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Irland, Fidschi und Nepal schicken UN-Friedenstruppen in den Golan

Die Vereinten Nationen haben die Krise der UN-Truppen im Golan gelöst. Die sogenannte UNDOF (United Nations Disengagement Observer Force), deren Aufgabe die Überwachung des Gebiets zwischen den Golanhöhen und dem syrischen Staatsgebiet ist, war durch den Rückzug der 380 österreichischen Soldaten im Juni erheblich reduziert worden…

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon gelang es nun, die Zustimmung Irlands, Fidschis und Nepals zu erlangen, mehrere Hundert Soldaten zur Verstärkung der UNDOF zu schicken. Das irische Parlament beschloss am vergangenen Donnerstag, etwa 150 Infanteriesoldaten aus Mali in den Golan zu verlegen. Diese Soldaten sind mit besseren Waffen und Fahrzeugen ausgestattet als die österreichischen Einheiten.

Der UN-Generalsekretär erlangte auch die Zustimmung Fidschis, das etwa 500 Soldaten schicken wird. Dazu kommen 50 nepalesische Soldaten, die bislang in einer UN-Friedenstruppe im Libanon stationiert waren. Die 300 indischen und 200 philippinischen Soldaten werden auf Betreiben Ban Ki-moons ebenfalls im Grenzgebiet bleiben, so dass sich die Truppenstärke auf insgesamt 1250 Soldaten vergrößert.

Ein hochrangiger Mitarbeiter im israelischen Außenministerium sagte, er sei froh dass die Krise, die durch den Abzug der Österreicher entstanden war, gelöst sei. „Die UN-Truppe ist wichtiger als je zuvor, und es besteht kein Zweifel, dass diese Länder einen guten Dienst für den Erhalt des Friedens in den Golanhöhen leisten.“

Haaretz, 22.07.13, Newsletter der Botschaft des Staates Israel