Schlag für die Hamas in Gaza

Der Sturz des ägyptischen Präsidenten Muhammad Mursi bedeutet für die im Gazastreifen seit ihrem Putsch gegen die Autonomiebehörde in Ramallah herrschende islamistische Hamas-Partei einen schweren Schlag. Die Hamas ist nicht nur historisch aus den ägyptischen Moslembrüdern hervorgegangen, sondern steht ihnen bis heute ideologisch nahe…

Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 5. Juli 2013

Aus pragmatischen Erwägungen heraus ist jedoch Mursi in letzter Zeit hart gegen die Hamas vorgegangen, indem er der Armee gestattete, systematisch die Schmugglertunnel unter der Grenze zwischen dem ägyptischen Sinai und dem Gazastreifen zerstören zu lassen. Jetzt, nach der Entmachtung der Moslembrüder, geht freilich die ägyptische Armee noch schärfer gegen die Hamas vor.

Ein israelischer Sicherheitsexperte, Nimrod Novik, erklärte im Rundfunk, dass es zwischen Mursi und den Militärs eine stille Abmachung gab. Demnach habe der Präsident den Militärs das Monopol für die Sicherheit Ägyptens voll überlassen, um Ägypten auf dem internationalen Parkett, bei den wirtschaftlichen wie militärischen Beziehungen mit den USA und auch bei den Beziehungen mit Israel nicht in den Abgrund stürzen zu lassen. Deshalb habe es zwischen Jerusalem und Kairo unterkühlte politische Beziehungen gegeben, aber die militärische Zusammenarbeit sei „enger als jemals zuvor“ gewesen.

Am Freitag wurde nach Schießereien mit einem toten ägyptischen Polizisten der Grenzübergang Rafah „auf unbestimmte Zeit“ gesperrt, bislang das einzige Tor vom Gazastreifen zur Außenwelt. Israel lässt nur in humanitären Notfällen Palästinenser über den Erez-Kontrollpunkt den Gazastreifen verlassen.

Eigentlich hatte der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan am Freitag den Gazastreifen besuchen wollen, um Israel erneut zu provozieren. Das Besuchsdatum sickerte durch, weil sich viele türkische Journalisten beim israelischen Presseamt um einen Ausweis bemüht hatten, um am Freitag in den Gazastreifen zu reisen. Doch offenbar ist Erdogan durch die Entwicklungen in Kairo überrascht worden.

Die Hamas hatte in letzter Zeit „auf das falsche Pferd gesetzt“. Erst distanzierte sie sich vom syrischen Präsidenten Baschar Assad und schloss ihr Hauptquartier in Damaskus. Das zog einen Bruch mit Iran nach sich, bis dahin der wichtigste Financier der Hamas. Diese Schachzüge sollten der Hamas ermöglichen, sich den Ägyptern anzunähern. Tatsächlich haben die Ägypter im vergangenen November, als es fast zu einem erneuten Krieg und Einmarsch der Israelis gekommen war, mit Erfolg einen Waffenstillstand ausgehandelt. Vermutlich hat das der Hamas die Existenz gerettet. In den Medien wurde jedenfalls dieser Waffenstillstand als großer Sieg der Hamas gefeiert, obgleich angeblich die Kampftruppen der Hamas durch die israelischen Luftangriffe schwer geschlagen worden sind.

Jetzt, mit dem Sturz der Moslembrüder in Ägypten, sieht die Zukunft der Hamas eher düster aus. In Ramallah wurde sogar schon zu einem Aufstand gegen die Hamas-Diktatur im Gazastreifen aufgerufen. Nicht zufällig war Präsident Mahoud Abbas, schärfster Gegner der Hamas, der erste arabische Politiker, der den Ägyptern zu ihrem Umsturz gratuliert und die ägyptische Armee für ihren „wundervollen Einsatz“ gelobt hatte.

Für die Hamas stehen harte Zeiten an. Über der Sinaihalbinsel wurde daraufhin der Ausnahmezustand verhängt. Für die Ägypter liegt Nahe, dass Extremisten aus dem Gazastreifen an Schießereien nahe der Grenze und bei El Arisch beteiligt waren. Die Sinaihalbinsel ist schon unter Präsidenten Hosni Mubarak zu einer Freizone für Terroristen jeglicher Couleur verkommen und zunehmend unter Mursi. Nach Angaben des „Middle East Forum“ halte sich im Sinai Muhammad Zawahiri auf, ein prominenter extremistischer Moslembruder und zudem Bruder des Nachfolgers von Osama ben Laden als El Kaeda Chef, Ayman Zawahiri.

Waffenschmuggler belieferten über Sinai die Hamas im Gazastreifen sowie Gruppierungen von El Kaeda und andere Extremisten. Immer wieder wurden ägyptische Truppen im Sinai angegriffen, woraufhin Israel trotz des Entmilitarisierungsabkommens der ägyptischen Armee, genehmigt hat, nicht nur Militärs, sondern auch schweres Kriegsgerät wie Panzer und Truppentransporter in den Sinai zu verlegen. Wegen der allgemeinen Unsicherheit im Sinai verlor Ägypten den Sinai als Traumziel für Touristen aus aller Welt. Immer wieder wurden Touristen entführt und gegen Lösegeld wieder freigelassen.

Dem ägyptischen Militär und der neuen Übergangsregierung droht vor allem vom Sinai her größte Gefahr, zumal die mangelnde Kontrolle über dieses Gebiet auch zu Attacken auf Israel missbraucht werden kann. Am Donnerstag waren in der südisraelischen Stadt Eilat zwei heftige Explosionen zu hören. Die Suche nach den Raketenresten dauert noch an.

(C) Ulrich W. Sahm / haGalil.com

48 Kommentare zu “Schlag für die Hamas in Gaza

  1. HERON: Das ist ein Lehrbuchbeispiel fuer deutschen Antisemitismus.
    Hier ist der Beweis wieder einmal das es in Deutschland immer noch Latenten und Traditions bewussten Antisemitismus und Judenhass gibt.“

    Heron, traditionsbewußten Anti.-S. ist schon mal eine sprachliche Steigerung durch Hinzufügung, Glückwunsch, dachte ich doch, Sie hätten in den vergangenen Monaten schon Beweise genug gesammelt, Ihr Fundus muss nun wirklich überquillen. Aber Spaß beiseite, Heron,

    die Berichte über jüdische ultraorthodoxe aggressive Siedler, die sogar Moscheen beschmieren und ihre Kinder lehren, wie sie Araber als Hunde beschimpfen und auf ihren Schulwegen schrecklich demütigen und mit STeinen bewerfen dürfen, es gibt ein Video darüber, letztlich die zweite und damit erfolgreiche Auflage über des Königs Thora, in der diese Siedler mit schrecklichen Aussagen zu Worte kommen dürfen, Berichte über Soldaten, die Palästinensern die Knochen gebrochen haben – entsetzliche Mauern und breite Gräben als „Schutzwall“ bezeichnen dürfen (lächerlich)Filme wie „Töte zuerst“, die in Arte gezeigt wurden und in denen ehem. Chefs das Unmenschliche offenbaren –

    Da können Sie mir – und sehr vielen anderen – mit Ihrer Antise.-Formel einfach nur gestohlen bleiben. Leute, die nicht fähig sind in Distanz zu diesen Dingen zu gehen und statt dessen den weg-gucken-Maxen machen durch Relativierung, die halte ich für Rechtsextremisten.
    Solche Leute können sich auch in Hamburg auf die Seite der Nazis stellen und „raus mit Türken und Arabern“ brüllen.

  2. riciano, noch mal zu Frau Aylaan Hirsi u. ihrer einseitigen Aussage über die „Dominanz“ der arabischen Religion und ihre dramaturgische Darstellung, dass sich erst die arabische Welt ändern müsse, bevor Israel sich in Richtung Frieden bewegen könne.

