Gewalttätige Übergriffe auf afrikanische Immigranten

In Tel Aviv haben am Mittwoch Abend etwa 1000 Demonstranten die Ausweisung afrikanischer Flüchtlinge gefordert. Während den Protesten im Stadtviertel Schchunat haTikwa kam es zu gewälttätigen Übergriffen auf Passanten und Geschäfte der Immigranten-Community…

Es sind Bilder, die sich so gar nicht mit dem Heile-Welt-Image der Partystadt Tel Aviv vereinbaren lassen. Ein aufgebrachter Mob protestiert gegen die Präsenz der afrikanischen Immigranten, bezeichnet sie als Eindringlinge, als Räuber und Vergewaltiger, wünscht ihnen die Abschiebung und – sogar den Tod. Die ebenfalls anwesende Likud-Abgeordnete Miri Regev, die ehemalige Sprecherin der israelischen Armee, sagte, „die Sudanesen sind ein Krebs in unserem Körper“.

17 Menschen wurden festgenommen. Der fale Nachgeschmack des schockierenden Ausbruchs von Rassismus bleibt. Ein trauriger Höhepunkt in einem seit Monaten schwelenden Konflikt. Ende April wurden Molotow Cocktails auf Wohnungen von Flüchtlingen geworfen. Dass das Viertel ein Problem hat, das einer dringenden Lösung bedarf, ist klar. Der Staat hat das bisher ganz einfach ignoriert. Die Flüchtlinge haben keinerlei Betreuung, keine Versorgung, schon gar keine Arbeitsgenehmigung. Es fehlt ihnen am Nötigsten, sie sind sich selbst überlassen. Wie immer wird die Regierung wohl erst reagieren, wenn es schon fast zu spät ist.

Die gestrige Demonstration wurde von dem Knessetabgeordneten Michael Ben Ari der Nationalunionspartei organisiert. Die Proteste seien nicht rassistisch, betonten viele der Teilnehmer. Es gehe ganz einfach darum, die Sudanesen auszuweisen. Denn sie würden „unsere Mädchen und ältere Frauen vergewaltigen, morden, stehen, einbrechen“. Eine Frau, die seit knapp 30 Jahren im Viertel lebt, betonte gegenüber den Medien, dass sie die Übergriffe zwar nicht gutheiße, Gewalt gegen die Flüchtlinge jedoch der einzige Weg sei, auf das Problem aufmerksam zu machen.

Die Regierung plant unterdessen eine Massenausweisung von Flüchtlingen zurück in den Südsudan. Der Generalstaatsanwalt wird dafür kommende Woche vor dem Jerusalemer Bezirksgericht plädieren. Dort war ein temporäres Ausweisungsverbot erlassen worden, solange nicht über eine Petition verschiedener Menschenrechtsorganisationen entschieden worden ist.

Das Gefahrenpotential, wenn Flüchtlinge ohne Betreuung, Arbeit und Zukunftsperspektiven sich ausgerechnet im ärmsten und sozial benachteiligsten Viertel der Stadt niederlassen, liegt auf der Hand. Israel hat es versäumt, dem früh genug in angemesser Weise zu begegnen. Nun heißt es, bald nach einer für alle Beteiligten sinnvollen Lösung zu suchen, bevor die Gewalt komplett eskaliert.

Hintergrundbericht von Channel 2 News vom 06.05.2012:

23 Kommentare zu “Gewalttätige Übergriffe auf afrikanische Immigranten

  1. Und noch ein Wort zu Kassandra,
    gerade las ich einen ausgezeichneten Artikel von David Hirsh über die Versuche einiger propalästinensischer Aktivisten die Hebräischsprachige Aufführung des Kaufmann von Venedig im Londoner Globe zu stören.
    Hirsh schreibt über Leute, die sich glauben, durch ihre ständige Attacken gegen Israel eine Identität schaffen zu können.
    Hirsh erzählt auch wie ein jüdisches Mitglied der Gewerkschaft der Universitätsbediensteten in Großbritanniens seine Gewerkschaft die UCU klagt wegen Diskriminierung.
    http://engageonline.wordpress.com/2012/05/31/portia-shylock-and-the-exclusion-of-israeli-actors-from-the-global-cultural-community-david-hirsh/
    In der heutigen FAZ erzählt Gina Thomas, wie propalästinensische Aktivisten in London gegen ein Gastspiel des israelischen Habima-Theaters protestieren, das ausgerechnet den „Kaufmann von Venedig“ gab (laut gemurrt wurde stets „in den berühmtesten Passagen, wie Shylocks ‚Hat nicht ein Jude Augen?‘, unterbrochen durch den Protestschrei: ‚Palästinenser sind auch Menschen!'“)
     
