Gedenken ja, Rückkehr nein

Werden sich am Nakba-Tag Tausende palästinensische Flüchtlinge an den Grenzzäunen mit Syrien, dem Libanon und Jordanien versammeln? Und was wird aus der Nakba-Zeremonie an der Universität Tel Aviv? Ob es zu Ausschreitungen kommen wird oder nicht, ob Zeremonien abgehalten werden oder nicht, eines steht fest: Das palästinensische Narrativ bedroht das zionistische…

Von Yehiel Shabi, Israel ha-Yom, 14.05.12

Die Nakba ist ein zentraler Bestandteil im Leben der arabischen Israelis. Sie führen verschiedene Aktivitäten rund um die verlassenen Orte durch, so z.B. Dokumentation, Besuche, Sanierung und die Forderung nach einer Rückkehr. Am letzten Unabhängigkeitstag beispielsweise haben Hunderte von Arabern und Anhänger linker Organisationen das verlassene Dorf Sheikh Munis besucht und für ein Recht auf Rückkehr demonstriert.

Das Gedenken ist legitim, doch das Streben nach Rückkehr an Orte, die verlassen wurden, läuft Gefahr, das Gleichgewicht zwischen den Völkern zu stören. Dem Frieden wird es uns nicht näherbringen.

Saffuriya ist ein arabisches Dorf bei Nazareth. Während des Unabhängigkeitskrieges haben seine Bewohner es verlassen und sind nach Nazareth gezogen. Nach dem Krieg wurde ihnen nicht gestattet, in ihr Dorf zurückzukehren. Sie wurden stattdessen in einem Stadtviertel mit dem Namen Safafira angesiedelt. Auf dem Land des Dorfes entstand der Kibbuz Zippori. Die ehemaligen Bewohner des Dorfes glauben, basierend auf der UN-Resolution 194, an ihr Recht auf Rückkehr. Jedes Jahr am Nakba-Tag besuchen die Bewohner die Reste des Dorfes und geben so das Erbe des Dorfes an die junge Generation weiter. Das ist Realität. Die Erinnerung stirbt nicht. Auch nicht die Hoffnung auf Rückkehr. Noch nicht einmal heute.

Zippora ist nur ein Bespiel. Wegen der Kämpfe des Unabhängigkeitskrieges fanden sich etwa 20.000 Araber heimatlos wieder. Heute sind sie bereits 300.000 Menschen! In Israel gibt es etwa 450 verlassene Dörfer. Auf dem Land des größten Teils von ihnen befinden sich heute landwirtschaftliche Siedlungen, auf dem Land der übrigen urbane Stadtteile wie Ramat Aviv, Ibn Gabirol oder Tel Giborim.

Israel und die Araber müssen ja zum Gedenken sagen, doch nein zur Rückkehr. Ja zur Anerkennung der Ereignisse der Vergangenheit – doch auf beiden Seiten. Das arabische Narrativ spricht von einer entwurzelten Bevölkerung, doch es vergisst, dass im Laufe der Jahre auch Juden etwa aus Peki‘in, Kfar Yassif und Hebron ihr Häuser verloren haben – und auch in Gaza, wo noch eine Synagoge übriggeblieben ist.

Man kann Menschen nicht daran hindern zu gedenken – doch die Erinnerung sollte dabei genau sein: Bereits in der Mandatszeit haben die Araber behauptet, die Juden seien ein fremder Eindringling und waren gegen jüdische Emigration nach Palästina, obwohl diese ihre wirtschaftliche Situation verbesserte. Sie haben das Land mit mehreren muslimischen Migrationswellen aus allen Ländern der Region überschwemmt, deren Herkunft bis heute in den Familiennamen erhalten geblieben ist: Masri (Ägypten), Yamani (Yemen), Al-Hindi (Indien), Halabi (Aleppo/Syrien) und Mughrabi (Marokko).

Das arabische Narrativ erinnert nicht an die Flucht der Juden aus Hebron und Gaza nach den Unruhen, wo sie über Generationen gelebt hatten. Und auch nicht daran, dass die arabischen Anführer die Araber in Palästina dazu aufgerufen haben, ihre Häuser für einige Tage zu verlassen, damit währenddessen die jüdische Gemeinde vernichtet werden könnte.

Es erinnert auch niemand an die Katastrophe der Juden aus den arabischen Ländern, die ihre Häuser, ihren Besitz, ihren gesellschaftlichen Stand, ihre Kultur und jahrtausendealte Tradition aus Sorge vor einer Shoah durch ihre arabischen Nachbarn aufgegeben haben. Wenn israelische Ortschaften wie Achihud, Raanana und Kiriyat Shmona mit dem Namen mustautanāt, Siedlungen, bezeichnet werden, kann dann noch jemand an die Zweistaatenlösung glauben..?

Solange unsere kollektive nationale Erinnerung noch nicht auf Gegenseitigkeit und Toleranz gebaut ist, eine Erinnerung, die die Vergangenheit des Anderen und sein Recht auf die Heimat anerkennt, müssen wir mit jedem „unschuldigen Schritt“ von humanitärer und symbolischer Aktion vorsichtig sein. Sonst wachen wir eines Tages neben einem Wolf im Schafspelz auf, der von Gedenken spricht, doch eigentlich den jüdischen Charakter des Staates ändern möchte.

Wir müssen das Recht des Anderen auf Gedenken bewahren, doch wir müssen uns selber davor bewahren, dass das Gedenken zu einer Legitimierung des Rechtes auf Rückkehr führt.

Die Störung des demographischen Gleichgewichts in Israel durch die Aufnahme von Flüchtlingen oder die Ansiedlung von ehemaligen Bewohnern in heute existierenden jüdischen Siedlungen steht nicht zur Debatte – und das darf sie auch nicht.

Der Autor ist Nahost-Experte.

Newsletter der Botschaft des Staates Israel

113 Kommentare zu “Gedenken ja, Rückkehr nein

  1. “Die Hamas (arabisch ‏حَمَاسْ‎, DMGamās; arabisch für „Eifer“, zugleich Akronym aus arakat al-muqāwama al-islāmiyya für „Islamische Widerstandsbewegung“) ist eine sunnitischislamistische Palästinenser-Organisation, die den Staat Israel mit terroristischen Mitteln beseitigen und einen islamischtheokratischen Staat in Palästina errichten will.
     
    Ideologie
     
    Als Ziel der Hamas nennt die Charta, „die Fahne Allahs über jedem Zoll von Palästina aufzuziehen“. Palästina umfasst für die Charta die gesamte Region inklusive Israels und Teilen Jordaniens. Israel wird als „zionistisches Gebilde“ bezeichnet, dessen „islamisches Heimatland“ (Waqf) niemals Nicht-Muslimen überlassen werden dürfe, weil es bis zum Tag des Jüngsten Gerichts den Muslimen anvertraut worden sei (Art. 11). Deshalb sei es die religiöse Pflicht (fard `ain) eines jeden Muslims, für die Eroberung Israels zu kämpfen. Diese Ideologie wird theologisch mit Koranzitaten begründet. Sie verneint das Existenzrecht Israels und impliziert die Auflösung dieses Staates und jeder nichtreligiösen palästinensischen Verwaltungsbehörde.“
     
    beseitigenvernichten …auslöschen …auflösen …terrorisieren …töten …mörden …
    “Verhandlungen und Konferenzen lehnt die Charta als für die Anliegen Palästinenser untaugliche „Zeitverschwendung“ und „vergebliche Bemühungen“ ab. Sie seien „nichts anderes als ein Mittel, um Ungläubige als Schlichter in den islamischen Ländern zu bestimmen“.“ Usw. usf. …wiki
     
    …FAKTEN für Jane’s Märchenstunden ……

  2. »ihr direkter Draht nach Zion«
     
    Jane – Sie sind ja unkompetenter, als ich je anzunehmen gewagt habe! Holen Sie sich erst einmal ein paar Grundinformationen, bevor Sie sich erhaben und abfällig zugleich über Dinge äussern, von denen Sie offenkundig NIX verstehen. Sion – hat überhaupt nichts mit Fundamentalismus oder Ihren KampfesParolen zu tun, wie Sie es hier den Lesern zu suggerieren versuchen.
     
    “Also habe ich mal recherchiert. NAI ist ein Magazin christlicher Fundamentalisten (Charismatiker) in Israel.“
     
    Scheinbar sehr mangelhaft – Weder das eine, Noch das Andere!
    Schlicht und einfach ein ganz normales Nachrichtenportal, welches OBJEKTIV über sämtliche Ereignisse in Israel berichtet, ganz genauso, wie jedes andere auch Deutsche in vllt. BW!
     
    Wenn einem möglicherweise die Argumentationskraft zu schwinden droht, treten kindlich anmutende Verhaltenweisen zu Tage, ratlos “abwehrendes“ mit Schmutz unkontolliert um sich werfen auf Unwiderlegbare Argumente, in der wagen Hoffnung, es damit vermeintlich umkehren …erledigen zu können.
     
    “»Betrüger« und »Hochstapler«“
     
    Sie haben wahrlich “nicht mehr alle Tassen im Schrank“!
     
