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OECD: Israelische Landwirte verbrauchen am wenigsten Wasser

Eine gemeinsame Studie der Welternährungsorganisation und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat gezeigt, dass Israel weltweit die Nummer eins beim wirtschaftlichen Einsatz von Wasser in der Landwirtschaft ist…

Der Bericht geht ausführlich auf die Perspektiven der Landwirtschaft weltweit für die nächsten vierzig Jahre ein und führt an, dass gerade der Wasserverbrauch für eine Verbesserung der Erträge eine große Rolle spielt.

Tröpfchenbewässerungsventil (Foto: Fir0002/Flagstaffotos)

Im Bericht heißt es, Israel sei „weltweit führend in der Technologie der Tröpfchenbewässerung vor allem in Dürre-Gebieten“ und auch in anderen Technologien.

Der Bericht stellt fest, dass die Landwirte in Israel noch vor dreißig Jahren 70% aller Wasserquellen im Land verwendeten. Heute seien es nur noch 52%. Ein großer Anteil davon ist darüber hinaus wiederaufbereitetes Brauchwasser, also kein Grundwasser.

(Haaretz, 17.07.12, Übers. f.d. Newsletter der Botschaft Israels in Berlin)

Wasserabkommen unterzeichnet

Israel und der Südsudan haben zum ersten Mal ein bilaterales Abkommen unterzeichnet. Es handelt sich um eine Vereinbarung zur Kooperation in der Wasserinfrastruktur und Technologie-Entwicklung.

„Wir sehen es als ein Privileg, die ersten [in Israel] zu sein, die ein Abkommen mit dem neuen Staat unterzeichnen“, erklärte Energie- und Wasserminister Uzi Landau bei der Unterzeichnung während einer Zeremonie in der Knesset.

Gewandt an Akec Paul Mayom, den südsudanesischen Wasserminister, fügte er hinzu: „Wir werden weiterhin alles nur Mögliche tun, um Sie zu unterstützen. Sie gehören zu unseren Freunden.“

Landau erkannte Parallelen zwischen Israel und dem Südsudan. „Die Lehren aus der Geschichte unserer Völker ähneln einander“, so der Minister. „Wir haben unmenschliches erfahren. Unsere Pflicht ist sicherzustellen, dass dies nicht wieder geschieht.“

Jerusalem Post, 24.07.12, Übers. f.d. Newsletter der Botschaft Israels in Berlin