Ein Journalist in Nöten

Jakob Augstein und sein Israel-Komplex…

Von Matthias Küntzel

Einige von Ihnen werden sich noch an die Rede Martin Walsers in der Frankfurter Paulskirche von Herbst 1998 erinnern, in der er gegen „Auschwitz“ als „Moralkeule“ vom Leder zog. 1.200 Zuhörer erhoben sich damals zu standing ovations. Nur einer blieb sitzen und sprach von „geistiger Brandstiftung“: Ignaz Bubis, der damalige Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland. Wochenlang stand Bubis mit seiner Kritik allein. Heute gilt als sicher, dass Bubis damals im Recht war, die Masse der Claqueure hingegen nicht.[01]

Seit Anfang dieses Jahres erheben sich erneut einige Tausende, um den Positionen Jakob Augsteins Beifall zu spenden oder sie doch zumindest gegen die Vorhaltungen des Simon-Wiesenthal-Zentrums (SWZ) zu verteidigen.

Das SWZ veröffentlicht jährlich eine Liste mit den zehn gravierendsten Äußerungen des Antisemitismus bzw. Anti-Israelismus. In seiner Liste für 2012 führte es auf dem vorletzten Platz Zitate des Journalisten Jakob Augstein auf.[02] In Deutschland galten aber nicht die inkriminierten Äußerungen Augsteins als Skandal, sondern deren Zitierung auf der Negativliste des SWZ.

„Die Zitate aus Texten von Augstein, die das Simon-Wiesenthal-Zentrum als Belege einer angeblich antisemitischen Haltung des Autors anführt, spiegelten Kritik, aber keine Hetze wider“, heißt es exemplarisch in der Solidaritätserklärung des Deutschen Journalisten-Verbands. „Es sei die Aufgabe von Journalistinnen und Journalisten, kritisch zu berichten. Das schließe die israelische Politik mit ein.“[03]

Wer genauer hinschaut, stellt aber fest, dass bei Augstein von „kritischer Israel-Berichterstattung“ keine Rede sein kann. In sechs Spiegel-Online-Kommentaren über Israel, die Jakob Augstein zwischen September 2011 und November 2012 veröffentlichte, tritt der Antisemitismus derart offen zutage, dass es schmerzt.[04]

Schatten der Geschichte

„Wenn Jerusalem anruft, beugt sich Berlin dessen Willen“, behauptet Jakob Augstein (3) und bringt damit nicht nur jüdische Strippenzieher ins Spiel, die „unsere“ Politik klammheimlich bestimmen. Gleichzeitig wird mit dem Verb „sich beugen“ auch das aus der Weimarer Zeit berüchtigte Bild des „Erfüllungspolitikers“ evoziert: Der Jude kommandiert, der Deutsche kuscht.

Das ist nicht, wie Augstein seine Spiegel-Rubriken überschreibt, „Im Zweifel links“, sondern „Im Zweifel rechtsradikal“; ein Slogan, der weniger einem Möllemann, als einem Jörg Haider eingefallen wäre, eine Hetze, wie sie ansonsten Mahmoud Ahmadinejad formuliert.

Ein einziges Mal habe sich die Bundesregierung nicht gefügt, sondern „kurz versucht, von den Israelis so etwas wie eine Gegenleistung für die deutsche Großzügigkeit zu erlangen“, behauptet Augstein. Und was geschah? „Als die Israelis mit dem Lachen fertig waren, haben sie die palästinensischen Steuergelder freigegeben. Das wars.“ (3)

Mit dem nicht enden wollenden „Lachen“ israelischer Regierungspolitiker beschreibt Augstein keine Realität. Er lässt uns stattdessen an seiner Phantasie teilhaben; einer Phantasie, die um infame lachende Juden und ausgelachte Deutsche kreist.

In Augsteins Hyme auf das berüchtigte Israel-Gedicht von Günter Grass[05] taucht jene Phantasievorstellung wieder auf – jetzt aber unter einem umgekehrten Aspekt. Die Zeilen von Grass, begeistert sich Augstein,

„bezeichnen eine Zäsur. Es ist dieser eine Satz, hinter den wir künftig nicht mehr zurückkommen: ,Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden.‘ Dieser Satz hat einen Aufschrei ausgelöst. Weil er richtig ist. Und weil ein Deutscher ihn sagt, ein Schriftsteller, ein Nobelpreisträger, weil Günter Grass ihn sagt. Darin liegt ein Einschnitt. Dafür muss man Grass danken. Er hat es auf sich genommen, diesen Satz für uns alle auszusprechen.“ (2)

Wir sehen hier, wie wichtig es für ihn ist, dass gerade „ein Deutscher“ Israel zum potentiellen Welt-Brandstifter erklärt. Hierin liegt für Augstein der eigentliche Einschnitt, die eigentliche Zäsur und das Moment, hinter das „wir künftig nicht mehr zurückkommen“ dürfen.

Mehr noch. Augstein macht aus seinem Wunsch nach einer Revision der deutschen Israelpolitik keinen Hehl. „Es muss uns endlich einer aus dem Schatten der Worte Angela Merkels holen“ (2), insistiert er in seinem Kommentar mit Bezug auf die Rede, die die Bundeskanzlerin am 18. März 2008 vor der Knesset hielt – eine Rede, in der Angela Merkel von der „immerwährenden Verantwortung für die moralische Katastrophe in der deutschen Geschichte“, der Shoah also, sprach und von der „besonderen historischen Verantwortung Deutschlands für die Sicherheit Israels.“[06] Augstein will „endlich“ den Schatten jener Worte, d.h. den Schatten des Holocaust verlassen und von der Last der deutschen Geschichte erlöst werden. Es gehe heute „nicht um die Geschichte Deutschlands. Sondern um die Gegenwart der Welt.“ (2) – zwei Dinge, die der Autor fein säuberlich getrennt wissen will.

Natürlich darf ein Jakob Augstein für den Schlussstrich unter die Vergangenheit plädieren. Niemand will ihn zensieren. Allerdings sollte er sich dann über den Vorwurf, er bediene Momente des sekundären Antisemitismus, nicht beschweren.

Verschwörungsphantasien

Verschwörungstheorien stehen im Zentrum des modernen Antisemitismus, wie die „Protokolle der Weisen von Zion“, Hitlers Leitfaden für den Holocaust, beweisen. Die „Juden“, heißt es darin, werden, „sobald ein nichtjüdischer Staat es wagt, [ihnen] Widerstand zu leisten, … den Weltkrieg entfesseln.“[07] Es war Günter Grass, der als erster prominenter Deutscher diese Phantasie erneut popularisierte und mit seinem manierierten Ton versah: „Warum sage ich erst jetzt, gealtert und mit letzter Tinte: Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden? Weil gesagt werden muss, was morgen schon zu spät sein könnte.“

Es ist kein Zufall, dass Jakob Augstein das Wort vom jüdischen Weltfriedenssaboteur besonders gut gefiel. Immer wieder taucht bei ihm das Phantasma jüdischer Allmacht auf. So gehört seine Behauptung, dass „die Regierung Netanjahu die ganze Welt am Gängelband (führt)“(2) in die Kategorie jener Phantasien, deren geistige Vorlage die „Protokolle“ sind.

Schon Mahmoud Ahmadinejad hatte 2007 ohne die Spur eines Beweises darauf insistierte, dass die dänischen Mohammed-Karikaturen von Israel initiiert worden seien. Fünf Jahre später spekulierte Jakob, dass auch das Mohammed-Video, das im Herbst 2012 antiwestliche Ausschreitungen provozierte, von Israel initiiert worden sei – wobei auch er anstelle von Beweisen suggestive Anspielungen und Assoziationen präsentiert.

„Kann man sich vorstellen“, raunt Augstein „dass der kriminelle Kopte [und Urheber des Videos] in anderem als im eigenen Auftrag handelte?“ (4) und bringt die „israelische Regierung“ gleich mit ins Spiel. „Wem nützt solche Gewalt?“, müsse nämlich fragen, wer wissen wolle, wer hinter dem Anschlag auf den amerikanischen Botschafter in Bengasi steckt. Sie nützt „den US-Republikanern und der israelischen Regierung“, flüstert uns Jakob Augstein zu. (4)

Wusste die CDU-Vizevorsitzende Julia Klöckner von diesen Passagen, als sie Augstein mit den Worten: „Wenn jemand in einer freien Gesellschaft Regierungen kritisiert, ist das sein gutes Recht“ gegen den Vorwurf des Antisemitismus in Schutz nahm?[08]

Anti-Israelismus

44 Prozent der in Deutschland Befragten stimmten 2004 der Aussage: „Bei der Politik, die Israel macht, kann ich gut verstehen, dass man etwas gegen Juden hat“ zu. Augsteins Kommentare tragen dazu bei, diesen Prozentsatz zu erhöhen. Seine Israeldarstellung ist von antisemitischen Stereotypen geprägt, etwa wenn er die israelische Politik in einem einzigen Kommentar (5) gleich viermal mit dem „Gesetz der Rache“ in Verbindung bringt; wenn er den israelischen Streitkräften die gezielte Tötung von Kindern unterstellt („Ein 13-jähriger palästinensischer Junge soll vor einer Woche beim Fußballspielen von einem israelischen Helikopter aus erschossen worden sein.“) oder wenn er den Gaza-Streifen mit einem KZ assoziiert („1,7 Menschen hausen da, zusammengepfercht. … Gaza ist ein Gefängnis. Ein Lager.“)

Es ist eben nicht so, dass sich Augstein „kritisch mit der israelischen Politik beschäftigt“, wie der Digitalchef des SPIEGEL, Mathias Müller von Blumencron, schreibt.[09] Sondern Augstein unterstellt, dass Israel „an Frieden … kein Interesse“ (5) hat und akzeptiert anschließend nur noch das, was in dieses Wahrnehmungsmuster passt.

