Hamas-Chef Mashal ruft zur Fortsetzung des „Widerstands“ auf

Zwischen dem 6. und 8. Dezember hat die Hamas eine Reihe von Veranstaltungen abgehalten, um ihrer Gründung vor 25 Jahren zu gedenken. Das zentrale Ereignis hierbei war eine Parade, an der Hundertausende Anhänger der Terrororganisation teilnahmen. Unter anderem wurde das riesige Modell einer M75-Rakete zur Schau gestellt, wie sie während der Operation Wolkensäule auf Israel abgefeuert worden war…

Die Hauptrede auf der Veranstaltung hielt der politische Kopf der Hamas, Khaled Mashal, der zum ersten Mal in den Gazastreifen gereist war. Mashal hielt eine Hetzrede, in der er immer wieder den sogenannten „Widerstand“ (Terrorismus) lobte und gegen Israel zu Felde zog. Unter anderem schlug er dem Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mahmud Abbas, vor, sich mit der Hamas zusammenzutun, um einen neuen Plan für den „Widerstand“ zu implementieren.

Zentrale Punkte in der Rede Mashals waren:

„Palästina zu befreien, ganz Palästina, ist eine Pflicht, ein Privileg und ein Ziel. Es liegt in der Verantwortung des palästinensischen Volkes und der islamischen Nation […] der Jihad und der bewaffnete Widerstand sind der wahre und einzig richtige Weg zur Befreiung und zur Wiederherstellung unserer Rechte.“

„Palästina vom [Jordan]-Fluss bis zum [Mittel-]Meer, von Norden nach Süden [d.h., ganz Israel] – ist unser Land und unser Recht und unsere Heimat. Nicht das kleinste Stück davon wird aufgegeben werden. Palästina war und ist arabisch und islamisch. Da Palästina uns gehört und es das Land der Araber und des Islam ist, ist es undenkbar, dass wir die Legitimität der israelischen Besatzung anerkennen würden. […] Palästina gehört uns und nicht den Zionisten. […] Gaza und das Westjordanland können Haifa, Jaffa, Beer Sheva und Safed nicht aufgeben.“

„Israel hat kein Recht auf Jerusalem.“

Auch der Ministerpräsident der Hamas, Ismail Hanniya, sprach bei der Veranstaltung. Unter anderem schwor er beim Namen Allahs, dass nicht einmal der kleinste Hinweis auf Israel überleben würde – „nicht in Gaza, nicht im Westjordanland, nicht in Jerusalem und nicht im ‚historischen Palästina‘.“

Außenministerium des Staates Israel, 10.12.12, Newsletter der Botschaft des Staates Israel

55 Kommentare zu “Hamas-Chef Mashal ruft zur Fortsetzung des „Widerstands“ auf

  1. hi, Chajm, da fällt mir einer ein:

    Sitzen zwei Juden im Cafe, einer von beiden ist blind, sagt der andere: „Willst du ein Glas Milch?“

    Milch? Was ist Milch?

    Milch ist eine Flüssigkeit, eine weiße.

    Okay, und was ist weiß?

    Nu, weiß ist ein Schwan, zum Beispiel.

    Schön, aber was ist ein Schwan?

    Ein Schwan ist ein Vogel, mit einem langen krummen Hals.

    Und was ist krumm?

    Schau mal, hier ist mein Arm, ich werde ihn krumm machen und du kannst ihn abtasten.

    Sorgfältig tastet Chajm den angebotenen Arm ab und sagt nach einer Weile: „Ha, endlich weiß ich, was Milch ist!“

  2. Keine humanitäre Krise im Gaza-Streifen”
    21. April 2011

    „Die stellvertretende Direktorin des Roten Kreuzes in Gaza, Mathilde Redmatn, hat in einem Interview erklärt, dass man nicht von einer humanitären Krise in Gaza sprechen kann.

    Das Rote Kreuz (gegründet 1863) arbeitet seit 1967 im Gaza-Streifen und leistet humanitäre Hilfe und bemüht sich um die Einhaltung des humanitären Völkerrechts. Mathilde Redmatn betonte vor allem die überraschende Normalität, die ihr im Gaza-Streifen begegnet.“

    „Es gibt keine humanitäre Krise in Gaza“, erklärte Redmatn.

