Entzückung über einen Palästinensischen Juden

Die Nachrichtenagentur dpa hat sich auf einen schlacksigen 16-jährigen aus Tel Aviv gestürzt und zu ihrem Friedenshelden gekürt. Auch der Spiegel veröffentlichte diese romantische Geschichte unter dem traumhaften Titel: „Palästinensische Juden – Nationalität gibt es nur, solange Menschen daran glauben“…

Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 5. August 2013

Schön wäre es, wenn alles so einfach wäre, wie Anan Jablonko behauptet, während die Journalisten blauäugig seine politische Weltanschauung wiedergeben, ohne auch nur eine einzige kritische Frage zu stellen.[01]

Anan hat eine „palästinensische Mutter“, Nihad. Sein Vater ist „der aus Polen stammende Jude Anatol”. Der Klavier-spielende Junge liefert den Presseleuten den Schlüssel zum Frieden auf Erden: „Ich bin ich selbst, ich brauche kein Etikett und auch kein jüdisches Israel, wie es Netanjahu immer fordert.“ Denn Anan ist kein richtiger Jude wegen seiner arabischen Mutter und kein richtiger Palästinenser, weil sein Vater Jude ist. Und ein Seitenhieb gegen Netanjahu passt immer, obgleich die Unabhängigkeitserklärung Israels schon vor der Geburt Netanjahus einen „jüdischen Staat“ erwähnte.

Dem tiefschürfenden Spruch des 16-jährigen folgen Beispiele der Diskriminierung von Arabern in Israel, etwa im Vergnügungspark „Superland“. Erwähnt wird, dass sich “Medien und Politik” gegen diesen Rassismus, separate Besuche von jüdischen und arabischen Schülern,  erhoben haben. Unerwähnt bleibt, dass der oder die Betreiber diesen “Rassismus” schon einen Tag später wieder aufgehoben haben, obgleich die Trennung angeblich wegen Prügeleien unter den Schülern eingeführt worden war. Schlechtes Beispiel also, dem Staat Israel Rassismus vorzuwerfen, wenn dieser wegen Protesten ganz schnell wieder gestoppt wird. Und aus guten Gründen haben die Journalisten weder erwähnt noch geprüft, wie geduldet Juden in den palästinensischen Gebieten sind, oder auch nicht. Rassismus gibt es nur in Israel.

Nach der Feststellung, dass arabische und jüdische Bürger Israels vor dem Gesetz gleichberechtigt seien, kommt die Erkenntnis: „Aber die Aufstiegschancen in Staat, Militär und Wirtschaft sind für Palästinenser ungleich schlechter als für Juden.“

Klar doch. „Palästinenser“ leben in den Autonomiegebieten. Laut dpa sind auch die arabischen Staatsbürger Israels „Palästinenser“. Sind die etwa Doppelstaatler, mit israelischem und palästinensischem Pass? Natürlich nicht. Man stelle sich vor, die Deutsche Presse Agentur, würde „Deutsche mit Migrationshintergrund“ als Türken bezeichnen, obgleich sie einen deutschen Pass besitzen. Einen derartigen Schnitzer kann sich kein deutscher Journalist leisten. Aber für Israel gelten andere Gesetze und auch andere Sprachregelungen. Da ist halt jeder Araber auch „Palästinenser“.

Der zitierte Satz verheimlicht zudem ein kleines, aber relevantes Detail. So gibt es in Israel Gesetze, die Soldaten nach drei Jahren Militärdienst finanzielle Vorteile gewähren. Das ist natürlich eine schlimme Diskriminierung gegen israelische Araber, die drei Jahre früher studieren oder Geld verdienen können, weil sie vom Militärdienst befreit sind.

Araber können sich freiwillig zum Militärdienst melden, was inzwischen viele tun, um bessere Berufschancen haben. Denn tatsächlich gibt es Firmen, die schauen, ob ein Bewerber Militärdienst geleistet hat. Zum Glück ist in Deutschland nie geprüft worden, ob Bewerber mit Vornamen wie Mehmet, Ahmed oder Mohammad schlechter behandelt werden, als ein Hans, Fritz oder Christian. Denn in Deutschland gibt es natürlich keine Diskriminierung.

Nach einigen Zitaten aus der linksgerichteten Zeitung Haaretz mit weiteren ins Konzept passenden Aussagen kommt weitere eine törichte Aussage des 16-jährigen Politologen: Anan empfindet diesen Konflikt als künstlich, von Politikern geschürt und benutzt. „Nationalität gibt es nur, solange Menschen daran glauben. Und ich tue das nicht. Es ist doch völlig egal, ob einer dunkle oder helle Haut, eine große oder kleine Nase hat oder Jude oder Moslem ist“, sagt er.

Natürlich hat er vollkommen recht. Nur warum stellen ihm die Journalisten keine Frage nach seinem jüdischen Vater aus Polen? Wieso hat es ihn oder seine Familie ausgerechnet nach Palästina verschlagen? Spielt Nationalität, Religionszugehörigkeit, oder wie man das vor knapp 70 Jahren bei den Nazis nannte, die „Rasse“, wirklich keine Rolle? Für einen Jungen aus einer gemischten Ehe mag Nationalität tatsächlich unwichtig klingen. Aber leider werden weltweit Juden, Christen, Schiiten, Sunnitten wegen ihrer Hautfarbe, Nase oder Religionszugehörigkeit verfolgt oder gleich abgeschlachtet. Und leider werden weltweit Kriege geführt weil fast alle an „Nationalität“ glauben.

Für die Agenturjournalisten war die Reportage über die relativ seltene Spezies eines „palästinensischen Juden“ nur ein kurzes Intermezzo, denn sonst schreiben sie mit Inbrunst und Überzeugung über den legitimen „nationalen“ Kampf der Palästinenser und verurteilen die „nationalistischen“ Israelis.

(C) Ulrich W. Sahm / haGalil.com

  1. http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/palaestinensische-juden-anan-jablonko-braucht-kein-etikett-a-914590.html;  http://www.sueddeutsche.de/panorama/klavier-spielen-ist-wichtiger-als-nationalitaet-1.1707804 ; http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/3795051-456-weder_jude_noch_palaestinenser_bin_ich_selbst,1,0.html ; http://www.ffh.de/bilder-videos/meController/Mediathek/meAction/index/meType/video/meTopic/klavier-spielen-wichtiger-als-nationalitaet.html []

206 Kommentare zu “Entzückung über einen Palästinensischen Juden

  1. Wie war nochmal der Titel, den Ulrich W. Sahm seinem Artikel gab? Worüber schrieb er? Wen interessiert das noch. Statt dessen läuft hier: United Mobbing Ltd. gegen Jane & Co. Mit gegenseitigem Schulterklopfen.

