Netanyahu: Ohne Anerkennung Israels kein palästinensischer Staat

Mit großer Mehrheit wurde in der UN-Generalversammlung beschlossen, Palästina als als beobachtender Nichtmitgliedsstaat anzuerkennen…

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat sich zuvor zur Abstimmung in der UN-Generalversammlung geäußert.

„Israel ist bereit, in Frieden mit einem palästinensischen Staat zu leben, doch damit Frieden dauerhaft bestehen kann, muss die israelische Sicherheit geschützt werden“, so Netanyahu bei einem Besuch im Begin Heritage Center.

„Die Palästinenser müssen den jüdischen Staat anerkennen, und sie müssen bereit sein, den Konflikt mit Israel ein für alle Mal zu beenden. Keines dieser vitalen Interessen, dieser vitalen Interessen des Friedens, […] erscheint in der Resolution, die heute der Generalversammlung vorgelegt wird; und aus diesem Grund kann Israel sie nicht akzeptieren.

Der einzige Weg, Frieden zu erreichen, führt über Abkommen, die zwischen den Parteien direkt ausgehandelt werden; über Verhandlungen miteinander, und nicht über UN-Resolutionen, die Israels Sicherheit und nationale Interessen gänzlich ignorieren. Und da diese Resolution so einseitig ist, bringt sie den Frieden nicht voran, sondern wirft ihn zurück.

Was das Recht des jüdischen Volkes auf dieses Land betrifft, habe ich eine einfache Botschaft für die Menschen, die heute in der Generalversammlung zusammen kommen: Keine UN-Resolution kann die 4000 Jahre dauernde Verbindung des Volkes Israel zum Land Israel beenden.“

Amt des Ministerpräsidenten, 29.11.12, Botschaftd es Staates Israel

106 Kommentare zu “Netanyahu: Ohne Anerkennung Israels kein palästinensischer Staat

  1. Noch was Riciano – was Sie schreiben ist so abenteuerlich albern wie immer

    Jeder weiß, dass Jesus Jude war, das ist nun wirklich kein Geheimnis. Jedes kleine Kind lernt das schon früh im Religionsunterricht.

    Aber auf Jesus sollten Sie sich nun wirklich nicht berufen, denn dessen pazifistische Philosophie können Sie nicht im Ansatz begreifen, zudem sind ja die extremistischen Siedler auch christenfeindlich und Übergriffe und rassistische Graffiti auch gegen Christen sind an der Tagesordnung.

    „A number of extremist Israeli settlers wrote, on Wednesday at dawn, racist graffiti attacking Christianity and Jesus Christ on the walls of a monastery in occupied Jerusalem, the WAFA News Agency reported.

    The graffiti written on the walls of the monastery included “Price Tag”, and several insults against Jesus Christ. The settlers also punctured the tires of three vehicles parked near the monastery.

    The attack is part of numerous attacks targeting churches, mosques and even graveyards in different parts of occupied Palestine, including occupied Jerusalem.

    Back in October, Israeli extremists hurled stones, Molotov cocktails and trash at a Christian Church in occupied Jerusalem.

    The attack came only a week after a similar attack that targeted the Franciscan monastery in occupied Jerusalem when extremist settlers wrote racist graffiti against Christians and Jesus Christi.

    In September, extremist Israeli settlers burnt the main gate of the Latrun Christian Monastery west of Jerusalem, and also wrote racist graffiti against Jesus Christ and against Christianity.

    Earlier in February this year, extremist Israelis wrote “Death to Christians” on the walls of a Jerusalem church, and slashed the tires of vehicles parked in the area….

    ……(geht noch weiter)“

    vollständig unter:

    http://www.imemc.org/article/64736

  2. @Riciano – mit Waffengewalt befeuernd haben Juden Ost-Jerusalem erobert, gegen jedes Recht – und Lynchopfer werden heute sehr viel mehr Palästinenser durch Juden als umgekehrt.

    Dessen ungeachtet – Israel hat Ost-Jerusalem völkerrrechtswidrig annektiert –

    es wird in der Welt nicht anerkannt – von niemandem.

  3. Jane, FAKT ist:

    Jerushalayim ist die HAUPTSTADT des Jüdischen Staates Israel! …ungeachtet dessen, dass Sie ’befeuernd’ wünschen …dies und vielmehr noch mittels “BEWAFFNETEM Kampf“ (siehe Verfassung Ihrer sog. ’Palästinenser’, die schlicht und einfach Araber sind) perspektivisch gern geändert sehen möchten!

    Noch was ’unintellektuell’ ablenkend Erheiterndes in badsche Ländle send – einfach so zu entspannender Besinnung:

    “Hätte Jesus heute in Israel gelebt

    „Ein Gedanke zu Weihnachten: Nehmen wir mal an, Jesus und Maria hätten in unserer heutigen Zeit in Israel gelebt, als JUDEN im eigenen Land ohne Sicherheit: Es wäre gut möglich, dass sie beide zu Lynchopfern feindlicher Palästinenser in Bethlehem geworden wären. Ein Punkt zum Nachdenken!“ …
    Ob solch eine Meldung korrekt oder unkorrekt ist, darüber kann man streiten. Aber Fakt ist, dass viele Menschen in Europa die jüdische Herkunft Jesu und seiner Mutter vergessen haben. Egal wo man im christlichen Europa herumfährt, man sieht überall an den Straßen, in Gasthöfen, Raststätten und Kirchen zwei JUDEN. Am (RÖMISCHEN) Kreuz hängt Jesus und auf Gemälden sieht man eine Mutter (Mirjam) mit ihrem Baby in ihren Armen. Dass diese zum jüdischen Volk gehören, weiß heute DIE MEHRTHEIT NICHT MEHR.
    Vor einem Jahr, als Palästinenser in einer provokanten Aktion vor der Sicherheitsmauer in Bethlehem darstellten, wie Josef, Maria und Jesus am Checkposten vor Bethlehem aufgehalten wurden, hat sich keiner deswegen aufgeregt. Dabei ist die Familie Jesu keine palästinensische Familie sondern eine jüdische Familie.“ NAI

  4. Sie wissen aber schon Uri Degania, dass ‚Der Freitag‘ hinsichtlich Kritik an Israel kein Blatt vor den Mund nimmt ja? Ich verlinke auch immer wieder mal Artikel aus ‚Der Freitag‘.

    (Nur damit keine Missverstädnisse aufkommen, aber es ist zu befürchten, dass für Sie der Unterschied ohnehin vollkommen irrelevant ist)

    Zitat:
    http://www.freitag.de/autoren/the-guardian/rote-linie-ueberschritten

    „Soviel ist klar. Netanyahu kann weiter ungestraft handeln. Solange die USA ihre Beziehungen zu Israel nicht neu justieren und solange die israelische Staatsführung nicht spürt, dass sie für die Siedlungen einen Preis zu zahlen hat, wird der Plan einer Zweistaatenlösung ein Wunschtraum bleiben.“

    http://www.freitag.de/autoren/the-guardian/rote-linie-ueberschritten

    Ja ‚Der Freitag‘ nimmt kein Blatt vor den Mund – so ist es.

  5. …die …REALITÄT:

    “Im Gazastreifen gibt es seit Neustem ein Parfum zu kaufen, das nach der Rakete benannt ist, die militante Terroristen auf Tel Aviv und Jerusalem abgeschossen haben. Die Bewohner Gazas stürzen sich förmlich auf den Duft mit dem Namen „M-75“, der ihnen, wie sie erklären, den „Wohlgeruch des Sieges“ vermittelt.“

    …vllt. ’ne ‚zündende‘ Geschenkidee zu bevorstehenden bekanntesten „JUDENgeburtagsfest“ der westlich ‚christlich-abendländischen‘ Welt? …und dann ‚Stille Nacht …der Mashiach wurd jeborn …und es begab sich zu der Zeit …im JÜDISCHEn Lande‘ ODER wars doch sog. ‚palästine‘??? …statt ‚Stall‘ ne Moschee??? …bei den UN-Gesandten hatt’s funktioniert!

    Jane – Israel muss überhaupt NIX! …und schon gar nicht von irgendwelchen arabischen islamistischen Mudscheddin – ob FÜHRER der Hamas, Fatah, PLO, Isl.Dhihad und all noch Zeugs – TÄUSCHEND terrorisieren lassen!

  6. Beschlüsse des Fatah-”Parteitags” Anfang August 2009: (Ha’aretz, 08.08.2009)

    Der Status Jerusalems als zukünftiger Hauptstadt eines palästinensischen Staates ist eine rote Linie, die keinem palästinensischen Führer zu überschreiten erlaubt ist.

    Das palästinensische Vorhaben hat seine Erfüllung erreicht, bis ganz Jerusalem, einschließlich der umliegenden Dörfer, unter palästinensische Souveränität kommt.

