Zehntausende Asylanten: Alle in zwei, drei Vierteln im Süden von Tel Aviv

We look at the recent attacks on African migrants in Tel Aviv and explore the rising tensions between residents and African asylum seekers in Israel, says Sue Turton, reporting for the arabic newsagency Al Jazeera…

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Hundreds of Israelis took to the streets in south Tel Aviv on Thursday to protest against the mass migration from Sudan as a result of the strife in the African nation. Some Israelis now want the government to tighten the rules on immigration, and to even send the migrants back home.

Tensions have been building for months as migrants are blamed for an increase in burglary and crime. The protesters shouted „Sudanese go home“ – a reference to the thousands of Sudanese who have travelled through Egypt to Israel. Many were smuggled into the country via the Sinai Peninsula.

Israeli politicians are now responding to this fear and anger, with the interior minister trying to push a mass-expulsion order through the courts.

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Al Jazeera’s Sue Turton reports from Tel Aviv

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18 Kommentare zu “Zehntausende Asylanten: Alle in zwei, drei Vierteln im Süden von Tel Aviv

    • Wer in Katar ist, kann Probleme mit der Ausreise bzw. der Freizügigkeit bekommen.

      Ist es das, was uns die Verlinkung sagen soll? Ja – aber was hat das mit den Angriffen eines rassistischen Mobs auf aus und unter Lebensgefahr nach Israel Geflohenen zu tun?

      Vielleicht dies: http://groundreport.com/israeli-police-arrest-sudanese-refugee-for-owning-a-bicycle/

      Zitat:

      לאחר שעתירת הביאס קורפוס שלנו נדחתה על ידי בג”ץ, אתמול הגשנו עתירה בשם באבי… עתירתנו דורשת את שחרורו של באבי וגם תוקפת את הנוהל שמכוחו הוא עצור בטענה שאינו חוקתי…
      אנו נמשיך להאבק למען שחרורו של באבי ושל כל הפליטים הכלואים בישראל ללא משפט. לא ייתכן שיתקיימו בישראל שתי מערכות משפט נפרדות: אחת לפליטים ואחרת לכל היתר. לא ייתכן שפליטים ייזרקו למעצר עולם ללא ראיות, ללא משפט הוגן, ללא יכולת להתגונן ומבלי שהמשטרה תצטרך להוכיח שהם אשמים בדבר. לא ייתכן שבמדינה דמוקרטית יתקיים נוהל שמשמעותו הנחה מראש שכל רכוש שנמצא בידיהם של בני אדם בעלי צבע עור מסוים הוא גנוב

      Also aus Katar kommt man unter bestimmten Begleitumständen nicht ohne Weiteres raus, während man, mit falscher Hautfarbe, aus Israel zwar nach kurzer Zeit für gewöhnlich hinausgeschmissen wird, aber nicht dann, wenn man ein Fahrrad ohne Kaufbescheinigung besitzt, egal, ob man es nun geschenkt bekam oder für kleines Geld ohne schriftlichen Kaufvertrag erwarb: es ist natürlich gestohlen, so oder so, na logo. Womit es weg und der Aufenthalt im „Gastland“ erstmal gesichert ist, allerdings hinter Schwedischen Gardinen. Immer noch besser, als zu Hause abgeschlachtet zu werden.

      Moral: Flüchtlinge in Israel, wenn ihr bleiben wollt mit gratis Unterkunft und Verpflegung: schafft euch Fahrräder an! Denn dann gibts zur Belohnung (Zitat): „arrest and indefinite detention without trial“

      Allerdings ist das nicht unbedingt sicher (Zitat): „Over 500 asylum seekers have been detained under the Criminal Procedure and sent to the internment camps for refugees in the Negev desert until their deportation from Israel is possible.“

      Die brauchen sich dort dann freilich nicht mehr vor dem rassistischen Tel Aviver Mob zu fürchten…

      Zynisch? Moment. Wer hat denn angefangen mit der Missachtung des Artikels 14 der Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen, in dem es unmissverständlich heißt:

      Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen.