    Jane – Informationsquellen sind so was von sekundär – diese haben lediglich die Aufgabe, Inhalte, FAKTEN und TATSACHEN zu transportieren – mit denen Sie offensichtlich NICHT in der Lage zu sein scheinen, sachlich umgehen zu können. Dies ist an so vielen Stellen schon erkennbar gewesen! Sei“s drum.
     
    Zudem kann ich Ihnen massenhaft Anti- … Hassagitation
     
    Ja, tatsächlich – Sie belegen dies so oft hier …für HASS, GEWALT und Terror scheinen Sie ein Faible zu haben- möglicherweise deshalb auch solch grosse Sympathien für nachweislich ausgewiesene Ganoven, Verbrecher und Mörder – zahlreich klägliche Versuche, “solche“ zu Heiligen FriedensBoten hochstilisieren zu wollen. …leider …leider …und da sind sie scho wieder …die blöden TATSACHEN …

  3. Jane, erlauben Sie mir einfach die Schilderung einiger Eindrücke: Ich habe in Bethlehem Kontakt gehabt zu Christen dieser Kairosbewegung, denn es sind im großen und ganzen Mitglieder der dort sehr kleinen ev.luth. Kirche, während die meisten orientalischen Christen natürlich orhodox sind. Aber es gibt in Bethlehem und auch in der Jerusalemer Altstadt und auf dem Ölberg luth. Kirchen, die auf Wilhelm den 2. zurück gehen und dessen schwärmerischem Engagement fürs heilige Land. Die Christen sind – glauben Sie es mir – unter starkem Druck der muslimischen Nachbarschaft, wenn ein Christ eine Muslima heiratet und sie wird Christin, ist sie ihres Lebens nicht sicher. Sog. Mischehen, in denen jeder seinem Glauben treu bleibt, sind in diesem kult. Umfeld kaum zu realisieren, die größte Liebe versagt da meistens. Ja, die Mauer, die Siedlungen, die Checkpoints sind auch für Christen ein Problem und der Besuch der Kirchen in Jerusalem ist für Jemanden außerhalb des Stadtgebietes sehr schwierig, dazu kommt leider auch das Moment der Demütigung, da man in seiner Heimat sich einfach nicht frei bewegen kann. Dennoch – und das wird auch zugegeben – ist es im Punkt Religionsfreiheit ein riesiger Unterschied, ob ein Christ im jüd. kontrollierten Jerusalem lebt oder im paläst. Verwaltung unterstehendem Bethlehem. Früher war es so: erst warst Du Palästinenser, dann entweder Christ oder sunnit. Moslem. Jetzt ist die Gleichung so: wir sind Moslems, und Paläst. und Moslems sind deckungsgleich und Christ sein, das ist wie 5. Kolonne. Verschlimmert wurde das dadurch noch, das Christen sich nicht an der Intifada beteiligten, jedenfalls im Großen und Ganzen nicht, denn Al Aksa ist nicht ihr Thema. Das allerdings haben die jüd. Sicherheitsbehörden offenbar gar nicht begriffen.
    Andere Szene. In Jerusalems Grabeskirche, dem höchsten Heiligtum der Christenheit, es beherbergt sowohl Golgotha wie auch das leere Grab Christi,  kann man Israelische Soldaten sehen, die das Gebäude mit Anstand und Würde besichtigen, sicher, ihnen ist es fremd, was sie da sehen, aber sie sehen eben auch, dass diese bunte Völkerschar, die dort inbrünstig betet, zu einem guten Teil orientalisch ist und das es darum nicht stimmt: Alle Araber sind Moslems. Das zu sehen ist für die Soldaten wichtig. Zu begreifen, das „ihr“ Jerusalem eben auch heiligster Ort einer Pilgertruppe ohne Waffen aus aller Welt, auch aus Syrien, Ägypten und dem Libanon, Russland, Polen, USA usw. ist begreifen sie da. 
    Der Mythos: Christen konnten vor dem Staate Israel da doch gut mit Moslems leben. Nun ja, überleben, das stimmt. Aber gleichberechtigt leben, nein. Sie waren nicht genug, um sich wie im Libanon z.B. in geschlossenen Siedlungsgebieten zu behaupten. Sie zahlten Kopfsteuer. Waren B-Klasseuntertanen. Ihre Kirchen wurden entweder zu Moscheen umgewandelt, Himmelfahrtskirche z.B., oder sie hatten es zu dulden, das man in ihnen Moscheen installierte, Geburtskirche Bethlehem, die Grabeskirche ließen die Moslems weitgehend in Ruhe, um keine neuen Kreuzzüge zu provozieren, denn die Wut des Abendlandes und der erste Kreuzzug entzündeten sich ja an der Schändung der Grabeskirche und einer damit einhergehenden brutalen Christenverfolgung um das Jahr 1000.
    Auswanderung paläst. Christen: ja, das ist ein großes Problem. Hier hat auch Israel seinen Anteil an dieser Not. Im Großen und Ganzen ist die christliche Bevölkerung auf Bildung bedacht, Mann und Frau sind deutlich gleichberechtigter als sonst im arab. Raum üblich, nun – wen soll meine Tochter heiraten, wo soll sie studieren, was soll werden, sagt sich der Vater. Einen Juden? Null Kontakt zu diesen Menschen. Einen Moslem-dann verlieren wir sie und sie verschwindet unterm Schleier. Einen Christen, ja aber nach Jerusalem darf sie nicht ziehen, nach Nazareth und Haifa auch nicht, bleibt nur ein Mann aus der Nachbarschaft. Und wo studiert sie? An einer islamischen Universität in Nablus z.B.? Nein, an der hebräischen, das geht nicht. Und somit schickt er sie ins Ausland, und dort, auf Zypern z.B., bleibt sie dann hängen, wieder einer weniger. Der Staat Israel hat m.E. nicht begriffen, das christliche Palästinenser anders sind, völlig Hamasresistent, nur Bürger sein wollen, nicht drauf versessen sind, Al Kuds judenrein zu machen und Tel Aviv ins Meer zu treiben, ihnen Freizügigkeit und Niederlassungsrecht überall zu gewähren würde auf Dauer Israel eher stärken als schwächen. 

  4. Ach übrigens – mehrere der Geheimdienstangenten, die im Jahr 1954 in Ägypten Anschläge auf amerikanische und britische Einrichtungen verübten, unter falscher Flagge, in der Absicht, diese den Muslimbrüdern in die Schuhe zu schieben –
     
    sind 2005 vom damaligen israelischen Präsidenten, Moshe Katzav, offziell geehrt worden.
     
    Israel honors 9 Egyptian spies

    After 50 years, President Katsav presents three surviving members with certificates of appreciation at Jerusalem ceremony


    JERUSALEM – After half a century of reticence and recrimination, Israel on Wednesday honored nine Egyptian Jews recruited as agents-provocateur in what became one of the worst intelligence bungles in the country’s history.


    Israel was at war with Egypt when it hatched a plan in 1954 to ruin its rapprochement with the United States and Britain by firebombing sites frequented by foreigners in Cairo and Alexandria…..


    http://www.ynetnews.com/Ext/Comp/ArticleLayout/CdaArticlePrintPreview/1,2506,L-3065838,00.html#n


    Ach – ein kleines aktuelles – Beispiel für eine FAlse Flag Aktion israelischer Soldaten. Elite-Soldaten des IDF mischten sich als ‚vermeintliche Palästinenser‘ unter die Demonstranten der seit Jahren an jedem Freitag statt findenden friedlichen Proteste in Bilin, um mit Steinwürfen die Proteste zu diskreditieren und den IDF einen Vorwand zu liefern mit Tränengas, mitutner mit scharfer Munition zu schießen und immer wieder Demonstranten zu verhaften:


    Undercover Israeli Soldiers Threw Stones During Demos
     
    The commander of an elite Israeli undercover unit has admitted that soldiers dressed up as Palestinians and threw stones at Israeli soldiers during non-violent demonstrations beginning in 2005, in the village of Bil’in in the central West Bank….


    The Palestinians who participated in the non-violent demonstrations had insisted at the time that the stone throwers were undercover forces, but the Israeli media and public were extremely sceptical of this claim. The commander of the controversial ‚Masada‘ undercover unit has now admitted that the soldiers did indeed dress up as Palestinians and throw stones at soldiers in order to provoke a confrontation….


    Israeli journalist Haggai Matar wrote in +972 magazine Friday, “as the demonstration progressed towards the construction site of the fence, several young men of Arab appearance, unknown to organizers and thought to have come from neighboring villages, started throwing stones, giving the soldiers the excuse they needed to disperse the demonstration with tear gas and make arrests. According to several witnesses, leaders in the popular struggle approached the young men and asked them to stop throwing stones – at which point the strangers pulled out concealed guns and handcuffs and arrested the people who asked them to stop. It would later be made known that these were combatants in the IPS elite anti-riot unit Metzada (“Masada”), lent to the army to infiltrate demonstrations and make them violent.”…


    http://www.imemc.org/article/63475
     

    • Sie picken weiter nur raus was sich schön negativ anhört. Dann generalisieren Sie und schon passt das schöne Bild vom bösen Zionistenstaat.
      Leider ist das alles nicht so einfach.
      Und vergessen Sie nie das es die umliegenden Länder waren die immer schön im Kollektiv über Israel hergefallen sind. Klar, heute schenkt Israel den Aggressoren nixs. Bloss warum auch?
      Sie waren einmal Schafe, wie man feststellen durfte war das die Flasche Entscheidung.