    Fatah wird weiter Opfer bringen [wörtlich: sacrifice victims – (menschliche) Opfer opfern], bis Jerusalem den Palästinensern zurückgegeben wird, gereinigt von Siedlern und Siedlungen.

    Der Bericht in Ha’aretz macht ausdrücklich darauf aufmerksam, dass in dem Positionspapier

    keinerlei Unterscheidung zwischen Ost- und Westjerusalem

    und auch keine zwischen den 1967 von Israel eroberten

    Gebieten und dem “Kernland” (Israel 1949 bis Juni 1967)

    getroffen wird.

    D.h., dass die Fatah einmal mehr die Vernichtung Israels als Ziel ihres Daseins festgelegt hat!

  7. Offizielles Positionspapier zu einer Friedensllösung der Fatah:

    “ 2. Jerusalem as the eternal capital of our independent state

    <b< Israeli withdrawal to the June 4, 1967, borders includes — despite Israeli protests to the contrary — withdrawal from East Jerusalem since it forms part of the lands forcefully occupied by Israeli forces during the 1967 war. It is our repossession of East Jerusalem which will give our state its legitimacy in the eyes, not only of its own people, but of the entire world.

    Nor does sacred Jerusalem include only the holy places seized from Arab hands, but the whole of East Jerusalem. We will not settle for the definition of „our“ portion of Jerusalem that Yossi Beilin and others propose, i.e., Abu Dis and other areas neighboring the city proper.

    We reject as illegal, as we have always done, the Israeli annexation and Judaization of Jerusalem. We reject Israeli quibbling over the omission of the article „the“ in the text of the UN resolution stipulating that „territories“ taken by force shall be returned to their rightful owners. UN Resolution 252, issued on August 21, 1968, clearly labels all actions, including administrative and legislative measures, undertaken by Israel in East Jerusalem as null and void. ,,

    http://www.cdn-friends-icej.ca/isreport/septoct99/fatah.html

    • Komisch nur, dass die wohl gleichen Leute fast zwanzig Jahre lang, in der Zeit von 1948 – 1967, nicht auf die Idee kamen, dasselbe von den Jordaniern, die sich schon Ostjerusalem samt Altstadt plus Westbank einverleibt („taken by force“) hatten und alles gern behalten wollten, zu fordern.

      Im Übrigen stellt sich die Frage, was hiermit gemeint sein könnte: „shall be returned to their rightful owners“.

      Also bis 1917 war die Türkei 402 Jahre lang der „owner“. Davor diverse arabische Herrscher und, nicht zu vergessen, zwischendurch „die Franken“. Und vor all den genannten die Römer – und, man höre und staune, die Juden.

      Ab 1917 war es Großbritannien durch Einmarsch und anschließend lt. Völkerbundmandat für 31 Jahre. Und dann Jordanien. An wen von denen soll Israel denn nun zurückgeben? An die Juden? die Römer? die Araber? die Franken? die Türken? die Briten? die Jordanier?

      Ach so, an Palästina. Alles klar.

  8. Offizieller Fatah-Vertreter:

    „Unser Ziel ist nie Frieden gewesen. Frieden ist ein Mittel [zum Zweck]; das Ziel ist Palästina.“

    Itamar Marcus und Nan Jacques Zilberdik,
    PMW-Bulletin vom 12. Juli 2009 (E-Mail vom 13. Juli 2009)

    Die PA wird Gewalt und Terror gegen Israel wieder aufnehmen, sobald die Fatah „dazu fähig“ ist und „entsprechend dem, was richtig erscheint“, sagte der Fatah-Offizielle Kifah Radayeh in einem Interview mit PA-TV. Radayeh, Mitglied des Regionalkomitees Jerusalem der Fatah, erklärte offen, dass Frieden kein Ziel der Fatah ist:

    „Es wurde gesagt, dass wir um Frieden verhandeln. Aber unser Ziel ist nie Frieden gewesen. Frieden ist ein Mittel [zum Zweck]; das Ziel ist Palästina.“

    Radayeh sagt, dass „bewaffneter Kampf“ nicht ausgeschlossen worden ist und dass er weiter gehen wird, abhängig davon, wie „fähig“ die PA-Streitkräfte sind.

    Klicken Sie hier, um das Interview mit dem Fatah-Offiziellen Kifah Radayeh im PA-TV zu sehen.

    http://www.youtube.com/watch?v=Qc-7GK6F4RI

  9. Israel’s military indoctrination of children

    By Stephen Lendman

    Israel is one of the world’s most militarised societies, routinely recruiting children as young as 13 to perform military service in defiance of international law, writes Stephen Lendman

    ….Politics and militarism were wedded to create a militaristic view of reality. Thereafter, it was institutionalised to the point that “the idea of implementing a military solution to [political problems] was not only enshrined as a value in its own right, but was also considered legitimate, desirable, and indeed the best option.

    …In July 2004, a New Profile report entitled Child Recruitment in Israel examined how Israeli armed forces and Jewish militias indoctrinate young children to be warriors, a practice it believes is essential to stop.

    Child recruitment involves more than having weapons and using them, there being no front lines in the Israeli-Palestinian conflict. In Israel and the occupied territories, IDF soldiers are everywhere. “Many military bases are located inside population centres, and few Israelis ever spend a day without meeting soldiers on duty,” the report says.

    As a result, a functional definition of child recruitment is as follows, with a child being anyone under 18 recruited by one or more of the following methods: by wearing an official uniform, having an official document, or in other ways identified as an IDF or related group member, even if not formally; by promoting or supporting IDF actions, actively or through other services; and/or by undergoing practical or theoretical training to perform or assist IDF activities, formally or otherwise.

    …Ben-Eliezer explained these organisations by writing that “the formative years of the younger generation produced an ethos created by local experience: guarding fields and crops, fighting with Arab children, being given a weapon at the age of bar mitzvah [a boy’s 13th birthday]. This was the childhood experience of prominent members of the young generation [tempering their outlook] with suspicion, which frequently became hostility, and they reached maturity feeling that a confrontation between [Arabs and Jews] was inevitable.”

    ..DEFINING ISRAELI MILITARISM: New Profile calls Israeli militarism “a way of thinking, which promotes forceful solutions, usually military ones, as preferable and even desirable ways of solving problems.” As a result, security forces are Israeli society’s most valued and revered members, “whose needs and opinions come second to none”. Israel’s first prime minister, David Ben-Gurion, called “the whole nation… an army and the whole land a front”.

    Militarised education starts in kindergarten, at home, and on the streets. “The military is physically present in schools and school activities”, with many uniformed soldiers teaching classes to programme young minds. Further, teachers, especially principals, are often retired career officers, and school walls are adorned with names and photographs of fallen heroes among their graduates.

    Field trips for all ages are to military memorials on former battlegrounds. Curricula and textbooks reflect militarism, from kindergarten through secondary schools that have mandatory programmes called “preparation for the IDF” that include training. Glorifying military heroes and conquests while vilifying Palestinians are featured.

    Symbolic recruitment also precedes conscription. This consists of indoctrinating youths to feel part of the military, mobilised for war, ready for combat, and eager to participate. It also consists of kindergarten and elementary school children sending gift packages to soldiers, especially on holidays, expressing their “gratitude” in personal letters.

    At school, children are exposed to ceremonies, commemorations, speeches, field trips to military bases, and holiday celebrations of battles between “us” (Jews) and “the bad guys”, earlier Nazis, Egyptians, Persians, and Arabs, and now Palestinians. As a result, children are imbued “to accept military force and war as a natural state and a natural response to conflict situations”.

    Soldiers in Israeli schools are both former IDF teachers and administrators as well as “uniformed soldiers on duty, stationed in schools as part of the school staff…

    …Soldiers working in Israeli schools are nearly always in uniform, report to civilian and military superiors, promote militarism and wars for defence, and children acclimatise themselves to viewing them as an integral part of their education and a future obligation.

    Indoctrinating youths early on blurs the line between Israeli military and civil society, promotes militarism, and makes conscription seem inevitable, necessary and desirable.

    ..The format is regimented, emphasising discipline, and the “Soldier for a Day” programme takes children to a military base for descriptive presentations, especially about elite combat units.

    Several civilian programmes also prepare children for future service, including “Preparation for Combat Fitness” courses, “Youth Battalions Special Forces Induction” and “Follow Me”. It is common in Israel “to see large groups of young men run about on public beaches, in preparation for military service”.

    …Prior to their conscription, most Israeli young people receive a warrant at home, requiring them to report to a regional conscription bureau in a practice called “first call-up” for initial screening, data verification, medical and intelligence tests and a personal interview. If after three warrants young people do not comply, police intervention may follow.