    „Wenn man in den Supermarkt geht, sind dort Produkte. Es gibt Restaurants und einen schönen Strand.
    Das Hauptproblem sind die Infrastruktur und die Versorgung mit bestimmten Produkten, wie Zement“, fügte sie hinzu.

    „Israel hat das Recht seine Zivilbevölkerung zu schützen. Das muss jedoch in Balance mit den Rechten der 1,5 Millionen Menschen geschehen, die im Gaza-Streifen leben“

    http://www.botschaftisrael.de/2011/04/21/keine-humanitare-krise-im-gaza-streifen/

  3. Ist doch gut, wenn „Israeli“ PI Links setzt, dann weiß man wenigstens mit wessen Geistes Kind man es zu tun hat.
    Genau wie man es auch bei Jane weiß, die gerne Arendt liest…
    Oder wo genau soll der Unterschied sein?
    Ich werde mir die „Israeli“ Kommentare jedenfalls jetzt ein wenig anders zu Gemüte führen.

  4. Außenminister und Vize-Ministerpräsident Avigdor Lieberman hat am Freitag erklärt, von seinen Regierungsämtern zurücktreten zu wollen.

    Am Sonntag überreichte er Ministerpräsident Binyamin Netanyahu sein Entlassungsgesuch, das 48 Stunden später in Kraft tritt.

    Lieberman behält jedoch sein Knessetmandat und tritt auch weiter als Nummer zwei auf der gemeinsamen Liste von Likud und seiner Partei Israel Beitenu an…

    http://test.hagalil.com/2012/12/18/lieberman-14/

  5. Rotes Kreuz: Keine humanitäre Krise in Gaza

    „Während Amnesty International und tausende weiterer sogenannter Friedensaktivisten immer noch behaupten, Gaza wäre ein Freiluftgefängnis, in denen den Bewohnern das nötigste zum Leben fehlt – Amnesty schreib sogar von Wassermangel (PI berichtete) stellt das Rote Kreuz fest: “Es gibt keine humanitäre Krise in Gaza“.“

    Mathilde Redmatn, stellvertretende Direktorin des Roten Kreuzes in Gaza, bestätigt:

    “Wenn man in den Supermarkt geht, gibt es dort Produkte.

    Es gibt Restaurants und einen hübschen Strand. Probleme gibt es hauptsächlich beim Unterhalt der Infrastruktur und beim Zugang zu Gütern wie Beton.

    Israel hat das legitime Recht, seine Zivilbevölkerung zu schützen, dieses Recht muss mit dem Recht der 1,5 Millionen Menschen im Gazastreifen abgewogen werden.”

    http://www.pi-news.net/2011/04/rotes-kreuz-keine-humanitare-krise-in-gaza/

  6. Israel verabschiedet sich von der Zwei-Staaten-Lösung

    Erneut kündigte die israelische Regierung am Dienstag den Bau von 1500 Wohneinheiten in der in Ost-Jerusalem liegenden völkerrechtswidrigen Siedlung Ramat Shlomo an.

    Der Plan ist ein Affront gegen die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft und er ist zugleich die Agonie der Zwei-Staaten-Lösung, erklärt Botschafter Salah Abdel Shafi.

    „Wer bis jetzt an die israelische Verhandlungsbereitschaft geglaubt hat, wird heute eines Besseren belehrt. 1500 Wohnungseinheiten genehmigte die israelische Regierung im Herzen der Stadt Ost-Jerusalem. Es ist die Stadt, die die Hauptstadt des Staates Palästina ist.

    Der Plan ist ein Affront gegen die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft und er ist eine klare und deutliche Agonie der Zwei-Staaten-Lösung. Es ist eine vorsätzliche Entscheidung, die den Bestrebungen nach einem auf den Grundlagen des Völkerrechts beruhenden Friedens zuwiderläuft.

