Beschneidung steht nicht zur Debatte

Stellungnahme des Generalsekretärs des Zentralrats der Juden in Deutschland zum Interview mit „Zeit Online“ vom 12.10.12…

„Die Beschneidung ist für mich ein religiös konstitutives, körperlich sichtbares Siegel des Bundes mit G‘tt, dessen ritueller Vollzug am achten Tag nach der Geburt für einen männlichen Juden nicht zur Disposition steht“, erklärt der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan J. Kramer, und widerspricht damit aktuellen Meldungen, wonach er die religiöse Beschneidung von jüdischen Jungen in Frage stellt.

„Durch eine irreführende Überschrift in einem Interview mit Zeit Online vom heutigen Tage sei offensichtlich der Eindruck entstanden“, so der Generalsekretär, „er könne sich vorstellen, die Beschneidung abzuschaffen. Dies sei mitnichten der Fall und sei auch nicht Inhalt des Artikels“, betont Kramer.

„Wichtig sei ihm jedoch“, so Kramer, „ein offener Umgang mit sachlicher Kritik der Beschneidungsgegner und eine inhaltliche Diskussion auch innerhalb der jüdischen Gemeinschaft über deren Werte und Traditionen. Nur wer Gesprächsbereitschaft signalisiert, kann auch überzeugen,“ so der Generalsekretär. „Diese Position des Zentralrats der Juden in Deutschland besteht seit Beginn der Debatte und hat sich auch nicht geändert“, so Kramer.

PM, Berlin, den 12.10.2012/ 26. Tischri 5773

133 Kommentare zu “Beschneidung steht nicht zur Debatte

  1. Im Grunde wollte er möglichweise nur das sagen:
    Es gibt eine ganze Reihe an Möglichkeiten, sich wissenschaftlich dem Thema zu nähern; die hier vorgetragene ist eine reine Behauptung, eine angestellte Vermutung.

    Denke, jeder der zu diesem Thema hier sich berufen fühlt, das Maul aufzureissen, sollte zumindest über ein gewisses Grundwissen verfügen, empfehle daher zu diesem Behufe zum Einen ein Standardwerk: „Bruno Bettelheim, Die symbolischen Wunden, Pubertätsriten und der Neid des Mannes“, und möchte zum Anderen bei dieser Gelegenheit aus diesem Werk das Folgende zitieren, S 27f: „Unser Verlangen, vom Menschen Gutes zu denken, hat der wissenschaftlichen Genauigkeit viele Streiche gespielt, und diese Studie wurde nicht begonnen, um die Würde der Menschen zu verteidigen. Doch bei meiner Arbeit mit Kindern habe ich erfahren, daß zwar wenig Gutes von einer ungerechtfertigt hohen Meinung von Personen und Motiven herrührt, häufiger und schwerer Schaden jedoch von einer ungerechtfertigt niedriger Meinung verursacht wird. …“

  2. Aus der aktuellen Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen:
    PORTRÄT DER WOCHE – Die Enkelin
    Channah Trzebiner beschäftigt sich mit der dritten Generation nach der Schoa

    „Als ich von dem Kölner Beschneidungsurteil hörte, war ich gerade auf dem Rückflug von einer Reise nach Israel. Ich schlug die Zeitung auf und sah einen Artikel darüber. Im ersten Moment dachte ich nur: Du fliegst in die falsche Richtung. Ich fühlte mich dermaßen verletzt. Aber ich war froh, dass mein Opa, der in Auschwitz war, das nicht mehr erleben musste…“

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/14331

    • Berührend.

      Gleichzeitig aber zeigt dieser Artikel auch überdeutlich auf, wie widerlich und abstoßend der Kommentarbereich dieser Seite hier streckenweise ist! Und aber auch, wie eigentlich unfähig wir sind, darauf zu reagieren, und deshalb ist es auch nicht möglich, hier her zu schreiben, warum und wie sehr gerade dieser Artikel so sehr berührt, leider.

  3. an Martina Münch

    ich möchte wissen, ob man überhaupt verbittert sein muss, um richtig festzustellen, dass das Kupieren von Hundeschwänzen, das Brandzeichen für Pferde und das Schlagen von Kindern zum Glück – verboten ist.
    Muss man verbittert sein, um richtig zu stellen, dass ALLE Kinder einen höherwertigen Rang als Tiere haben?
    Etwas anderes haben Sie meines Wissens auch nicht behauptet.

    Im Gegenteil, ich interpretiere Ihre Aussage eher so, als ob Sie für alle Lebewesen Empathie und Schutz fordern.

    Ich habe auch verstanden, dass wir nicht in das finstere Mittelalter mit Hexenverbrennungen zurück wollen.

    Mit der Marker-Dingsda hat jemand anderes in diesem Forum lange vor Ihnen thematisch damit angefangen. Aber damit kenne ich mich nicht aus.

  4. Und Jaku: Was das Kupieren von Hundeschwänzen und -ohren angeht, das Brennen von Pferden, usw. so haben jüdische Säuglinge weniger Schutz – als z.B. in diesem Fall die Tiere, leider nur Hund und Pferd, die privilegierter sind als die armen ausgebeuteten „Nutztiere“ wie Rind, Schwein, Geflügel, etc.

  5. Jaku: Mir wurde strengstens von einem jüdischen Gläubigen ans Herz gelegt, daß das Judentum KEINE Religion wäre, sondern daß die Juden ein VOLK wären – also somit eine Volksgruppe! Oder sehe ich das falsch?
    Und was stimmt nicht an dem Satz: Beschneidung = Markierung zum Zwecke der Zugehörigkeit einer Volksgruppe!
    Bitte um Erklärung! Danke im voraus!

    • Schade, dass Sie nicht auch die Dame fragen, wie sehr jemand verbittert sein muss, wenn bei diesem Thema Juden mit Hunden, Pferden, Hexenverbrennug gleichsetzt und mit dem Satz „zum Zwecke der Markierung für eine Volksgruppe“ daherher kommt.
      Diese Sprache ist Gewalt.

  6. Sehr geehrte Lea Aronsbach,

    sich mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen, fällt manchen Menschen eben sehr schwer, ohne zu kränken!

    Jim wollte nur diesen einfachen Satz sagen, dass Ätiopathogenese die Gesamtheit aller Faktoren sei, die zur Ursache, Entstehung und Entwicklung einer kollektiven Krankheit bzw. Störung beiträgt.

    Im Grunde wollte er möglichweise nur das sagen:
    Es gibt eine ganze Reihe an Möglichkeiten, sich wissenschaftlich dem Thema zu nähern; die hier vorgetragene ist eine reine Behauptung, eine angestellte Vermutung.

  7. Beschneidung ist ein gewalttätiges Eingreifen und eine Verletzung der Genitalien eines Kindes, was rein physisch ein sexueller Mißbrauch bzw. sexuelle Mißhandlung ist.

    Es gibt, abseits von Religiosität, Abraham und Isaak, eine ganze Reihe an Möglichkeiten, sich wissenschaftlich dem Thema zu nähern; die hier vorgetragene ist eine reine Behauptung, eine -aus welchen Gründen nun auch immer – angestellte Vermutung, eine der haltlosesten und mithin dümmsten die ich kenne. Fehlt nur noch die passend gemachte, kollektiv geltende Ätiopathogenese.

  8. http://test.hagalil.com/bet-debora/journal/tabu.htm
    „Beschneidung ist ein gewalttätiges Eingreifen und eine Verletzung der Genitalien eines Kindes, was rein physisch ein sexueller Mißbrauch bzw. sexuelle Mißhandlung ist.
    Ja, vielen von uns fällt es schwer, das zu akzeptieren, denn es könnte bedeuten, daß alle Jüdinnen und Juden, die ihre Söhne beschneiden ließen oder lassen, sexuell Täter sind. – Wie gesagt ist es weder meine Absicht, jemanden zu beschuldigen noch alle Juden als Kindermißhandler darzustellen. Ich möchte lediglich jede Form der Tabuisierung von Kindermißbrauch brechen und zu Diskussionen und Auseinandersetzung anregen. Durch Aufmerksamkeit, durch Befragung und durch Lernen können wir es schaffen!“

    • Dass es eine Verletzung der Genitalien ist, ist wohl kaum bestreitbar.
      Von dort aus aber gleich einen weeeiten Bogen zum wohl schlimmsten Vorwurf des sexuellen Missbrauchs zu schlagen und liebenden Eltern quasi zu sagen: ‚Ich will jetzt nicht behaupten, dass ihr alle Kindesmisshandler seid, aber ach übrigens, ihr seid wahrscheinlich alle Kindesmisshandler‘ ist, na ja, wenig förderlich.
      Im Übrigen fände ich Beschneidungen auch nicht besser, wenn statt von den Genitalien etwas vom Ohrläppchen weggeschnitten würde.

  9. Ich unterschreibe fast alles, was Detlef Bosau geschrieben hat. Kinderverstümmelung, Hautamputationen, zum Zwecke der Markierung für eine Volksgruppe, hat in einem säkularen Deutschland nichts verloren.
    Das Kupieren von Schwänzen bei Hunden ist verboten worden, das Brandzeichen für Pferde, das Schlagen von Kindern, – – – dann wohl erst Recht das Abschneiden von Hautteilen von kleinen Kindern, denen ohne medizinischen Grund Schmerzen zugefügt werden. Das lassen WIR nicht mehr zu!
    Die Diskussion darüber hat begonnen, sie endet erst, wenn Kindern in Deutschland keine Gewalt mehr angetan werden darf und dies gerichtlich verfolgt wird!
    Ich will in einem säkularen Staat leben, ich glaube nicht an einen imaginären G’tt, denn wenn er existieren würde, würde er diese Grausamkeiten, Gemeinheiten, Kriege, von vorneherein verbieten!
    Ich will in einem säkularen Staat leben, ich will nicht zurück zur Hexenverbrennung!

    • „ich will nicht zurück zur Hexenverbrennung!“

      also ich find Hexenverbrennung voll toll und natürlich kommen wir dahin wieder zurück. Graumann hat ja erst kürzlich gesagt: ‚Leute, Beschneidung haben wir quasi durchgebracht, auf zur Hexenverbrennung!‘ (hab ich aus ganz zuverlässiger Quelle).
      Aber machen Sie sich nix draus, Hexenverbrennungen haben auch ihr Gutes. Die Familie kommt zusammen, die Nachbarschaft trifft sich, keiner friert, alle haben Spaß und v.a. schaut keiner mehr diese dummen Castingshows.

  10. Jaku

    zu Bosau: Sie haben Recht. Eine Verniedlichung war aber nie mein Anliegen; was ich zwischen seinen Zeilen las, war ein geifernder Mensch, der sich hochschaukelte und sich auch provoziert fühlte. Man konnte ja regelrecht „sehen, riechen“ dass er seine Maske auch fallen lassen wollte! Er wollte zurück schlagen um jeden Preis und verletzen.

    Es ist auch nicht leicht, das kann ich zumindest verstehen, mehrmals als Antisemit bezeichnet zu werden, obwohl das jeder ehrlichen Absicht diametral entgegensteht. Ich finde, das müssen einige TeilnehmerInnen in diesem Forum auch mal verstehen, solange deutschen Christen oder Atheisten niemand erklärt, was eine jüdische Mantra genau sein soll.

    Beschreibung eines Problems: theoretisch (und mit schlechten Manieren) könnte ich in einem anderen Forum jeden Belgier, Franzosen, Italiener, Engländer usw. verbal k.o.-schlagen, falls ich seine Meinung überhaupt nicht teilen könnte.

    Ich müsste zu Recht einstecken, dass er mich für eine miese Deutsche hält und das wars dann auch schon und vielleicht bekäme ich noch einen bösen Merkel-Witz dazu. Und Tschüss.

    Käme der Holländer, als Beispiel, wirklich auf die Idee, mich an die deutsche Besatzung zu erinnern? Ziemlich unwahrscheinlich, obwohl die SS da sehr gewütet und getötet hat und gefoltert u. Lager unterhielt – usw.

    In einer verbalen Auseinandersetzung in einem jüdischen Forum ist das völlig ausgeschlossen.

    Viele deutsche Menschen verstehen so etwas einfach nicht. Wir kommen mit der Sonderstellung von Juden, oder von jüdischen Deutschen oder von Israelis irgendwie nicht klar, wir halten es für eine zu hohe Empfindlichkeit.

    Mit der Äußerung von unterschiedlichen Meinungen drücken viele Deutsche, weder bewußt noch unbewußt, irgendwelche Vorbehalte aus. Wie ich kürzlich in einem Reisebüro erfuhr, wollen deutsche Touristen ganz besonders gerne nach Israel fliegen und wollen sich konfrontieren lassen mit der deutschen Vergangenheit; aber es ist nicht „ihre“ Vergangenheit.

    Irgendetwas läuft hier nicht zusammen
    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
    Den möchte ich sehen, der mir verbietet, mit Kommunisten an einem Tisch zu sitzen.
    Den möchte ich sehen, der mir verbietet, mit Türken an einem Tisch zu sitzen – und den möchte ich sehen, der mir verbietet, mit Juden zu reden.
    Aber den möchte ich sehen, der mir befiehlt, mich mit Nazis an einen Tisch zu setzen…

    Hans-Dieter Hüsch, verstorbener Kabarettist

    • Ich kann vieles nachvollziehen. Nur mit dem Begriff „Sonderstellung“ habe ich meine Probleme. Ich weiß einfach nicht, was das zu bedeuten hat bzw. ich kanns nicht nachvollziehen.

    • Jaku, ich versuch’s mal, okay? Die ellenlangen Texte von „Fairness“ können problemlos heruntergekürzt werden auf folgende Kurzfassung:

      „Ich verspüre als Deutsche eine Befangenheit gegenüber Juden, die ich gegenüber niemandem anders verspüre. Das macht mich rasend wütend. Ich will das nicht haben. Ich will Juden genauso beleidigen und beschimpfen dürfen wie alle anderen, ohne dass ich ein schlechtes Gewissen haben müsste. Woher kommt mein schlechtes Gewissen? Es kommt von Guido Knopp, vom Geschichtsunterricht in der Schule, von Gedenktagen und Denkmälern, von SPIEGEL-Titeln, von Hollywood-Filmen. Und vom Zentralrat der Juden. Eigentlich nur vom ZdJ. Was so nicht stimmt, aber so mache ich es mir einfacher. Also der ZdJ ist schuld. Diese Juden. Immer auf eine Sonderstellung pochen. Wo leben wir denn? Und jetzt kriege ich schon wieder so einen Hals.“

    • „Käme der Holländer, als Beispiel, wirklich auf die Idee, mich an die deutsche Besatzung zu erinnern? Ziemlich unwahrscheinlich, obwohl die SS da sehr gewütet und getötet hat und gefoltert u. Lager unterhielt – usw.
      In einer verbalen Auseinandersetzung in einem jüdischen Forum ist das völlig ausgeschlossen.“

      ich kann mich nicht erinnern, dass in der Diskussion bisher irgendjemand an die deutsche Besatzung erinnert hat, wo wäre das gewesen?
      In der Tat scheinen es mir in Diskussion über Judentum oder den Nahen Osten am wenigsten Juden und Israelis zu sein, die am laufenden Band mit(hanebüchenen)Nazivergleichen daherkommen (siehe hier zB Bosau, der sich schom im KZ wähnt).

