White House: Botschaft zum Pessachfest

Während wir unseren fünften Seder im Weißen Haus vorbereiten, senden Michelle und ich unsere besten Wünsche an all diejenigen, die hier in denVereinigten Staaten, in Israel und überall auf der Welt das Pessachfest feiern…

Erklärung von US-Präsident Barack Obama anlässlich des Pessachfestes vom 25. März 2013.

WASHINGTON – (AD) – Heute Abend werden jüdische Familien mit ihren Angehörigen und Freunden zusammenkommen, um mit Liedern, Wein und gutem Essen zu feiern. Sie werden aus der Haggada lesen und die Geschichte erzählen, die diesen Feiertag so bedeutsam macht.

Vergangene Woche habe ich zum dritten Mal den Staat Israel besucht. Es war mein erster Besuch als Präsident. Ich habe die untrennbaren Verbindungen unseres Landes mit Premierminister Netanjahu und Präsident Peres bestätigt. Ich hatte die Gelegenheit, direkt mit jungen Israelis über die Zukunft zu sprechen, die sie sich für ihr Land, ihre Region und die Welt wünschen. Ich habe wieder einmal gesehen, wie der Traum von wahrer Freiheit in den hoffnungsvollen Worten der haTikwa zum Ausdruck kommt: „lihyot ‘am chofshi be’artzeinu – zu sein ein freies Volk, in unserem Land”.

Mit dem Pessachfest feiern wir die Freiheit, von der unsere Vorväter geträumt, für die sie gekämpft und die sie schließlich auch errungen haben. Aber auch während wir Dankbarkeit zeigen, müssen wir in die Zukunft blicken. Wir werden daran erinnert, dass unsere Verantwortung nicht endet, wenn wir das gelobte Land erreichen, sondern dass sie dann erst beginnt. Während meine Familie und ich uns erneut auf diese alte und starke Tradition vorbereiten, habe ich die Hoffnung, dass wir das Beste in uns selbst hervorbringen können, um die Verheißung in den vor uns liegenden Tagen zu erkennen, die Herausforderungen anzugehen, die vor uns liegen, und die harte Arbeit weiterzuführen, um unsere Welt ein bisschen besser zu machen. Chag sameach. Frohes Fest.