    In addition to regular Israeli secondary schools, there are military high schools that include Mevo’ot Yam, which has 500 students who wear uniforms, participate in parades and learn weapons use in preparation for future Navy service..

    Courses at such schools combine civilian and military studies, children being groomed to become soldiers. This is the case even though Article 77 (2) of the First Additional Protocol to the Geneva Conventions (1977) prohibits recruiting children under the age of 15. In Israeli military schools, children are “regularly recruited” as young as 13 or 14, a practice that persists because of the pervasive influence of militarism in Israeli society and culture.

    In all Israeli secondary schools, mandatory Youth Battalion Training Week simulates army life for those in 11th and 12th grade on military bases. With the children wearing uniforms, this training includes reception, processing, orientation and marches, night and day weapons and field training, and lessons about battle heritage, military ranks, discipline, adapting, service commitment, and the purity of arms.

    During the entire training, Israeli children are surrounded by soldiers and treated like them in order to gain familiarity with military life. In groups of about 20, treatment and conditions are rigorous, obedience a must, and for those who disobey, punishments include extra calisthenics, running and chores like latrine duty.

    Arranged through schools, children are also enlisted to support the IDF, especially during times of emergency or special needs. Besides training, they do laundry, sort uniforms, wash dishes, set dining room tables, clean vehicles, and do other chores, freeing soldiers for military duties.

    To support a war effort, children as young as 15 and a half are enlisted for “labour service [to protect] the state or public security or for providing vital services to the population”. In all cases, schools cooperate, and during extreme times children have no choice.

    Another way in which children are used for military purposes in Israel is in the Israeli Civil Guard… About 15 per cent of Guard volunteers are children, eligible at age 15 to join with a restricted status that is removed a year later. Parental consent is also required. The youths are armed, and some schools give extra credit for participating.

    In the West Bank, Israeli children as young as 15 guard settlements and do other security work, performing functions that include working in police headquarters and patrolling with arms they’re trained to use.

    Some of these children “grow up believing they must banish the Palestinians, and act” violently with impunity, including harassing them, beating them, breaking into their homes, destroying their property, and at times killing them

    Although civilian service is voluntary, children are raised “in a hostile and violent environment in the middle of a confrontation area”. In the occupied territories, many believe the land is their land. They must protect it, and the Palestinians are enemies. Under intense social pressure, children are encouraged to perform at a very immature age when they’re too young to know the consequences, yet they are conditioned to be militant and obedient.
    Israel – ein modernes Sparta – die Militarisierung beginnt bereits im Kindergarten:

    „….A last feature of the military use of children by Israel is its use of Palestinian children as collaborators. Israel recruits Palestinian informants, including children, as field agents to provide intelligence, asking them to work as collaborators that most Palestinians call traitors.

    Tactics involve detaining Palestinian children, then pressuring and torturing them to comply, much like the tactics Israel used in recruiting for the South Lebanon Army (SLA) after the 1982 Israeli invasion and occupation of Lebanon. Under Israeli supervision, SLA Lebanese citizens, including children as young as 12, were used as collaborators for intelligence purposes.

    During the second Intifada, Palestinians, including children, were also used as human shields by Israel, forced at gunpoint to comply…..“

    Vollständig unter:

    http://occupiedpalestine.wordpress.com/2012/12/15/israels-military-indoctrination-of-children-by-stephenlendman-with-video/

  10. „Chief Islamic Judge of the Palestinian Authority, Who Said “Where Hitler Failed, We Must Succeed”, Wants to Run for President“

    Chef islamische Richter der palästinensischen Autonomiebehörde, sagte:

    „Wo Hitler fehlgeschlagen, müssen wir erfolgreich sein“,

    Sheikh Tayseer Tamimi will für das Präsidentenamt der PA Kandidieren.

    http://frontpagemag.com/2012/dgreenfield/chief-islamic-judge-of-the-palestinian-authority-who-said-where-hitler-failed-we-must-succeed-wants-to-run-for-president/

  11. Offizieller Fatah-Vertreter:

    „Unser Ziel ist nie Frieden gewesen. Frieden ist ein Mittel [zum Zweck]; das Ziel ist Palästina.“

    Itamar Marcus und Nan Jacques Zilberdik,
    PMW-Bulletin vom 12. Juli 2009 (E-Mail vom 13. Juli 2009)

    Die PA wird Gewalt und Terror gegen Israel wieder aufnehmen, sobald die Fatah „dazu fähig“ ist und „entsprechend dem, was richtig erscheint“, sagte der Fatah-Offizielle Kifah Radayeh in einem Interview mit PA-TV. Radayeh, Mitglied des Regionalkomitees Jerusalem der Fatah, erklärte offen, dass Frieden kein Ziel der Fatah ist:

    „Es wurde gesagt, dass wir um Frieden verhandeln. Aber unser Ziel ist nie Frieden gewesen. Frieden ist ein Mittel [zum Zweck]; das Ziel ist Palästina.“

    Radayeh sagt, dass „bewaffneter Kampf“ nicht ausgeschlossen worden ist und dass er weiter gehen wird, abhängig davon, wie „fähig“ die PA-Streitkräfte sind.

    Klicken Sie hier, um das Interview mit dem Fatah-Offiziellen Kifah Radayeh im PA-TV zu sehen.

    http://www.youtube.com/watch?v=Qc-7GK6F4RI

  12. Beschlüsse des Fatah-„Parteitags“ Anfang August 2009: (Ha’aretz, 08.08.2009)

    Der Status Jerusalems als zukünftiger Hauptstadt eines palästinensischen Staates ist eine rote Linie, die keinem palästinensischen Führer zu überschreiten erlaubt ist.

    Das palästinensische Vorhaben hat seine Erfüllung erreicht, bis ganz Jerusalem, einschließlich der umliegenden Dörfer, unter palästinensische Souveränität kommt.
    Fatah wird weiter Opfer bringen [wörtlich: sacrifice victims – (menschliche) Opfer opfern], bis Jerusalem den Palästinensern zurückgegeben wird, gereinigt von Siedlern und Siedlungen.

    Der Bericht in Ha’aretz macht ausdrücklich darauf aufmerksam, dass in dem Positionspapier keinerlei Unterscheidung zwischen Ost- und Westjerusalem und auch keine zwischen den 1967 von Israel eroberten Gebieten und dem „Kernland“ (Israel 1949 bis Juni 1967) getroffen wird. D.h., dass die Fatah einmal mehr die Vernichtung Israels als Ziel ihres Daseins festgelegt hat!

  13. Ein Israeli ärgert sich über die militaristisch-nationalistische Indoktrination israelischer Kinder:

    „Whenever I hear Israeli advocacy groups speaking of incitement, I think of Danni Din and Hassamba. I also remember the maps of Israel we use to draw in school: none of them featured the green line, just one big happy Jewish state, from the sea to the Jordan; and we never marked the Palestinian towns on them, only Jewish cities. Does this qualify as incitement?

    Naturally, there are many examples of hardcore anti-Arab incitement in Israel: from streets named after the racist Rabbi Meir Kahane and Minister Rahavam Zeevi, who promoted the idea of transfer, to graffiti and even rabbinical orders calling for killing and expulsion of Palestinians. But these are the obvious cases, to which people pay attention. There is something about the “innocent” examples, like kids’ novels and pre-school work pages that show the depth of militaristic and nationalistic indoctrination in Israel. It’s almost impossible to grow up here without being told to fear and hate the Arabs, or to idolize the army….

    One final word on this: It wasn’t my intention here to deny Palestinian incitement or hate-talk, or to say that our side is worse. Political indoctrination exists on both sides. Perhaps this is the reason Netanyahu refused to renew the work of the joint Israeli-Palestinian committee against incitement – he knew that it would have its hands full with evidence from both societies.

    More than anything, I think that the complaints over Palestinian incitement are excuses to avoid real political action on behalf of Israel. I actually find it hard to believe that as long as the occupation continues – and the resistance to the occupation, which is natural and justified – we will be able to rid ourselves completely from the problem of “incitement”. Only after we deal with the political issues at the heart of the conflict, we could succeed in changing our children’s books.“

    http://972mag.com/the-israeli-incitement-problem/

  14. Israeli – sehr ergiebig ist es nicht gerade, was die vermeintliche ‚Studie‘ da anführt – kann man es den Palästinensern wohl kaum nehmen, ihre unmittelbare Geschichte so zu erzählen, wie sie sie eben Tag für Tag erleben – dass das den Israelis nicht passt, wissen wir ja. Thema Brunnen – die Palästinenser werden nun einmal hinsichtlich der Ressourcen diskriminiert. Sie dürfen, anders als die Siedler, keine tiefen Brunnen bauen und selbst ihre auf Privatgrundstücken aufgestellten Zisternen werden von den IDF immer wieder zerstört. Was sollen sie da ihren Kindern erzählen?