  11. Fairness:

    Neulich im restaurant:
    A: „bitte ohne sauerkraut.“
    B: „Nur weil es was deutsches ist? wir haben schon
    genug wiedergutmachung gemacht. wie lange sollen wir
    uns das ncoh von dem zentralrat vorhalten lassen??
    Israel hat ja auch keinen guten ruf mit
    menschenrechten!!
    Das ist einfach unverschämt staendig muessen wir uns
    vorwuerfe machen lassen!!“

    Kennst du schon die holocaustkeule-keule?

    Was soll ich sagen.. ich glaube nicht dass es nur eine
    misslungene formulierung ist. und ich teile auch deine
    ansichten ueber die linke nicht.

    was die spinnweben betrifft. deine art wie du deutsche
    siehst hat vielleicht noch bis in die 60 jahre rein
    gegolten. mittlerweile sind abgesehen von den jekes die
    ueberlebt haben auch die DPs staatsbuerger und auch die
    juden die von russland gekommen sind sind haben einen pass.
    von den migranten von denen du sprichst haben die meisten
    einen deutschen pass oder die unbeschraenkte aufenthaltserlaubnis. manche sind schon in der zweiten
    generation in dtl. gebohren worden.

    du solltest etwas realistischer sein und von deinem hohen
    pferd herunterkommen. eine firma kann von seinem telefonisten erwarten gutes deutsch zu sprechen. aber die
    regierung oder gar du oder ich sollen erwartungen stellen?
    das ist kontroll-mentalitaet mehr nicht.

    „Die Beschneidung geht in Deutschland n i c h t o h n e Widersprüche“
    Aber doch auch nur weil es keine falschparker mehr gibt.

    Die beschneidung ist formal nicht verboten und es gibt kein
    rechtlich bindendes urteil das sagt, dass sie gegen das
    grundgesetz verstoesst. eigentlich steht sie kurz davor
    explizit erlaubt zu werden und ich denke dass das gesetz
    durchkommen wird.

    J

    • Hallo Jakobo,

      gut, dass wir miteinander reden und nicht schießen.

      Sag mal bitte, der A. und der B. aus neulich im Restaurant, ich vermute A. ist ein Israeli und B. ein muffer Deutscher?

      Ja gut, so ein Gespräch könnte so ähnlich abgelaufen sein. Aber ich kann wirklich nicht für andere Deutsche authentisch reden, kneifen will ich aber nicht: ich halte von dem Zentralrat nicht viel. Obwohl ich den verstorbenen Bubis mochte, der wirkte auf mich immer empfindsam, verletzlich. Ich sah einen Film mit und über ihn.

      Wenn ich dich richtig verstehe, so willst du mir sagen, dass sich in den letzten Jahren in Deutschland vieles verändert hat und die Situation mit den scheiß- Neonazis gefährlicher geworden ist?
      JA, das ist sie. Da gab es einen geschmeidigen Köter, einen Rechtsanwalt Jürgen Rieger, der zum Glück nicht alt geworden ist. Der hatte so windige Geschäfte, indem er veramten Bauern ihre Höfe zum Schluderpreis abkaufte, sie dann sanierte und die Bauern vor die Tür setzte, obwohl er ihnen vorher lebenslanges Wohnrecht versprochen hatte.
      Die nachgelassene Familie von Rieger hat darauf aber keinen Anspruch als Erben mehr erhoben.

      Dann gab es die Fälle, dass nazis sich Villen kauften und dachten, sie könnten dort ungestört ihre Reichsprogrammnacht (sie nannten es Seminare, schlapp-lach) abhalten. Das haben viele Bürger und ihre Bürgermeister schließlich verhindert, ob endgültig weiß man nicht so genau, die nazis kennen ja die deutschen Gesetze und ihre Lücken.
      Wäre ich die Bundesregierung, würde ich den Laden dichtmachen und die Gesetze nicht für nazis öffnen.

      Du hast meine Sprache kritisiert, ich solle doch nicht wie die Bundesregierung sprechen?
      Wie die Bundesregierung spricht, so kann ich gar nicht reden, das ist unmöglich und schade, dass es bei dir so angekommen ist.

      Sollen wir beide jetzt ernsthaft über die Menschenrechtsverletzungen der israelischen Regierung sprechen?????
      Laß mich nur sagen, ich sei froh, dass es in Israel auch eine große Friedensbewegung gibt. Leider steht in den deutschen Tageszeitungen viel zu wenig darüber.

      Über Linke musst du meine Meinung nicht teilen. Aber bedenke: In den schlimmen Jahren, so ab 1927, als die ersten braunen Schläger in Deutschland auf die Straße kamen und bis 1933 der braune Sumpf hier wütete, in den Jahren dazwischen waren die Linken, die Kommunisten der KPD die einzigen, die sich mit den Nazis Straßenkämpfe geliefert haben.
      Die intelligente Linke wehrt sich auch heute!

      Grüße, Gitte

    • Naja… was den Zentralrat betrifft ist das
      ja eher sache der juden in deutschland wie weit
      man sich von dem vertreten fuehlt oder nicht.
      ob du ihn gut oder nicht gut findest ist da
      nicht so wichtig.

      „Laß mich nur sagen, ich sei froh, dass es in Israel auch eine große Friedensbewegung gibt.“

      auf welchen teil bist du besonders froh? auf den der nicht
      mehr in gaza seinen kopf hinhalten wollte oder auf den, der
      ihn jetzt in sderot hinhalten muss? ich denke du steckst
      weder in der einen situation noch in der anderen.

      Als jude wuerde ich mich nicht auf die linke verlassen.

      J

  12. Jacobo

    Noch mal mit den Spinnweben aufräumend:
    Es gibt in DE einen guten Radiosender, ich meine das Deutschlandradio, hier wird oft in Diskussionen mit Hörern das Thema „Integration von Migrantinnen und Migranten“ diskutiert. Das Thema ist NICHT die Integration von Juden oder von jüdischen Bürgern, oder von deutschen Juden oder von israelische Juden. Ich kenne mich da nicht aus.

    Laßt uns doch endlich mal dieses sprachlich verminte Feld aufräumen, nur weil Leute wie ich eine unglückliche oder falsche Formulierung benutzen, die aber als Intention gegen dies oder das … gedeutet wird.

    Nun ist es so, dass die Bundesregierung, wie ich finde, zu Recht von Migranten erwartet, dass sie die deutsche Sprache lernen, um sich beruflich und privat in Deutschland einfinden zu können, aber ohne ihre Wurzeln aufgeben zu müssen, – aber damit die soziale Isolation aufhören kann. Es geht ganz besonders um deren Kinder, damit sie hier Arbeit finden oder studieren können und hier zum Steuerzahler werden, das ist doch verständlich.

    Im übrigen bin ich nicht die Sprecherin der dt. Bundesregierung.

    1 Spinnwebe beseitigt?
    Die Beschneidung geht in Deutschland n i c h t o h n e Widersprüche, das habe ich geschrieben und das Forum gab mir Recht. Punkt.
    Bosau hat durchaus in Teilen rein sachliche – also, die Sache Beschneidung – für sich untersucht und sich dagegen ausgesprochen. Er war beileibe nicht der einzige Gegner. Alle dürfen sich eine Meinung bilden und diese formulieren, ohne ein Anti-Semit zu sein.

    Wer mag, soll sich doch gerne noch mal die 213 oder waren es 231? Comments durchlesen.

    Ich will auch nicht ständig die Spinnweben der letzten 80 Jahre suchen.

    • „Die Beschneidung geht in Deutschland n i c h t o h n e Widersprüche, das habe ich geschrieben und das Forum gab mir Recht. Punkt.
      Bosau hat durchaus in Teilen rein sachliche – also, die Sache Beschneidung – für sich untersucht und sich dagegen ausgesprochen. Er war beileibe nicht der einzige Gegner. Alle dürfen sich eine Meinung bilden und diese formulieren, ohne ein Anti-Semit zu sein. “

      Ich muss da leider noch mal einhaken. Dass das nicht ohne Widerspruch diskutiert wird, ist nicht das Problem. Das sind wir uns sicher einig. Das erwartet auch niemand. Aber „Argumente“ eines Herrn Bosaus, der eben nicht von Anbeginn sachlich war, sondern da schon äußerst aggressiv auftrat, bis hin zu sehr wohl antisemitischen Ausfällen, sollte man auch als Gegner nicht hinnehmen bzw. es verniedlichen. Allein schon seine Wortwahl, die er nicht hier von sich gab, wie „Gesindel“. Hier in den Blogs wie „typische Lügen der Juden“, Juden verdrängten die Deutschen, „Holocaustkeule“, der Zentralrat erpresse die deutsche Politik, „Juden würden den Landfrieden in der Bundesrepublik Deutschland“ zerstören, „pädophiles Verbrechen“, Rabbiner Ehrenberg trete auf als würde er den „ewigen Juden“ szenisch nachspielen, er sehe sich außer Stande mit Juden und Muslimen in einem Land zu leben und und und.
      Lesen Sie auch gern mal hier nach:

      http://test.hagalil.com/2012/08/21/mohel/

      Was sind das denn bitte für Sätze?

      „Ist das die Rache eines jüdischen Großrabbis und solcher unerträglichen Gestalten wie Rabbi Goldberg, daß Deutschland in ein KZ verwandelt wird, in der ich als Deutscher gefesselt zusehen muß, wie ein Mengele-Revival abgezogen wird?
      Ich bin ganz offen: Wenn das der Preis für ein deutsch-jüdisches Miteinander ist, und ich mir das antun muß, dann sehe ich für eine Duldung der jüdischen Religion in Deutschland keine Möglichkeit mehr, dann wird ein Verbot des Judentums in Deutschland unausweichlich.
      Entweder bleiben die Deutschen – und die Juden gehen.“

      Das als Kritik und nicht als das was es ist, nämlich der alte Judenhass, zu sehen, erschreckt mich. Darüber gibt es doch nichts zu diskutieren.

  13. „“Warum werden Neonazis nicht aufgefordert, das Land zu verlassen, wenn es ihnen nicht passt““?

    Das ist eine Rückfrage wert an die Innenminister der letzten 50 Jahre.
    Ich glaube, dass die Neonazis genauso wie die Mafia weltweit regiert. Man sollte sich fragen, warum man die Mafia weltweit nicht in den Griff bekommt, denn beiden hängt ein sich ähnelndes Weltbild an. Ich vermute, das will man gar nicht wirklich. Denn wie sonst soll ich mir den NSU-Skandal erklären?

    WIE soll ich mir erklären, dass über Jahre die Polizei und die Medien die Gegendemonstranten gegen naziaufmärsche als linke Radikale, als linke Aufrührer, oder einfach nur als LINKE titulieren durfte und die Polizei die Nazis -ich will es mal vorsichtig sagen, scheinbar – schützte.
    WIE soll ich mir erklären, dass es auf den hagalil Seiten eine Person gibt, die, sich ständig wiederholend, sämtliche Kritiker und Kritikerinnen der israelischen Politik als LINKE unglaublich verächtlicht abtut?? Gäbe es die linke Gegenwehr in DE nicht, so wäre es noch viel raumgreifender mit den Nazis in DE.

  14. <Jaku<
    """Das sind doch gestandene Deutsche. Die gehören hierher. Juden weniger, wie es scheint""".

    Das sind Ihre Worte aber nicht meine Gedanken und deshalb setze ich mich nicht weiter damit auseinander. Ist das klar geworden?

  15. Jacobo

    Danke, wenigstens für die Nachfrage, wie ich es verstanden habe:
    Als ob ICH etwas mit Neos zu tun hätte und wissen könnte, warum die nicht auswandern.

    nachdem so viel von Spinnweben die Rede wahr, die meinen Kommentaren nach deiner Auffassung anhängen würden.

  16. „Mit Provokatören sollte man auch nicht sprechen; die wollen nur das lesen, was sie lesen möchten. Ich habe hier mal eine Ausnahme gemacht.“

    Von welcher Provokation genau sprichst du?

    J

  17. „Die deutsche Bundesregierung erwartet von allen Zuwanderern, Migranten und Migrantinnen und jüdischen Bürgern eine Anpassung an deutsche Gesetze und ein Verhalten, das sich den Moralvorstellungen der Deutschen anpasst.“

    Puh… an dem Satz kleben ja echt noch Spinnweben daran…

    „Die Schächtung von Tieren, als Beispiel, aber nicht als Vergleich, und die Beschneidung von 8 Tagen alten Kidis ohne lokale Betäubung und nicht-medizinischem Personal geht hier eben nicht ohne Widersprüche. “

    Noch mehr spinnweben…

    „Das Grundgesetz (eine Verfassung haben wir nicht) soll allen Bürgern erklären, was hier geht und was nicht geht.“

    Das klingt schon besser. Aber was hat das mit der Beschneidung zu tun?

    Unabhaengig davon. Warum werden eigentlich neonazies nie aufgefordert das land zu verlassen wenn es ihnen nicht passt? ich hab noch nie irgendeinen kommentar in die
    richtung gehoert.

    J

    • „Unabhaengig davon. Warum werden eigentlich neonazies nie aufgefordert das land zu verlassen wenn es ihnen nicht passt? “

      Das sind doch gestandene Deutsche. Die gehören hierher. Juden weniger, wie es scheint.

    • Kommentare auf hagalil e. V. kann man auch nur lesen – aber nicht hören!

      2). Weil man mit Neonazis nicht spricht.

      3). Mit Provokatören sollte man auch nicht sprechen; die wollen nur das lesen, was sie lesen möchten. Ich habe hier mal eine Ausnahme gemacht.

  18. an chaim

    Ich schrieb, dass ich alle Artikel von Bosau zu dem Thema: „Wie tief Worte verletzen können“ gelesen hatte. Ebenfalls alle anderen 213 Artikel und dies zwei Mal.

    Das Leben ist zu schön, um die Zeit mit Ihnen zu verbringen.

    Grüße, Gitte

  19. Jim

    Immer noch besser als mauvais goût

    Einem Juden fährt der Zug vor der Nase weg.
    „Alles Antisemitismus!“ murmelt er bitter

    oder kennen Sie den schon?

    „aus dem jüdischen Leben“ Beide von Salcia Landmann, Jüdische Witze, Erstausgabe 1963

    Ministerrat in Jerusalem.
    Der Finanzminister erläutert die schlechte Zahlungsbilanz. Darauf der Handelsminister „Ich beantrage, wir erklären Krieg an die USA. Wir schicken ein Kanonenboot nach New York und beschießen die Stadt“.
    Kriegsminister: „Dann kommt die sechste Flotte und wir haben den Krieg verloren“
    Handelsminister: Dann besetzen uns die Amerikaner, wir bekommen einen Marshallplan wie die Deutschen und es geht uns genau so gut wie Deutschland“
    Kriegsminister: „Sehr schön. Aber was geschieht, wenn wir, nebbich, den Krieg GEWINNEN?“

  20. An Chaim

    Meine 1. Reaktion: eine Teilnehmerin in diesem Forum hat mal richtig beobachtet, man betrete ein vermintes Feld.

