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Staatlich-religiöse Schule: In Gedera wird frühere Geschlechtertrennung gefordert

Die Verwaltung im zentralisraelischen Gedera möchte Jungen und Mädchen in staatlich-religiösen Schulen bereits ab der 1. Klasse trennen. Mitte Juli, das meldete das Armeeradio, reichte die Stadt einen Antrag gegen die Entscheidung des Religionsministeriums ein. Dieses hatte die Geschlechtertrennung in Gederas bislang einziger staatlich-religiöser Schule ab der 1. Klasse untersagt…

Das Ministerium, so der Vorwurf der Stadt, habe erst nach öffentlichem Widerspruch seine ursprüngliche Zusage zurückgezogen. Nach offizieller Politik dürfen staatlich-religiöse Schulen in Israel Jungen und Mädchen erst ab der 4. Klasse trennen. Gedera versucht mit der früheren Geschlechtertrennung religiöse Bewohner anzuziehen. Laut einem Mitarbeiter der städtischen Abteilung für Bildung spricht sich eine Mehrheit der Eltern an der Schule für eineTrennung ab der 1. Klasse aus. Das Religionsministerium lehnt bislang ein Einlenken in der Angelegenheit ab.

© Jüdische Zeitung Nr.8