Das Dilemma der Besatzung

Nur Israel selbst kann entscheiden, wie es in der Zukunft mit der Situation im Westjordanland umgehen wird…

Von Stephan Grigat
Wiener Zeitung v. 29.01.2013

Die Aufrechterhaltung der Besatzung des Westjordanlandes hält die palästinensische Bevölkerung in einer prekären Lage und bringt zahlreiche Gefahren für die israelische Gesellschaft und den israelischen Staat mit sich. Die permanente Diskussion über Möglichkeiten eines wie auch immer gearteten Rückzugs ist daher nur allzu verständlich. Weit über die zionistische Linke hinaus wird die Notwendigkeit gesehen, sich auf die äußeren Bedrohungen wie das iranische Atomprogramm zu konzentrieren, und es gibt zahlreiche weitere Gründe, einen wie auch immer im Einzelnen zu realisierenden Rückzug aus den besetzten Gebieten zu befürworten – und ebenso viele, die dagegen sprechen, in Diskussionen in Europa aber kaum Erwähnung finden. Es fragt sich, inwiefern ein Rückzug durch Israels Feinde nicht zwangsläufig als Ermunterung zur Eskalation ihres Kampfes verstanden werden muss. Und es fragt sich auch, warum sich kaum jemand dafür interessiert, wie es in einem „Staat Palästina“ um die Rechte von Frauen und Homosexuellen bestellt wäre und warum die Etablierung eines solchen Staates wie selbstverständlich dazu führen würde, dass dort keine Juden mehr leben dürften, während im israelischen Kernland mehr als eine Million Araber als gleichberechtigte Staatsbürger wohnen.

Das zentrale Argument gegen einen Rückzug bleibt der Sicherheitsaspekt: Jeder Befürworter einer Etablierung einer palästinensischen Staatlichkeit muss die Frage beantworten, was geschehen soll, wenn solch ein Schritt nicht die Beendigung des Konflikts bedeutet. Was tun, wenn ein palästinensischer Staat nur als Basis verwendet würde, um den Krieg zur „Befreiung ganz Palästinas“ unter besseren Bedingungen fortzuführen – und die bisherigen Erfahrungen mit dem Rückzug aus dem Gazastreifen 2005 lassen genau das am wahrscheinlichsten erscheinen. Soll die israelische Armee, wenn es dann weiterhin Angriffe gibt, wieder im Westjordanland einmarschieren? Würde das nicht mehr Opfer auf beiden Seiten fordern als die heutige Situation?

Die Frage, wie mit der Situation im Westjordanland umzugehen ist, wirft ein klassisches Dilemma auf, und nur die israelische Gesellschaft kann sie beantworten. Eines der Kernprobleme im Nahost-Konflikt liegt nicht in der Hand Israels: Keine Regierung in Jerusalem kann die arabische und islamische Welt, die nach allem, was man weiß und sieht, in ihrer überwiegenden Mehrheit weiterhin nicht bereit ist, Israel als jüdischen Staat auf Dauer zu akzeptieren, dazu zwingen. Dazu bedürfte es fundamentaler Veränderungen in den arabischen und islamischen Gesellschaften.

In fast allen Umfragen bekennen sich gut zwei Drittel der Israelis zu einem weitgehenden Rückzug aus dem Westjordanland, wenn es dafür ein dauerhaftes Abkommen gibt. Nicht die Sehnsucht nach einem Frieden in Sicherheit ist in Israel seit der zweiten Intifada mit mehr als 1000 getöteten Israelis in Mitleidenschaft gezogen worden, sondern der Glaube daran, ihn mit dem palästinensischen Gegenüber auf absehbare Zeit verwirklichen zu können.

148 Kommentare zu “Das Dilemma der Besatzung

  1. „…NUR allgemein …“

    „Das (Völkerbund-/UN-)Mandat nennt in den Artikeln 4, 6 und 7 KONKRETe Maßnahmen wie Anerkennung und Zusammenarbeit mit einer jüdischen Vertretung (Jewish Agency), Förderung einer geschlossenen JÜDISCHen ANSIEDLUNG (siehe Jischuw) durch Zurverfügungstellung von STAATs- und BrachLÄNDereien …“ wikipedia

    liebe Gitte, KEINER weiss es – hätte, wäre, wenn usw. – LEIDER kam alles anders …von ‚Mensch‘ bewusst gewollt …dies meine ich mit historischen Fakten, Tatsachen, belegbaren Entwicklungen an denen KEINER vorbeikommt …diese mehr zu ändern in der Lage …

  2. Riciano, ich fand hier doch noch etwas über wikipedia, dass Ihre Frage, warum der Holocaust nicht verhindert wurde:

    Konkretisierung der Deklaration

    Da die Balfour-Erklärung nur allgemein von der Schaffung einer Nationalen Heimstätte für die Juden sprach, und weder die Frage der Einwanderung noch die der politischen Organisation und die Grenzen des künftigen Palästina behandelte, mussten diese Fragen noch geklärt werden. Jüdische Organisationen (z. B. der American Jewish Congress) forderten nach internen Beratungen im Dezember 1918 zunächst die Schaffung von Bedingungen, welche die „Entwicklung Palästinas zu einem Commonwealth“ sichern würden. Chaim Weizmann warnte vor den enthusiastischen Bestrebungen, den „jüdischen Staat“ sofort schaffen zu wollen. Er vertrat die Ansicht, einen jüdischen Staat in Palästina könne es erst geben, wenn es dort eine jüdische Bevölkerungsmehrheit gebe. Diese Auffassung wurde auch von Winston Churchill, Arthur Neville Chamberlain, Nick Blehman und Jan Christiaan Smuts geteilt.[4]

    Grüße, Gitte

  3. riciano

    Hallo Riciano,

    außer hagalil habe ich noch ein anderes Leben und gar nicht die Zeit, mich so intensiv, wie Sie es einfordern, mit der Zeit ab 1918 bis 1922 zu beschäftigen.
    Nur so viel, dass die mittleren Siegermächte des 1. WK England und Frankreich eine anti-koloniale Ideologie entwickelten, die auch etwas mit dem Bewusstsein des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges in deren Folge zu tun hatten und um das Gesicht gegenüber der amerikanischen Öffentlichkeit zu wahren, wurde die gesamte koloniale Erbmasse der Besiegten dem Völkerbund unterstellt, in deren weiterer Folge Vorderasien, Transjordanien und Palästina England unterstellt wurden. Für weitere Diskussionen müsste auch ich mir ein Fachbuch besorgen.

    Hier ist die Balfour-Deklaration von 1918 an Rothschild zu lesen:
    Verehrter Lord Rothschild,
    ich bin sehr erfreut, Ihnen im Namen der Regierung Seiner Majestät die folgende Erklärung der Sympathie mit den jüdisch-zionistischen Bestrebungen übermitteln zu können, die dem Kabinett vorgelegt und gebilligt worden ist:
    Die Regierung Seiner Majestät betrachtet mit Wohlwollen die Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina und wird ihr Bestes tun, die Erreichung dieses Zieles zu erleichtern, wobei, wohlverstanden, nichts geschehen soll, was die bürgerlichen und religiösen Rechte der bestehenden nicht-jüdischen Gemeinschaften in Palästina oder die Rechte und den politischen Status der Juden in anderen Ländern in Frage stellen könnte.
    Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie diese Erklärung zur Kenntnis der Zionistischen Weltorganisation bringen würden.
    Ihr ergebener Arthur Balfour [3]

    Und lassen Sie mich Balfour’s Gedanken nochmal hervorheben: …““wobei, wohlverstanden, nichts geschehen soll, was die bürgerlichen und religiösen Rechte der bestehenden nicht-jüdischen Gemeinschaften in Palästina … (…) in Frage stellen könnte“““

    Eine Nationale Heimstätte? Was für eine seltsame Paraphrase.

    1.. „ …und niemand hier kann behaupten, dass ab
    1948 bis 1987 das Leben für ‘Palästinenser’ und für die israelische Gesellschaft irgendwie toll war und erst ab 1987 schlecht wurde“
    – Also das war meine Reaktion auf das ständige Beharren von Heron und von Ihnen, dass Hass und HAMAS und nochmals Hamashass – das „alleinige Böse“ sei; also durfte ich die (provokative) Frage stellen, WAS war denn vor 1987, der Gründung der Hamas, damit sich Israel keinen Frieden mit den Palästinensern auch nur vorstellen konnte. Ich neige nicht Ihrer Opfer-Theorie zu, Israel müsse sich stets nur verteidigen. Ich kann Ihnen nur in diesem Rahmen die von Ihnen dringend erwünschte SACHLICHKEIT und GLAUBWÜRDIGKEIT anbieten, weil ich eine andere Sichtweise auf das israelische Verhalten gegenüber Palästinensern besitze und auch ich freue ich über jeden wahrhaft Interessierten am Schicksal
    b e i d e r Völker.

    Grüße

  4. “…und niemand hier kann behaupten, dass ab 1 9 4 8 bis 1987 das Leben für ‚Palästinenser‘ (ARABER) und für die israelische Gesellschaft irgendwie toll war und erst ab 1987 schlecht wurde.
    LANDVERLUST der Israelis? Riciano, erlauben Sie mir bitte, mich zu wundern. Die UN hat eine Grafik erstellt, die bezeichnet wurde mit Palestinian loss of land 1 9 4 6 to 2000“

    Liebe Gitte, ich freue mich über JEDEN wahrhaft Interessierten am Schicksal des Jüdischen Volkes …ISRAEL.

    Ich frage Sie:

    WARUM wundern Sie sich gerade ab dem JAHR 1 9 4 6 ff.??????

    WARUM nicht von BEGINN an der Einrichtung des VölkerbundMANDATES für sogenannt ‘Palästina‘ inmittelbar nach dem Ende der ersten deutsch-österreichischen Perversion 1918??????

    Damit schwinden Sachlichkeit und Glaubwürdigkeit all von Ihnen vorgetragener inhaltlicher Erklärungen ENORM! Wissen Sie – für mich ist vordringlich VOLLSTÄNDIGKEIT gerade in Betrachtung eines solch blutigen Konfliktes ABSOLUTE Grundvoraussetzung jeglicher Argumentation und ich finde es verlogen, wichtige Dinge einfach ignorierend, vernachlässigend wegzuschweigen.

    WARUM waren die königlich britischen MandatsHerren –u. Damen NICHT in der Lage dazu, nach in 1922 von ihnen selbst begonnener …in 1946 völkerrechtlich verbindlich vollzogener AbTEILUNG ‘Transjordaniens‘ von sogenannt ‘MandatsPalästina‘ – 7 8 % der Fläche – wenigst für den verbliebenen REST davon – 2 2 % – die Erfüllung des eigentlichen Mandatsauftrages abzusichern??????

    NEIN – im GEGENTEIL – es wurde bis zu deren Abzug eigens durch diese selbst sogar GEWALTSAM VERHINDERT!

