Alltag in Offenbach: Mach dir nichts d’raus!

Gestern musste ich etwas äußerst unangenehmes und traumatisierendes erleben, hier in Offenbach, der Stadt wo ich seit 15 Jahren als Gemeinderabbiner und Chabad Gesandter lebe. Dies ist nicht das erste Mal. Öffentlich verbal angegriffen zu werden ist ein alltägliches Ereignis…

Von Rabbiner Menachem Mendel Gurewitz

Es vergeht keine Woche, in der meine Söhne oder ich nicht belästigt und beleidigt werden, nur wegen unserer jüdischen Erscheinung. Normalerweise ruft man uns nach „Jude ..“, „sche… Jude“, „viva Palestina“.

Das gestrige Ereignis hat mich allerdings aufgerüttelt!

Als ich ein paar Erledigungen im hiesigen KOMM Einkaufszentrum nachging, hörte ich die nicht ungewöhnlichen Rufe „Jude, Jude“. Wie ich mich nach den Stimmen umdrehe, sehe ich eine Gruppe „Jugendlicher“ in einem Schnellimbiss. Ich beschloss zu handeln und die Gang mit meinem Handy zu fotografieren, um damit später zur Polizei zu gehen. Danach ging ich weiter, um bei Tegut einzukaufen. Als ich durch die Gänge lief, sah ich zwei Sicherheitsleute in Begleitung von ca. 10 „Jugendlichen“.

Sie umzingelten mich und der Sicherheitsmann begann: „Haben Sie Bilder von diesen Jungs gemacht?“ Als ich erklärte, weshalb ich das getan habe, wandte einer der Jungen ein: „Wir haben gar nicht Sie gemeint mit „Jude“, wir haben unseren Freund gemeint. Der war geizig und wollte sein Essen nicht mit uns teilen.“

Der Sicherheitsmann ignorierte die Bemerkungen und rief: „Ich habe gesagt, Sie sollen diese Bilder löschen, JETZT“. Ich sagte, ich würde sie löschen, wenn wir die Polizei kontaktieren. Während der Sicherheitsmann die Polizei anrief, umzingelten mich die Jugendlichen weiter und schreien, ich soll die Bilder löschen.

Der Sicherheitsmann gab mir sein Telefon mit der „Polizei“ in der Leitung. Nachdem ich mich vorgestellt und vom Vorfall berichtet habe, antwortete die „Polizei“, was geschehen sei ginge sie nichts an und ich müsse die Bilder auf der Stelle löschen.

Danach wurde ich von den Sicherheitsleuten und den Jugendlichen nach draußen verfolgt. Sie schrien auf mich ein, ich solle beweisen, dass ich die Bilder gelöscht habe – gleichzeitig fotografierten sie mich und drohten ihrerseits, sie würden die Sache öffentlich machen. Sie schrien und brüllten und niemand, nicht einer der vielen Passanten, reagierte. Manche kicherten sogar bei dem Anblick.

Die Lage wurde brenzlig, als einer der Jugendlichen mir den Weg versperrte und mich nicht weitergehen ließ. Er begann, mich zu schubsten und schrie auf mich ein. Ich versuchte zu flüchten, aber ich war umzingelt und in Gefahr. Plötzlich kam ein Freund zufällig (!) vorbei und sah mich. Ich sprang in sein Auto und konnte wundersamer weise entkommen.

„Mach dir nichts d’raus“ lautet das Mantra, das ich die letzten 15 Jahre wiederholt habe. Ich habe mir selbst beigebracht, das alles zu ignorieren und weiterzumachen. Ich redete mir ein, das wären nur junge Leute, unwissend und ohne Erziehung. Es ist nicht so ernst, es wird schon alles wieder gut.
„Mach dir nichts d’raus“, so brachten meine Frau und ich unseren Kinder bei, mit der Lage umzugehen. „Trag doch eine Kappe über deiner Kippa“ ..“versteck deine Tzitzit“ … „vergiss nicht, immer ein Handy dabei zu haben“ ….“mach es nicht zu offensichtlich!“

Vor Kurzem besuchte ich ein Rabbiner-Seminar in Halle. Wir hörten einen Vortrag über die Reaktion der Juden auf ihre Lage Ende der 30er und Anfang der 40er Jahre unter dem Nazi Regime. Damals wurden Juden in der Öffentlichkeit angegriffen, geschubst, geschlagen, beleidigt. Niemand protestierte, es war OK, weil es um Juden ging.

Und so wurde ein jüdisches Kind, das gestern noch ganz „normal“ war und mit seinem besten Freund spielte über Nacht verraten und von genau diesem besten Freund beschimpft. So wandten sich frühere Nachbarn, Freunde, Kollegen und Schulkameraden gegen ihren „Juden“.  Es handelte sich nicht mehr um einen Menschen, sondern um einen „Juden“. Ich frage mich, was dem Kind durch den Kopf ging? Was haben seine Eltern ihm erzählt? Möglicherweise „Mach dir nichts d’raus“?
Darauf hoffen, dass das alles vorbeigeht und man weiterleben kann.

Nach den gestrigen Ereignissen stelle ich diese gesamte Einstellung, die „Mach dir nichts d’raus“ sagt, ernsthaft in Frage. Wären die 30er Jahre anders verlaufen, wenn wir nicht einfach gesagt hätten „Mach dir nichts d’raus“?
Es sind andere Requisiten, aber das Drehbuch bleibt in beunruhigender Weise gleich.