     

  2. Uri Deganja, danke für die liebenswürdigen Worte. Ich denke, dass Sigmund Freud Recht hatte, die Stimme der Vernunft ist leise. Und alles was wir machen können, ist ruhig zu bleiben und versuchen aufzuklären.
    Und über anonym bleibende Poster wie Kassandra, die mich belehren wollen, was Kampf gegen Rassismus ist, kann ich nur staunen. Ich möchte an meinen Taten gemessen werden und da habe ich, was politischen Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus betrifft, einiges getan.
    Kassandra hingegen versteckt sich hinter einem Decknamen und gibt Juden gute Ratschläge, was sie tun oder lassen sollten. Henryk M. Broder hat einen guten Artikel darüber publiziert, mit welcher Begeisterung Israelis über Deutschland und Berlin reden und wie doch sehr viele Deutsche bis heute Auschwitz-Birkenau, Treblinka, Sobibor, Majdanek den Juden nicht verzeihen können.
     
     

  3. @ Karl Pfeifer: Lieber Herr Pfeifer, ich frage mich verschiedentlich woher Sie die Kraft und Motivation nehmen, sich immer wieder mit besonnenen und klug argumentierenden Kommentaren und Analysen zu Wort melden. Erstaunlich und beeindruckend.

    • Ich meine eher Illegale, das sie nun schwarz sind ist ja sekundär.

      Bloss in Berlin sind offiziell > 100 tsd Illegale, andere sagen mindest 2-3 mal soviele.
      Sie bekommen kein Sozialgeld und müssen sich nunmal irgendwie finanzieren, dann bleibt eben oft nur das was man kriminell nennt.
      In Berlin gibt es allen möglichen Communities, auch eine Schwarze community, und andere mit eher dunkleren Menschen, sie bilden netzwerke. In Berlin mit > 3.5 Millionen Einwohner und permanent 1 Million Touristen und temporären Residenten fällt das alles nicht so auf.
      Man muss aber die ursprüngliche bevölkerung auch verstehen, das Alltagsleben überfordert sie, und es ist nunmal so dass sich Illegale meist in den Problembezirken auch aufhalten und sich so soziale Brrennpunkte noch zu spitzen.

      Was passiert wenn echte Rassisten „durchgreifen“ sieht man an den „Nationalbefreiten Zonen“ in BB und McPom. Die unterscheiden nämlich nicht nach Sozialverhalten sondern einfach nach Hautfarbe oder ethnischer Abstammung.     

  4. Kinder der Sonne, dass was wir gesehen haben ist dicker, fetter Rassismus in Reinform, allerdings auch nicht mehr als in anderen Ländern. Das es zur Explosion gekommen ist, ist für Viele, welche die Situation seit längerem beobachten, keine Überraschung. Angefangen von „harmlosen“ Blockwart-ähnlichen Demonstrationen, über Aufrufe von Rabbis nicht an nicht-Juden Wohnungen zu vermieten. Dazu noch die allzeit beliebte Lüge der Ausländerkriminalität und der stumpfe bürgerliche Mob holt die Fackeln und Heugabeln raus und geht mal ne Runde jagen. Hier mal ne nette Zusammenfassung der Situation eines amerikanischen Juden, der das ganze länger beobachtet: http://www.youtube.com/watch?v=-mdn6iQQkrQ

    • Na die Illegalen müssen sich ja irgendwie finanzieren, sie bekommen kein Sozialgeld und auch keinen Arbeitsgenehmigung von Israel.
      Dann bleibt ja nur Schwarzarbeit und eben Kriminalität. Ist ja in Deutschland auch so, die Schwarzen dealen, Kleindealer am Ende der Vertriebskette, oder eben Prostitution.
      Richtig kriminell sind sie eher weniger, auch weil es nicht soviele Schwarze in Deutschland gibt.
      Rechnet man die Zahlen in Israel auf Deutschland hoch, Einwohnerzahl, kommt man auf 1 Million Schwarze Illegale.

      Deutschland hat innerhalb der EU einfach andere Möglichkeiten die Flüchtlinge abzuwehren.