    Weder die Europäische Union noch die USA konnten Israel mit verbalen Verurteilungen von seiner rechtswidrigen Besatzungspolitik abbringen. Gerade deswegen müssen wir unverzüglich zu allen uns zustehenden rechtlichen Instrumenten greifen, um den von Israel begangenen eklatanten Völkerbruch entgegentreten zu können. Erst wenn Israel spürbar für seine Besatzung zahlt, kann seine Regierung ehrliche und substanzielle Verhandlungen beginnen.“

    Pressemitteilung: 18.12.2012, © 2012 Palästinensische Mission

  7. Die Hamas hat die Nutzung israelischer Kommunikationsdienste im Gazastreifen verboten – aus moralischen, wirtschaftlichen und Sicherheitsgründen.

    „Firmen vor Ort dürfen nicht mehr mit israelischen Firmen zusammenarbeiten, damit die Gesellschaft vor den Gefahren der Online-Pornografie geschützt wird, die örtlichen Firmen vor „unfairem Wettbewerb“ und natürlich ist die „derzeitige Sicherheitslage“ genauso Thema.“

    http://www.timesofisrael.com/hamas-bans-israeli-communication-services-in-gaza-strip/

  8. Zum Heiraten zu schlecht – zum Sterben gut genug
    Von David Harnasch

    „Selbstmordattentäterinnen werden offiziell als Heldinnen gefeiert – und insgeheim verachtet. Denn die «heiligen Kriegerinnen» sprengen sich aus anderen Gründen in die Luft als Männer.“

    „Die 21-jährige Palästinenserin Wafa ­Samir Ibrahim al-Biss überquerte regelmässig den Grenzübergang Erez nach Israel. Nach einem Gasunfall in ihrer Küche in Gaza liess sie ihre schweren Verbrennungen in der Soroka-Klinik in Bersheva behandeln.“

    Doch als sie 2005 am Erez-Grenzübergang verhaftet wurde, war ihr Ziel ein Spital bei Tel Aviv. Hier würde sie mit ihrem Bombengürtel mehr Juden mit in den Tod reissen als in Bersheva.

    Als die Grenzsoldaten misstrauisch wurden, ver­suchte Wafa die zehn Kilo Sprengstoff zu zünden, ein technischer Defekt rettete ihr Leben und das der Soldaten.“

    „Warum tut ein Mensch so etwas? Dieser Frage geht Dr. Anat Berko, ­Psychologin am International Institute for Counter-Terrorism (ICT) in Herzliya und Gastprofessorin an der George-­Washington-Universität, nach.
    In ihrem neuesten Buch «The Smarter Bomb – Women and Children as Suicide Bombers» ergründet sie die Motivation von Frauen und Kindern, die als verhinderte Terroristen in israelischen Gefängnissen landeten.
    Die Protokolle von Gesprächen mit den Inhaftierten, ihren Anwälten und Islamgelehrten geben Einblick in eine bigotte Gesellschaft, ­deren Ideen von Familie, Ehre und ­Reli­gion Europäern so exotisch wie ­inkonsistent erscheinen müssen – und deren schwächste Opfer nur als Täter Bekanntheit erlangen.“

    „Wafa war im israelischen Fernsehen zu sehen. Dort gab sich die junge Frau als fanatische Glaubenskriegerin.

    Doch was die Palästinenserin dann vor Gericht aussagte, klingt ganz anders:

    «Ich bin von der Universität geflogen und mein Vater hat mich immer schlecht behandelt. Er schlug mich dauernd und sagte mir, ich würde niemals heiraten.

    Er sagte, ich wäre für den Rest meines Lebens verkrüppelt. Ich habe Verbrennungen dritten Grades vom Nacken bis zu den Knien und ich bin psychisch ­genauso verwundet. Mein Gesundheitszustand ist schlecht.

    Ich kann weder meine linke Hand noch den kleinen Finger der ­rechten Hand bewegen. Ich bereue, was ich getan habe. “

    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Zum-Heiraten-zu-schlecht–zum-Sterben-gut-genug/story/21465347

  9. Offizieller Fatah-Vertreter:

    „Unser Ziel ist nie Frieden gewesen. Frieden ist ein Mittel [zum Zweck]; das Ziel ist Palästina.“

    Itamar Marcus und Nan Jacques Zilberdik,
    PMW-Bulletin vom 12. Juli 2009 (E-Mail vom 13. Juli 2009)