      Gestern haben sie aus Ägypten berichtet zu den „Wahlen“. Die sind relativ offen. Punkten kann man nur wenn man Geld für alle verspricht und halt die Massregelung Israels.

  5. C.Fried – die Situation in den besetzten Gebieten können sie doch nicht mit der Situation in Israel vergleichen.
    Palästinenser in den besetzten Gebieten leben unter einer fremden Militärdiktatur und natürlich ist das nicht akzeptabel.
     
    Ob Juden in einem palästinensischen Staat leben können oder nicht sollten sie den Palästinensern überlassen – wenn sie denn mal einen hätten.
    Arafat hat jedenfalls 1993 den damals 100 000 Siedlern angeboten in einem zukünftigen palsätinensischen Staat bleiben zu können.
     
    Heute sind es allerdings schon 500 000 Tausend und die Zahl der Palästinenser, in der Area C in der Westbank ist nur noch ein Drittel der Einwohnerzahl von 1993, da sie systematisch vertrieben wurden und immer noch werden.
     
    Die Israelis haben Ihr Land IN ISRAEL.

  6. Juden und Christen sind feige
     
    @Riciano –
     
    Ich habe übrigens das Video mit  Übersetzung gefunden und nein gefällt mir natürlich auch nicht – allerdings bezieht sich das schmalzige Kampf’gedicht auf Amerikaner und Juden (Christen im Zusammenhang mit Weißen Haus) und Paläsitnenser haben zumindest insofern nicht Unrecht, als dass sie ihre Unterdrückung auch den USA zu verdanken haben, die seit zig Jahren jedes Vorgehen gegen Israels Völkerrechtsverletzung mit einem Veto blockieren.
     
    Also habe ich mal recherchiert. NAI ist ein Magazin christlicher Fundamentalisten (Charismatiker) in Israel.
     
    Chef-Redakteur ist ein gewisser Ludwig Schneider aus Düsseldorf.
     
    Dieser Mann wird in der einschlägigen Szene wie ein Guru verehrt. Die Gründung des Schneider’schen Lebenswerkes geht auf das Jahr 1974 zurück, als der charismatische Fundamentalist bei Düsseldorf einen Verein namens »Israel-Hilfe« gründete. Respektable Immobilienkäufe führten jedoch bald zu einem Konkursverfahren – angeblich soll Schneider Spenden in fünf- bis sechsstelliger Größenordnung abgezweigt haben. Daraufhin setzte sich der umtriebige Israel-Freund mit Frau und Kindern in das Land seiner Träume ab.


    In Jerusalem gründete Schneider ein evangelikales Pressezentrum. Dort gibt er allmonatlich das deutschsprachige Magazin »Nachrichten aus Israel« (NAI) heraus – mit politisch-religiösen Informationen, Reportagen und Kommentaren aus der Region. Das Hochglanzmagazin präsentiert sich in einer Mischung aus christlichem Philosemitismus und rechtszionistischem Antiarabismus….


    Der geschäftstüchtige Pfingstler unterhält seit Jahren eine »Jerusalem-Hotline«: Gegen eine Jahresgebühr kann der Anrufer von einem automatischen Anrufbeantworter (»Stimme aus Jerusalem«) täglich israelbezogene Neuigkeiten »aus erster Hand« erfahren – »ihr direkter Draht nach Zion«, wie es in Anzeigen zu den einminütigen Spots heißt…


    Wer ist dieser Mann, der sich mal als »Pastor« ausgibt, dann wieder unter der Berufsbezeichnung »Journalist« oder gar als »Kriegsberichterstatter « firmiert, obwohl er nie Theologie oder Journalismus studiert hat. Ist er ein »Betrüger« und »Hochstapler«, wie gelegentlich kolportiert wird, oder einfach ›nur‹ ein pfiffiger Geschäftsmann, der erfolgreich eine Lücke auf dem religiösen Markt der Möglichkeiten ausfüllt? Kritischen Hinweisen und Recherchen in der Presse11 begegnet Schneider mit der Klage, er sei das Opfer einer »Verleumdungskampagne«.12 Bis heute tritt Schneider bundesweit auf – mit beträchtlicher Resonanz und Abertausenden von Zuhörern….
     
    http://www.compass-infodienst.de/Martin_Kloke__Endzeitfieber_und_Pulverfass.246.0.html
     
    Zudem kann ich Ihnen massenhaft Anti-Muslimische Hassagitation aus Israel, aus den Siedlungen, von jüdischen Kindern etc. verlinken (werde mich jetzt allerdings beschränken) und nur ein oder zwei Beispiele nennen:
     
    Last Monday, a mob of Beitar Jerusalem football fans rioted at the Malcha Shopping Center. Notorious for their racism, the fans’ chants often include “MAH-vet l’araVEEM” – death to Arabs; this can be heard in the amateur video below,


    http://972mag.com/hundreds-of-jerusalem-soccer-hooligans-attack-arabs-at-shopping-center/39111/


    Der israelische Fernsehsender Kanal 2 hat mit einigen Anhängern der Hügeljugend gesprochen und der Bericht ist hier unten mit englischen Untertiteln zu sehen. Nun ist es so, dass israelische Fernsehmoderatoren einiges gewöhnt sind, aber in diesem Fall fügt der Moderator eingangs an, dass es nicht einfach ist, die Worte zu hören, die da fallen.
     


    Damit hat er recht. „Araber sind wie Hunde“, heisst es da, und „wo ein Araber ist, da ist ein Terroranschlag“, „Araber gehören hier nicht hin, für jeden weiteren Tag den sie hier bleiben, werden sie bezahlen“. An anderer Stelle ist ein Graffiti in einem palästinensischen Dorf zu sehen, „Mohammed ist ein Schwein“ steht da, gleich daneben haben die Jugendlichen einen Davidstern an die Wand gesprüht. Die Anhänger der Hügeljugend antworten ohne zu zögern auf die Frage, ob sie zum Anzünden der Al-Aqsa Moschee, einer der wichtigsten Stätten des Islam, bereit wären – mit einem erschreckend selbstverständlichen „natürlich, was glaubst du denn?“.


    http://stephanosmavros.blogsport.eu/?p=638


    Hier zur Originalaufnahme:


    http://mondoweiss.net/2012/01/video-settler-youth-discuss-conquering-jordan-destroying-mosques-and-increasing-attacks-on-the-idf-with-israeli-tv.html


    Eines kann man jedenfalls klar konstatieren – jüdische Fundamentalisten sind nicht weniger schlimm als islamische – und der jüdische Staat ignoriert oder fördert sogar ihre Aktionen.


    Tatsache ist, dass Christen, vor allem palästinensische, aber auch andere christlihe Institutionen sehr unter Druck sind – auf Grund der Besatzung und jüdischer Dominanz.


    Kairos Palästina“, eine Gruppe palästinensischer Christen, die Co-Autoren des Dokumentes „Ein Moment der Wahrheit“ waren, verurteilen Michael Orens kürzlich (9.3.) im Wall Street Journal veröffentlichten Artikel. In diesem ungenauen und manipulierten Text gibt Oren, Israels Botschafter in den USA, den palästinensischen Muslimen die Schuld am Elend der palästinensischen Christen – statt der illegalen israelischen Besatzung, die unsere Realität ist….


    Wir sind besonders besorgt von Orens Beitrag zur Auswanderung innerhalb der palästinensischen christlichen Gemeinschaft wegen schlechter Behandlung durch palästinensische Muslime. Diese schädigende Analyse ignoriert bewusst die zugrunde liegende politische Unterdrückung, die Christen wie Muslime in gleicher Weise belasten. Im Falle von Bethlehem z.B. ist es die Tatsache des galoppierenden Baus von israelischen Siedlungen, der Abwürgung durch die Mauer und der Landkonfiszierung durch die israelische Regierung, meistens das Land von Christen, was viele Christen aus dem Land getrieben hat. Gegenwärtig sind nur 13 % des Landes im Raum Bethlehem für palästinensische Bewohner übrig geblieben.


    Wir hinterfragen auch den Zeitpunkt von Orens Artikel und seinen hartnäckigen Versuch, den Staat Israel als toleranten Staat gegenüber Christen darzustellen – eine irrige Behauptung, die wir täglich erleben. Oren beginnt seinen Artikel mit einer Beschreibung eines Hamasgraffito an der Mauer einer Bethlehemer Kirche 1994. Aber er erwähnt nicht die hebräischen Graffiti („Tod den Christen“, „Jesus ist tot“ u.a.), die an Jerusalemer Kirchenmauern vor einigen Tagen und im letzten Monat zu lesen waren. Die Schrift  an der Wand sagt mehr aus als Orens Weißwäsche, um die Feindseligkeit zu verdecken, mit der palästinensische Christen – und alle Palästinenser – in der augenblicklichen Realität der Besatzung unterworfen sind.