      • Efem: „Zynisch? Moment. Wer hat denn angefangen mit der Missachtung des Artikels 14 der Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen, …“

        Die EU mit Ihrer Asylpolitik. SCNR Kyniker

  1. Was mir da auffällt, auf der einen Seite gibt es Staaten wie Katar, das Al Jazeera finanziert, und wo die Menschenrechte der „Gastarbeiter“ mit Füssen getreten werden und dessen Fernsehen
    keine kritischen Berichte über Katar bringt.
    Auf der anderen Seite gibt es den demokratischen jüdischen Staat, dessen Fernsehen sich nicht scheut Selbstkritik zu üben und der es auch Al Jazeera ermöglicht Israel zu kritisieren.
    Was die hier immer wieder schreibenden Israelbasher verdrängen wenn sie hier ihren Amalgam ausschütten, dass Israel sich gegen einen mörderischen Terror verteidigen muss, daher an der Grenze zu Ägypten einen Zaun errichtet.
    Die Forderung, jeden der Einlass begehrt aufzunehmen, sollten die Kritiker zuerst dort verwirklichen, wo sie leben.
    Wenn also die hier postenden Israelbasher Deutschen das in ihrem Land verwirklichen, dann wird vielleicht auch Israel folgen.
    Eine Frage, die man diesen Leuten stellen kann, wie kommt es, dass die reichen arabischen Staaten nicht einen entsprechenden Beitrag an die UNWRA bezahlen? Wie kommt es, dass Katar nicht Flüchtlinge aus Syrien aufnimmt? Oder aus dem Sudan?
    Nein darüber zerreissen sie sich nicht den Mund. Ihnen ist nur eines wichtig, Israel zu bashen.

    • „Katar nicht Flüchtlinge aus Syrien aufnimmt“

      Tut es: Die Hamas-Leitung ist aus Syrien abgehauen und hat es sich beim Emir bequem gemacht. Allerdings hockt sie da auf einer Art Schleuderstuhl, bei dem sie nicht an den Auslöseknopf kommen darf, der da heißt Muslimbruderschaft. Deshalb verhält sie sich auch brav, um nicht deren Vertretern folgen zu müssen, die schon rausexpediert wurden.

      Im Übrigen geben sich syrische „Rebellen“ in Katar gegenseitig die Klinke in die Hand, denn bekanntlich erhalten die Söldner, die freilich mitschuldig sind an denm Flüchtlingsdrama, auch von dort ihr Salär samt feinstem Kriegsspielzeug.

    • In Jordanien sind offiziell 540 Tausend syrische Flüchtlinge registriert – die tatsächliche Zahl dürfte aber höher sein. (lt. UN)

      „Die internationale Gemeinschaft unterstützt das ressourcenarme Land seit Beginn der Krise mit Hilfsgeldern in Milionenhöhe. Es ist keine einfache Situation, auch wenn die Gastfreundschaft für die „syrischen Brüder und Schwestern“ ganz oben steht.“

      http://www.dw.de/syrische-fl%C3%BCchtlinge-in-jordanien/a-17149820

      Aber in einer Hinsicht haben Sie schon Recht Herr Pfeifer – Saudi-Arabien, Katar – das sind Länder die die Menschenrechte mit Füßten treten, in Saudi-Arabien herrscht zudem neben Pakistan ein SteinzeitIslam, den wir ja alle gerne kritisieren – und der übrigens ganz klar die Quelle des SteinzeitIslamismus ist, unter dem mehr als alles andere Muslime leiden (so auch in Syrien, wo Al-Kaida den Aufstand längst gekapert hat)

      Das alles ändert aber nichts daran, dass das ‚unsere guten Freunde‘ sind, denen wir auch gerne Waffen liefern. (mit dem ausdrücklichen Einverständnis Israels, wenn es nicht selber liefert, wie z.Bsp. dem Ayatholla Kohmeini bis 1988)

      Aber dahinter stehen natürlich seit zig Jahren entsprechende Geschäftsinteressen (+strategische) und wie sagt man so schön: ‚Erst kommt der Reibach – dann die Moral‘ (selbiges gilt im übrigen vollumfänglich genauso für Israel wie für den Rest des Westens).

      Die normalen Araber hätten gerne Demokratie und Menschenrechte – aber sie sehen den Westen als unglaubwürdig und in Kumpanei mit thyrannischen Regimen, so lange nur der Ölhahn läuft – nicht ohne Grund.