    In einer Ausgabe der ZEIT-Punkte (DIE ZEIT) über „Menschenrechte – Das uneingelöste Versprechen“ Heft Nr. 2/1993 gibt es einen Artikel „Allahs Worte als Ausrede“ vom Autor Fredy Gsteiger, da schreibt er: „Amputierte Hände in Saudi.-A., Steinigungen in Sudan, Erhängungen im Iran, Folter in der Türkei: Der Schluß läge nahe, dass die Menschenrechte in der islamischen Welt ein Fremdwort sind. Das trifft auch zu. Falsch ist hingegen, dass die Religion, der Islam, daran schuld sein soll“

    „Für moderne, aufgeklärte Muslime wie den an der Pariser Sorbonne lehrenden Mohammed Arkoun steht fest: „Der Islam steht keineswegs im Widerspruch zu den Menschenrechten“ Kühn behauptet er gar:“ Der Koran begründet geradezu eine eigene Menschenrechts-Tradition, die der westlichen nicht nachsteht“ –
    Ins selbe Horn stößt die marrokanische Schriftstellerin Fatima Mernissi, die sich als gläubige Muslimin versteht. Auch sie kennt natürlich die Koransure 4, Vers 34, derzufolge die „Männer die Autorität über die Frauen haben, weil Gott die einen den anderen überlegen geschaffen hat“ – Aber sie vermag gleichzeitig Dutzende von Versen anzuführen, in denen die Rechte der Frauen hochgehalten werden: Im wesentlichen vertrete die UN-Menschenrechtserklärung die selben Grundsätze „wie wir im Islam“

    Weiter an anderer Stelle als Erklärung: „Den autoritären Herrschern kommt zudem entgegen, dass sich der Islam als allumfassend versteht und als einzigen Souverän Gott nennt, nicht aber den Bürger. Somit gibt es auch kein Widerstandsrecht. An anderer Stelle sagt er: „In Islamischen Ländern, die allesamt weder die Renaissance noch die Aufklärung erlebt haben, geben heute oft selbsternannte Religionsführer den Ton an, die eine fortschrittliche Auslegung des Koran systematisch verhindern. Auszüge Ende

    Nach meiner Auffassung hat weder die jüdische noch die christliche Religion die Zeit der Aufklärung und die der Renaissance durchlaufen und damit die Chance zur Reflektion genutzt.

  3. orginal Jane
    „Es sind halt nicht die Palästinenser, die Israelis aus ihren Häusern vertreiben und sich dort selbst ansiedeln – sondern Israelis, die das mit Palätinensern machen.“

    Wer ja auch eine Frechheit denn ein Arabischer Stamm hat schon von den Briten Oestlich vom Jordan ein Teil vom versprochen Juedischen Land bekommen.

    Und wenn Araber jetzt noch ein Teil Westlich vom Jordan bekommen dann ist das nur um des Friedens willen. Denn Juden brauchen und wollen Frieden um Handel zu treiben und ihre Familie zu gruenden.

    Das werden Sie Jane mit ihrer Antisemitischen Grundeinstellung nicht verstehen was auch nichts macht denn die Geschichte wird die Zukunft schreiben und in der wird es keinen weiteren Arabischen Staat Westlich vom Jordan geben.

  4. „Also wenn Sie konsequent sind, dann müssten Sie einsehen, dass alle illegalen Siedler dann jetzt das Feld räumen müssen – das heißt alle mit israelischem Pass zurück hinter die Grüne Linie.“

    Erstens sind die Siedlungen nicht Illegal und wie Sie schon richtig, was sehr lange gedauert hat, geschrieben haben muss eine Regelung zwischen dem Staat Israel und der Autonomiebehoerde mit einem Friedensvertrag vereinbart werden ueber den genauen Verlauf der “ Gruenen Linie“ .

    Zweitens wird keine einzige sogenannte Siedlung in Shomron oder Judea geraeumt werden denn das ist genau das Thema der Verhandlung der Verlauf einer zukuenftigen Grenze zwischen dem Juedischen Staat Israel und dem hoffentlich friedlichen Moslemischen Staat.

    orginal Jane
    „Hinzu kommen seit langer Zeit jährlich 2-3 Milliarden Dollar Militärhilfe, dem Militär als Wirtschaftsfaktor in VErbindung zur Waffen- und HighTech)Industrie sind boomende Wirtschaftszweige, die auf diese Art und Weise Jahr für Jahr vom Ausland gesponsort werden.“

    Na kommt da der Antisemitische Neid bei Ihnen durch 🙂

    Die Juden sind ein Intelligentes Volk und das Geld Multipliziert nur die Faehigkeiten die schon da.

  5. orginal Jane Antisemitische Hetze
    „Die Israelis können keinen Frieden gebrauchen – zum einen haben sie ihn dank militärischer totaler Übermacht wenig nötig – zum anderen profitieren sie vom Konflikt.“

    Das ist ein Lehrbuchbeispiel fuer deutschen Antisemitismus.

    Heute der Israeli frueher war es der Jude will kein Frieden mit seinen Nahbarn.

    Hier wird von einem Menschen aus Deutschland das Volk Israel als Kriegstreiber und Kriegsprofiteur bezeichnet was an die Antisemitische Propaganda des dritten Reiches erinnert.

    Juden so ist die Aussage verdienen am Leid und am Krieg Geld desswegen brauchen Juden keinen Frieden.

    Hier ist der Beweis wieder einmal das es in Deutschland immer noch Latenten und Traditions bewussten Antisemitismus und Judenhass gibt.

    • Diese dämlichen Vergleiche können Sie sich sparen – ich ziehe sie nicht und sie tragen lediglich zur Verdunkelung der freilich offen zu Tage liegenden Verhältnisse bei.

      Dass Israel Kriegsprofiteur ist, ist in keiner Weise zu leugnen.
      Natürlich verdient Israel kräftig am Konflikt und greift Tag für Tag nach neuer Beute – in Form von Land und Ressourcen.

      Hinzu kommen seit langer Zeit jährlich 2-3 Milliarden Dollar Militärhilfe, dem Militär als Wirtschaftsfaktor in VErbindung zur Waffen- und HighTech)Industrie sind boomende Wirtschaftszweige, die auf diese Art und Weise Jahr für Jahr vom Ausland gesponsort werden.

      Es sind halt nicht die Palästinenser, die Israelis aus ihren Häusern vertreiben und sich dort selbst ansiedeln – sondern Israelis, die das mit Palätinensern machen.

  6. orginal Jane luegen Propaganda
    „Doch natürlich – die Area A – ist ja nur ein ganz geringer Anteil des West-Jordanlands – der größte Teil steht unter israelischer Verwaltung und das ganze Gebiet, Autonomie hin oder her, unter israelischer Besatzung.“

    Jane Sie Luegen ja schon wieder wie gedruckt und verbreiten Propaganda.

    Am 29. November 2012 wurden die Palestinensergebiete als Beobachterstaat von der Generalversammlung der Vereinten Nationen anerkannt.

    Die Palestinenser haben in ihrem A Gebiet ein eigenes Justizsystem wo unter anderem Moslems zum Tode Verurteilt werden die Land an Juden verkaufen.

    Die Palestinenser haben in ihrem A Gebiet ein eigenes Bildungssystem und Fernesehen wo unter anderem gegen Juden und Israel gehetzt wird.

    Die Palestinenser haben in ihrem A Gebiet eine eigene Polizei die auch mal gerne auf Juden schiesst wie in Hebron oder Schrem.

    Die Autonomiebehoerde darf alle Entscheidungen, die die Zone A betreffen, allein treffen, solche für die Zone B teilweise nur mit Erlaubnis der Israelis.

    Israel ueberwacht die Aussengrenzen und hat die Oberaufsicht uber alles solange es kein Friedenvertrag und Abkommen mit den Palestinenser gibt denn Israel hat in erster Linie die Pflicht fuer die Sicherheit seiner Israelischen Buerger.

    Denn wenn es den Anti Terrorzaun nicht geben wuerde und auch keine Checkpoints sowie Kontrolle der Grenze zu Jordanien, haetten wir viel mehr Terroranschlaege der Moslems in Israel.

    Ich kann gerne fuer Sie Jane jeden Tag die Meldungen Posten von Moslemischen Terroranschlaegen gegen Juden in Jerusalem und den zahlreichen Versuchen von Terroranschlaegen gegen Juden.

    • Ach Heron – Sie und ihre Taschenspielertricks:

      „Am 29. November 2012 wurden die Palestinensergebiete als Beobachterstaat von der Generalversammlung der Vereinten Nationen anerkannt.“

      Also wenn Sie konsequent sind, dann müssten Sie einsehen, dass alle illegalen Siedler dann jetzt das Feld räumen müssen – das heißt alle mit israelischem Pass zurück hinter die Grüne Linie.

      Sie haben also persönlich die Anerkennung mitgetragen Heron – das ehrt Sie. Das sind ja ganz neue Seiten an Ihnen.

      Sie wissen genauso gut wie ich, dass diese Anerkennung nur auf dem Papier bestehet, so lange sich Israel weigert die Besatzung zu beenden – und so sieht es nun einmal nach wie vor aus.

      Wie ich schon sagte, die A-Gebiete im WJL sind nur ein kleiner Teil, um genau zu sein 18% des West-Jordan-Lands. Die C-Gebiete alleine umfassen schon 62% des WJL.