    Sie sagten: Zum Glück gäbe es (…)..“Die Ihre Denke und die Bosaus nicht teilen“

    So leicht mache ich es Ihnen nicht, indem ich widerspruchslos genehmige, dass Sie mich mit Bosau auf eine Stufe stellen. Ich habe Bosau nicht gegoogelt, er ist mir nicht wichtig.
    Aber falls Sie nur ein ganz kleines bißchen von Psychologie verstehen, empfehle ich Ihnen den Anfang der Debatte über die Beschneidung und den weiteren hektischen Verlauf, bis er hysterisch wird. Zählen Sie dann mal, wie oft das Wort „Anti-semitisch“ benutzt wird. Nicht von Beschneidungs-Gegnern, mal so am Rande

    Schönen Tag.

    • Fairness,

      Sie schreiben, “ Ich habe Bosau nicht gegoogelt, er ist mir nicht wichtig.“ Ich bezog mich dagegen auf Äußerungen aus diesem Forum, von denen Sie behaupten sie nicht gelesen zu haben. Dass es Ihnen nicht wichtig ist (wichtiger als Bosaus Sympathien für millionenfachen Mord, ist Ihnen ja offensichtlich, warum sich Jüdinnen und Juden nur erdreisten können, sich zu Wort zu melden und sich gegen antisemitische Angriffe zur Wehr zu setzen), sagt viel aus.

      „Aber falls Sie nur ein ganz kleines bißchen von Psychologie verstehen,“

      Leider ging ihr Schuss hier nach hinten los, denn ich kann Ihnen antworten: ja. Ihr unreflektierter Gebrauch des inzwischen überholten und vollkommen unwissenschaftlichen Begriffs „hysterisch“ zeigt allerdings, dass Sie sich damit nicht auskennen. Suchen Sie diesen Begriff bspw. im ICD. Leider legt aus historischer und sozialpsychologischer Sicht Ihr Versuch auf die Konstruktion einer vermeintlich „hysterische“ Reaktionen von Minderheiten auf Ressentiments und Angriffe einer Majorität einen ganz anderen Zusammenhang nahe und steht, geschichtlich gesehen, in einer wohl bekannten Tradition.

      Ich denke alles weitere erübrigt sich an dieser Stelle.

  21. Jim

    Danke Jim für die Beschreibung meiner „fehlenden Eigenschaften“ – „reizend“ haben Sie noch vergessen.

    Am 10. Oktober hinterließen Sie diese Klage:

    „“Wissen Sie, als Jude wird man heutzutage tagtäglich beleidigt, beschimpft und herabgewürdigt indem man dessen Identität nicht nur in Zweifel zieht, sondern schlicht und einfach abstreitet und nicht, um keinen Preis der Welt, anerkennen, akzeptieren will.

    Man übernimmt ganz einfach die Deutungshoheit über die Identität und das Selbstverständnis des Anderen“

    Weitere Worte sind hier ja wohl überflüssig.

    Und Jim, wenn hier ein Matisyahu dazu rät, die Deutschen zu beobachten …. und meinte: Kritik an Israel und Judentum kann man nicht g a n z verbieten… dann, ja dann werden Sie doch verstehen müssen, dass das Selbstverständnis von mir als Deutsche verteidigt werden darf.

    • Na Sie sind aber cool, da wollen Sie, dass man über Sie herfällt, ich sag‘ ihnen ganz sachlich warum das dann nicht in Frage kommen kann, und wieder ist’s nicht recht.

      Nun ja, immerhin iss das hier ne jüdische Seite – erzähl‘ ich halt nen Witz:

      Treffen sich zwei Juden, sagt der eine, du da fällt mir einer ein: Sagt der Kohn zum Blau, …

      Unterbricht ihn der andere: Kenn ich schon, kenn ich schon, weißt du keinen anderen?

      Okay, Treffen sich zwei Juden, sagt der Kohn zum Blau, …

      Unterbricht ihn der andere wieder: Du mit deinen jüdischen Witzen, weißt kein anderen?

      Okay, treffen sich zwei Deutsche, sagt der Kohn zum Blau, …

      .

      Ihre „Verteidigung“ hat nen, nun ja, leichten haut goût, Gitte, das wars dann, ciao!

  22. @Fairness

    Argumentative Sachlichkeit im Austausch von Positionen basierend auf FAKTEN, TATSACHEN ….sozusagen der REALITÄT ist eine ’Kunst’, welche Mensch sehr selten in der Lage auszuführen ist, so doch ganz ’menschlich’ emotional persönliche Empfindungen eine oft übergewichtigere Rolle dabei spielen – wie Sie’s z. B. grad sehr anschaulich formulieren – “Jetzt können alle …dieser Welt und alle …und …über mich herfallen.“ – bedauerlich, welch Bild Sie über die Forenteilnehmer bei haGalil.com zeichnen – Verständigung wäre gewiss weitaus viel besser? Ganz sicher Keiner hier wird tatsächlich “über Sie herfallen wollen“ – nicht einmal verbal – WARUM denn auch? Sie vertreten Ihren Standpunkt – für das “Publikum“ einmal mehr oder einmal weniger überzeugend – ganz genauso es gleichermassen z. B. Karl Pfeifer oder sonst wer hier tuen dürfen sollte. Es ist natürlich nicht immer einfach, ein gewisses Gespür für die jeweilig richtige Wortwahl zu entwickeln – kennt sicher jeder – Standpunkte und Positionen zu sensibleren Themen auszudrücken, allzu oft schwierig. Dennoch sollte Mensch stets daran arbeiten – es immer und immer wieder versuchen, respektvoll – viel weniger noch “unsachlich … – teilweise – in der Sprache vergriffen …“ – anderen zu begegnen.

    “EINE ANPASSUNG AN deutsche Gesetze und EIN VERHALTEN, das sich DEN MORALVORSTELLUNGEN DER DEUTSCHEN ANPASST. …WAS HIER GEHT UND WAS NICHT.“

    überaus SCHAURIG, so “man“ reflektiere in historischen Quellen all jene TATSACHEN und FAKTEN, W A S gerade eben bei SOLCHEM vergangenheitlich so alles schon letztlich ’herausgekommen’ ist!!!

    Das geht ganz bestimmt besser.

    Moral – welch eines grosser Worte??? Und dann noch deutsche??? Was sollte sich kategorisiert ‚NichtDeutschMensch‘ sich darunter wohl konkret vorstellen??? In einem zurückliegenden Versuch meinerseits in einem anderen Artikel zur deutschen Debatte zu Beschneidung ist es mir leider nicht gelungen, argumentativ mit Detlef Bosau in Kontakt zu treten – schade, möglicherweise war …und ist er dazu nicht bereit – ohne Verständigung schwierig – ein inhaltliches Auseinandersetzen in der ‚Sache‘ unmöglich – scheinbar fühlt “er“ sich in seinen Wertvorstellungen, Wertempfinden angegriffen und verletzt – gleichermassen denen möglicherweise jüdischer Menschen?

    Der Begriff “Fairness“ beinhaltet einen sehr, sehr HOHEN Anspruch – erfüllbar???
    Es gibt VIEL zu tun – so Jeder seinen Beitrag leisten möge …Shabbat Shalom

  23. Jetzt können alle Jims’s dieser Welt und alle uri’s D. und Pfeiffer’s und Shimos und.. über mich herfallen.

    Tut leid, aber Sie sind zu verbohrt, durchsichtig, seicht, uninteressant, unattraktiv, langweilig.

  24. Danke an Jens für seine Mediationsversuche.
    Auch ich musste mal kurz rausgehen.

    hagalil e.V. stellt nach seiner eigenen Aussage ein Forum zur Verfügung, das der jüdisch-deutschen Verständigung dienlich sein soll und möchte auch so gefördert werden.
    Bosau’s Kommentare las ich ebenfalls alle, er ist unsachlich geworden und hat sich – teilweise – in der Sprache vergriffen. Es gibt sachliche Teile, die ich richtig finde.
    Frau Margret Popp hat sich mit ihrem Beitrag ebenfalls oft zu weit aus dem Fenster gelehnt und wem es aufgefallen ist, bediente sie sich dauern mit Sticheleien ob der anderen Argumente, um sie unglaubwürdig zu machen; auf dem Höhepunkt der Auseinandersetzung habe ich ihr gewünscht, ihr Wohnzimmer hätte vorübergehend besser runde Ecken…

    Die deutsche Bundesregierung erwartet von allen Zuwanderern, Migranten und Migrantinnen und jüdischen Bürgern eine Anpassung an deutsche Gesetze und ein Verhalten, das sich den Moralvorstellungen der Deutschen anpasst. Das Grundgesetz (eine Verfassung haben wir nicht) soll allen Bürgern erklären, was hier geht und was nicht geht. Die Schächtung von Tieren, als Beispiel, aber nicht als Vergleich, und die Beschneidung von 8 Tagen alten Kidis ohne lokale Betäubung und nicht-medizinischem Personal geht hier eben nicht ohne Widersprüche.

    An Matisyahu:: Ihre Worte hier wiederholt „“Ich vermute auch, das man die Deutschen besser beobachten muss und notfalls auch die Strafverfolgungsbehörden einzuschalten sind, um Missbrauch der Redefreiheit zu ahnden. Kritik an Israel und Judentum kann man nicht ganz verbieten, aber es sollte eine gewisse Rote Linie nicht überschritten werden. Rote Karte für Antisemiten.““

    Wie bitte? Sowas, Matisyahu, geht hier nicht. Wir leben nicht in DE mit SA oder Stasi, falls Ihnen das noch nicht aufgefallen ist. Die Kritik an Israel u. Judentum gehört zu den Grundrechten, es gibt hier auch Niemanden, der es mir verbietet, solange ich sachlich bleibe und niemanden verunglimpfe oder aufhetze. Klar?
    Hüten Sie sich vor Anti-Semitismusvorwürfen, nur weil es Ihre Meinung nicht trifft. Der Vorwurf, ein Anti-Semit zu sein, ist auch in DE zurecht ein Straftatbestand und sollte klugerweise beweisbar sein.

    An Frau Yael: Ihre Worte:““Hi Ente, obs strafrechtlich relevant ist, muss noch überprüft werden““ (…)

    Ist Ihr Forum eine Falle oder ein freies Forum? Ich denke, ein freies Forum, das keiner Zensur bedarf. Zurückweisungen obliegen eigentlich nur der anderen Forenteilnehmer. Offener Antisemitismushass gehört gesperrt aber der kam hier nicht vor.

    udosefiroth: vom 19. Okt.
    Mit dem eingefügten Link, den ich hier nicht wiederholt einfügen möchte, ihn aber geöffnet habe, haben Sie alle persönlichen Daten wie Namen + Wohnort+ Telefonnummer eines anderen, mißliebigen Forenteilnehmers zur Einsicht öffentlich gemacht und das verstößt gegen den Datenschutz.
    ___________

    Petra Pau hat in ihrer Rede versprochen, sich gegen Antisemitismus einzusetzen und das bleibt gut so.
    Sie hätte aber auch die weit verbreiteten Anti-Deutsche Vorwürfe erwähnen müssen, die auf den hagalil e.V.-Seiten jedem 2. Deutschen nur so um die Ohren gehauen werden.
    Für ein Forum, das Gelder zur Weiterfinanzierung haben möchte, gehört sich diese Einseitigkeit nicht: Deutsche beschimpfen lassen – aber übersensibel sein dafür, wenn jemandem wie Bosau deswegen im Verlauf und der Zunahme an Schärfe der Kragen platzt. Denn am Anfang der Beschneidungsdebatte war er sachlich und hat mit dem GG argumentiert. Später ist er fast zum Beisser geworden, ja, wen wundert es denn?
    Jetzt können alle Jims’s dieser Welt und alle uri’s D. und Pfeiffer’s und Shimos und.. über mich herfallen.

    Ich habe gesagt, was hier nötig ist.

    • „Ist Ihr Forum eine Falle oder ein freies Forum? “
      Sehr seltsame Denkweise. Fallen für strafrechtlich Relevantes Verhalten? Meinen Sie nicht das ist etwas paranoid? Außerdem: Entweder verstößt etwas gegen geltendes Recht oder nicht.

      Aber da Sie Äußerungen, die das Judentum klar auf rassistischer Basis definieren, ein „Zusammenleben von Deutschen und Juden“ (deutsche Juden oder jüdische Deutsche gibt es in diesem Weltbild nicht!) und schließlich den offen positiven Bezug zum Holocaust (vgl. Bosaus „Gasmann“ Äußerungen) als „in der Sprache vergriffen“ verstehen, wundert mich gar nichts mehr.

      Welche „Anti-Deutsche Vorwürfe (sic!)“ meinen Sie? Zum Glück gibt es sehr sehr viele Menschen mit deutschem Pass (christliche, jüdische, muslimische, atheistische, usw) Die Ihre Denke und die Bosaus nicht teilen.

    • Ich bin immer wieder verwundert, wie locker man hier Juden hinstellt, die sich an die deutschen Gesetze anzupassen hätten. Müssen sich Deutsche an die Gesetze anpassen? Dieses Gegensatzgetue Deutsche – Juden ist eine Methode, die an Menschen erinnert, die Juden das Deutschsein abgesprochen haben. Ich verbitte mir daher schlicht, Juden hier ständig als Nichtdeutsche, als Gäste hinzustellen. Es ist im Grunde unglaublich.

      Und wenn Sie tatsächlich nicht mal sehen, wie tief ein Herr Bosau in die antisemitische Mottenkiste greift, haben Sie scheinbar keine Ahnung was Judenhass letztlich ausmacht. Wenn Sie den Namen des Herrn Googeln und seine Ausfälle hier reflektieren würden, würden Sie bemerkt haben, dass das seine Methode ist und dies überall. Nicht umsonst habe ich die widerlichsten Ausfälle dem Forum mal bekannt gemacht. So jemanden auch noch als ein Opfer der bösen Blogteilnehmer hinzustellen, spricht für einen hohen Realitätsverlust oder eine hohe Ignoranz, was sich Juden hier schon alles anhören mussten. Empathie ist keine Einbahnstraße.
      Volksverhetzung ist ein Straftatbestand, der Ihnen scheinbar völlig egal ist. Soweit zu Anpassung an deutsche Gesetze.

      Und noch einmal, damit Sie das mal verinnerlichen: Beschneidungen sind nicht verboten, an welche Gesetze sollen sich denn Juden halten, die nicht einmal vorhanden sind? Irgendwie scheinen bier einige die Realitäten zu verdrängen.