    Wissen Sie – vllt. hätte auf Basis völkerrechtlichskonformeren Verhaltens einstiger Siegermächte Millionen an der Zahl UNschuldigen Menschenlebens vor dem grauenvollen MassenMORD gerettet werden können??????

    Die Sowjetarmee bereitete in Verteidigung ihres Landes dieser Abscheulichkeit menschlicher Perversion unter Einsatz von ebenfalls Millionen Menschenlebens G’tt sei Dank in den vierzigern des vergangenen Jahrhunderts ein Ende!

    Mir fehlt jegliches Verständnis für bis zum heutigen Tag mordende Aggressoren, Terroristen und NICHTakzeptierenwollende – die PA …Hamastan & Co. vornan!

    KEINER wagte es je in Europa KRIEGSresultate in Frage zu stellen – bei Israel seit seiner Wiedergründung PERMANENT …andauernd, aus allen Himmelsrichtungen – sicher lautstarker Beifallsbekundung!

    Das ganze ‘Palästinenser‘-Gebrüll – sorry – zielt doch von Beginn an auf ‘ “ Befreiung sogenannt GANZ Palästinas ‘ “ ab – “die“ sagen es, schreiben es, erziehen es, ideologisieren es, …setzen seit 1946 auf BEWAFFNETEN KAMPF.

    …WAS wollen Sie eigentlich?????? …nicht doch etwa VERSTÄNDNIS?????? …und WER ebendies benennt, hinterfragend aufzeigt, sich gar erlaubt, zu kritisieren – wird gnadenlos NIEDERgemacht, beschimpft, …

    …dennoch ändert es TATSACHEN und FAKTEN nicht!

    greetz from and welcome in REALITY ;-(
    Riciano

  5. Lieber Riciano,
    Sie haben völlig Recht: Dem, der leise spricht, hört man desto intensiver zu – danke!

    http://zmag.de/artikel/der-herzog-von-nablus#1325079143228780 – diesen Link von Uri Averny – hatte ich als Lesezeichen gespeichert, möchte ich allen Interessierten empfehlen zu lesen, ist nicht langweilig.
    Woher habe ich mein Bild über Israel, über den Gazastreifen und so weiter? Ich habe über 25 jahre die Geo-Ausgaben gesammelt u. dieses Magazin kann man nicht als Hetzblatt bezeichnen, es hat, außer vielfach ausgezeichneten Jounalisten und Fotografen eben Fotos, die eine Sprache sprechen. So konnte ich über den Gaza, die Negevwüste, das Westjordanland, die Golanhöhen und über die israelische Gesellschaft viel erfahren. Deutschlandradio (DLF) liefert Interviews und Berichte und DLF kann man getrost als seriös betrachten und nicht als antisemitisch.
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/einewelt/1944602/

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1734392/
    vom 19.4.12 – siehe rechte Seite mit Links nur über Gaza – die Journalisten können unmöglich alle Antisemiten sein oder Lügner, Erfinder einer „falschen“ Realität. Weltweit denken sich Journalisten nicht einfach etwas aus, um Israel nur schaden zu wollen.

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/927558/ vom 2.3.2009 mit Rudolf Dreßler über die Hilfe der Hamas bei der Verteilung der Gelder, und welchen Aufwand die EU betreibt, um Gaza wieder lebenswert zu machen.

    Die Hamas hat sich 1987 erst gegründet und niemand hier kann behaupten, dass ab 1948 bis 1987 das Leben für Palästinenser und für die israelische Gesellschaft irgendwie toll war und erst ab 1987 schlecht wurde.
    Landverlust der Israelis? Riciano, erlauben Sie mir bitte, mich zu wundern. Die UN hat eine Grafik erstellt, die bezeichnet wurde mit Palestinian loss of land 1946 to 2000 – den Link liefere ich noch nach. Darüber hat Karl Pfeifer vor einigen Monaten das Urteil sinngemäß abgegeben, dass die UN hier nicht wahrheitsgemäß arbeiten würde.

    Alle Fakten kenne ich auch nicht, – denn einen wirklich allwissenden, objektiven Menschen habe ich auf hagalil noch nicht getroffen und ich werde ihn nicht treffen.

    Ich grüße Sie, Riciano

  6. @Fairness

    (in Millionenhöhe, die der deutsche Steuerzahler ungefragt hinblecht. )

    Seit wann Fragt denn der Deutsche Staat den deutschen Steuerzahler wie die Steuergelder ausgegeben werden ?

    Flughafen Berlin Brandenburg

    Die geplanten Kosten des Projekts stiegen von ursprünglich 1,7 Milliarden Euro (2004) auf inzwischen 4,3 Milliarden Euro (Stand: 2012). Beobachter sehen zahlreiche schwerwiegende Fehler bei Planung und Bau.

    Und dann gibt es doch Jaehrlich so ein schoenes Buch vom Bund der Steuerzahler.

    Und wenn wir schon beim Thema sind die Bundesrepublik bzw die Bundeswehr hat nach dem 6 Tage Krieg und nach dem Krieg 1973 hunderte Nagelneue erbeutete Russische Panzer von Israel erhalten.
    Zur Begutachtung, Forschung der Russischen Panzer und fuer Schiessuebungen vom Deutschen Panzer Leopard I und II zu Testzwecken verbesserter Deutscher Munition gegen Russische Panzer.

    Ich glaube nicht das Sie genuegend Wissen ueber die Militaerische Zusammenarbeit Israels und der Bundesrepublik haben.

    (Gehört habe ich von dem Wunsch israelischer Politiker, irgendwann Mitglied der EU zu werden. )

    Das muss dann aber vor der Euro Einfuehrung gewesen sein.

    • „Ich glaube nicht das Sie genuegend Wissen ueber die Militaerische Zusammenarbeit Israels und der Bundesrepublik haben.“

      Sowas lässt sich, um einen Überblick zu bekommen, nachlesen, zum Beispiel hier (von 2010) über die Lieferung „land- und forstwirtschaftlichen Geräts“ (Zitat aus folgendem Artikel) an Israel:

      http://www.bits.de/public/bes-beziehungen.htm

      Noch ein Zitat daraus:

      „Die deutsch-israelische Rüstungszusammenarbeit begann Mitte der fünfziger Jahre und ist somit rund zehn Jahre älter als die diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern.“

  7. Liebe Gitte,
    wie Sie sicherlich all meinen Kommentaren entnehmen können, argumentiere ich stets sachlich, fakten- und tatsachenbasierend – weniger emotional ‚aufgeregt‘ – da zielführendener. Um ganz kurz nur einmal – abweichend – Ihren Anregungen zu folgen, auch in Gaza – stellen Sie sich das einmal vor – gibt es am Meer entlang LuxusVillen, 5Sterne Hotels, Spassbäder, u.u.u. – unlängst hatte ich zur ‚ungerechten Armut‘ der ‚PalArabs‘ im sogenannten Westjordanland Teile eines Artikels von Uri Avnery zitiert – Munib Al Masi – der Fürst von Nablus – schauen Sie doch einmal vor Ort und machen sich dazu ein eigenes, unideologisiertes und objektiveres Bild z. B. reisen nach Bethlehem.
    Jedoch ändern diese KEINE historischen FAKTEN, die es dringend KLAR zu benennen gilt! So zu TUN, als wären die arabischen Seelen nach dem Zerfall des Osmanischen Reiches quasi LEER ausgegangen – abenteuerlich – dem ist doch nicht so, ganz im Gegenteil! Von der Fläche sogenannt MandatsPalästina wurden DREIVIERTEL a r a b i s c h – noch vor Wiederentstehung Israels – ENTGEGEN den eigentlichen Inhalten des Mandatsauftrages der Völkergemeinschaft – ein FAKT, welchen KEINER mehr ändern kann und will – gleichermassen wunderbar, dass auf dem verbliebenen ‚Restl‘ letztlich schwer und blutig genug dennoch die Heimstätte für das Jüdische Volk mit rechtsstaatlicher Struktur entstand – ein FAKT! Auch Sie, Jane, Mensch & Welt sollten dies irgendwann auch einmal zur Kenntnis nehmen. All dies ‚Palästina-Pall(ar)aber‘ seit Jahrzehnten ist unerträglich, schürte stets Agressionen, Terror, Mord – kostete viel zu viel unschuldiges Menschenleben und hat KEIN verlässliches Ergebnis und schon gar KEINen Frieden je gebracht – ein FAKT! Einzelne StammesFührerGanoven zogen und ziehen persönliche Vorteile aus der ‚helfenden‘ Unfähigkeit der Weltgemeinschaft – bereicher(te)n sich und verbreiten HASS gegen Israel – WARUM eigentlich???

  8. @Efem

    Es steht alles im Internet belegt mit verschiedenen Quellen und es ist auch kein Geheimniss der Hamas.

    „600 Millionen Euro Tunnelgebühren gehen an die Hamas

    Durch die Tunnel erhält die Regierung von Gaza sämtliches Material für öffentliche Bauarbeiten. Die Hamas besteuert alles, was durchkommt, und macht Tunnelunternehmen dicht, deren Betreiber nicht bezahlen. Jährlich kassiert die Hamas umgerechnet schätzungsweise knapp 600 Millionen Euro an Tunnelgebühren.“

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/die-tunnel-von-gaza-sind-lebensadern-und-todesfallen-zugleich-a-879690.html

    „“Aus Ägypten werden jede Woche rund 200 Autos eingeschmuggelt“, sagt der Vorsitzende des Unternehmerverbandes in Gaza, Ali al-Haik. Im Juni 2007 wurde der Gazastreifen abgeriegelt, als die radikal-islamische Hamas-Organisation die Macht in dem kleinen Palästinensergebiet übernahm.“

    „Jeder Neueigentümer eines geschmuggelten Fahrzeuges müsse umgerechnet 6900 Euro an die Hamas als Steuer zahlen. „An jedem Päckchen Zigaretten kassiert die Hamas drei Schekel (60 Cent) mit“, sagt Al-Haik.“

    http://www.welt.de/aktuell/article13465021/Nach-Mubarak-blueht-der-Schmuggel.html

    Efem ich glaube Sie denken zu Europaeisch (Deutsch) fuer den Orient.

    • Was heißt schon belegt. Einer schreibt vom andern ab. Es gibt dabei ein Korrektiv, die Briten sagen common sense dazu.

      In einer Aufstellung – http://www.welt-auf-einen-blick.de/wirtschaft/bsp-pro-kopf.php – des BSP verschiedenster Länder wird es für 2008 (es dürfte nun nicht viel anders sein, zumindest nicht im Gazastrip) für diesen Gazastrip plus Westbank mit 2.900 US-$ pro Kopf angegeben, und wenn angenommen wird, dass es damals für die beiden Gebiete in etwa gleich war, ergibt sich für den Strip, umgerechnet auf die Gesamtbevölkerung, ein Betrag von ca. 3,5 Mrd. US-$.