      Aber natürlich sind Palästinenser vor Übergriffen der Isrealis auch in den autonomen Gebieten nicht sicher. Darüberhinaus ist es logisch, dass solche kleinen Gebiete nicht gut funktionieren können, ohne eine funktionieren können, ohne funktionierend in ihr Umfeld eingebettet zu sein – davon kann so natürlich keine Rede sein.

      Bislang hat Israel knapp 30 000 palästinensische Häuser zerstört seit 1967 – und macht auch immer weiter so.

  7. „Die Hamas hatte in letzter Zeit „auf das falsche Pferd gesetzt“. Erst distanzierte sie sich vom syrischen Präsidenten Baschar Assad und schloss ihr Hauptquartier in Damaskus. Das zog einen Bruch mit Iran nach sich“

    Um fair zu sein, muss man zugeben, dass dies verdeutlicht, dass die Hamas weniger ideologisch motiviert ist, als mancher annehmen möchte. Ihre Parteinahme für die aufständige Bevölkerung in Syrien, nicht anders als die Parteinahme vieler Menschen hier – braucht man nicht allein mit Hähme beantworten.

    Weiterhin – „Nicht zufällig war Präsident Mahoud Abbas, schärfster Gegner der Hamas, der erste arabische Politiker, der den Ägyptern zu ihrem Umsturz gratuliert und die ägyptische Armee für ihren „wundervollen Einsatz“ gelobt hatte.“

    „..Ohne palästinensische Einheit könne es keinen Palästinenserstaat geben. Das betonte der palästinensische Präsident Mahmud Abbas am Donnerstag vor Journalisten in der libanesischen Hauptstadt Beirut.

    Angesichts der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten sei die Hamas im Blick auf den Streit mit der Fatah vielleicht eher zu Kompromissen bereit, sagte Abbas laut der libanesischen Tageszeitung „Daily Star“. Der Präsident betonte, er sei zu Versöhnungsgesprächen mit der Hamas und zu sofortigen Neuwahlen bereit…“

    http://www.israelnetz.com/arabische-welt/detailansicht/aktuell/abbas-ohne-versoehnung-mit-hamas-kein-staat/#.UeOU0231w84

    • Liebste Janes:

      wenn es mal richtig peinlich wird:

      „Um fair zu sein, muss man zugeben, dass dies verdeutlicht, dass die Hamas weniger ideologisch motiviert ist, als mancher annehmen möchte.“

      Mehrfach mit dem Kopf gegen die Wand schlagen, kann entweder bestehende Urteile bestätigen, oder helfen!

      Hoffe auf 2.!

      • Wieso – die Hamas hat sich nicht auf di Achse Hisbollah-Assad-Iran festgelegt, sondern sich auf die Seite der rebellierenden Bevölkerung gestellt.

        Das passt doch an und für sich nicht in Ihr festgefügtes Feindbildschema.

      • “ Die radikal-islamische Hamas fordert die libanesische Hisbollah auf, sich aus dem Syrien-Konflikt zurückzuziehen. Eine prominente Diplomatin kehrt dem Assad-Regime den Rücken.

        Die radikal-islamische Palästinenserbewegung Hamas hat die libanesische Schiiten-Bewegung Hisbollah aufgefordert, ihre Miliz aus Syrien abzuziehen. Hamas-Sprecher Salah al-Bardawil sagte in einem in Auszügen veröffentlichten Interview des Nachrichtensenders Al-Arabija, seine Organisation betrachte die Hisbollah als Partner im Widerstand gegen Israel. Es sei falsch, wenn sie jetzt in Syrien an der Seite des Regimes von Präsident Baschar al-Assad kämpfe.“

        http://www.sueddeutsche.de/politik/buergerkrieg-in-syrien-hamas-fordert-hisbollah-zum-rueckzug-auf-1.1699408

        Also Sie @Ente finden es persönlich gut, dass die Hisbollah Assad zur Hilfe eilt – ja? (Sie werden ja wohl nicht den gleichen STandpunkt wie die Hamas einnehmen???)

  8. “Zu Gunsten der Araber?
    Den größten und fruchtbarsten Teil Palästina haben die jüdischen Siedler von Anfang an von den Briten zugesprochen bekommen, und es ist kein Geheimnis …“

    Liebe Gitte FALSCH! Das mit dem Abzug der britishen Militärs geENDEte ‘Mandate of Palestine‘ in 1948 hinterliess administrativ DE FACTO:

    – auf 78% (über ¾!) des einst so bezeichneten Gebietes ein arabisches Königreich (1946)

    – und einen 22%igen RestTeil des einst so bezeichneten Gebietes (1947), auf welchem ALLE Bemühungen eines weiteren ZERTEILENs (sog. Teilungsplan der UN) durch ARABISCHE Initiative zum SCHEITERN gebracht wurden – ein quasi Vakuum – (eigentlicher, präzise definierter VölkerAuftrag seit 1922 NICHT!!! erfüllt)

    “Auftrag des Mandats, das am 24. Juli 1922 ratifiziert wurde, war die Hilfe zur „Errichtung einer nationalen Heimstätte für das JÜDISCHE Volk in Palästina“.“ Wikipedia

    Israel stand danach selber auf und wurde mit heftigen ARABISCHen AngriffsKRIEGen aus allen vier Himmelsrichtungen zu vernichten versucht!

    Gitte 🙁 Mensch kommt in der Sache argumentativ an den Kerndaten – facts – der Entstehung dieses Konfliktes NICHT (mit Dörfern, Olivenbäumen etc.) vorbei, so er es wirklich ernst meint!

    • Vereinbarungen über Grenzziehungen in seit Ende der 40er scheiterten weitgehend an Israel.

      Israel ging allen Grenzverhandlungen aus dem Weg weil schon damals führende Zionisten die Vision fotwährender Landnahme hatten. Sie belogen die eigene Bevölkerung und die Weltöffentlichkeit, um den schwarzen Peter den Muslimen zuzuschieben (was sonst).

      „Nahum Goldmann, der mehr als 30 Jahre lang der Vorsitzende des pro-zionistischen jüdischen Weltkongresses war, argumentiert, dass die Araber nicht befragt wurden zur Teilung Palästinas im Jahre 1947, und dass ihre Bereitschaft, einen politischen Kompromiß auszuhandeln, der möglicherweise den Krieg von 1948 verhindert hätte, von Ben Gurion noch vor Mai 1948 per Veto abgelehnt und somit untergraben worden war. ..

      Das kürzlich veröffentliche Tagebuch von Moshe Sharett (Yoman Ishi, Tel Aviv, 1979) trägt einen wesentlichen Teil zur Entmystifizierung von Israels Sicherheitsmythos und Israels Sicherheitspolitik bei. Zwischen 1933 und 1948 leitete Moshe Sharett die Auslandsbeziehungen der zionistischen Bewegung. Er war Leiter der politischen Abteilung der Jewish Agency und Außenminister Israels von 1948 bis 1956. 1954 und 1955 war er sogar Premierminister. Die folgenden Seiten aus seinem Tagebuch zeigen folgendes:

      1. Die politische und militärische Führung Israels glaubte niemals ernsthaft an eine Bedrohung Israels durch die Araber. Im Gegenteil, sie tat alles, um das Dilemma, in dem sich die arabischen Regierungen nach 1948 befanden, zu verschlimmern. Die arabischen Regierungen waren einer militärischen Konfrontation mit Israel sehr abgeneigt, doch mussten sie, um überleben zu können, ihrer Bevölkerung und den vertriebenen Palästinensern in ihren Ländern irgendeine Reaktion auf Israels aggressive Politik und andauernde Gewalt bieten. Mit anderen Worten, die arabische Bedrohung war eine israelische Erfindung, die die arabischen Regierungen aus inneren und inter-arabischen Gründen nicht völlig verneinen konnten, obwohl sie in ständiger Angst waren vor einem neuerlichen israelischen Angriff…

      Die politische und militärische Führung Israels wollte die arabischen Staaten in militärische Konfrontationen zwingen, da sie annahm, dabei immer zu gewinnen. Ziel dieser Konfrontationen war es, das Kräfteverhältnis in dieser Region radikal zu verändern und den zionistischen Staat zur größten Macht im Nahen Osten zu machen..“

      http://www.steinbergrecherche.com/liviarokach.htm

      Hinzu kam, dass sich Israel konsequent weigerte alle UNO-Resolutionen den Konflikt betreffend umzusetzen – das fing mit der Nicht-Rückkehr-Gewährung der Flüchtlinge an und setzte sich konsequent bis heute fort. Auf Grundlage des Völkerrechts wäre mit der gesamten Arabischen Liga und auch mit der PA Frieden und volle Anerkennung längst möglich – das scheitert allein an Israel.