    Beinah wie im richtigen Leben. Ein Rekord ist schon gebrochen: Anzahl. Bald sind 250 „Kommentare“ erreicht. Das gabs hier noch nie.

    Es gäbe aber wirklich Interessantes mit Für und Wider, wie in dem Artikel, ebenfalls von Sahm, über die Änderung der Sperrklausel für Wahlen zur Knesset, wobei es darum geht, die äußerst bürgernahe und sehr basisdemokratische Möglichkeit auch für rel. kleine Gruppen, mit ihrer Partei Einzug ins Parlament zu erreichen, schrittweise abzubauen. Endziel ein de facto Zwei-Parteiensystem wie in den USA? Oder, nah da dran, BRD? Israel leistet sich in seinen Wahlen bisher einen Luxus, von dem andere Länder nur träumen können. Es wäre schade darum, würde er abgebaut. Oder? Darüber ließ sich wirklich trefflich diskutieren.

    Ja, und da wurde die Kommentarfunktion nach nur zwei Kommentaren, dazu noch zur Sache, nicht wie in diesem Endlosmarathon, in dem das Subjekt längst verloren ging… geschlossen. Wird schon vernünftige Gründe haben. Beispielsweise den, drastisch vorzuführen, wie es ist, wenn man nicht mehr zugelassen ist 🙂

  2. „Jane Arabische Luegenmaerchen
    “Die 2. Intifada hat nicht Arafat begonnen.”

    Sagen Sie mal Jane wie oft hat man sie jetzt schon bein Luegen erwischt 100 mal oder 200 mal ?“ Heron (der ZelotenmärchenOnkel)

    Wissen Sie Heron – ich wundere mich sehr darüber, wie ein Volk, dass sich selbst betreffend so sehr ein historisches Gedächtnis pflegt, doch kollektiv so vergesslich sein sein kann.

    Das Problem ist fraglos, dass Sie sich gegenseitig immer alles im Chor suggerieren und dann denken, dadurch müsste es wahr sein.

    Wahr ist allerdings was anderes (wie in vielen anderen Punkten hier auch, die Sie nicht zur Kenntnis nehmen wollen) und für mich ist das auch nicht erstaunlich, denn dem unvoreingenommenen Beobachter zeigte sich im Herbst 2000 ein ganz anderes Szenario, als jenes, dass sich die Israelis, trotz eindeutig anderer Erkenntnisse kollektiv einreden, weil sie sich ihrer eigenen Verantwortung nicht stellen wollen:

    „Dichter, der Chef des Allgemeinen Sicherheitsdienstes (GSS bzw. Geheimdienst) während der fünf Jahre der 2. Intifada überraschte alle, als er von Verhören vieler Palästinenser berichtete, die kurz nach dem Ausbruch des Aufstandes im September verhaftet wurden. Diese Verhöre klärten ein für alle Mal, dass Yasser Arafat nicht hinter dem Aufstand stand, der spontan an Ort und Stelle ausbrach….

    Ich erinnere mich an einen Artikel von Akiva Eldar ( Haaretz 13.2.06) der die Worte eines ranghohen Sicherheitsbeamten zitierte: „ Die Unruhen an Ort und Stelle waren nicht geplant und es war kein Plan aus Arafats Schublade, der sie anheizte“. Das sagte Yuval Diskin , der stellvertretende Chef des GSS damals und sein Chef heute; Dr. Matthi Stienberg, Sonderberater des GSS-Chefs damals; ….

    Zu jener Zeit erwähnte Eldar gegenüber dem Schreiber dieser Zeilen – und er hatte Recht – ein Verhör, das ich damals auf Wunsch des Geheimdienstes im November 2000 durchführte, es enthüllte auch… ,dass es in dem Monat, der den Ereignissen vorausging, keine Anzeichen von Plänen für Gewalt durch Arafat oder durch andere im palästinensischen Lager gab. Er selbst war überrascht davon. Im Gegenteil: Arafat bemühte sich, aus Angst, die Kontrolle zu verlieren, im Laufe der nächsten zwei Tage die Lage zu beruhigen …

    Und was die zweite Diskussion betraf: ein anderer früherer Geheimdienstchef, Ami Ayalon, erwiderte heftig auf das, was er als einen Versuch General (Res) Amidrors wahrnahm, „ die Öffentlichkeit in Schrecken zu versetzen“. Mit erstaunlicher Offenheit berichtete Ayalon, dass er im Laufe seiner 38 Jahre Dienst … in dieser Arbeit spezialisiert war, wie man die Wahrnehmung der ( feindlichen) Bedrohung intensiviert, um ein größeres Budget zu erhalten…“

    Aus ‚Arafat war nicht schuldig‘
    Yossi Ben-Ari, Haaretz, 4.4.06

    Ausnahmsweise bin ich mit Shimon Peres mal ganz einer Meinung, der vor Kurzem in einem Interview offenbarte:

    Peres: “Arafat Should Not Have Been Assassinated, Abbas Is A Partner In Peace” “

    …As for Israel assassination policies, Peres said that he opposes Israel’s use of targeting killings, and opposed Israel’s use of targeted killing as a means to achieve its goals.

    …Peres added that he does not agree with Israeli Prime Minister, Benjamin Netanyahu, in his policies towards current Palestinian President, Mahmoud Abbas.

    “I do not accept the assertion that Abu Mazen [Abbas] is not a good negotiating partner”, Peres said, “To my mind, he is an excellent partner. Our military people describe to me the extent to which the Palestinian forces are cooperating with us to combat terror.”…“

    http://pauleisen.blogspot.co.uk/2013/01/peres-arafat-should-not-have-been.html

    Wie schade nur, dass er nicht schon im Jahr 2000 aus diesen Erkenntnissen die Konsequenz gezogen hat und sich statt dessen als Feigenblatt für die Regierung Sharon hergegeben hat. Einer Mitverantwortung für diese Politik, kann er sich so kaum entziehen.