    Wie aber sieht es umgekehrt aus?

    „Was denken jüdische Kinder über Araber?

    Adar Cohen fragte 520 jüdische Kinder im Alter von zehn bis 13 Jahren nach ihrer Meinung über Araber. Die Ergebnisse seiner Umfrage sind erschreckend und zeigen konkret die
    israelischen 75 Prozent der Kinder sehen in Arabern Personen, die Kriminelle sowie Mörder sind und Kinder entführen.
    80 Prozent der Befragten beschrieben Araber als Monster mit einem Tierschwanz, grünen Haaren und einem Gesicht voller Narben. Araber tragen immer eine Kuffiye, züchten Kühe
    und leben nur in der Wüste. 90 Prozent der Schüler sind der Meinung, dass Araber kein Recht auf ihr Land haben und vertrieben oder umgebracht werden müssen.

    Die Geschichte vom „ Der Prinz und der Mond“ von Juri Ewans beschreibt den Araber als bösartig, hinterlistig und egoistisch, denn er hat den Menschen den Mond und damit das Licht gestohlen. Der gute jüdische Prinz macht sich auf, um den Mond zurückzuholen, damit das Mondlicht wieder für alle Menschen scheint.In dieser Geschichte wird klar der arabische Egoismus dem jüdischen Edelmut und Nächstenliebe gegenüber gestellt.

    Hetze gegen Afrikaner

    – Vor einem Monat forderten tausende extremistische Israelis die Ausweisung aller Afrikaner aus Israel. Während der Demonstration wurden zahlreiche afrikanische Geschäfte zerstört und drei Personen sind von einem Israeli niedergestochen.

    – Die Hetze gegen Afrikaner wird auch auf höchster politischer Ebene praktiziert. Premierminister Benjamin Netanjahu sprach von einer demographischen Gefahr für den jüdischen Charakter des israelischen Staates durch die Anwesenheit von Afrikanern. Der
    Abgeordnete Meri Regev bezeichnete Afrikaner als ein Krebsgeschwür, welches entfernt werden müsse….

    http://www.haaretz.com/print-edition/news/israel-education-ministry-fires-civics-studies-coordinator-attacked-by-right-1.456182

    Die israelischen Kinder werden jedenfalls durchaus indoktriniert, wenn sie nicht mal erfahren dürfen, dass Israel jenseits der Grünen Linie international nicht anerkannt ist.

    Tatsächlich wird die Grüne LInie in israelischen Schulbüchern überhaupt nicht erwähnt, womit man ein Grundverständnis für die Ursachen des Konflikts von vornherein vernebelt.

    „.. Eine Organisation rechtsgerichteter Rabbiner hat am Dienstag ein Rechtsgutachten veröffentlicht, in dem israelischen Schülern der Gebrauch von Lehrbüchern verboten wird, in denen die „grüne Linie“, die Grenzen Israels vor dem Krieg im Juni 1967, eingezeichnet ist. Die Rabbiner reagierten damit auf einen Erlass von Bildungsministerin Yuli Tamir, wonach die Grenzen von 1967 in allen Ausgaben der neuen Lehrbücher eingezeichnet werden müssen, berichtete die israelische Zeitung „Haaretz“ in ihrer Online-Ausgabe.

    Auch der Abgeordnete der Regierungspartei Kadima, Ronit Tirosh, kritisierte Tamir, die dem Koalitionspartner Arbeitspartei (Avoda) angehört. Sie habe keine Befugnis, eine solche Anordnung zu treffen, meinte er. Tamir entgegnete, Israel könne nicht von seinen arabischen Nachbarn verlangen, die Grenzen von 1967 auf ihren Karten einzuzeichnen und diese gleichzeitig aus seinen Schulbüchern und dem Bewusstsein seiner Schüler tilgen.

    Den Spruch der rechten Rabbiner zu den Schulbüchern verglich Tamir mit dem kabbalistischen Fluch „Pulsa de Nura“ (Feuerpeitsche). Der extremistische Rabbiner Yossi Dayan hatte behauptet, er habe den Fluch gegen den 1995 ermordeten Premier Yizhak Rabin angewandt…

    http://derstandard.at/2685351?_seite=10&sap=2

    Eine amerikanische Studie kommt übrigens hinsichtlich der palästinensischen Schulbüchern zu einem ganz anderen Ergebnis:

    Eine vom US-Kongress in Auftrag gegebene Studie entkräftet landläufige Vorurteile / Analysis and Evaluation of the New Palestinian Curriculum

    In der Neuen Zürcher Zeitung erschien am 27. Mai 2003 ein Artikel, der sich mit hier zu Lande lange gepflegten Vorurteilen über die politische Ausrichtung und Qualität palästinensischer Schulbücher befasste. In Israel, in den USA und in Deutschland wird seit Jahren immer wieder behauptet, die in palästinensischen Schulen verwendeten Bücher riefen zu offenem Hass gegen Israel auf, predigten Intoleranz und ermunterten die Schüler zum bewaffneten Kampf gegen Israel. Eine in New York ansässige Organisation namens „Center for Monitoring the Impact of Peace“ (www.edume.org) hat seit 1998 in einer Reihe von Berichten versucht, diese Behauptung zu untermauern.

    Nun kommt eine im März 2003 veröffentlichte Studie des Israel/Palestine Center for Research and Information (IPCRI) zu einem völlig anderen Ergebnis: „Die Ausrichtung des palästinensischen Curriculums ist trotz der harten und brutalen Wirklichkeit friedfertig. In den Schulbüchern, die unter der palästinensischen Autonomiebehörde herausgegeben wurden, wird nirgends offen gegen Israel und Juden gehetzt“, heißt es dort. Untersucht wurden die Schulbücher nach ihrer Ausrichtung in Bezug auf „Toleranz“, „Frieden“ und „Koexistenz“ mit dem israelischen Volk.

    http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Palaestina/schulbuch.html

    Und wohin führt die Indoktirnation israelischer Schüler?

    „Der junge Mohammad Salayme wurde vergangenen Mittwoch, an seinem Geburtstag, von einer israelischen Soldatin im Westjordanland ermordet. Seitdem ist es zu heftigen Ausschreitungen in den besetzten Gebieten gekommen.

    Mohammad Salayme lebte in Hebron und wollte seinen Geburtstag wie jedes Jahr mit seiner Familie feiern. Er war gerade auf den Weg, seinen eigenen Geburtstagskuchen zu kaufen, als sein junges Leben ein tragisches Ende fand. Eine israelische Soldatin schoss sechs Mal auf Salayme und richtete den Jugendlichen regelrecht auf offener Straße hin. Der Vorfall ereignete sich an einem israelischen Kontrollpunkt nahe einer Moschee. Ein weiterer Palästinenser wurde vom Kugelhagel getroffen und überlebte verletzt. Außerdem wurden Anwesende, die den zwei Opfern helfen wollten, mit Tränengas und Gummigeschossen angegriffen und verjagt.

    Die verantwortliche Soldatin namens Nofar Mizrahi rechtfertigte ihre Tat im Nachhinein und meinte, dass Salayme mit einer Spielzeug-Pistole „bewaffnet“ gewesen sei. Salaymes Vater bestreitet dies. Er war kurz nach der Ermordung seines Sohnes bei ihm und konnte nichts derartiges auffinden. Israelische Soldaten sperrten das Gebiet nach der Tat ab und verwehrten Journalisten den Zugang……“

    http://www.freitag.de/autoren/emran-feroz/der-tragische-tod-des-mohammad-salayme

    Das passierte in den letzten Tagen – in den Medien hier findet dieser Vorfall kaum irgend eine Beachtung.

    Man kann es drehen und wenden wie man will, Tatsache ist – die Palästinenser sind den Israelis schutz- und rechtlos ausgeliefert – so lange das so ist, werden auch die üblichen Rechtsmittel, solche Fälle glaubhaft zu klären von Israel sabotiert – das ist ein unhaltbarer Zustand, der leider schon viel zu lange anhält.