Heute, 2013 in Deutschland – oder anderswo – , sollten wir da sagen „Mach dir nichts d’raus“?

PS
Die Polizei fand das Verhalten der „Sicherheitsleute“  sehr seltsam.
Sie untersuchen den Vorfall und den problematischen Anruf bei derPolizei„.
Ich will mich bei den Offenbacher Polizisten bedanken, die sich wirklich aufopfern, um unsere Stadt sicherer zu machen.

166 Kommentare zu “Alltag in Offenbach: Mach dir nichts d’raus!

  1. Also, ab und zu bin ich wirklich noch erstaunt.

    Der Rabbi wird von Jugendlichen angepöbelt und von den 10 Euro-„Kräften“ des Einkaufszentrums völlig blödsinnig behandelt.

    Er beschwert sich öffentlich zu recht.

    Die Pöbler werden ermittelt, entschuldigen sich und der Rabbi erklärt sich freundlich zu einem gemeinsamen Gespräch bereit.

    Die „Sicherheitskräfte“ bewachen jetzt wahrscheinlich nachts die Müllkippe.

    Und hier gibt es 165 comments, die (zumindestens teilweise) daraus den Untergang des Abendlandes ablesen können.

    Gleichzeitig marschieren gewaltbereite Neonazis ständig irgendwo durch die Straßen, radikale Islamisten bereiten Sprengstoffattentate vor, der Staat reagiert mit immer schärferen Gesetzen.

    Ich schäme mich zwar in der Zwischenzeit einen betrunkenen CDU Abgeordneten zum gemeinsamen Singen: „Wir füllen unser Schwimmbad mit dem Blut der CDU“ animiert zu haben, aber da war ich auch 16. Seit dieser Zeit habe ich keine Menschen ermordet noch dazu aufgerufen … und habe durchaus einige echte CDU Freunde.

    Man kann zwar „wehret den Anfängen“ rufen, sollte aber dennoch darauf achten, daß es nicht wie in der Fabel mit dem Wolf endet.

    Rein meine persönliche Meinung, ohne diese als verpflichtend anzusehen.

  2. Jakobo

    „du siehst ja weiter oben, fairness haelt sich fuer zu
    multikulti-zivilisiert, um den koran zu zittierien, was sie
    aber nicht daran hindert indirekt oder verfaelschend aus
    dem talmud zu zittieren.

    Jakobo, lügen, verfälschen, tatsächliches Gesagte verbiegen, Gemeintes ignorieren, das ist, womit Sie sich und Heron die Langeweile eines Tages vertreiben. „zittieren“ kommt von Zitat und hat mit zitter nichts zu tun; soweit Ihre freche Anfrage vom 9.6. auf meinen Bildungsabschluß

    • nanana.. wer wird gleich nervoes werden?

      „Jakobo, lügen, verfälschen, tatsächliches Gesagte verbiegen, Gemeintes ignorieren, das ist, womit Sie sich und Heron die Langeweile eines Tages vertreiben. “

      ist etwas tollpatischig diese rechtfertigung, aber wenn
      sie meinen… ueber ihre grosszuegigen verweise dass
      es fuer juden erlaubt sei nicht-juden zu toeten weis ich
      jetzt auch nicht mehr. aber wie gesagt.. diese aus dem
      zusammenhang gerissenen zitate(!), die sie einbringen, waeren
      in der welt, der sueddeutschen usw nicht freigegeben worden.

      „“zittieren” kommt von Zitat und hat mit zitter nichts zu tun; soweit Ihre freche Anfrage vom 9.6. auf meinen Bildungsabschluß“

      rechtschreibung koennen sie, punkt fuer sie. sie wissen
      doch deutsche sprache schwere sprache und bevor ich sie als
      lehrerin ernst nehme will ich lieber sicher gehen. tut mir
      leid wenn sie sich dadurch gleich beleidigt fuehlen.

      J

      • Für Jakobo

        Entschuldigung,

        das war heftig und unangemessen persönlich.

        Verärgert bin ich darüber, dass diese halben Kinder nun mit der Polizei zu tun haben und vermutlich eine andere Gruppe von Erwachsenen ihnen sagen: „war ja nur ein Jude, macht euch nichts draus“ –

        weil die übrige Gesellschaft wie z. B. die Schule oder Pädagogen mit Zeit zur Auseinandersetzung ständig und überall für so etwas Korrigierendes fehlen und statt dessen das Jugendamt mit einem Rattenschwanz von Kontrollfunktionen auftaucht. Weil es allen Beteiligten nur um die Srafe geht, aber davon werden halbe Kinder nie klüger°

    • ob persoenlich hin oder her, deshalb werde ich mich
      schon nicht beleidigen.

      es verwundert mich in jeder hinsicht mit was fuer einem
      selbstbewusstsein sie hier in einem juedischen forum
      auftreten.

      J

  3. Von der Eingangseite:

    Der Offenbacher Rabbiner M. Gewirtz wurde heute von der örtlichen Polizei telefonisch darüber informiert, dass die Jugendlichen, die ihn in einem Einkaufszentrum angepöbelt und beschimpft hatten, ermittelt werden konnten. Es seinen sechs Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren, die alle Vorwürfe bestätigten und zugaben. Für die übelsten Flüche sei angeblich der 11-Jährige verantwortlich.