Weil Israel keinen Frieden will, „brütet“ es sich in Gaza „seine eigenen Gegner aus“ (5); weil Israel keinen Frieden will, „will (es) gar nicht beweisen, … dass Iran eine Bombe baut“ (2); weil Israel keinen Frieden will, setzt es seit 44 Jahren seine Interessen „ohne Rücksicht auf die Verhältnismäßigkeit der Mittel“ durch (1); weil Israel keinen Frieden will, gehe eine „nukleare Bedrohung, … von Israel für den Nahen Osten aus.“ (3)

Keine dieser Behauptungen ist belegt, eine ist absurder und verleumderischer als die andere. Gleichzeitig wird der regionale Kontext, den jeder Politiker in Israel stets zu gegenwärtigen hat, so gut wie vollständig ignoriert.

Wenn die SPIEGEL-Redaktion erklärt, sie sei bei ihrem Versuch „heraus(zu)finden, warum Augstein auf der Liste gelandet war, … gescheitert“[10], stellt sie sich nicht nur ein einzigartiges Armutszeugnis aus. Das Eingeständnis „spiegelt“ zugleich, wie es um den Anti-Antisemitismus in Deutschland steht.

Ende des letzten Jahres zeigte sich Jakob Augstein unempfänglich für Kritik. „Früher war es eine Schande, für einen Antisemiten gehalten zu werden“, erklärte er im November 2012. „Inzwischen muss man solchen Vorwurf nicht mehr ernst nehmen.“(6) Es ist dem Simon-Wiesenthal-Zentrum zu verdanken, dass es nunmehr die Möglichkeit einer Debatte über Antisemitismus und Journalismus gibt.

Bislang wurde diese Chance jedoch vertan. Dies mag zum Teil auch daran liegen, dass es viele Berufskollegen Augsteins für klüger halten, sich mit ihm nicht anzulegen, um keine Berufskarrieren zu verbauen. Immerhin verfügt der „smarte Dauerhetzer aus Deutschlands Top-Medien“[11] über 24 Prozent der Anteile des SPIEGEL-Verlages. Das karrieristische Motiv reicht als Erklärung aber nicht aus.

Die Debatte

Warum formiert sich seit Anfang Januar eine publizistische Wagenburg, um die Kritik des Wiesenthal-Zentrums ebenso ungeprüft wie unreflektiert zurückzuschlagen?

Einen Hinweis liefert die Augstein-Solidarisierung des FAZ-Journalisten Nils Minkmar, mit dessen Intervention die Debatte begann. Dem SWZ sei „ein schwerer intellektueller und strategischer Fehler“ unterlaufen, doziert der neue Feuilletonchef der FAZ. Offenkundig gefiel er sich in der Rolle, dem SWZ Ratschläge erteilen und über dessen Strategie befinden zu dürfen.[12]

Augsteins Reaktion auf seine Listung war nicht weniger verstiegen: Er zolle dem SWZ für dessen Kampf gegen den Antisemitismus zwar seinen Respekt. „Umso betrüblicher“ sei es, fuhr er fort, „wenn dieser Kampf geschwächt wird. Das ist zwangsläufig der Fall, wenn kritischer Journalismus als rassistisch oder antisemitisch diffamiert wird.“[13]

Unverblümt narzisstisch schwingt sich hier der Angeklagte, noch bevor der (Diskussions-)prozess begonnen hat, zum Richter über seine Ankläger auf. Von Innehalten, Nachdenken, Selbstreflektieren, Debattieren keine Spur. Da können die alten Juden vom Simon-Wiesenthal-Zentrum sagen, was sie wollen: Der junge Augstein weiß allemal viel besser, was den Kampf gegen den Antisemitismus schwächt und was ihm nutzt.

Wir deutsche Achtundsechziger und Nach-Achtundsechziger, geben Minkmar und Augstein mit diesen Anmaßungen zu verstehen, sind Weltmeister, wenn es um die Auseinandersetzung mit Deutschlands Vergangenheit geht. Wir müssen uns beim Thema Antisemitismus von niemandem belehren lassen und lassen uns auch von niemandem belehren!

Die meisten Teilnehmer dieser Debatte sind offenbar nicht nur deshalb eingeschnappt, weil „einer von uns“ auf die SWZ-Liste kam. Sondern sie reagieren auch deshalb so selbstgerecht, weil die Listung des SWZ das hochgezüchtete Selbstbild von der allumfassenden Antisemitismuskompetenz der Nach-Achtundsechziger-Generation demoliert.

Dabei ist es gerade um diese Kompetenz eher dürftig bestellt. „Die Intellektuellen dieser Republik“, kritisiert Henryk Broder, „die sonst jedem Zeitgeist auf der Spur sind, klammen sich an einen Begriff von Antisemitismus, der so alt und verstaubt ist, wie eine mechanische Schreibmaschine aus der Dreißigerjahren des zwanzigsten Jahrhunderts. … Sie weigern sich einzusehen, dass auch den Antisemitismus mit der Zeit geht, dass er ein dynamisches und kein statisches Problem ist, dass er sich laufend ändert.“[14]

Die Frage, was die ägyptischen Muslimbrüder (Platz 1 der SWZ-Liste), das iranische Regime (Platz 2) und der deutsche Verleger Jakob Augstein (Platz 9) gemeinsam haben, stellt sich in der Tat nur für jene, die von den Wandlungen des Antisemitismus nichts wissen. Für die übrigen ist die Antwort leicht: Der gemeinsame Angriffspunkt von Morsi, Ahmadinejad und Augstein ist Israel, wobei dieser Angriff in der Form einer Zangenbewegung verläuft.

Am einen Ende dieser Zange sammeln sich die Islamisten, die den jüdischen Staat aus religiösen Motiven auslöschen wollen und heute schon prophezeien, dass er in zehn Jahren nicht mehr existiert. Am anderen Ende der Zange tummeln sich westliche Intellektuelle, die wie Jakob Augstein den Auslöschungsfuror der Islamisten in den westlichen Gesellschaften flankieren, indem sie Israel dämonisieren, dessen Todfeinde aber in Schutz nehmen.

Wie dies geht, demonstrierte Jakob Augstein in einer Talkshow, die Günther Jauch im April 2012 zum Thema „Der Blechtrommler – was ist dran an Grass‘ Israel-Kritik?“ veranstaltete. „Israel ist eine größere Bedrohung für den Weltfrieden als Iran“ rief Augstein bei dieser Gelegenheit dem Fernsehpublikum zu – Lüge Nummer 1. Teheran hingegen, fuhr Augstein fort, habe Israels Vernichtung niemals angedroht, diese Behauptung beruhe auf einem „Übersetzungsfehler“ – Lüge Nummer 2.[15]

Augstein erhielt in dieser Fernseh-Debatte den mit Abstand meisten Applaus. Kein Wunder! Dass ein antisemitisch angehauchter Anti-Israelismus in der deutschen Bevölkerung mehrheitsfähig ist, ist durch zahllose Umfragen bewiesen. Bisher existiert jedoch zwischen diesem Massenbewusstsein und der historisch begründeten Israel-Haltung der deutschen Eliten eine sorgsam gehütete Kluft.

Jakob Augstein möchte diese Kluft so schnell wie möglich schließen. Auch deshalb soll mithilfe der laufenden Debatte die Antisemitismus-Latte derart hoch gelegt werden, dass er mit seinen als „Israel-Kritik“ daherkommenden Tiraden bequem darunter durch laufen kann.

Sollte es ihm gelingen, aus der Auseinandersetzung mit dem Simon-Wiesenthal-Zentrum als „moralischer Sieger“ herauszugehen, hätte er nicht nur einen Gutteil dieses Ziels erreicht. Er hätte zugleich demonstriert, dass es „heute schlimmer (ist), jemanden einen Antisemiten zu nennen, als einer zu sein.“[16]

Ich glaube nicht, dass es soweit kommt. Was die internationale Antisemitismusforschung in den letzten Jahrzehnten zu Tage gefördert hat, lässt sich für ein paar Tage unter den Teppich kehren – auf Dauer aber nicht. Wenn die Affekte dieser Debatte abgeklungen und die Pulverschwaden verraucht sein werden, wird sich die Berechtigung der Kritik des Wiesenthal-Zentrums ebenso unzweifelhaft erweisen, wie sich die Bubis-Kritik des Jahres 1998 im Nachhinein als berechtigt erwies.

Am 11. Januar 2013 auf www.matthiaskuentzel.de veröffentlicht.