      Falls die Hamas 25% des Warenwerts der geschmuggelten Sachen kassiert, was, diese „Steuer“ miteingerechnet, bei 600 Mio. US-$ demnach 2,4 Mrd. US-$ an totalem Warenwert entspricht, werden ca. 2/3 der verfügbaren Gelder allein für geschmuggelte Waren ausgegeben. Bei 10% Abgaben an die Hamas aber wären es 6 Mrd. US-$ an Warenwert… Glaub was du willst – ich tue es nicht.

  9. Richtig. Leider hat es Kriege gebraucht, um in den jetzt friedlichen Grenzen Europas übersichtlicher leben zu können.
    Was Heron meint ist, dass Europa jetzt wieder den kolonialistischen Weg beschreiten würde. So verkehrt ist das ja nicht, aber etwas übertrieben.

    Was Heron auch noch damit sagen will, ist, dass Europa Israel bei weitem nicht so idell unterstützt, wie er sich das wünscht; mal großzügig abgesehen von den paar U-Böötchen (-550-Millionen-Geschenken, denn genau ist das nicht formuliert, ob umsonst?) in Millionenhöhe, die der deutsche Steuerzahler ungefragt hinblecht.

    Gehört habe ich von dem Wunsch israelischer Politiker, irgendwann Mitglied der EU zu werden.

    Jessas! In der Gesellschaft so vieler gelangweilter Gutmenschen Kritikern und so vielen abgezählten „Antisemiten“ –
    WAS machen wir dann mit helplev, die so eine tolle Liste ganz voll mit „Antisemiten“ – sprich „hofierte Hetzer“ besitzen, die müssen dann ja wohl alle in die EU-Datenbank „integriert“ werden.

  10. (Dass eine Demokratie sich als klüger erweist als +/+ diktatorisch Agierende )

    Die Demokratie erweist sich als klueger wie man in Europa gut sehen kann.

    Denn nach 2000 Jahren Krieg und Zerstörung in Europa gibt es jetzt den Gelangweilten Gutmenschen Kritiker ueber ein Restlichen Teil der Erdbevoelkerung.

  11. @Efem

    Ich habe hier noch eine sehr gute Antwort fuer Sie warum die Hamas keinen Frieden braucht !

    „Hamas Makes a Million a Day in ‚Taxes‘ on Smuggled Goods
    Hamas is making at least a million dollars a day in “tax” money from Gaza smugglers, a senior IDF officer said Monday“

    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/165125

    Wenn Israel die Grenzen oeffnet vierliert die Hamas 1 Million Dollar pro Tag.

    Was wuerden Sie mach wenn sie die Hams waeren ?

    Hamas ist eine Terrororganisation mit einer Gaza Nationalbank die brauchen kein Frieden mit Israel weil sich der Status Quo rechnet.

    • „a million dollars a day“. Das deckt sich in etwa mit dem, was die UNRWA für den Gazastrip ausgibt: in 2012 215 Mio. US-Dollar für „Human Developement Budget“ plus schätzungsweise (hier http://www.unrwa.org/userfiles/20120317152850.pdf nicht angegeben, aber in etwa 1/3 des Restgeldes) 100 Mio. US-Dollar, zusammen 315 Mio. US-Dollar.

      Diese in etwa gleiche Summe geben die 1.217.519 (Stand 2012 – wann? nicht erläutert in derselben Statistik) Erbflüchtlinge – von den ursprünglich 750.000 oder so dürften nicht mehr allzuviele leben – also an die Hamas.

      Nimmt man einen „Steuersatz“ von 10% – schließlich müssen die Schmiergelder an die ägyptischen Beamten, der Transport, dazu der Unterhalt und das Graben der Tunnel noch zusätzlich bezahlt werden von den Abnehmern, das dürfte bei mindestens 1/4 des Warenwertes liegen -, so handelt es sich summa summarum mit diesen 10% um Güter im Wert von dann 10 Millionen US-Dollar pro Tag, entsprechend ca. 8,2 US-Dollar pro Kopf. Da aber um die Hälfte der Leute unter 14 Jahre alt ist, von denen kaum geschmuggelte Güter gekauft werden dürften, ebensowenig wie von den Alten, kann man sicherlich recht genau schätzen, dass die übrigen Erwachsenen täglich im Schnitt um die 20 US-Dollar, in einer Familie mit zwei Erwachsenen das Doppelte, an Schmuggelgut kaufen, 600 US-Dollar pro Person/Monat dafür ausgeben. Ein ganzes Stück mehr, als was es hier an Hartz IV gibt…

      Wers glaubt… Es drängt sich fast zwingend auf, dass entweder die Zahl von 1 Mio. US-Dollar/Tag eine nette Erfindung ist oder um eine Zehnerpotenz niedriger liegt, und selbst das scheint noch außerordentlich hoch zu sein. Der IDFler sollte mal darlegen, wie er zu der Summe gekommen ist.

      Nebenbei: bei einem Frieden müsste sich die UNRWA, die für nicht wenige Hamasler Arbeitgeber ist, auflösen. Allerdings ist anzunehmen, dass die Geberstaaten das Geld dann an eine noch zu gründende Ersatzinstitution, „Rettungsschirm“ 🙂 , geben werden. Aber wenn sie das nicht tun? Dann könnten ja mal die übrigen arabischen, auf Öl schwimmenden Golfstaaten, die 1948 beifallklatschend zusahen, wie ihre Brüder aus Ägypten, Jordanien, Irak, Libanon und Syrien plus arabischen Milizen aus der Umgebung westlich des Jordan sich erfolgreich an der Verhinderung der Etablierung eines neuen arabischen, von der UNO vorgesehenen Staates beteiligten, die dann fehlende Summe aus ihrer Portokasse nehmen oder einen Wolkenkratzer weniger bauen. Katar hat ja schon jetzt mal der Hamas, sry, dem Gazastrip 400 Mio. US-Dollar versprochen, und wo es nun das Hamas-Center beherbergt, machte es da bestimmt mit ähnlichen Summen mit.

  12. @Anonymous

    (Besser wärs, man setzte sich zusammen. Aber das geht ja angeblich nicht. Warum, weiß kein Mensch überzeugend zu erklären.)

    Abbas hat sich in Aegypten mit der Hamas zu Gespraechen getroffen. Ergebnis der Gespraeche waren das sich Fatach mit Hamas nicht versoehnen kann weil sie keinen Gemeinsamen Nenner finden.

    Wenn schon die Arabische Hamas mit der Arabischen Fatach keine Gemeinsamkeiten haben, was erwarten Sie da zwischen Hamas und Israel.

  13. orginal Fairness
    (Sie müssen Ihre Olivenbäume auch nicht schützen und Bulldozer werden in den nächsten Monaten nicht Ihr Land vernichten. )

    Video-Dokumentation: Araber und linke Aktivisten faellen Olivenbaeume

    Araber und linke Aktivisten aus dem Ausland wurden „auf frischer Tat ertappt“, wie sie bei Elon Moreh Olivenbaeume faellten. Gershon Mesika: „Die Olivenernte-Saison ist der Impulsgeber geworden.“

    Freiwillige der Siedler in Samaria dokumentierten, wie Araber und radikale linke Aktivisten aus dem Ausland Staemme und Zweige von Olivenbaeumen in der Naehe der Siedlung Elon Moreh abschnitten, um eine Provokation zu schaffen.

    http://www.youtube.com/watch?v=9KhrTJlqWp0&list=UUcosw-7QZTdbHOnjYnsPkEw

    Es ist nicht das erstemal das Linksextreme aus Europa in Israel zur Gewalt nicht gegen die Israelische Armee oder Polizei sondern auch Privat und Staatseigentum Zerstoeren um spaeter Israel oder Siedler der Tat zu Beschuldigen.

    Zu welcher Gewalt Linksextreme Europaer Faehig sind kennt man zur genuege aus Europa.

    • 1. Ein paar Olivenbäume zwischen Felsen deuten nicht auf Oliven-Farmland hin, das eher so aussieht: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e4/Israeli-olive001.jpg/200px-Israeli-olive001.jpg. Zum Sammeln der Ernte werden normalerweise Fahrzeuge werwendet, die dort nicht fahren können. Wirtschaftlich ist das nicht, natürlich aber ist es möglich, dass mit viel Arbeitseinsatz und möglichst Tragtieren dennoch geerntet wird.

      In Kommentaren zu dem Clip wird eingewandt, dass bei der Ernte es notwendig sein kann, manche Bäume zu beschneiden. Oder gar mal zu fällen – was aber nicht gezeigt wird! Jemand meint auch, die Leute hätten sich Brennholz geholt. Schließlich scheint es ihr Land zu sein, sonst wärs ja keine „Provokation“, die die Siedler zu beschuldigen beabsichtigt gehabt haben soll.

      2. „Siedler in Samaria dokumentierten“. Man muss nicht jedes Filmchen der verfeindeten Parteien für Wahrheit halten: Pallywood ist ein Begriff. Settlerwood dürfte es auch geben.
      Die Bereitschaft der Siedler – die gerade hinzu kamen, als das stattfand, so ein Zufall aber auch! mit Soldaten im Vordergrund, die überhaupt nicht eilig auf den Hügel hinaufsteigen – zu filmen, wo ein paar Arbeiter sich an ihren Olivenbäumen (besseren Sträuchern) zu schaffen machen, anstatt Zeter und Mordio zu schreien as usual, ist ziemlich wirklichkeitsfremd – oder aber für sonstwas inszeniert. Rechts im Bild scheinen zwei Frauen zu sein – was machen die da?

      3. Das war also in Samaria (Teil der Westbank). Seit wann ist das Israel?: „Es ist nicht das erstemal das Linksextreme aus Europa in Israel zur Gewalt nicht gegen die Israelische Armee oder Polizei sondern auch Privat und Staatseigentum Zerstoeren um spaeter Israel oder Siedler der Tat zu Beschuldigen.“ ?

      4. Wer war das denn nun, falls die Spekulation, dass das eine Provokation werden sollte, zutrifft:

      „… linke Aktivisten faellen …“
      „… Linksextreme aus Europa …“ ?

      Weder noch. Links und Linksextrem ist nicht gewalttätig, jedenfalls nicht ohne massivst angegriffen zu sein – in Notwehr. Linksextremistisch ist es, eventuell. Dabei stellt sich die berechtigte Frage, ob es Linksextremistisch überhaupt gibt und ob das so Benannte nicht eindeutig, unbeschadet der von Dritten oder selbst gegebenen Titulierung, genuin rechtsextremistisch ist. Links, auch linksextrem – und menschenverachtend verträgt sich nicht. Pointiert ließe sich sagen: werden Linke bzw. Linksextreme gewalttätig ohne selbst bedroht zu sein, verhalten sie sich nicht links oder linksextrem, sondern mit, krimineller Energie ideologisch verbrämt, rechtsextremistisch. Hamas & Co = links? Schlechter Scherz.