  4. REPORT MAINZ wird morgen, Dienstag, 11. Juni 2013, 21:45
    Uhr, im ERSTEN über die
    Recherchen und den Angriff auf das Kamerateam berichten.
    Hoffentlich werden die Täter verhaftet und vor Gericht gestellt.

  5. Radikale Islamisten greifen ARD-Fernsehteam an

    „Offenbar radikale Islamisten haben am vergangenen Freitag im hessischen Offenbach ARD-Reporter und deren Kamerateam bei Dreh- und Recherchearbeiten angegriffen. Ein Reporter, ein Kameramann und ein Kameraassistent, die für REPORT MAINZ im Einsatz waren, wurden dabei verletzt.“

    „Die Angriffe erfolgten vor der Tauheed-Moschee in der Innenstadt. Die Journalisten waren dort mit ihrem Fernsehteam zu einem Recherchegespräch mit dem Imam unmittelbar nach dem Freitagsgebet verabredet.

    Anlass waren Hinweise, dass sich aus dem Umfeld der Moschee eine Gruppe junger Muslime gebildet haben soll, die plant, in Syrien gegen das Assad-Regime zu kämpfen. “

    „Der Reporter wurde mit der Faust im Gesicht getroffen. Er erlitt eine Prellung an der Schläfe. Der Kameraassistent berichtet, er habe von mehreren jungen Männern Faustschläge und Fußtritte abbekommen. Erst danach habe er sich von den Angreifern befreien können.

    Er erlitt eine Schädelprellung und wurde vor Ort notärztlich behandelt. Bei dem Angriff wurden Teile der Kameraausrüstung zerstört. Die Polizei in Offenbach hat Ermittlungen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung aufgenommen.“

    http://www.swr.de/nachrichten/rp/islamisten-greifen-fersehteam-an/-/id=1682/nid=1682/did=11556106/114dfjh/index.html

  6. orginal fairness
    „Mich interessiert der Koran never“

    Dann sollten Sie sich in Zukunft zu diesem Thema zurueckhalten denn zum wiederholten male haben Sie ihre Naivitaet und Unkenntniss zu diesem Thema bewiesen.

    Denn die Fragen haben Sie immer noch nicht beantwortet warum es laut Koran erlaubt ist Menschen zu Tode zu Steinigen oder zu Erhaengen oder den Kopf abzuschlagen und warum der Koran erlaubt das man Menschen die Haende oder Fuesse abhacken darf!

    Denn Sie „fairness“ haben behauptet das im Koran zu keiner Gewalt aufgerufen wird laut einem “ Nahost-Kenner“

    Also was ist nun mit der Antwort ?

    Ist das Steinigen von Menschen Gewalt oder keine Gewalt?
    Ist das Koepfen von Menschen Gewalt oder keine Gewalt ?
    Ist das Abhacken von Fuessen oder Haenden bei Menschen Gewalt oder keine Gewalt ?

    • Heron,
      “ warum es laut Koran erlaubt ist Menschen zu Tode zu Steinigen oder zu Erhaengen oder den Kopf abzuschlagen und warum der Koran erlaubt das man Menschen die Haende oder Fuesse abhacken darf!“

      ein jude sollte sich lieber mit talmud-tora beschaeftigen
      als mit dem koran.

      ausserdem interessiert viel mehr was tatsaechlich passiert:
      Steinigungen, haaende abhacken, minderheiten verfolgen etc.

      das sind dinge die in vielen arabischen laendern passieren
      und die europaer halten sich fuer „zu zivilisiert“ um
      hinzusehen.

      du siehst ja weiter oben, fairness haelt sich fuer zu
      multikulti-zivilisiert, um den koran zu zittierien, was sie
      aber nicht daran hindert indirekt oder verfaelschend aus
      dem talmud zu zittieren.

      der koran ist die angelegenheit der moslems und nicht
      von uns juden, oder den christen. die moslems muessen schauen
      wie sie damit klar kommen. uns sollten nur tatsachen
      interessieren.

      J

  7. Caldonazzi, aus meiner Gedankenfeder stammt nicht, dass vom Islam Gehirn gewaschene Menschen… – du weißt schon, sondern aus deiner Feder, offensichtlich ist das deine Anständigkeit und deine Ehrlichkeit. Mich interessiert der Koran never,
    Es ist nur interessant zu beobachten, dass, sobald ein Mensch sich vor pauschale Muslimverachtung stellt, angepöbelt wird, sehr merkwürdig.

    • @ Fairness:
      „Mich interessiert der Koran never,“

      soso.. dafuer scheint sie talmund/tora mehr zu interessieren.
      siehe ein paar kommentare von ihnen weiter oben:
      „Des Königs Thora
      Die “Torat Hamelech” erlaubt Juden, Nicht-Juden zu töten
      Von Igal Avidan (…)“ (ansliessend disqualifizierender
      kommentar von ihnen, milde ausgedrueckt)

      Und wie glauben sie nun, sollte ein Jude dies verstehen?

      ich gebe ihnen zwei nahe liegende optionen (die sich nicht
      im geringsten auschliessen):
      – das wurde von einer antisemitin gepostet, weil es ihrem
      weltbild von juden in den kram passt.
      – es wurde von jemanden geschrieben, der ueberhaupt keine
      ahnung von dem thema, und erst recht nicht von juedischer
      dialektik hat.

      wie gesagt, das schliesst sich oftmals/meistens nicth aus.