  9. Antisemitische Traenenduese
    „Können Sie sich nur ein wenig in Menschen einfühlen, deren großes, fruchtbares Land besetzt wurde und Sie müssen sich mit einer kleinen Enklave unter Herrschaft abfinden“

    Genau desswegen wollen die Palestinenser keinen Frieden weil sie wie schon 1948 alles haben wollen und zwar ohne Juden.

    Die sogenannten Palestinenser haben 1948 bei dem UNO Teilungsplan den groessten und Fruchtbarsten Teil bekommen.

    Die Juden im Gazastreifen haben den Gazastreifen zum Bluehen gebracht warum schaffen es die Moslems nicht ?

    Die Juden schaffen es sogar das in der Negev mit Salszwasser Baueme wachsen warum schaffen die Moslems das nicht ?

    • Die Israelis können keinen Frieden gebrauchen – zum einen haben sie ihn dank militärischer totaler Übermacht wenig nötig – zum anderen profitieren sie vom Konflikt.

      Sie wollen alles – und deshalb hört das nie auf.

    • Warum schaffen das die Moslems nicht?

      Fragen Sie doch mal ihre Regierung Heron – die setzt nämlich alles daran das zu verhindern.

      „Der Weltbank zufolge nimmt das palästinensische Wirtschaftswachstum weiter ab, während das Haushaltsdefizit 2012 rund 717 Millionen Euro betrug. Die Exporte machen demnach nur rund sieben Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus – das ist eine der niedrigsten Quoten der Welt.

      Die Entwicklungsexperten machen diesen Niedergang vor allem an der israelischen Blockadepolitik fest. „Je länger die derzeitige restriktive Situation andauert“, so schreiben sie in ihrem Bericht, „desto teurer und zeitaufwändiger wird es sein, die Produktionskapazitäten der palästinensischen Wirtschaft wiederherzustellen…

      Ein weiterer Grund sei, dass Israel Zolleinnahmen zurückhalte und bislang nicht deutlich gemacht hat, ob und wann diese ausgezahlt werden sollen.“.

      http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-03/weltbank-palaestinenser-israel-nahost

      Wenn man Macht hat und alles daran setzt andere Menschen zu unterdrücken, dann kann man eben viel Elend bewerkstelligen. Aus der von Juden so viel beschworenen Unterdrückung in der Diaspora, sollte ihnen das eigentlich bekannt vorkommen.

  10. „Von Beate Hinrichs Deutschland Radio vom 6.8.2011

    Auszüge: “Das Jordantal ist eines der ältesten Agrargebiete der Erde und extrem fruchtbar. Als Israel 1967 die Westseite des Jordantals besetzte, konfiszierte es auch große Flächen des palästinensischen Landes“

    Das ist ja schon mal die erste Luege aus dem „Deutschland Radio“

    Woher kamm denn 1967 auf einmal das Palestinensische Land her ?

    Hat das das Deutsche Radio Gespendet oder erfunden ?

    orginal Dorfweisheiten
    „Die Palästinenser hier unterstehen israelischer Militärherrschaft und Verwaltung.“

    aber nicht mehr seit den Osloer Vertraegen diese Information sollte auch das alte Deutschland Radio bekommen haben.

    noch mehr Bauern Weisheiten
    „Stellen Sie sich vor, Sie lebten in der Westbank und durch Ihr Gebiet ziehen sich hohe Mauern und durchtrennen Ihre landwirtschaftlichen Flächen“

    Der Anti Terrorzaun steht uebrigens auf der Gruenen Linie und Trennt Israel von den PA Gebiet und ausserdem Schuetzt uns dieser Anti Terror Zaun vor den Arabischen Moerdern die gerne Busse Cafes und Restaurant mit Juden in die Luft sprengen wollen.

    Aber Menschen die sich selber einen Namen geben wie fairness denen ist das egal ob Juden ermordet werden fier Menschen wie fairness ist nur wichtig das die Juden den oslems nachgeben muessen damit selbsterannte Antisemitische Gut Menschen wieder auf die Schulter klopfen koennen.

    Und fuer die Ermordeten Juden kann man ja wieder ein Denkmal hinstellen und betroffeheit zeigen

    • „woher kam das Land 1967“

      Sie Witzbold Heron – es war da und es lebten dort Menschen, die hatten dort ihre Häuser und Ländereien.

      „“Die Palästinenser hier unterstehen israelischer Militärherrschaft und Verwaltung.”

      aber nicht mehr seit den Osloer Vertraegen diese Information sollte auch das alte Deutschland Radio bekommen haben“

      Doch natürlich – die Area A – ist ja nur ein ganz geringer Anteil des West-Jordanlands – der größte Teil steht unter israelischer Verwaltung und das ganze Gebiet, Autonomie hin oder her, unter israelischer Besatzung.

      Die Pflicht des Besatzers ist es für die Sicherheit der Besetzten und für die Wahrung ihrer Infrastruktur etc. einzustehen.

      Und wie sieht diese israelische Besatzung aus?

      „Settler violence forced M. from his home and after his olives were stolen, his house was suddenly set on fire.

      By Yesh Din, written by Yossi Gurvitz…

      Nowadays, M. lives in Nablus. Until about a decade ago, he used to live in his house in Burin, a house he was forced to leave due to unceasing settler violence. He had children, after all. They were young then. M. worried about their fate, and told himself that if he just left the house for a few months, the settlers would forget about him.

      Things did not turn out that way. Three months after M. settled down temporarily – or so he hoped – in Nablus, the settlers took over his Burin house. Because that’s how it goes in the West Bank: you can take over someone’s private property without showing ownership, assuming of course you’re a Jew. M. complained time and time again to the police, but nothing happened. And why should it?…

      About a year ago, M. went to harvest his olive trees, which are next to the house. He surprised a gang of people he described as settlers as they were picking his olives. In response, they attacked him. Nothing to see here, move along.

      Two weeks ago, M.’s house was set ablaze. The house stood empty, as noted, for some four years since the army forced the settlers out. M.’s brother noticed a large cloud of smoke coming from the place. The house and its surroundings were on fire. Our brave troops prevented a Burin fire truck from reaching the area.

      How much damage did the house sustain? We don’t know since the army refuses to let M. reach the place, M. does not know what state the house is in, whether there is any point in reconstructing it, how much it will cost or whether he will ever be allowed to live in it. Try to put yourself in his shoes; try to think about what it means to not be able to check the state of your property which has been set afire. The IDF, it seems, is rather good at blocking owners from reaching their property. A pity it isn’t half as good at blocking arsonists…“

      http://972mag.com/on-land-theft-and-violence-neither-i-nor-you-shall-have-it/75685/

  11. „Das “Territorial Problem“ wurde bereits VON Beginn an des Mandates für sog. ‘Palestine“ EINSEITIG zugunsten ‘der Araber‘ und damit zum NACHTEIL für das Jüdische Volk ‘taktierend‘ manövriert!“

    Zu Gunsten der Araber?
    Den größten und fruchtbarsten Teil Palästina haben die jüdischen Siedler von Anfang an von den Briten zugesprochen bekommen, und es ist kein Geheimnis, dass daran der Einfluss der Barone Rothschild mildtätig war. Der Gazastreifen besteht hauptsächlich aus Dünen und Sand, nur 14 Prozent sind landwirtschaftliche Fläche.
    ……………………….

    Für Israel gibt es kein Jiftlik
    Palästinenserdorf in der Westbank trotzt der Besatzung
    Von Beate Hinrichs Deutschland Radio vom 6.8.2011

    Auszüge: „Das Jordantal ist eines der ältesten Agrargebiete der Erde und extrem fruchtbar. Als Israel 1967 die Westseite des Jordantals besetzte, konfiszierte es auch große Flächen des palästinensischen Landes. Nach wie vor versucht die israelische Regierung, die Palästinenser von ihrem Land zu verdrängen.
    Es ist heiß und staubig in Jiftlik. Die Sonne brennt unbarmherzig auf Lehmhütten und Verschläge mit Wellblechdächern, auf Schafe im Schatten von Zeltplanen, die aus Säcken grob zusammengenäht sind. „Südzucker“ steht auf einigen. In diesem Dorf im Jordantal leben 4000 Menschen – ohne richtige Häuser, ohne Strom und ohne Wasser, klagt Mohammed Njoum von der Union of Agricultural Work Committees, der Vereinigung palästinensischer Dorfkomitees in der Westbank.