  15. Antiisraelische Hetze und Aufwiegelung zum Hass gegen Juden in palaestinensischen Schulbüchern

    „Hetze gegen den Staat Israel, gegen den Zionismus als Bewegung und gegen das jüdische Volk ist auf zwei Ebenen zu finden: Andauernde Propaganda, die unmittelbare, kurzfristige Ziele verfolgt und Indoktrination auf grundlegenderer Ebene, die auch zukünftige Generationen beeinflussen will.“

    „Die Aussagen in Schulbüchern spiegeln die grundlegende Ebene und sind daher von höchster Bedeutung. Nach einer früheren Studie über palästinensische Schulbücher haben wir uns entschlossen, eine Folgestudie von gegenwärtigem Unterrichtsmaterial zu präsentieren, Büchern, die von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) im vergangenen Jahr in den Lehrplan aufgenommen wurden.“

    „In der dritten Phase des vor drei Jahren begonnenen Prozesses, den PA-Lehrplan zu vereinheitlichen, wurden im laufenden Schuljahr (2002-2003) in der 3. Klasse der palästinensischen Schulen neue Schulbücher eingeführt.
    Elf Schulbücher für die 8. Klasse und sieben für die 3. Klasse wurden untersucht, wir stellen die gewonnenen Erkenntnisse unten vor. Dabei handelt es sich um die Fortsetzung einer vorhergegangenen Untersuchung von palästinensischen Schulbüchern für die 2. und 7. Klasse, die von Frau Noa Meridor vom Koordinationsbüro für Aktivitäten der israelischen Regierung in den Gebieten durchgeführt wurde. Die vorliegende Studie zeigt, dass systematische Hetze gegen Israel immer noch die palästinensischen Schulbücher prägt, obwohl sie etwas hinuntergestuft wurde.“

    http://embassies.gov.il/berlin/AboutIsrael/the-middle-east/naherostendokumente/AntiisraelischeHetzeundAufwiegelungzumHassgege%20Judeninpal.pdf

  16. PA Arabs Launch New Terror Brigade, Promise Third Intifada

    „YouTube video shows a group of terrorists announcing the formation of a new military brigade to start a new intifada.“

    „Our brigades support the Palestinian president Mahmoud Abbas‘ decision to announce a Palestinian state, and we will not cede a grain of sand of the Palestinian land from the sea to the river.“

    Unsere Brigaden unterstützen die palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas.
    Fuer die Entscheidung, einen palästinensischen Staat zu verkünden, und wir werden

    nicht abtreten ein Sandkorn des palästinensischen Landes vom Mittel Meer bis zum Fluss Jordan.

    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/163177

  17. New Fatah logo erases Israel

    „Official logo celebrating Fatah’s 48th anniversary
    includes map that shows all of Israel as „Palestine“

    „The official Palestinian Authority daily published a picture of the official logo chosen by Fatah for celebrations marking the movement’s 48th anniversary. The logo features various symbols, including a map of „Palestine“ that includes all of Israel, the number 48, the Palestinian flag, and the slogan for the 48th anniversary: „The state and the victory.“

    http://www.palwatch.org/main.aspx?fi=157&doc_id=8164

  18. „Fatah glorifies Hamas‘ rockets from Gaza against Israel and supports armed conflict “

    „Fatah political leaders:

    Abbas Zaki: “May Allah bless Hamas… Nothing matters to me now except Israel’s defeat”
    Jamal Muhaisen: “We praise and salute every hand that launched a rocket at Israel”
    Nabil Shaath: „May Allah have mercy on the hero [Hamas’] Ahmed Al-Ja’abari“
    Jibril Rajoub: “We will not return the sword to its sheath until there is a state”
    Mahmoud Al-Aloul: Hopefully Arab Spring will create climate for Palestinian armed struggle“

    „Fatah military wing:
    We will continue “attacks until every last part of Palestine is liberated”
    Armed struggle is “sole solution for liberating land and eradicating occupation”
    We wanted “to respond and avenge his [Ahmed Al-Ja’abari’s] pure blood”

    Official PA daily columnist:
    „The Heroic performance [of Hamas and Islamic Jihad] succeeded in bombing operations inside Israel… The bombing of a bus [in Tel Aviv], injuring 20 people, [was] an act that baffled the Israeli leadership“

    http://www.palwatch.org/main.aspx?fi=157&doc_id=8157

  19. Die Wahrheit

    Der ewige Israeli

    „Haben Sie vom Nahostkonflikt keine Ahnung, aber eine Meinung zu bieten? Wollen Sie als mutig gelten? Zehn Tipps für einen israelkritischen Text“

    „Haben Sie vom Nahostkonflikt keine Ahnung, aber eine Meinung zu bieten? Wollten Sie schon immer mal für mutig gehalten werden, weil Sie etwas aussprechen, was sowieso alle denken? Dann schreiben Sie doch einfach einen israelkritischen Text! Im Folgenden präsentiert Ihnen die Wahrheit eine kleine Handreichung, wie solch ein Text aussehen könnte, sowie ein paar – nennen wir sie: Stolpersteine, die Sie unbedingt beachten sollten, damit Ihre Publikation auch tatsächlich als israelkritisch wahrgenommen wird und nicht etwa als … na, Sie wissen schon.“

    1. Der Kronzeuge
    „Zitieren Sie einen israelkritischen Juden, denn wer einen Juden zitiert – das liegt in der Natur der Sache –, der kann die Juden nicht hassen. Bedienen Sie sich dabei der Einfachheit halber aus dem übersichtlichen Pool „kritischer Juden“, die auch von anderen israelkritischen Texten immer wieder gern zitiert werden.“

    2. Konzentration
    „Erwähnen Sie in Ihrem Artikel nicht die Hamas – oder wenn, dann nur nebenbei, alles andere würde nur ablenken von Ihrem Thema: Schließlich geht es Ihnen in Ihrem Text um Israel!“

    3. Anschaulichkeit
    „Wählen Sie anschauliche Vergleiche, damit diejenigen, die noch weniger Ahnung haben als Sie, sich gleich ein Bild machen können. Vergleichen Sie den Gazastreifen mit dem Warschauer Ghetto und den israelischen Staat mit dem Apartheidregime. Wenn Sie literarischen Ehrgeiz besitzen, können Sie es auch mit Umschreibungen probieren: Bezeichnen Sie Gaza als „ein Gefängnis, ein Lager“, in dem die Menschen zusammengepfercht sind. Hoffen Sie auf einen „Nelson Mandela“ für Israel. Große Prosa entsteht, wenn der Leser die Leerstellen füllt.“

    4. Im Zweifel links
    „Lassen Sie durchblicken, dass Sie Linker sind oder zumindest über eine linke Vergangenheit verfügen. Denn wer links ist, ist bekanntlich gegen Nazis und kann also überhaupt gar nicht gegen Juden sein. Es sei denn (und Achtung!, jetzt wird es etwas kompliziert!): Die Juden verhalten sich selber wie Nazis. In diesem Fall können Sie zeigen, wie schlimm Sie den Holocaust finden, indem Sie ihn mit den Verbrechen Israels auf eine Stufe stellen.“

    5. Moralisches Erbe
    „Betonen Sie unbedingt und gebetsmühlenartig, dass gerade Sie als Deutscher und Linker die Pflicht haben, israelkritisch zu sein, da Sie zu neuem Unrecht nicht schweigen dürften.“

    6. Grundsätzlichkeit
    „Bleiben Sie in Ihren Vorwürfen gegen Israel möglichst pauschal, da zu viele Fakten den Leser verwirren. Gerade bei so einer hochkomplexen Materie darf man sich nicht in den Details verlieren. Nehmen Sie außerdem Abstand von konkreten Quellen – Sie sind hier schließlich der Nahostexperte! Sie sind die Quelle! “

    7. Kritische Verbundenheit
    „Schreiben Sie auf jeden Fall, dass Sie nur das Beste für Israel wollen: dass Sie im Gegensatz zu den „vorgeblichen Freunden Israels“ (Jakob Augstein) sein wahrer Freund sind oder dass Sie, wie Harald Martenstein es im Tagesspiegel formuliert hat, sogar für Israel „beten“ würden.“

    8. Ahnungsvolles Andeuten
    „Wenn Sie etwas schreiben wollen, für das Sie keine Belege haben, von dem Sie aber trotzdem glauben, dass es stimmt (die wahren Interessen Israels, der jüdische Griff nach der Weltherrschaft, die jüdische Kontrolle von Medien und Politik): Formulieren Sie es als Frage oder Andeutung! Fragen Sie zum Beispiel mit Jakob Augstein: „Wem nützt die Gewalt?“ Und antworten Sie sich selbst: „Und dieses Mal auch – wie nebenbei – den US-Republikanern und der israelischen Regierung.“ In diesem, wie nebenbei gesetzten, „wie nebenbei“ kann der Leser alles lesen, was Sie meinen (siehe auch Punkt 3: „Leerstellen lassen“). “

    9. Immunisierung
    „Behaupten Sie, man dürfe Israel nicht kritisieren, ohne als antisemitisch abgestempelt zu werden. Damit unterstreichen Sie zum einen Ihren eigenen Mut; zum anderen machen Sie Ihren Text unangreifbar, weil jegliche Kritik an ihm Ihre These bestätigt. “