      J

  8. Wenn meine Mutter – Jahrgang 1935 – in den Bus steigt und Jugendliche höflich bittet ihr einen Sitzplatz frei zu machen, wird sie regelmäßig angebrüllt und angepöbelt. Der Busfahrer schaut desinteressiert aus dem Fenster. Sie ist ziemlich furchtlos und sehr hartnäckig und bekommt immer ihren Platz. Am Ende werden dann die pöbelnden Jugendlichen von ihren eigenen Kumpels zurechtgewiesen. Das was dem Rabbi passiert ist, hätte jeder alten Dame mit Rollator und buntem Hut, jeder muslimischen Frau mit Kopftuch – eben jedem, der einem bestimmten Klientel dieser Bevölkerung nicht gefällt – passieren können. Und dieses Klientel ahnt meistens nicht mal wie Antisemitismus geschrieben wird – was sie nicht weniger gefährlich macht. Die Polizei dieses Landes, zeichnet sich allgemein durch besonderes Desinteresse aus. Und Berichte von Menschen die an öffentlichen Orten zusammengeprügelt wurden während die Umstehenden begeistert den Himmel begutachteten, zeigen, das so etwas niemanden mehr besonders stört. Heute ist in der Öffentlichkeit fast alles möglich, glaube ich. Und es ist völlig unwichtig welcher Gruppe, Religion oder sonstwas der Mensch angehört – Hauptsache, er passt irgendwie nicht ins Bild.
    Was mich mehr verwundert ist, dass sich hier ein „Schreiber“ „Shoa Jonny“ nennen und über das Verdienen von “ krummen Nasen“ schreiben kann – (erinnert mich gleich an diese Karikaturen) und das in einem jüdischen Forum.

    • sie reden blödsnn. ich habe derartiges noch nie mitbekommen. sie unterstellen hier etwas der deutschen bevölkerung und wollen gerne opfer sein. ein verhalten, das hier anscheinend en vouge ist

      ich würde mal vorschlagen, liebe tina…statt hier rassismus zu schüren indem sie unterschiede durch herkunft und glaube betonen und so gruppen kriminalisieren, engagieren sie sich doch lieber gegen gewalt und diskriminierung allgemein.
      das bringt uns vielleicht alle näher zusammen, statt immer zu sagen: ich bin jude, ihr seid moslems, und ihr deutschen antisemiten….

    • Ich denke, dass Ihre Mutter liebe Tine nicht als „Deutsche, Deutsche“ angebrüllt und herumgeschubst wird. D.h. hier wird der Versuch gemacht, einiges unter den Teppich zu kehren, was aber offensichtlich ist.
      Unter jungen Muslimen in Europa ist der Antisemitismus leider weit verbreitet (dazu gibt es empirische Untersuchungen) und ein großer Teil der physischen Angriffe gegen Juden gehen auf ihr Konto.
      Keine Frage, dass es auch Fälle gibt, in denen Muslime in Europa Diskriminierung erfahren, doch diese sind nicht der Grund für ihre antisemitischen Aggressionen.
      Mit allgemeinen Sprüchen, wie Menschen sind wir alle,werden diese Angriffe nicht verschwinden. Mit Verschweigen auch nicht.

      • „Keine Frage, dass es auch Fälle gibt, in denen Muslime in Europa Diskriminierung erfahren, doch diese sind nicht der Grund für ihre antisemitischen Aggressionen.“

        meine zustimmung zu beiden aussagen.

        ich denke, karl pfeifer, dass es in deutschland ein sehr
        idealisiertes und romantisches bild allgemein von minderheiten
        gibt.

        J

  9. Zitat…
    mitleser
    6. Juni 2013 – כ״ח בסיון תשע״ג at 11:37
    „halt nich so. tut mir leid.
    israel ist eben kein harmloser staat der von allen immer zu unrecht angegangen wird. israel hat genug leichen im keller und ich versteh leute die gegen die politik israels sind total.
    das ist meine politische meinung.
    _______________________________________________________________

    Und … was soll ir das jetzt sagen, das ich etwa für die
    israelische Politik verantwortlich bin?

    • es soll ihnen sagen dass ich solange ihr verhalten mit dem israels gleichsetzen werde, bis sie aufhören mei verhalten mit dem des dritten reiches gleichzusetzen.

      wenn si das ungerecht finden und sowas nicht möchten, gehen sie mit gutem beispiel voran und unterlassen sie es bei uns.

      auge um auge

      • „bis sie aufhören mei verhalten mit dem des dritten reiches gleichzusetzen.“

        bei ihnen weis ich wirklich nicht, auf welchem planeten sie
        die letzten 60 jahre verbracht haben.

        J

      • „… bis sie aufhören mei verhalten mit dem des dritten reiches gleichzusetzen.“
        _______________________________________________________________

        ? Wo tue ich das denn?

  10. @fairness:

    Dein Nick hat wohl mit Anständigkeit nicht viel zu tun. Anständigkeit setzt nämlich etwas voraus, das dir fremd zu sein scheint: Ehrlichkeit!

    Ich habe noch von keinen jüdischen Terroristen gehört, die in westlichen Ländern jüdisch-religiös motivierte tödliche Attacken gegen Nichtjuden durchgeführt hätten, und ich habe auch noch nie davon gehört, dass orthodoxe oder andere Juden terroristische Mordattacken gegen Nichtjuden durchgeführt hätten. Aber vielleicht kannst du mir da ja kontra geben. Ich lerne gerne dazu.

