaubens ebenso wie der freiwilligen Verblendung, der Dämonenfurcht wie der pfäffischen Verstocktheit, der Ranküne des benachteiligten, Betrogenen ebenso wie der berechtigten Abwehr, affenhafter Bosheit wie des religiösen Fanatismus. Gier und Neugier sind in ihm, Blutdurst, Angst verführt, verlockt zu werden, Lust an Geheimnis und Niedrigkeit der Selbsteinschätzung. Er ist in solcher Verquickung und Hintergründigkeit ein besonderes deutsches Phänomen. Es ist ein deutscher Haß.“

Bayern war die Brutstätte und die Wiege des Nationalsozialismus und auch noch 2006, 2008 und 2010 gab es in keinem anderen Bundesland einen derart hohen Anteil Antisemiten wie in Bayern.

 

„Schild, Der“, Zs.

http://books.google.de/books?id=5Bj-AIo203sC&pg=PA97&lpg=PA97&dq=Schild,+Reichsbund+j%C3%BCdischer+Frontsoldaten&source=bl&ots=0sQz5lwz2a&sig=raLjCszYbEnUgXjJ–Ogpg_L8jY&hl=de&sa=X&ei=CbGvU6CBCoL2O_7dgMAB&ved=0CEkQ6AEwCQ#v=onepage&q=Schild%2C%20Reichsbund%20j%C3%BCdischer%20Frontsoldaten&f=false

http://www.s-port.de/david/ns/hist_01.html

http://www.dhm.de/lemo/html/weimar/antisemitismus/rjf/

http://www.bundjuedischersoldaten-online.com/media/b33b778bb30e529affff8e07ac144221.pdf

http://www.bundjuedischersoldaten-online.com/media/4aa5f8c84fb379f1ffff801cffffffef.pdf