  3. Da leidet Eines
    extrem an einer Überdosis
    Lumumbismus. jedenfalls ist es an der Exzessiven verwendung
    der extrem antisemitischen Lumumba-Terminologie sehr wahrscheinlich das da eine Indoktrinative
    Infektion vorliegt. Für Russen
    unübersehbar. 🙄

  4. Zitat efem

    “Angegriffen wurde Israel 1 9 4 8 – 1 9 7 3 – 1 9 9 1 . Nicht zu vergessen die Intifadas und der schon benannt konstant durchgehaltene Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen, ab- und anschwellend …“

    Bitte, bitte “NICHT zu vergessen ..“

    lieber efem …dat HEUTIGE head-problem “WestJordanien“

    NUR als kleine – bescheiden – ergänzende Hilfe sei’s der Vollständigkeit hinzugefügt:

    “…Jordanien …GRIFF …Westjerusalem und Netanja AN. … Hussein sah SEINEN THROHN in direkter Gefahr, da die ‚Palästinenser‘ und Teile des Militärs begannen, ihm die Gefolgschaft zu verweigern. Zudem hatte ihm Israel wenige Tage vorher VERSICHERT, KEINEN ANGRIFF auf Jordanien zu planen. …

    Israel forderte König Hussein von Jordanien auf, NICHT in den KRIEG einzutreten. HUSSEIN, der ein enger Verbündeter Nassers war und seine Truppen sogar ägyptischem Kommando unterstellt hatte, LEHNTE AB und LIEß Westjerusalem und das Gebiet um Tel Aviv MIT ARTILLERIE BESCHIEßEN. …Der (königlich-hashemitisch-befohlene) Angriff (auf Israel) wurde FOLGENLOS (efem 🙂 an dieser Stelle herzlichst greetz from Ruth Wisse) vom UN-Sicherheitsrat verurteilt, ebenso von den Vereinigten Staaten, die mittels einer militärischen Lieferung versuchten, König HUSSEINS POSITION ZU STÜTZEN. …
    “ Wikipedia

    …der aktuell WIIIIEDER ‘explosiven‘ Priorität wegen sollt’s bemerkt sein …hoffentlich keine wieder UNschuldigen MenschenLEBEN für einen erneuten WAHNSINNs-Arab(abar)er-Basaren-(Ge)Handel 🙁

    …vergangenheitlich kam nach solch Araber-‚Pallaber‘ „das islamische Schwert“ (toda Heron …+ au mal zitierterweise angedeutet Josephum Razinger – vatikanische + DEUTSCHE Flaggen „brannten“ BELEIDIGTerweise), wie jeder sehr genau hoffentlich noch zu wissen vermag …

    “Der Ausgang des Krieges (1 9 6 7 – lieber efem) beeinflusst die Geopolitik der Region BIS AUF DEN HEUTIGEN TAG.“

    “Bereits am 11. Juni 1967 wurde der letzte Waffenstillstand unterzeichnet. Daraufhin fand im August 1967 in der sudanesischen Hauptstadt Khartum eine Gipfelkonferenz ALLER ARABISCHEN Staaten statt, die mit der Khartum-Resolution ihre weitere Politik auf drei klare „Nein“ festlegten:

    „Kein Frieden mit Israel, keine Verhandlungen mit Israel, keine Anerkennung Israels.“ “ Wiki

    ‚Bleib a mensch‘ 🙂 gewiss ganz sehr UUUNBEDINGT 🙂 müssen will lieber A.mOr – weisst (doch) …Im Anfang …Bereshit BARA 🙂

    • genhelen vAngegriffen wurde Israel weil es eine ethnische Säuberung durchführte und weil es den Staat Israel über die Grenzen des vom Teilungsplan anvisierten Staates ausrief.

      Schon damals klärte der jordanische König Abdullah in Geheimverhandlunge, das er nur für das Gebiet kämpfte, welches die UNO den Palästinensern zugedacht hatte.

      Auf dieser Grundlage wäre schon damals Frieden möglich gewesen.

      Eine ethnische Säuberung ist ein vertiabler Kriegsgrund – oder würden Sie sich nicht angegriffen fühlen, wenn Terrorbanden in Israel systematische zahlreiche Massaker verüben und hundertausende Israelis vertreiben?

      Da sind schon weitaus geringere Gründe für Israel ein ‚Kriegsgrund‘ gewesen.

      1973 griffen die arabischen Nachbarn an, weil Isreal die besetzten Gebiete, gemäß den UNO-REsolutionen nicht rausrückte und allen VErhandlungsangeboten aus dem Weg ging.

      1991 – das war Hussein und nicht die Palästinenser – und zwar nachdem die USA den Irak angegriffen hatten. Dies geschah, das ist bekannt, aus einem Interessenkonglomerat von NeoLiberalen, ÖlLobbyisten alle eng verbandelt mit der AIPAC und Eretz Israel Anhängern‘.

      Zuvor war Hussein noch ein dicker Verbündeter der USA, der die amerikanische Botschaft konsultierte, bevor er Kuweit angriff – dieselbe ließ ihn wissen, dass man das als ‚innere irakische Angelenheit betrachten würde‘.

      Ein Schelm wer böses dabei denkt.

      Die 1. Intifada war hauptsächlich eine Intifada der Steine, und die anfängliche Protestbewegung gegen den Umstand, dass die Besatzungsmacht den Besetzten keinerlei politische Rechte, keinerlei politische Vertretung gewährte. Das brutale Vorgehen der Israelis, um diese mehr als berechtigten Forderungen, niederzuknüppeln führte zu einer zunehmenden Radikalisierung – was nichts daran änderte, dass einige Jahre später Arafat den Israelis maximal und großzüigig entgegenkam, um endlich Freiheit für sein Volk zu erreichen.

      Die 2. Intifada hat nicht Arafat begonnen. Selbst israelische Geheimdienste haben das klargestellt. Nicht nur das – die Eskalation der Gewalt ging von israelischer Seite, nicht von arabischer Seite aus. Von arabischer Seite gab es massenhafte Proteste, weil 6 Jahre Warten auf ein tragfähiges Abkommen, dass den Palsätinensern endlich ein Leben mit Menschenrechten gewähren sollte, mal wieder eine Mogelpackung war.

      Die völlig unverhältnismäßige Gewalt der israelischen Sicherheitskräfte gegen unbewaffnete Demonstranten brachte Israels damals eine Rüge des Weltsichreheitsrats ein.

      Trotz der schwierigen Lage verhandelte Arafat weiter und lt. Aussage auch amerikanischer Unterhändler war man wenige Tage vor Sharons Wahl einem Abkommen sehr nahe.

      Mit der Wahl Sharons hatte das israelische Volk den Frieden und die Zwei-STaatenlösung abgewählt. Alles erreichte war Makulatur und Sharon tat das was er am liebst tut – er führte Krieg mit seiner überragenden Militärmaschine gegen ein wehrloses Volk – Verhandlungen verweigerte er sich – und dies führte, wen wunderts, zu einer Welle von Selbstmordattentaten. Die Opferzahl unter den Palätinensern für dieses mutwillige Kriegsszenarion war freilich 7 mal höher, als uaf israelischer Seite.