    Koscher essende Juden sind keine Terroristen und Juden, die ihre Feiertage pflegen, sind auch keine. Und sie sind auch keine Totprügler und Tottreter.

    Oder hast du schon jemals von einem Juden gehört, der einen ethnodeutschen zu Tode geschlagen/getreten hätte?

    Dein: „Ist das Heimatland eines Muslim dann Muslimistan?“ ist eine Finte. Ich schenke sie dir. Ein Muslim ist der Umma verpflichtet. Und die Umma ist dein „Muslimistan“. Lies den Koran.

    Also spiel dich hier nicht als großer Verteidiger des Abendlandes auf.Du bist es nicht.

  11. von Rabbiner Menachem Mendel Gurewitz auf hagalil:

    Als ich ein paar Erledigungen im hiesigen KOMM Einkaufszentrum nachging, hörte ich die nicht ungewöhnlichen Rufe “Jude, Jude”. Wie ich mich nach den Stimmen umdrehe, sehe ich eine Gruppe “Jugendlicher” in einem Schnellimbiss.
    Ich beschloss zu handeln und die Gang mit meinem Handy zu fotografieren, um damit später zur Polizei zu gehen.

    Bericht aus der Springerpresse WELT
    über den angeblichen Ablauf:

    Der Rabbiner sei immer wieder geschubst und mit Sprüchen wie „Scheißjude“, „Verschwinde“ und „Viva Palästina“ beschimpft worden, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Offenbach, Mark Dainow.

    Als der Geistliche die Angreifer mit seinem Handy fotografierte, seien Sicherheitsleute des Einkaufszentrums aufgetaucht und hätten ihn aufgefordert, die Bilder zu löschen.

    Irgendjemand muss hier lügen.

      • J
        „Wie ich mich nach den Stimmen u m d r e h e, sehe ich eine Gruppe “Jugendlicher” in einem Schnellimbiss.
        Ich beschloss zu handeln“ –
        J, hier ist von Angreifern keine Rede, die Jugendlichen befanden sich außerhalb einer körperlichen Nähe des Rabiner, oder etwa nicht?
        ———-
        Welt:
        Folge 1: „Der Rabiner sei immer wieder geschubst worden
        Folge 2: A l s der Geistliche die Angreifer mit seinem Handy fotografierte…

        So schwer ist die dt. Sprache ja nicht

    • Klar doch (Un)fairness es darf und kann nicht sein, was den eigenen Vorurteilen und den eigenen tief sitzenden Ressentiments widerspricht: daher müssen die „Springerpresse“ und der Rabbiner lügen!
      Dass vor ein paar Jahren in Paris „Jugendliche mit muslimischen migrantischen Hintergrund“ Ilan Halimi“ entführten und entmordeten und die lendenlahme Reaktion gewisser linker Europäer ist nur eine Erfindung von hagalil
      http://test.hagalil.com/2012/03/22/ashton-2/
      Das jüdische Schüler/Innen in Deutschland von „Schülern mit migrantisch muslimischen Hintergrund angegriffen werden hat demnach Hagalil erfunden
      http://test.hagalil.com/2013/03/21/antisemitismus-16/
      Und die Ermordung eines Rabbiners und mehrerer jüdischer Schulkinder in Toulouse durch den Islamisten Merah werden Leute wie (Un)fairness auch in Zweifen ziehen.
      http://test.hagalil.com/2012/03/26/antisemitismus-13/
      Grausig was (Un)fairness so von sich hingibt.

      • Ne, Karl Pfeifer, hier spricht die Fairness. Ich habe offen gelassen, wer in der nachträglichen Darstellung der vermeidbaren Ereignisse die Unwahrheit berichtet, Sie haben den Finger selbst auf die Springerpresse gelegt.

        Wir beziehen uns doch beide nur auf den Hauptartikel; wenn ja, was haben die anderen Ereignisse Ihrer Aufzählung sonst damit zu tun?
        Es ist ja völlig unstrittig, selbst unter uns hier, dass dogmatische fanatische religiöse Täter von ihren Vergeltungs-/Rachefantasien leben und fest glauben, sie würden die Welt dadurch beeindrucken u. verändern.

        Ich relativiere Offenbach nicht und ich wünsche den Jugendlichen tiefe Einsicht in ihr Mobbingverhalten; im schlimmsten-annehmbaren Fall sind sie nun aktenkundig

  12. @fairness
    „wie war das noch: Orientkenner behaupten, dass der Koran gewaltfrei sei.
    7 einfach Wörter sorgen dafür, dass bei Ihnen alle Schleusen aufgehen.“

    Wohl kaum denn dann haette ich alle Beispiele aus dem Koran geschrieben und das sind weit aus mehr als nur die drei.

    Im uebrigen Bestaetigen Sie mit dem was sie schreiben die Bunten Heftchen.

    Und sollten Sie nicht zwei Fragen beantworten zum Thema Koran und Gliedmassen Abhacken und Todesstrafe um mal beim Thema zu bleiben der Koran sei angeblich Gewaltfrei!

    Schaffen Sie es die Fragen zu beantworten ?

  13. Caldonazzi

    „„Heute sind es nicht Nazis, die Juden ausgrenzen und terrorisieren“
    – über diese Einschätzung können sich Nazis ja nur freuen – und im Untergrund gegen Türken und Muslime weiter machen.

    „„sondern vom Islam Gehirn gewaschene Menschen, die zwar aus vom Islam geprägten Ländern geflohen sind“ –
    „“aber just dort, wohin sie sich geflüchtet haben, genau jenes System errichten wollen, das sie vertrieben –

    Caldonazzi: WO ist hier die Logik??