    Auf jeder Ebene muss Orens Hinweis bis an die Wurzeln der Ursachen analysiert werden, da er sich weigert, sie offen zu legen. Wenn er erwähnt, wie die Geburtskirche von Bewaffneten bewohnt und geplündert wurde, vergisst er die israelischen Panzer zu erwähnen, die die Kirche von außen beschossen. Während er auf die jetzigen religiösen Spannungen zu sprechen kommt, versäumt er zu sagen, dass Christen und Muslime während der letzten 1500 Jahre ohne größere Probleme neben einander gelebt haben – und dass wir nach der Schaffung des Staates Israel 1948  mehr als 100 000 Christen tatsächlich übernacht verloren haben. Und die stärksten und tiefsten Ursachen sind die des Kolonialismus?
     
    Als Kairos Palästina weisen wir Orens Art zurück, wie er unsere Marginalisierung definiert; wir weigern uns, gegen unsere palästinensischen (muslimischen) Nachbarn und Freunde ausgespielt zu werden; und wir weigern uns, dass unsere kollektive Unterdrückung in einer Weise manipuliert wird, dass sie uns trennt oder die wahre Ursache der Unterdrückung verschleiert: die israelische Besatzung.
     
    http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:RBPfo2-ZXIMJ:www.tlaxcala-int.org/article.asp%3Freference%3D7196+christen+kairos&cd=23&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=firefox-a



     

  7. Jane, Sie können doch nicht die Welt, schon gar nicht die nahöstliche Welt, danach beurteilen, was in Papieren steht, die irgendwer irgendwo veröffentlicht, sondern das Verhalten im Alltag muss doch Masstab sein. Wenn mich ein Palästinenser in Jerusalem begrüßt mit „You are German? Fine, Hitler was a good guy, killed the Jews.“ Wenn solche TV Sendungen laufen wie riciano sie sehen kann, wenn Christen in moslemischen Kommunities mit Schweinekopf dargestellt werden (weil sie auch diese Tiere essen), usw., dann kann man doch den Papieren nicht mehr trauen. Und Israelis  können ja mit Arabern zusammen leben, es leben doch Unzählige in Israel mit Pass und Wahlrecht und allem. Können jedoch Israelis z.B. in Ramallah leben oder gar Gaza? Wie tolerant ist der Islam denn wirklich. Arafat ist tot, und das säkulare Palästina ist es auch. Ich hoffe nur, dass das säkulare Israel nicht auch noch stirbt…

  8. @Riciano
     
    GEWALT, Terror und Morden UNSCHULDIGER sind keine LÖSUNGswege!!! …auch, wenn Sie, Jane diese dafür halten mögen und kraftvoll befeuern.


    Eben nicht – ich wünsche mir den Weltfrieden und das heißt Frieden für ALLE Menschen und das Überwinden jeglicher Kriege – allein wie soll es Frieden im Nahen Osten geben, wenn die Forderung nach Gewaltverzicht sich nur an Palästinenser und nicht auch an Israel richtet?


    Stellt sich die Frage – warum Sie Terror und Morden UNSCHULDIGER befürworten, bzw. leugnen und damit verharmlosen und damit legitimieren, so lange sie von Israel begangen werden und die Opfer Palästinenser sind.


    Ich habe mich wertend übrigens zur Auseinandersetzung über den gewaltsamen Widerstand innerhalb der Hamas gar nicht geäußert – ich habe lediglich darauf hingewiesen – dass in den von Ihnen verlinkten Artikeln vom gewaltsamen Widerstand gegen die Besatzung und nicht von der Vernichtung Israles die Rede warweiterhin konnte man dem von Ihnen verlinkten Artikel sogar entnehmen, dass der Hamas-Führer Kahled Meshal in Zukunft für den friedlichen Widerstand plädiert mit dem Ziel einen palästinensischen Staat NEBEN Israel zu gründen – also ein Bekenntnis zur ZWEI-STAATEN-LÖSUNG.

  9. Ich behaupte überhaupt nicht über irgendwas alles zu sagen; das Leben ist so komplex, die Menschen sind vielfältig.
     
    Es ist aber sehr offensichtlich, wie konsequent Sie allesausblenden, was nicht in Ihr Feindschema passt und damit konfrontiere ich Sie eben.
     
    Es kann jawohl kaum irrelevant sein, was z.Bsp. irakische Juden über ihr Leben im Irak vor den Auseinandersetzungen mit Israel selber sagen.
     
    Wenn ich solche Informationen zweifelhaften, gefälschten Quellen entnehmen würde, dann wäre Ihre Häme vielleicht begründet, so offenbahrt sie nur Ihre eigenen Ressentiments und ihr zwanghaftes Bedürfnis negative, feindselige Stereotypen ungebrochen aufrecht zu erhalten und alles, was diese einseitige Wahrnehmung in Frage stellt, auszublenden.
     
    Jegliche andere Information ist Produkt von false flag Aktionen und Propaganda der “völkisch denkender” “Zeloten” und ihrer Weltverschwörung.


    Das übliche Deligitimierungsmittel der Übertreibung und die Unterstellung von Stereotypen, derer ICH mich nicht bediene  -natürlich ist nicht JEDE feindselige Auseinandersetzung das Ergebnis einer False Flag Aktion gewesen – aber manche eben schon, mitunter sehr viel mehr als man meinen möchte, dazu bringe ich ja sehr konkrete Quellen und Beispiel etc – und nicht etwa irgend ein diffuses Gequassel von Weltverschwörung oder ähnliches:
     
     

    „I have been meditating on the long chain of false incidents and hostilities we have invented, and on the many clashes we have provoked which cost us so much blood, and on the violations of the law by our men-all of which brought grave disasters and determined the whole course of events and contributed to the security crisis“.
     
    http://chss.montclair.edu/english/furr/essays/rokach.html#CHAPTER%201:%20Moshe%20Sharett%20and%20His%20Personal%20Diary

     


    Ich habe lange nachgedacht über die vielen künstlichen Aktionen und Gewalttaten, die wir uns ausgedacht haben und über die vielen Zusammenstöße, die wir provoziert haben und die uns so viel Blut gekostet haben, und über die Verletzungen von Recht und Gesetz durch unsere Leute, all das hat zu schwerwiegenden Katastrophen geführt, hat den gesamten Lauf der Ereignisse bestimmt und zu unserer Sicherheitskrise beigetragen.“


    Aus demTagebuch des ehemaligen Premier- und Außenministers Israels, Moshe Sharett, herausgegeben von seinem Sohn Yaakov Sharett


    Ein weiteres Beispiel für die False Flag Aktionen (die man keinesfalls bestreiten kann, da sie eindeutig aufgedeckt wurden)


    Die Lavon Affaire:

    Bebend ließ sich der Lehrer Samuel Azzar, als Anführer einer israelischen Sabotage – Gruppe von einem ägyptischen Militärtribunal zum Tode verurteilt, unter den Galgen führen…..
     
    Kaum hatte Radio Kairo den Tod des jüdischen Diversanten-Chefs Azzar gemeldet, da vereinte sich ganz Israel zu nationaler Trauer und Empörung…
     
    Seit einigen Wochen wissen jedoch eingeweihte Israelis, daß der Spionage -Lehrer Azzar und die zehn Mann seiner Sabotage – Gruppe keineswegs „für die Heiligung des göttlichen Namens“ litten, sondern von einer einflußreichen Gruppe israelischer Militärs geopfert wurden…
     
    Samuel Azzars Schicksal unter dem Kairoer Galgen ist nämlich mit jener „Sicherheitspanne“ identisch, über die sich Israels Presse seit geraumer Zeit nur, in dunklen Andeutungen äußert. Die weißen Flächen und die verstümmelten Namen hoher Militärs in den Spalten jüdischer Zeitungen verraten, mit welcher Akribie die israelischen Zensoren jeden Hinweis auf die Hintergründe einer schweren innenpolitischen Krise eliminieren….


    …Um die Westmächte gegen Nasser mobil zu machen, hatten die israelischen Generalstäbler noch unter Verteidigungsminister Ben-Gurion einen Plan ausgetüftelt, mit dem man die Amerikaner zwingen wollte, ihre Beziehungen zu Kairo abzubrechen: Zwei Gruppen israelischer Saboteure, als ägyptische Nationalisten getarnt, sollten Bombenanschläge gegen amerikanische Kulturinstitute und Firmen in Ägypten unternehmen…


    Im August erging schließlich der Befehl zum Losschlagen: Azzars Leute und die Agenten in Kairo legten Bomben in die amerikanischen Bibliotheken der beiden Städte. Ihre Aktionen gediehen jedoch nicht weit. Bereits Ende August wurde ein Agent in Alexandria vom ägyptischen Geheimdienst verhaftet; Anfang September flogen beide Sabotage-Gruppen auf. Nur Werber Dar und Gehilfe Frank konnten fliehen…


    Als Ministerpräsident Scharrett, durch die „Sicherheitspanne“ völlig schockiert, den Verteidigungsminister zur Rede stellte und – da Lavon jede Verantwortung abstritt – eine Untersuchung anordnete, produzierten die Militärs den angeblichen Einsatzbefehl, der die entscheidenden Worte enthielt: „Im Auftrag von Verteidigungsminister Lavon.“..


    Im Februar 1955 trat Pinhas Lavon ab. Sein Erzfeind Ben-Gurion kehrte wenige Wochen später an die Macht zurück….