    Die PA wird Gewalt und Terror gegen Israel wieder aufnehmen, sobald die Fatah „dazu fähig“ ist und „entsprechend dem, was richtig erscheint“, sagte der Fatah-Offizielle Kifah Radayeh in einem Interview mit PA-TV. Radayeh, Mitglied des Regionalkomitees Jerusalem der Fatah, erklärte offen, dass Frieden kein Ziel der Fatah ist:

    „Es wurde gesagt, dass wir um Frieden verhandeln. Aber unser Ziel ist nie Frieden gewesen. Frieden ist ein Mittel [zum Zweck]; das Ziel ist Palästina.“

    Radayeh sagt, dass „bewaffneter Kampf“ nicht ausgeschlossen worden ist und dass er weiter gehen wird, abhängig davon, wie „fähig“ die PA-Streitkräfte sind.

    Klicken Sie hier, um das Interview mit dem Fatah-Offiziellen Kifah Radayeh im PA-TV zu sehen.

    http://www.youtube.com/watch?v=Qc-7GK6F4RI

  10. Ich hoffe, dass Präsident Obama es ernst meint mit einem Ausstieg aus der Politik, die den nahen Osten seit über sechzig Jahren in einem schrecklichen Wirbel von Gewalt und Gegengewalt verstickt hat. Alle israelischen Machthaber verweigerten und verweigern Verhandlungen mit dem Argument, die Palästinenser stellten Vorbedingungen. Dieses Argument ist aber wieder nur ein heuchlerischer Vorwand, um die Besatzung und Kolonisierung der Westbank nicht aufzugeben. Das ist aber natürlich eine Sackgasse. Die Bedingungen für den Frieden sind doch schon längst festgesetzt worden: Rückzug aus allen in 1967 eroberten und besetzten Gebieten. Israel will mit den Vorbedingungen seine Vorstellungen für eine Lösung diktieren und will den Palästinensern höchstens ein paar Bantustane zugestehen. Was könnte aber in Wirklichkeit für Israel besser sein als ein zwar schmerzhafter Kompromiss mit den Palästinensern und knapp zwei Dutzend arabischen Ländern, um so Frieden zu schließen aufgrund der Grenzen von 1949? Diese Grenzen würden für die Palästinenser einen Verzicht auf über zwanzig Prozent von dem Gebiet bedeuten, das die Vereinten Nationen 1947 ihnen zugeteilt hatten.

    • betjar123

      Sie „vergessen“, dass die Araber des Heiligen Landes den Teilungsbeschluss der UNO vom 29.11.1947 nicht akzeptiert haben und sofort am Tag darauf einen Bürgerkrieg begonnen haben.
      Was Sie Israel vorschlagen ist sich auf irgendein Ehrenwort eines Nachbarn zu verlassen, das nicht das Papier wert ist, auf den es geschrieben ist. Schauen wir uns doch ein wenig an, was im Nahen Osten passiert, wo Araber andere Araber morden, wo täglich mehrere Selbstmordattentate stattfinden.
      Was ist denn das Wort der Arabischen Liga wert, wenn die nach dem es bereits 40.000 Tote in Syrien gibt, dieses gegenseitige Abschlachten nicht stoppen können?

  11. Stimmungsbild bei den Palaestinensern
    Dezember 17, 2012

    AWARD hat am Samstag, den 15. Dezember juengsten Umfrageergebnisse veroeffentlicht.

    “Derzeit meint eine grosse Mehrheit der Befragten, insgesamt 69.8%, dass sich die Dinge fuer die Palaestinenser in die richtige Richtung entwickeln: 65.2% in der Westbank, 77.6% im Gazastreifen. Dementsprechend sind die Menschen auch optimistisch, was die Zukunft betrifft, insgesamt 75.9%, in der Westbank 72.4% und im Gazastreifen (dem groessten KZ der Welt!) 81.6%. Die Stimmung der Palaestinenser ist euphorisch, bemerkenswerterweise im Gazastreifen noch deutlich mehr als in der Westbank.”

    Die Euphorie hat anscheinend zwei Ursache

    “Zum einen den “Sieg” im juengsten Krieg des Gazastreifens gegen Israel. Insgesamt 89.7% sind ueberzeugt, dass es sich um einen Sieg handelt, 88.6% im Westjordanland und 91.4% im Gazastreifen.”