      Begonnen und sich einer Friedenslösung verweigert haben sich allerdings die Israelis.

      • orginal luege von Jane
        „Begonnen und sich einer Friedenslösung verweigert haben sich allerdings die Israelis.“

        Na Jane wieder beim Luegen erwischt, denn begonnen hatten die Araber 1948 als die Arabischen Staaten Israel mit einem Angriffskrieg ueberfallen hatten und verloren was dann heute als Nakkba verkauft wird.

        Bis heute weigern sich Nachweislich die Palestinenser einen Frieden mit Israel zu schliessen weil die Palestinenser immer noch hoffen es kommt ein grosser Arabischer Fuehrer der die Juden ins Meer treibt.

        Aber Israel hat Zeit und Gedult denn in der zwischen Zeit bauen wir Haeuser

      • Jane Arabische Luegenmaerchen
        „Die 2. Intifada hat nicht Arafat begonnen.“

        Sagen Sie mal Jane wie oft hat man sie jetzt schon bein Luegen erwischt 100 mal oder 200 mal ?

        Zweite Intifada und politischer Niedergang[Bearbeiten]

        „Arafat wurde schon vor der Zweiten Intifada vorgeworfen, ein doppeltes Spiel zu treiben.

        Während er sich auf internationalem Parkett für Frieden und Diplomatie starkmachte, soll er vor seinen Anhängern in Gaza mit teilweise antisemitischen Reden Stimmung gegen Israel gemacht haben.

        Auch wurde ihm mehrfach vorgeworfen, sich aktiv am Waffenschmuggel für paramilitärische und terroristische Zwecke zu beteiligen (siehe Karine-A-Affäre) und die allein von ihm befehligten Sicherheitskräfte der Autonomiebehörde für Übergriffe auf Israel zur Verfügung zu stellen.

        Außerdem gab es Berichte britischer Medien wie der BBC, dass Terror-Organisationen wie die Fatah-nahen Al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden über den Umweg der von Arafat regierten Autonomiebehörde indirekt von EU-Geldern finanziert würden.“

        http://de.wikipedia.org/wiki/Jassir_Arafat

        Also hat sich bis heute bei der Palestinenserfuehrung nichts veraendert nach wie vor Doppeltes und Falsches Spiel.

        Antisemitismus und Hass schueren gegen Juden auf Arabisch und auf englisch so tun als ob man Frieden will und das ganze wird von der EU Finanziert.

  5. Nur noch eins:
    „meine anti-faschistische Erziehung“ 😉 😉 😉 hui, wenn das bei ner „antifaschistischen Erziehung“ herauskommt, so ne den Nazis nicht unähnliche Mentalität, so nen autistischer Hass auf etwas, was „man“ nicht kennt, aber dafür Tag und Nacht bekämpft, beschimpft…
    Welche „antifaschistische Erziehung“ war´s denn? Die vom Herrn Mielke und Kollegen, die den demokratischen Staat nie anerkannt, aber dafür gegen Israel kämpfende Terrorgruppen ausgebildet und finanziert haben? Die mit dem „antifaschistischen Schutzwall“? Denen beim bloßen Gedanken an jüdische Schoah-Überlebende nur „zionistischer Feind“ eingefallen ist…
    Die nix „aus der Geschichte gelernt“ haben? Na, da ist das faule Äpfelchen nicht weit vom Stamm gefallen…

    • Schwachsinn – ich war schon immer xenophil – und deshalb habe ich auch kein grundlegendes Problem mit Arabern, genauso wenig wie mit Menschen irgend einer anderen Ethnie, Religion oder Hautfarbe – eben aus diesem Grund kann ich die ethnokratische und rassistische Politik, welche auch noch mit der Unterstützung unserer Staatengemeinschaft rechnen kann (noch) nicht akzeptieren.

      In meiner Familie gibt es übrigens selbst Menschen, die das Dritte Reich nur in einem Versteck überlebt haben und mit Juden habe ich auch kein grundlegendes Problem – nur mit Neoliberalen, Charismatikern und jüdischen Zeloten.

    • Uri, Du hast es auf den Punkt gebracht: „…….so nen autistischer Hass auf etwas, was “man” nicht kennt, aber dafür Tag und Nacht bekämpft, beschimpft…“

  6. “…aber VIELEN anderen wird es wohl ZU ANSTRENGEND sein …“

    …in der TAT 🙁 dem ‘ewig brennend Thema‘ WESEN gleich “ANSTRENGEND“ – gerade und genau deshalb – sollt‘s einer besonderen ‘anderen‘ Anstrengung auch WERT sein 🙂 um ‘VIELEN‘ – möglichst allen (welch Wahnsinn) – ein absolut rein sachlich an FAKTEN orientiertes Betrachten der GESAMTEN Komplexität des sogenannten middle east Konfliktes zu ermöglichen VERSUCHEN – Aufklärung auf Grundlage …Basis historisch belegbarer FAKTEN – daran mangelt/e es seit Jahrzehnten.

    Genau immer da steigen Jane & Co. dann wiederholtermassen IMMER und immer wieder ‘argumentierend‘ aus, schleichen sich windend weg, emotionalisieren einseitig in neuen, anderen weiteren Artikeln permanent die REALITÄT verweigernd. An und für sich brauchts dazu dann eh weniger Erklärung – ‘hässlichen Herr Marr-Worte-Gebrauch‘ – objektiv kann jeder aufmerksame Betrachter binnen kürzester Zeit feststellen, WAS wirklicher/s Antrieb und Ansinnen …Intentionen solcher Menschen zu sein scheinen.

    “unorthodoxe Schreibweise“ ganz wichtig, denn ich bin bescheidenermassen schliesslich nicht jeder – schmunzel – überdies würd Jane sich vollig selbst überhöhend mit mythologischen Belächelungsversuchen aufwarten – mangelnd holprigen Beleuchtungen zur WEISUNG G’ttes – die ‘weltliche‘ SACHlage hier angemessener und völlig ausreichend – Mensch sollte Mensch da begegnen, wo er ‘heimisch‘ ist 🙂

    lieber A.mOr – toda raba – schön (wieder) von Dir zu lesen – immer gerne 🙂

  7. Rika Chaval, Heron, A.mOr, riciano danke für die guten Worte. Ich hoffe nur, dass alle die Rede von Präsident Shimon Peres lesen, auch wenn es bei manchen kaum helfen wird. Ich werde jetzt das Buch von Herrn Pfeifer „Einmal Palästina und zurück“ weiter lesen. Vielen, vielen Dank Herr Pfeifer, dass Sie das Buch geschrieben haben!