      Die EU gibt hunderte Millionen Euro jedes Jahr aus, an die Mahgreb Staaten damit diese die Flüchtlinge aufhalten. Die Berichte tauchen jedes Jahr auf bei AI. Oft sind sie füchterlich, das Militär schleppt die Schwarzen wieder in die wüste und setzt sie aus, oder die Lager bei Tanger und den spanischen Enklaven in Marokko.

      Das man es einfach als Rassimus bezeichnet ist falsch. Es ist ein soziales Problem was durch eine unsoziale Situation passiert. Was sollen den die Menschen in Süd Tel-Aviv machen?
                
        
          

  5. Helmut Schmitz, ich gebe Ihnen recht, Menschenrechte sind unteilbar. In Israel wird die Stimme erhoben, es gibt zig Publikationen wenn es etwas gibt, was den Menschenrechten widerspricht. Die meisten, die darüber außerhalb Israels publizieren, stützen sich dabei auf Meldungen aus Haaretz, Jerusalem Post oder der staatlichen israelischen Medien. Manchmal auch auf NGOs. So funktionieren demokratische Staaten und das ist gut so. Und es ist gut, dass man darüber berichtet. Beispielhaft fand ich den Bericht der FAZ, den ich hier verlinkt habe. Denn oft ist es auch wichtig zu erfahren, was einer rassistischen Aggression vorangegangen ist. D.h. natürlich nicht, dass ich irgendeine rassistische Aggression rechtfertige.
    Die Frage ist, ob jemand nur Israel als einzigen Staat in der Welt sieht, von dem man Perfektion verlangen muß. Und in Europa neigen einige – sich links gebende Menschen – dazu, dies zu tun. Sie Herr Schmitz haben das nicht getan, aber andere tun das und da vermute ich weniger die Sorge über verletzte Menschenrechte, mehr unzulässige Pauschalurteile die mit Schuldumkehr zu tun haben. Ich kann mich noch an den Libanonkrieg 1982-83 erinnern als in einer sozialdemokratischen Zeitung (die es damals noch gab) in Österreich, der Artikel eines protestantischen Theologen unter dem Titel erschien: „Das haben wir in Auschwitz“ gelernt oder an Karikaturen, die israelische Politiker in SS-Uniformen zeigten.
    Man stelle sich nur vor man würde Deutschland in erster Linie nach den Neonazi beurteilen, die ein ausländische Händler töteten und jahrelang nicht gefaßt wurden, nach den national befreiten Zonen in der ehemaligen DDR, wo farbigen Menschen Gefahr lauert. 
    Das Problem s.g. Herr Schmitz ist, dass ihr kategorisches Imperativ, wo Menschenrechte missachtet werden, „muss man seine Stimme erheben“ nicht dazu führt, dass man dort die Stimme erhebt, wo Menschenrechte verletzt werden, sondern dort wo das möglich ist, also in Demokratien. Und daher gibt es viel mehr Nachrichten über wirkliche und sehr oft über angebliche Menschenrechtsverletzungen in Israel als in der unmittelbaren Nachbarschaft Israels wo es ganz anders zugeht als in Israel.
    Und da dürfte es keinen doppelten Maßstab geben!
     
     
     
     
     
     
     
     

  6. @ Schmitz: „Schade, das Rassismus in israel allgegenwärtig ist.“ 
    Einmal besucht? Verglichen mit anderen bekannten Staaten?

    Israel hat genauso Spinner wie hier, die Gesellschaft in einer Demokratie achtet darauf!  So what?

    Persönlich war und bin ich deutlich erschrocken als in meinem Heimatland „Mitbürger“ über Tage versuchten Vietnamesen in Rostock  zu töten. Das war nicht das Deutschland, das ich kannte !

    Persönlich empfinde ich mehrere Minister und Parteien in Israel als Feinde eines demokratischen Lebens.

    Aber ich weiß auch: Israel ist und bleibt ein demokratischer Staat! Mit seinen Problemen wie hier leider auch! Sie haben Anders genannte Wilders, Haiders, usw.
    Aber welch ein Staat hat seiner Bevölkerung (für Janes: auch nicht jüdischen) in diesem Zeitraum je so eine demokratische Entwicklung und Einflußmöglichkeit geboten? 

    Beispiel aus dem Umfeld würde mich interessieren.
      