      In der jüngeren deutschen Geschichte bezeichneten sich die Nazis außer als „sozial“ und „sozialistisch“ auch als „antikapitalistisch“ und überzeugt friedliebend und übernahmen in ihrer Propaganda, was ihre Nachfolger heute weiterhin tun, völlig schamlos rein linkes Gedankengut, ohne die leiseste Absicht, es zu verwirklichen. Das genügt(e), um so manche Unbedarfte bzw. „schlichte Gemüter“ auf ihre Seite zu ziehen. Es gibt genug Beweise, dass eine Anzahl von Kommunisten und Sozialisten die Seite wechselte und sich willig zu brutalsten Verbrechen hergab.

      Vernünftig wäre es, man ließe solche Begriffe wie Links und Rechts in Bezug auf den Nahostkonflikt fallen. Es geht nicht um einen Kampf zwischen Ideologien, die im 19ten und frühen 20sten Jahrhundert aufkamen. Das zu behaupten verkennt den Kern des Konflikts, der eher mit Religion – und uraltem Rassismus! zu tun hat, dazu kommt Verdrängung Schwächerer durch Stärkere: gerade heute wurde lt. Radio wieder eine neue Genehmigung zum Bau von mehr Siedlungen erteilt. Sowas schafft Freunde.

  14. @fairness

    (@Heron: Einmischung verboten! Von hetzern und Rassisten… und noch von was anderem…! lese ich gar nix.)

    Einmischen Verboten ! Die Zeiten sind vorbei das ihr eure Antisemitische Hetze und Luegen in Ruhe verbreiten koennt.

    Fairness Sie Luegen ja ebenfalls das sich die Balken biegen.
    Zum Glueck gibt es genuegend Anstaendige und gute Deutsche die Israel unterstuetzen.

    Einmischen Verboten ist seit 1945 in West Deutschland zu Ende und seit 1990 in Ost Deutschland zu Ende.

    Im uebrige koennen die Araber im Gaza Streifen gerne den Grenzuebergang Rafah nach Aegypten zur Ausreise benutzen.

    Denn zwischen Israel und dem Gazastreifen wo eine Terroristische Organisation Israel die Vernichtung erklaert hat herrscht Kriegszustand mit einem derzeitigem Waffenstillstand.

    Aber mit Fakten und Tatsachen haben solche selbsternannten Gutmenschen wie Sie es sind nichts zu tun was ja nichts neues ist.

    • “ … zwischen Israel und dem Gazastreifen wo eine Terroristische Organisation Israel die Vernichtung erklaert hat“

      Ist umgekehrt eher btw. genauso wahr. Mehrmals wurde mit mäßigem Erfolg versucht, die Hamas plattzumachen. Mehrmals wurden höchstrangige Topleute von ihr, oft samt Unschuldigen bzw. Familienmitgliedern, gekillt – was die Organisation weder verhindern noch gar vergelten konnte Dank Ungleichheit der Mittel.

      Besser wärs, man setzte sich zusammen. Aber das geht ja angeblich nicht. Warum, weiß kein Mensch überzeugend zu erklären. „Mit Terroristen verhandeln wir nicht“ „Mit Zionisten verhandeln wir nicht“. Aha. Ja und? Warten, bis der Messias kommt?

  15. riciano

    Lieber Riciano, Sie haben Jane angesprochen und ich will mich nicht in Ihre Unterhaltung einmischen.
    Nur in Ihren letzten Satz, der da lautete:

    (…schon allein die lügenumwobenen Begrifflichkeiten bewirken eine UNlösbarkeit des Konfliktes)
    dann bleibt’s halt so, wie’s seit Jahrzehnten is –

    WO soll es so bleiben? Bei Ihnen zuhause, mit dem unverbaubaren Blick ins Grüne, das Wasser kommt aus dem Hahn, soviel wie Sie möchten, Ihr Strom fließt immer, Benzin haben Sie reichlich, Ihr Haus und Ihre Rechte tastet Ihnen so schnell niemand an und Ihre Kinder gehen zur Schule, zum Musikunterricht, anschl. ohne Nachweis ihrer Sprachkompetenzen zur Uni, Ihr Gehalt holen Sie vom Automaten und zwei Wochen Urlaub in einem Land Ihrer Wahl ist normal, weil Sie einen gültigen Reisepass besitzen.

    Sie leben also nicht in Gaza und nicht in der Westbank oder in anderen, von Israel besetzten Gebieten und in Ihrem Land besteht nicht Gefahr, durch den Bau von 350 neuen Wohneinheiten (Das ist erst der Anfang) eingeschränkt, od. vertrieben zu werden durch Siedler, die wenig Pardon kennen und per Gesetz zum Schutz ihres Lebens bewaffnet sein dürfen. Sie müssen Ihre Olivenbäume auch nicht schützen und Bulldozer werden in den nächsten Monaten nicht Ihr Land vernichten.

    Glückwunsch lieber riciano. Auf der Sonnenseite des Lebens kann es halt so bleiben wie es ist.

    @Heron: Einmischung verboten! Von hetzern und Rassisten… und noch von was anderem…! lese ich gar nix.

  16. @Jane

    orginal Jane
    ( ob es überhaupt ein jüdisches Königreich gegeben hat ist eher umstritten – aber was als gesichert gilt, dass es wenn überhaupt ganz klein war, viel kleiner als das heutige Israel )

    Auf der Spur von König David

    „Die Ausgrabung einer 3000 Jahre alten Stadt hat Archäologen in Aufregung versetzt. Der Fund eines speziellen Schreins liefert sogar Erklärungen für einige Rätsel der Bibel.“

    Genau hinhoeren was in diesem Bericht erzaehlt wird

    http://www.tagesschau.de/videoblog/zwischen_mittelmeer_und_jordan/zwischen-mittelmeer-und-jordan100.html

  17. @Jane

    Grundsaetzlich haben Sie von der Hebraeischen Geschichte von der Israels Geschichte und von der Geschichte des Nahen Osten zu wenig Wissen um auch nur Ansatzweise sich darueber eine Meinung bilden zu keonnen ganz geschweige irgendwas in Frage zu stellen koennen.

    Alles was Sie schreiben Basiert auf einem Wissenstand von gerademal 20% und das reicht nicht einmal im Ansatz aus fuer eine Meinungsbildung.

    Sie machen sich mit Pseudowissen und Unserioesen Quellen nur wichtig mehr nicht.

    Untern strich bleibt bei Ihnen nur die Tatsache das Sie Juden und Israel hassen.
    Sie die Palaraber dazu benutzen fuer ihren Persoenlichen Hass Feldzug gegen Israel und Juden.

    Ihr Roter Leitfaden ist alles womit man Israel und das Judentum Deffamieren kann.

    Hier ein Beispiel von 100% tiger Unwissenheid

    orginal Jane
    (Noch vor hundert Jahren wehrten sich gerade religiöse Juden gegen die Idee einer Neubelegung des hebräischen, weil sie dies als eine rein liturgische Sprache auffassten und es ihnen als Frevel erschien)

    An diesem Satz und an vielen anderen kann man sehr gut erkennen das Sie keine Ahnung haben und sich nur wichtig machen und die Unwissenheid anderer fuer ihre Persoenliche Profilierung ausnutzen.

  18. „Das davidische Königreich, so es dieses gegeben haben sollte“

    Hoshianna ben DAVID – Jane, Sie heben grad die westlich-abendländlisch ‚CHRISTliche GlaubensWELT‘ aus Ihren Wurzeln …versehen all überlieferte Inhalte derer Evangelien mit einem Fragezeichen??? …naja, wenn’s Ihnen zu helfen vermag

  19. …es N I E je historisch BELEGBAR ein (Arabischen) Staat oder Volk Palestina gab …und Jane ebensolches ‚Mensch‘ zu indoktrinieren NICHT gelingt 🙁

    …schon allein die lügenumwobenen Begrifflichkeiten bewirken eine UNlösbarkeit des Konfliktes – dann bleibt’s halt so, wie’s seit Jahrzehnten is

  20. @Riciano – ob es überhaupt ein jüdisches Königreich gegeben hat ist eher umstritten – aber was als gesichert gilt, dass es wenn überhaupt ganz klein war, viel kleiner als das heutige Israel – es war eine kleine Region in Palästina – es wurden bislang überhaupt keine Königspaläste und ähnliches gefunden, wie man es von einem stattlichen Königreich erwarten sollte – auch wenn hektisch danach gesucht wird – und auch schon damals lebten viele andere Völker in Palästina, die Provinz, die bereits die alten Römer erst mals so nannten ‚filistin‘ – aber diese ganzen Namensgeschichten sind völlig wurscht – und die Gene auch.

    Allein die Vorstellung separierter Völker, die abgeschlossen als Entität durch die Geschichte manövrieren ist absurd. Die Philister werden sich genauso wenig in Luft aufgelöst haben, wie die antiken Juden – und gemischt haben sich die Menschen schon immer – die Juden auch; jedenfalls ist klar, dass viele Proselyten zum Judentum fanden, wie es aussieht vorzugsweise aus der Levante und bei den Chasaren – wo das Judentum Staatsreligion wurde. Darüberhinaus waren auch in der Antike Juden nicht nur in Palästina beheimatet. Die antiken Sprachen und Schriften sind oft eng verwandt und die Menschen sind es auch – davon können Sie getrost ausgehen.

    Noch vor hundert Jahren wehrten sich gerade religiöse Juden gegen die Idee einer Neubelegung des hebräischen, weil sie dies als eine rein liturgische Sprache auffassten und es ihnen als Frevel erschien, diese im alltäglichen Leben zu benutzen – genauso die Verbindung von Religion und National-Staat (eine Verbindung die wohl tatsächlich bis heute eher unheilvoll wirkt – auch in Israel) eher als eine Art Gotteslästerung betrachtet wurde – und zwar von religiösen Juden.

    Das davidische Königreich, so es dieses gegeben haben sollte, war auch nicht das erste und einzige dort – und dass Jerusalem nicht von Juden gegründet wurde, steht sogar in der Bibel.

  21. Upps – ich war noch gar nicht fertig – also hier die Fortsetzung:

    Und das so genannte „Gen der Cohanim“, eine bestimmte Mutation des Y-Chromosoms, findet sich tatsächlich häufiger unter den bis Heute namentlich bekannten Nachkommen der Tempelpriesterkaste. Aber auch unter Palästinensern. Und bei einer bestimmten Großfamilie des Lemba-Stammes in Simbabwe. Die wiederum erzählt von sich, die Bundeslade aus dem Tempel in Jerusalem nach Afrika gebracht zu haben.