    10. Selbstkontrolle
    „Lesen Sie Ihren Text zum Schluss noch mal durch. Achten Sie darauf, dass Sie – auch wenn es schwerfällt – immer „Israel“ geschrieben haben, anstatt „die Juden“. Sie werden doch mit Ihrem antirassistischen Arsch nicht einreißen, was Sie so mühsam aufgebaut haben.“

    http://www.taz.de/!107442/

  20. Aus einem Brief David Grossmanns (einem der bekanntesten israelischen Schriftsteller, der im Libanonkrieg einen Sohn verlor)an B’Tselem:

    „… Die Tatsache, dass die Besatzung nun seit 45 Jahren andauert, ist äußerst ärgerlich und skandalös; ich persönlich verstehe nicht, wie ein Land sich als Demokratie betrachtet, während es ein langes Besatzungsregime aufrecht erhält, Unterdrückung und Diskriminierung ohne ersichtliche Absicht, sie zu beenden. Leider können wir die enorme Ungerechtigkeit, die die Besatzung darstellt, in der nächsten Zukunft nicht beenden. B’tselem hält an seiner Vision des Besatzungsende fest und arbeitet auf dieses Ziel zu. Es beschäftigt sich mit den großen und kleinen Ungerechtigkeiten, den lokalisierten Verletzungen und der Willkürlichkeit, die sich mit unzähligen Methoden und Entschuldigungen verbirgt und rechtfertigt. All diesem ist B’tselem ausgesetzt und kämpft unermüdlich dagegen.

    B’tsalem ist eine wirkliche Quelle des Stolzes und ich hoffe, ihr wollt euch mir anschließen und unsere Bemühungen unterstützen. Um die Würde aller Menschen zu bewahren. Seine Arbeit gibt uns Grund zur Hoffnung, dass trotz so vieler Hindernisse, Israelis und Palästinenser eine bessere Zukunft aufbauen können. Mit freundlichen Grüßen David Grossman “

    http://www.btselem.org/btselem-newsletter/136338

    David Grossmanns Betrachtung der Dinge schließe ich mich voll und ganz an. Sie entspricht vollkommen meiner Sicht der Dinge.

    Ich hoffe, dass sich alle friediebenden Israelis und Juden immer deutlicher äußern werden, um gegen die Ungerechtigkeit der Besatzung Stellung zu beziehen. Möglicherweise sind es sehr viel mehr als man denkt auf dass die weltfremde Agenda einiger Milliardäre in den USA, einiger testosterongesteuerter Militärs in Israel und eines fundamentalistischen Grüppchens von Messianisten endlich mal eine Wende nimmt.

  21. Was ich noch hinzufügen möchte, wenn ich sage, dass Israel eine Zwei-Staaten-Lösung auf Grundlage bestehender UNO-Resolutionen nie ernsthaft umsetzen wollte – dann meine ich natürlich, das, was unterm Strich bei der Politik und dem offenkundigen Bestreben zahlreicher politischer Akteure rauskam.

    Dass die israelische Öffentlichkeit in dieser Frage gespalten (aber keineswegs einmütig hinter der Zwei-Staaten-Lösung stehend) war, ist mir klar, dass die Politik selbstverständlich eine solche Agenda nie als ‚offizielle’veröffentlicht hat ist auch klar – denn damit würde Israel ein illegales Bestreben ja amtlich machen. Natürlich tut es das nicht.

    Dass zumindest manche politischen Akteure eine solche Groß-Israel Perspektive nicht selbst pro-aktiv vorantrieben, sondern sich mitunter auch als Getriebene sahen, getrieben von den radikaleren Kräften aus den eigenen Reihen, sei es auf politischer Ebene, sei es durch die Wähler, getrieben durch den Terror des palästinensischen Widerstands, der die öffentliche Meinung gegen die Palästinenser aufbringt ohne sich zu verdeutlichen, wie viel Verantwortung Irael selbst für die fortwährend Eskalation trägt, mag auch stimmen.

    Das israelische Handeln, das Vorantreiben des Siedlungsbaus unter allen israelischen Regierungen, die völlig unverhältnismäßige Drangsalierung der palästinensischen Zivilbevölkerung, die oft doppelbödigen Offerten, die kaum je das sind, was man zu hoffen glaubt – all das verdeutlicht eine klare Linie – das klare Bestreben nach einem größeren Israel und der Widerstand gegen internationales Recht, UNO-REsolutionen und oft genug daher auch gegen die eigenen Verlautbarungen.

    Dass damit Israel nicht nur die Weltöffentlichkeit täuscht, sondern mitunter auch das eigene Volk und so mancher Israel-Freund sich selbst – das nehme ich auch an.

    Allerdings ist das alles schon so lange offenkundig, dass das mittlerweile kaum noch möglich ist, ohne sich mehr oder weniger täuschen lassen zu wollen.

    Die zunehmende Genervtheit auf dem internationalen Parkett verdeutlicht, dass die Peinlichkeit dieser Täuschung langsam allzu offensichtlich wird. Israel hat die rote Linie eigentlich schon lange überschritten.

  22. „er solle doch FAKTEN schaffen, indem er u. a. damit beginne, die einstigen arafatschen BriefwechselInhalte in die de jur TAT umsetzen möge, “

    Riciano – das scheitert an den Israelis und nicht an der Fatah. Was nützt eine Anerkennung wenn Israel dann nicht auch Palästina anerkennt und einfach weiter expandiert?

    Welches Israel soll da überhaupt anerkannt werden? Nein eine Zweitauflage dieses unsinnigen ‚Spiels‘ braucht die Welt und vor allen Dingen die Palästinenser wirklich nicht. Insofern ist die Haltung der Hamas vernünftig – wenn überhaupt Anerkennung – DANN GEGENSEITIG.

  23. Na ja – der Mossad hat fraglos seine V-Leute bei der Hamas – aber unterlaufen fände ich jetzt doch abenteuerlich. Israel hat aber anfänglich die Hamas wohl unterstütz, damit der sich zunehmend mäßigenden und zunehmend international anerkannten Fatah eine weniger gemäßigte Konkurrenz erwächst, die Israels Pläne für ein Groß-Israel eher zuträglich ist, als ein kompromiss- und friedensbereiter Arafat.

    Was sich freilich nicht bestreiten lässt ist, dass die PLO Israel anerkannt hat, die fraglichen Passagen der Charta annuliert hat – was Anlass zur Spekulation für die Zeloten liefert ist der Umstand, dass sie dann keine neu verfasst hat, was auch richtig ist.

    Die Fatah verweist darauf, dass es eine Neufassung geben wird, wenn es einen palästinensischen Staat geben wird und das war ja seinerzeit Zeck der Anerkennung Israels und auch der Annulierung – mehr geht nicht und damit hat der Oslo-Prozess ANGEFANGEN.

    In Anbetracht des explodierenden Siedlungsbaus und der massiven Schikanen, welche Palästinenser in den besetzten Gebieten dann in Folge ausgesetzt waren, hatten die damals Radikalen, die Hamas, natürlich Zulauf.

    Arafat hatte leider fälschlich kalkuliert, dass die Anerkennung Israels in Bälde auch zur Anerkennung Palästinas führen würde – und dass das dem damals noch kleine Grüppchen der Hamas-Anhänger so der Boden entzogen würde – das war von Arafat damals sehr vernünftig gedacht – leider enthielt die Rechnung nicht das Betreiben Israels, dass eine Zwei-Staaten-Lösung nie ehrlich angestrebt hat, welches nur Lippenbekenntnisse abgab, um die Weltgemeinschaft zu beschwichtigen, welche sich unsinnig lang, in Anbetracht der ‚facts on the ground‘ hat hinhalten lassen, obwohl doch jeder sehen konnte, dass die Israelis was anderes taten, als sie sagten.

    Arafat arbeitete damals sogar sehr gut mit dem Shin Bet zusammen, und setzte jahrelang massenhaft Hamas-Aktivisten fest, um sie an Attentaten zu hindern. Sogar der Shin Bet lobte damals die Zusammenarbeit.

    Natürlich konnte Arafats und der Plan der Welt für eine Zwei-Staaten-Lösung nichts werden, wenn dieser gleichzeitig massiv von Israel hintertrieben wurden.

    Hier das Video zu Netanyahu, der sich Ende der 90er im privaten Kreis stolz auf die Schulter klopft, weil er den Friedensprozess ausgestoppt hatte.

    http://www.youtube.com/watch?v=eeT_KLuCdug

    Er setzte damals das Why-Abkommen nicht um, welches die Israelis zu weiteren Truppen-Rückzügen aus den besetzten Gebieten verpflichtete – und deshalb setzte die Fatah den Prozess ebenfalls aus – und deshalb kam es zu keiner Neufassung einer PLO Charta – die Anerkennng Israels durch die Fatah steht allerdings – nur möchten manche Fatah-Funktionäre nicht so gerne daran erinnert werden – ist ihr Entgegenkommen doch damit belohnt worden, dass sie von Israel total über den Tisch gezogen wurden.