    • Klar doch. Unter anderem war ich in Hebron und habe dort mit Siedlern gesprochen, „ein guter Araber ist ein guter Araber“, bekommt man dort gesagt. aber soweit muss man in Israel nicht fahren, das bekommt man auch in Tel Aviv und Jerusalem geliefert,eben allgegenwärtig. Und dass es in Deutschland Rassismus gibt und mehr noch faschistoide Tendenzen weiß ich sehr wohl. Aber generell halte ich Vergleiche für nicht hilfreich. Was soll das, einen unterschiedlichen Grad an Rassismus von Land zu Land festzustellen? Wem nützt das? Menschenrechte sind universell. Und wo sie missachtet werden muss man seine Stimme erheben.

    • Die heutige FAZ hat einen guten Bericht über diese Vorfälle publiziert.
       
      „Das Rauschen im Blätterwald“, wenn derartiges in Österreich oder in Deutschland sich ereignet hätte, wäre sicher von ganz anderer Qualität gewesen. Auch konnte ich bisher noch nicht den sonst so üblichen „Aufschrei“ des zionistischen Diaspora-Judentums (bezeichnen sich ja selbst als „Anständige“) hinsichtlich der Vorgänge in Israel vernehmen, obwohl ihnen nach eigener Aussage gerade dieses Land „sehr am Herzen“ liegt. Die alte Diaspora-Weisheit lautet immer noch „Gut oder schlecht für die Juden?“. Daher in diesem Fall m.E. die Unaufgeregtheit.
       
      Aber wie dem auch sei: einerseits fühlen Sie sich durch die Vorgänge in Israel nicht in Ihrer Existenz gefährdet und andererseits wäre es auch reichlich vermessen, zu meinen, die zionistischen Vorkämpfer „gegen Rassismus“ wie Michel Friedman, Annetta Kahane, Ihre Person usw. würden sich im „Kampf gegen Rechts“ in Israel engagieren: da müßten sie wohl bei Netanjahu, Lieberman, den Schaas-Aktivisten usw. beginnen und würden „wegen Arbeitsüberlastung und fehlender Finanzierung durch die Regierung“ sicher ganz schnell die Segel streichen. 

  7. Ne, ne. Wieder einmal sieht man das die deutsche Regierung  viel von der israelischen Regierung lernen kann. Denn:“ Die Regierung plant unterdessen eine Massenausweisung von Flüchtlingen zurück in den Südsudan.“

  8. Das israelische Mob aus und um „Hatikwa“  hat am 24. Mai schon mal eine Generalprobe für eine Kristallnacht geübt. Ja, es hat geklirrt, es hat gebrannt, es ist Blut geflossen. Auch israelische Journalisten mussten von der Polizei vor der lynchwütigen Menge gerettet werden …
     

  9. Die Zustände für Flüchtlinge in Israel sind unerträglich. Ich erwarte, dass der gute Deutsche, der sich vehement für die Opfer der Opfer einsetzt, die Bundesregierung veranlasst, allen Afrikanern in Deutschland Asyl zu bieten.

  10. „Wenn sie nicht in der Lage die vorherrschende Kultur zu respektieren, muss man sie ausweisen. Rassismus ist das aber nicht.“ Sagt Berlino
     
    Lieber Berlino, das ist Rassismus und nichts anderes. Das ist nun einmal so. Schade, das Rassismus in israel allgegenwärtig ist.
     
     

    • Es geht um soziales Verhalten. Einzelner oder Gruppen, wie kann so was Rassismus sein? Ist doch Quatsch.
      Es ist ein gesellschaftspolitisches Problem, wenn Politik sich entscheidet die Leute ins Land zu lassen und sie auch im Land zu belassen, muss sich Politik um diese Menschen auch kümmern.

      Das ist in EU und Deutschland genauso. Hier sind auch meist nicht die „guten“ Stadtteile betroffen, sondern die die meist soweiso bereits soziale Probleme haben.   

      Meinen Sie den Illegalen in Berlin geht es besser? Hier gibt es in Neukölln auch bereits den Arbeiterstrich, zwischen Rathaus Neukölln und Sonnenalllee hockt in jeder zweiten Wohnung ne Not/Zwangsprostituierte, im Kleinen Tiergarten Moabit neben den Dealern bieten Osteuropäerinnen, wohl Roma, Service für 10 Euro an.

      Das ist doch kein isralisches Problem.