    „Wenn Du in einem Dorf wohnst, hast Du ein Recht auf Wasser, Strom und medizinische Versorgung. Darum müssen sich die Behörden kümmern. Es ist ihre Aufgabe. Dieses Gebiet hier ist unter israelischer Verwaltung; Israel müsste also die Infrastruktur bereitstellen – aber nur, wenn es die Existenz des Dorfes anerkennt.“

    Doch Jiftlik ist auf keiner israelischen Karte verzeichnet, sagt Mohammed Njoum. Das Dorf liegt im so genannten C-Gebiet, wie 60 Prozent der Westbank. Die Palästinenser hier unterstehen israelischer Militärherrschaft und Verwaltung.

    „Das Völkerrecht sagt ganz klar: Eine Besatzungsmacht darf die Einheimischen nicht vertreiben. Darum erkennt Israel die Dörfer hier nicht an. Denn wenn es diese Orte nicht gibt, können die Bewohner nicht verdrängt werden. Wenn hier israelische Bulldozer anrücken, dann zerstören sie kein Dorf, sondern nur einen

    nicht anerkannten Ort.

    Für Israel gibt es kein Jiftlik.“

    Noch mal riciano: Die Palästinenser hier unterstehen israelischer Militärherrschaft und Verwaltung.

    Frage: Stehen Sie ebenfalls unter einer Militär HERRSCHAFT ? Können Sie sich wenigstens vorstellen, wie es sich anfühlen könnte?
    Stellen Sie sich vor, Sie lebten in der Westbank und durch Ihr Gebiet ziehen sich hohe Mauern und durchtrennen Ihre landwirtschaftlichen Flächen, von denen Sie sich und Ihre Familie ernähren müssen und wenn sich, wie der Ritus der israelischen Siedler wiederholend, Ihre Olivenbaumplantagen gerodet werden?
    Würden Sie auch an Widerstand denken?
    Können Sie sich nur ein wenig in Menschen einfühlen, deren großes, fruchtbares Land besetzt wurde und Sie müssen sich mit einer kleinen Enklave unter Herrschaft abfinden?

  12. “… Recht besitzen …“

    WER??? …kann solches schon überhaupt objektiv betrachtet für sich behauptend in Anspruch nehmen?

    “…Anspruch auf Ausgewogenheit …“

    …existierte seit Wiedergründung Israels in 1948 NIE – die “agierenden AraberElitärElemente“ beanspruchten seit jeher einseitig für sich den “OpferRollenStatus“ und pflegten damit durchaus ‘erfolgreich‘ und sehr ‘einträglich‘ dazu bis heute für Israel die Rolle eines ‘schuldbehafteten Aggressors‘, welches Israel völlig zu Unrecht ein dermassen UNausgewogen negatives Image in der Welt bescherte. Betrachtet Mensch jedoch ganz nüchtern – sachlich – die sich haben zugetragenen TATsachen, muss ‘man‘ feststellen, dass alle Aggression – über ‘bewaffnetem Kampf‘, Terror bis hin zu AngriffsKriegen – stets IMMER von ebendiesen – “agierenden AraberElitärElementen“ konfliktschürend ausging! Dies lässt sich NICHT ‘kulturisierend‘ relativieren, gar in Abrede stellen!
    Das “TerritotialProblem“ wurde bereits VON Beginn an des Mandates für sog. ‘Palestine“ EINSEITIG zugunsten ‘der Araber‘ und damit zum NACHTEIL für das Jüdische Volk ‘taktierend‘ manövriert! Das Gebiet für die Einrichtung einer Nationalen Heimstätte für das Jüdische Volk im einstigen Mandatsgebiet wurde immer KLEINER bis hin zum Ende des Mandates – und zeitlich darüberhinaus versucht ‘man‘ vehemment, diese Strategie weiterhin voranzutreiben – bis HEUTE!!! …indem die Legitimität …Rechtmässigkeit der Existenz Israels suggerierend versucht wird, in Frage zu stellen. WARUM hat solches eigentlich NIE je für das auf ¾ der Fläche von einstig sog. ‘Palestine‘ “erfolgreich etablierte“ hashimitische Königreich Jordanien getan??? WARUM kritisierte NIE jemand dessen ILLEGALE Besetzung grosser Teile westlich des Jordasnflusses – gehörten ihnen diese Gebiete NICHT??? An WEN sollte der Staat Israel denn diese durch arabischen Angriff verlorenen Gebiete denn gar zurückgeben?????? ‘Die Araber‘ lehnten ALLE Pläne territorialer Einigungen seit jeher ab!!! Sämtliche Bemühungen wurden von ihnen von vornherein zum Scheitern gebracht! Da der Weg des ‘bewaffneten Kampfes‘ – für welchen diese sich übrigens von Beginn an des Konfliktes ganz BEWUSST selbst entschieden hatten und haben – über all die Jahrzehnte hinweg NICHT das von ihnen gewünschte Ergebnis brachte (Befreiung GANZ ‘Palästinas‘) – nutzen diese sämtliche ‘anderen‘ Möglichkeiten der Delegitimierung Israels – politisch – medial – erpressen die Weltgemeinschaft FORDERND! ‘Man“ mag sich gar nicht vorstellen wollen, täten evtl. ebensolches in Bezug auf NachKriegsGebietsverteilungen z. B. ‘preussische oder habsburgische Nachfahren‘ in ‚good old europe‘?

  13. Die Absetzung des Islamisten Mursi bringt die Spannungen zwischen Fatach und Hamas auf hoechste Spannung.

    Waehrend Fatah unterstuetzt den Militaerputsch gegen das Regime der Muslimbruderschaft , hat die Hamas zu Gunsten des gestuerzten Presidenten Mohammed Mursi Haltung gekommen.

    Waehrend des Freitag Gebetes auf dem Tempelberg in Jerusalem, inszeniert hunderte Muslime eine Demonstration zur Unterstuetzung von Mursi.

    Beim Hochziehen der Hamas Fahnen, skandierten sie Parolen gegen den aegyptischen Verteidigungsminister Abdul Fatah al-Sisi und den USA. Sie hatten auch ein großes Portraet von Morsi am Eingang der Aksa-Moschee angebracht.
    Die Demonstration bekam scharfe Kritik von Fatah und der Palestinensischen Autonomiebehoerde.

    Fatah-Sprecher Ahmed Assaf beschuldigt Unterstuetzer der Hamas und der Islamischen Bewegung in Israel, hinter der Freitag pro-Morsi, Anti-US-Demonstration.

    Er kritisierte auch israelische Behoerden fuer ihr Unvermoegen, sie zu verhindern und sagte es fand „unter dem wachsamen Auge“ der israelischen Behoerden statt.

    http://www.jpost.com/Middle-East/Egypt-crisis-brings-Fatah-Hamas-tensions-to-new-high-319751

    Haette Israel die Demonstration auf dem Juedischen Tempelberg geraeumt, dann haette es wieder wildes Geschrei aus der Moslimenschen Welt gegeben und alle Antisemitischen Gutmenschen in Europa haetten Israel wegen seiner Brutalitaet gegenueber Moslems Angegriffen.

  14. Schlechte Nachrichten fuer die selbsternannten Gut Menschen und Israel Kritiker.

    Aehnlich wie im 1. Golkrieg als Palestinenser zusammen mit Irakische Soldaten in Kuweit gepluendert hatten, haben sich die Kuweitis als aller erstes an die Palestinensischen Gastarbeiter gereacht und alle Palestinenser aus dem Land geworfen.

    Aegypten heute ein Jahr nach dem Islamistischen Morsi der Verantwortlich ist das Palestinensisch Moslemische Terroristen aus dem Gazastreifen Aegyptische Soldaten im Sinai getoetet haben.

    Eine Reihe von einflussreichen Stimmen fordern nun eine Vertreibung der Palestinenser aus Aegyptens Militaer und Polizei Akademien und ihre Universitaeten, eine Suspension von Visa fuer alle Palestinenser, und ein Ende der Vermittlung zwischen zerstrittenen palestinensischen Fraktionen und in den israelisch-palestinensischen“ Friedensprozess ,“ ‚Kolumnist Youssef Ibrahim, ein Experte fuer Aegypten, schreibt in der New York so

    Die Wut auf die Palestinenser direkt auf an ein Ereignis, das in Sinai vor einem Jahr war, als zwischen 16 und 20 Aegyptische Soldaten und Offiziere getoetet wurden von der Hamas, bei einem Angriff an der israelischen Grenze in dem muslimischen heiligen Monat Ramadan (siehe Video von den Nachwirkungen des Angriffs unten).