    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43159465.html


    Anfangs Juli 1954 misslang eine von Israel lancierte Geheimdienstoperation unter dem Kodenamen Operation Susannah in Ägypten. Es wurden in verschiedenen ägyptischen Kinos, Postfilialen und in den amerikanischen Kulturzentren in Kairo und Alexandria Bomben gelegt, wobei geplant war, die Verhandlungen zwischen Ägypten und Großbritannien über den britischen Abzug vom Suezkanal zu sabotieren. Die Aktionen wurden unter Falscher Flagge durchgeführt, das heißt die Schuld an den Anschlägen sollte vor allem der Muslimbruderschaft und ägyptischen Kommunisten zugeschoben werden…


    http://de.wikipedia.org/wiki/Lavon-Aff%C3%A4re


    Tatsächlich hat Israel eine lange Geschichte von False Flagg Aktionen, mit dem Ziel sein Territorium zu vergrößern und die Bevölkerung in den arabischen Ländern und Israel zu ‚rehomogenisieren‘..


    Wen sie interessieren, der sollte sich mit den Schriften von Livia Rokach ‚Israel’s Sacred Terrorism‘, basierend auf einer Auswertung des Tagebuhs von Moshe Sharett, herausgegeben von seinem Sohn Yaakov Sharett vertraut machen.
     
    http://chss.montclair.edu/english/furr/essays/rokach.html#CHAPTER%201:%20Moshe%20Sharett%20and%20His%20Personal%20Diary


    Unter dem Titel „Leben mit dem Schwert. Israels Heiliger Terror“ ist es nun wieder verfügbar.
     
    Rokach war die Tochter des ersten Bürgermeisters von Tel Aviv und ehemaligen Innenminister Israels, Israel Rokach, im Kabinett von Ministerpräsident Moshe Sharett. Dessen Tagebücher wurden von Sharetts Sohn, Jaquov, 1979 auf Hebräisch veröffentlicht. Livia Rokach publizierte in „Israels Heiliger Terror“ zentrale Passagen aus diesen Tagebüchern, die tiefe und grundlegende Einblicke in das Verhalten der israelischen politischen und militärischen Klasse geben, die sich scheinbar bis heute tradiert haben. Die Tagebücher Sharetts sind noch immer nur auf Hebräisch verfügbar
     

  10.  
    Sonst wachen wir eines Tages neben einem Wolf im Schafspelz auf, der von Gedenken spricht, doch eigentlich den jüdischen Charakter des Staates ändern möchte.“
     
    „…eines tages…“ ist wohl angesichts der Situation, auch dieser von Anfang an nur auf Instrumentalisierung, jedoch nicht Gedenkens, ausgerichteten „Naqba-Tags“ als „wohlwollende Untertreibung“ zu bezeichnen.
     
     

  11. “+++ Die palästinensische Autonomieregierung verhaftet jetzt verstärkt palästinensische Journalisten und Blogger, die die palästinensischen Führer kritisieren, indem sie ihre Korruption und Lügen aufdeckten und veröffentlichten. +++
     

    Juden und Christen sind feige
     
     

    Im palästinensischen Rundfunk hört die Hetze gegen Juden und Christen nicht auf. Weil die Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern festgefahren sind, wird kaum die eigentliche Vereinbarung mit den Palästinensern verfolgt, demnach die Palästinenser jegliche Hetze und Propaganda gegen Israel und Juden einstellen sollten. Im Mai sendete der palästinensische Rundfunk (Fatah) ein Programm, in dem Palästinenserkindern beigebracht wurde, dass Juden und Christen minderwertig sind. Ein kleines Palästinensermädchen wurde gebeten, ein Gedicht zu rezitieren, welches den Kindern laut der Kindergärtnerin Verantwortung und Zugehörigkeitsgefühl vermittelt. „Die Reste der Kreuzfahrer (Christen) und Khaiber (Juden) sind minderwertige Menschen, klein, feige und verachtenswürdig. Christen und Juden sind die Feinde unseres Schicksals… Wo sind meine Waffen und wo ist mein Stein, damit will ich meine Feinde des Schicksals schlagen.“ Danach erzählte das Mädchen, dass die zionistischen Eroberer das Land ihrer Vorväter gestohlen haben und die moslemische Welt deswegen aufwachen muss. „Oh Moslems, ihr habt genug geschlafen! Eure Väter und Söhne wurden massakriert und die Al-Aksa-Moschee zerstört“, so dass junge Mädchen. „Applaus für unsere Lara“, beendete die Kindergärtnerin das Programm. Diese Show ist eines von vielen Programmen im palästinensischen Rundfunk, die nicht aus dem radikalen Hamas TV kommt, sondern von der so genannten pragmatischen Fatah-Regierung unter Mahmud Abbas in Ramallah. Seit den Osloer Verträgen 1993 hat bisher nichts geholfen, die palästinensische Hasspropaganda zu beenden.“ NAI
     

  12. GEWALT, Terror und Morden UNSCHULDIGER sind keine LÖSUNGswege!!! …auch, wenn Sie, Jane diese dafür halten mögen und kraftvoll befeuern.

    Ihr einseitig „emotional gefühlsduseliges“ Argumentationsgejaule blendet jegliche REALITÄT aus – vollkommen faktenresident scheinen Sie ausschliesslich davon besessen, Israel zu schaden – dann versuchen Sie’s halt – übrigens nicht sonderlich überzeugend – die Wirklichkeit ändern Sie damit KEINESWEGS!

  13. Seht’s endlich ein: NUR Jane weiß wie es um die jüdischen Gemeinden im Irak, Iran, dem Rest der Welt bestellt ist. NUR sie kennt die Literatur, NUR sie hat massenweise Gespräche und Interviews geführt: Jegliche andere Information ist Produkt von false flag Aktionen und Propaganda der „völkisch denkender“ „Zeloten“ und ihrer Weltverschwörung.
    *Vorsicht Ironie* 

    •  
      „Antisemitismus ist, psychologisch betrachtet, das Produkt einer komplexen seelischen Dynamik. Er wurzelt in affektiven und triebhaften seelischen Bereichen,  bedient sich bereitliegender kognitiver Inhalte wie Vorurteile und Rationalisierungen und dient seelischen Regulationsversuchen für innere Konflikte, insbesondere narzisstische Probleme (Selbst- und Selbstwertprobleme).
       
      Unter der Krankheit Antisemitismus leidet (gerade) nicht der Kranke, sondern sein Opfer. Der Kranke hat sogar seelische und andere Vorteile  von der Krankheit, Krankheitsgewinn (Simmel 1946, 60). Der Kranke hat deswegen auch weder Leidensdruck noch Krankheitseinsicht (Simmel 1946, 60).“ (Auchter 2004, S 60ff).
       
       
       
       

    • Man ersetze „Antisemitismus“ durch „Rassismus“ und auch dann ist diese Definition ziemlich unsinnig. Da wird wild und undifferenziert über seelisch und rational geschwafelt ohne einen Sinn zu ergeben. Rassismus ist eine rein rationale, also vom (meist fremden) Denken bestimmte, Angelegenheit. Vom Seelischen hat die Psychologie einfach keinen blassen Schimmer, ja sie leugnet es sogar. Die Seele hat mit Affekten oder Trieben gar nichts zu tun, mit dem Selbstwert nur indirekt, das kommt aus den limbischen Instinkten, die in unserer selbstgebauten Welt nicht mehr funktionieren, sich aber ganz prima eignen umgeleitet zu werden.

      Die Seele selbst sucht nur nach Verbundenheit, das ist das was man als die allgemeine Liebe bezeichnet. Nur die Ratio ist in der Lage Unterschiede zu definieren.

      Letztlich ist es die „moderne“ Psychologie, die das heutige Denken zu verantworten hat, hat zu Egoismus und Materialismus geführt, weil sie wesentliche Aspekte einfach nicht oder falsch verstanden hat. Aber in einer unglaublichen Überheblichkeit sehr viel Negatives zu berichten weiß, aber keinen Lösungsansatz hat, demnach sind Menschen halt böse. (Punkt)

      Ich kann echt nicht verstehen, wie man dieses alte Zeugs immer noch ausbuddelt, um damit die Mär vom ewigen Antisemitismus zu begründen. Natürlich leidet ein Rassist daran! Jeder leidet am Hass, nur merken es manche einfach nicht. Hass führt zu allerlei Krankheiten, angefangen beim Sodbrennen bis hin zu schweren Magen-, Darm- oder Gallenproblemen. Das weiß man in Homöopathie genau so wie in den fernöstlichen Heilsystemen schon lange.

      Wenn das mit Absicht so eingerichtet wurde, was ich nicht einschätzen kann, dann ist die Psychologie das übelste (schwarzmagische) Verbrechen was je begangen wurde, sonst „nur“ ein wirklich fataler Fehler, der überheblichen Ratio. Da fehlt wirklich die Einsicht! Ach, Apropos Einsicht, wer wäre denn dafür Zuständig, die Einsicht zu fördern? Ist DAS nicht gerade die Hauptaufgabe der Psychologen? Also gibt der Herr Simmel hier unverblühmt seine Unfähigkeit zur Heilung zu.

      Wer heilen kann hat Recht.