    „Die Tatsache, dass genetische Verwandtschaft nachweisbar ist, hat keine zwingenden kulturellen oder politischen Folgen. Krieg gibt es auch unter Brüdern. Und nicht selten.“…

    …Vor einigen Wochen wurde das Ergebnis einer DNA-Untersuchung lebender Verwandten Adolf Hitlers in Österreich und den USA mit gebührender Häme aufgenommen: Demnach stellte die belgische Zeitschrift Knack, die die Untersuchung in Auftrag gab, somalische und nordafrikanische Ursprünge fest. Wie sie auch bei aschkenasischen Juden häufig zu finden sind. Wenn das der Führer gewusst hätte…

    Einer bislang kaum beachteten genetischen Nähe sahen sich die israelischen Zeitungsleser noch am Dienstag gegenüber: Hawar Bazian, dessen kurdisches Nachrichtenmagazin im irakischen Irbil letzte Woche einen großen Davidsstern auf seine Titelseite setzte, rief Israel zum Bündnis mit den Kurden auf. „Abraham ist unser gemeinsamer Vorvater“, hieß es auch hier. Und das ist eine These, die von Genetikern weitgehend bestätigt wird. Ob der Ruf nach Bündnis politisch richtig ist, hat mit den genetischen Gegebenheiten aber auch hier nicht zwingend zu tun….“

    http://www.welt.de/politik/ausland/article9326739/Israel-und-die-Suche-nach-dem-juedischen-Gen.html

  22. „Wenn die Argumente ausgehen werden wieder Maerchen erzaehlt die zeigen das Sie vom Nahen Osten keine Ahnung haben.“

    Eine im Wissenschaftsblatt „Genome Biology and Evolution“ veröffentlichte Studie bekräftigt nun die bereits in der sogenannten „Chasaren-Hypothese“ formulierte Annahme, das Genom der jüdischen Bevölkerung Osteuropas setze sich aus kaukasischen, europäischen und semitischen Anteilen zusammen . Mithilfe von Genanalysen konnten die an der Studie beteiligten amerikanischen Forscher jedoch erstmals genauer angeben, in welchem Umfang diese unterschiedlichen Herkunftsgruppen Einfluss auf die heutige jüdische Bevölkerung Osteuropas genommen haben.

    Die Chasaren-Hypothese geht davon aus, dass die jüdischen Gruppen mit dem Zusammenbruch des Chasarenreiches nach der Invasion der Mongolen ins östliche Europa geflohen seien, wo sie gemeinsam mit Juden anderer Herkunft das osteuropäische Judentum mitbegründet hätten. Diese Fakten gelten zwar als belegt. Umstritten war bisher jedoch, in welchem Ausmaß die chasarischen Juden an der Entstehung des osteuropäischen Judentums beteiligt waren.

    „Mit dem Zusammenbruch des Reiches im 13. Jahrhundert flohen viele der chasarischen Juden nach Osteuropa und emigrierten später nach Zentraleuropa, wo sie sich mit benachbarten Bevölkerungsgruppen mischten“, sagt Elhaik. Seine Forschungsergebnisse widerlegen die bislang favorisierte Rheinland-Hypothese, die annimmt, dass die heutigen europäischen Juden von isaelitisch-kanaitischen Gruppen abstammen.

    …die Juden Europas müssten dementsprechend eine starke genetische Ähnlichkeit untereinander aufweisen und hätten vorrangig Vorfahren aus dem Mittleren Osten. Tatsächlich lässt sich aber eine hohe Heterogenität der jüdischen Gemeinden und ihre nachweisliche Verwandtschaft zu Gruppen im Mittleren Osten, in Südeuropa und dem Kaukasus belegen. Elhaiks Studie bestärkt die Unwahrscheinlichkeit der Rheinland-Hypothese. Grundlage seiner Untersuchung ist ein Datensatz von 1.287 nicht verwandten Individuen und 8 jüdischen sowie 74 nicht-jüdischen Gruppen. Diese Daten untersuchte der Forscher unter anderem auf Vorfahren, Verwandtschaft, Vermischung und den geographischem Ursprung. Vorrangig konnte die Untersuchung dabei Signaturen im Genom der europäischen Juden nachweisen, die auf Ahnen aus dem Osten nahe dem Kaukasus sowie aus Europa schließen lassen.

    „Als bescheidenste Erklärung für unsere Ergebnisse kann gelten, dass die osteuropäischen Juden jüdisch-chasarischen Ursprungs sind und über viele Jahrhunderte in der Region des Kaukasus geformt wurden“, schlussfolgert Elhaik. Damit wäre zwar die geografische Herkunft der osteuropäischen Juden erstmals zweifelsfrei im ehemals chasarischen Raum lokalisiert.

    Aus ‚Wissenschaft Aktuell‘ , 18.1.2013

    http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Wo_liegt_der_Ursprung_der_europaeischen_Juden_1771015588896.html

    „The Missing Link of Jewish European Ancestry: Contrasting the Rhineland and the Khazarian Hypotheses“, Eran Elhaik; Genome Biology and Evolution, DOI: 10.1093/gbe/evs119

    After conducting numerous analyses utilizing various techniques, some of which have never been employed before, the researcher discovered what he describes as the Khazar component of European Jewry. According to his findings, the dominant element in the genetic makeup of European Jews is Khazar. Among Central European and East European Jews, this component is the most dominant in their genome, accounting for 38 and 30 percent, respectively.

    What other components constitute the genome of European Jews?

    Elhaik: „[They are] primarily of Western European origin, which is rooted in the Roman Empire, and Middle Eastern origin, whose source is probably Mesopotamia, although it is possible that part of that component can be attributed to Israeli Jews.“

    The latter datum is of considerable importance because it „reconnects“ European Jews to Israel. However, that connection amounts to only a small part of the makeup of the genome, and that figure is not statistically significant enough to establish that the origin of the Jews is the Kingdom of Judah. “

    http://www.haaretz.com/weekend/week-s-end/the-jewish-people-s-ultimate-treasure-hunt.premium-1.490539

    Sind die Palästinenser zu einem guten Teil Nachfahren der antiken Juden?

    „…Vor allem unter den Beduinen und Bauern dort fand er Spuren einer jüdischen Vergangenheit. Bei einigen Beduinenstämmen auch Rituale, die verblüffend jüdischen Gebräuchen ähneln. „Im Dorf Jata, das ist historisch belegt, wurden jüdische Familien erst vor vier Jahrhunderten zwangsislamisiert“, berichtet Misinai. Gerade dort würden bei einigen Stämmen jüdisch anmutende Gebräuche bewahrt. Einige sollen sogar heimlich zum Judentum konvertiert sein.

  23. „Bezeichnung des Mandates durch den Voelkerbund (NACH Ende des ersten arischen Weltkrieges 1918!)

    …es N I E je ein (Arabischen) Staat oder Volk Palestina gab“
    danke Heron

    herzlichen Glückwunsch – Jane …

  24. orginal
    (Ja – ja Heron und die Palästinenser sind eigentlich die Juden – und die Juden sind eigentlich Italiener und Chasaren.)

    Wenn die Argumente ausgehen werden wieder Maerchen erzaehlt die zeigen das Sie vom Nahen Osten keine Ahnung haben.

    Sie sollten Anfangen sich mit dem Nahen Osten zu befassen, damit Sie in der Zukunft auch mal Fakten anstatt nur Emotionales Bla Bla Bla schreiben koennen.

    Es sei denn Sie schreiben mit Absicht Luegen was ja auch der Linken Ideologie entspricht, die sich gerne der Realitaet entziehen und den Menschen irgendwelche Absdruden Zukunftsideen verkaufen wollen die keiner mehr seit 1990 hoeren will.

  25. Was ich an Uri Degania und Jim irgendwie ein wenig absurd und extrem inkonseuqent finde – Fernab der Blogs in denen ich mich rumtreibe oder andere ’schlimme Antisemiten‘ wie Fairness, Nuri (sorry selbsthassende Juden) etc, äußern sie eigentlich ganz vernünftige Dinge – sehen die Siedlungen auch als das hindernis für eine Friedenslösung etc.

    Aber dann müssen Sie doch immer wieder alles was an radikalen Elementen in Israel diese destruktive Politik vorantreibt in Schutz nehmen und betreiben statt dessen Shoot the Messenger.

    So lange sich die radikalen Elemente in der israelischen Gesellschaft selbst noch auf Adjudanten bei jenen verlassen können, die ihre Ansichten gar nicht teilen, sind jene jedenfalls fein raus und es wird gehen wie in den letzten 40 Jahren – immer weiter so.

    Herzlichen Glückwunsch – Sie sollten sich aber schon überlegen, was Sie eigentlich wollen.

  26. „Die Phillister waren uebrigens keine Araber auch keine Semiten sonder ein Seeraeubervolk das aus der Aegeis kam.“

    Ja – ja Heron und die Palästinenser sind eigentlich die Juden – und die Juden sind eigentlich Italiener und Chasaren.

    So gehts halt zu in der Weltgeschichte.

  27. Heron
    orginal fairness
    (Das Zusammenschlagen von Haken allein zeichnet Nazis nicht aus… sondern wo ihre Idiologie Platz räumend statt-findet.)

    Richtig wie an Hand nachfolgender Beispiele gut zu sehen ist

    Nazi Ideologie bei der Hizbollah

    Nein, nein, nein Heron – Sie gucken viel zu weit weg – gucken Sie näher hin- .. noch näher.. ja, hier ist der Spiegel!

  28. efem
    5. Februar 2013 – כ״ה בשבט תשע״ג at 00:58

    “die isralel. armee einfach staerker war als die aegyptische”

    Nö. Sie war schwächer:

    Israel: 264.000 Soldaten – Ägypten: 240.000
    Israel: 800 Panzer – Ägypten: 1.2oo
    Israel: 300 Flugzeuge – Ägypten: 500

    Albtraumhaft, wie sich Uralt-Zionisten dem Spiel des „Schiffe-Versenken“ widmen.

  29. @Jane

    orginal Jane
    (Schön wenn Sie sonst keine Probleme haben – nach meinen Recherchen heißt Palästina für Palestinenser ‘Filastin’ – )

    schoen abgeschrieben und dann noch Falsch

    Die Phillister waren uebrigens keine Araber auch keine Semiten sonder ein Seeraeubervolk das aus der Aegeis kam.

    Was bedeutdet das es bis 1918 keine Palaestinensischen Araber gab.

    Sondern erst mit der Einfuehrung der Europaeischen Bezeichnung der Briten mit uebernahme des Mandates durch den Voelkerbund.

    Was wiederum bedeutet das es frueher nie ein Arabischen Staat oder Volk Palestina gab auf den die Araber heuten ein Anspruch haetten.

    Das es kein Staat Palaestina gab kann ein solcher Staat durch Israel auch nicht Besetzt sein.

    Und damit haben die sogenannten Palaraber mit ihren Linken Antisemiten Freunden in Deutschland auch kein Anspruch auf Jerusalem als Hauptstadt.

    Tja sieht schlecht aus fuer die Linken Antisemitischen Volksgenossen.
    Ihr steht auf der Verliererseite der Geschichte wieder mal.

    (Leben – und leben lassen. Schon mal was davon gehört? )

    Ja, desswegen koennen Sie gerne auf hagalil noch in den nächsten 20 Jahren ihre Hetze verbreiten ohne das es jemanden stoeren wird.

    Deutschland heisst auf Hebraeisch = Germania

  30. orginal Jane
    (Die Nazis haben ihren Expansionsdrang übrigens auch mit einem Opfermythos gerechtfertigt, sie sahen sich auch als Opfer der WEltgemeinschaft, des Weltjudentums etc., wogegen sie sich ja leider, leider wehren müssten.