    Als Ergebnis der aegyptischen Zorn gegen die Palestinenser, sagt er, Ägypten hat kein Interesse mehr an dem sogenannten „Friedensprozess“ zwischen ihnen und Israel.

    Die Ereignisse haben „keine Begeisterung hervorgebracht, um alle Palestinenser zu helfen und hat stattdessen sprechen die Aegypter von Rache.

    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/169881

    Aber die Hamas braucht sich keine Sorgen zu machen denn die Hamas hat ja genuegend Antisemitische Freunde in der Welt wie Erdogan z.B. der gerade eine haelfte seines Volkes von der Polizei Verpruegeln laesst und Demonstrationen in Traenengas ersticken laesst.

  15. Wiedereinmal wurde die Gas Pipe line im Sinai von Terroristen Zerstoert.

    Jetzt haben Aegyptische Sicherheitskraefte einen Palestinensichen Moslem aus dem Gazastreifen verhaftet der in Verbindung zu der Bombenexplosion an das Sinai Gas Pipe Line steht.

    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/169889

    Der Sinai ist voll mit Palestinensisch Moslemischen Terroristen aus dem Gazastreifen die mit Hilfe des Islamistischen Mosri in aller Ruhe Anschlaege gegen Israel vorbereiten und verueben konnten.

  16. riciano Teil 1

    Lieber riciano,
    >Ayaan Hirsi Ali analysiert sehr präzise, klar und überaus deutlich die ideologischen Ziele< – Ja, das mag sein, sie formuliert präzise, was nicht gleichbedeutend ist mit Recht besitzen. Eruieren wir doch mal die Situation des Interviews; Vom Namen her und der Fragestellung des Interviewers ausgehend, ist er ein israelischer Journalist mit einer vorgefassten Meinung und er trifft auf eine Politikwissenschaftlerin, die gleichzeitig (aus ihren berechtigten Erfahrungen heraus) Islamkritikerin ist. Aus der ersten Eigenschaft heraus darf man erwarten, dass sie objektiv ist, diesen Anspruch haben nun mal Wissenschaftler an ihre Zunft zu stellen und nur dadurch wirken sie glaubhaft.
    „Israel ist nicht der Sündenbock“ – wenn man von zwei Parteien spricht, so bleibt dann nur die arabisch-palästinensische Seite übrig. An anderer Stelle des Interviews charakterisiert Frau Hirsi: „In einer Kultur, die von Ehre und Schande diktiert wird“ –und lässt den Leser fragen, ob es denn dann eine Kultur ist?
    Dass die Jahrhunderte alte Arabische Kultur weit mehr als das ist, ist jeder Diskussion völlig überflüssig. Die ausgeprägte westliche Kultur ist schon lange an ihre natürlichen Grenzen gestoßen und hat ein Weltbild entwickelt, mit dem zu Unrecht andere Kulturen ausgegrenzt sind. Zur Zeit wird die Erde von oben und von unten ausgebeutet und liegen gelassen.
    Als Politikwissenschaftlerin ist Frau Hirsi nicht aufgetreten, wäre sie in diesem Interview bewusst in diese Rolle gestiegen, hätte sie berücksichtigen müssen, dass auch thematisch weniger aufgeklärte Leser diesen Text zur Kenntnis nehmen und den Anspruch auf Ausgewogenheit haben.

  17. Liebe Gitte, Ayaan Hirsi Ali analysiert sehr präzise, klar und überaus deutlich die ideologischen Ziele – und dies kann jeder realisierend gleichermassen feststellen, wenn er aufmerksam hinschaut, den ‘führenden‘ Akteuren zuhört, dessen ‘Publikationen‘ liest – und Wesenskomponenten moslemischer DaseinsREALITÄT. Auch andere haben dies schon getan. Gutredendes Wunschdenken war nie jeher besonders nachhaltig, gar zielführend bei der Suche nach KonfliktLösungsansätzen. So Sie reflektieren wollen, geht es doch eigentlich überhaupt nicht um sog. ‘Palästinenser‘ – vielmehr und im Kern Umma – Gemeinschaft der (einzig wahren) ‘Gläubigen‘ in seiner moslemischen Gesamtheit! All zahlreiche ‘arabische‘ Angriffskriege gegen Israel belegen dies überaus deutlich – Ägypten, Syrien, Lebanon, Irak sind doch alles samt und sonders KEINE ehemals sog. ‘palästinensischen‘ Gebiete? Oder?

    “…BIS zu 100 Jahre dauern und dann wird alles gut.(???)
    Können das die Israelis aussitzen, ohne sich selber zu wandeln?
    Und, ob es die religiöse Rolle, bzw. die Probleme der Palästinenser im Nahostkonflikt umfassend und überhaupt betrifft, da habe ich Zweifel.“

    Welche Wahl hat Israel???????

    AUCH für moslemisch geprägte Gesellschaften ist es dringend an der Zeit zur Kenntnis zu nehmen, dass Sie KEINE Sonderrolle in dieser Welt spielen …werden …dürfen …können – Resultate mörderischer VernichtungsKriege für diese natürlich gleichermassen GELTEN – ganz genauso, wie für alle ANDEREN Gesellschaften dieser Erde!!! Gerade die Nachkommen deutscher Gesellschaften kennen dies am Allerbesten. Die Legitimität der Wiedererrichtung der Heimstätte für das JÜDISCHE Volk ist vollkommen UNSTRITTIG – nichtanerkennende ‘moslemischdenkende‘ Akzeptanzmomente in zahlreichen ‘islamischen‘ Grundlagenwerken festgeschrieben ändern dies NICHT! Zur VerTEILUNG des GESAMTgebietes von einstig ehemals benannt sog. ‘MandatsPalestine‘ habe ich oft genug und zahlreich FAKTEN aus sämtlichen historischen Quellen zitiert ,-)

    so what

  18. Und das schoene ist das die selbsternannten Antisemiten fuer Islamistische Menschenrechte nichts dagegen sagen koennen.

    Denn wenn Moselems andere Moslems toeten ist das fuer einige Friedensaktivisten die gerne immer Israel Kritisieren kein Problem wie man an Syrien sehen kann.
    ……………..
    Am liebsten würde ich nun „Schnauze halten“ sagen, aber so was tue ich nicht, lieber lösche ich diesen Kommentar gleich wieder, beleidigen gehört sich nicht, auch nicht, wenn es andere Dummköpfe dauern tun.

  19. Zu dem Interview in der Basler Zeitg. mit Frau A. Hirsi, sie sagte: „Weil es für die Israelis ein Territorialproblem ist und für die palästinensischen Unterhändler kein Territorialproblem, sondern ein religiöses und ethnisches“

    Für die Juden war es ein ethnisches Problem, sich mit Arabern, die gesellschaftlich tiefer stehen als Juden, ein Land gerecht zu teilen! Immerhin hat dieses Verständnis in 65 jahren für zahlreiche Kriege gesorgt – die verbotene Siedlerorga hält schließlich heute noch ihre tiefste Abneigung durch Zerstörung von palästinensischem Eigentum und LandKlau aufrecht. An ihren Taten kann man sie erkennen; von mir aus könnten sie ihre Bibel auch noch auf dem Kopf tragen, diese Ultraorthodoxen, für mich sind sie passe.

    Ah ja, und, liebe Frau Ayaan Hirsi, es war 1948 für die arabischen Palästinenser ein Territorialproblem, das ihnen ihre Heimat nahm und es ist – und bleibt – für die Unterhändler das Territorial-Problem und auf diese rationale Ebene stelle ich das Problem wieder richtig.
    Den arabischen palästinensischen Unterhändlern ein religiöses und ethnisches Problem zu unterstellen, hat ja dann logische Methode.

    Israel denkt und handelt rational,
    arabische palästinensische religiös irrational,
    auf diese Kurzformel lässt sich die Meinung von Frau Avaan Hirsi herunterbrechen.

  20. Interessante Entwicklung denn kaum ist der Islamistische Judenhasser in die Wueste geschickt worden geht die Argyptische Armee gegen Terroristen im sinai vor und gegen die Islamistische Terrororganisation Hamas vor.

    Der Grenzuebergang Raffah ist geschlossen die Hamas Kontrollierten Tunnel werden Zerstoert und der Hamas die Einahmequelle entzogen.

    Kommt jetzt die Revolution gegen die Hamas im Gazastreifen ?

    Palestinian official: Egypt turmoil leaves Hamas high and dry

    „Security official says unrest could lead to revolution in Gaza; Egyptian army tightens grip on smuggling tunnels along the border.

