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Sanktionen entfachen Anti-Regime Proteste im Iran

STOP THE BOMB fordert die Unterstützung der iranischen Opposition…

Zum ersten Mal seit Anfang 2011 sind heute tausende Menschen im Iran gegen die islamistische Diktatur auf die Straße gegangen. Anlass ist die katastrophale wirtschaftliche Situation des Landes. Das iranische Regime gibt Milliarden für sein Atomwaffenprogramm und für die Unterstützung seiner Verbündeten Assad in Syrien und Hisbollah im Libanon aus. Zur Durchsetzung seiner terroristischen Außenpolitik sind die Machthaber bereit, Sanktionen und die ökonomische Isolierung des Iran in Kauf zu nehmen.

Die Demonstrierenden wissen, dass diese expansionistische Politik des Regimes für die wirtschaftliche Misere verantwortlich ist. Dies zeigt die heutige Parole: „Lasst Syrien gehen, denkt an uns.“

Die Kampagne STOP THE BOMB fordert von Deutschland und Europa, die demokratische iranische Opposition, die 2009 vom Westen im Stich gelassen wurde, nun endlich mit allen Mitteln zu unterstützen.

Michael Spaney, Sprecher der Kampagne STOP THE BOMB sagt: „Es muss jetzt ein klares Signal von deutscher Seite an die iranische Bevölkerung ausgehen. Deutschland ist immer noch der wichtigste westliche Handelspartner der Islamischen Republik und unterstützt das Regime mit diplomatischen und kulturellen Initiativen.[01] Die deutsche Regierung und Gesellschaft müssen stattdessen endlich den Dialog mit den iranischen Demokraten suchen und die Kungelei mit dem Regime beenden.“

Während das iranische Regime an seinem Atomwaffenprogramm festhält haben iranische Oppositionelle bereits 2009 deutlich gemacht, dass sie das Atomwaffenprogramm ablehnen. Damals wurden Parolen gerufen wie: „Ein blühender und grüner Iran braucht kein Atom“.

Ein Regimewechsel zu einem demokratischen Iran ist die einzige Garantie für eine Lösung des Atomkonflikts sowie für Frieden und Demokratie in der Region.

Weitere Informationen:
http://www.stopthebomb.net/

  1. Vgl. zur Kritik an diplomatischen Initiativen STOP THE BOMB Presseerklärung v. 5.12.2011 „ Iranisches Regime wird in Bonn hofiert. Afghanistan-Strategie unter Einbindung Irans zum Scheitern verurteilt“. Zu kulturellen Initiativen zum Beispiel Wahied Wahdat-Hagh, Kaderschmiede der Diktatur, 24.8.2012 []