    Um Agressionen zu rechtfertigen wird immer die angebliche Notwendigkeit sich zu wehren beschworen.)

    Das hier ist jetzt ein Paradebeispiel von Deutschen Antisemitismus in dem das dritte Reich nicht nur Verharmlost wird sondern auch noch die Millionen Juedischen Ermordeten zum Mythos erklaert werden was dann Holocaustleugnung bedeutet.

    Es ist wirklich Interressant wie weit Deutsche Antisemiten gehen um ihre Position zu Rechtfertigen.

    Was fuer eine gute Forschung in Jerusalem zum Thema Deutscher Linker Antisemitismus beitragen wird.

    orginal Jane
    (So viele Juden gibts ja auch gar nicht.)

    Stimmt weil Deutschland 6 Millionen ermordet hat

    • „Was fuer eine gute Forschung in Jerusalem zum Thema Deutscher Linker Antisemitismus beitragen wird.“

      Was es eben nicht tun wird, da deine Folgerungen, was Jane gemeint habe, nur in deinem Kopf existieren.

      Gute Forschung weiß nämlich, dass das braune Gesindel sich selbst mit Erfolg belog, oder anders: es war felsenfest von dem überzeugt, was es verkündete und handelte danach. Das zu benennen ist kein Antisemitismus.

      Gute Forschung würde auch feststellen, dass mit dem Wort „Opfermythos“ von Jane, was aus dem Kontext ganz klar und eineindeutig hervorgeht, die Opfer der Shoa nicht mal im Ansatz gemeint sind: das wäre allerdings eine ungeheuerliche Leugnung der Shoah, dazu antisemitisch. Strafbar in vielen demokratischen Staaten.

      Sondern das Bestreben mancher, nicht allein israelischer Politiker, das kleine Land zum hilflosen (was es nicht ist und nie sein wird, daher das Wort Mythos) Opfer ständigen arabischen, eliminatorischen Vernichtungswillens darzustellen, der zwar bei einem fanatischen*) Teil arabischer Theoretiker und Hassprediger traurigerweise durchaus existiert und öffentlich sogar im TV propagiert wird, aber Dank der Gegenwehr und Abwehrbereitschaft des israelischen Staates und seiner BürgerInnen, darin voll unterstützt von seinen weltweiten Freunden, und auch der strikten Ablehnung des garantiert weit überwiegenden Teil der arabischen Welt keine Chance hat und nie bekommen wird.

      *) den es bedauerlicherweise auch in umgekehrter Richtung gibt: „Tod den Arabern“-Slogans wurde schon mal gelegentlich gehört und, auf Mauern geschrieben, gelesen in Israel. Sowas und Ähnliches kommt den genannten Hasspredigern und ihrer Gefolgschaft wie gerufen, um daraus ihren Opfer-Mythos zu konstruieren: genauso schwachsinnig. Das palästinensische Volk ist nicht bedroht in seiner Existenz.

    • orginal Jane
      (Die Nazis haben ihren Expansionsdrang übrigens auch mit einem Opfermythos gerechtfertigt, sie sahen sich auch als Opfer der WEltgemeinschaft, des Weltjudentums etc., wogegen sie sich ja leider, leider wehren müssten.

      Um Agressionen zu rechtfertigen wird immer die angebliche Notwendigkeit sich zu wehren beschworen.)

      Aus Uris Link:

      „Insofern ist die Formulierung vom „Lager“ und dem „Ausbrüten“ der Gegner ohne Zweifel antisemitisch: einerseits wegen der gewählten Begriffe, die einen Vergleich zum Nationalsozialismus suchen und insofern eine Täter-Opfer-Umkehr vornehmen, andererseits wegen der Grundintention, die Israel die Rolle des mutwilligen und bösartigen Aggressors zuschreibt und dabei nicht nur doppelte Standards anlegt, sondern israelische Politik dämonisiert und nachhaltig zu delegitimieren versucht. Und schließlich wegen der kompletten Enthistorisierung zugunsten einer Weltsicht, die jenseits von kontextuellen Zusammenhängen im Sinn von Ursache und Wirkung ausschließlich subjektiv und moralisch verurteilend agiert, ohne die politische Dimension des Konflikts auch nur anzuerkennen.“

  31. „“Mit Israel – nicht mit den Siedlern”.
    _______________________________________
    Jane die sind aber ein Teil von Israel.“

    @udo Sefiroth – und deshalb sollten sie besser wieder nach Israel.

  32. „Das Arabisch hat kein ” P ” im Alphabet also warum sollten die Araber in einer bestimmten Region sich einen Namen zulegen den sie nicht Aussprechen koennen ?“

    Schön wenn Sie sonst keine Probleme haben – nach meinen Recherchen heißt Palästina für Palestinenser ‚Filastin‘ – (sie erinnern sich sicher an die Philister – die waren schon vor den Juden im Heiligen Land). Wie heißt denn übrigens Deutschland auf hebräisch?

    Aber keine Sorge – ich will ihnen die neue/alte jüdische Heimat nicht madig machen – mir tun nur die Palästinenser leid, die das alles ausbaden mussten, was hier in Europa verbockt wurde – und das bis auf den heutigen Tag.

    Warum um Gottes willen, lässt man sie nicht endlich in ihrem kleinen RestPalästina in Ruhe leben mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt. Die Israelis haben ihren Staat und sollten endlich mal Ruhe und sich damit zufrieden geben. So viele Juden gibts ja auch gar nicht.

    Und über manch drastische Propaganda der Palästinenser brauchen Sie sich nicht wundern – im Gegensatz zu den Israelis, denen es ganz gut geht und für die der Straßenverkehr jedenfalls eine weit größere Bedrohung als der Terror darstellt – kämpfen die Palästinenser tatsächlich und buchstäblich um ihr Überleben und sind dem israelischen Militär und den israelischen Siedlern in ganz unerträglicher Art und Weise hilflos ausgeliefert.

    Das muss aufhören. Und dann können Sie sich gerne in Ihr geliebtes Israel setzen sich einen Heiligenschein ankleben und drei mal am Tag rezitieren, dass Sie die Krone der Schöpfung sind.

    Das stört mich überhaupt nicht.

    Leben – und leben lassen. Schon mal was davon gehört?

    • „mir tun nur die Palästinenser leid, die das alles ausbaden mussten, was hier in Europa verbockt wurde – und das bis auf den heutigen Tag.

      Warum um Gottes willen, lässt man sie nicht endlich in ihrem kleinen RestPalästina in Ruhe leben mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt. “

      und jetzt die traenendruese.. pathetisch…

      J

  33. „Tagebuch bleibt aber eben nur ein Tagebuch egal von wem

    und ist keine Offizielle Politi“

    Schon komisch dass Sie glauben Moshe Sharett würde in seinem persönlichen Tagebuch ‚Propaganda‘ betreiben – ein etwas unpassender Rahmen für Propaganda oder? Ich meine – da hört sie schließlich niemand.

    Sie müssen zugeben, dass das nicht wirklich Sinn macht.

    Dem Tagebuch vertraut man alles an, was man unter Umständen, aus welchen Gründen auch immer laut nicht sagen kann oder möchte – es verfolgt aber keinerlei Zweck der Wirkung nach außen, es ist aber daher und weil es für niemanden als für sich geschrieben ist – umso authentischer und umso wahrhaftiger – wenn es irgendwo keinen Grund gibt zu lügen, dann ist es in einem Tagebuch – ganz bestimmt nicht in der Politik.

    Moshe Sharett offenbart auch durch die Skrupel und Zweifel, die er in seinem Tagebuch festhielt, dass er ein Mann von größerer Integrität war, als zum Beispiel Begin, der ihn mit seinen Expansionsgelüsten und all den inszenierten Scharmützeln um dies zu rechtfertigen schokierte.

    Außerdem – Operation Susannah – die Lavon Affaire – natürlich war das keine ‚offizielle Politik‘ sondern verdeckte Politik – und genau darum geht es hier.

    Die offizielle Rethrok ist das eine – das eigentlich ausschlaggebende sind aber die Handlungen – und die gingen in Israel von nicht wenigen Teilen der maßgeblichen Politiker immer in eine Richtung – Expansion.

    Die Nazis haben ihren Expansionsdrang übrigens auch mit einem Opfermythos gerechtfertigt, sie sahen sich auch als Opfer der WEltgemeinschaft, des Weltjudentums etc., wogegen sie sich ja leider, leider wehren müssten.

    Um Agressionen zu rechtfertigen wird immer die angebliche Notwendigkeit sich zu wehren beschworen.

  34. Tagebuch bleibt aber eben nur ein Tagebuch egal von wem

    und ist keine Offizielle Politik von daher typisch fuer Sie zweifelhafte Quellen zu benutzen nur der Propaganda willen.

  35. @Jane

    (Keine Ahnung – aber Frankreich heißt in Frankreich ja auch nicht Frankreich.)

    hahahahahahaha ja aber die Franzosen haben ein “ F “ im Alphabet

    Das Arabisch hat kein “ P “ im Alphabet also warum sollten die Araber in einer bestimmten Region sich einen Namen zulegen den sie nicht Aussprechen koennen ?

  36. „Wie sprechen die Araber in der Westbank Palestina aus wo es doch gar kein ” P ” im Arabischen Alphabet gibt.“

    Keine Ahnung – aber Frankreich heißt in Frankreich ja auch nicht Frankreich.

    Ich hoffe, Sie haben kein Problem damit.

  37. Heron – es ist ja nicht irgendein Tagebuch – es ist das Tagebuch des Mannes der in den 50ern der Ministerpräsident Israels und später Außenminister war –

    also wenn es einer wissen sollte – dann er.

  38. Dann schickte Allah Adolf Hitler

    „Mitschuld am Holocaust:

    Der amerikanische Historiker Jeffrey Herf untersuchte die Verbindung zwischen Palästinensern und dem Dritten Reich“
    Von Benny Morris

    „Nachdem die Vollversammlung der Vereinten Nationen im November 1947 für die Teilung Palästinas in einen jüdischen und arabischen Staat gestimmt hatte, klagten die palästinensischen Araber, dass man sie für die Sünden anderer „zahlen lasse“: Es seien die Nazis gewesen, die sechs Millionen Juden ermordet hätten, die Weltgemeinschaft aber habe eine Wiedergutmachung durch Vergabe großer Teile Palästinas an die Juden beschlossen – Land, das die Araber einzig und allein als ihres betrachteten.“

    „Doch ihre Verantwortung reicht tiefer und ist direkter. 1933 gratulierte der Führer der palästinensisch-arabischen Nationalbewegung, Haj Amin al-Husseini, Hitler zur Machtergreifung und schrieb, er hoffe, dass nazistische Regierungen überall auf der Welt gedeihen würden. Während des arabischen Aufstands unterstützte Nazi-Deutschland (wie auch das faschistische Italien) die Aufständischen politisch, propagandistisch, offenbar auch mit Geld (und vielleicht einigen Waffen).“

    weiter unter
    http://www.welt.de/welt_print/kultur/literatur/article6035106/Dann-schickte-Allah-Adolf-Hitler.html

  39. @Jane

    orginal Jane
    (Die Quellen – zum einen das Tagebuch von Moshe Sharett)

    Ihre Quelle ist also ein Tagebuch ??