  8. “Als Israeli beweine ich DIE TRAGISCHE V E R Z Ö G E R U N G der Entstehung des Staates Israel, weswegen mein Volk ohne Zufluchtsstätte blieb.“

    ACHTZEHN JAHRE an der Zahl 🙁 …vom Ende des I. WeltKRIEGES bis Jahre nach dem Ende des bis zu MENSCHlicher UNkenntlichkeit pervertierten II. WeltKRIEGES!!!

    Mensch kümmerte sich ’sorgsam‘ äusserst VERLÄSSLICH mit Hingabe um eine zufluchtssuchende, in regierungsNOT geratene, aus Arabien verjagte, ARABISCHE KalifenF A M I L I E – für ein ganzes VOLK reichte der ‚WILLE‘ bis zum Ende des Mandates NICHT! …so die geschichtlich vollkommen UNstrittigen TATSACHEN 🙁

    “ …Jahre sind seit der Gründung des Staates Israel vergangen. Wir haben die Prüfung von NEUN K R I E G E n überstanden. …“

    (Jane JAULT berichtend von FriedensWILLE – wie schamlos ABSURD die scheinbar endlosen ‚ins GEGENTEIL‘ Verk(klär)ehrungVERSUCHE OHNE jeglichen/-s RealitätsSINN/-BEWUSSTsein)

    Belle crazie 🙂 Sebastian besonders für den gesamten Inhalt Deiner Ausführungen …

    • riciano,

      …aber Jane und einige andere werden die Rede nie nachlesen.
      Und sollten sie, dann würden sie sie nur auf Angriffspunkte hin durchleuchten. Strategisch kalt, mit eben nur vorgefaßten Ziel, ohne Reflexion ohne innere Einsicht. Und wenn Reflexion, dann nur zur strategischen Berücksichtigung. Die Verkehrer von Lüge zu Wahrheit sind darin geübt.

      Aber ich bin auf seltsame Weise berührt, daß Du sie offenbar umso genauer gelesen hast, und wohl auch, weil die Rede selbst so berührend ist. Und auch der Einfluß, den jim 😉 mit seiner Anerkennung auf mich ausübt, schwingt sicher mit.
      See the light!

      Mein Vertrauen allerdings in die „Unverbrüchlichkeit“ von „deutscher“ Regierung läßt nach, und zB eine Ashton Kommandeurin der EU legt ganz andere Weichen…
      …UN-Menschen Rechts Rat(ten).

      Hattest Du Dir dieses Video (Vortrag, 20min) schon angesehen?
      http://www.youtube.com/watch?v=nbzTY4biT_g

      Danke auch Dir, riciano!
      Erfolg und Segen!

      PS/ „schade“, daß Du als „schriller Vogel“ schreibst. Verstehe mich nicht falsch, ich genieße Deine kleinen, kreativen Pointen, aber vielen anderen wird es wohl zu anstrengend sein.
      Wie dem auch sei, bleib so wie Du bist!
      Das gute bei Dir ist ganz sicherlich auch Deine sachliche Orientierung an Fakten!
      So paradox scheint’s, angesichts Deiner unorthodoxen Schreibweise, aber -für mich- umso spannender. 😉
      Keep up! Kol HaKawod!

  9. „Der Islam ist mit dem Schwert verbreitet worden und wird mit dem eigenen Schwert wieder zurueckgetrieben.“

    So ein Quatsch – Zwangskonvertierungen sind im Islam verboten – und wo sie ausnahmsweise doch in der Geschichte geschehen sind – wurden sie später rückgängig gemacht.

    Darüberhinaus respektieren Muslime gemäß ihrer Religion traditionell Juden und Christen als Völker des Buchs.

    • Uebersicht der Kriege von Mohammed

      In der Prophetenbiographie von Ibn Ishaq wird von einer ganzen Reihe von Feldzuegen berichtet die Mohammed gefuehrt hat.

      Neben den Karawanenueberfaellen die Mohammed beging, fuehrte er verschiedene Feldzuege aus.

      Der erste Feldzug begann elf Monate nach der Hidschra (622), nach Mohammeds Auswanderung aus Mekka im Jahre 623. Mohammed war zu diesem Zeitpunkt 53 Jahre alt. In der Zeit nach der Hijra (nach der Uebersiedlung Mohammeds von Mekka nach Medina), zwischen 622 und 632 (dem Tod Mohammeds) fuehrte der „Prophet“ selbst 27 Kriegszuege an und ließ 47 Beute- und Eroberungszuege durch seine Getreuen durchfuehren.

      (Mark A. Gabriel, Islam und Terrorismus, Seite 78, Resch-Verlag, Gräfeling, 2005)

      Das ergibt – rein statistisch gesehen – jedes Jahr acht Feldzuege.

      Danach gab es noch weitere Feldzuege die Mohammed fuehrte.

      So berichtet die Prophetenbiographie, dass Mohammed 624 den juedischen Stamm der Qainuqa aus Medina vertrieb. 625 nach der Schlacht von Badr, vertrieb Mohammed ebenfalls den juedischen Stamm der “Bani Nadir” aus Medina.

      .
      Na Jane soll ich Ihnen noch mehr von den Kriegen mit dem Schwert des angeblich Friedliche Islam berichten, denn da gibt es noch ein paar Episoden wo Mohamed hunderten Juden den Kopf abschlagen liess.

      .
      Jane wer als Muslima und Islamisten wie Sie keine Ahnung hat sollte Buddisten werden.

      • Mein Freund! * „Vertrieb“?? *
        (nuja, unter anderem…)
        Er schlachtete, „köpfte islamisch“ (wie ein Ex-Moslem zu sagen pflegt), vergewaltigte und ließ vergewaltigen, entführte, unterjochte, folterte, raubte … und seine „Nachfolger“ taten es ihm nach, und tun es letztlich bis heute. Und so hat man „ruckzuck“ Milliarden „Gläubige“, die müssen dann dran glauben…

        Und ‚Jane‘ hat „Ahnung“, sie weiß von ihren Lügen, das ist ihre finstere Absicht.