    “Zum anderen den Sieg der PA in der UN ueber Israel. Dass es sich dabei um einen Sieg handelt, meinen insgesamt 85.1%, in der Westbank 81.1% und 91.7% im Gazastreifen”

    “Gleichzeitig glauben insgesamt 63% der Palaestinenser (64.5% im Gazastreifen, 62% im Westjordanland), dass das Vorgehen in der UN es schwieriger mache, den Friedensprozess wieder in Gang zu bringen.”

    “Jedoch an Friedensverhandlungen sind die Palaestinenser nicht sonderlich interessiert: Insgesamt 48.4% vs. 43.4% meinen, dass Verhandlungen mit Israel gar nicht der richtige Weg seien. Im Gazastreifen werden Verhandlungen klar abgelehnt (54.9% dagegen, 41.8% dafuer), waehrend das Westjordanland gespalten ist (44.3% dafuer, 44.5% dagegen).”

    “Eine Pluralitaet zieht die Vorgehensweise der Hamas (Raketen auf israelische Zivilisten und Terror) als Mittel zur Erlangung der pal. Unabhaengigkeit den Methoden der Fatah vor, insgesamt 40.1% fuer Hamasmethoden und 32.8% fuer Fatahmethoden. Im Gazastreifen sieht man das ein bisschen anders (40.2% fuer Fatahmethoden, 37.1% fuer Hamasmethoden) als im Westjordanland (41.9% fuer Hamasmethoden und nur 28.3% fuer die Vorgehensweise der Fatah).”

    “Das mag daran liegen, wie Palaestinensische Unabhaengigkeit definiert ist, wohl eher nicht als Zwei-Staaten-Loesung mit Israel und Palaestina. Dafuer findet sich naemlich keine klare Mehrheit. Insgesamt 46.8% unterstuetzen eine solche Loesung, aber 49.5% lehnen sie ab. Auch hier ist die Stimmung im Westjordanland etwas anders als im Gazastreifen: In der Westbank lehnen 50.7% die 2-Staaten-Loesung ab und nur 44.4% unterstuetzen sie. Im Gazastreifen faenden 50.9% sie gut und 47.6% lehnen sie ab.”

    “Eine ueberwaeltigende Mehrheit (82.6%) ist fuer die Versoehnung von Fatah und Hamas und auch optimistisch, dass beide Seiten es ernst meinen.”

    “Danach wuerden Palaestinenser gern mal wieder zur Wahl gehen duerfen. Eine daraus resultierende Regierung haette wahrscheinlich Mahmud Abbas als Praesidenten und Ismail Haniye als Premierminister. Salam Fayyad dagegen hat keine Chance bei den Waehlern, er bekommt gerade mal von 2% eine postive Bewertung. Im Westjordanland, wo die Menschen seine Regierung direkt erleben, ueberwiegt die negative Einschaetzung 31.4% klar die positive 22.4%. Vor die Wahl gestellt, ob sie lieber eine Regierung unter Fayyad oder unter Haniye haetten, wuerden sich insgesamt 34.4% fuer einen Premierminister der Hamas entscheiden und nur 25.3% fuer Fayyad. Im Gazastreifen, wo man die Regierung der Hamas schon geniesst, ist die Bevoelkerung gespalten: 35.8% fuer Haniye und 32.7% fuer Fayyad. Im Westjordanlang liegt Haniye mit 33.4% klar vor Fayyad mit 20.8%.”

    http://beer7.wordpress.com/2012/12/17/stimmungsbild-bei-den-palaestinensern/
    ..

  12. Gaza-based armed groups tied to Mahmoud Abbas’s Fatah party claim they fired 516 rockets at Israel during recent conflict;

    Fatah Central Committee member praises Hamas, Islamic

    Jihad, says Abbas was not against the “resistance.” “We

    gave legitimacy to the rockets and provided them with a

    political cover,” he added.

    “I have tremendous sympathy for Hamas. God bless them.

    They told Israel that the war was not a picnic.