      Und Tschüss.

    • „udosefiroth: vom 19. Okt.
      Mit dem eingefügten Link, den ich hier nicht wiederholt einfügen möchte, ihn aber geöffnet habe, haben Sie alle persönlichen Daten wie Namen + Wohnort+ Telefonnummer eines anderen, mißliebigen Forenteilnehmers zur Einsicht öffentlich gemacht und das verstößt gegen den Datenschutz.“

      Lesen Sie bitte richtig, ich habe den Link eingestellt und nicht wegen der Adresse, die vorher nicht dort stand, und wahrscheinlich geändert wurde, sondern wegen der widerlichen Ausfälle gegen Mohelim. Aber das ist in Ihren Augen ja kein Judenhass.
      Udo kann also nichts dafür.

      „Ich habe gesagt, was hier nötig ist.“

      Tov. Ich auch. Leben Sie wohl!

    • “Ist Ihr Forum eine Falle oder ein freies Forum? ”
      Sehr seltsame Denkweise. Fallen für strafrechtlich Relevantes Verhalten? Meinen Sie nicht das ist etwas paranoid? Außerdem: Entweder verstößt etwas gegen geltendes Recht oder nicht.

      Sowieso komisch. Ich habe kein Forum.:D
      Wer mit evtl. strafrechtliche relavanten Beiträgen im Internet schreibt, macht dies freiwillig. Aber wahrscheinlich zwingen die irgendwelche Aliens dazu. ups.

      Wie auch immer, gut Schabbes.

  25. der empörungswelle nach zu urteilen, die diese debatte geschlagen hat und schlägt (sofort ruf nach verbot, anzeige gegen rabbiner, ganz zu schweigen von so gewaltfantasien à la kieferbruch etc….), hätte es schon tausendfach zu anzeigen und großen gerichtsprozessen wegen der bekanntermaßen sehr viel schlimmeren genitalverstümmelungen bei mädchen kommen müssen. habe ich aber was deutschland betrifft noch nie was von gehört. hat es sowas schon mal gegeben hier?

    • Sie sind übrigens der einzige, der gegen Beschneidung ist, und den ich hier ernst nehme. Eben weil Sie nie mit einer antijüdischen Mantra argumentiert haben. Ich wollt nur mal danke sagen, für Ihre sachlichen Diskussionsbeiträge, die man bei vielen leider vermisst.

  26. sehr geerte herr dessau!

    unterstellen sie uns nicht, dass wir juden nicht über die beschneidung debbatieren würden oder dass allein unser zentralrat für die ganze judenheit sprechen würde…da wir in deutschland leben, hier ist sagen wir meinungsfreiheit, und es gab und gibt auch in judenteum andere meinungen, als von unserem zentralrat vertreten.

    da ich nicht relliös erzogen wurde, aber die shoah als kind überleben durfte, zähle ich mich sehr wohl zum judentum. nach meisnes wissens, sind alle juden, die eine jüdische muter haben/hatten. dmnach sind auch „unbeschnittene männer“ mit eine jüdische mutter, juden – die dürfen aber bestimmte rechte in der synagoge nicht wahrnemen. das wäre schon mal dass erste punt.

    viel wichiger finde ich aber, dass auch in judemtum menschen gab und gibt, die die beschneidung in frage stellten oder noch heute in frage stellen. gerade in aktuellen ausgabe der „jüdischen zeitung“ (okt. 2012) erschien ein artikel von Edit Lutz: „Seiner Zeit voraus“. Hier wird ein „fall“ vom Samuel Holdheim geschildert, der in den frühen 1840er jahren eine deabtte gegen die beschneidung geführt hat.

    Samul Holdmann war ein Rabbiner (als solche ordiniert)und für ihm ist die beschneidung „ein mosaischer gebot, dessen verbindlichkeit für alle zeiten vortdauert. Punkt. Eine diskussion darüber für ihm ist nicht möglich. Allerdings sieht er die beschneidung nicht als bedingung für den eintritt in den israelitischen bund mit gott an und sieht sich darin durch bibekltext und rabbinische bibelauslegung bestärkt.“ (zitat aus der jüdische zeitung, oktober 2012.)

    schon aus diesem zeitungzitat ist ersichtlich, dass auch in judentum gegensätzliche meinungen gab – und es gibt sicher auch bis heute, es werden nicht alle juden beschnitten… wenn an der debatte etwas falsch sei, dann ist es falsch, dass die dabette von nichtjuden aufgegriffen wurde und gegen uns geführt wird.
    allein wir juden können so eine debatte führen, und allein wir sind dazu berufen, wenn nötig, diese dabette zu führen.
    ich verfolge diese debatte von anfang an, sowohl im internet, als auch in diversen zeitungen. die „gegener“ der beschneidung, kloppen auf uns herum, was das zeug hält und schmeissen mit „antisemitischen klischees“ um sich. mit ein „verbotsgestzt“ wird nichts gelöst, nur alles verschlimmert.

    warum führen auch sie so wehemnt diese debatte weiter?

    shimon

    • Lieber Herr Shimon,

      „schon aus diesem zeitungzitat ist ersichtlich, dass auch in judentum gegensätzliche meinungen gab – und es gibt sicher auch bis heute, es werden nicht alle juden beschnitten… wenn an der debatte etwas falsch sei, dann ist es falsch, dass die dabette von nichtjuden aufgegriffen wurde und gegen uns geführt wird.
      allein wir juden können so eine debatte führen, und allein wir sind dazu berufen, wenn nötig, diese dabette zu führen.“

      Nein – denn es geht nicht darum, was Juden (oder Muslime) da veranstalten – es geht darum, was in Deutschland sein darf und was nicht. Und zu dieser Diskussion darf jeder Deutsche und jeder in Deutschland lebende Mensch seinen Beitrag leisten.
      Deutschland ist – was Kinderrechte betrifft – in den letzten Jahrzehnten sehr sensibel geworden .. und das ist gut so! Dies hat nichts mit Judentum, Ausländerhass oder sonstwas zu tun. Es geht auch nicht darum, was welcher Kulturkreis schon immer „durfte“ oder für notwendig erachtete ..
      Können Sie im Radio WDR hören? Da gibt es eine meist sehr interessante Rubrik namens „Zeitzeichen“.Und heute jährte sich ein – in meinen Augen seltsames – Gerichtsurteil zum Thema Prügelstrafe in Schulen (http://www1.wdr.de/themen/archiv/stichtag/stichtag_uebersicht100.html).
      Doch auch dies hat Deutschland überwunden und es gilt – obwohl es eindeutig gegen abendländisches Kulturverständnis verstösst – Schüler dürfen von ihren Lehrern nicht geschlagen werden .. völlig losgelöst von ihrer Herkunft und ihrer Religion.
      Sie sollten die „Beschneidungsdebatte“ einfach mal unter diesem Zeichen sehen.
      Aber ja! – es gibt leider auch Antisemiten, die diese Diskussion für ihgre Themen und Intentionen ausnützen wollen.
      Wer jedoch (soweitwiemöglich) vorurteilsfrei die Diskussionen liest, wird feststellen, dass es den meisten Beschneidungsgegnern wirklich um daqs Kindeswohl geht.

      „die “gegener” der beschneidung, kloppen auf uns herum, was das zeug hält und schmeissen mit “antisemitischen klischees” um sich“

      Herr Shimon,
      stellen Sie sich mal vor, sie wären ein Smock .. und würden dann das Zeug lesen, was die glühenden „Befürworter“ von sich geben. Sie wären am Wohle der Kinder imnteressiert und würden sich nun ständig beleidigen lassen müssen als Nazi, Faschist, jemandem, der eben gar noicht am Kindeswohl interessiert ist, sondern als Lügner nur sein braunes Süppchen kocht ..
      Können Sie sich vordstellen, wie sich dieser Hass anfühlt?
      Und was diesen Gefühl auslöst in Bezug zum Gefühl zur jüdischen Mitbevölkerung oder gar zu Israel?
      Nein – diese Diskussion hat dem Zusammenleben in Deutschland nicht gut getan. Die hasserfüllten, antideutschen Beiträge mancher jüdischer Schreihälse haben dabei aber eine deutliche Rolle gespielt.

    • Hallo Schimon

      „ich verfolge diese debatte von anfang an, sowohl im internet, als auch in diversen zeitungen. die “gegener” der beschneidung, kloppen auf uns herum, was das zeug hält und schmeissen mit “antisemitischen klischees” um sich. mit ein “verbotsgestzt” wird nichts gelöst, nur alles verschlimmert.“

      dem kann man nichts hinzufügen. Wer das nicht sehen will, hat nichts verstanden.

    • @mfb
      „stellen Sie sich mal vor, sie wären ein Smock .. und würden dann das Zeug lesen, was die glühenden “Befürworter” von sich geben. Sie wären am Wohle der Kinder imnteressiert und würden sich nun ständig beleidigen lassen müssen als Nazi, Faschist, jemandem, der eben gar noicht am Kindeswohl interessiert ist, sondern als Lügner nur sein braunes Süppchen kocht ..
      Können Sie sich vordstellen, wie sich dieser Hass anfühlt?
      Und was diesen Gefühl auslöst in Bezug zum Gefühl zur jüdischen Mitbevölkerung oder gar zu Israel?“

      Wird Israel oder „den Juden“ nicht so oft vorgeworfen, das Verhalten gegenüber Arabern/Palästinensern würde negative Gefühle gegenüber der „jüdischen Mitbevölkerung“ oder Israel auslösen?
      Jetzt sind so viele Juden so richtig auf einer Linie mit Arabern – zumindest den Moslems unter ihnen – und da: auch das löst „negative Gefühle“ gegenüber Israel aus… Stellen Sie sich bloß das internationale Theater vor, wenn in Israel Beschneiden und Verschleiern verboten würde und ersteres nur ein Religionsgebot bei Moslems wäre. Das würde dann kaum als israelischer Beitrag zum Kindeswohl kleiner Araber gewertet…
      Wieviele der Beschneidungsgegner fragen eigentlich, ob männliche Moslems und Juden das im Nachhinein als Verletzugn ihrer Persönlichkeitsrechte sehen? Wenn das nicht interessiert, sehe ich da doch ein starkes Element der Bevormundung. Und wenn man anderen Erwachsenen kollektiv kein Urteilsvermögen über die Umstände der eigenen Kindheit zutraut, wie will man selbst über die Umstände dieser Kindheit urteilen?
      Gruß,
      Lisa

    • @ Lisa,

      „Wird Israel oder “den Juden” nicht so oft vorgeworfen, das Verhalten gegenüber Arabern/Palästinensern würde negative Gefühle gegenüber der “jüdischen Mitbevölkerung” oder Israel auslösen?“

      Ja – wird es. Israel auch von mir. Der jüdischen Mitbevölkerung nur dann, wenn sie sich – so wie meist der Zentralrat – ohne jede Kritik hinter die rassistischen und völkerrechtswidrigen Aktionen Israels stellt.
      Btw .. wieso setzen sie jüdische Mitbevölkerung in Anführungszeichen?

      „Jetzt sind so viele Juden so richtig auf einer Linie mit Arabern – zumindest den Moslems unter ihnen – und da: auch das löst “negative Gefühle” gegenüber Israel aus…“

      Falsch .. mir sind keine muslimische Stimmen bekannt, die den deutschen Beschneidungsgegnern vorwerfen, Nazis zu sein. Sicher mag es sogor solche geben, aber diese bestimmen nicht die Diskussion auf muslimischer Seite. Und somit sind die „vielen Juden“ eben gerade NICHT „so richtig auf einer Linie“.
      Verteidigen der eigenen Meinung und der eigenen Tradition ist schön und gut. Aber ich denke, Sie kennen den Witz:
      „Bewirbt sich ein jüdischer Stotterer beim deutschen Rundfunk als Nachrichtensprecher. Als er abgelehnt wird – sein Kommentar: Alles Antisemiten!““
      Warum die Erwähnung dieses Witzes?.. Genau wie keiner mehr der Argumentation dieses Stotterers weiter folgen will, kann jemand, der auf Beschneidungskritiker genauso reflexhaft reagiert, nicht erwarten, ernst genommen oder gar mit Sympathie betrachtet zu werden. Wenn nun, der laute und deshalb wahrgenommene Teil der jüdischen Mitbürger so reagiert, schadet er dem Ansehen der jüdischen Gemeinden.

      „Wieviele der Beschneidungsgegner fragen eigentlich, ob männliche Moslems und Juden das im Nachhinein als Verletzugn ihrer Persönlichkeitsrechte sehen? Wenn das nicht interessiert, sehe ich da doch ein starkes Element der Bevormundung. Und wenn man anderen Erwachsenen kollektiv kein Urteilsvermögen über die Umstände der eigenen Kindheit zutraut, wie will man selbst über die Umstände dieser Kindheit urteilen?“

      Endlich mal ein inhaltliches Argument .. auch wenn es nicht sticht. Denn ..
      1) .. fragen Sie doch mal die ältere Bevölkerung, ob ihnen väterliche, wohlmeinde Schläge geschadet haben. Alo ich -z. B. – kann an meinen Händen abzählen, wie häufig mich mein Erzeuger gebleut hat. Und ja – ich kann sogar bestätigen, dass ich es jeweils verdient habe. Und wie mir geht es den meisten .. „ein Klaps schadet doch nicht“. Sollen wir uns jetzt formieren und das Gesetz zur gewaltfreien Erziehung kippen?
      2) .. fragen Sie doch mal, warum Ehen früher erfolgreicher waren als heute. Ja – es gab immer Gewalt in der Ehe (auch heute) .. doch früher haben sich die Eheleute viel leichter arangiert. Lag es daran, dass die Ehen von den Eltern abgesprochen wurden? Sollte deshalb die Zwangsehe legalisiert werden?
      3) .. fragen Sie doch mal die ältere Bevölkerung, warum früher alles besser war .. der Himmel blauer, die Bäume höher, die Blumen duftiger, die Menschen freundlicher, die Jugend höflicher. Hat die Demokratie dies beseitigt?

      Nein – allein Betroffene zu fragen hilft hier nur bedingt. Auch das – von Ihnen nicht, aber von anderen vorgetragene – Argument, dazu dürfen nur Betroffene = Beschnittene eine Meinung haben, erinnert mich zu sehr an die „Mein-Bauch-gehört-mir“-Argumentation, die verhindern wollte, dass sich Männer eine Meinung zum Thema „Abtreibung“ bilden „dürften“. Im Übrigen würde dieses Argument bedeuten, dass sich auch keine (jüdischen oder sonstigen) Frauen zum Thema Beschneidung äussern dürften. 🙂

      Ich muss gestehen, zum eigentlichen Thema bin ich immer noch unentschieden. Ich weis nicht, was da richtig ist. Ich kann nur feststellen:
      1) Beschneidungsgegner: bis auf wenige (antisemitische) Volltrottel wird eher sachlich argumentiert.
      2) Beschneidungsbefürworter: es wenig Argumente – doch diese werden mit der Antisemitismuskeule verteidigt.