    •  
      Nach meiner bescheidenen Erfahrung eine passende Einordnung, lieber jim.
      Vor allem auch nocheinmal diese leider leider so ausgreifend zu beobachtende Situation, daß der/die Kranke selbst nicht einen Leidensdruck verspürt, während die Opfer solcher ‚Soziopathen‘ durchaus großes Leid erfahren, also auch viel wahrscheinlicher zu Patienten werden. Der „Öffentlichkeit“ sind dann aber jene „die Kranken“…
       
       
       

    • @Jens: 
      „dann ist die Psychologie das übelste (schwarzmagische) Verbrechen was je begangen wurde“

      Da kann ich nur sagen: wow!

      Ansonsten haben Sie nicht wirklich eine Vorstellung worüber Sie da schreiben. Anders machen Sätze wie

      „Aber in einer unglaublichen Überheblichkeit sehr viel Negatives zu berichten weiß, aber keinen Lösungsansatz hat, demnach sind Menschen halt böse.“

      wenig Sinn.
       

    • Tolle Argumentation, super begründet, astrein ausgeführt, nun bin ich wirklich mal platt. Ich sehe meine Krankheit ein, ich glaube an die Macht der Illusion und an die Wirksamkeit von chemischen Stoffen und die von Werbung, Greulpropaganda und persönlicher Diskriminierung. Funktioniert super, die Leute haben die Schnauze so was von voll davon, aber keiner kann was dagegen tun. Für diese Leistungen der Psychologie hab ich vollste Hochverachtung!

      Selbstzweifel finden Hauptsächlich im Ego statt und ohne sein eigenes Ego zu überwinden, wird man nie in der Lage sein die richtigen Erkenntnisse zu finden oder anzunehmen. Das ist ein schwerer Weg, als einfach nur zu studieren. Und wenn ich dann die beleidigten Egos der Docs sehe, wenn man sie kritisiert, weiß ich nicht ob ich lachen oder heulen soll, meistens entscheide ich mich für das Lachen, ist einfach gesünder.

  14. Das Problem ist Riciano –  Sie leiden wie nicht wenige Zeloten an einer partiellen Wahrnehmungsparalyse – und die lässt sie die Zusammenhänge ziemlich verzerrt wahrnehmen, bzw. sie filtern selektiv die größten Brocken Realität raus, um dann zu Ihren absurden Schlüssen zu kommen.
     
    Sie reden davon – man würde wohl den Israelis das Recht absprechen sich ‚zu wehren‘.
     
    SIE sprechen den Palsätinensern das Recht ab sich zu wehren.
     
    Die Israelis sind es die seit 1967 gegen die Palsätinenser Krieg führen, indem sie ihr Land besetzten, sie einsperrten und sie nach und nach vertreiben und das nachdem dieselben schon einmal 1948vertrieben wurden.
     
    Das ist selbstverständlich nur mit Gewalt zu bewerkstelligen und ein Akt der Agression, der israelischen Agression und zwar fortwährend seit über 40 Jahren. Die Palästinenser leiden unter dieser Situation und ja – sie wehren sich – und Israel lässt ihnen keine andere Option als Gewalt. Israel setzt auf Gewalt -nur da kann es gewinnen. Alle Friedensinitiativen hat Israel bislang entweder missbraucht oder ignoriert. Lösungsvorschlägen geht es konsequent aus dem Weg – seit zig Jahren, denn blöderweise kommt da das Völkerrecht natürlich zum Tragen und damit haben es die Exansionisten halt per Definition nicht so sehr.
     
    Wie kommen Sie dann dazu den Palsätinensern ihr Recht auf Selbstverteidigung abzusprechen. Warum sollten sie nicht dürfen, was Israel aufs selbstverständlichste tut. Die Palästinenser leiden unsäglich unter dieser niemals enden wollenden Besatzung und niemand darf es ihnen verübeln, dass sie sich dagegen WEHREN. Also nach Ihrer Ansicht dürfen Israelis rücksichtslos gewalttätig sein und alle anderen dürfen sich nicht wehren. Ihre WEltsicht ist hoffnungslos narzistisch gefärbt. Es ist schwierig mit jemanden zu diskutieren – da ist natürlich Hopfen und Malz velroren.
     
    Tatsache ist und bleibt – die von Ihnen verlinkten Artikel sprechen vom ‚gewaltsamenWiderstand‘ und nicht von der ‚Vernichtung Israels‘.
     
    (Da können Sie noch so vollmundig oft dasWort ‚Tatsache‘ etc. in den Mund nehmen)
     
    @Patrick –
     
    Und Sie glauben ernsthaft besser zu wissen wie es für Juden im Irak war, als irakische Juden selbst – ja was soll man dazu sagen?
     

  15. @ berlino

    danke – so ist es ja auch …“müsste man dann alle Völker Europas …“ und MACHT keiner …N U R bei Israel wird es seit Wiedergründung stets versucht …quasi „normal“ zu meinen, Israel müsste ins 18., 19. + Anfang 20.Jahrhundert zurück“katapultiert“ werden – und dies ist ja diese heuchleriche Verlogenheit in all jahrzehntelangen Debatten, Gezerre und permanent in Frage gestelle! Eine unmissverständliche, KLARE Ansage an die nichtazeptierenwollenden TerrorArabs längst überfällig – für diese soll genau Gleiches gelten, wie für alle anderen …Europa, USA, Australien, …sonstwo au immer!!!

    Historische Zusammenhänge sind sicher relevant, aber sie helfen nicht weiter.“

    Ich meine schon, denn da liegen ja die WURZELN sämtlicher Entwicklungen und Israel sollte sich ungedingt genauso darauf berufen dürfen …müssen – die Arabs tuen es STÄNDIG!!!

    Die Worte der Deutschen Regierungschefin dazu gefallen mir: Das Existenzrecht Israels ist für die Bundesrepublik Deutschland nicht V E R H A N D E L B A R! Man sollte dann endlich auch damit aufhören, Israel in Verhandlungen auf arabische Basare zu zwingen, wo wirklich nun mittlerweile JEDER mitbekommen haben müsste, dass diese NIEMALS auch nur einen Quadratmillimeter Israel jemals „rechtmässig“ zugestehnen würden – NIEMALS – und wer genau hinhört, die sagen es bei jeder Gelegenheit! Jetzt können wir’s bejammern und beklagen – nutzt wenig – ES IST NUN MAL SO! Dann sollte „man“ dies endlich auch einmal zur Kenntnis nehmen …es genau DESHALB dann auch dabei belassen! Was NUR sollte irgendwelches UNVERLÄSSLICHES Endlosgelaber bringen??? …neue Abschussbasen und unkontrollierbare „Horte des Terrors“ brauchen weder die Menschen vor Ort in Israel, noch die gesamte ringsum „destabile“ Region! Mir ist bewusst, dass dies VIELEN möglicherweise NICHT gefallen mag – jedoch schätze ich klare Positionen – in Refexion sämtlicher Realitäten! Es braucht dazu keineswegs „externe“ Antriebskräfte seitens Politiker, seitens Interessengruppen oder sonstwem auch immer – jedem Menschen wurden Bewusstsein und Denkvermögen eingestiftet – diese zu verwenden – nun hier ist jeder selbst gefragt. Für mich erstaunlich, ja wahnsinnig, wie sehr lange schon nahezu die gesamte Welt von den selbsternannten „Vertretern“??? des sog. „Palästinensischen Volkes“ – slicha – „verarscht“, schamlos ausgenutzt und um AberMilliarden an HilfsGeldern erpresst wurde – UNGLAUBLICH – was diese Ganoven sich alles erlaubt haben und nach wie vor trauen! Die Welt sähe schrecklich anders aus, wenn all anderen Gleiches zugestanden werden würde. …Meinen „die“ eigentlich, ALLE anderen sind bekloppt????

  16. Historische Zusammenhänge sind sicher relevant, aber sie helfen nicht weiter.

    Historisch betrachtet müsste man dann alle Völker Europas auf ein anderes Territorium zurück „verschieben“,  Deutsche nach Polen, Polen Richtung Russland usw., USA und Austraien ganz auflösen, bis auf San mareno müsste man wohl alle Länder auflösen.

    Das Problem Israel/Naher Osten ist dass die Araber sich einmischen in die Israelpolitik. Sie lassen die Israelis mit den „Palästinensern“ keine Ruhe, sie werden keinen Frieden zulassen.
    Nicht in Gaza und den westbanks wird entschieden sondern in Theran & co., das darf Israel sich nicht gefallen lassen. 

  17. “Dass dieses Übereinkommen noch weit entfernt war von einer Lösung ist schlicht und ergreifend eine völlig offenkundige Tatsache.“ – Jane möglicherweise “im Landeanflug“????
     

    “Riciano – ich habe Ihren Link zur angeblichen militärischen ‘Vernichtung’ angeklickt und bin auf einen Artikel von Haaretz geleitet worden, in welchem Haniye erklärt, dass der gewaltsame Widerstand gegen Israel weitergehen wird, weil er der Ansicht ist, dass die Israelis keine andere Sprache verstehen.
     
    Das ist nach dem in jeder Hinsicht enttäuschenden Verhalten Israels hinsichtlich des Oslo-Prozesses auch mehr als nachvollziehbar.
     
    ICH FAND ALLERDINGS KEINERLEI AUFRUF ZUR ‘VERNICHTUNG’ ISRAELS.
     