    God bless Hamas and Islamic Jihad and all the other resistance groups which decided to die for the sake of the Gaza Strip.”

    http://www.jpost.com/MiddleEast/Article.aspx?id=293297

  13. „Palestinian Authority Terrorists Fired 516 Rockets at Israel“

    „spokesman for the groups, which are affiliated with Fatah’s armed wing, the Aksa Martyrs’ Brigade, told reporters that his men fired 516 rockets and missiles at Israel during the conflict.“

    Waehrend des Konflikt Wolensaeule hat Bewaffneter Arm der Fatah in Gaza 516 Raketen auf Israel geschossen.

    http://frontpagemag.com/2012/dgreenfield/palestinian-authority-terrorists-fired-516-rockets-at-israel/

  14. …aber Herr Pfeifer, ein „linksradikales“ Blatt hier empfehlen ??? 😉

    Empfehle den Ersteseiten-Kommentar von Harald Martenstein: „Messias gesucht“ (Tagesspiegel vom So, 9. Dez.)

    Sehr die Wahrheit…

    • Nur 1 Quelle von vielen.Schöner Film, Cinemascope, Breitwand, Überlänge.
      Eine andre Erzählung aus 1.Hand,authentisch, spielt im Jahre 1948:
      Olivenbauern in Galiläa seit 300 Jahren, christlich (mit dem Mufti von Jerusalem hatten sie nichts am Hut).
      Eines Tages kommt die Hagana und sagt: Ihr habt 6 Stunden Zeit eure Sachen zu packen; dann müßt ihr verschwinden.

      Aber der Blick zurück im Zorn bringt den Friedensprozess nicht wieder in Gang.
      Bibi hat den Schlüssel. Nach der Knessetwahl muss er sich mit Abbas an einen Tisch setzen.

  15. „Palästina / Erez Israel unter türkischer Verwaltung“

    „Die Eroberung Palästinas durch die Türken (1517) begünstigte die Einwanderung aus dem türkischen Reich. Einwanderer aus Ägypten meldeten sich. Kein Geringerer als Isaak Scholal, der Philanthrop und Schriftgelehrte, Nagid der ägyptischen Judenheit, kam, nachdem das Amt vom Sultan Selim aufgehoben wurde, nach Jerusalem, um hier als Oberrabbiner zu wirken. “

    „1896 lebten in Jerusalem 45.420 Menschen.
    Davon waren
    8.560 Muslime,
    8.748 waren Christen (jeweils unter 20%)
    und 28.112 Juden (über 60% bzw. 3/5 der Gesamteinwohnerschaft).“

    http://test.hagalil.com/israel/geschichte/palaestina-4.htm

    • Wie die Volkszählung des Osmanischen Reiches zeigt, zu dem Palästina damals gehörte, war das Land dicht besiedelt, speziell die ländlichen Gebiete, mit blühender Landwirtschaft. Im Jahre 1914 bestand die Bevölkerung Palästinas aus 657’000 muslemischen Arabern, 81’000 christlichen Arabern und 59’000 Juden, einschliessliche der erst vor kurzem eingewanderten europäischen Juden aus der ersten und zweiten Aliyah.

      Demnach machte die jüdische Bevölkerung im Jahre 1914 weniger als 8% aus.

  16. @Karl Pfeifer
    Ich benötige keinen Nachhilfeunterricht in europäischer Geschichte.
    Das Buch „Exodus“ von Leon Uris und dessen Verfilmung ist die eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist die Nakba der Palästinenser.
    Wenn 2 Völker in alttestamentarischer Denkweise verhaftet sind (Aug um Auge,Zahn um Zahn),wie wollen diese beiden friedlich in einem Land zusammenleben?

    • „Wenn Journalisten und Politikern zum Thema Nahost nichts mehr einfällt, dann werden sie gerne biblisch und zitieren aus einer Passage des Buches Exodus, Kapitel 21, Vers 23/24: „Auge um Auge, Zahn um Zahn“. Eine ideale Beschreibung der Situation in Israel, meinen sie, weshalb diese Formel gerne für Artikelüberschriften oder ganze Titelseiten verwendet wird. Denn sie ist knapp und angeblich treffend: Die Israelis seien nämlich ebenso rachsüchtig wie ihr alttestamentarischer Gott, meinen jene Bibelkenner. Das jüdische Prinzip „Rache“ stünde also der christlichen „Nächstenliebe“ diametral gegenüber – im Grunde gäbe es darüber hinaus nichts dazu zu sagen. Auf diese Weise werden 2000 Jahre christlicher Antijudaismus in einem Zitat aufgefangen, und niemand fragt danach, ob dessen populäre Interpretation überhaupt richtig ist.
      Das alles wissen jene Meinungsmacher natürlich nicht, die das Zitat als antijudaistische Floskel ewig wiederholen und sich dabei auch noch für besonders originell halten. Dieser unreflektierte Umgang mit einem uralten Vorurteil erzählt sehr viel mehr über den Benutzer als über den Nahost- Konflikt.“