      Im Umgang mit Flüchtlingen darf sich Israel jedenfalls gerne mit Ländern wie Libanon und Türkei vergleichen. Hier erwartet man eben, dass Israel westlichen Standards genügt – schließlich pocht das Land ja so sehr auf diese Zugehörigkeit.

      Darüberhinaus – in Deutschland nimmt man Flüchtlinge auf (zuwenig aus Syrien wie ich finde) – aber von Ablehnerquoten von 99,9 Prozent wie in Israel sind wir dann doch wohl weit entfernt.

  2. „Israel ist ein Rechtsstaat …..ein Gerichtshof darüber entscheiden, ob diese Flüchtlinge in Israel bleiben dürfen oder zurückkehren müssen in ihr Heimatland.“

    „Israel hat keine klare Politik gegenüber den Flüchtlingen, die seit 2005 vermehrt ins Land strömen. Erst seit 2002 gibt es überhaupt Richtlinien zur Behandlung von Asylbewerbern. Doch Israel lehnt laut Medienberichten 99,9 Prozent aller Asylanträge ab: Seit seiner Gründung hat das Land weniger als 200 Asylanten anerkannt. Der rechtliche Status aller anderen ist unsicher. Ihre Aufenthaltsgenehmigung müssen die Geduldeten sich alle paar Monate verlängern lassen; eine Arbeitserlaubnis erhalten die meisten nicht.

    Im Juni 2012 trat eine Erweiterung des „Anti-Infiltrierungsgesetzes“ von 1954 in Kraft. Sie besagt, dass Flüchtlinge, die illegal die Grenze überquert haben – im Beamtenjargon „Infiltratoren“ genannt -, bis zu drei Jahren ohne Anhörung inhaftiert werden können; Menschen aus „Feindstaaten“ wie dem Sudan sogar zeitlich unbegrenzt.

    Zunehmend reagiert Israel auf die „Eindringlinge“ mit harten Bandagen: Im Januar stellte die Armee einen massiven Grenzzaun im Negev fertig und mehrere neue Lager im Grenzgebiet zu Ägypten. Von Zeit zu Zeit schieben die Behörden illegale Einwanderer ab: entweder in „hot returns“ nur wenige Stunden nach dem Aufgreifen im Grenzgebiet oder in größeren Sammelaktionen. Dennoch kommen immer mehr – auch weil die Flüchtlingsrouten aus Afrika Richtung Europa sich nach Osten verschoben haben.“

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/israel-in-tel-aviv-landen-viele-afrikanische-fluechtlinge-a-904236.html

    • “ Doch Israel lehnt laut Medienberichten 99,9 Prozent aller Asylanträge ab“

      Sie wissen, wieviel Asylbewerber tatsächlich in Deutschland,Österreich und der Schweiz angenommen werden ?

      Kyniker

      • „Bezogen auf die Anerkennungsquote von Asylanträgen taucht in Medien und auch im politischen Diskurs immer wieder die Behauptung auf, nur ein bis zwei Prozent der Asylanträge in Deutschland würden anerkannt. Diese Zahlen geben jedoch nur die Anerkennungen von Asylanträgen nach dem in Grundgesetz verankerten Recht auf Asyl (Art. 16a GG) wieder – und berücksichtigen damit lediglich einen Ausschnitt der Personen, denen Schutz gewährt wurde…

        Berücksichtigt man auch die Gewährung von Flüchtlingsschutz (13 Prozent) und die Feststellung von Abschiebungsverboten (13,5 Prozent) nach dem Aufenthaltsgesetz, haben 2012 in Deutschland 27,7 Prozent aller Antragsteller Schutz erhalten (= „Gesamtschutzquote“).

        Rechnet man aus der Gesamtzahl der in Deutschland gestellten Asylanträge noch die sogenannten „formellen Entscheidungen“ heraus, kommt man für 2012 sogar auf eine „bereinigte Gesamtschutzquote“ von 35,8 Prozent. Mehr als jeder Dritte erhielt im Jahr 2012 in Deutschland also internationalen Schutz.

        2012 haben rund 335.000 Flüchtlinge einen Asylantrag in einem EU-Land gestellt – davon 77.500 in Deutschland.“

        http://mediendienst-integration.de/migration/flucht-asyl.html

        Das sind die Zahlen nur für 2012 und da war die Anerkennungsquote so gering, wie lange nicht.