    Also schreiben Sie bitte nichts rein, was da nicht steht.“
     
    Allerliebste Jane – der Inhalt von mir zitierter Artikel in “ “  ist UNVERÄNDERT –  Jane, was genau meinen Sie ganz persönlich mit “… mehr als nachvollziehbar“? Sind Sie sozusagen FÜR keine andere Sprache“ sozusagen G E W A L T? …wäre an dieser Stelle sehr wichtig, dass Sie eine klare Position – IHRE – auch KLAR zu formulieren in der Lage sein sollten!

     
     
    “Sie sollten die angeblichen ‘Belege’ Ihrer Thesen schon wenigstens vorher aufmerksam durchlesen.“
     
    Weder “angebliche Belege“ (wo)für??? – noch “meine Thesen“??? – Jane, nicht doch so aufregen – schlicht und einfach ZITIERTE interessante Artikel – nix weiter. Erstaunlich, wie angespannt Sie zu sein scheinen – meeehr Gelassenheit 😉 wenn wir “uns“ mit T A T S A C H E N “konfrontieren“. Ihre “verbalen Entgleisungen“ zu M. Zuckerberg entsprechen NICHT Ihrem “Niveau“ ….an solchem Punkt so was von lappalie – Thema “Rückkehr – NEIN“ …weil “die Zurückwollenden“ zu “G E W A L T wollen“ missbraucht werden könnten und wir ALLE sowas sicherlich NICHT wollen!

  18. @Jane
    Wir wissen doch alle dass die irakische Führung, egal ob die reichen Juden sich als Antizionisten bekannen, den Antisemitusmus immer gefördert hat, siehe mal den Farhud von 1941 an.

    Ausserdem, es war dennoch ein Segen dass die Juden Iraks und des besetzten Kurdistan In den frühen 1950’ern Alijah machten, immerhin wurden Ende der 1960’er nachdem die PANARABISCHE Regierung an die Macht kam mehrere der hinterlassenden Juden hingerichtet.

  19.  
    „Ich behaupte, daß es doch einen großen Unterschied ausmacht, ob ich den Menschen als ein von Natur aus ‚böses‘ Wesen mit einem endogenen destruktiven Potential ansehe, als ein böses Kind, daß endlich sein Aggressiv-Sein zugeben und sich kontrollieren und sich bessern soll; oder ob ich den Menschen als ein sowohl nach Liebe als auch Autonomie, sowohl nach Kontakt als auch Selbstbehauptung strebendes Wesen sehe, das aufgrund dieser, seiner bipolaren, antagonistischen Struktur, unter ungünstigen Bedingungen in zahlreiche Komplikationen und Konflikte gerät und das Unglück hat (oder dazu gezwungen wird), inadäquate Dauer-Pseudolösungen zu aktzeptieren und sie sogar in sich strukturell zu installieren, Lösungen die zwangsläufig Frustrationen und Aggressivierungen mit sich bringen. Im ersten Fall (Annahme einer naturgegebenen, spontanen  destruktiven Aggression) würde ich mich nämlich als Therapeut auf die Aufdeckung dieser Aggression, im zweiten Fall mehr auf die Aufdeckung des Konfliktes, der zur Aggression führt, konzentrieren. Im ersten Fall würde ich versuchen, dem Patienten zu helfen, seine Aggressionen wahrzunehmen, um sie dann zu sublimieren; im zweiten Fall würde ich zwar auch versuchen, die Aggression aufzuzeigen, aber sie gleichzeitig als Resultat eines Konfliktes darstellen. Im ersten Fall würde ich versuchen, dem Patienten allenfalls zu helfen, die Schicksale weiner Aggressionstriebe zu beeinflussen oder zu neutralisieren; im zweiten Fall wrde ich bemüht sein, ihm zu helfen, den Konflikt zu lösen und damit die Selbstproduktion von Aggression zu reduzieren bzw. überflüssig zu machen.“ (Menzos 1993, S. 89f.)
     

  20. Ach noch was – Herr Tarrach ist, auf der Flucht vor den autoritären Anteilen der vermutlichen Eigenen Herkunft ebenfalls in dem Wunschdenken gefangen, beim Judentum würde es sich umeine Vereinigung zum Schutz des Individiums vor den Ansprüchen eines autoritären Kollektivs handeln.
     
    Nun gibt es und gab es unter Juden großartige Individuen, so wie bei anderen Völkern auch – zu glauben allerdings, das Judentum wäre ein Art ‚Gegenentwurf‘ zu autoritären Gesellschaftsentwürfen – ist auch reines Wunschdenken.
     
    Wenn ich noch mal auf den Ärger vieler Juden über Zuckerbergs ‚Mischehe‘ (ein Wort, dass wir hier massiv mit dem NationalSozialismus in Verbindung bringen) erinnern darf und weiterhin kann man heute tatsächlich lesen, dass Liebermann, in Anbetracht auch jüdischer Proteste in UK gegen seinen Besuch, sich doch tatsächlich nicht entblödet sogar öffentlich zu erklären, dass Juden in aller Welt Israel zu unterstützen hätten und zwar erklätermaßen ganz egal welche Politik es betreibt – dann ist das eine BankrottErklärung demokratischer Grundregeln, individualistischer Bestrebungen etc – es scheint sich in den Köpfen nicht weniger tatsächlich aufs Selbstverständlichste um eine Art großen Verein mit Sippenhaftung zu handeln – die das Selbstbestimmungsrecht des Individiums massiv missachtet.
     
     
    Lieberman: Jews must support Israel officials, in spite of politics
     
    http://www.haaretz.com/jewish-world/lieberman-jews-must-support-israel-officials-in-spite-of-politics.premium-1.432004
     
    Das ist auch kein Zeugnis von ‚Intelektualität‘, sondern das glatte Gegenteil – Gleichschaltung und Gehirnwäsche.
     
    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/156017#.T7yAGVLZz2E
     
    Besorgt zeigen sich auch nicht wenige Blogger, dass leider mit Zuckerbergs Ehe doch tatsächlich, Gott bewahre, das stattliche Vermögen des Facebook Gründers eines Tages an nicht-jüdische Balge vererbt werden könnte.
    Ja mein Gott – wie kann er nur?

  21. ihre Vorfahren sind in den Jahren 1890-1946 aus Syrien, Ägypten, Libyen, Sudan und dem heutigen SA eingewandert; ihre Nachnamen belegen das) Sympatie haben  – immerhin werden deren Kindern ja von Klein an eine Gehirnwäsche unterzogen…


    @Patrick – Sie sind es der kritiklos jede zionistische Propaganda nachplappert und offenkundig sind Sie es der von klein auf einer Gehirnwüäsche unterzogen wurde.
    Ich unterstelle allerdings, dass Sie mehr auf Loyalität als auf Realität geben und daher diese Begrifflichkeit in Ihrem Hirn wahrscheinlich auf keinerlei passende Rezeptoren trifft – die sind Ihnen wahrscheinlich lange wegsozialisiert worden, denn die selbstentschuldende Absicht hinter solchen Reden und die offenkundigen Fakten, die ihnen widersprechen, sind allzu offenkundig.
     
    Dass Sie gut 100 Jahre, nachdem auch Theodor Herzl einsehen musste, dass seine von Wunschdenken geleitete Parole ‚ Ein Land für ein Volk, für ein Volk ohne Land‘ immer noch Bestandteil Ihres Denkens ist, zeigt das allzu deutlich – schließlich musste auch Herzl selbst bald einräumen, dass das Blödsinn war.
     
    Ohne in irgend einer Weise die Verbrechen der NationalSozialisten zu verharmlosen, ist es dennoch interessant, inwieweit die Befürchtungen der meisten Juden im Deutschland der 20er eben auch ein Stück Wahrheit enthielten.
     
    Die große Mehrheit der westeuropäischen Juden hielt Herzl seinerzeit für einen gefährlichen Spinner,

    der ihre Bemühungen um Assimilation bedrohte.

    Karl Kraus verspottete ihn in der Satire „Eine Krone für Zion“. Die Orthodoxen hielten seinen Plan für eine Gotteslästerung. „Die Bestrebungen, in Palästina einen jüdischen nationalen Staat zu gründen“, warnten fünf prominente deutsche Rabbiner, „widersprechen den messianischen Verheißungen des Judentums.“


    Es sei seine „heilige Einfalt“ gewesen, meint die israelische Historikerin Anita Shapira, die Herzl die „Unmöglichkeit seiner Mission“ ignorieren und eine imaginäre Wirklichkeit schaffen ließ, „welche die Herzen von Männern und Frauen entflammte“.
    Das Volk, das er dorthin führen wollte, mußte er sich erst erfinden….


    …Herzl und viele seiner Anhänger bedienten sich dabei ganz selbstverständlich der in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts aufkommenden antisemitischen Klischees. Gedankenlos sprachen sie von der „Judenfrage“, die es zu lösen gelte, holten sich bei Antisemiten Ermunterung und nutzten Rassentheorien, um die traditionelle Vorstellung von einem jüdischen Religionsvolk ins Völkisch-Ethnische umzudeuten.
    Gleichzeitig schrieb er seinem Mitstreiter und Freund Max Nordau, daß „wir die nordafrikanischen Juden schon wegen des Colorits unbedingt auf dem Congress haben müßten“. Und einen russischen Zionisten fragte er, ob er nicht „zwei oder drei Originaljuden aus dem Kaukasus“ mitbringen könne….


