Natalie Portman – Regiedebut in Israel

Der junge Stern am Hollywoodhimmel…

Natalie Portman 2010FAKTEN:

Künstlername: Natalie Portman

Geburtsnamen: Natalie Hershlag

Geboren: 9. Juni 1981

Geburtsort: Jerusalem

Das Leben der israelisch-US-amerikanischen Schauspielerin:
Der israelische Arzt Dr. Avener Herschlag heiratete die jüdischen US-amerikanischen Shelley Stevens. Im Jahre 1981 erblickte Natalie Portman das Licht der Welt. Ihre Mutter wurde anschließend ihre Agentin. Ursprünglich wanderten Natalies Großeltern in den 30er Jahren von Europa nach Palästina aus. Portmans Urgroßeltern wurden unter der Herrschaft des Zweiten Weltkrieges in das KZ Auschwitz deportiert. Ihr Vater fand eine Anstellung in den Vereinigten Staaten und zog mit der damals dreijährigen Natalie nach Maryland. Im Anschluss folgte ein steter Wohnungswechsel. Mittlerweile lebt Portman seit vielen Jahren in Soho, Manhattan, wo sie ein eigenes Apartment besitzt. Seit ihrem achten Lebensjahr lebt die Schauspielerin als überzeugte Vegetarierin. 2009 stieg sie auf die vegane Ernährungsweise um. Natalie kam in den Genuss einer zweisprachigen Erziehung und ist damit in der Lage, Englisch und Neuhebräisch fließend sprechen zu können. Unter anderem ist sie den Sprachen Französisch, Deutsch, Japanisch, Spanisch und Arabisch mächtig.

Schullaufbahn der jungen Natalie Portman
Natalie besuchte die Highschool und ging anschließend auf die renommierte Universität von Haward. Dort wurde sie Assistentin des berühmten jüdischen Anwalts und Publizisten Alan M. Dershowitz. Sie trug erheblich zum Erfolg des Buches „The Case for Israel“ bei. Zudem erlangte Sie einen akademischen Grad in der Psychologie.

Der Aufstieg als Leinwandstar:
Bereits im zarten Alter von elf Jahren wurde Portman in einer Pizzeria entdeckt. Ihr wurde ein Auftrag als Model bei Revlon angeboten, den Sie allerdings aufgrund Bestrebungen in der Schauspielkarriere ablehnte. Für ihre erste Rolle als Mathilda im Jahre 1994, setzte sie sich unter 2000 Bewerberinnen im Casting durch. Diese Hauptrolle trug maßgebend für den weiteren Kinoerfolg bei und brachte ihr den Durchbruch in den Vereinigten Staaten. Viele erfolgreiche Kinofilme folgten im weiteren Verlauf ihrer Karriere. Zusätzlich engagierte sich Portman kurzfristig am Broadway beim Erfolgstheaterstück „Das Tagebuch der Anne Frank“. Etliche Auszeichnungen und Nominierungen erhielt Portman in den nächsten Jahren. Unter anderem ist sie stolze Oscar-Gewinnerin für den Film „Black Swan„, der 2011 auf den internationalen Kinoleinwände zu sehen war.

Karriere bis zum heutigen Zeitpunkt!

Die wohl bekanntesten Rollen von Portman ist die Rolle der Padmé Amidala, in der international erfolgreichen Verfilmung der Star-Wars-Reihe:

-1999 Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung

-2002 Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger

-2005 Star Wars: Episode III – Die Rache der Sitz

Einen weiteren Theaterauftritt hatte Portman zusammen mit den Kultschauspielern Meryl Streep und Kevin Kline in der Produktion „die Möwe“ von Anton Tschechow. Dieses Theatermeisterwerk wurde zum Publikumserfolg im Jahr 2001.

In den Jahren 2003 bis 2004 liierte sich Portman mit dem Schauspieler Gael Garcia Bernal. Ein Golden Globe sowie eine Oscar Nominierung erhielt die junge Schauspielerin im Jahr 2005 für Mike Nichols‘ Film „Hautnah“. Sie spielte an der Seite von Julia Roberts, Jude Law und Clive Owen eine junge Frau, die nach dem Sinn ihres Lebens suchte. Bereits 2005 verkörperte sie die Hauptrolle, der unordentlichen Sam in „V wie Vendetta“, in der sie durch ihren kahl geschorenen Kopf hohes Aufsehen erregte.