  1. Siehe hierzu: http://www.matthiaskuentzel.de/contents/normalitaet-und-wahn []
  2. http://www.wiesenthal.com/atf/cf/%7B54d385e6-f1b9-4e9f-8e94-890c3e6dd277%7D/TT_2012_3.PDF Das SWZ hat keine Liste der schlimmsten Antisemiten angefertigt, wie es in der deutschen Debatte fälschlich hieß. []
  3. http://www.djv.de/startseite/profil/der-djv/pressebereich-info-download/pressemitteilungen/detail/article/israel-kritik-erlaubt.html []
  4. Die nachfolgenden Zitate Jakob Augsteins stammen aus den folgenden Spiegel-Online-Kommentaren: (1) „Israels verpasste Chance“ vom 15. September 2011; (2) „Es musste gesagt werden“ vom 6. April 2012; (3) „Die deutsche Atom-Lüge“ vom 4. Juni 2012; (4) „Wem nützt die Gewalt?“ vom 17. September 2012; (5) „Gesetz der Rache“ vom 19. November 2012 und (6) „Überall Antisemiten“ vom 26. November 2012. Während der Kommentar „Wem nützt die Gewalt?“ die Politik der gegenwärtigen israelischen Regierung interpretiert, behandeln die übrigen Kommentare „Israel“ allgemein. Die SWZ—Liste zitiert aus den Kommentaren 2, 4 und 5. []
  5. http://www.sueddeutsche.de/kultur/gedicht-zum-konflikt-zwischen-israel-und-iran-was-gesagt-werden-muss-1.1325809 . []
  6. http://www.faz.net/aktuell/politik/bundeskanzlerin-merkel-vor-der-knesset-mit-immerwaehrender-verantwortung-und-vertrauen-1511363.html []
  7. „Siebte Sitzung“, Absatz 3 der „Protokolle“, Jeffrey L. Sammons, (Hg.), Die Protokolle der Weisen von Zion. Die Grundlage des modernen Antisemitismus – eine Fälschung. Text und Kommentar. Göttingen 2001, S. 53. []
  8. Gysi und Klöckner verteidigen Augstein gegen Antisemitismus-Vorwurf, in: Spiegel-Online, 3. Januar 2013. []
  9. Zentralrat der Juden verteidigt Jakob Augstein, in: www.tagesschau.de, 4. Januar 2013. []
  10. Clemens Höges, „Nicht im selben Zimmer“, in: Spiegel-Online, 7. Januar 2013. []
  11. Rainer Trampert, Die große Heimsuchung, in: Jungle World, 10. Januar 2013. []
  12. Nils Minkmar, Eine offene Gesellschaft. Warum Jakob Augstein kein Antisemit ist, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2. Januar 2013. []
  13. http://www.heise.de/tp/blogs/6/153463 []
  14. Henryk M. Broder, Die modernen Antisemiten argumentieren subtil, in: Die Welt, 8. Januar 2013. []
  15. Philipp Peyman Engel, Noch’n Gedicht. Grass-Debatte bei Günther Jauch, in: Jüdische Allgemeine, 16. April 2012. []
  16. Josef Joffe, Antisemitismus-Knüppel, in: DIE ZEIT, 10. Januar 2013. []

112 Kommentare zu “Ein Journalist in Nöten

  1. Antisemiten sollen nicht ruhig schlafen koennen

    Wiesenthal-Zentrum legt gegen Jakob Augstein nach

    „Rabbi Abraham Cooper lässt dem Publizisten Jakob Augstein keine Ruhe: Der Vize-Direktor des Simon-Wiesenthal-Zentrums nennt ihn erstmals „einen Antisemiten“, der den Juden eine Erklärung schulde.“

    „Der Vize-Direktor des Simon-Wiesenthal-Zentrums, Rabbi Abraham Cooper, hat die Antisemitismus-Vorwürfe gegen den Publizisten Jakob Augstein bekräftigt. Eigentlich sei es dem Zentrum nicht darum gegangen, ihn als Person zu brandmarken, sagte Cooper am Donnerstag in Berlin.“

    „Vielmehr sollte auf den in seinen Texten vermittelten Antisemitismus als Phänomen aufmerksam gemacht werden. Inzwischen sage er aber auch über Augstein individuell: „Wir haben es mit einem Antisemiten zu tun.“

    „Das Simon-Wiesenthal-Zentrum mit Sitz in Los Angeles hatte den „Freitag“-Herausgeber auf Platz neun seiner jährlichen Liste der zehn schlimmsten Antisemiten weltweit gesetzt und damit bei deutschen Medien Empörung ausgelöst. Bei der Entscheidung beriefen sich die Mitglieder des Zentrums auf den Publizisten Henryk M. Broder, der Augsteins israelkritische Beiträge, die unter anderem auf „Spiegel online“ erschienen, wiederholt scharf kritisierte.“

    „Ärger über fehlende Entschuldigung

    Bei seiner neuerlichen Kritik verwies Cooper auf Augsteins Rechtfertigungen in der Debatte und das Ausbleiben einer Entschuldigung, um die Cooper in Medieninterviews gebeten hatte. „Er schuldet mir nichts, aber den Juden“, sagte Cooper.

    „Der Rabbi prangerte vor allem eine Kolumne Augsteins an, in der dieser ultra-orthodoxe Juden mit islamistischen Fundamentalisten verglich. „Das ist klassischer Judenhass“, sagte Cooper.“

    „Dabei werde nicht bedacht, welche Auswirkung diese Worte auf die Wahrnehmung der sogenannten Haredim hat. Immerhin seien die orthodoxen Juden auch diejenigen gewesen, die wegen ihrer äußerlichen Erkennbarkeit dem Judenhass der Nazi-Zeit auf der Straße als erste zum Opfer gefallen seien.“

    „Der Hamburger Politikwissenschaftler Matthias Küntzel, der sich im Schwerpunkt seiner Arbeit mit Antisemitismus befasst, schloss sich den Vorwürfen gegen Augstein an.“

    „Er sprach von „israel-kritischem Antisemitismus“, hinter dem sich klassische Ressentiments gegen Juden allgemein verbergen. So fänden sich auch in Augsteins Texten entsprechende „Anspielungen und Fantasien“.

    „Diese Worte hätten Wirkung nicht zuletzt auch für das Verhältnis zwischen Juden und Nicht-Juden in Deutschland, sagte Küntzel. Er sagte, es müsse eine Debatte über Journalismus und Antisemitismus beginnen.“

    http://www.welt.de/politik/ausland/article113268896/Wiesenthal-Zentrum-legt-gegen-Jakob-Augstein-nach.html

  2. fairness

    hm…hab grade den Kopf nicht frei, lese grade das Buch von dem auf hagalil schon die Rede war:

    Tuvia Tenenbom, „Allein unter Deutschen“.

    fairness; bitte, bitte, bitte kaufen Sie das Buch und lesen es. Es lohnt sich!!

  3. Sebastian

    Kommentar von Wagner gelesen; mich interessierte, was Sie so in diese echte Freude versetzte. Durch Kommentare lernt man, unter anderem, was der eine oder andere Deutsche so wirklich denkt.
    Belgien ist ein Mitgliedstaat der EU und gehört, nebenbei, der Nato an und in dessen Charakter gehört die gemeinsame Verteidigung im Angriffsfalle aber eigentlich nicht der Angriff eines anderen Nato-Partners.
    Das Beispiel Belgien ist offensichtlich falsch gewählt.

    Wagner schreibt: >> Ich möchte mal wissen, welch ein nationalistisches Getöse in Deutschland los bräche, flögen täglich aus Belgien Raketen nach Oldenburg, Hamminkeln oder Hameln.
    Morgen würde die Bundeswehr mobilisiert und übermorgen wäre Belgien vernichtet und die Belgier ausgerottet<<<.

    Fällt Ihnen auf, Sebastian, was für eine unzeitgemäße Brachialsprache Wagner gewählt auf? Oder muss ich es Ihnen noch erklären? „“Vernichtet, verrottet““. Was für ein Bild über Deutschland verbreitet dieser Wagner, dass Sie ihn für authentisch halten?
    Ich mache es kurz: Als Sohn eines „kleinen Mitläufers mit NSDAP-Ausweis“ will er seinen Vater nicht entschuldigen, aber er will seine Last mittragen.
    Wagner will nicht relativieren, aber er will wieder „gutmachen!“
    Deshalb wählt er die Unterstellung, Israel sei das Volk , das im Heiligen Land angekommen sei und sich deshalb nur noch verteidigen müsse und an diesem GESETZ darf kein anderer Mensch, schon gar nicht ein Deutscher, dran rütteln.

    Es trifft Ihre Meinung nicht, ich weiß.

  4. Ein Glück, hab`s wieder gefunden.

    Auf diesen interessanten Beitrag von Cigdem Akyol

    http://www.taz.de/!108179/#send-comment

    wurde auf Hagalil (glaube ich) schon hingewiesen.

    Was aber das elende Gejammer meiner christlichen Mitbrüder und Mitschwestern in Deutschland angeht „wir wollen aber auch mal Israel kritisieren dürfen“ hat ein Herr Hartmut Wagner einen Kommentar geschrieben, den ich mir vor meinem Schreibtisch eingerahmt habe und mir selber (nachträglich) als Konfirmationsspruch gewidmet habe. Wer möchte kann ja mal in den o.g. taz Artikel reinschauen, und bei den Kommentaren Hartmut Wagners Meinung vom 05.01.2013 um 19:38 nachlesen.

  5. Antisemitismus

    „Augstein sollte sich bei den Lesern und dem jüdischen Volk entschuldigen“

    „Augstein schreibt in Spiegel Online wörtlich: „Israel wird von den islamischen Fundamentalisten in seiner Nachbarschaft bedroht.

    „Aber die Juden haben ihre eigenen Fundamentalisten. Sie heißen nur anders: Ultraorthodoxe oder Haredim. Das ist keine kleine, zu vernachlässigende Splittergruppe. Zehn Prozent der sieben Millionen Israelis zählen dazu.“

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-01/antisemitismus-augstein-abraham-cooper

    Diese Aussage von Augstein ist Antisemitisch Deffamierend und Beleidigend und Rassistisch.