    Jetzt ich bin richtig Beindruckt von ihrer Quelle unglaublichens Wissens.

    Was mich wieder zu der Frage kommen laesst weil Sie ja so ein unglaubliches wissen vom Nahen Osten haben.

    Wie sprechen die Araber in der Westbank Palestina aus wo es doch gar kein “ P “ im Arabischen Alphabet gibt.

    Und wie kommen die Araber in der Region darauf sich einen Namen zu zulegen den sie nicht aussprechen koennen ?

    Da Sie ja eine Nah Ost Expertin sind fuer Arabisch und Hebraeisch Sprache Kultur und Religion koennen Sie mir das bestimmt verraten.

    Oder etwa nicht ?

  40. „(Das Zusammenschlagen von Haken allein zeichnet Nazis nicht aus… sondern wo ihre Idiologie Platz räumend statt-findet.)

    Richtig wie an Hand nachfolgender Beispiele gut zu sehen ist.“

    „If you want to know what Benjamin Netanyahu really thinks about coexisting with Palestinians, Vladimir Jabotinsky’s 1923 article, The Iron Wall (We and the Arabs), is a must read. Benzion Netanyahu, the Israeli Prime Minister’s father, was Jabotinsky’s secretary….

    By the mid-1930s, in spite of cavils re Fascism, Jabotinsky openly orientated towards Italy. In 1934, Mussolini responded by establishing a squadron of Betar, the Revisionist youth group, at his maritime academy.

    …Jabotinsky became Fascism’s defense attorney. He wrote an April 11, 1935 article, “Jews and Fascism: Some Remarks – and a Warning“, for New York’s Jewish Daily Bulletin. Most Jews followed common usage and referred to the fight against Hitler as part of the “anti-Fascist struggle.” Jabotinsky tried to stop that. If Jews saw Hitler as a Fascist, they wouldn’t accept Revisionism’s move towards Mussolini….“

    http://mwcnews.net/focus/analysis/9183-zionist-revisionism.html

    „Brief an New York Times, 4. Dezember 1948
    An die Herausgeber der New York Times

    …Zu den beunruhigsten politischen Phänomenen unserer Zeit gehört das Auftauchen der „Freiheitspartei“ (Tnuat Haherut) im neu geschaffenen Staat Israel. Es ist eine politische Partei, die in ihrer Organisation verwandten Methoden, in ihrer politischen Philosophie und sozialen Anziehungskraft den Nazis und den faschistischen Parteien sehr ähnlich ist. Sie bildete sich aus der Mitgliedschaft und den Nachfolgern der früheren Irgun Zwai Leumi (IZL), einer terroristischen, rechtsradikalen, chauvinistischen Organisation in Palästina…..

    …Bevor irreparabler Schaden durch finanzielle Unterstützung, öffentliche Bekundung zu Gunsten Begins und dem, was in Palästina geschaffen wird, angerichtet wird und bevor der Eindruck entsteht, dass ein großer Teil der USA faschistische Elemente in Israel unterstützt, muss die amerikanische Öffentlichkeit über Begins Vorgeschichte, Ziele und Bewegung informiert werden.

    Die öffentlichen Erklärungen von Begins Partei sind kein Anhaltspunkt für seine aktuelle Eigenart. Heute sprechen sie von Freiheit, Demokratie und Anti-Imperialismus, wobei sie bis vor kurzem offen die Doktrin eines faschistischen Staates predigten. Es sind seine Aktionen, die den wahren Charakter der terroristischen Partei verrät. Aus ihren früheren Aktionen können wir beurteilen, was man von ihr in der Zukunft erwarten kann…..

    http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005057.html#ixzz2K18Ol5WK

    gezeichnet unter anderen zahlreichen jüdischen Intelektuellen – Albert Einstein und Hannah Arendt.

  41. orginal fairness
    (Das Zusammenschlagen von Haken allein zeichnet Nazis nicht aus… sondern wo ihre Idiologie Platz räumend statt-findet.)

    Richtig wie an Hand nachfolgender Beispiele gut zu sehen ist

    Nazi Ideologie bei der Hizbollah

    Hizbollah nazi Salute! http://lamarzulli.wordpress.com/2012/12/26/wwiii-is-coming-soon/hizbollah-nazi-salute/

    Another Picture That Speaks 1,000 Words: Hezbollah Teaches Kids Nazi Salute
    http://www.debbieschlussel.com/2202/another-picture-that-speaks-1000-words-hezbollah-teaches-kids-nazi-salute/

    PALESTINIANS GIVING NAZI STYLE SALUTE AT FATAH CELEBRATION

    Palaestinenser heben den rechten Arm zum Hitler Gruss
    http://www.youtube.com/watch?v=Q4jJ4I9tLDw

  42. „Was ist das Arabischen Maerchen
    Diese Arabische Luegenpropaganda kann man alles locker wiederlegen.“

    Was ich in meinem Beitrag vom 4. Februar alles so auflistete sind keine ARABISCHEN Lügenmärchen.

    Die Quellen – zum einen das Tagebuch von Moshe Sharett, ehemaliger Ministerpräsident und Außenminister Israels. Veröffentlicht wurden seine Tagebücher von seinem Sohn.

    Überarbeitet und herausgegeben wurde eine auf dem Tagebuch basierende Studie von Livia Rokach – Tochter eines prominenten israelischen Politikers.

    Weiterhin Jeff Halper vom Komitee gegen Häuserzerstörung, arbeitete als Professor der Anthropologie an der Universität von Haifa und Bersheeba.

  43. „rueckzug aus sinai, suedlibanon, gaza und einen teil des
    westjordanlandes… sie legen sich auch die landkarten
    zu recht wie es ihnen gerade passt.“

    Ja Jakobo – Sie hatten ja auch kein Recht darauf – sagen Sie blos sie hielten das etwa für einen Akt der ‚Großzügigkeit‘ – aber Rückzug aus Teilen der West-Bank??? Sie meinen diese lächerliche Selbstverwaltung, die man einigen palästinensischen Stadten zugestanden hat?

    Und Gaza ist und gilt ununterbrochen auch weiterhin als besetzt – was daran liegt, dass sich Israel auch schon im Jahr 2005 so umfassende Kontrollrechte und militärische Präsenz in Luft, Wasser und das ‚Vorrecht‘ militärischer Einmärsche zu jeder Zeit – auch präventiv vorbehalten hat, weiterhin die Kontrolle des Personen- Warenverkehrs, der Währung und des Personenstandsregisters, dass von einem ‚Abzug‘ keine Rede sein konnte.

    Deshalb stimmt auch hier die Eigenwahrnehmung der Zeloten nie und zu keiner Ziet mit der Rechtsauffassung sämtlicher Länder dieser Welt überein.

    http://www.youtube.com/watch?v=KYEjDR6Xpqo

    Hier übrigens der originale sogenannte ‚Abzugsplan‘ direkt vom israelischen Regierungsserver aus dem Jahr 2004 – da kann man sich selbst ein Bild davon machen – dass es kein Ende der Besatzung gab – nur einen Abzug von 8000 Siedlern.

    http://www.mfa.gov.il/MFA/Peace+Process/Guide+to+the+Peace+Process/Israeli+Disengagement+Plan+20-Jan-2005.htm

  44. Heron

    Nationalsozialismus ( Nazis) ist/sind nicht nur auf Deutschland beschränkt; Beispiel Ku-Kluxklan, Nazis in Amerika, Nazis in Belgien und Holland, in Schweden, in Norwegen, in… ja in.. wollen wir doch nicht wirklich annehmen? Oder Heron, oder?? Das Zusammenschlagen von Haken allein zeichnet Nazis nicht aus… sondern wo ihre Idiologie Platz räumend statt-findet.

  45. Jane haben Sie schon darueber nachgedacht wie die Palestinenser auf Arabisch Palestina sagen wo es doch gar kein “ P “ im arabische Alphabet gibt ?

    Stellt sich die Fragen warum die sogenannten Araber in Palestina sich einen Namen zulegen den sie gar nicht aussprechen koennen.

    Sie als Expertin Arabischer Geschichte im Nahen Osten koennen das bestimmt beantworten.

    Oder haben Sie nichts im Internet dazu gefunden was sie abschreiben oder Kopieren koennen?

  46. Was ist das Arabischen Maerchen

    Diese Arabische Luegenpropaganda kann man alles locker wiederlegen.

    Und immer die gleichen Luegen Maerchen, seit 2000 Jahren machen die Antisemiten und Judenhasser nichts anderes als die Juden zu verunglimpfen zu Erpressen und Auszurauben zu anderen Religionen zu zwingen und zu Ermorden.

    Heute gibt es eine Juedische Armee also muessen die Judenhasser jeden Tag neue Maerchen erfinden um Israel zu Deffamieren.

  47. „jetzt beleidigen sie nasser aber und stellst ihn als idioten dar Nasser hatte den sinai remilitarisiert, die strasse von tirana gespert“

    Ja sicher – die arabischen Nachbarn fürchteten sich vor israelischen Angriffen und das nicht ohne Grund. Vor und nach dem Krieg von 1948 fürchteten Araber (und Briten) vor allem, die zionistische Bewegung könnte den von Palästina abgetrennten jüdischen Staat als Sprungbrett zur weiteren Expansion nutzen.

    Es gab ja auch genügend solcher Aussagen israelischer Politiker und das ist es ja auch, was der israelische Staat bis heute ungebrochen tut – obwohl es völkerrechtswidrig ist.

    Die Ägypter wollten sich von den Kolonialmächten befreien und das ist ja auch ihr gutes Recht.

    Israel versuchte das schon im Vorfeld zu sabotieren indem es Terrorakte gegen amerikanische Einrichtungen unter falscher Falgge ausübte um diese den Ägyptern in die Schuhe zu schieben. Die Sache flog aber auf und ging als Lavon-Affaire in die Geschichte ein.

    Wenn sich Israel mit den Kolonialmächten verbündet und die Souveränität Ägyptens sabotiert muss es sich ja nicht wundern, dass es mit Ägypten nicht in friedlicher Nachbarschaft leben kann.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Lavon-Aff%C3%A4re

    Auch hinsichtlich der Fedajin lässt man gerne unter den Tisch fallen, wie viele Araber die zurück in ihre Häuser wollten israelische Soldaten zuvor umgebracht hatten.

    Erschwerend für die Muslime kam hinzu, dass Israel auch mit Ägpyten verbindlichen Grenzabkommen aus dem Weg ging.

    Die Morde an arabischen Heimkehrern führten dazu, dass diese sich auch bewaffneten und eben auch zurückschlugen.