      http://www.nahost-politik.de/israel/bibel.htm

    • Das einzige Argument was Israel-Freunde haben, ist der Antisemitismus der anderen. Sie sind so unfähig damit ihre Meinung zu begründen, dass sie sogar dafür einen Gegner brauchen. Aus sich selbst heraus ist Israel also nicht in der Lage zu argumentieren. Das macht natürlich klar, warum es keinen Frieden brauchen kann. Der Frieden würde Israels Existenzrecht in Zweifel ziehen und die ideologische Grundlage vernichten. Das ist zwar völlig bekloppt, aber die Zionisten scheinen wirklich so zu denken, denn sie handeln und reden so.

    • Ach Jens, dass Sie mal wieder meinen, ich Betjar Antisemitismus unterstelle, was nicht der Fall ist, lege ich bei Ihnen grundsätzlich unter selektiver Wahrnehmung oder unter zu häufigem Drogenkonsum ab.

  17. ach ja…
    wie schön, dass die „Meinungsfeuerwehr Pfeifer“ stets mit vollem Einsatz im ‚Falschversteher-Modus‘ pünktlich rasch zur Stelle ist (Respekt) – auch wenn wohl nur strenger duftende Exsudate versprüht werden…

    (nochmal gäähhn !)

  18. Betjar123 es gibt keine Grenzen von 1948-67. Israel hat nur mit Jordanien und Ägypten Grenzen. Sonst gibt es die Waffenstillstandslinien von 1949, aber keine Grenzen.
    Betjar123 ihrer abstrusen Theorie nach ist aus dem Nichts 1948 eine Nation entstanden. Sie haben keinen blassen Schimmer von Geschichte.
    Juden lebten bis 1917 im Westen des Zarenreiches in einem geschlossenen Gebiet. Die meisten redeten Jiddisch und hatten eine eigene Kultur. Es entstand bereits lange bevor es den Staat Israel gab eine hebräischsprachige Literatur.
    Und seit 1922 erkannte der Völkerbund die Rechte der Juden in Palästina.

  19. @Jaku
    Kein Europäer negiert das Existenzrecht Israels.Völkerrechtlich verbindlich kann es nur einen Staat in den Grenzen von 1948-1967 geben.
    Siehe Interview mit Schimon Peres in SPIEGEL Nr.50.
    Und die Geschichte des Volkes Israel aus der Antike endet mit dem Aufstand des Bar Kochba.
    Seit 1948 gibt es Staatsbürger des Staats Israel.

  20. Maor würde alles tun, um die Vernichtungswünsche des Hamas Anführers zu verniedlichen. Er scheut sich nicht hier herumzulügen.
    Es gibt mehr als eine Million arabische Israelis. Und nur ganz wenige von ihnen wollen Israel verlassen, dafür aber versuchen viele Araber nach Israel zu gelangen, um in Israel zu leben und zu arbeiten. Da gab es unlängst einen arabischen israelischen Bürger der Terror übte, er kam via Familienvereinigung nach Israel und wurde Bürger des Staates Israel.
    Immerhin riskieren eine Menge Schwarzarfrikaner eine Menge, um als Flüchtlinge nach Israel zu gelangen.

    Israel hat nur vereinbarte Grenzen mit den Staaten, die ein Friedensabkommen mit Israel geschlossen haben, also Ägypten und Jordanien. Sonst gibt es nur Waffenstillstandslinien und umstrittene Gebiete außerhalb dieser Waffenstillstandslinien.