  6. Die taz hat zum israelischen Wahlergebnis ein lustiges, passendes Titelcover zum ollen Augstein (der es sogar doll findet, sein eigenes antisemitisches Ressentiment nicht durch einen Besuch in Israel erschüttern zu lassen – ganz nach dem Motto: Deutsche, reist nicht zu den Juden!) gebracht: http://www.facebook.com/photo.php?fbid=10151367950515688&set=a.318378965687.152839.522865687&type=1&theater
    Oder:
    http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=a1&dig=2013%2F01%2F24%2Fa0067&cHash=e5a0d639f02712207a09112bf92f9513

    • „antisemitisches Ressentiment“ Weil jemand die Politik der jetzigen wie auch einiger früherer Regierungen des Staates Israel und deren BefürworterInnen, sonstwo, aus diversen Gründen in bestimmten definierten Details absolut nicht passt und ihm das nicht gleichgültig ist und er pointiert und frech darüber lästert? Come on! Hat er jemals dabei „die Juden“ machen dies und das“ (was allerdings antisemitisch wäre) gesagt? Wo?

  7. Voller Bewunderung blicke ich ins Zeitalter der Eroberungen zurück. Imperien, Imperium Romanum, Dschingis Khan, der Commonwealth. Wenn wir also von Besetzung sprechen, dann entsteht die Frage, wer hat was besetzt und wer hat was besetzt, wann ? Nun ich sage, wer besetzt hat, wer ein Imperium schaffen wollte, Agamemmnon, Nero. Also ich meine Afrika, nun befreit von dem Joch der „nicht“ christlichen Christen, befreit vom Joch der Kolonialherren, hat einen letzten Sklavenhalter zu besiegen. Siehe denn, nun wer ? Besetzt ist Afrika nun schon wieder. Erobern ? Zurückerobern ? Wer ist in Afrika und war vor 1800 Jahren gar nicht dort ? Wo brennt die Front ? Wer ist heute der Kolonialherr ? So fürchtet nicht, denn Afrika wird sich befreien, die Afrinanische Union ist auf dem Wege, noch ein paar Jahre und ein „riesiges Heer“ steht bereit, sich zu erheben, gegen die neuen Kolonialmächte, die das Land des Löwen in eine Müllhalde verwandeln wollen, sie die alten Sklaventreiber mit ihren krummen Säbeln. Nun, ein gewaltiges Heer, so groß, dass man sein Ende nicht zu erkennen vermag, dort siehst du die Wolken, hörst du die Trommeln, wie in Urzeiten schallt es durch den Dschungel, Stämme, alle vereint. Gegen den neuen Kolonialherren.

  8. Lieber ente,
    yes – natürlich ist es so 😉 NUR: J…& co. lauern nur so darauf, ebenDIESes belächelnderweise ‚disqualifizierend‘ als MYTHENbehaftet argumentativ in die „MärchenWelt“ abzudelegieren …JEDOCH: (meine Intentionen waren und sind stets FAKTENbasierend) gibt es abertausend LEGITIME sogenannt ‚WELTLICHE‘ – quasi von M E N S C H (un???)bewusst verursacht – RechtfertigungsTATSACHEN für die Existenz eines JÜDISCHEN Staates ISRAEL in der ‚heutigen‘ Welt im unmittelbaren Hier & Jetzt – KRIEGE!!!

    …der Bund sollte bewahrt, eher weniger “ „verheizt“ “ werden 😉

  9. Das zuletzt Beschriebene ging nicht nur ihm so. „Am Schönsten“ aber traf es nicht zu wenig kommunistische Widerstandskämpfer, die erst unter Hitler bis zu 12 Jahre im KZ gesessen hatten und sich dann, endlich frei, in der jungen Bundesrepublik Deutschland aktiv gegen die Wiederbewaffnung engagierten. Sie wurden ohne viel Federlesens gleich wieder eingesperrt, dabei wurde ihnen erklärt, dass sie damit jeglicher Ansprüche auf ihre Zeit in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern verlustig gegangen seien. Und für die Zeit in den bundesrepublikanischen Gefängnissen, zum Teil bis zu fünf Jahren, gabs denn auch keine Rentenansprüche. Pech gehabt.

    Aber sie konnten sich damit trösten, dass wenigstens die Witwe des Blutrichters Freisler eine recht gute Witwenrente bekam, die sogar noch gesteigert wurde, weil ihr Mann noch ein Stück die Karriereleiter hinaufgestiegen wäre, hätte er überlebt.

  10. Lieber Efem,
    zum Begriff „Lager“ eine traurig-nachdenkliche Episode über einen (inzwischen leider schon verstorbenen) Freund von mir. Dieser hatte – er wuchs in einem deutschsprachigen Land auf – sieben Jahren Konzentrationslagerhaft mit äußerstem Glück überlebt. Nach seiner Befreiung ging er in dies USA. Er bekam gemeinsam mit seiner (aus dem gleichen Land wie er gebürtigen) Ehefrau einen Sohn. Mit ihm sprachen sie bevorzugt englisch, nur gelegentlich ein wenig deutsch.
    Er wollte seinen Sohn nicht mit seinen zutiefst traumatischen Erlebnissen in den deutschen Konzentrationslagern belasten (wobei er in glaubwürdiger Weise den Standpunkt vertrat, auch öffentlich, dass er selbst durch die Konzentrationslagerhaft nicht grundlegend seelisch geschädigt worden sei). Er zog es deshalb vor, ihm bis etwa zum Alter von 14, 15 Jahren kaum etwas über die deutschen „Lager“, die „camps“ zu erzählen, und deshalb auch kaum etwas über seine Gefangenschaft und seinen jahrelangen Überlebenskampf.
    Als sein Sohn erwachsen war – dieser hatte inzwischen angemessenes Wissen über die deutschen Verbrechen erworben und hatte zwischenzeitlich auch das Ausmaß des Terrors erfasst, welches sein Vater nur mit äußerstem Glück überlebt hatte – erzählte er seinem Vater viele Jahre später, dass er diesen als Jugendlichen für einen Feigling gehalten habe, weil er während des Krieges in einem „camp“, also in seiner Phantasie: in einem „Ferienlager“, gelebt habe – statt als tapferer amerikanischer Soldat gegen die Nazis zu kämpfen…
    Die Geschichte hat noch eine Fortsetzung:
    Etwa 20 Jahre später kehrte mein Freund wieder in sein deutschsprachiges Heimatland zurück. Als er einige Jahre später in seinem neu-alten Heimatland seine Rentenansprüche geltend machen wollte fragte ihn der zuständige junge Beamte der Rentenbehörde (der ausreichend Zeit und Möglichkeiten gehabt hatte, sich über die bewegte Vita des in seinem Heimatland nicht unbekannten Antragstellers kundig zu machen), warum er denn in den Jahren von 1938-1945 keiner geregelten Arbeit nachgegangen sei…
    Mein Freund nahm all dies gelassen…

  11. toda Sebastian – an der REALITÄT ist letztlich noch NIE wirklich jemand vorbeigekommen – auch nicht die westliche, freiheitlich-demokratische „GutmenschenWelt“, so diese doch aus deren eigener Geschichte wissen müsste, dass die sog. „Eliten“ – die ‚politisch-ideologischen Akteure‘ STETS das PROBLEM …der GRUND für all blutige Kriege in der Vergangenheit waren! Die sog. palästinensische Administration tut Gleiches – ideologisiert das sog. palästinensische ‚gemeine‘ Volk gleichermassen entgegen den von efem vorgetragenen a) – j)FriedensoptionsWünschen – setzte ausschliesslich auf ‚Befreiung GANZ sog. Palästinas‘ – eine bittere TATSACHE. Israel wurde in mehrere arabische AggressionsKRIEGE gezwungen – das ERGEBNIS dessen ist die heutige Situation vor Ort!

    Unabhängigkeitserklärung – GRUNDLAGE – ‚die e i n z i g e GARANTIE für die Existenz des jüdischen Volkes‘ 😉 jim …auf den Punkt

  12. Sorry, wenn ich nicht alle 92 Kommentare zum Artikel lese.
    Ich weiss allerdings auch nicht, was es da gross zu diskutieren gibt.

    Wenn folgendes zutrifft:
    „„Kann man sich vorstellen“, raunt Augstein „dass der kriminelle Kopte [und Urheber des Videos] in anderem als im eigenen Auftrag handelte?“ (4) und bringt die „israelische Regierung“ gleich mit ins Spiel. „Wem nützt solche Gewalt?“, müsse nämlich fragen, wer wissen wolle, wer hinter dem Anschlag auf den amerikanischen Botschafter in Bengasi steckt. Sie nützt „den US-Republikanern und der israelischen Regierung“, flüstert uns Jakob Augstein zu. (4)“ (Zitat aus dem Artikel)

    bitte, was sonst, wenn nicht eine ungeniert antisemitische Grundhaltung spricht aus diesem Geschreibsel? Das ist gradezu bilderbuchhaft deutlich. Abgesehen davon zeugen derartige ‚Analysen‘ von himmelschreiender Unfähigkeit zu politischer Analyse. Und man muss sich Fragen, was – ausser familiären Banden – einen solchen Schreiberling dazu qualifiziert, seinen Ungeist (Abwesenheit von Geist) in einem deutschen Nachrichtenmagazin mit Qualitätsanspruch als Kolumnist auszubreiten.

  13. Hallo efem,

    Du zitierst wikipedia:

    “Realitätsverlust bezeichnet die Unfähigkeit eines Menschen, das eigene Handeln mit der Objektivität der realen Welt und der Denkweise seines Umfeldes in Einklang zu bringen.”

    Das ist ein interessantes Zitat.

    Bei uns in Deutschland besteht die REALITÄTSVERWEIGERUNG darin, dass viele unserer deutsch-christlichen Mitmenschen von der realen Gedankenwelt der palästinensischen Eliten nichts wissen wollen. Viele unserer deutsch-christlichen Mitmenschen benutzen das palästinensische Volk, um so die Juden als Tätervolk zu diffamieren, damit sie die Bürde von Auschwitz, die sechs Millionen ermordeten Juden los werden. In diesem Link:
    http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/2567

    wird ab Absatz 8 erläutert, wie die palästinensischen Eliten agieren. In Absatz 12 wird Arafat zitiert, was er von den Vereinbarungen hält, die einen wirklichen Frieden im Nahen Osten bringen könnten.