    Über die Fedajin hatten die arabischen STaaten keinerlei Kontrolle.

    „Noch kurz vor der Errichtung des Staates, 1947, hatte Ben Gurion öffentlich erklärt, dass Israel den Teilungsplan der Vereinten Nationen akzeptiere. Dennoch betonte er, dass Israel „nicht ein jüdischer Staat in Palästina, sondern Palästina ein jüdischer Staat“ werden müsse – durch militärische Überlegenheit. Im Januar 1948 schrieb er: „Die Weisheit Israels ist die Weisheit, Kriege zu führen und nichts anderes“. Dementsprechend handelte er und provozierte auch nach der erfolgreichen Staatserrichtung gezielt eine Reihe von mörderischen militärischen Aktionen, die oft in Israel und in der ganzen Welt Erschütterung auslösten. Eine dieser Aktionen. fand z.B. 1953 in einem Dorf namens Kibya statt, wo als angebliche Racheaktion für eine ermordete jüdische Frau und ihre zwei Kinder Dutzende von Häusern zerstört und etwa 60 Frauen, Kinder und Männer ermordet wurden. Die öffentliche Empörung veranlasste damals Ben Gurion, als Ministerpräsident zurückzutreten.“

    Die Haltung Israels war stets zweideutig. Zum einen setzte man die ablehnende Haltung der Araber mit der Weigerung gleich, die Existenz des jüdischen Staats anzuerkennen, was eine ständige Gefährdung der Sicherheit Israels und seiner Bewohner bedeute. Zum anderen war das zionistische Expansionsprogramm noch nicht vollendet, und die israelische Regierung konnte die Unklarheiten in den Waffenstillstandsabkommen dazu nutzen, vor Ort neue Fakten zu schaffen.

    Moshe Sharett wollte zu verbindlichen Grenzabkommen mit Ägypten kommen, was die Lage an der israelisch-ägyptischen Grenze hätte beruhigen können.

    Moshe Dayan wollte davon nichts wissen:

    „„Solche Garantien könnten Israel die Hände binden. Die Vergeltungsschläge sind unser Lebensnerv. Sie helfen uns, in der Bevölkerung und der Armee eine hohe Spannung aufrecht zu erhalten….um junge Männer in den Negev zu bringen, müssen wir hinausschreien, dass sie in Gefahr sind.“ (26.5.1955. S.1021)

    Am 11. Oktober 1953 wurde Sharett, als Außenminister und zukünftiger Premier, vom Staatpräsidenten Ben Zvi empfangen. Über diesen Empfang schreibt er erschüttert:

    „Wie gewöhnlich warf Ben Zvi einige Fragenkomplexe begeistert auf, <b< die keinen Sinn ergeben, wie z.B., ob wir eine Chance hätten, den Sinai zu erobern, und wie wundervoll es doch wäre, wenn die Ägypter eine Offensive begännen, die wir niederschlagen und mit einer Invasion dieser Wüste beantworten könnten. Er war sehr enttäuscht, als ich ihm sagte, daß die Ägypter keinerlei Neigung erkennen ließen, durch eine internationale Provokation ihrerseits uns diese Besetzung leicht zu machen“ (11.10.1953; Seite 27)….

    http://www.monde-diplomatique.de/pm/2000/05/12/a0027.text.name,ask1EVBcw.n,6

    All diese Aufzählungen über die angeblichen Bedrohungen durch israelische Nachbarn lassen außer Acht, dass die Israelis alles taten um eine friedliche Entwicklung zu vermeiden und Konflikte zu provozieren, da sie schon damals die Absicht hatten ihr Territorium zu erweitern und Wasserressourcen an sich zu ziehen.

    „Israel hatte in den 1950er Jahren mit dem Bau einer nationalen Wasserleitung (National Water Carrier) begonnen, die das Wasser des oberen Jordans in die Negev-Wüste umleiten sollte. Als Reaktion darauf beschloss die Arabische Liga 1964, die in Syrien entspringenden Quellflüsse des Jordans umzuleiten, die Versorgungslage in Israel hätte sich damit verschlechtert. Mehrmals bombardierten israelische Streitkräfte daraufhin die Baustelle ― mit Erfolg: 1966 wurde das Projekt abgebrochen. Im „Sechs-Tage-Krieg“ 1967 besetzte Israel schließlich die wasserreichen Golanhöhen und das Westjordanland auch deshalb, um die Kontrolle über die Wasservorkommen zu sichern. “

    http://www.wissen.de/konfliktstoff-wasser

    1954 überfiel Sharon das Dorf Kyiba und brachte 60 Zivilsten um.

    Israel suchte seit seiner Gründung den Konflikt, aber natürlich hat es das nicht so der Welt und auch nicht der eigenen Bevölkerung verkauft – aber die Führungsriege, die sich größtenteils aus ambitionierten Militärs zusammensetzte, nicht selten solche, die sich zuvor terroristisch betätigt hatten, suchten nach Weten ihre expansive Strategie in die Tat umzusetzen – daher ging damals Israel konstruktiven Abkommen genauso aus dem Weg, wie es da bis heute tut.

    So schrieb der damalige Ministerpräsident Moshe Sharett 1953 in sein Tagebuch:

    „Erstens betrachtet die Armee die jetzige Grenze mit Jordanien als absolut inakzeptabel. Zweitens plant die Armee einen Krieg, um den Rest des Westens von Eretz Israel zu besetzen.“

    Angriffspläne existieren nicht nur gegen Ägypten. Am 25. Februar 1954 lesen wir bei Sharett über Syrien: „Nach dem Essen nahm mich Lavon (damals Verteidigungsminister und ein Anhänger von Ben Gurion – R.M.) zur Seite und versuchte, mich zu überreden: Dies ist der richtige Moment zu handeln – der Zeitpunkt, vorwärts zu marschieren und syrische Grenzpositionen jenseits der entmilitarisierten Zone zu besetzen. Syrien ist am Zerfallen. Ein Staat, mit dem wir ein Waffenstillstandsabkommen geschlossen haben, existiert nicht mehr. Seine Regierung ist im Begriff, gestürzt zu werden. Keine andere Macht ist in Sicht, bis auf den Irak, der in Syrien einmarschieren könnte. Eine historische Gelegenheit, die wir nicht vorübergehen lassen sollten. … – Ich zögerte, einen solchen Blitz-Plan zu billigen, und sah uns am Rande des Abgrundes, eines katastrophalen Abenteuers. Ich fragte, ob er vorschlage, sofort zu handeln, und war schockiert, als mir klar wurde, dass er es tat.“

    Doch dieser „Blitz-Plan“ wird von Sharett nicht gebilligt. Am 12. Dezember 1954 überrascht ihn stattdessen die Entführung eines syrischen Zivilflugzeuges nach Israel…..Was mich schockiert, ist die Engstirnigkeit und Kurzsichtigkeit unserer militärischen Führer. Sie scheinen anzunehmen, dass sich der Staat Israel auf dem Gebiet der internationalen Beziehungen nach den Gesetzen des Dschungels benehmen darf – oder sogar muss.“

    http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-gesetze-des-dschungels

    Anfang 1954 reifen in der Umgebung von Ben Gurion Pläne, den Libanon zu destabilisieren, um dort einen christlich-maronitischen Staat zu schaffen, der sich als treuer Vasall der Israelis versteht

    Israel verhält sich seit seiner Gründung nach dem Gesetz des Djungels und stellt eine konstante Bedrohung für seine Nachbarn dar.

    Diese stellten aber keine Bedrohung für Israel dar, dass den Konflikt bis heute am Leben erhält um sich Spielraum für weitere Gebietsgewinne zu erhalten.

    1949 erklärte Syriens Staatsoberhaupt Husni Zaim offen seine Bereitschaft, der erst arabische Regierungschef zu sein, der einen Friedensvertrag mit Israel abschließt – ebenso sei er bereit, die Hälfte der palästinensischen Flüchtlinge in Syrien anzusiedeln. Er bot wiederholt an, sich mit Ben Gurion zu treffen, der aber standhaft ablehnte.

    1952 – 1953 wurden extensive Verhandlungen mit der syrischen Regierung Adib Shishaklis geführt, einem proamerikanischen Regierungschef, der eine Einigung mit Israel anstrebte. Diese Gespräche scheiterten, weil Israel auf der alleinigen Kontrolle über den See Genezareth, den Huleh-See und den Jordan bestand.

    Gamal Nassers wiederholtes Angebot, mit Ben Gurion Friedensgespräche zu beginnen, bald nach der Revolution von 1952, endete schließlich mit der Ablehnung durch Ben Gurions Nachfolger Moshe Sharet, den Prozess fortzusetzen, und mit einem verheerenden israelischen Angriff (unter der Leitung von Ariel Sharon) auf eine ägyptische Militärbasis in Gaza.

    In einem Telgramm an Moshe Sharet umriss Ben Gurion in einfachen Worten die israelische Politik für die weitere Zukunft, wie sie im Wesentlichen bis heute gilt: „Israel wird keine Gespräche führen über einen Frieden, der mit irgendwelchen territorialen Konzessionen verbunden ist. Die Nachbarstaaten verdienen nicht eine Handbreit israelischen Boden… Wir sind bereit für Frieden gegen Frieden.“ Im Juli 1949 sagte er einem amerikanischen Journalisten: „Ich habe es nicht eilig, ich kann zehn Jahre warten. Wir stehen überhaupt nicht unter Druck.“ Nichtsdestoweniger tauchte in dieser Periode das Bild der arabischen Führer als störrische Feinde auf, das von Israel so bedacht gezeichnet wurde und einen solch wirkungsvollen Teil im israelischen Gedankengebüude darstellt. Benni Morris (1999, S.268) fasst dies kurz und bündig zusammen:
    Jahrzehntelang belog Ben Gurion – und ebenso nachfolgende Regierungen – die israelischen Öffentlichkeit über die Friedensbemühungen nach 1948 und über das arabische Interesse an einem Übereinkommen.

    http://www.palaestina-heute.de/uber_uns/Was_wir_gefragt_werden/Warum_keine_Anerkennung_Israel/warum_keine_anerkennung_israel.html

    • „Ja sicher – die arabischen Nachbarn fürchteten sich vor israelischen Angriffen und das nicht ohne Grund. “

      das ist auch gut so.

      „was der israelische Staat bis heute ungebrochen tut“

      rueckzug aus sinai, suedlibanon, gaza und einen teil des
      westjordanlandes… sie legen sich auch die landkarten
      zu recht wie es ihnen gerade passt.

      den gespraechen ueber deutschland als waffenlieferant
      sind sie auch gerne aus dem weg gegangen lieber ueber israel
      reden, nicht wahr?

      J

  48. @Jane

    (Mit Israel – nicht mit den Siedlern.)

    Ach desswegen auch die Terroranschlaege der Palaraber in Tel Aviv und die Raketen Angriffe auf Israelische Staedte weil das fuer die Palaraber alles Siedler sind.

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