    Hamas has been isolated due to the Muslim Brotherhood’s fall in Egypt, according to a Palestinian security official, Israel Radio reported.

    „Hamas is facing it’s most difficult period since it has lost many important allies in the region, and especially (former Egyptian president) Mohamed Morsi,“ the official said.“

    http://www.jpost.com/Middle-East/Palestinian-official-Egypt-turmoil-leaves-Hamas-high-and-dry-319477

    Und das schoene ist das die selbsternannten Antisemiten fuer Islamistische Menschenrechte nichts dagegen sagen koennen.

    Denn wenn Moselems andere Moslems toeten ist das fuer einige Friedensaktivisten die gerne immer Israel Kritisieren kein Problem wie man an Syrien sehen kann.

    Und schon jetzt hat die Aegyptische Armee hunderte Hamas Terroristen verhaftet und dutzende getoetet.

  21. “Sie denken, dass es ein grosser Fehler sein würde, Territorien aufzugeben, bevor ein kultureller Wandel stattfindet?

    Ich werde nur sagen, dass Israel WEDER das Problem NOCH die Lösung ist. Selbst wenn Sie das GANZE Land aufgeben, wird das kein einziges der Probleme im Nahen Osten lösen. Es wird nicht den DESPOTISMUS ausmerzen, es wird nicht die Frauen befreien, es wird religiösen Minderheiten nicht helfen. Es wird NIEMANDEM Frieden bringen. Sogar wenn Israel keinen einzigen Zentimeter Land aufgibt – das ERGEBNIS wird das GLEICHE sein.“

    Ayaan Hirsi Ali

    …meine wenige Bescheidenheit würde ihr für ihre präzis REALE Analyse der eigentlichen wirklichen URSACHE des sog. Nahostkonfliktes den an Arafat ‘vergeben’en Friedensnobelpreis zuerkennen 😉

    … JEDER wirklich aufmerksame Mensch kann genau DIES anhand jahrzehntelang andauernder REALer Entwicklungen in middle east sehen 🙁

    ”kontrolliertes Territorium” = Terror + Krieg (the result) Intifada

    ”unkontrolliertes Territorium” = Terror – Krieg (the result) rockets on the air

    THE RESULT: NO peace !!! ???

    Israel schaffte (aus aller Welt beschimpfterweise) STABILITÄT – die ‚westliche Welt‘ beginnt gerade erst, ihre eigene Sicherheitstruktur den realen Erfordernissen anzupassen

    • riciano,

      „Israel schaffte (aus aller Welt beschimpfterweise) STABILITÄT – die ‘westliche Welt’ beginnt gerade erst, ihre eigene Sicherheitstruktur den realen Erfordernissen anzupassen“ –

      Ja richtig, Frau A. Hirsi macht das, was viele westliche Regierungen ebenfalls tun, nämlich Terrorangst, wo sie vielleicht gar nicht hingehört und das Ziel ist eben Angst der Bevölkerung und alle sagen noch DANKE, dass du unser Telefon abhörst, unsere Briefe durchleuchtest, die EU Räume überwachst, das Internet durchsuchst, Flugdaten und alles andere auch weiterleitest,
      vielleicht irgendwann ein Gesetz zur Optimierung beschließt, damit Privaträume „nur zu deinem Schutz, lieber Bürger, wer nichts zu verbergen hat, kann das doch zulassen“…

      Kein Zweifel, Frau Hirsi ist eine denkende Person.

  22. “ …das ‚politische‘ Bestreben der

    P A

    und auch dieses entspricht dem Völkerrecht und auch der Forderung der gesamten internationalen Gemeinschaft“

    🙁 für Jane noch was aus der medialen PropagandaSchleuder der sog. „Palästinensischen Autonomiebehörde“ ff. deren GanovenFÜHRUNG unter Abu Mazen …Fatah …Hamas & Consorten eine AKTUELLE VeranstaltungsEmpfehlung an’s „Eine’kleine’WeltHaus“ München:

    http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/25912/Default.aspx?hp=article_title

    “Aber komischerweise will sich dann so deutlich doch niemand dazu bekennen. …jeder der sich deutlich für die Palätinenser einsetzt …“

    „Das Hauptproblem im israelisch-palästinensischen Kontext ist

    …für die palästinensischen Unterhändler KEIN Territorialproblem, sondern ein religiöses und ethnisches. Es geht NICHT nur um die ’sog. Palästinenser‘, sondern um alle ARABER. Aus der Perspektive der arabischen FÜHRER ist das Erreichen einer Zweistaatenlösung gleichbedeutend mit dem Verrat an Gott, dem Koran, den Hadithen und der Tradi­tion des Islams. …

    Die Annahme, dass die palästinensischen Unterhändler säkular seien, wird NICHT durch TATSACHEN (Charta’s, etc) gestützt. Wenn sie es wären, dann gäbe es bereits eine ausgehandelte Territorialvereinbarung. Aber es gibt bis heute keine, weil die Angelegenheit auf der einen Seite zu einem religiösen Jihad um alles oder nichts geworden ist …

    Das Erreichen einer Vereinbarung, die zu zwei Staaten führt, ist ein religiöser Verrat – nicht nur für die Führung, sondern für die meisten Moslems heute. Der Westen versteht das nicht.”

    toda raba Heron 😉 sehr sachlich – klar – trefflich auf den Punkt des Wesentlichen zusammengefasst formulierte FAKTEN

    • @riciano,

      Islamwissenschaftlerin Gudrun Krämer: http://www.goethe.de/ges/phi/prj/ffs/the/srg/de4544133.htm ( relativ viel guter Text, aber tapfer lesen)

      über die Rolle des Individuum im Islam und seine Rechte und Verpflichtungen gegenüber der Gemeinschaft.
      Darüber sprach ja Frau Hirsi; denn ihre Forderung gilt der Wandlung der arabischen Gesellschaft, wenn ich das richtig erinnere, und die könne durchaus BIS zu 100 Jahre dauern und dann wird alles gut.
      Können das die Israelis aussitzen, ohne sich selber zu wandeln?
      Und, ob es die religiöse Rolle, bzw. die Probleme der Palästinenser im Nahostkonflikt umfassend und überhaupt betrifft, da habe ich Zweifel.

    • Ah ja. Nun fehlen der Vollständigkeit halber nur noch die Links zu den Beiträgen von Jane und fairness, in denen sie dazu auffordern, Israel zu boykottieren.

      Oder anders: was soll die Polemik?

      Und noch anders: die Landwirte werden kaum derart hinter dem Mond sein, dass sie nicht mitbekommen, wenn die freundlichen Siedler Felder abfackeln, damit den sie angesät Habenden die Arbeit der Ernte abnehmend, Olivenbäume abhacken (natürlich, wie ich schon schrieb, ebenfalls aus reiner Menschenfreundlichkeit, damit die Palis Holz zum Krippenschnitzen haben), auf Zufluss angewiesene Brunnen zur Bewässerung trocken fallen, weil der Wasserspiegel Dank mechanischer Förderung sinkt und Ackerflächen nicht mehr versorgt werden können, was den Besitzern ebenfalls Arbeit abnimmt – genau das! – usw. usf.

      Natürlich aber werden sie die Zusammenarbeit mit der Saatgutfirma, die sich so Kundschaft verschafft, gerne annehmen.

      Trotzdem scheint ein Haken bei der Sache zu sein, gerade weil es sich um Melonen handelt, denn wie jeder weiß, enthalten ordinäre Melonen jede Menge Kerne: die braucht kein Bauer zusätzlich zu kaufen. Es gibt jedoch patentiertes Saatgut (besonders gut sind im Business die skandalumwitterten Firmen Monsanto und Syngenta), bei dem sich mit dem von so einer Firma bzw. deren Vertragspartnern gekauften Saat zwar schöne, vom Verbraucher bevorzugte Melonen erzeugen lassen, weil die nur noch wenige, verkümmerte bzw. gar keine Kerne mehr enthalten – das zwingt die Züchter aber, ständig und konstant neues Saatgut zu kaufen (denn es gibt Tricks, um doch Samen zu erhalten, die behält sich aber die Firma vor und die Bauern dürfen sie wegen der Patente nicht anwenden).