    DIE REALITÄT IM NAHEN OSTEN, von der viele unsere deutsch christlichen Mitbürger nichts wissen wollen, hat jim in diesem Kommentar auf den Punkt gebracht:

    http://test.hagalil.com/2012/11/20/sderot-4/comment-page-1/#comment-41609

  14. Israelische Botschafter über ‚Der Spiegel‘ Kolumnist

    Der Deutsche Gesandten warnt vor

    „steigenden linken Antisemitismus“;

    fordert Vergleich Gaza KZ „beschämend.“

    BERLIN – Israels Botschafter in Deutschland, Yaakov Hadas-Handelsman, wog den aufgeheizten Streit über den angeblichen Antisemitismus Des Spiegel-Kolumnist Jakob Augstein und dem wachsenden linken Antisemitismus in der Bundesrepublik.

    „Das ist eine Schande“, sagte Hadas-Handelsman von Augsteins Vergleich zwischen dem Gaza-Streifen und in ein Konzentrationslager.

    Der israelische Botschafter gab einen umfangreichen Interview am Samstag der Tageszeitung Rheinische Post, eine Regionalzeitung in Düsseldorf.

    http://www.jpost.com/International/Article.aspx?id=300131

    • Das Rheinische Post – Interview:

      http://www.rp-online.de/kultur/augstein-hat-israel-hart-attackiert-1.3140357

      Darin sagt er: „Augstein beschränkt sich vorläufig darauf, den Gazastreifen als „Lager“ zu bezeichnen. Was bedeuten soll: Gaza ist so schlimm wie ein KZ. Das ist beschämend.“

      Das ist eine Interpretation, wenn auch unbeweisbar.

      Was aber macht die aus der mit der URL aufrufbare website daraus?

      „Augstein termed Gaza a „camp“ which evokes in a German language context a Nazi extermination camp.“

      Das ist mehr als nur eine Interpretation, es ist eine Verdrehung dessen, was der Botschafter sagte.

      Augstein schrieb „Lager“. Abgesehen davon, dass in Englisch das das Wort für helles Bier ist, werden seit eh und je die in verschiedenen arabischen Ländern stehenden Lager für aus dem Land westlich des Jordan geflohenen/vertriebenen/weggezogenen AraberInnen als genau das bezeichnet. Genau wie alle möglichen anderen Lager für Menschen, die irgendwelchen Gewalten, sei es denen der Natur oder der von Menschen weichen mussten. Niemand käme auf die Idee, da eine Verbindung zu „exterminatin camps“, zu Vernichtungslagern wie Auschwitz, zu suchen.

      KZs und ihre Ableger („Außenlager“) waren bekanntlich über das ganze Reichsgebiet wie ein Spinnennetz ausgebreitet, in so gut wie jedem Gebiet gab es sie. In ihnen kamen Unzählige um ihr Leben, jedoch waren sie bis auf wenige nicht spezifisch zur Vernichtung errichtet worden. Dann gab es noch jede Menge Kriegsgefangenenlager, ebenfalls mit der Bezeichnung Lager, die „StaLags“ http://de.wikipedia.org/wiki/Stammlager

      Das in dem englischen, zitierten Satz Behauptete stimmt nicht. Man gehe auf die Straße und frage die Leute, was sie unter Lager verstehen. Wahrscheinlich Lager für Material.

      Im Gazastrip existieren mehrere Lager für die oben genannte Personengruppe, sog. Flüchtlingslager oder, im Kontext, einfach eben Lager. Da kann man, wenn man es so sehen möchte, ganz Gaza als EIN Lager bezeichnen. Denn wer wohnt da?

      Der Gazastrip war nur rel. dünn besiedelt von vergleichsweise wenigen Menschen, bis sich die Ströme der Fliehenden/Vertriebenen in das damals gleichzeitig Dank des ägyptischen, militärischen Vordringens ägyptisch kontrolliert werdenden Gebiet ergossen. Diese „UreinwohnerInnen“, denen das Land größtenteils gehörte, wehrten sich verzweifelt, aber vergebens durch Eingaben bei den Ägyptern gegen die Präsenz der Hereinkommenden, die mit Missachtung ihrer Rechte, ihres durch ottomanische Urkunden belegbaren Besitzes einherging. Ganz Gaza wurde so quasi ein einziges Flüchtlingslager, in dem, nebenbei bemerkt, die Reproduktionsrate die höchste der Welt ist, so dass der zunächst noch wesentlich größere Freiraum immer enger wird. Ein Lager. Aber kein, wie die Nazis abkürzten, KL = Konzentrationslager. Noch gar ein „extermination camp“.

    • Nun Augstein hat selber zugegeben, dass der vom benutze Begriff Lager nicht in Ordnung war. Denn das wir Lager als KZ verstehen, ist wohl keine Überraschung. Man muss das daher sicher nicht verteidigen.

    • Darum gehts nicht. Dass der Begriff Lager in Deutschland mit KZ assoziiert wird, darum gehts. Und deswegen war selbst Augstein der Begriff unangenehm (und das heißt was bei dem), wenn auch viel zu spät.

  15. Lieber Efem,
    was möchtest Du uns damit sagen? War es der Mossad? Waren es durchgeknallte Irrläufer der „Anti-Deutschen“, oder sogar der CIA? War es vielleicht ein Überläufer, der zuvor den deutschen Fallschirmspringer und österreichischen Raser umgebracht hat?

    Sollen wir nun, kontrastierend hierzu, an diese ein Jahr alte Meldung erinnern? (Habe nichts mehr von dieser Trägödie vernommen):
    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13789189/Syrischer-Student-nach-Mord-an-Israelin-auf-der-Flucht.html

    Wer Langeweile hat, bzgl. Deutungshoheit:
    http://www.verbrochenes.net/2013/01/10/im-zweifel-nichts-neues/

    http://lizaswelt.net/2013/01/10/augstein-hat-eine-grenze-ueberschritten/

    http://www.verbrochenes.net/2013/01/10/im-zweifel-nichts-neues/
    Sollen wir die Liste noch verlängern?

    • Lieber Uri,

      was für Assoziationen! Der Mann war depressiv und nahm sich das Leben, darüber besteht kein Zweifel. Die Meldung schien mir aber interessant im Zusammenhang und ich wollte sie den hier Lesenden zur Kenntnis bringen: ich dachte in meiner Einfalt, es würde vielleicht zum Nachforschen*) und Nachdenken anregen. In Hoffnung auf die intellektuellen Fähigkeiten der geneigten LeserInnenschaft : -)

      Vielleicht hätte ich doch eine Erläuterung hinzusetzen sollen.

      Die verlinkte website ist extrem israelfeindlich. Das sollte man sofort merken, wenn man ein bisschen herumblättert darin.

      Hier nun pickte sie sich etwas selektiv heraus aus dem, was jemand, in diesem Fall der junge Mann, so alles gemacht hat, um damit eine bestimmte Stimmung zu erzeugen. Also das, was ihr in den Kram passt. Es ist ihr uninteressant, was er sonst tat. Sie suggeriert, dass das von ihr Benannte mit sein Hauptanliegen gewesen sei(das war es natürlich keinesfalls).

      Da zeigt sich u.U. eine Analogie. Was tat das SWC in Bezug auf Augstein? (Jaja, ich weiß, ich bin boshaft.)

      *) http://en.wikipedia.org/wiki/Aaron_Swartz
      http://de.wikipedia.org/wiki/Aaronsw
      http://www.buzzfeed.com/rosiegray/iranian-government-promotes-aaron-swartz-conspirac

  16. Klare Meinung, wenig Ahnung

    Jakob Augsteins Texte über Israel zeugen kaum von Sachkenntnis – dafür von Ressentiment
    17.01.2013 – von Alex Feuerherdt

    „In Israel, das gibt Jakob Augstein offen zu, sei er bislang noch nicht gewesen. »Beruflich hat es sich nie ergeben«, sagte er diese Woche dem »Spiegel«, »und privat möchte ich nicht«.

    „Ein Eingeständnis, das erstaunt, wenn man bedenkt, mit welcher Verve und Selbstgewissheit der Herausgeber des »Freitag« und »Spiegel Online«-Kolumnist über den jüdischen Staat und dessen Politik urteilt, als kenne er sie wie seine Westentasche. So beschreibt er Gaza als »Ort aus der Endzeit des Menschlichen«, als ein »Lager«, in dem Menschen »zusammengepfercht hausen«. Nichts davon ist richtig.“

    „Die Lebenserwartung der Bewohner des Gazastreifens etwa beläuft sich auf 74 Jahre und ist damit höher als in Ägypten, der Türkei und über 100 weiteren Staaten; die Kindersterblichkeit hat ungefähr das Niveau von Bulgarien, liegt niedriger als in den meisten süd- und mittelamerikanischen Ländern.

    „Die Bevölkerungsdichte ist nicht wesentlich höher als die Münchens und erheblich geringer als etwa jene von Mexiko-Stadt. Eine Apokalypse steht in Gaza jedenfalls definitiv nicht bevor. Dass es sich dort gleichwohl nicht besonders angenehm lebt, ist unstrittig – aber zum allergrößten Teil die Schuld der Hamas, die, nachdem Israel sich 2005 aus diesem Gebiet zurückgezogen hatte, ein rigides, repressives Herrschaftssystem etabliert hat, in dem es so gut wie keine persönlichen Freiheiten gibt.“

    Regellos

    „Auch mit seinen Ausführungen zum israelischen Einfluss auf die deutsche Politik liegt Augstein grotesk daneben.