    • @ mfb

      „Btw .. wieso setzen sie jüdische Mitbevölkerung in Anführungszeichen?“

      Weil mir der Ausdruck „jüdische Mitbevölkerung“ widersprüchlich erscheint. Einerseits schreiben Sie, dass man sich bei bestimmten Aussagen nicht wundern muss, dass sie negative Gefühle gegenüber der „jüdischen Mitbevölkerung“ und Israelis (ich nehme an, sie meinen die jüdischen) auslösen. Sie wollen also Verständnis, dass die Aussagen einzelner zur pauschalen Negativbewertung zweier Gruppen führt, die eines gemeinsam haben: sie sind Juden. Andererseits betonen Sie durch Mitbevölkerung das Gemeinsame. Wenn aber alle dazu gehören, auch die „jüdische Mitbevölkerung“ (katholische/atheistische/freikirchliche Mitbevölkerung, weibliche Mitbevölkerung, bayrische/friesiche/rheinische Mitbevölkerung o.ä. habe ich selten gehört, wenn dann eben ironisch im Zusammenhang seltsamer Sitten zur Betonung des Gegensatzes). Wenn aber alle dazu gehören, warum dürfen dann nicht alle sagen, das und das ist mir wichtig? Ich persönlich bin sogar gegen Ohrlochstechen, für dass es nicht mal Situationen gibt, in denen es medizinisch geboten ist. Und bei einer Maßnahme, die sogar wohl des öfteren aus medizinischen Gründen durchgeführt wird, werden Begriffe angeführt, die den Vorwurf schwerster Kindesmißhandlung beinhalten? Man muss nicht Jüdin sein, um bei solchen Begrifflichkeiten von medizinisch Fachfremden an ältere sehr willkürliche Argumentationsketten erinnert zu sein. Wie ist es denn bei medizinisch indizierten Eingriffen? Müsste die Gesellschaft dann logischerweise nicht genauestens kontrollieren, ob man als Eltern nicht körperverletztend geschlampt hat? Da und bei all den anderen Operationen… Wie sieht die Abwägung bei einer medizinisch indizierten Beschneidung aus? Ist die ähnlich der Abwägung der Vor- und Nachteile bei Amputationen, die ja wohl nur vorgenommen werden, wenn sonst alles ausgeschöpft wird? Schließlich geht es um ein empfindliches Körperteil – und Sie dürfen davon ausgehen, dass ich mir das Jungenwickeln beim Krabbelgruppendienst erst von Jungenmüttern wegen fehlender praktischer Erfahrung erst habe zeigen lassen, um nichts falsch zu machen.

      Warum schreiben Sie nicht Juden (bzw. Jüdinnen und Juden), wenn Sie das meinen? Und wenn Sie Mitbevölkerung schreiben, warum zum Zweck der Ausgrenzung?
      @mfb
      „Falsch .. mir sind keine muslimische Stimmen bekannt, die den deutschen Beschneidungsgegnern vorwerfen, Nazis zu sein. Sicher mag es sogor solche geben, aber diese bestimmen nicht die Diskussion auf muslimischer Seite. Und somit sind die “vielen Juden” eben gerade NICHT “so richtig auf einer Linie”.“

      War mir noch nicht aufgefallen, dass es auf jüdischer Seite die Diskussion von Leuten beherrscht wird, die Deutschen Beschneidungsgegnern vorwerfen, Nazis zu sein. Dass Argumentationsketten in Richtung kinderschändende und sich nicht in das deutsche Wertesystem integrieren wollende Juden (Supervorwuf an Deutsche – oder können Juden keine „richtigen“ Deutschen sein, was immer das auch ist), wie gesagt, historische Erinnerungen wecken, ist das nicht verständlich?

      @Lisa
      “Wieviele der Beschneidungsgegner fragen eigentlich, ob männliche Moslems und Juden das im Nachhinein als Verletzugn ihrer Persönlichkeitsrechte sehen? Wenn das nicht interessiert, sehe ich da doch ein starkes Element der Bevormundung. Und wenn man anderen Erwachsenen kollektiv kein Urteilsvermögen über die Umstände der eigenen Kindheit zutraut, wie will man selbst über die Umstände dieser Kindheit urteilen?”
      > @mfb
      „Endlich mal ein inhaltliches Argument .. auch wenn es nicht sticht. Denn ..
      1) .. fragen Sie doch mal die ältere Bevölkerung, ob ihnen väterliche, wohlmeinde Schläge geschadet haben. Alo ich -z. B. – kann an meinen Händen abzählen, wie häufig mich mein Erzeuger gebleut hat. Und ja – ich kann sogar bestätigen, dass ich es jeweils verdient habe. Und wie mir geht es den meisten .. “ein Klaps schadet doch nicht”. Sollen wir uns jetzt formieren und das Gesetz zur gewaltfreien Erziehung kippen?
      2) .. fragen Sie doch mal, warum Ehen früher erfolgreicher waren als heute. Ja – es gab immer Gewalt in der Ehe (auch heute) .. doch früher haben sich die Eheleute viel leichter arangiert. Lag es daran, dass die Ehen von den Eltern abgesprochen wurden? Sollte deshalb die Zwangsehe legalisiert werden?
      3) .. fragen Sie doch mal die ältere Bevölkerung, warum früher alles besser war .. der Himmel blauer, die Bäume höher, die Blumen duftiger, die Menschen freundlicher, die Jugend höflicher. Hat die Demokratie dies beseitigt?

      Nein – allein Betroffene zu fragen hilft hier nur bedingt. Auch das – von Ihnen nicht, aber von anderen vorgetragene – Argument, dazu dürfen nur Betroffene = Beschnittene eine Meinung haben, erinnert mich zu sehr an die “Mein-Bauch-gehört-mir”-Argumentation, die verhindern wollte, dass sich Männer eine Meinung zum Thema “Abtreibung” bilden “dürften”. Im Übrigen würde dieses Argument bedeuten, dass sich auch keine (jüdischen oder sonstigen) Frauen zum Thema Beschneidung äussern dürften. 🙂 “

      Mfb, habe ich von Ausgrenzen einzelner Gruppen aus der Diskussion geschrieben oder davon, sich für den Standpunkt der Betroffenen – und das sind nunmal auch die erwachsenen beschnittenen Männer – zu interessieren?

      Interessant, dass Sie bei dem „Mein-Bauch-gehört-mir“-Slogan der vermeintliche Ausschluss der Männer stört (eigentlich zielt er doch darauf, dass eine Abtreibung rein die persönliche Entscheidung der Schwangeren ohne gesetzliche Einschränkungen sein soll). Mich hat damals gestört, dass hier der Embryo/Fötus außer Acht gelassen wird. Denn ich habe es von Kind an über mehrere Schwangerschaften hin bis heute so gesehen, dass während der Schwangerschaft der Körper der Mutter auch Versorgungszentrum für das heranwachsende Kind ist. Heute erschrickt mich eher, dass die Erfahrungsberichte von Eltern mit behinderten Kindern eher dahin gehen, dass sie von manchen Leuten sogar angefeindet werden, weil sie sich nicht dafür entschieden haben, die Geburt zu verhindern. Wenn das das kinderschützende deutsche Wertesystem ist, bin ich doppelt froh, dass von unseren Kindern trotz Nichtinspruchnahme entsprechender vorgeburtlicher Diagnostik und entsprechender Konsequenzen keines behindert ist.

      Gruß, Lisa

  27. Ich vermute auch, das man die Deutschen besser beobachten muss und notfalls auch die Strafverfolgungsbehörden einzuschalten sind, um Missbrauch der Redefreiheit zu ahnden. Kritik an Israel und Judentum kann man nicht ganz verbieten, aber es sollte eine gewisse Rote Linie nicht überschritten werden. Rote Karte für Antisemiten.

  28. @mfb

    >Das ‘Argument’ “Ich lebe hier im Land meiner Väter.” ist überall gleich bescheuert.Nein Schlupp .. Yael nicht. Als Jüdin lebt sie im Land ihrer Mütter.<

    was soll das bedeuten? dazu nur vorausgeschickt: Ich weiß schon, dass Jude ist, wer eine jüdische Mutter hat (oder konvertiert ist). trotzdem verstehe ich nicht, was das eine mit dem anderen zu tun haben soll.

    @Yael

    danke für die zusammenstellung dieses traurigen 'best of'. es erspart mir, noch weitere 300-seiten-lange-postings zu lesen, weil bei solchen leute ist mir da die zeit echt zu schade für.

    • @ schlupp.

      „Yael nicht. Als Jüdin lebt sie im Land ihrer Mütter“ .. eben weil sie ja Jüdin durch ihre Mütter .. mein Einwandt war ein Witz auf Bosaus bescheuertes Argument „Land meiner Väter“ ..

      Die Geschicke eines Landes sollten ausschliesslich durch seine Bewohner/Bürger bestimmt werden. Dabei ist es völlig unerheblich, wo denn die Väter (oder Mütter)gelebt haben .. ebenso wer wie und warum oder auch nicht welcher Religion anhängt.

    • @yael: bin zwar nach wie vor der Meinung, daß das Strafrecht in diesem Fall der falsche Hebel ist, führt aber wahrscheinlich automatisch und schneller zur richtigen Hilfe; bevor aus Worten Taten werden. Dann hat es nämlich wieder keiner mitbekommen oder ernst genommen, so wie ich meistens bin. Nachdem ich mich nochmals durch seine Aussagen gegooglet habe, wünsche ich Erfolg. (Ich glaube auch Udo hat gemerkt, daß sein Kommentar auf falsch gelesen beruht.)

    • Hi Ente, obs strafrechtlich relevant ist, muss noch überprüft werden. Wichtiger ist mir, dass wichtige Stellen informiert werden. Die kennen sich besser aus und haben viel mehr Erfahrungen, ob und was man unternehmen kann.

  29. >Sehr zu empfehlende Analyse:
    http://www.humanistische-aktion.de/missbrau.htm&lt;

    also seitdem ich durch ein Interview erfahren habe, dass selbst Antitheistenoberguru Richard Dawkins zu seiner Tochter, als sie klein war, den Santa Claus samt Christmas presents hat kommen lassen (vielleicht hat er ihn sogar selbst gespielt!? :-o) kann ich diese ganze "Religion-ist-voll-der-Kindesmissbrauch"-Bewegung auch nicht mehr so wirklich ernst nehmen.
    Das ist ja als würde der Papst in einen Stripclub gehen und dann sagen "oh, yeah, sure, I went there. 'course, that's trivial, you know, that's trivial."

  30. >Und nun überlegen Sie sich, wer von uns beiden geht.
    Ich lebe hier im Land meiner Väter.<

    ich find Beschneidung auch nicht toll, aber solche Aussagen gehen ja wohl absolut von gar nicht.
    'Ich lebe hier im Land meiner Väter', und Yael, weil sie Jüdin ist, angeblich automatisch nicht, oder wie?!

    • Nein Schlupp .. Yael nicht. Als Jüdin lebt sie im Land iher Mütter.

      Mein Vater besaß ein kleines Stückchen Wald JWD .. da hab ich nie gelebt .. und irgendwann hat er das auch noch verkauft und meiner Mutter dafür eine neue Küche gekauft. Seitdem bin ich ein VaterLand(s)Los-er Geselle.

      Das ‚Argument‘ „Ich lebe hier im Land meiner Väter.“ ist überall gleich bescheuert. Egal, ob in Deutschland oder in Siedlungen im WJL.

    • Schlupp: Sie spielen auf die Frage an, ob sich die Juden als Volk oder als Religion verstehen.

      Fakt ist: Die Juden verstehen sich als Volk. Ich habe den Tanach und den Talmud nicht geschrieben. Aber die Echos, die Stephan Kramer bekommen hat, waren da überaus eindeutig.

      Und die Juden sehen sich hier in Deutschland in der Diaspora.

      Ich habe das bisher alles ignorieren können. Aber wenn ich sehe, mit welcher Brachialgewalt und Rücksichtslosigkeit, und welchem Zynismus, siehe hier:

      http://dradler-berlin.de/media/operation-beschneidung.pdf

      Ich weiß nicht, ob die Dr. Yael Adler die hier mit der größten Selbstverständlichkeit die Instrumente zurechtlegt wie eine Äthioprierin (möglicherweise jüdischen Glaubens, die machen das da natürlich auch) die Instrumente für eine pharonische Beschneidung vor über 30 Jahren im Schundfilm „Afrika ama, das ist Afrika“,
      hier versucht wird, pädophile Kinderverstümmelung zurechtzulügen, Jerzy Montag will jetzt eine Volksabstimmung darüber, dann wird mir deutlich, daß wir hier mit zwei Ethnien in einem Land leben.

      Zumal das 10. Kapitel Esra mehr als eindeutig ist: Im orthodoxen Judentum wird nicht konvertiert, weil die Mutter nicht jüdisch ist, im orthodoxen Judentum werden derartige „sündige“ Ehen geschieden.

      Es ist mittlerweile durchgesickert, daß ich mich verletzt fühle. Und in der Tat lebe ich hier seit Wochen mit einem Blutdruck am Rande des erträglichen.

      Yael und Co. mögen sich in der Diaspora wähnen, Lala Süßkind hetzt gegen die Deutschen als gäbe es kein Morgen, Hauptsache, es gibt viel Antisemitismus, „viel Feind, viel Ehr“.

      Ich bin die zweite Generation Bosau hintereinander, die ihre Heimat verliert.

      Ich lebe im Land meiner Väter.

      Und es wird keine zweite Generation Bosau nacheinander geben, die sich aus ihrem Land vertreiben läßt.

      Und je mehr sich Juden und Muslime als Ethnien sehen, da beide Politik und Religion nicht trennen und sich ethnisch auch über die Religion definieren, umso deutlicher wird für mich die Frage, ob für Deutsche, Juden und Muslime Platz in einem gemeinsamen Land sein kann.

      Hier geht es eben auch daraum, ob das Judentum sich als Religon oder als Nation definiert und wahrnimmt, und da wird hier andauernd rumlaviert.

      Ich kann es nicht in Worte kleiden, wie sehr und wie tief mich Yonah Metzger mit seinem unerträglichen Auftritt verletzt hat, wie sehr mit Rabbi Ehrenberg mit seiner Demonstration zusammen mit Muslimen (und im übrigen auch mit seinem katastrophalen Deusch, ich kenne Zuwanderer, die schinden sich am Goethe-Institut, um unsere Sprache zu lernen, Ehrenberg wirkt seit 20 Jahren in Deutschland und spricht ein jiddisch klingendes Kauderwelsch, als wollte er „Der Ewige Jude“ szenisch nachspielen) in meiner Identität beleidigt, verletzt und entehrt hat.

      Die Bundesrepbulik Deutschland 2012 ist nicht mehr mein Land.

      Ich habe hier bei der OB Wahl die Teilnahme an der Wahl verweigert und ich lebe innerlich halbwegs in der Emigration.