2009 wechselte die Vegetarierin zum Veganismus und verzichtet von nun an auf alle tierischen Produkte. Während der Schwangerschaft gab sich kurzzeitig die vegane Ernährung auf.
Der zweite große Durchbruch ließ nicht lange auf sich warten. Im Jahr 2010 heiratete Portman den Balletttänzer Benjamin Millepied, denn Sie bei den Dreharbeiten zum Erfolgsfilm „Black Swan“ kennenlernte. Für die Rolle als ehrgeizige Balletttänzerin erhielt Portman den zweiten Golden Globe in Ihrer Karriere sowie ihren ersten Oscar als beste Darstellerin. Im Juni 2011 brachte Portman Ihren Sohn Aleph Portman-Millepied zur Welt. Weitere Filme stehen bereits in Planung.

Regie Debüt in Israel – vor und hinter der Kamera engagiert
Oskar-Gewinnerin Natalie Portman steht derzeit für ihren ersten jüdischen Kinofilm in Israel vor und hinter der Kamera. Ultraorthodoxe Bewohner in dieser Region protestieren derzeit gegen das geplante Filmset. Portman wird eine „Fremdeninvasion“ vorgeworfen, die sie tunlichst zu vermeiden habe.

Im Interview freute sich Portman bereits darauf, in ihrer Heimat drehen zu dürfen. Die Landessprache beherrsche sie perfekt und der letzte israelische Film ist bereits 9 Jahre her. Portman möchte auf jeden Fall auf Hebräisch drehen und junge gute Regisseure in Israel unterstützen.

Amos Gitai, Natalie Portman und Hana Laszlo beim Dreh von Free Zone (2005)
© Jacque fresco

Die strenggläubigen Anwohner möchten allerdings den geplanten Filmdreh untersagen. Sie richteten sich mittels Brief an die Stadträtin und Vize-Bürgermeisterin Rachel Azaria. Grund für die Ablehnung der Dreharbeiten sei die unmittelbare Nähe zu Synagogen und den Talmudhochschulen. Religiöse Empfindlichkeiten dürften nicht verletzt werden. Im Brief wird weiters behauptet, dass die Dreharbeiten nicht angekündigt worden sind.

Portman wird von öffentlicher Seite unterstützt!
Die Vize-Bürgermeisterin spricht sich positiv auf das Projekt von Natalie Portman aus. Der Charme der Stadt, sowie die architektonische Vielfalt der israelischen Sehenswürdigkeiten, kann der Öffentlichkeit perfekt präsentiert werden. Touristen und Besucher des Landes können dadurch ebenfalls angezogen werden. Regionen in denen Natalie Portman tätig wurde, sowie weitere kulturelle Highlights können ebenfalls besucht werden. Renommierte Unternehmen bieten bereits Flüge zu den schönsten Drehorten in Israel an.

Der Film „A Tale Of Love And Darkness“, der durch Portmans Regie-Debut entstehen soll, basiert auf den erfolgreich publizierten Roman des israelischen Autors Amos Oz. Mittlerweile verkaufte sich das Buch weltweit bereits über eine Million Mal. Natalie Portman möchte Land und Leute unterstützen und zeigt in ihrem Kinofilm detaillierte Szenen aus dem Leben von Oz in Jerusalem. Durch ihre israelischen Wurzeln verbindet Portman eine Menge an das Land und die Geschichte. Die Regierung unterstützt ihr Filmprojekt mit einer satten Finanzspritze von über 1,6 Millionen Schekel. Dies entspricht in etwa 330.000 Euro. Portman selbst wird die Rolle der Mutter von Oz darstellen und auf Hebräisch sprechen. Allerdings handelt es sich hierbei nur um eine Nebenrolle, da Portman hauptsächlich hinter der Kamera aktiv sein wird.

Wer Lust und Laune bekommt, kann das Land und die Drehorte in Israel besuchen. Es warten spannende und sehenswerte Orte auf Reisende, die einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen können. Voraussichtlich soll der Film „A tale of love and darkness“ noch dieses Jahr in den Kinos starten. Jeder Handgriff der jungen aufstrebenden Schauspielerin wurde/wird zum Erfolg. Es bleibt weiterhin spannend und mit Sehnsucht wird auf die Arbeit von Natalie Portman gewartet.