    Camp David war dann das gut inszenierte Begräbnis eines Friedensprozesses und des Bestrebens einen palästinensischen Staat NEBEN Israel zu gründen – das Angebot war nicht was es nach außen hin versprach, dass haben auch amerikansiche Unterhändler längst eingeräumt. Arafat beendete keine Verhandlungen, er verhandelte weiter. Möglich, dass ihm der Druck der Straße gelegen kam, aber den konnte er gar nicht inszenieren und israelische Geheimdienste haben das selbst zurückgewiesen – Tatsache ist – im Jahr 2000 konnte niemand ahnen, was für ein schrecklicher Krieg diesem Scheitern folgen würde, sicher nicht die PLO, die versuchte eine Eskalation zu verhindern und beim Weltsicherheitsrat um internationale Truppen zum Schutz der Palästiennser bat.

    Die Wahl Sharons war dann das tatsächliche Ende der Verhandlungen und eine Kriegserklärung an die Palästinenser und an den Friedensprozess, denn zu delegitimieren, Sharon bereits mit seinem Tempelgang angesetzt hatte, eine wohlüberlegte Provokation in unruhigen Zeiten (auch die Knesset debattierte schon im Vorfeld heftig, ob man diesen Gang nicht unterbinden sollte, denn allen politischen Beobachtern war klar, dass dies eine massive Provokation war)

    Der Krieg den die Israelis damals lostraten, um sich vom lästigen Oslo-Prozess und der unerwünschten Vision einer Zwei-STaaten-Lösung ‚befreite‘ kostete mehr als tausend Israelis und fast 7 Tausend palästinenser das Leben.

    Auch der Abzug aus Gaza war nicht das, was er die Welt glauben machen sollte. Sharons enger Berater Dov Weissglass selber plauderte damals aus dem Nähkästchen: Der Abzug ist gedacht den Friedensprozess für lange Zeit auf Eis zu legen – so tönte er damals in einem Interview und so war dieser Abzug, der den Palästinensern keinerlei Erleichterung brachte nur ein strategischer Schritt – hin um der Welt das Wegschauen hinsichtlich einer Annexion der West-Bank etwas schmackhafter zu machen.

    Der einzige, der wohl eher notgedrungen (auf Druck der Amerikaner und zumindest gegen die jüdische Mehrheit in der Knesset) Oslo unterschrieb, welches in jeder Hinsicht Israel massiv übervorteilte, war Rabin – als er ernst zu machen ‚drohte‘ – wurde er von einem jüdischen Siedler umgebracht, der freilich kein ‚verrückter Einzeltäter‘ war, sondern hinter dem das national-religiöse jüdische Estalbishmet bis hin in die höchste Führungsebene der Chabad-Lubawitsch stand, für die jede Rückgabe des Landes ein Sakrileg ist und die die Landnahme in den besetzten Gebieten schon lange unbemerkt massiv vorantreiben, unterstützt von privaten reichen Geldgebern in den USA. Abraham Hecht ein enger Vertrauter des höchst einflussreichen Rabbi Schneerson empfahl damals vor einer versammelten Audienz von 3000 Rabbinern die Ermordung Rabins, da er ein Verräter am jüdischen Volk sei. Seine ‚Expertise‘ schickte er dann auch an zahlreiche befreundete Yeshiwas in Israel und in den besetzten Gebieten – einer der ihren schritt dann zur Tat. Die Aussagen des Täters vor Gericht legen die Vermutung nahe, dass er sich für diese Tat zuvor auch den Segen seiner religiösen Führung holte.

    Netanyahu ist der Kandidat dieser sehr dynamisch wachsenden und breit aufgestellten, an und für sich extremistischen Vereinigung – er mag nicht so aussehen – er trägt keine Schläfenlocken und auf internationalem Parkett ist das fraglos vorteilhaft – aber Tatsache ist, dass er den Lubawitsch nahe steht und diese machten auch seinerzeit Wahlkampf für ihn.

    Die Hamas tönt jetzt nur so, wies Israel von jeher tut.

    Was freilich dabei raus käme, wenn man mit ihr verhandeln würde, weiß niemand, denn der Versuch wurde ja leider nie unternommen.

    Dass ihre Maximalposition nicht der Weisheit letzter Tage sein müsse, haben zahlreiche Hamas-Funktionäre auch schon angedeutet.

    Aber was die Palästinenser wollen ist eh egal, ob sie gemäßigt sind, Israel anerkennen oder nicht, extremisitisch oder friedlich, die Israelis machen weiter und sie machen was sie wollen – und unterm Strich – hat die israelische Führung eine Zwei-Staaten-Lösung zu jeder Zeit hintertrieben und nie ernsthaft gewollt.

    • Chajm, Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich so naiv bin wie ich manchmal tue. Es wäre doch eine grob fahrlässige Unterlassung der Pflichten, wenn der Mossad das nicht tun würde. Wir wissen das doch aus der BRD, wie das mit der NPD war, da waren die V-Leute eben nicht nur Informanten, sondern auch Redelsführer.

      Man kann auch, ich denke die Beweise sind ausreichend, ohne Probleme behaupten, dass Geheimdienste, auch und besonders CIA, Mossad und MI6, organisierte Kriminalität sind. Wenn man alles wüsste, würde man sie verbieten. Die machen Terror, Drogenhandel, Menschenhandel, Wirtschaftsverbrechen, Lügenpropaganda. Also für mich sind Geheimdienstleute der übelste Abschaum der Gesellschaft. Das sind die fähigsten Leute, die teils richtig krasse (Entführung, Mord usw.) Dinger durchziehen, ohne zu wissen für wen oder für was oder warum.

      Mordechai Vanunu fällt mir da als Fall ein, der illegal vom Mossad aus Rom verschleppt wurde. Für Israel ist Vanunu ein Verräter, für den Rest der Welt ein Held.

    • „Chajm, Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich so naiv bin wie ich manchmal tue.“
      Chajm: Ich vermute eher, dass Du noch viel naiver bist, als Du tust!

      „Es wäre doch eine grob fahrlässige Unterlassung der Pflichten, wenn der Mossad das nicht tun würde.“
      Chajm: Ich glaube nicht, dass Dich Deine bislang zur Schau gestellte Naivität dazu befähigt einzuschätzen, was die Pflichten des MOSSAD sind und wie er arbeitet.

      „Wir wissen das doch aus der BRD, wie das mit der NPD war, da waren die V-Leute eben nicht nur Informanten, sondern auch Redelsführer.“
      Chajm: Jaja, genau so wird es gewesen sein! So wie in DE ein paar unfähige Geheimdienstler nicht in der Läge waren, ihre V-Leute zu führen und diese viel zu weit oben in der rechten Hierarchie angesiedelt hatten, weil man sich dadurch mehr „Erkenntnisgewinn“ versprach und diese dann letztendlich zu Mittätern wurden – genau deshalb muss ja der MOSSAD (nach Deiner Interpretation) in der HAMAS auch so arbeiten, oder?
      Das heisst ja letztendlich in Deiner Denkweise, die HAMAS sei vom MOSSAD gesteuert und damit sind die Palästinenser eigentlich gar nicht die Urheber des HAMAS-Terrors?
      Ich bitte Dich; meschuggener gehts wirklich nicht – es sei denn man hängt der VT an, dass hinter allem „de Jooden“ stecken!

      „Man kann auch, ich denke die Beweise sind ausreichend, ohne Probleme behaupten, dass Geheimdienste, auch und besonders CIA, Mossad und MI6, organisierte Kriminalität sind. Wenn man alles wüsste, würde man sie verbieten. Die machen Terror, Drogenhandel, Menschenhandel, Wirtschaftsverbrechen, Lügenpropaganda.“
      Chajm: Du solltest Dich schon entscheiden können, was Du nun eigentlich willst, entweder sie sind so, wie Du es Dir zusammen fantasierst und die Dienste wären nicht mehr existent oder es gibt eben jene ominösen „Beweise“ nicht und deshalb existieren sie weiterhin. Eigenartigerweise hast Du einen Dienst vergessen; er nannte sich „Schild und Schwert der Partei“ und war bezüglich Terrorunterstützung und Lügenpropaganda führend in der Welt! Dessen Oberzampano, der Genosse „Ich liebe doch alle Menschen-Mielke“ hat diesbezüglich sogar eine Richtlinie verfasst – die Richtlinie 1/76. http://www.deinegeschichte.de/fileadmin/Redaktion/lernen_pdf/stasi/UE-Stasi-Modul-5hDok.pdf

      „Also für mich sind Geheimdienstleute der übelste Abschaum der Gesellschaft. Das sind die fähigsten Leute, die teils richtig krasse (Entführung, Mord usw.) Dinger durchziehen, ohne zu wissen für wen oder für was oder warum.“
      Chajm: Bezogen auf „die Genossen an der unsichtbaren Front“ und deren Sauereien hast Du vollumfänglich recht!