    Aber selbst dann, wenn sie Kultur und Gepflogenheiten ihrer Heimatländer in DE pflegen und weiterbenutzen wollen, so gilt das in dem gleichen Maße auch für Juden, die koscher essen und ihre Feiertage ausüben können.
    Obwohl, Caldonazzi, ich weiß schon, auf was Sie anspielen.
    „Der Südländer“.. Täter mit südländischem Aussehen… – ja, sprachliche Nachhilfe brauchen Presse und Polzilei unbedingt, denn der Begriff Südländer ist unpräzis und wird von Presse gerne subtil als tendenziös eingesetzt. Ihr Kommentar: Der Südländer ist kein Spanier, kein Portugiese,kein Italiener + kein Grieche, sondern ist nach Ihrer Ansicht ein illegal oder legal zugewanderter/geflüchteter Muslim.

    Ist das Heimatland eines Muslim dann Muslimistan?

    „Vom Islam gehirngewaschene Menschen!“ – Nennt man das noch latenter Rassismus oder offener?

  14. Es gibt genug deutschen Antisemitismus, sodass eigentlich keine Notwendigkeit besteht, den Deutschen auch noch den islamischen Judenhass in die Schuhe zu schieben.

    Die MSM und viele Kommentatoren hier sehen das anscheinend anders. Warum?

  15. In Offenbach gehören nicht nur Juden zu einer verfolgten und diskriminierten Minderheit:
    „Von einer Bedrohung des “Zusammenlebens” in Offenbach kann niemand ernsthaft reden, der schon mal da war. Das Leben in Offenbach ist schon einige Jahre monokulturell und die Offenbacher wissen das, auch wenn sie sich nicht trauen, es auszusprechen. Beim zweiten Besuch machte ich es wie sie: Ich bewegte mich nur noch in geschlossenen Räumen und dazwischen mit dem Auto.”
    Quelle:
    http://tapferimnirgendwo.com/2013/06/07/frauen-unerwunscht/

  16. Orangen vs. „Jugendliche“

    „Nun, misst man die so genannten Jugendlichen nach ihren Äußerungen, sind auch diese stockreaktionär bis faschistisch. Viele von ihnen halten sich selbst auch rassisch überlegen gegenüber Asiaten, Schwarzen und verweichlichten Westeuropäern. Und was ihre Religion angeht, kennen sie diese zwar kaum, finden aber gefallen an ihren archaischen Traditionen, zum Beispiel bezüglich Gewalt und Frauen.“

    http://www.welt.de/debatte/kolumnen/Maxeiner-und-Miersch/article116895528/Woher-kommen-Orangen-und-woher-U-Bahn-Schlaeger.html

  17. @hapoel
    „Unter „Latenz“ versteht die soziologische Vorurteilsforschung Ansichten und Vorurteilsstrukturen, die nicht notwendig mit offen gezeigter Ablehnung verbunden sind. Wie weit latente Strukturen statistisch nachweisbar sind, ist in der Forschung umstritten: unter anderem, weil sich Antisemitismus nicht nur an ausdrücklichen judenfeindlichen Zielen manifestiert, sondern auch in Freund-Feind-Haltungen, die Judenhass fördern, dafür anfällig sind und sich dahin entwickeln können.“

    Anders ausgedrückt. Latenter Antisemitismus ist erstens ziemlich harmlos und zweitens ist nicht einmal bekannt, ob sich dieser überhaupt zu ernsteren Formen entwickeln kann.

    Latente schwammige Vorurteile oder Meinungen gibt es allen Völkern oder Personengruppen, sie werden nur mangels Interesse und Relevanz gar nicht abgefragt. Ich bin mir sicher, erhöbe man unter Deutschen eine Untersuchunng über „latenten Deutschenhass“ wären die Zustimmungsraten deutlich höher.

  18. @fairness
    „Den Koran habe ich nicht gelesen, Orient-Kenner sagen, er sei frei von Gewaltaufrufen.“

    Sie haben so viele sachen nicht gelesen das ist der Grund warum „fairness“ soviel Schwachsinn schreibt.

    Sure 2, Vers 191: “Und erschlagt sie (die Ungläubigen), wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wannen sie euch vertrieben; denn Verführung [zum Unglauben] ist schlimmer als Totschlag. …“

    Sure 2, Vers 193: “Und bekämpfet sie, bis die Verführung [zum Unglauben] aufgehört hat, und der Glaube an Allah da ist. …” (Die “Ungläubigen” stellen wegen ihrer heidnischen Auffassung eine Verführung dar und müssen allein deshalb bekämpft werden.)

    ure 4, Vers 89: „Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, und dass ihr ihnen gleich seid. Nehmet aber keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswanderten in Allahs Weg. Und so sie den Rücken kehren, so ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmet keinen von ihnen zum Freund oder Helfer.“

    Das erklaert natuerlich den friedlichen Umgang mit Waffen in Syrien, Libanon, Irak, Sudan, Mali, Afghanistan und und und

    Und warum ist es im Koran erlaubt Menschen die Gleidmassen abzuhacken wo jeder weiss das der betroffende danach nicht mehr 100% erwerbfaehig sein kann um eine ehrlichen arbeit auszuueben ?