    »Wenn es um Israel geht, gilt keine Regel mehr«, behauptet er zum Beispiel; »Politik, Recht, Ökonomie – wenn Jerusalem anruft, beugt sich Berlin dessen Willen.« Und als Angela Merkel ausnahmsweise einmal »kurz versucht« habe, »so etwas wie eine Gegenleistung für die deutsche Großzügigkeit« zu bekommen, da hätten die Israelis nur gelacht.

    Wie aber erklärt Augstein sich dann, dass Deutschland, als die Palästinenser in der Uno-Vollversammlung Ende November 2012 ihre Aufnahme als Staat beantragten, sich der Stimme enthielt, statt mit Nein zu votieren wie Israel selbst? Wie erklärt er sich die einstimmige (!) Bundestagsresolution vom Juli 2010, in der in scharfem Ton die »sofortige« und »bedingungslose« Aufhebung der Blockade des Gazastreifens gefordert wurde? Wie die halbherzigen deutschen Sanktionen gegenüber dem Iran, dessen Atomprogramm für Israel eine existenzielle Bedrohung darstellt?“

    Weiter unter dem Link

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/14968

  17. Hoppla. Immer diese Fremdwörter. Man sollte sie wenigstens richtig abschreiben. In meinem vorigen Text muss es statt des im Kontext unsinnigen „Intuition“ selbstverständlich „Intention“ heißen. sry

  18. @efem

    Garantiert schreiben einige solcher RassistInnen hier immer mal wieder, aber deren Ergüsse bekommen wir garnicht erst zu sehen. Du verkennst das Urteilsvermögen der MacherInnen von haGalil, die schon wissen, was sie tun.

    Schon ziemlich perfide, den mittlerweile wohl mehr als ausreichend begründeten Vorwurf des Judenhasses, nun auf die Betreiber dieser Seite umlenken zu wollen, diese sozusagen zu instrumentalisieren. Klappt aber nicht. Denn die Intention der Betreiber ist eine andere. Für schlichte Gemüter allerdings nicht so leicht zu begreifen.

    Nun denn, …

    Spätestens seit dem zweiten Weltkrieg und dem Holocaust, wissen wir, dass Israel die einzige Garantie für die Existenz des jüdischen Volkes ist!

    Was, so stellt sich nun die Frage, ist dann Israel-Hass?

    Was ist Qualifikation, Legitimation, und vor allem Motivation diverser Teilnehmer, derart besessen wie so manches Beispiel auch hier im Kommentarbereich von haGalil ganz deutlich zeigt, auf Israel hinschlagen zu müssen, unbedingt. Derart verbissen mittels unzähliger Beiträge bei Tag und bei Nacht und das nun mittlerweile tatsächlich jahrelang ungebrochen und unbeirrbar, ausgerechnet hier auf haGalil, einen Krieg gegen Israel, und nur gegen Israel, ganz unbedingt führen zu müssen.

    Wie bereits gesagt: Spätestens seit dem zweiten Weltkrieg und dem Holocaust, wissen wir, dass Israel die einzige Garantie für die Existenz des jüdischen Volkes ist!

    Was uns hier vorgeführt ist, ist nicht bloß Kritik an Israel, an der israelischen Politik, eine solche stellt sich anders dar – es ist, und wenn auch nur virtuell geführt, so doch ein veritabler, ein hasserfüllter Krieg, und – wer, wie hier zu beobachten, Israel dermaßen vehement bekämpft, bekämpft das Existenzrecht des jüdischen Volkes.

    Das wars!

    • Du benimmst dich, als sei dies deine Domain. Hab ich dir schon mal angedeutet, zu Recht, wie sich bestätigt: „ausgerechnet hier auf haGalil“ – da kommt sie schon wieder zum Vorschein, die Jimsche Anmaßung.

      Alle hier Schreibenden sind Gäste. Du auch. Um im Bild zu bleiben: du musst es schon dem Gastgeber überlassen, wen er hereinlässt und wen nicht.

      Deine verbogene Konstruktion im Anfang deines Textes klingt, als wolltest du hier Türsteher spielen und müsstest dich als Rausschmeißer und Beschützer betätigen, denn du kennst ja die „Intuition“ der BetreiberInnen.

      Dann führ dir mal dies zu Gemüte:

      „Je nach momentanem Ermessen können Beiträge ohne Rückmeldung und Begründung entfernt oder korrigiert, herausgestellt oder verschoben oder sonst wie weiterverarbeitet werden.“

      http://test.hagalil.com/forum/kommentare.htm

      Got it?

      Von wegen instrumentalisieren: wer mehr oder weniger heftiges Herummäkeln an Politik als Hass bezeichnet und glaubt, dafür mit der Shoah hantieren zu können – was macht der?

      „dass Israel die einzige Garantie für die Existenz des jüdischen Volkes ist!“ Wirklich? Mehr als die Hälfte lebt gar nicht in Israel: http://de.wikipedia.org/wiki/Juden#Geografische_Verteilung

      Oder denkst du, die in der angeführten Tabelle genannten Staaten (natürlich ohne Israel), zumindest die demokratischen, garantierten nicht für ihre Minderheiten?

    • Bistn Witzbold, efem.

      Also nochmals: Wie bereits gesagt: Spätestens seit dem zweiten Weltkrieg und dem Holocaust, wissen wir, dass Israel die einzige Garantie für die Existenz des jüdischen Volkes ist!

      Was uns hier vorgeführt ist, ist nicht bloß Kritik an Israel, an der israelischen Politik, eine solche stellt sich anders dar – es ist, und wenn auch nur virtuell geführt, so doch ein veritabler, ein hasserfüllter Krieg, und – wer, wie hier zu beobachten, Israel dermaßen vehement bekämpft, bekämpft das Existenzrecht des jüdischen Volkes.

      Danke – das wars!

    • „bekämpft das Existenzrecht des jüdischen Volkes“

      http://de.wikipedia.org/wiki/Realitätsverlust

      Zitat:

      „Realitätsverlust bezeichnet die Unfähigkeit eines Menschen, das eigene Handeln mit der Objektivität der realen Welt und der Denkweise seines Umfeldes in Einklang zu bringen.“

      Mag sein, dass das hier zu beobachten ist – aber was denn nun ist konkret hier die Realität?

      Sie ist das Erkennen, dass es neben anderem um den Nahostkonflikt und um das Handeln der daran Beteiligten geht.

      Einige, auch hier, meinen und treten dafür ein, er sei statt mit gegenseitiger Gewalt, vor allem der des in jeder Hinsicht überlegenen der israelischen Staatsmacht, die sie vielfach anprangern, durchaus friedlich lösbar. In etwa suf diese Weise:

      „Das neue Friedenslager muss einen Friedensplan formulieren, der auf den folgenden Prinzipien beruht:

      a) Die Besatzung muss aufhören. Ein unabhängiger und lebensfähiger palästinensischer Staat wird neben Israel errichtet.

      b) Die Grüne Linie wird die Grenze zwischen dem Staat Israel und dem Staat Palästina sein. Begrenzter Landaustausch wird nur durch gegenseitiges Einvernehmen möglich sein, der durch freie Verhandlungen im Verhältnis von 1:1 erreicht wird.

      c) Alle israelischen Siedler werden aus dem Gebiet des Staates Palästina evakuiert, und die Siedlungen werden den Flüchtlingen zur Verfügung gestellt.

      d) Die Grenze der beiden Staaten wird nach Übereinkunft durch gemeinsame Abkommen für Waren und Menschen offen sein.

      e) Jerusalem wird die Hauptstadt beider Staaten sein. West-Jerusalem wird die Hauptstadt Israels und Ost-Jerusalem die Hauptstadt Palästinas sein. Der Staat Palästina wird die vollständige Souveränität über Ost-Jerusalem, einschließlich des Haram Al-Sharif (Tempelberg) haben. Der Staat Israel wird die volle Souveränität über West-Jerusalem haben, einschließlich der Klagemauer und dem jüdischen Viertel in der Altstadt. Die beiden Staaten werden ein Abkommen über die Einheit der Stadt auf Verwaltungsebene erreichen.

      f) Israel wird im Prinzip das Rückkehrrecht der palästinensischen Flüchtlinge als ein unveräußerliches Menschenrecht anerkennen und moralische Verantwortung für seinen Teil bei der Schaffung des Problems übernehmen. Ein Wahrheitsfindungs- und Versöhnungskomitee wird die historischen Fakten in objektiver Weise nachweisen. Die Lösung des Problems wird durch ein Abkommen erreicht, das sich nach gerechten, fairen und praktischen Erwägungen ausrichtet und auch Rückkehr auf das Gebiet des palästinensischen Staates, Rückkehr einer begrenzten und abgestimmten Zahl auf das Gebiet von Israel, Zahlungen von Kompensation und Ansiedlung in anderen Ländern einschließt.

      g) Die Wasserressourcen werden gemeinsam kontrolliert und durch ein Abkommen gleich und fair geteilt.

      h) Ein Sicherheitspakt zwischen den beiden Staaten wird die Sicherheit von beiden garantieren und die besonderen Sicherheitsbedürfnisse von beiden berücksichtigen. Das Abkommen wird durch die internationale Gemeinschaft unterstützt und durch internationale Garantien bestätigt.

      i) Israel und Palästina werden mit anderen Staaten der Region zusammenarbeiten, um eine regionale Gemeinschaft nach dem Vorbild der Europäischen Union zu errichten.

      j) Die ganze Region wird von Massenvernichtungswaffen frei gemacht.“

      Nachlesbar hier:

      http://buecher.hagalil.com/sonstiges/avnery.htm

  19. Augstein und der Israelkomplex

    Antisemitisch angehauchte Israelkritik ist in Deutschland längst mehrheitskompatibel.