    Bitte nicht vergessen die linksextreme und arabische Mantra, die wir jahrzehntelang hörten: Es gibt keinen Unterschied zwischen Linken und Rechten in Israel.
    Maor vergisst, dass es in Israel freie Wahlen gibt und eine Regierung eine Mehrheit im Parlament haben muss.

    All diese Lügen, um zu verwischen, was der Hamas Anführer gesagt hat, nämlich dass es keinen Frieden mit Israel geben wird, dass Hamas weiterkämpfen wird.
    Hier können Maor und seine Kameraden sowie andere Interessierte den Hamas Anführer sehen und hören.
    http://www.memri.org/clip/en/0/0/0/0/0/0/3671.htm

  21. Nun scheiss dir mal nicht gleich in die Hose !!

    Diametral gegenüber steht genau das Konzept des orthodox-nationalistisch-zionistischen Judentums gegenüber:

    Eretz Israel den Juden, und zwar NUR den Juden. Kein Ami, kein Eskimo, kein Araber, kein Norweger, kein Mongole, kein Namibier und schon gar kein Deutscher habe dort irgendwas zu suchen, allerbestenfalls nur als zahlungskräftiger und geduldeter „Gast“ mit 3-Monats-Visum ! Und wo genau die Grenzen des israelischen Machtbereichs, also Staatsgrenzen zu liegen haben, bestimmt immer noch die von Thora-Lehrern abhängige Netanyahu-Regierung.

    Dieser komische „Heilige Krieg“ der Moslems steht somit diesem ebenso verknarzten „Heiligen Schalom“ vebohrter Siedler-Schamanen im ewig währenden Schlagabtausch … (gäähhnn…)

  22. Das Trauerspiel begann 1948 und wird nie enden.
    Theodor Herzl hätte damals schon (im Osmanischen Reich) auf den Bürgermeister von Jerusalem hören sollen. Dieser schrieb ihm: Herr Herzl, lassen Sie ab von Ihrer Idee; es leben jetzt ganz andere Menschen hier.
    Und bereits 1922 schrieb ein junger Schriftsteller polnisch-jüdischer Abstammung, der später nach New York ging und den Literaturnobelpreis erhielt : “ Das Land gehört den Arabern“
    (aus „Das Visum“ von Isaak Bashevi Singer)

    Judentum ist eine Religion wie andere auch.
    Oder gibt es etwa ein christliches, ein buddistisches oder hindustisches Volk?

  23. „Heiliger Krieg“

    „Die Hamas hat offenbar noch größere Ziele: »Vom Fluss bis zum Meer. Vom Norden bis zum Süden werden wir nicht einen Zentimeter Palästinas abgeben. Es ist unser Land, unsere Heimat«, machte Meschal klar. Er fügte hinzu, dass er für die Palästinenser das gesamte Gebiet des modernen Israel beansprucht. »Es wird islamisch und arabisch nur für uns bleiben und für niemand anderen.« Heiliger Krieg und bewaffneter Widerstand seien der einzige Weg, Israel werde nicht anerkannt.“

    „Ein Sprecher für den militärischen Flügel der Hamas, Izz Ad-Din, rief die Israelis auf, ihre Pässe bereitzuhalten. Bislang habe man nur mit halber Kraft gekämpft. Doch was passiere, wenn man mit aller Macht gegen die Zionisten vorgehe? »Zionisten, macht euch fertig zu verschwinden!“

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/14703

  24. für Jane das womöglich entscheidend ‚zündendende‘ „SchlüsselMoment“ in Richtung SOGENANNTER „2Staaten’Lösung'“ – welch „“friedvoller“ Verhandlungsauftakt 🙁

    …dennoch eine UNmissverständliche überaus DEUTLICH KLARE An-, Aus- und ABSAGE in Richtung GutMenschenWunschWELT!

  25. „Auch der Ministerpräsident der Hamas, Ismail Hanniya, sprach bei der Veranstaltung. Unter anderem schwor er beim Namen Allahs, dass nicht einmal der kleinste Hinweis auf Israel überleben würde –

    „nicht in Gaza, nicht im Westjordanland, nicht in Jerusalem und nicht im ‚historischen Palästina‘.“

    Ist bei jemanden jetzt noch was unklar oder gibt es jemanden der es immer noch nicht Begriffen hat ?

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