    Wieso gibt es im Koran die Todesstrafe die bis heute im Iran und Saudi Arabien durch das Erhaengen das Koepfen oder das Steinigen Praktiziert wird ?

    Ich vermute mal ihre sogenannten „Orient-Kenner“ haben ihr wissen genauso wie Sie aus Bunten Heftchen.

    • @ HERON –

      Des Königs Thora
      Die „Torat Hamelech“ erlaubt Juden, Nicht-Juden zu töten
      Von Igal Avidan

      Ein Buch entzweit die jüdische Welt: Im September 2009 erschien in Israel „Torat Hamelech“ oder „Des Königs Thora“. Die Autoren schlussfolgern, dass (jüdische) Individuen das Recht in die eigene Hand nehmen dürfen, ihre Feinde zu töten, auch deren Frauen und Kinder.

      Das sechste Gebot „Du sollst nicht töten“ bezieht sich nur auf Juden. Es ist Juden demnach erlaubt, Nichtjuden mit dem Tod zu bestrafen, wenn diese die sieben Noachidischen Gebote nicht einhalten, die laut jüdischem Gesetz für alle Menschen gelten sollen. Man darf einen Nichtjuden umbringen, um das Leben eines Juden zu retten. Die jüdische Regierung darf sogar die eigenen Bürger töten, die im Krieg Fahnenflucht begehen, auch die Kinder des Feindes, damit sie nicht, wie ihre Eltern, später als Erwachsene den Juden schaden könnten. Im Kapitel „gezielte Ausschaltung von Unschuldigen“ erfährt man, dass alle Angehörigen des verfeindeten Volkes Feinde sind.

    • „Des Königs Thora
      Die “Torat Hamelech” erlaubt Juden, Nicht-Juden zu töten
      Von Igal Avidan“

      mit solchen aus dem zusammenhang gerissenen und
      verfaelschten zitaten wuerdest du in jedem anderen
      forum gesperrt werden.

      J

  19. Latenter Antisemitismus in Deutschland

    Unter „Latenz“ versteht die soziologische Vorurteilsforschung Ansichten und Vorurteilsstrukturen, die nicht notwendig mit offen gezeigter Ablehnung verbunden sind. Wie weit latente Strukturen statistisch nachweisbar sind, ist in der Forschung umstritten: unter anderem, weil sich Antisemitismus nicht nur an ausdrücklichen judenfeindlichen Zielen manifestiert, sondern auch in Freund-Feind-Haltungen, die Judenhass fördern, dafür anfällig sind und sich dahin entwickeln können.

    Nach verschiedenen älteren Umfragen (u. a. Allensbach) neigten 1995 mindestens 15 bis zu 25 % der deutschen Bevölkerung antisemitischen Meinungen zu oder vertraten sie. Nach einer Forsa-Umfrage vom November 2003 stieg dieser Anteil von 20 % (1998) auf im Durchschnitt 23 %:

    28 % glaubten, Juden hätten in der Welt zu viel Einfluss.
    36 % fanden, Juden zögen aus der Vergangenheit Vorteile und ließen die Deutschen dafür zahlen.
    61 % fanden, man solle endlich einen Schlussstrich unter die Diskussion der Judenverfolgung ziehen.

    Die im Juni 2002 veröffentlichte Studie des Frankfurter Sigmund-Freud-Instituts und der Universität Leipzig ermittelte einen deutlichen Anstieg gegenüber 1999 um 5 % auf 36 % der Befragten, die sich klar antisemitisch äußerten. Das latente antisemitische Potential zeigen auch regionale Wahlergebnisse rechtspopulistischer bis rechtsextremer Parteien wie REP, DVU oder NPD, welche bei der Landtagswahl in Sachsen 2004 9,2 % errang…
    http://de.wikipedia.org/wiki/Antisemitismus_%28nach_1945%29#Latenter_Antisemitismus

    • hapoel, Mit anderen Worten:

      Es handelt sich also bei den Jugendlichen um muslimische Migranten der Xten Generation, die sich so sehr mit Deutschland identifizieren, dass sich ihr Antisemitismus nicht mehr aus der islamischen Kultur sondern speist, sondern aus Verbundenheit mit den Deutschen und ihrer Holocaust-Vergangenheit?

      Nein, so wird auch kein Schuh draus.

  20. Das ist ja ein Abgrund, der sich hier auf haGalil auftut.

    HaGalil als Arena für dümmliche pseudopatriotische Geschichtsumschreiber, die nicht merken, dass ihre Ideologie seit 1945 auf dem Misthaufen der Geschichte liegt und ebenso dümmliche linksindoktrinierte Juden und Pseudojuden, die mit ihrer Vernebelung der Fakten ohne Bedenken Israel in den Rücken fallen.

    Aber gerade Israel garantiert den Diasporajuden eine Heimstatt für den Ernstfall. Und Israel weiß, gegen wen es um sein Überleben kämpft, und es kämpft nicht gegen westliche Ignoranten und ein paar westliche Judenhasser, sondern gegen eine sunnitische und schiitische Welteroberungs- und Welterlösungslehre, für die Juden nichts als Affen und Schweine sind.

    Heute sind es nicht Nazis, die Juden ausgrenzen und terrorisieren, sondern vom Islam gehirngewaschene Menschen, die zwar aus vom Islam geprägten Ländern geflohen sind, aber just dort, wohin sie sich geflüchtet haben, genau jenes System errichten wollen, das sie vertrieben hat.