        Hier noch eine Überblick über die absolute Zahl von anerkannten Asylanten + % . Hinzu kommen allerdings wie gesagt, auch jene die offiziell geduldet und nicht abgeschoben werden dürfen. Die tatsächlichen Zahlen sind also höher.

        http://www.einblick-archiv.dgb.de/grafiken/2001/03/grafik03/

        Ich möchte hier keine Werbung machen, wie toll sich Deutschland hinsichtlich Asylsuchender verhielte. Das sehe ich nämlich nicht so.

        Aber von einer Praxis wie sie in Israel gehandhabt wird, sind wir doch weit entfernt.

        Ich denke, der israelische Staat will natürich Einwanderung – aber nur jüdische und so verhält er sich auch. Die Aufnahme von Flüchtlingen kratzt in gewisser Weise am Selbstverständnis Israels (so lange es sich um Nicht-Juden handelt).

  3. „Wenn jemand zu einem sagte: Nimm fort den Splitter zwischen deinen Augen, so erwiderte ihm dieser: Nimm fort den Balken zwischen deinen Augen.“ Rabbi Jochanan, Baba Batra 15b, vergleiche Matthäus 7.

    Israel ist ein Rechtsstaat und es wird, wie sogar Al Jazeera – das aus Ägypten wegen pro Muslimbrüder Einseitigkeit ausgewiesen wurde – berichtet, ein Gerichtshof darüber entscheiden, ob diese Flüchtlinge in Israel bleiben dürfen oder zurückkehren müssen in ihr Heimatland.
    War zu erwarten, das Al Jazeera, das nicht berichtet wenn es um Todesfälle unter den in Katar – das den Sender finanziert wird – ausgebeuteten „Gastarbeiter“ geht, sich auf eine Demo in Tel Aviv stürzt.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/katar-soll-gastarbeiter-fuer-wm-2022-wie-sklaven-halten-a-924692.html

    Ob bald auch ein Team eines israelischen Fernsehers nach Qatar fahren kann, um von dort über die schrecklichen Bedingungen unter denen diese „Gastarbeiter“ leiden berichten wird können?

    • Kommt an, die Kommentar-Botschaft. Zum Himmel schreiende Missstände im Ausland darf nur der aufdecken, in dessen Heimatland keine existieren.

      Welche Reporter dürfen es denn dann sein? Die

      – aus den USA? Dürfen nicht. (Guantanamo, mexikanische Grenze)
      – aus der EU? Nein. (Lampedusa, Frontex)
      – aus China? Nee. Die sollen erstmal ihre muslimische Minderheit anständig behandeln.
      – aus Russland? Wie bitte? Die, mit einem festgesetzten Greenpeace-Schiff?

      usw.

      Ja wer dann? Niemand natürlich. Und in Israel gibt es sowieso keine Schweinereien, das verbietet schon die Religion, genauso wie bei den muslimischen Nachbarn.

      Unter uns: Diese verd…. Ni…, sorry, diese Farbigen sollen gefälligst da bleiben, wo sie zu Hause sind. Sagen wir hier vergleichsweise doch auch, nur sind Zigeuner nicht ganz so dunkel – hallo Karl?

      Und man sollte nicht auf denen herumhacken, die solchen Wohlstandstouristen aus unterentwickelten (unterentwickelt gehaltenen: linke Lesart) Ländern unmissverständlich den Weg in die Heimat zeigen möchten.

      Puh – wo hab ich bloß meine K…-Tüte hingelegt?

      • „„Wenn jemand zu einem sagte: Nimm fort den Splitter zwischen deinen Augen, so erwiderte ihm dieser: Nimm fort den Balken zwischen deinen Augen.“ Rabbi Jochanan, Baba Batra 15b, vergleiche Matthäus 7.“

        mfb: „Zum Himmel schreiende Missstände im Ausland darf nur der aufdecken, in dessen Heimatland keine existieren.“

        Mißinterpretation des Zitats: Gerne können Sie kotzen, doch welche Zahlen an Asylanten ist Deutschland bereit auf zu nehmen. Die EU tut ihr bestes – für was?

        Aber Israel soll keine rechtsstaatliche Verfahren bei Asylanden anwenden dürfen.