  10. efem schrieb hier am 22.11.2011 :
    „Paul Spiegel B.m. brachte die von Karl Pfeifer dankenswerter Weise wieder mal angeprangerte, unertragbar antisemitisch riechende “Problematik”, die eigentlich in einer aufgeklärten Gesellschaft, selbst an den Rändern des politischen Spektrums, d.h. von gemäßigt Rechts bis Ultralinks, keinen Fußbreit*) Platz hat und quasi konform geht mit dem seit dem späten 19. Jahrhundert geübten Herbeihalluzinieren einer sog. “Judenfrage”, in einem Interview mit der Katholischen Nachrichtenagentur kurz vor seiner Ernennung zum Ehrendoktor der Universität Düsseldorf (Februar 2004) einfach, knapp und präzise auf den Punkt:

    Mein Traum wäre, dass jemand sagt: “Ich habe neulich einen Herrn kennengelernt. Stell Dir vor: Der ist Jude.” Und der andere antwortet: “Na und?”

    *) Kein Fußbreit den Faschisten!“
    Wir sind uns – wie fast immer – einig 😉

  11. „Sie nehmen auch NICHT zur KENNTNIS, wie Israel vor den 6 Tage Krieg mit Vernichtung bedroht wurde. Wie König Hussein trotz aller israelischen Warnungen und Bitten einen ANGRIFF auf Israel gestartet hat. Die Israelbasher möchten in diesem Fall die AGGRESSOREN belohnen und den Staat der sich verteidigte, und um das Leben seiner Bürger kämpfte bestraft sehen.“

    toda Karl…wie immer korrekt …seriös

    “ …verderbliche AKTIONEN ‘AUCH mit Ross und Reiter DEUTLICH (nicht umdeuten)‘ beim NAMEN (+ Haus-NR.)zu nennen …“
    danke Jane …jedoch LEIDER:

    “ …für ‘historisch UNwiderlegbare TATSACHEN‘ und FAKTEN vollkommen unzugängliches Weltbild aufrecht erhält.“
    Jane …leider jedoch SIE als Person + Teilnehmerin hier im Jüdischen Forum haGalil stehen quasi de facto ‘buchstäblich‘ GENAU dafür!

    “ …falsche Analogien … Argumente verzerrt oder gar frei untergeschoben etc.“

    Liebe Gitte,

    “ maor 6. August 2013 – ל׳ באב תשע״ג at 09:14

    Man muss schon sehr VERZWEIFELT (???) sein, um sich weitestgehend auf TYPEN wie z.B. riciano und heron stützen zu müssen.
    Ich verkehre lieber mit Jüdinnen und Juden, von denen ich weiss oder annehme, dass sie überwiegend Abitur haben !”

    “ …hagalil ist nicht schuld daran, im Prinzip ist es ein gutes Forum; es wurde nur unterwandert …“

    …nur ganz kurz bescheidenerweise ‚meinerseits‘ sei es für Sie, ganz besonders für David galim maor und all jene, welche noch interessiert sein mögen, rein‘ informativ‘ an dieser Stelle erwähnt:

    Das Leben ist hart – die Realitäten oft härter – speziell die jüngere ‘neuweltliche‘ Geschichte Israels am härtesten!

    Lest bitte noch einmal sehr, ganz sehr aufmerksam sämtliche wissenschaftlich historisch eindeutig belegten FAKTEN und TATSACHEN in ‘Bibliotheken, Lexika, …‘ nach – maor – solches schliesst sich nach’n Abi an – wissenschaftliches LERNEN …viiiel 🙁 WENIGER elitär ‘erhaben anmutende‘ Sch(l)üsse wie:

    “…und kritische Schreiber mit Gossenjargon und NPD Verdächtigungen, Beleidigungen vertrieben.“

    p. s. …ich rauche NICHT 🙂

    *R*

  12. One special Jane for the road:

    ‚Never been as Jewish as I am in Jenin‘

    In an interview with Ynet that year, Mer-Khamis said he feared for his life. „But what choice do I have? To run? I am not a fleeing man,“ he said.

    „I am an elite force man, formerly of the paratroopers. The only two things I gained from Israeli culture are Shlonsky’s translations of Shakespeare and adequate field training. Now I need it.“

    However, the actor added, he was taking precautions. Of those behind the fliers he said, „It makes them crazy that a man who is half-Jewish is at the head of one of the most important projects in the Palestinian West Bank and it is just hypocritical racism.“

    „I have never been as Jewish as I am right now in Jenin. After all this work at the camp it would be extremely unfortunate to die of a Palestinian bullet,“ he added in a moment of clairvoyance.

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4052070,00.html

    • Sicher – natürlich gibt es Rassismus – auf allen Seiten.

      Das ändert aber nichts daran, dass die Besatzung die Ursache des Übels ist und zu Radikalisierungt auf allen SEiten führt.

      Eines ist jedenfalls klar, das letzte was Mer-Khamis wollte, war es wohl als Feigenblatt für die Besatzung missbraucht zu werden.

      • Jahrzehnte lebte die Juden unter den Christen in Europa und unter den Moslems in Nord Afrika und im Orient in staendiger Angst vor neuen Pluenderungen Progromen und Gewaltausbruechen der Christen und Moslems.

        Und nicht ein Jude hat sich in dieser Zeit der Unterdrueckung und der Gewalt durch Christen oder Moslems Radikalisiert.

        Das uebel aller ist der Mittelalterliche Islam der Pluralismus Freiheit und Demokratie unterdruecktund Verhindert.

        Es ist wirklich zu hoffen das die Menschen in den Islamischen Laendern sich von dieser Geisel einer Menschenverachtenden Ideologie Befreien koennen so das es endlich Frieden geben kann.

        Und wenn sich die Palestinenser noch dazu von der Korrupten Fatach sowie der PLO befreien koennen, dann gibt es auch Frieden und Wohlstand fuer die Palestinenser.

      • „…dass die Besatzung die Ursache des Übels…“

        Die Wahrheit von ‚Janes‘ und gewissen (nicht zu wenigen) „Arabern“ und deren Unterstützern ist, daß Juden selbst als Besatzer von „Palästina“ betrachtet werden, daß der Staat Israel illegal sei und aufgelöst (ausgelöscht, vernichtet) gehörte.

        So bezeichnen sie uns als „Übel“, weil wir leben und weil wir uns wehren gegen die Menschenfeinde!

        Die Ursache des Übels jedoch liegt bei den Übeltuern, zum Beispiel den Verbreitern von Übelrede, so wie etwa ‚Jane‘, die das Ganze Übelreden transportiert und damit das Übel nährt und unter die Menschen streut.
        In der Absicht ihnen „Geist und Seele“ zu vergiften.