      Hier geht es um Kernlosigkeit: http://www.swissaid.ch/de/zwei-millionen-protestieren-gegen-patente-auf-peperoni-und-melonen

      Oder/und es geht um Krankheitsresistenz: http://www.greenpeace.de/themen/patente/nachrichten/artikel/us_konzern_monsanto_erhaelt_patent_auf_melonen/

      Vermutung: das Eine oder Andere oder Beides ist hier der Fall, denn dass man Bauern, für die der Melonenanbau seit Generationen Alltag ist, denen man nicht zeigen muss, was ein Folientunnel ist usw., den Anbau, dazu noch sozusagen selbstlos, beibringen möchte, mutet aberwitzig an bzw. ist so, als wolle man ihnen die Vorzüglichkeit der Erfindung des Rades erklären.

      Aber vielleicht liege ich schief und die Beweggründe sind Völkerfreundschaft und Nächstenliebe,

      • @efem

        danke für diesen nachdenklichen Kommentar. Mich stimmt die Einladung zu einem, von einer Firma gesponsertem Seminar, auch nicht so optimistisch.

        Zu einem Boykott habe ich nicht aufgerufen, aber ich schaue, woher Produkte kommen und setze überwiegend auf regionale. Hier werden Wassermelonen, kernarm von Rio Grande angeboten. Da gehe ich lieber zu dem Türken bei mir um die Ecke, Mann, haben die Melonen dort prächtige Kerne!

      • Ach ja, wollte ich noch sagen: der Hinweis von Herrn Pfeiffer führte mich auf eine israelische Seite, auf der sehr viele wissenschaftliche Erkenntisse, Produkte usw. vorgestellt sind, das ist sehr beeindruckend. Aber vieles drehte sich um „Einflüsse“ auf Pflanzen, besonders um die Resistenzverbesserung geg. Krankheiten, Wassermangel, oder verringerter Widerstand der Pflanzen gegen versalztes Wasser. Es wurde betont, dass es sich nicht um GV-(gentechnische Technologie) verändertes Saatgut handele.
        Andererseits, wer erzählt das schon öffentlich?

    • Zum dritten Link:

      ist ja wohl klar, dass die erwähnten Syrer bzw. die „Syrian community“ zu der vom Westen und also auch Israel gehätschelten und in Syrien mit Waffen und teilweise, länderunterschiedlich, jeder Menge Geld (woher sonst kam wohl die Kohle für die für die Proteste Angeworbenen) versorgten sog. syrischen Opposition gehören.

      Was die Frage aufwirft, ob das Bibelwort (christliche Bibel) nicht punktgenau zutrifft: „Denn sie“ (der Westen) „wissen nicht, was sie tun“. Oder wie geht das zusammen – die Freunde der Muslimbrotherhood und sie selbst in Syrien nach Kräften unterstützen und andererseits Mursis gewaltsame „Abdankung“ samt der Deckelung seiner Anhänger samt der Hamas begrüßen und gutheißen…

      Westerwelle aber scheint mir mehr Durchblick zu haben als erlaubt 🙂

  23. Die Jerusalem Post hat heute die Antwort gebracht warum sich einige der Gruenen so intensiv fuer den Islam interessieren und Juedische Produkte Boykottiern wollen.
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    Die Nazi-Wurzeln der deutschen Gruenen
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    Akademische und journalistische Recherchen in den letzten fuenf Jahren zeigt die zentrale Rolle der NS-Groessen in der Partei seit der Gruendung und in der Entwicklung.

    Dr. Clemens Heni, ein fuehrender deutscher Forscher auf modernen Antisemitismus, sagte der Jerusalem Post, dass Werner Vorgel, ein ehemaliges Mitglied der NSDAP und ihrer SA Sturmtruppen “, gehoerte zu den ersten gewaehlten Mitglieder der Gruenen in den Bundestag Jahr 1983. ”

    Nachdem die Medien Vogels Hintergrund ausgesetzt, trat er aus dem Bundestag.

    Heni sagte, dass die fuehrenden Gruenen Politiker zu dem Zeitpunkt nicht zu Vogel die Mitgliedschaft in der Partei widersprechen.

    Heni fuegte hinzu, dass die Gruender der Gruenen August Haussleiter, der als Mitbegruender der Gruenen im Jahr 1979, spielte eine wichtige Rolle in der Partei Entwicklung begruesst. Haussleiter war in Hitlers Muenchner Putsch aktiv in 1923 und lobte die deutsche Wehrmacht im Jahre 1942. Er schuerte antiamerikanische und antisemitische Gefuehle in post-World War II West-Deutschland, sagte Heni.

    Baldur Springmann, ein ehemaliges Mitglied der SA, spielte auch eine wichtige Rolle in der beginnenden Phase der deutschen Gruenen. Er verließ die Partei im Jahr 1980.

    Heni sagte, dass Henning Eichberg spielte auch eine wichtige Rolle bei der Gruendung der Gruenen im sueddeutschen Bundesland Baden-Wuerttemberg im Jahr 1979, obwohl er nicht waehlen, um Mitglied zu werden. Eichberg hatte schließt Beziehungen mit ehemaligen Nazi-Partisanen-Spezialist Arthur Ehrhardt von der SS.

    http://www.jpost.com/Jewish-World/Jewish-Features/The-Nazi-roots-of-the-German-Greens-318973

  24. diese Israelbasher wollen nichts zur Kenntnis nehmen, was ausserhalb ihres engen Horizonts liegt. Sie sehen nur Juden als Bösewichte, die islamistischen Massenmörder sind in ihren Augen Freiheitskämpfer.
    Wenn Christen von Islamisten ermordet werden ist das für die meisten unserer mainstream Medien keine Nachricht oder lediglich ein paar Sätze wert
    Hier nur zwei solche Nachrichten
    http://www.srf.ch/news/international/der-machtkampf-in-aegypten-spitzt-sich-zu
    http://www.srf.ch/news/international/angriff-auf-schule-in-nigeria-42-tote

  25. Ausnahmezustand im Sinai und Suez mit Panzern vor dem Gazastreifen

    Wo sind eigentlich die selbsternannten Gut Menschen wie Jane und fairness die sich immer fuer die armen Palestinenser einsetzen.

    Ah ich vergass die Palestinenser haben immer nur dann Menschenrechte wenn sie angeblich von Juden bedraengt werden.

    Da zu diesem Thema von den Antisemitischen selbsternannten Gut Menschen nichts zu lesen ist, ist das wieder der Beweis das eine „Jane“ und eine, der Nickname ist immer noch ein Witz, „fairness“ nur Heuchler sind die die Palestinenser nur ausnutzen um ihren Judenhass hier auf Hagalil ausleben zu koennen.

  26. „… schloss ihr Hauptquartier in Damaskus. Das zog einen Bruch mit Iran nach sich, bis dahin der wichtigste Financier der Hamas.“

    Der Umzug ging von Damaskus nach Katar, das gerne 200 deutsche Leopard II kaufen möchte. Es versprach dem Gazastrip 400 Millionen Dollar – ein bisschen mehr, als was der Iran, erbitterter Feind des Emirats, bieten konnte, und außerdem war es kitzlig, zu Deutsch lebensgefährlich geworden im umkämpften Damaskus, was das große palästinensische Flüchtlingslager Yarmouk in Damaskus schon bitter zu spüren bekam, nachdem die sog. Rebellen es besetzten und viele der Bewohner, die unterschiedliche Sympathien hegen in Bezug auf die Kriegsparteien (s. http://en.wikipedia.org/wiki/PFLP-GC#Syrian_civil_war ) vertrieben, bis die syrische Armee es teilweise zurückeroberte und die Leute zurückkehren konnten in ihre z.T. zerstörten Häuser – nachdem Yarmouk in gegenseitigen Verhandlungen zur „neutralen Zone“ erklärt worden war.

    Katar ist im Westen hoch geschätzt, genau wie Saudi-Arabien. Al-Jazeera, ein Fernsehsender, der sich anmaßt, für die arabisch-muslimische Welt zu sprechen, ist eine katarische Erfindung…

    Spaßig ist dabei, dass unisono alle muslimisch geprägten Staaten im Nahen Osten einschließlich Iran stets versuchen, sich lieb Kind zu machen bei den Palästinensern – denn unbeschadet des Kampfes bis aufs Messer, der stellvertretend in Syrien ausgefochten wird, sitzt übergeordnet der gewähnte Feind Israel auf gestohlenem ehemals arabisch-muslimischem Land, und das darf ja nun nicht ewig so bleiben. Deshalb reden sie der „Resistance“, ein schwammiger Überbegriff für alle militanten gegen Israel gerichteten Bestrebungen, das Wort, wobei es keine Rolle spielt, wo diese Militanten sitzen – ob nun im Gazastrip oder im Libanon oder sonstwo und ob es nun Sunniten oder Schiiten sind und ob die sich mögen – selten – oder nicht.

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