    Wie blöd muss man eigentlich als Westler sein, um nicht zu erkennen, dass nur ein Konflikt diskutiert werden kann, der auch ehrlich benannt wird. Und auf dieser Ehrlichkeit sollten wir bestehen.

    Der Südländer ist kein Spanier, kein Portugiese, kein Italiener und kein Grieche, er ist ein legal oder illegal zugewanderter/geflüchteter Muslim. Nur sagt das niemand.

    Und genau das muss sich Rabbiner Gurewitz vorhalten lassen. Er weiß, welche Sozialisation jene „Jugendlichen“ erfahren haben, von denen er verspottet und bedrängt wird. Aber er scheut davor zurück, sie zu nennen. Warum tut er das?

    Inzwischen wurde mehrfach dokumentiert, dass es sich nicht um Urdeutsche handelte.

    Hier läuft etwas gewaltig schief. Und jüdische Gemeinden in Deutschland sollten einmal überlegen, ob ihre political correctness nicht ein Eigentor ist.

    AM ISRAEL CHAI

  21. Katholische Nachrichtenagentur am 05.06.2013

    Angriff auf Rabbiner in Offenbach
    Offenbach (KNA). In Offenbach hat es nach einem Zeitungsbericht einen
    Angriff mehrerer Jugendlicher auf einen Rabbiner gegeben. Die Jüdische
    Gemeinde reagierte nach einem Bericht der «Offenbach
    Post» vom Mittwoch schockiert auf die antisemitische Attacke auf ihren
    Rabbiner Mendel Gurewitz. Dabei hätten die «südländisch aussehenden
    » Jugendlichen den Rabbiner am Sonntag beleidigt, körperlich bedroht
    und verfolgt. Dabei seien pro-palästinensische Parolen gerufen
    worden.
    Auch die Orthodoxe Rabbinerkonferenz Deutschland zeigte sich «in hohem
    Maße beunruhigt über die antisemitischen Pöbeleien und Diffamierungen
    » gegen den Rabbiner. «Nachdem sich wieder mal gezeigt hat,
    dass die Täter von antisemitischen Übergriffen Jugendliche sind,
    sind Gesellschaft und Öffentlichkeit aufgefordert, die entschiedene
    Ablehnung von Antisemitismus und Rassismus jeglicher Art den Jugendlichen
    stärker zu vermitteln», erklärte die Vereinigung am Mittwoch
    in Köln.
    Laut Zeitung ereignete sich der Angriff in einem Einkaufszentrum.
    Der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, Alfred Jacoby, und sein
    Stellvertreter Mark Dainow, erläuterten in einem Brief an die Verantwortlichen
    des Zentrums, dass das Sicherheitspersonal dem Rabbiner
    «in keiner Weise half, sondern ihn noch aufforderte, Fotos, die
    er zur Dokumentation des Geschehenen machte, von seinem Handy zu löschen
    ».
    Vorstandsmitglied Henryk Fridman erklärte laut Zeitung: «Der Rabbi
    hat mich während der Attacke angerufen, ich habe alles mit angehört.
    » Es sei ein großes Glück für Gurewitz gewesen, dass er bei der Verfolgung
    durch die Jugendlichen in einem Parkhaus durch einen zufällig
    vorbeifahrenden jüdischen Mitbürger gerettet worden sei.
    Der durch seine Kleidung als Rabbiner erkennbare Gurewitz sei noch
    im Beisein der Sicherheitsleute beschimpft und handgreiflich attackiert
    worden, heißt es in dem Brief an die Manager des Einkaufszentrums.
    Fridman erläuterte zudem, dass Gurewitz auch von der Polizei
    übers Handy aufgefordert worden sei, die Bilder der Angreifer zu löschen.
    Der Manager des Einkaufszentrums, Frank Middendorf, distanzierte
    sich gegenüber der Zeitung von dem Vorfall. Von den Sicherheitsleuten
    habe er die Auskunft erhalten, sie seien erst hinzugekommen, als
    der Rabbiner die Fotos von den Jugendlichen gemacht habe. Das Sicherheitspersonal
    habe eigenen Angaben zufolge beide Parteien zu verschiedenen
    Ausgängen hinausgebeten. Middendorf entschuldigte sich
    für den Vorfall bei der jüdischen Gemeinde. «Die Entschuldigung wurde
    angenommen», so der Manager.
    Laut der Zeitung wird Gurewitz nach eigenen Angaben seit Jahren in
    Offenbach mit antisemitischen Beleidigungen beschimpft und wie im aktuellen
    Fall mit Pro-Palästina-Parolen konfrontiert.

  22. Heute kommt in der Süddeutsche Zeitung

    Offenbach: Jugendliche greifen Rabbiner an

    Offenbach – Ein Rabbiner ist in Offenbach offenbar von Jugendlichen angegriffen worden.

    Am Sonntag hätten sechs bis acht südländisch wirkende Jugendliche den 39-Jährigen gegen 19 Uhr in einem Einkaufszentrum belästigt, sagte ein Polizeisprecher.

    Der Rabbiner der örtlichen Jüdischen Gemeinde habe
    Anzeige erstattet. Es bestehe Verdacht auf antisemitische Beleidigung und Körperverletzung. Nun würden Videos ausgewertet.
    Der stellvertretende Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde
    Offenbach, Mark Dainow, sagte, der Rabbiner sei immer wieder
    geschubst und mit Worten wie „Scheiß Jude“, „verschwinde“
    und „viva Palästina“ beschimpft worden.

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