      Schau nach EU, nach Athen, hier erschlagen die Nationalisten mitten in der Innenstadt die Illegalen. 

  11. Bloß gut, das es nicht in Deutschland passiert ist, der Aufschrei und die „Betroffenheit“ von bestimmten Gruppen wäre grenzenlos.
    Gibt es denn in Israel keine „Integration“, keine gepriesene „Weltoffenheit“???
     
    „Wenn sie nicht in der Lage die vorherrschende Kultur zu respektieren, muss man sie ausweisen. Rassismus ist das aber nicht.“- ach so, in Israel nicht?
    Ihr seid so Doppelzüngig und widerlich!
     
     
     

    • Ähh? Was meinste wie viele tote Illegale sie in und um Berlin finden?
      Es geht um das Verhältnis Gastgeber und Gast. Wer Gast ist muss sich auch wie einer verhalten.  Ich kann nicht in ein Land gehen und dort Leute ausrauben oder beklauen.

      Das Problem haben wir doch selbst in Deutschland. Hier verläuft es sich nur weil Deutschland halt sehr deutlich größer ist wie Israel.
       

  12. Hallo, das ist zu vereinfacht.
    Der Staat hat auch die Verantwortung dafür dass sich jeder frei und unversehrt im öffentlichen Raum bewegen kann. Das gilt für die Migranten und noch mehr für die ursprünglichen Bewohner.
    Das Problem gab es in Berlin mit Roma, in Athen mit Illegalen die via Türkei eingereist sind.
    Die Politik kann nicht einfach Menschen ins Land lassen, die dann sich selbst überlassen werden. Die haben ja nichts, keine Geld, nicht mal minimale Versorgung.
    Ausser Prostitution, Drogen und Kiminalität und etwas ausbeuterische Schwarzarbeit bleibt denen ja nicht so viel. Und irgendwann knallt das eben.

    Das sind nicht allles Rassisten. Mir tun die Migranten auch sehr leid. Aber es gibt nur 2 Alternativen, man lässt sich nicht ins Land und hilft ihnen dort wo sie leben, oder man nimmt sie im Land auf und kümmert sich um sie.

    Das Problem ist einfach das Politik sie reinlässt aber sich nicht ihrer annimmt. So geht das aber nicht. Zudem sind nicht alle Migranten und Flüchtlinge harmlose Schafe, viele sind derartig anders sozialisiert, oft führt dann die Ausgrenzung auch dazu das sie sich dissozial verhalten.
    Der Sudan ist auch noch ein islamisches Land.  Man merkt ja selbst in Berlin wie schwer es Muslimen fällt die aus einer islamischen Republik kommen sich mit den Feiheiten der Demokratie zu arangieren.  Viele haben einen Kulturschock.

    Wenn sie nicht in der Lage die vorherrschende Kultur zu respektieren, muss man sie ausweisen. Rassismus ist das aber nicht.    
     
            

  13. „.. die Sudanesen sind ein Krebs in unserem Körper. … Die Proteste seien nicht rassistisch, betonten viele der Teilnehmer. Es gehe ganz einfach darum, die Sudanesen auszuweisen. Denn sie würden “unsere Mädchen und ältere Frauen vergewaltigen, morden, stehen, einbrechen”. … Gewalt gegen die Flüchtlinge jedoch der einzige Weg sei, auf das Problem aufmerksam zu machen.“

    „.. die Zigeuner sind ein Krebs in unserem Körper. … Die Proteste seien nicht rassistisch, betonten viele der Teilnehmer. Es gehe ganz einfach darum, die Zigeuner auszuweisen. Denn sie würden “unsere Mädchen und ältere Frauen vergewaltigen, morden, stehen, einbrechen”. … Gewalt gegen die Zigeuner jedoch der einzige Weg sei, auf das Problem aufmerksam zu machen.“

    „.. die Juden sind ein Krebs in unserem Körper. … Die Proteste seien nicht rassistisch, betonten viele der Teilnehmer. Es gehe ganz einfach darum, die Juden auszuweisen. Denn sie würden “unsere Mädchen und ältere Frauen vergewaltigen, morden, stehen, einbrechen”. … Gewalt gegen die Juden jedoch der einzige Weg sei, auf das Problem aufmerksam zu machen.“

    Gibt es da einen Unterschied?
    oder doch eher „Rassisten aller Völker vereinigt euch“ 🙁

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