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23.085 Soldaten fielen zum Schutz Israels

Das Verteidigungsministerium veröffentlichte im Vorfeld des Yom HaZikaron, dem „Gedenktag für die Gefallenen in den Kriegen Israels und durch Terror“, die Anzahl der gefallen Soldaten. Dieses Jahr erhöhte sich die Zahl um 92 Soldaten, die seit dem zurückliegenden YomHaZikaron fielen; die Gesamtzahl seit 1860 beläuft sich nun auf 23.085…

Unter den 92 Gefallenen waren 37 Soldaten, 12 Personen, die Sicherheitskräften wie der Polizei angehörten und 43 IDF Veteranen, die an den Spätfolgen ihrer Verletzungen, die sie als Soldaten erlitten hatten, verstarben.

Laut Verteidigungsministerium haben 17.000 Familien den Verlust eines Familienmitgliedes, das in der IDF diente, zu beklagen, darunter etwa 5000 Witwen und mehr als 2000 Waisen.

Netanyahu trifft sich mit IDF Waisen

Am Donnerstag Abend sprach Ministerpräsident Binyamin Netanyahu im Verteidigungsministerium mit Waisen von der Organisation „IDF Witwen und Waisen“.

Er sagte zu ihnen: „Ich bin sehr gerührt, mit Euch heute hier zu sein. Wir sind eine große Familie. Jeder von Euch trägt großen Schmerz in sich. Während jeder individuelle Schmerz unterschiedlich ist, haben wir alle eines gemeinsam – den gemeinsamen Schmerz.

In diesem Raum werden viele Entscheidungen über den Staat gefällt, die den Staat schützen sollen. Eure Väter sind die Helden, die es ermöglicht haben, dass wir überhaupt hier leben können, und der Preis dafür war sehr hoch. Wir leben damit jeden Tag. Ich werde niemals meinen Bruder vergessen – nicht eine Sekunde. Der Tag, an dem er getötet wurde, war ein sehr schwerer Tag.

Wir, die Hinterbliebenen, verstehen den Schmerz des anderen ohne es auszusprechen, doch solltet ihr wissen, dass darüber zu sprechen es einfacher macht. Ich bedaure, dass ich das erst nach vielen Jahren verstanden habe.

Ohne Eure Eltern würde der Staat Israel nicht existieren. Über 23.000 sind für Israel gefallen. Während der Shoah sind 20.000 Juden täglich ermordet worden. Den Unterschied machen Eure Väter. Ich wünsche Euch nur Gutes. (…)“.

Amt des Ministerpräsidenten/JPost, 12.04.13, Newsletter der Botschaft des Staates Israel