  13. Fairnes, Jane kümmern Sie sich doch mal um die Verhältnisse bei uns, bevor Sie versuchen den Nahostkonflikt zu „lösen“. Ich kann Ihnen die Homepage der Amadeu Antonio Stiftung empfehlen und dabei diese Broschüre. Gleich zu Anfang das Grußwort von Chem Özdemir sehr lesenswert!

    http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/w/files/pdfs/diejuden.pdf

    Aber Sie möchten lieber die Israelis belehren, dass diese stets umsichtig und klug, den Ausgleich suchen, stets die Belange der Nachbarn bedenken und eigene Interessen eher hinter die Interessen anderer stellen und sich dabei völlig auf den „guten Willen“ anderer verlassen.
    Sie möchten also, dass die Juden genau so sind wie damals, die ALLES versucht haben, um ein gutes Zusammenleben mit der christlichen Mehrheit in ihren europäischen Heimatländern zu gestalten.

    Es hatte ihnen nichts genützt.

    Lesen Sie hier doch einfach mal die Beiträge und Kommentare, die den schmalen Grad dokumentieren, den die jüdische Community zwischen dem eigenen Überleben und den berechtigten Ansprüchen aller in Palästina lebenden Bevölkerungsgruppen gehen muss.

    Aber da sind wir deutschen Christen dann wieder beleidigt, weil wir feststellen, dass die unsere „klugen“, „wohlmeinenden“ aufdringlichen Ratschläge überhaupt nicht brauchen. Beleidigt sind wir deutschen Christen, weil wir bis heute, die ersehnte Absolution aus Israel nicht bekommen haben, wo wir uns doch so sehr um middle east „kümmern“.

    Deshalb werden von unseren Geschichtsrevisionisten die Araber, wo es nur geht z.B. mit Sätzen wie diesem aufgehetzt: „….“die jüdische Einwanderung ziehe den Palästinensern das ganze Land unter den Füßen weg“.

    Der Holocaust wird relativiert durch Sätze wie:
    „Für das jeweils kollektive Narrativ und der nationalen Identität des israelisch-jüdischen und des palästinensisch-arabischen Volkes ist die Opferrolle quasi konstitutiv. Unabhängig von der historischen Unvergleichbarkeit stellt die Nakba im palästinensischen Bewusstsein das dar, was für Israelis der Holocaust bedeutet.“

    Zitat aus –Palästina und die Palästinenser 60 Jahre nach der Nakba. H.B.-Stiftung.

    Man versucht zunächst den Anschein der Seriosität mit der Bemerkung der Unvergleichbarkeit vorzutäuschen, um dann die Katze aus dem Sack zu lassen.

    In other words: In Deutschland gibt es eine „saubere Arbeitsteilung“. Das braune Pack sorgt dafür dass Rassismus Morden und Brandschatzen hier nicht „aus der Mode“ gerät. Andere machen den Juden in middle east die Hölle heiß, worüber die Nazis sich dann nochmals ins Fäustchen lachen.

    In den Staaten Nordafrikas und auf der arabischen Halbinsel herrscht Chaos, Elend und Verzweiflung soweit sie nicht mit Ölreichtum gesegnet sind (was uns nicht weiter kümmert). Mittendrin ist Israel. Mit anzusehen, wie Israel mit seinen demokratischen Verhältnissen mit seiner humanistischen Kultur mit seiner Wissenschaft und Technik, höchst erfolgreich ist, das macht braune Arier und deutsche „Friedensfreunde“ fertig. Alle arabischen Gesellschaften, Syrien, Ägypten vor allem in der Westbank und in Gaza könnten an diesem Wohlstand partizipieren, wenn der Hass, mit dem Israel begegnet wird endlich aufhört. Aber der Hass ist teilweise so groß, dass die lieber unter gehen, als mit den Juden GEMEINSAM für Frieden, Wohlstand und ein gutes Leben arbeiten.
    Dieser Hass wird von Deutschland aus, von dem braunen Pack ganz offen („Werke“ wie Mein Kampf oder Die Protokolle der Weisen von Zion, wurden ja bei der Konferenz des UN-Menschenrechtsrats in Durban 2001 reichlich verteilt: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/624 ), von anderen unter dem Deckmantel der Seriosität angeheizt.

    Die Besessenheit, mit der bei uns von manchen meiner christlichen Brüder und Schwestern versucht wird den Nahostkonflikt zu „lösen“ dient (bei allen Schattierungen) am Ende doch nur einem Zweck, damit sich bei uns ja niemand daran erinnert, was in der Rede des Präsidenten des Staates Israel Shimon Peres im Deutschen Bundestag am 27. Januar 2010 nachzulesen ist: http://www.bundestag.de/kulturundgeschichte/geschichte/gastredner/peres/rede.html

    • Sebastian,
      (Dein letzter link.)
      Gute, weise und ermunternde Worte von Schimon Peres!
      Danke für den Hinweis hier. Alleine das schon kündet auch von Deinem Wohlwollen.
      Ganz herzlichen Dank!

    • Es geht nicht an die Tragödie des palästinensischen Volkes zu ignorieren, weil das jüdische Volk zuvor in Europa in großen Teilen einem Massenmord zum Opfer fiel.

      Das eine rechtfertigt das andere nicht.

      • Das Juedische Volk in Europa fiel nicht einen Massenmord zum Opfer, sondern wurde Industriell Systematisch und Geplant erst ausgeraubt dann Verschleppt und dann entweder durch Sklavenarbeit durch erschiessen durch zu Tode Pruegeln durch Vergasung ermordet.

        Die Verharmlosen des Bestialischen Voelkermordes ist typisch fuer den Islam weil er an der Bestialischen Ermordung mitgemacht hat.

        Die sogenannte Tragoedie des „Palestinensischen Volkes “ beruht auf den Machtanspruch der Islamistisch Faschistischen Nationalimus.

        siehe hierzu Fakten der Geschichte

        Turban und Hakenkreuz – Islam und Nazis 1/5

        http://www.youtube.com/watch?v=2cBttZK7prE

        Der Islamistische Grosmufti von Jerusalem ein Freund von Hitler und Himmler sowie der Nazi Ideologie, der Lehrer von Arafat, ist einer der Kriegstreiber gegen das Juedische Volk in Palestina gewesen.

    • lieber Sebastian, sowohl Jane als auch ich sprechen jeweils immer nur für sich, auch unterschiedlich – wir sind nicht Ihr „Meinungskollektiv“
      Machen Sie sich bitte keine Sorgen um mein Kümmern um hiesige Verhältnisse; die vielen Kommentare oder Beiträge dokumentieren keineswegs den schmal Grat eines isr. Überlebens, sondern den breiten Saum des „Mit- und Übernehmens“ v o n palästinensischer Selbstverantwortung. Und tun Sie bitte nicht immer so, als hätten Sie davon noch nie was gehört und nur ich (oder Jane) sprächen darüber. 138 Staaten bevorzugen einen Beobachterstatus bei der UN mit dem Ziel eines unabhängigen Staates!