      Eine religiöse Minderheit stellt die Grundlagen der gesamten Republik in die Frage.

      Es werden die Grundlagen unserer Verfassung ignoriert. Einer weltlichen Verfassung, wobei das Judentum in „4000 Jahren“ angeblicher Geschichte eine Trennung von Religion und Staat noch nicht einmal im Ansatz kontempliert geschweige den kapiert hat.

      Herzl wollte einen „Judenstaat“, und ist damit hinter die Aufklärung zurück.

      Man mag darüber nachdenken. Aber derartige „Religionsstaaten“ oder „ethnische Enklaven“ sind in Deutschland nicht möglich und nicht gewollt. Und wer das anders sieht, will einen anderen Staat als ich ihn will. Und wer sich ohne medizinischen Grund mit einem Messer an einem Kind vergreift, gehört nach meinem moralischen Codex, da weiche ich vom GG ab, aufs Schafott und nirgendwo anders hin.

      Ich eiß nicht, worum es Ihnen geht.

      Mir geht es um nicht weniger als ALLES.

      Mir geht es,u.a. auch, um meine eigene nationale Identität.

      Und wenn Frau Süßkind das als „Gelaber“ bezeichnet, ist das unerträglich.

      Wie kann man sich in einem Land vorsätzlich Feinde machen und sich darin auch noch sonnen.

      Meine nationale Identität fußt u.a. auf dem Wertekanon des Grungesetzes. Und fundamental auf einklagbaren Menschenrechten. Und fundamental darauf, daß in diesem Land eine gewählte Regierung das Sagen hat und nicht ein Zentralrat der Juden, der mal eben „bei Mutti anruft“ und „Mutti hüpft“.

      Ich weiß nicht, wieviel Verbohrtheit dazu gehört, dies zu ignorieren.

      Allein daß ein Teil der Demonstration mit Rabbi Ehrenberg, wenn ich die Bilder richtig gedeutet habe, vor einer juristischen Fakultät stattgefunden hat, ist selbst nicht mal mit Ehrenbergs Analphabetentum zu erklären. (Er hat bei Will rumgetönt, es gebe keine Komplikationen bei der Beschneidung, im Talmud ist davon die Rede, Ehrenberg hat den also nie gelesen, ich vermute, er kann gar nicht lesen. Das paßt u.a. auch dazu, daß auf den ganzen Werbeplakaten mit Beschneidungsbesteck und Talmud bzw. Tanach regelmäßig die Bücher falsch herum liegen. Was für eine Analphabetentruppe macht denn hier gerade den lauten?)

      Vermutlich könnte ein Jude meine derzeitigen Empfindungen nur nacnvollziehen, wenn man ihm zumutet, zuzusehen, wie jemand auf die Thora uriniert. Ungefähr so geht der Zentralrat der Juden und seine Parteigänger mit dem Grundgesetz um und ungefähr in dieser Tiefe sehe ich mich durch diesen Zwergenaufstand verletzt und beleidigt.

      Ich sehe unser Grungesetz verletzt, ein Grungesetz, das seit 63 Jahren Frieden und Zusammenhalt in Deutschland sicherstellt und das jetzt auf einmal gedankenlos zur Dispostition gestellt wird, das geht so nicht.

      Das ist mir psychisch und physisch völlig unerträglich.

      Und wenn zwei Ethnien sich dermaßen in ihren Fundamentaltraditionen verletzen wie Juden und Deutsche derzeit, dann hat es keinen Sinn, sie weiter in einem Land zu halten. Dann geht es nur in verschiedenen Ländern.

      Aber in der Bundesrepublik Deutschland ist ein Kind ab seiner Geburt Grundrechtsträger, und daran wird der Zentralrat der Juden nichts ändern, daran wird Pinchaos Goldschmidt nichts ändern, daran wird Henry G. Brandt nichts ändern, daran wird David Goldberg und Yitzchak Ehrenberg nichts ändern.

      Die genannten haben nicht das Mandat hier in diesem Land einen neuen Staat zu etablieren.

      Hier wird die Aufklärung zurückgedreht, es wird der Invesititurstreit zurückgedreht, wir werden kulturhistorisch und gesellschaftlich um über 1000 Jahre zurückgeworfen.

      Unsere Regierung wird in die Wüste geschickt – Yonah Metzger baut sich in der Bundespressekonferenz auf, piekst mit dem Finger Löcher in die Luft und tut so, als wäre er hier Gott, Kaiser, der Allmächtige, Papst, der Ewige und Herny Kissinger zusammengenommen und wenn das nicht reicht, fängt er noch an zu rauchen und hält sich für Helmut Schmidt. Spinnt der Mann denn? Zu Hause ist er schon mal von seinem Amt zurückgetrteten, weil er Probleme mit Korruptionsvorwürfen hat – und hier teilt er gnädig mit, was die Bundesregierung „regieren“ darf.

      Der Mann hat mit seinem Verhalten die Staatsgründung der Bundesrepublik Deutschland ignoriert.

      Ich weiß nicht, wo der Saal der Bundespressekonferenz ist – ich bete, daß es nicht der Reichstag ist. Für mich ganz persönlich ist der Reichstag einer der heiligsten Orte, die es überhaupt gibt.

      Seit ich als Junge vor 35 Jahren zum ersten Mal vor der Inschrift „Dem Deutschen Volke“ stand, ist der Reichstag der Inbegriff meines Vaterlandes. Und an diesem Ort tritt nicht ein drittklassiger Kleinkrimineller aus der Levante unser Grundgesetz mit Füßen!

      Er hätte uns auch seinen nackten Ärsch zeigen können, es hätte die Sache nicht mehr verschlimmert!

      Er hätte auch auf das Grundgesetz und die schwarz-rot-goldene Fahne seine Notdurft verrichten können, es hätte die Sache nicht mehr schlimmer machen können!

      Ich habe mich winden müssen, mir das im Fernsehen anzusehen, es war für mich physisch nicht mehr erträglich.

      Wenn es in Deutschland ein Zusammenleben der Ethnien gibt, dann geht das nur auf der Basis des Grundgesetzes, oder es geht nicht.

      Und das ist kein „Gelaber“, wie Frau Süßkind es sieht, es ist mir bitter ernst.

    • O-Töne Bosaus:

      „Um das mal ganz klar zu sagen: Die Beschneidung unmündiger Jungen ist in meinen Augen ein notwehrfähiges Delikt, i.e. ein zugezogener Polizeibeamter hätte aus meiner Sicht das selbstverständliche Recht,diese Straftat unter Einsatz unmittelbaren Zwanges abzuwehren, was im
      Notfehrfall den Gebrauch der Schußwaffe und notfalls den finanlen Rettungsschuß einschließt.

      Für den Fall, daß das Verbrechen ohne Schußwaffengebrauch verhindert werden kann, steht für mich der Art. 102 GG in Frage.

      Was Mohelim angeht, ist meine Haltung klar: Wir haben in Deutschland eine Unterschicht zuviel und eine Todesstrafe zuwenig.

      Jemand, der ohne zwingenden medizinschen Grund an wehrlosen Kindenr herumschneidet, gehört hingerichtet und nichts anderes.

      Insbesondere der Zentralrat gehört ohne wenn und aber aufgelöst und verboten, wenn sich Deutschland auch nur den Anschein eines souveränen
      Staates geben will. Bei der RAF oder vergleichbaren Terrorbanden hat man auch nicht lange gezappelt. Und es ist für mich kein Unterschied, ob jemand einen wehrlosen Alfred Herrhausen auf der Straße in die Luft sprengt oder einem wehrlosen Kind den halben Penis abschneidet.

      Es ist mir völlig unverständlich, was für ein elendes Gesindel wir hier im Staat dulden.

      http://de.soc.recht.misc.narkive.com/v0jyvew1/freie-fahrt-fur-kinderschander.2

      Ich wiederhole mich ungern, abe ich sagte: Du geh=F6rst vergast.“

      http://fortune-mod-fvl.sourceforge.net/archive/f8mshn$26b8$6@geiz-ist-geil.priv.at

    • Das Böse entspringt immer aus dem Guten, deswegen kann es nicht gewinnen.

      Wenn ich das sehen würde, würde ich auch einschreiten und das bedeutet im Extremfall der Mohel erleidet Kieferbruch. Ich würde mich der unterlassenen Hilfeleistung schuldig machen. Das ist für uns kein Pappenstiel. Übrigens würde ich das auch, wenn man mit Gewalt ein schreiendes, sich heftig wehrendes Kind zum Haareschneiden zwingen will. Hätte der Frisör oder wer auch immer grade festhält mit einem Kieferbruch zu rechnen.

      SO WAS BRICHT DEN WILLEN DES KINDES BEVOR ES ÜBERHAUPT EINEN ENTWICKELN KANN! (deswegen haben die Alten doch solche Probleme mit der Jugend von heute, die können sich dann nicht mehr mit reiner Autorität durchsetzen)

      Lernt erstmal Respekt vor der Jugend, bevor ihr Respekt vorm Alter fordert! Die Alten müssen damit anfangen! Das ist ein großes Problem bei uns.

      Wenn eine Mutter ihr Kind in der Öffentlichkeit unverhältnismäßig behandelt, dann kriegt sie Ärger und zwar von Passanten! Da reichen oft schon die Blicke der Leute. Schreit ein Kind zu oft oder zu lange rufen die Leute das Jugendamt.

      So ähnlich gilt das auch bei Tieren.

      Und wenn der Herr Bosau unverhältnismäßig regiert, dann kriegt der auch einen Kieferbruch. Der hat er auch grundgesetzwidrige Forderungen und da muss man mal fragen ob er das GG noch will. Denn dann müsste ich überlegen ob ich auswandere.

      Der Herr Bosau soll sich mal überlegen ob es gut ist, die ihm entgegenbrachte Energie so in sich aufzunehmen und sich so dermaßen damit zu vergiften, gilt auch für die andere Seite. Wenn man nicht damit umgehen kann, dann soll man es lassen. Das ist psychologisch gar nicht so ohne, im Internet zu schreiben und solche „Schlachten“ zu schlagen. Mach mal ein paar Tage Pause, Detlev und geh mal an die Luft und komm mal wieder runter!

      Ich weiß auch, was er sich schon alles anhören durfte und da braucht mir keiner erzählen der andere ist Schuld, wenn man sich gegenseitig mit Dreck bewirft und sich dabei aufschaukelt bis aufs Messer. Schandmäuler!

      Und da verstehe ich das schon, dass er sagt das gefährdet den sozialen Frieden, denn das tut es und zwar massiv!

      Wir werden von den Siegermächten gezwungen an Kriegen teilzunehmen die wir nicht wollen. Worum geht es denn in Afghanistan? Um unsere Sicherheit? Nein, um die israelische Vormachtstellung im Nahen Osten und ein unheiligen Krieg gegen den Islam.

      Viele Deutsche sind überall in der Welt verstreut und die benehmen sich meines Wissens nach nicht so. Die suchen sich nämlich ein Land aus, in dem sie gerne Leben wollen und wo sie nicht mit der Bevölkerung einen Kleinkrieg führen wollen, um Verbündete für einen Großkrieg zu finden. Und deswegen sollten wir auch Leute einwandern lassen, wir wollen ja auch auswandern können.

      Ich überlege die ganz Zeit ob es nicht doch sinnvoll wäre, auf jedem Kontinent ein anderes System zu leben und dann kann jeder aussuchen wo er leben will. Aber dann würde ich das Projekt Menschheit vorerst als gescheitert betrachten.

    • Nur so neben bei, Jens: „Hätte der Frisör oder wer auch immer grade festhält mit einem Kieferbruch zu rechnen.“

      Selbstjustiz und schwere Körperverletzung stehen so richtig richtig gar nicht im Einklang mit dem Grundgesetzt. Vielleicht erstmal durchlesen und wundern.

      „Wir werden von den Siegermächten gezwungen an Kriegen teilzunehmen die wir nicht wollen. Worum geht es denn in Afghanistan? Um unsere Sicherheit? Nein, um die israelische Vormachtstellung im Nahen Osten und ein unheiligen Krieg gegen den Islam.“

      Is‘ klar. Aber leder ist Freitag und ich muss los allerhand „unheilige Kriege“ planen und Weltbeherrschertreffen steht auch schon wieder an.

    • Die Beiträge von Detlef Bosau und „Jens“ erinnern mich an eine Kurzgeschichte von Romain Rolland, in der zwei Männer mitten im Krieg zu Mehrfachmördern werden. Der Jüngere tötet spontan, gespeist von überschäumendem Hass, der Ältere nimmt sich Zeit für seine Morde und geht bedächtiger vor. Nach jedem seiner Morde fügt der Erzähler an: Ihn hatte das Alter Weisheit und Mäßigung gelehrt.

    • Zitat…
      Und die Juden sehen sich hier in Deutschland in der Diaspora.

      _______________________________________________________

      Dann muß man aber auch Diaspora definieren!
      Herr Bohsau das ist dann eben nicht so leicht;
      religiös, kulturell oder eben nur „Nicht dazu
      gehörig“?
      Im Grunde die Frage nach der Assimilation.

      Wenn es in Deutschland ein Zusammenleben der Ethnien gibt, dann geht das nur auf der Basis des Grundgesetzes, oder es geht nicht.

      Stimmt, nur wie mit der Religions Freiheit umgehen?
      Sie Herr Bohsau verstehen die Bedeutung der Beschneidung
      für männliche Juden nicht; denn „Ohne“ ergibt eine Ein –
      schränkung im Kultus; aber lassen wir das.

      Die Basis eines „Zusammenlebens“ in einem Staat ist die
      Verfassung + dem Grundgesetz in Deutschland und ich nehme
      Ihre Ängste und Befürchtungen, hinsichtlich der schleichen-
      den Unterhölung der Selbigen sehr Ernst.
      Sie aber gehen zu weit, Sie stellen das Deutsche Judentum
      quasi als 5te Kolone vor:

      Tut mir leid Herr Bohsau, das geht so nicht.

    • Bei Gewalttaten, egal welcher Art, bin ich auch als Bürger berechtigt und aufgerufen geeignete Maßnahmen zu ergreifen, die es verhindern können. So wie ich das machen würde, gäbe es erstmal ein großes Geschrei und wilde Diskussionen. Ein Kieferbruch wäre dann der Extremfall zur Selbstverteidigung oder eine Affekthandlung. Ich bin in der Lage gewaltfrei mit Menschen umzugehen und Schwächere genießen einen besonderen Schutz, das habe ich so bekommen und so gebe ich das weiter, weil ich es richtig so finde.

      Aber im Zweifel gehe ich dafür auch in den Knast. Es bringt mich in Gewissenskonflikte und die Gewissensfreiheit ist auch grundgesetzlich verankert. Zum Glück bin ich kein Jurist.