        Das Drama der Flüchtlinge ist eine Konsequenz der heutigen kapitalistischen , plus Syriens Bürgerkrieg, Systems.
        Kyniker

      • Kyniker – was heißt denn ‚rechtsstaatliche Verfahren‘?

        Nach dieser Logik kann also Israel sudanesische Flüchtlinge (die ja, wir haben das in den letzten Jahren mitbekommen gut Gründe zur Flucht haben) direkt ohne Prozess, alleine weil sie aus dem Sudan kommen, auf unbestimmte Dauer ins Gefängnis werfen.

        Der Sudan ist für Israel ein feindliches Land und daher haben sie ein Gesetz fabriziert, das genau das erlaubt, auch wenn die Flüchtlinge ja vor der sudanesischen Regierung und ihren Truppen fliehen.

        Nach dieser Logik hätten die Amerikaner fliehende Juden im 2. Weltkrieg auch inhaftieren können, schließlich kamen sie aus einem feindlichen Land.

        Die Frage ist halt, was sind das für Gesetze?

        Wenn insgesamt Israel bisher überhaupt nur 200 Asylanträge anerkannt hat – dann ist das eine homöpatische Dosis – das ist so gut wie – NICHTS.

        In Griechenland werden übrigens Flüchtlinge in ähnlicher Weise sich selbst überlassen und das verstößt eklatant gegen EU-Richtlinien.

      • „was heißt denn ‘rechtsstaatliche Verfahren’?“

        Das können Sie in der Asylpolitik der BRD sehen. Flüchtlinge ins Gefängnis zu stecken, weil sie aus einem bestimmten Land kommen, hat damit nichts zu tun – und schon gar nicht mit Logik. Hier irrt die Israelische Regierung sehr und verstößt gegen den Humanismus.

        Kyniker

    • Noch was, weils grad passt. Da lesen wir in dem Kommentar:

      „War zu erwarten, dass Al Jazeera das nicht berichtet, wenn es um Todesfälle unter den in Katar – das den Sender finanziert – ausgebeuteten “Gastarbeitern” geht,“

      und fragen uns, woher hat er das? Ganz einfach. Von Morgenstern: „… und also schließt er messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.“

      Wenn es aber doch sein kann? Dann entscheidet das Bauchgefühl oder wie man das nennt.

      Aber der hohle Bauch kann täuschen:

      http://www.youtube.com/watch?v=USpgXmVveHA (14.06.2012 (2012!), 25 Minuten. Original AlJazeera)

      In den Minuten 08:15 – 08:25 wird von einem Interviewten mitgeteilt, dass in den ersten 10 Monaten von 2010 161 „migrant workers died“.

      s. auch Minute 09:00 u.a.

      Bezeichnendes Zirat: „return in coffins to their homelands“

      Den eigenartigen Gedankenfaden, der gesponnen wurde von rassisistischen DemonstrantInnen, mutmaßlich selbst Nachkommen von Flüchtlingen, und den von ihnen Angefeindeten hin zu Toten in Katar will ich lieber nicht rückwärts spinnen.

      – – –

      Wie wärs mit einem UN-Beschluss: „Jedes Mitglied ist verpflichtet, auf Anfrage mindestens 1 Prozent seiner Bevölkerungsanzahl an Flüchtlingen aufunehmen“?

      Auf Bulgarien mit seinen 7,2 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern würden dann 72.000 Asylsuchende/Flüchtlinge kommen, auf die BRD (fast 82 Millionen E.) 820.000: dann wären wir bald 83 Millionen. Prima.

      Und wäre die gesamte EU mit ihrer 1/2 Milliarde gezwungen, mitzuziehen, China mit seinen ca. 1,5 Milliarden ebenso, wäre das Weltflüchtlingsproblem, bekäme man die USA und Australien und die großen lateinamerikanischen Länder mit ins Boot – auch die keine so Armen, dass sie sich das nicht leisten können – gelöst. Welches Glück für den Erdenball…

      Schöner Traum. Gleich träum ich weiter. Aber in der Horizontalen.

    • Mea culpa, soll natürlich an efem gerichtet sein (nichts persönliches).
      Ich kann nur wiederholen:Das Drama der Flüchtlinge ist eine Konsequenz der heutigen kapitalistischen , plus Syriens Bürgerkrieg, Systems.
      Die EU hat sich seit Jahren „gut“ abgeschottet … 🙁

      Kyniker

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