    Jakob Augstein macht sie nun salonfähig.

    Wie ernst es ihm damit ist, zeigt nicht zuletztein Streitgespräch im „Spiegel“ Von Matthias Küntzel

    „Einige von Ihnen werden sich noch an die Rede Martin Walsers in der Frankfurter Paulskirche aus dem Herbst 1998 erinnern, in der er gegen „Auschwitz“ als „Moralkeule“ vom Leder zog. 1200 Zuhörer erhoben sich damals zu Standing Ovations. Nur einer blieb sitzen und sprach von „geistiger Brandstiftung“: Ignatz Bubis, der damalige Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland. Wochenlang stand Bubis mit seiner Kritik allein. Heute gilt als sicher, dass Bubis damals im Recht war, die Masse der Claqueure hingegen nicht.“

    „Wenn die Redaktion des „Spiegels“ in Heft 2/2013 erklärt, sie sei bei ihrem Versuch „heraus(zu)finden, warum Augstein auf der Liste gelandet war …, gescheitert“, stellt sie sich ein wahrhaft einzigartiges Armutszeugnis aus. Ihr Eingeständnis „spiegelt“ zugleich, wie es um den Antiantisemitismus in Deutschland steht“

    http://rotstehtunsgut.de/2013/01/04/warum-es-richtig-ist-augstein-antisemitismus-vorzuwerfen/

    Wie man auch hier auf Hagalil sehr gut beobachten kann gibt es immer einen staendigen 20% Anteil von Latenten Antisemiten die wie GraSS ueber Augstein ihren Antisemitismus und Antijudaismus verbreiten wollen.

  20. Zitate Jane:

    “Wie sieht denn ihre persönliche Vision für eine Lösung eines Landes für 2 Völker aus Heron???

    …irgendwann tatsächlich zu dem Schluss kommen, dass man einen israelischen Staat NICHT dulden kann“

    …dass Sie, Jane, so überaus DEUTLICH persönliche ‘WunschAkzente‘ in Ihre erbärmliche ENDLOS-HassExtase gegen den Jüdischen Staat Israel setzen? …rundet vervollständigend Ihr vermeintliches ‘argumentatives‘ Ziel ab – na, nun keine wirkliche Überraschung! Wann fordern Sie und Ihresgleichen eigentlich das Ende der ‚Besatzung Königsbergs & all verlustig gegangnen ‘Arierlands heim ins Reich‘‘???

    ahh ja, …erst muss Israel …dann …

    Jane – Sie werden immer „besser“ 😉

  21. Eines ist jedenfalls klar – es gibt zahlreiche Journalisten, Juden und Nicht-Juden, israelische und andere, die nicht weniger pointiert und kritisch über Israel berichten als Augstein.

    In Deutschland sind es nicht sehr viele – jedenfalls wird auch hier bei kritischer Berichterstattung immer sehr vorsichtig vorgegangen, um einem solchen Vorwurf zu entgehen.

    Diese ‚Vorsicht‘ lässt Augstein nicht walten. Das ist vollkommen richtig. Er kritisiert deutlich und ungeschminkt und seine Kommentare beinhalten unverblümte moralische Wertungen.

    Aber sind sie deshalb falsch?

    Wie man auch schon am Zentrum für Antisemitismus-Forschung in Berlin bezeugte – in der Sache debattiert augstein differenziert (sprich – eben nicht antisemitisch).

    Natürlich gibt es auch in Israel und sonstwo zahlreiche Journalisten die genauso schreiben.

    Daher kann man sagen, dass hier Augstein für die Israelkritik stellvertretend auf diese Liste gekommen ist. Man könnte natürlich genauso gut hunderte andere Journalisten darauf setzen.

    Und alle, denen die Berichterstattung, die den tradierten Vorstellungen über Israel entgegenspricht (alle Israelis sind edle, gute Menschen, denen all die bösen Eigentschaften, die anderen Menschen auf der Welt zu eigen sind, natürlich nicht aufweisen und die zu Recht ein Militär haben, dass in den besetzten Gebieten machen kann was es will, und das anders als andere Militärs in moralischer Hinsicht keinerlei konsequenter Kontrolle unterliegt), stürzen sich mit Freude auf diese Debatte – um an all ihren schönen Klischees auch weiterhin festhalten zu können – und all jenen die ihr rosarotes Israel-Bild in Frage stellen – mal eins auswischen zu können.

    Gott sei Dank ist Augstein in dieser Debatte nicht allein gelassen worden, sondern erhält viel Zuspruch. Aber man kann doch konstatieren, dass hier das SWC und auch Broder eine rote Linie überschritten haben.

    Diese Vorwurf verliert mehr und mehr seine Schrecken, wird er doch all zu oft für recht unredliche Zwecke missbraucht – in diesem Fall – die Presse einzuschüchtern.

  22. Jim

    Haben Sie Bodennebel im Kreisverkehr?

    Die Polizei warnt: „Bleiben Sie unverzüglich im Kreisel stehen!
    Und drücken Sie solange auf die Hupe, bis Hilfe kommt“

    • „Viele der hier geposteten Kommentare der überzeugten JudenhasserInnen belegen die Plausibilität und psychologisch-historische Faktizität dieser Analysen.“

      Was sind „überzeugte JudenhasserInnen“? Gibts auch unüberzeugte?

      Wenn dem so ist, dass „JudenhasserInnen“, also Leute, die unisono alle Jüdinnen und Juden hassen, hier, auf einer von ihnen logischerweise gehassten Webseite, posten, dann unterstellst du den HerausgeberInnen dieser Webseite, sie ließen das zu. Tun sie aber nicht, und du wirst ihnen so ein absurdes Tun auch nicht beweisen können.

      In den alten unmoderierten Foren, in denen sich gelegentlich Antisemiten – es waren m.W. allein Männer – zu Wort meldeten, bekamen sie nicht nur deftig Zunder, sondern wurden erfolgreich verklagt.

      Das bereitet viel Mühe, aber es war erfolgreich. Eine Art Vorgänger von haGalil, „Die blaue Wolke“, gab frustriert auf, weil sie mit den massierten Angriffen auf sich nicht
      fertig wurde. Nicht so haGalil. Das hat die richtige Rezeptur. Mit ein Grund dafür, dass es süchtig macht 🙂

      Garantiert schreiben einige solcher RassistInnen hier immer mal wieder, aber deren Ergüsse bekommen wir garnicht erst zu sehen. Du verkennst das Urteilsvermögen der MacherInnen von haGalil, die schon wissen, was sie tun.

  23. »Ich rege mich auf«

    Wie Gemeindemitglieder auf die Augstein-Debatte reagieren
    17.01.2013

    „Ist der Herausgeber des »Freitag« und »Spiegel Online«-Kolumnist, Jakob Augstein, ein Antisemit? Das Wiesenthal Center sieht es so und setzte ihn auf Platz neun seiner Liste der schlimmsten antisemitischen Verunglimpfungen 2012. In den Medien wird seit Wochen darüber debattiert, wie berechtigt dieser Vorwurf ist und ab wann Israelkritik antisemitisch ist. Aber kommt diese Diskussion auch in der Gemeindebasis an?

    Lesen Sie einige Meinungen hierzu:“

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/14949

  24. Wen sehen wir denn gegen Israel vereint?

    Die Neonazis; nennen sich „National – Sozialisten“;

    die Linken der „Die Linke“, nennen sich Sozialisten;

    die Islamisten, oder besser die Moslems, die ihren Koran nicht richtig kennen;

    und diverse Atheisten.

    Allen ist Israel ein Dorn im Auge, weil sie Gott leugnen und Israel ist ein gewichtiger Beweis für die Existenz Gottes!

  25. Shulamit Aloni – Profil auf dem israelischen Regierungsserver:

    http://www.knesset.gov.il/mk/eng/mk_eng.asp?mk_individual_id_t=132

    Kein Wunder, dass Shulamit Aloni in der Knesset aneckte:

    „1992 war im Basic Law on Human Dignitiy und Liberty ( Grundgesetz für menschliche Würde und Freiheit) bestimmt worden, dass Israel ein ‘jüdischer Staat’ ist. In diesem Gesetz wird das Versprechen, das in der Unabhängigkeitserklärung erscheint, nicht mehr erwähnt: ‚Der Staat Israel wird zum Wohle aller seiner Bürger sorgen… er wird allen Bürger ohne Unterschied von Religion, Rasse und Geschlecht volle soziale und politischen Gleichberechtigung gewähren.“ Die Knesset ratifizierte das Gesetz trotzdem.

    Und so gibt es einen ‚jüdischen Staat’ aber keine ‚Gleichheit der Rechte’. Deshalb betonen einige Beobachter, dass der jüdische Staat nicht ‚ein Staat für alle seine Bürger’ sei. Gibt es wirklich eine Demokratie, die nicht ein Staat all seiner Bürger ist? Schließlich leben heute Juden in demokratischen Ländern und sie haben dort die vollen Bürgerrechte.

    Demokratie besteht im Staate Israel heute nur in formellem Sinn: es gibt Parteien und Wahlen und ein gutes juristisches System. Aber es gibt auch eine allmächtige Armee, die juristische Entscheidungen ignoriert, die den Raub von Land, das den seit 42 Jahren unter Besatzung lebenden Menschen gehört. Und seit 1992 haben wir – wie schon erwähnt – die Definition ‚Jüdischer Staat’, der eine Ethnokratie darstellt: die Herrschaft einer ethnisch religiösen Gemeinschaft, die streng den ethnischen Ursprung seiner Bürger nach der mütterlichen Linie bestimmt.