  31. >Und nun überlegen Sie sich, wer von uns beiden geht.
    Ich lebe hier im Land meiner Väter.“Beschneidung steht nicht zur Debatte”
    So ist es!<

    na gut, dann würde ich vorschlagen, kapitulieren wir Superaufklärer in dieser Sache jetzt endlich und suchen uns was anderes zum Debattieren. Wie ich festgestellt habe, ist die jüdische Religion/Kultur nämlich voller Gefahren, wenn man nur lange genug sucht(Vorsicht, es folgt Ironie), denen wir uns widmen können ;-):

    Rosch Ha'shana: Versehentlicher Verlust wichtiger Dokumente/Wertgegenstände beim Taschlich
    Yom Kippur:Schmerzen durch zu hartes auf die Brust Schlagen beim Sündenbekenntnis
    Sukkot: Husten, Schnupfen, Heiserkeit durch zu schlechtes Wetter
    Simchat Torah: Blaue Zehen durch aus der Hand fallende Torahrollen
    Channukah:Ermüdung des Handgelenks durch zu vieles Dreidelspielen
    Purim:Ohrenschmerzen durch zu laute Ratschen

    auf geht's, wem fällt noch mehr ein? gerne auch für Christentum, Buddhismus, Hinduismus und Islam!

    • Im Buddhismus ist es der Glaube ans Nichts, der tötet die Fantasie der Kinder, das ist jetzt aber keine Ironie und gilt auch für die Wissenschaft. Seitdem was da ist, ist nirgendwo mehr nichts. Ob Michael Ende das mit Absicht gemacht hat oder war es eine göttliche Inspiration?

      Bei den Christen ist es die Sündenabnahme durch Jesus, da kommt auch der schlimmste Sünder in den Himmel, wenn er „Jesus ich liebe dich!“ kurz vorm abtreten sagt. Das schlimme ist, es könnte sogar stimmen, das wäre aber ein Kollateralschaden wegen besonderer Umstände. Jesus hat das mit Absicht gemacht, der wollte unschuldig in die Hölle. Hatten die Dämonen was zu gaffen, weil der nicht gebrannt hat.

      Hinduismus ist klar, das sind Inder.

      Islam gibt es die Hadsch, da werden immer so viele ertrampelt, überhaupt neigen sie zur Panik und Aufbrauserei, das kann auch nicht nur am arabischen Temperament liegen, es ist ja auch in Asien so.

      Also aufstehen, Dreck abklopfen und weiter gehts. Bis wir wissen, was uns der Künstler damit sagen wollte! 🙂

      Sehr zu empfehlende Analyse:

      http://www.humanistische-aktion.de/missbrau.htm

      Zitat:
      „Abschließend einige weitere Zitate zum Thema, die zeigen, es ist im Grunde alles wesentliche schon gesagt worden, nur wurde es bisher zu wenig beachtet und befolgt. Ich halte es mit Voltaire, der sagte: Ich werde mich solange wiederholen, bis man mich verstanden hat, und ich würde mich freuen, wenn auch andere Menschen guten Willens nicht müde würden, Kritik zu üben“

      Den alten Bäumen schmeckt der neue Dünger nicht, die sind ja auch schon ausgewachsen.

  32. Unfortunately it is / has been circumcision that has MADE for no end of anti-semitic sentiments. Freud found that it was the chief reason for unconscious anti-Semitism. And the myths surrounding it are at the core of the “blood libel.” Thus, It’s time to eliminate the Brit Milah because if that is the chief reason
    for being anti-Semitic or anti-Abrahamic [Islam too practices the rite] then why hang on to this left-over of human sacrifice? that traumatizesthe child, cutting off 5,000 nerves, that is the equivalent of female circumcision in the sense that it eliminates everything but the clitoris,and only serves the UltraOrthodox to maintain their power? After all, reform Judaism sought to eliminate the rite in the 19th century, and Jewish identity depends on being born by a Jewish mother, or converting. Here a link to an archive of the entire German
    and then some debate, note especially Michael Wolffsohn’s two pieces . Circumcision has been controversial also within Jewry forever.

    Making it a taboo to compare male with female sexual mutilation is the

    Die Tabuisierung jeglichen Vergleichs von männlicher mit weiblicher Genitalverstümmelung ist der große Skandal der Debatte. In beiden Fällen wird der empfindsamste und erogenste Teil des menschlichen Körpers amputiert oder schwer beschädigt. In beiden Fällen geht es in erster Linie um die Beschneidung menschlicher Sexualität. AND DONT FORGET THE ARCHIVE!!! http://analytic-comments.blogspot.com/2012/08/the-circumcision-debate-links-and.html

    http://evidentist.wordpress.com/2012/09/11/beschneidung-ignoranz-und-sexismus/

    http://analytic-comments.blogspot.com/2012/08/the-circumcision-debate-links-and.html

    Eine Diskussion ueber das Thema, mit drei Deutschen + einem Amerikanischen Psychologen.

    http://analytic-comments.blogspot.com/2012/08/psychotherapeutenyahoogroupsde.html

    http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article108847257/Die-Vorhaut-des-Herzens.html

    http://www.tagesspiegel.de/meinung/andere-meinung/gastkommentar-zur-beschneidungsdebatte-danke-deutschland/7160872.html

    http://www.facebook.com/mike.roloff1?ref=name

    http://www.roloff.freehosting.net/index.html

    Member Seattle Psychoanalytic Institute and Society

  33. Die Diskussion wird in mehrfacher Hinsicht falsch geführt. So spielt etwa die Schmerzempfindung aus juristischer Sicht für die Einstufung einer Handlung als körperverletzung keine Rolle. Schneide ich einem alten (oder jungen) Mann den Bart ab, mache ich mich zu Recht strafbar, wenn dies ohne Zustimmung geschieht. Um wieviel mehr muß dies bei der Vorhaut gelten.

    • Herr Ulm, grundsätzlich ist juristisch alles Körperverletzung wenn etwas ohne Einverständnis getan wird. Jeder Impfung, bei der die Eltern ihr Einverständnis geben müssen, jede OP und so weiter ist juristisch eine Körperverletzung. Darauf kommt es aber nicht an, sondern inwieweit das Einverständnis der Eltern ausreicht.
      Das wird durch das Gesetz was kommen wird, geklärt werden.

    • @Yael: Kriegen Sie Ihre Lautstärke auch mal runtergedreht?
      Jede medizinisch begründete Körperveretzung dient der Beseitigung eines Schadens oder aber der Abwehr einer massiven Gefahr, etwa bei Impfungen.

      Welche Gefahr bring eine intakte Vorhaut? Richtig. Keine. Die Schwachmatenstudie der AAP wurde, ich lasse mir vom BVKJ gerade die Quelle schicken, von 30 (in Worten: Dreißig!) Kinderärztevereinigungen als unwissenschaftlich zurückgewiesen.

      Erstaunlicherweise. Üblicherweise liest diesen Lobbyistendreck schon niemand mehr.

      Im übrigen ist es völlig unerheblich, ob hier ein Gesetz kommt oder nicht. Die Brit ist in Detuschland verboten und sie ist nicht erlaubbar. Punkt. Es ist nur die Frage, wie laut der erwartbare Ausraster von Herrn Voßkuhle ausfällt. Bei dem Theanter, daß hier zur Zeit läuft, kann ich mir vorstellen, daß der die Regierung in Karlsruhe in die Erde schickt und mit einem derart starken Fußtritt nach Stuttgart rüberschickt, daß die nötigen Tunnels für S 21 gleich mitgegraben werden.

      Sie können die Verfassung nicht brechen, auch wenn Sie mich x mal als Troll bezeichnen.

      Wer die Beschneidung unmündiger Knaben ohne zwingenden medizinsichen Grund will, will einen anderen Staat. Das ist so, und da können Sie sich noch so oft rauf und runter regen, das ändert gar nichts.

    • Zitat…
      Detlef Bosau
      14. Oktober 2012 – ל׳ בתשרי תשע״ג at 20:33
      Ebend.

      Und nun überlegen Sie sich, wer von uns beiden geht.

      Ich lebe hier im Land meiner Väter.
      _____________________________________

      Ja die HISTORISCHR KONTINUITÄT. Damit Sie es nicht
      vergessen…
      ja es gibt sogar jüdische DEUTSCHE BÜRGER; trotz alledem.
      Und das nenn ich Optimisten.

      Aber um was ging es… es ging um die rituele Beschneidung.
      Es geht um dsas Recht auf körperliche Unversertheit, um
      die Religionsfreiheit und auch auf das Recht von Eltern.
      Im Grunde eine Quadratur des Kreises.

      Sie Schrieben auch…
      „Allein schon, wenn jemand von 4000 Jahren Geschichte des Judentums schwardoniert, ist er auf dem intellektuellen Niveau von Kreationisten und anderen Irrlichtern“.

      Also das is unterste Schublade. Ich bin mit NICHTEN KREA-
      TONIST, aber ich bin STOLZ auf die jüdische Geschichte
      und Traditionen.

    • „Ich lebe hier im Land meiner Väter.“

      Da muss ich auch mal intervenieren, das ist nicht nett das zu Juden zu sagen, das ist wirklich gemein. Es mag zwar stimmen, aber es trifft mitten in die jüdische Volksseele und hat nicht einmal eine Kritik zum Inhalt. Das kann man auch nicht nur persönlich auf Yael beziehen, wo eine kleine, persönliche Stichelei sicher meine Unterstützung hätte.

      Also, Herr Bosau, wenn Sie ihr völkisches Empfinden verletzt fühlen, was ich durchaus verstehen kann, dann versuchen Sie trotzdem nicht deswegen zurück zu verletzen. Das ist wenigstens mal eine Erkenntnis, wie man in Zukunft besser und niveauvoller diskutieren kann. Ich weiß ja nicht, ob Sie schon mal was von Gewalt und Brutalität in der Sprache gehört haben, aber hier wird man sehr streng danach beurteilt. Wenn man das nicht weiß, ist das für Ungeschulte ziemlich doof.

    • @udosefiroth: Offenbar sind Sie Kreationist.

      Es gibt keine 4000 Jahre jüdischer Tradition, und wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht.

      Wenn sich also Juden auf 4000 Jahre Tradition berufen, lügen sie – und dann möchte ich fast auf eine Schrift von Martin Luther zurückkommen.

      Aber Säugline im Alter von 8 Tagen können ja auch keine Schmerzen empfinden und die Beschneidung dient der Hygiene.

      Ist das jüdisches Allgemeingut? Dann würde es mich nicht wundern, wenn es mal eine Webseite mit „typischen Lügen von Juden“ geben würde, um verfänglichere Titel zu vermeiden.

      Das Judentum ist etwa 400 vor Christus entstanden, ein souveränes jüdisches Königreich kommt, wenn ich großzügig bin, mal auf 50 bis 70 Jahre. Es gibt also kein 4000 Jahre altes Judentum, was sich hier erhalten hat, ist ein Stadtstaat-Rudiment, das eine 50 Jahre lange Epoche der Geschichte reflektiert.

      Was im übrigen die Einlassung von Jens angeht: Der Begriff „völkisches Empfinden“ ist etwas „behaftet“. Aber. Ob die Juden sich als Volk sehen oder nicht, müssen sie selber entscheiden, im Augenblick ist wohl die Stimmung eher, daß man sich als Volk ansieht und nicht als Religion.

      Und ja, ich fühle mich als Deutscher verletzt. Mein Vater hat im WK II seine Heimat verloren, mir wird gerade die Heimat genommen und Juden, die sich als Volk (sic!) sehen und hier Gastrecht beanspruchen, vertreiben mich gerade aus meiner Heimat und zwingen mich dazu, eine Auswanderung zu erwägen, weil sie mir meine Heimat unerträglich machen. Ich verglich das schon mit dem Staat Israel am Mittelmehr. Erst hat man dort die Palästinenser verdrängt, jetzt verdrängt man hier in Deutschland die Deutschen.

      So geht das nicht.

      Und das steigert auch nicht die Beliebtheit der Juden in Deutschland.

      Oder etwas direkter: Entweder gliedern die sich hier endlich ein. Oder sie verlassen dieses Land. Mir reicht es ganz einfach.

      Im übrigen noch ein Link:

      http://hpd.de/node/14105

      Das ist dann gleich das nächste Land, daß diesen Beschneidungsdreck verbietet.

      Ich verlange, daß alle Mohelim und Sünnetci in diesem Land für den Rest ihres Lebens weggeseprrt werden und daß Juden und Muslime in diesem Land endlich und ohne wenn und aber unsere Verfassung und die Rechte von Kindern akzeptieren – oder wir werden darüber zu reden haben, ob wir Deutschen gehen oder ob Juden und Muslime gehen.

      Ich verlange auch, daß der Zentralrat der Juden endlich aufhört, die deutsche Pollitik zu erpressen, insbesondere will ich die Holocaust-Keule nicht mehr hören.

      Es tut mir leid, aber was Juden in Deutschland angeht, sind sämtliche Toleranzreserven bei mir aufgebraucht, da bin ich am Anschlag vom geduldten Überziehungskredit.

      Zumal auch die zentralratskritischen Juden in Deutschland offenbar die Zähne nicht auseinanderkriegen.

      Ich brauche kein jüdisches Leben in Deutschland und ich muß mir die Frage stellen, was dem Landfrieden in Deutschland mehr dient: Juden in Deutschland oder keine Juden in Deutschland. Und derzeit sehe ich durch die Juden in Deutschland (und deren erpresserische Forderung nach „Beschneidung“) den Landfrieden in der Bundesrepublik Deutschland zerstört.

      Ich erwarte, daß Mohelim und Sünnetci im Knast landen und daß der Zentralrat der Juden in Deutschland eine klare Aussage abgibt, daß er das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland akzeptiert, daß er in Zukunft irgendwelche „Briefe“ an die Kanzlerin und dergleichen Lobbyarbeit unterläßt und sich in Zukunft genauso in Deutschland einfügt wie was weiß ich der Landfrauenverein Watenbüttel.

      Die erste Bürgerpflicht ist Ruhe. Und die wurde hier gebrochen.

      Die religiöse Beschneidung von Jungen verstößt in Deutschland gegen die Verfassung, das ist auch kein „Gelaber“, wie Frau Süßkind das bezeichnet, und ich will das Thema hier nicht mehr haben.

      Und wen ich hier verletze, ist meine Sache.

      Ich fühle mich durch die Dominanz des Zentralrats und den Versuch, ein pädophiles Verbrechen zu legitimieren, meiner Heimat beraubt, da Menschenrechte in Deutschland wohl vom Zentralrat definiert werden, weiß ich nicht, wann mich ein Rabbi überfällt: „Jahwe verlangt, daß wir Gojim die Augen ausstechen“, Menschenrechte sind in Deutschland ja nicht mehr einklagbar!

      Ich bin meiner Heimat und meiner Identität beraubt worden. Von einer ethnischen Minderheit, die sich täglich mit ihrem Beschneidungsgejohle neue Freunde macht.

    • „Ist das jüdisches Allgemeingut? Dann würde es mich nicht wundern, wenn es mal eine Webseite mit “typischen Lügen von Juden” geben würde, um verfänglichere Titel zu vermeiden.“

      Da gibts sogar sehr viele Seiten. Auch in deutscher Sprache.
      Sagen Sie blos, Sie kennen die noch nicht? Ich hätte wetten
      könnnen, Sie kennen diese Seiten.