      „Mordechai Vanunu fällt mir da als Fall ein, der illegal vom Mossad aus Rom verschleppt wurde. Für Israel ist Vanunu ein Verräter, für den Rest der Welt ein Held.“
      Chajm: Ich glaube kaum, dass Dir genug Hintergrundwissen zur Verfügung steht, diesen Fall auch nur annähernd richtig einordnen zu können! Für Dich ist einfach jeder ein „Held“ der dem Judenstaat irgendwie ans Bein pisst!

  24. Jane, bitte richten Sie ein offizielles Bittgesuch an Herrn Mazen in die Mukata nach Ramlah, er solle doch FAKTEN schaffen, indem er u. a. damit beginne, die einstigen arafatschen BriefwechselInhalte in die de jur TAT umsetzen möge, d. h., die PLO-HetzSchriftCharta gemäss BriefbekundungsAbsichten NEU fasst, so er doch ein Mann des Friedens zu sein VORGIBT! Ihre VermutungsOrgien helfen NIX???

  25. „zwischen Akzeptieren und Anerkennen besteht ein himmelweiter Unterschied.
    Aber ich kann mich entsinnen, obwohl ich zu faul bin, es zu suchen, daß Eure Definitionen ja schon immer Pipi Langstrumpf like waren.“

    Hier Ente – ich weiß nicht wie viele 1000 mal ich noch verlinken muss, wofür damals die maßgeblichen Protagonisten den Friedensnobelpreis erhielten:

    „10. September 1993
    Israel und die PLO wechseln Briefe zur gegenseitigen Anerkennung. In letzter Verhandlungsminute erhält Holst die Unterschriften Arafats (PLO) und Rabins (Israel). Das Exekutivkomitee der PLO billigt trotz interner Widerstände den von Yassir Arafat in Tunis vorgelegten Text.

    Arafat am 09.09.1993 an Rabin:
    „Die PLO erkennt das Recht des Staates Israel auf Existenz in Frieden und Sicherheit an.“
    Rabin an Arafat:
    „…die israelische Regierung hat beschlossen, die PLO als die Vertretung des palästinensischen Volkes anzuerkennen.“…“

    http://test.hagalil.com/israel/geschichte/zeittafel-1992.htm

    • „2. PLO-Charta
      Das Exekutivkomitee der PLO und der Palästinensische Zentralrat bekräftigen den Inhalt des Briefs von PLO-Führer Yasser Arafat an US-Präsident Bill Clinton vom 22. Januar 1998 im Hinblick auf die Aufhebung der Artikel der PLO-Charta, die im Widerspruch zum Briefwechsel zwischen PLO-Führer Arafat und der israelischen Regierung vom 9./10. September 1993 stehen.“ Wye-Abkommen

      Die aktuell gültige PLO Charta findet Ihr auf der homepage der Vertretung Palästinas.

  26. „die mehrfach vorgetragene “faktische Anerkennung Israels” durch die Hamas erwähn“

    Das ist Unsinn Ente – nicht die Hamas, sondern die Fatah hat Israel anerkannt und zwar in einer Zeit, als die Hamas nur eine kleine Minderheit unter den Palästinensern repräsentierte, und in einer Zeit als die Fatah mit breiter Unterstützung in der Bevölkerung regierte.

    Die Hamas hat auch nie erklärt Israel anerkennen zu wollen, sie wird aber selbst von Israel nicht als Verhandlungspartner anerkannt – führende Hamaspolitiker haben allerdings in der Vergangenheit eine Anerkennung Israels als Verhandlungsergebnis mit gegenseitiger Anerkennung Israel/Palästina nicht ausgeschlossen. Auch über eine mögliche Änderung ihrer Charta diesbezüglich, dachten Hamas-Politiker nach ihrer Wahl im Jahr 2006 schon nach. Auch das Wahlprogramm der Hamas im Jahr 2006 dachte einen Staat Palästina jenseits der Grünen Linie an. Sie hielten auch eineinhalb Jahre lang damals einen Waffenstillstand mit Israel (den Israel beendete mit dem Beschuss einer badenden palästinensischen Familie am Strand von Gaza durch die israelische Marine).

    Die Hamas ist nicht gemäßigt und heute wohl radikaler als vor 6 Jahren.

  27. Sebastian – Abbas wird auch von den Amerikanern als Demokrat und seriöser,maßvoller Politiker betrachtet. Er war maßgeblich am Oslo-Prozess beteiligt, welche zur Anerkennung Israels innerhalb der international anerkannten Grenzen führte. Seine frühen Äußerungen, bezogen vor allem auf die Begründung des Völkerrechts durch Israel, für welches immer wieder der Holocaust herhalten muss – hat er später zurückgenommen.

    Es gibt überhaupt keinen vernünftigen Grund nicht mit ihm zu Reden, allein wegen einer törichten Aussage in frühen Jahren, die er später selbst nicht mehr befürwortete, ist eine solche Gesprächsvermeidungsstragie kaum zu begründen, ob nun mit Arafat, Abbas oder Kurei. Tatsache ist, sobald Sharon an der Macht war, wurde nicht mehr verhandelt und das obwohl man in Taaba kurz vor seiner Wahl sich auch lt. Ansicht amerikanischer und israelischer Unterhändler in fast allen Punkten für ein Abkommen geeinigt hatte – mit Sharons Wahl war alles Makulatur.

    „Scharon schließlich erklärte den völkerrechtlich bindenden Oslo-Vertrag Anfang 2001 für tot. Unter seiner Herrschaft eskalierte die Gewalt im Nahen Osten weiter: Im ersten Jahr seiner Regierung kamen bei Kämpfen zwischen Israelis und Palästinensern mehr als tausend Menschen ums Leben.

    Israels Polizeiminister nannte Sharons erstes Regierungsjahr in Sachen Terror das rekordträchtigste in der Geschichte Israels. Über 200 Israelis und fast 1000 Palästinenser sind umgebracht worden.

    An rücksichtsloser Durchsetzungskraft und an Brutalität mangelte es Scharon auch fortan nicht. Der ehemalige General und heutige Premierminister gilt als scharfsinnig, doch „unbelastet von jeglicher Moral“, wie der israelische Schriftsteller Yoram Kaniuk formulierte.

    „Schluss damit“ und „Es gibt eine Grenze“. „Das ist keine moralische, sondern eine politische Position“, erklärt einer ihrer Führer, Perez Kidron, „weil wir Menschen unterstützen, die bereits in der Armee sind.“ Für Kidron sind die „Grenzen“ klar bestimmt. „Unser Ausgangspunkt ist der Soldateneid, in dem es heißt: ‚Wir schwören, den Staat Israel zu verteidigen.‘ Das aber schließt weder die Besetzung des Libanon ein, und auch nicht die Unterdrückung der palästinensischen Bevölkerung.“

    Wenn aber Kidron noch im Dezember 2001 erklärte: „Die Mehrheit glaubt immer noch, es gehe in diesem Krieg um Israels Überleben. Bis die Menschen entdecken, dass sie belogen werden und es eine Alternative gibt, und solange sie denken, es gebe auf der anderen Seite keinen Partner für Frieden, wird sich nichts ändern. Darum bin ich kurzfristig gesehen nicht optimistisch“, trat im Februar 2002 eine überraschende Wende ein.
    In einer selbstfinanzierten Anzeige kündigten 52 Offiziere und Soldaten der Reserve an, sie würden ab sofort jeden Einsatz in den besetzten palästinensischen Gebieten verweigern. Obwohl sie als „Verräter“ und „Feiglinge“ beschimpft wurden, hat sich ihre Zahl mittlerweile verdreifacht.

    „Wir, die immer an der Frontlinie gedient haben und stets die ersten waren, jede Mission, ob leicht oder schwer zu erfüllen, um den Staat Israel zu stärken“, heißt es in ihrem Manifest, „werden nicht jenseits der Grenzen von 1967 kämpfen.“ Weder seien sie bereit, „den Krieg um Siedlungen zu führen“, die irgendwann sowieso geräumt werden müssten, noch seien sie willens, die gesamte palästinensische Bevölkerung „zu beherrschen, zu vertreiben, auszuhungern und zu demütigen“.

    Kolumne von Jakob Moneta

    http://www.vsp-vernetzt.de/soz/0203042.htm

    Da haben Sie die Israelis mit einem moralischen Rückrat.

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