      Und wenn Sie immer noch nicht wissen, dass ich mir ein demokratisches Israel neben einem demokratischen Palästina, aber dieses mit den gleichen Rechten auf eigenes Land und der vernünftigen gerechten Benutzung gleicher Wasserrechte, gleicher wirtschaftlicher Chancen, gleicher Anerkennnung als Staat, gleicher wirtschaftl. Prosperität UND – einem freien ZUGANG zur Küste und allen Häfen – und weltweiter Anerkennung vorstellen mag und es mir wünsche, dann Sebastian, haben Sie mich absolut nicht verstanden.

      Es macht keinen Sinn, arabische Palästinenser mit Todessehnsüchten darzustellen; es macht auch keinen Sinn, zu verleugnen, dass viele Israelis von Kriegen die Nase gestrichen voll haben.

      ABer solange sich eine israelische Familie die Baupläne ihres Architekten in der WB in Ruhe anschauen kann und die palästinensische Familie ihre Koffer zählen muss… solange nicht!

      • „einem demokratischen Palästina“

        Demokratie und Islam schliessen sich aus

        Das einzige was es im Islam gibt ist Diktatur Unterdrueckung Folter Misshandlung und Rassismus

        Wenn Sie „fairness“ wollen das ein Staat Palestina Demokratisch werden soll, dann muss der Islam erstmal Verboten werden wegen Demokratie Unfaehigkeit.

    • Mit anzusehen, wie Israel mit seinen demokratischen Verhältnissen mit seiner humanistischen Kultur mit seiner Wissenschaft und Technik, höchst erfolgreich ist, das macht braune Arier und deutsche „Friedensfreunde“ fertig. Sebastian, Hass macht nicht satt…

      Aber da sind wir deutschen Christen dann wieder beleidigt, weil wir feststellen, dass die unsere „klugen“, „wohlmeinenden“ aufdringlichen Ratschläge überhaupt nicht brauchen. Beleidigt sind wir deutschen Christen, weil wir bis heute, die ersehnte Absolution aus Israel nicht bekommen haben, wo wir uns doch so sehr um middle east „kümmern“.

      Was soll das andauernde anzügliche Gerede eigentlich, „Wir deutschen Christen“ – beleidigt…
      Dann kümmern Sie sich doch um „Ihre“ dt. christen, Ihre christliche Community, was hält Sie davon ab?

      • „Sebastian, Hass macht nicht satt…“
        Wo ist hier die Absicht von ‚HASS‘ außer bei etwas, das sich ‚fairness‘ nennt?
        Fair is fair.

        (fairness)
        „Dann kümmern Sie sich doch um “Ihre” dt. christen, Ihre christliche Community, was hält Sie davon ab?“

        Dieser Satz wohl mißfällt?
        (Sebastian)
        „Fairnes, Jane kümmern Sie sich doch mal um die Verhältnisse bei uns, bevor Sie versuchen den Nahostkonflikt zu „lösen“.“

        Soll er mißfallen!, weil er eben trifft.
        Fair is fair.

        ~ * ~
        -> Für diese beiden Anmerkungen gilt schonmal etwas ganz typisches für die neurotisch-selbstgerechte „Israelkritiker-Fraktion“, die Herumdrehung des Wortes.
        (Findet man auch bei „ganz normalen Menschen“, diese ‚Charakterschwäche‘.)

        Sebastian äußert berechtigte Kritik, das ist jedem Klarblickenden klar. Klar?!

        Was macht etwas sich unfaiererweise ‚fairness‘ nennendes?
        Die Kritik quasi Wort für Wort als dumme provozierende Anklage zurückschleudern. Keine Einsicht, keine Reflexion, einzig den Konflikt schürend, es aber anderen vorhalten.

        Ankläger – mit dem Finger von sich weg auf andere zeigen, anklagen, was man selbst ohne Sorge verbricht, beim anderen aber nicht findet, außer durch die Anklage.

        Anders umschrieben: mit eigenem Schmutz auf andere werfen.
        Eine überaus erfolgreiche Taktik, weil tatsächlich allzuviele viel zu wenig auf den Absender der Anklage achten, der Ursache des Übels. Und wie war das mit „Hass“??!

        Was lernen wir daraus?
        Die Kritik von Sebastian ist angebracht und trifft.

        ‚fairness‘ ein (wie Jane so schön sagt) ‚Apologet‘ des „Islamfaschismus“, euphemisierend (wir sind ja nette Leute) als „Foolywood“ umschrieben.
        Neuerdings, seit Jane, dem „Rassismus“ bezichtigt.

        Und wir sind ja alles „Rassisten“?, alles was nicht auf Linie ist mit den faschistoiden Umtrieben von zwar armseligen aber eben auch gefährlich brutalen Unmenschen, die wie einst Hitlers Umtriebler eine riesige Propagandamaschine aufgebaut haben, ein riesiges Bedrohungsszenario gegen ‚den Juden‘.
        Für was?

        Wo solches hinführt können wir leicht in den Geschichtsbüchern nachlesen oder bei unseren Familien erfragen.

        Yo, ihr Idioten, ihr „liebt den Tod mehr als wir das Leben“!
        ~ * ~

        Und ‚fairness‘ – Du verstehen „Christentum“?
        Ich auch nicht.
        Aber Sebastian ist ganz offenbar ein guter Mann!
        Fair is fair.

  14. Nur noch eins (auch wenn die NPD-nahe Revisionistin(en) es in ihrer tolpatschigen AgitProp Art ungeschickt ausdrückt):
    „Gebietsgewinn durch Krieg ist verboten.“

    Klar, „wir“ wollen Polen wieder! Lang leben die Vertriebenenverbände. Lang lebe Frau Frau Steinbach!

    • Frau Steinbach interessiert mich nicht – aber sollte sie das sagen – dann wird sie damit auch keinen Erfolg haben.

      Die Ost-Gebiete hat Deutschland freiwillig an Polen abgetreten. Das ist mittlerweile völkerrechtlich adäquat geregelt.

      Bis zur Abtretung Anfang der 70er Jahre, war das tatsächlich nicht so.

      Eine solche Abtretung kann und darf aber nur freiwillig und ohne Zwang geschehen. Deshalb war auch die erste Forderung der UNO an Israel sich aus den ‚jüngst eroberten Gebieten‘ (1967) wieder zurückzuziehen, um dann in Friedensverhandlungen mit den Palästinensern zu treten.

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