      J

    • @Lach, das wird schwer werden. Die Beschneidung ist nur diktatorischen Staaten verboten. Aber dort dürfte er sich wohl fühlen.
      Im Ernst: Das Maß der Hetze ist überschritten. Ich würde Hagalil sehr herzlich bitten, dem Manne zu helfen, damit er sich nicht um Kopf und Kragen redet.

    • Recht hat er, der Herr Bosau, nur das mit dem Wegsperren passt mir nicht, da Folge ich dem Gericht mit dem Verbotsirrtum. Allerdings ist das eine heikle Sache, dann müsste man unwissenden Kinderschänder einmal frei gewähren. Woher soll denn ein Asylant wissen, dass man das bei uns nicht darf?

      Den Fundamentalismus finde ich gut, allerdings ist unser Fundament auch nicht perfekt. Den Fanatismus finde ich nicht so gut.

      Die Deutschen liegen nicht im Knatsch mit Gott, oder hab ich da was verpasst?

    • Gott hat die Menschen gemacht, aber die Völker, das war Satan oder die Menschen selbst. Gott für sich -buchstäblich- Buchen, das mag er ned.

      Ein Volk entsteht erst, wenn es welche trifft die anders sind. Nur durch die Reflexion von außen wird ein Volk zum Volk. Selbsterfundenes Völksgetümmel sollte man doch besser lassen.

      In Verantwortung vor Gott und den Menschen. Diese Verantwortung einem Mensch gegenüber, kann ich für Gott nicht aufgeben.

    • „Recht hat er, der Herr Bosau, nur das mit dem Wegsperren passt mir nicht, da Folge ich dem Gericht mit dem Verbotsirrtum.“

      meint Jens zu den hasserfüllten, obsessiven Ergüssen eines Detlef Bosau. Sammlungen der abstoßenden Ergüsse gibt es nun doch einige, aber das stört Jens nicht. Nur mit dem Wegsperren hat er ein Problem. Riecht diese Phantasie doch zu nach etwas was vor einigen Jahrzehnten schon mal „Volkswille“ was? Mohelim mit Kinderschändern zu vergleichen, Jens, ist nicht gerade originell, viele braune Seiten im Netz sind Ihnen da schon lange zuvor gekommen, aber es scheint für Sie ja nichts an seinem Charme zu verlieren…

    • Yael, nein, leider verwundert es gar nicht. Aber wundern tut mich immer wieder, wie wenige sich anscheinend daran stören, dass abstossendster Antisemitismus Menschenrechte und Grundgesetz instrumentalisieren, um eigene Gewaltphantasien damit zu rechtfertigen…
      vom Kieferbruch bis zur Hinrichtung.

  34. Im Blog von Volker Beck wurden einige der Kommentare zitiert, die auf Stephan J. Kramers Facebook-Seite hinterlassen wurden:

    “Die Konversion dient nur dem jüdischen Bewusstsein von Kindern eines jüdischen Mannes mit einer nichtjüdischen Mutter. Alles andere, wie z. B. bei Ihnen Kramer, ist gar nicht statthaft…”

    ***

    “Stephan Kramer, ersparen Sie Ihrer Familie die Schmach des doppelten Rauswurfs und demissionieren Sie am kommenden Montag. Sie wahren so zumindest Ihr Gesicht und schützen den Namen Ihrer Schutzbefohlenen Familienmitglieder. Die Juden waren nie, sind nicht und werden nie Ihre Familie sein – DAS haben Sie nun hinlänglich bewiesen. Antworten Sie mir nicht, sondern gehorchen Sie mir besser.”

    ***

    “Sie sind eine Krankheit Kramer und ich werde dafür sorgen, dass Ihr Wirt seine Medizin rechtzeitig bekommt.”

    ***

    “Sie sind nicht einmal ein Parasit, denn Parasiten liegt nichts an einer Auslöschung ihres Wirtsorganismus.”

    http://beckstage.volkerbeck.de/2012/07/19/warum-ich-dem-antrag-rechtliche-regelung-der-beschneidung-minderjahriger-jungen-im-bundestag-zugestimmt-habe/

    Sieht so die „inhaltliche Diskussion innerhalb der jüdischen Gemeinschaft“ aus?

    • Was kann Herr Kramer dafür, wenn sich allelei Idioten und Judenhasser auf seiner Seite tummeln? Wollen die etwa eine inhaltliche Diskussion? Fragen Sie daher nicht die jüdische Gemeinschaft, was immer das bei Ihnen sein soll, sondern stellen Sie diese Frage all diesen Judenhassern!

    • Was kann Herr Kramer dafür, wenn sich allelei Idioten und Judenhasser auf seiner Seite tummeln?

      Da stimme ich Ihnen tatsächlich zu: Die Beschneidungsbefürworter aus der jüdischen Gemeinschaft, die einen solchen Ton anschlagen wie in den eben von mir zitierten Kommentaren, sind in Wirklichkeit „Idioten und Judenhasser“.

    • Die Frage ist, ob man weiß wer wirklich dahinter steckt. Im Internet ist das schwer überprüfbar. Niemand kann wissen wer dahintersteckt. Daher nehme ich erst einmal nicht, dass das wirklich Juden sind.

  35. Die Beschneidung hat etwas mystisches an sich, zumal ihre Ursprünge viel weiter zurückgehen als der Exodus aus Ägypten. Auf einem Relief des Grabes von Ankhmahor in Sakkara von ca. 2300 vor Chr. ist diese zum Beispiel schon dargestellt.
    siehe:“The Mysteries of the Copper Scroll of Qumran“,Taf. 4

    http://www.scribd.com/doc/93752210/The-Mystery-of-the-Copper-Scroll-of-Qumran

    Wie ist das zu erklären ? Hat Gott möglicherweise mit den Ägyptern schon früher einen Bund geschlossen ?
    http://www.fotodom.ru/image/QM01-2002.html

  36. Wenn SJK eine sachliche Debatte führen will, soll er sich für die Abschaffung dieses Drecksrituals einsetzen.

    Im übrigen korrigiert das ganze meinen Eindruck von gestern. Ich hatte auf einmal das Gefühl, SJK sei ein denkendes Wesen, im privaten Mailverkehr hatte ich bisweilen den Eindruck, daß der Mensch intellektuell etwas eindimensional und unterkomplex ist.

    Einen gegenteiligen Eindruck hat SJK nun sehr eindrücklich berichtigt.

    Allein schon, wenn jemand von 4000 Jahren Geschichte des Judentums schwardoniert, ist er auf dem intellektuellen Niveau von Kreationisten und anderen Irrlichtern.

    Ich denke, wir sollten irgendann mal den Unterschied zwischen Meinung und Sachaussage deutlich machen und dann Leuten, die sich auf „Meinungsfreiheit“ berufen, mal deutlich machen, daß sie Sachaussagen von sich geben und damit andere Leute schädigen.

    Ich erläuterte es hier bereits zigfach: Die Brit ist in Deutschland nicht erlaubt und auch nicht erlaubbar, die gewünschte Rechtssicherheit wird auch durch die Phrasendrescherei des geplanten Gesetzes nicht erreicht.

    Wer die Brit in Deutschland will, will einen anderen Staat.

    • Zitat…

      Detlef Bosau
      14. Oktober 2012 – כ״ח בתשרי תשע״ג at 15:23 · Reply
      Wenn SJK eine sachliche Debatte führen will, soll er sich für die Abschaffung dieses Drecksrituals einsetzen.

      ____________________________________________________

      Später Einmal, falls Sie Glück haben, kapieren Sie viel-
      leicht, was ie so rauishauen.
      Ihr „Dtrecksritual“ sagt alles. Ich fühle mich dabei
      beleidigt.

    • @udosefiroth Ich habe das Wort „Drecksritual“ bewußt gewählt.
      Sie FÜHLEN sich beleidigt. Die Kinder WERDEN dabei verstümmelt.

      Pädophiler Mißbrauch (Sie denken bitte nur an die Mezizah) ist wohldefiniert, und er ist und bleibt pädophiler Mißbrauch. Es wäre eine rhetorische Nebelkerze, das fortwährend als „Ritual“ oder „Brit“ oder sonst irgendwie zu beschönigen.

      Was hier geschieht, ist eine Verstümmelung und ein pädophiler Mißbrauch, ob Sie das wollen oder nicht. Und Juden müssen sich dem stellen, zumindest dann, wenn sie sich der deutschen Sprache bedienen, da ist der Sachverhalt anders nicht auszudrücken.

      Und ersparen Sie mir bitte die Blasphemie, irgend einen Gott für diesen Unsinn verantwortlich zu machen.

    • @Yael: Erstens hetze ich hier nicht (hören Sie gefälligst auf, mir übel nachzureden), zweitens lasse ich mir von einer Ethnie (sic! lesen Sie doch mal Esra Kapitel 10! Das Judentum war nie eine Religion, es wird auch nie eine werden. Es ist und bleibt der Kult eines Volkes. Punkt. Insofern ist auch die Beschneidung zum Jude werden völlig irrelevant) die ihre Kinder verstümmelt, vorschreiben, was ich zu tun und zu lassen habe. Deutlicher: Solange Sie Kindern das Recht auf Körperliche Unversehrtheit rauben, suspendieren Sie für sich alle Grundrechte einschließlich das auf Meinungsfreiheit.

      Im übrigen bin ich kein Mensch, dem man helfen muß.

      Ich halte Ihnen nur vor, was in Ihren eigenen Schriften steht. Und Fakt ist: Das Judentum ist eine ethnische Gruppe, die zwischen Religion und Staat nicht trennt und folglich auch keine staatliche Autorität anerkennt. Sie möchten nach Thora und Talmud leben, egal, welches Gastgebervolk sich an Sie integrieren darf.

      Und nun stehen Sie da und fangen an zu jammern, daß wir Deutschen das nicht wollen. Merkwürdig ist nur: Woanders will das auch niemand.

      Außer in Palästina. Na, die Palästinenser wollten es auch nicht wirklich, haber die haben Sie dann mal eben „abgeschoben“.

      Sorry, Yael, da sind 2000 Jahre Kulturgeschichte der Menschheit an Ihnen vorbeigegangen.

  37. Mit Gesprächsbereitschaft allein ist es ja nun mal nicht getan. Die Art, mit der Argumenten von Juristen und Medizinern häufig begegnet wird und Fakten schlichtweg nicht wahrgenommen werden, ist sehr bedenklich.
    In einer freien Gesellschaft müssen Werte immer wieder neu verhandelt werden und zwar auf der Basis heutiger Erkenntnisse.

    • Dazu sind Juden und Muslime aber erklärtermaßen nicht bereit, siehe nur Lala Süßkind, die die ganze Diskussion, infantik kichernd, als „Gelaber“ abtut.

      Und da muß man Juden und Muslimen eben sagen, daß Werte von der Bevölkerungsmehrheit verhandelt werden und nicht von zwei, im übrigen unangenehm lauten, Minderheiten, die auch philosophisch und theolgisch die „Aufklärung“ bis heute ignorieren.

      Etwas weniger gestelzt formuliert: Hier hilft nur noch die Brechstange.

    • Man kann über dieses Thema sachlich und frei reden.

      Vieles in der Wissenschaft ist auch reine Erkenntnis der Beobachtung. Ich persönlich sehe einen engen Zusammenhang zwischen Hormone und der Größe der Vorhaut. Wenn Männer altern und das Hormon Östrogen vorherrscht, dann gibt es eine Rückentwicklung des penis und die Vorhaut vergrößert sich. Das kommt durch den Alterungsprozess zustande und ist eine Degeneration, eine Rückentwicklung.
      Die Frage ist nach den ursprünglichen Zustand, wie weit die Vorhaut wenig oder garnicht vorhanden ist.
      Wenn der ursprüngliche Zustand bei der Entstehung der Menschheit so war wie nach der Beschneidung heute, dann ist das eine klare Entscheidung zur Rückführung in den ursprünglichen Zustand.
      Interessant ist, dass wir heute nicht nur im Alter eine Atrophie des männlichen Geschlechtteils haben auf Grund von Abbau und Verfall des Menschen, sondern heute haben wir eine weltweite Beobachtung an jedem männlichen Wesen eine Atrophie verbuchen, was die Fortpflanzung jeder lebendigen Gattung gefährdet.
      Wenn diese Rückentwicklung weiter fortschreitet, ist einmal keine Beschneidung mehr möglich, bzw. wird aus einem Beschnittenen durch Rückentwicklung ein Unbeschnittener, weil sich die Vorhaut wieder entwickelt. Ich rede nicht vom Alterungsprozess, sondern der zeugungsfähigen Männer.

      Ich will damit sagen, dass wenn keine Beschneidung mehr durchgeführt werden kann, die Menschheit aussterben wird.

      Seht euch einmal die Doku an hier auf youtube!

      http://www.youtube.com/watch?v=nFBbbItpdc8

      Da der Schöpfer selbst bei Abraham die Anordnung gegeben hat, dann hat das einen ungeahnten tieferen Sinn!

      Wenn man hier über medizinischen Rückhalt der Beschneidung reden wollte, kommt man nicht herum zu sehen, dass es hier um die Existenz geht. Wenn der Bund nicht mehr durchführbar ist, dann gibt es kein Israel mehr, und gleichzeitig gibt es aber auch keine Fortpflanzung der Lebewesen mehr.

      Dieser Stoff, der durch das Plastik in allen Wasservorkommen der Welt nachgewiesen wurde, ist dem Östrogen sehr ähnlich und wirkt auf die Männer total negativ und schnell.

      Kann es sein, dass die Zeit kommt, wo man sich nicht mehr Gedanken macht, wieso sich jemand beschneiden soll, sondern wielange man sich noch beschneiden kann.

      Ich vertrete den Glauben, dass es unser aller Pflicht ist und gleichzeitig auch Privileg uns so zu entwickeln, dass wir in Einklang mit der Schöpfung leben sollten und weg von künstlichen Stoffen aus dem Erdöl.

      Wenn man einen Schöpfer hat, dann hat man eine besondere Beziehung zur Schöpfung.

      Ich glaube auch, dass Gott auf Erden ein besonderes Volk hat, das ihn liebt und die Treue hält. Wer Gott liebt, der liebt sein Volk.

      Ich glaube die Menschheit steuert auf eine Überlebensfrage zu. Nicht um Essen oder was noch alles, sondern die Fortpflanzung.

  38. „Beschneidung steht nicht zur Debatte“
    ….
    „Nur wer Gesprächsbereitschaft signalisiert, kann auch überzeugen“

    Ein ziemlich enger Rahmen für eine offene Diskussion.

    Wem die Beschneidung so sehr am Herzen hängt dem wäre es auch egal wenn er dafür bestraft würde.
    Die Rechte seines Kindes sind ihm ja schon zweitrangig.

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