    Und was andere Religionen betrifft, so ist Respektlosigkeit für sie schon Tradition, da wir gelernt haben: ‚ Nur Ihr werdet als Menschen angesehen; die Einheimischen sind wie Esel.’

    Dies macht deutlich, dass wir und unsere moralische Armee sich nicht um das Leben der Palästinenser in Israel zu kümmern braucht, und das gilt natürlich noch viel mehr für die Palästinenser unter Besatzung. Es ist deshalb auch vollkommen in Ordnung, ihr Land zu stehlen, weil es ‚Staatsland’ ist und deshalb den Juden gehört….

    Und bedeutende und respektierte Rabbiner, die eine ganze Generation erziehen, haben bestimmt, dass das ganze Land unser Land ist und die Palästinenser das Schicksal der Amalekiter teilen sollen, der alte Volksstamm, für den die Israeliten die Order bekamen, ihn auszulöschen. In einer Zeit, in der ein ‚gerechter Krieg“ statt findet, ist Rassismus weit verbreitet und Raub ‚Rückgabe von Besitz’ genannt wird…“

    http://www.zmag.de/artikel/israel-ist-leider-keine-demokratie-mehr

    Also wenn Augstein zu den schlimmsten Antisemiten weltweit gehört, dann gehören da wahrscheinlich auch zahllose krtisische Israelis und Juden da hin. Die äußern sich kaum weniger drastisch über die Besatzung.

    Vielleicht sollte das SWC gleich die ShitList übernehmen – und natürlich müssten dann auch Albert Einstein da drauf – er hat seinerzeit Begin und seine Regierungspartei mit den National-Sozialisten verglichen, das ist doch ein eindeutiges Kriterium für Antisemitismus oder?

    Woody Allen steht auch auf der Liste und viele andere.

    Man befindet sich also in richtig guter Gesellschaft.

    http://www.masada2000.org/list-A.html

  26. Shulamit Aloni

    bildete die neue Meretz-Partei, die 12 Sitze unter ihrer Führung gewann bei den Wahlen im Jahr 1992.

    Aloni wurde Minister für Bildung unter Yitzhak Rabin, musste aber nach einem Jahr wegen ihrer ausgesprochenen Aussagen über Angelegenheiten der Religion zurücktreten.

    Als Bildungsminister, sie kritisierte auch Wallfahrten von israelischen Studenten zu Holocaust Konzentrationslager mit der Begründung, dass solche Besuche machen israelische Jugendliche aggressiv, nationalistisch fremdenfeindlich und behauptete, dass die Schüler „Marsch mit entrollten Fahnen, als ob sie sind gekommen, um Polen zu erobern

    Die Merez Partei aktuell heute in der Umfrage 5 Tage vor der Wahl zur neuen Knesset gerade mal 5 Sitze in der Knesset.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Shulamit_Aloni

  27. “Linken Vize-Chef Bartsch hat sich im Antisemitismus-Streit auf die Seite des Zentralrats der Juden gestellt.

    „Der hatte der Partei judenfeindliche Tendenzen vorgeworfen.”

    “Bartsch habe die Kritiker in seiner Fraktion aufgefordert, die in der vorigen Woche verabschiedete Antisemitismus-Resolution zu akzeptieren.”

    “Ich finde es vernünftig und richtig, dass die Fraktion so entschieden hat”, sagte er.”

    “In der Resolution heißt es:

    “Rechtsextremismus und Antisemitismus haben in unserer Partei heute und niemals einen Platz.

    “Wir werden uns weder an Initiativen zum Nahost-Konflikt, die eine Ein-Staaten-Lösung für Palästina und Israel fordern, noch an Boykottaufrufen gegen israelische Produkte noch an der diesjährigen Fahrt einer ‘Gaza-Flottille’ beteiligen.”

    “Die Resolution war einstimmig verabschiedet worden.“

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-06/linke-antisemitismus-kritik

  28. Die Sache ist doch eigentlich ganz klar und wurde von der ehmaligen israelischen Erziehungsminiterin auf den Punkt gebracht:

    Die Sache mit dem Antisemitismus ist ein Trick, den wir dauernd gebrauchen – immer wenn Israel in der Kritik steht.

    Da gibt es einflussreiche Lobbies, die über eine Menge Geld verfügen, die das immer tun, sobald jemand Israel kritisiert. Diese Leute sind nicht bereit sich Kritik anzuhören. Es ist sehr einfach jemanden als Antisemiten denunzieren und wir machen das um alles zu rechtfertigen, was wir den Palästinensern antun. “

    Hier auf Youtube:

    http://www.youtube.com/watch?v=1O2N1QkcSq8

    Das ist die Crux der ganzen Geschichte – und die Linkspartei muss natürlich delegtimiert werden, weil nur in dieser Partei ein paar Leute sind, die genügend Rückrat haben – offenkundiges Unrecht auch Unrecht zu nennen.

    Diese ganze Diskussion erinnert mich an des Königs neue Kleider – nur behaupteten da alle was zu sehen, was nicht da war – und diesem Fall behaupten alle etwas nicht zu sehen – was eigentlich völlig offensichtlich ist.

  29. @Sebastian –

    Über Bushido regt man sich auf – freilich zeigen Israelis dauernd Landkarten ohne Grüne Linie – hier zum Beispiel die ‚GroßIsreal-Karte‘ der israelischen Einwanderungsbehörde.

    http://www.goisrael.de/Tourism_Ger/Tourist%20Information/Discover%20Israel/Documents/MapOfIsrael1.pdf

    Das ist der eigentliche Skandal – seit über 40 Jahren.

    Die Pseudo-Aufregung über Augstein oder Bushido ist nur der Vodoo der das moralische Versagen der westlichen Politiker in Hinsicht auf die palästinensische Frage übertüchen soll.

    @Jakobo

    „Was ich jetzt immer noch nicht ganz verstanden habe,
    Augstein verbringt ja eine menge zeit mit juden, israel
    und den drei uboten.“

    Er hat dazu einen Artikel geschrieben, vielleicht waren es ja auch 2 – wie auch immer – es ist eher ein Skandal, dass dieses Thema sonst so diskret abgehandelt wird, allzumal der massiven Subventionen des deutschen Staats.

    Vielleicht halten Sie die Aufregung spiegelbildlich für die Fülle mit der sich Augstein angeblich mit Israel beschäftigt.

    Das ist aber falsch – Augstein hat hunderte von Kolumnen geschrieben, von denen sich eine handvoll mit Israel beschäftigen.

    – und was er schreibt und geschrieben hat ist nicht kritischer oder weniger deutlich, als das, was auch kritische jüdische, israelische Journalisten über die Besatzungspolitik schreiben –

    Was sich hier abspielt ist in Wirklichkeit mal wieder das Ausspielen der ewigen, alten Trumpfkarte um Kritik an der israelischen Besatzungspolitik zu verhindern.

    Im großen und ganzen wird dieser Vodoo ja auch mit einigem Erfolg betrieben, und wer es sich dennoch nicht nehmen lässt Unrecht auch als Unrecht zu bennenen, an denen muss von Zeit zu Zeit mal wieder ein Exempel statuiert werden.

    Aber Ihr Zeloten müsst Euch dann nicht wundern, wenn Euch diese Masche irgendwann tatsächlich um die Ohren fliegt, wenn die arabischen Ländern irgendwann tatsächlich zu dem Schluss kommen, dass man einen israelischen Staat nicht dulden kann –

    es ist doch genau das worauf Ihr zusteuert und wovon Ihr auf gar keinen Fall abzubringen seid!

    • „Aber Ihr Zeloten müsst Euch dann nicht wundern, wenn Euch diese Masche irgendwann tatsächlich um die Ohren fliegt, wenn die arabischen Ländern irgendwann tatsächlich zu dem Schluss kommen, dass man einen israelischen Staat nicht dulden kann –

      es ist doch genau das worauf Ihr zusteuert und wovon Ihr auf gar keinen Fall abzubringen seid“!
      ____________________________________________________________

      Hä….? Wo wäre denn der Untrschied, welches arabische Regime
      duldet eigentlich den Staat Israel?

    • „Im großen und ganzen wird dieser Vodoo ja auch mit einigem Erfolg betrieben, und wer es sich dennoch nicht nehmen lässt Unrecht auch als Unrecht zu bennenen, an denen muss von Zeit zu Zeit mal wieder ein Exempel statuiert werden.

      Aber Ihr Zeloten müsst Euch dann nicht wundern, wenn Euch diese Masche irgendwann tatsächlich um die Ohren fliegt, wenn die arabischen Ländern irgendwann tatsächlich zu dem Schluss kommen, dass man einen israelischen Staat nicht dulden kann –

      es ist doch genau das worauf Ihr zusteuert und wovon Ihr auf gar keinen Fall abzubringen seid!“

      puh.. Ihre Artikel nehmen immer mehr profetische ausmasse an.

      „Das ist aber falsch – Augstein hat hunderte von Kolumnen geschrieben, von denen sich eine handvoll mit Israel beschäftigen.“

      Sie meinen also, dass es doch nicht obsessiv ist? Naja im
      vergleich zu anderen die wirklcih nciths anderes machen als
      sich um israel zu kuemmern koennte das sein.

      Das mit den 3 UBoten bringt mich immer noch zum schmunzeln
      und wenn ich es erwaehne versuchen sie auf israel zu lenken.
      So wird nichts draus.

      J

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.