    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8741670.html


    So begrüßten die Zionisten tatsächlich auch die Nürnberger Rassengesetze und arbeiteten mit den National-Sozialisten in vielerlei Hinsicht zusammen. Die Trennung beider Völker war jedenfalls ein gemeinsames Interesse.


    Dass die ‚Rassenschande‘ noch heute ein Thema in Israel ist, kann man in diesen Tagen gut nachvollziehen, wenn man die Worte ‚Zuckerberg und Intermarriage‘ googlt – wie Juden sind erbost, dass Marc Zuckerberg, Jude und bekennender Atheist, seine nicht-jüdische Freunding geheiratet hat – ja wo kommen wir denn da hin?


    Wie auch viele irakische Juden bezeugten (passende Artikel hierzu hatte ich zuvor verlinkt) entstand der Antagonismus – Jude/Araber – erst mit dem Eintreten des Zionismus in der arabischen Welt und wurde auch lt. deren eigener Aussagen von diesem in vielfacher Hinsicht bewusst geschürt.


    So gab es im Irak Ende der Vierziger eine Vereinigung von Juden gegen den Zionismus, dieauch eine eigene Zeitung herausbrachten. Sie fürchteten, dass der ultra-nationalistische, junge jüdische Staat, das lange weitgehend gute Zusammenleben von Juden und Arabern bedrohen würde – sie sollten Recht behalten.

     
     
     
    Link zur Sammlung historischer Palästina Bilder der Humbold-Universität.
     
    Greßmann hat im Jahr 1906 eine Palästinareise unternommen und war Mitarbeiter im genannten Deutschen Ev. Palästinainstitut. Schwerpunkte bei ihm sind u.a. Petra, Gerasa, Kultplätze und Altäre. Zwei persönliche Fotoalben aus Privatbesitz mit einer Vielzahl von Papierbildern zeichnen ein lebendiges Bild des Landes und seiner verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Darüber hinaus vermitteln sie auch einen Eindruck von den abenteuerlichen Reisebedingungen im Vorderen Orient zu Anfang unseres Jahrhunderts.


    http://www.palaestinabilder.de/index.php?option=com_content&view=section&layout=blog&id=10&Itemid=62


    Was freilich kaum zu bestreiten ist. 99%der heutigen Juden sind letztesJahrhundert nach Palästina eingewandert, was ihre Namen niicht belegen sollten, weshalb viele bei der Einwanderung neue hebräisierte Namen erhielten.

     
    Ach übrigens hier ein Link zu einem antiquarischen Reiseführer von Baedecker, herausgegeben 1897 ‚Palästina und Syrien‘.
     
    http://www.abebooks.de/servlet/BookDetailsPL?bi=6122332057&searchurl=an%3Dbaedeker%26sortby%3D3%26tn%3Dsyrien

  22. Vielen Dank auch Riciano zur AFP Meldung in der, wie Sie behaupten, Hamas-Führer angelbich ebenfalls zur ‚Vernichtung‘ Israels aufrufen – ich habe mir den Artikel durchgelesen – da steht nichts von einer angeblichen Vernichtung Israels.
     
    Tatsächlich geht es um eine Auseinandersetzung innerhalb der Führungsebene der Hamas inwieweit man den gewaltsamen Widerstand fortführen soll oder nicht.
     
    Senior Gaza-based Hamas leader Mahmud Zahar pledged that the „principles and strategy of the Palestinian Islamic resistance will not change,“ during a visit to Tehran on Thursday, Iranian media reported…..
     
    ….In recent months, divisions have opened between Hamas chief Khaled Meshaal, who lives in exile, and members of the group’s Gaza leadership, including Zahar.
    Meshaal has presented an increasingly moderate position, saying last May that he was ready to give negotiations with Israel „a chance,“ and offering tacit support for the establishment of a Palestinian state alongside Israel.
    He has also publicly supported peaceful „popular resistance,“ and engaged in a reconciliation deal with rival Palestinian group Fatah, even backing an agreement to have Palestinian president and Fatah chief Mahmud Abbas serve as the head of a temporary consensus government.
     
    http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5iTDdO8DZihlMOTSw7JaauO5DDZBA?docId=CNG.abf0d7662b09ccadd00a3c9bfc4fd8df.2b1
     
    Sie sollten die angeblichen ‚Belege‘ Ihrer Thesen schon wenigstens vorher aufmerksam durchlesen. Vielen Dank auf für den Link – den kann ich gut gebrauchen.

  23. Sebastian – was soll das schon sagen. Natürlich musste sich Arafat wg. der Verträge verteidigen, schließlich waren sie in jeder Hinsicht nachteilig für die Palästinenser und  stellten darüber hinaus auch nur eine Interimslösung dar, wenn überhaupt. Für die Anerkennung Israels erhielten sie erst mal so gut wie nichts und natuerlich ging es den Palästinenser darum Ost-Jerusalem als Hauptstadt zu erhalten. Diese steht den Israelis auch nicht zu. Es ist also nichts verwerfliches daran. Außerdem gab Arafat den Israelis bis zu einer endgültigen Lösung das Recht Teile der palästinensischen Gebiete zu verwalten, um die Sicherheit der damals 100 000 Siedler zu gewährleisten (Area C). Das haben die Israelis dann zum beschleunigten Siedlungsbau missbraucht. Da stellt sich die Frage wer hier mit gespaltenen Zungen sprach (nun gut Rabin kann man diesen Vorwurf nicht machen), wohl aber diesem Herrn.
     
    http://www.youtube.com/watch?v=xKa_siXAte4
     
    (Netanyahu bezeugt wie er Oslo zu Fall brachte)
     
    Dass dieses Übereinkommen noch weit entfernt war von einer Lösung ist schlicht und ergreifend eine völlig offenkundige Tatsache. In diesem Kontext sind die Worte Arafats leicht nachvollziehen.
     
    @Berlino
     
    ich schreibe hier vor allem um Ihnen vor Augen zu führen – WAS SIE ALLES AUSBLENDEN.
     
    Riciano – ich habe Ihren Link zur angeblichen militärischen ‚Vernichtung‘ angeklickt und bin auf einen Artikel von Haaretz geleitet worden, in welchem Haniye erklärt, dass der gewaltsame Widerstand gegen Israel weitergehen wird, weil er der Ansicht ist, dass die Israelis keine andere Sprache verstehen.
     
    Das ist nach dem in jeder Hinsicht enttäuschenden Verhalten Israels hinsichtlich des Oslo-Prozesses auch mehr als nachvollziehbar.
     
    ICH FAND ALLERDINGS KEINERLEI AUFRUF ZUR ‚VERNICHTUNG‘ ISRAELS.
     
    Also schreiben Sie bitte nichts rein, was da nicht steht.

  24. Lese gerade Scholl-Latours 1997-98 geschriebenes Buch „Lügen im Heiligen Land“:
    Oslo ist 1997 schon tot. Der Führer der Hizbulla sagt zu Scholl-L. : Kein Frieden mit Israel. Das seien hergelaufene Einwanderer und Kolonistenhorden, die das heilige islamische Land okkupierten. Jerusalem ist das Ziel, alle Juden, die eingewandert sind raus. Die dort Geborenen dürften bleiben.
    Bei den Pal. ist die PLO 1997 noch Ton angebend, aber in den Lagern und z.B. an der Uni von Nablus spürt man schon die Hamas, die rasch an Sympathien gewinnt, weil PLO/Arafat völlig korrupt. Riciano übertreibt da nicht. Nur-Du schätzt die Folgen falsch ein, hättest eher für eine nichtkorrupte PLO beten sollen. 
    Die Palästinenser: Eigentlich auch arme Hunde. Niemand will sie, wie früher die Juden in Europa. In Beirut metzelt man sie durch Christliche Milizen dahin (Sabra Schatila), unter Israels Augen und Beifall der Amal, der Hisbullah und Drusen (Hass, weil sie vorher so taten, als sei der Libanon ihr Eigentum und sich wie Heuschrecken aufführten, gerade auch den Schiiten gegenüber). In Jordanien seit dem schwarzen September nur mit spitzen Fingern geduldet, in Teheran mag man sie auch nicht wegen ihrer Arroganz den Schiiten gegenüber. Die Saudis sind sauer, weil PLO Sadam unterstützte gegen Kuweit. Die Syrer: Die Baathpartei und der alewitische und christliche Machtapparat um Assad verweigert ihnen jede Art von Einbürgerung. Und Israel will sie auch nicht zurück. Fremde in der eigenen Heimatregion. Das radikalisiert. Israel: Auch da glaubt man schon 97 nicht mehr an Oslo, wir oder die, wird die vorherrschende Haltung. Landnahme durch Siedlungen. Orientalisch-sephardisches Judentum gibt mehr und mehr den Ton an. Den Bus nach Kairo nimmt fast niemand mehr. Juden auf Ferien in Scharm el Scheikh-undenkbar. In Jordanien lobt eine große Tageszeitung 1997 den Adolf H. für seine Konsequenz in der Judenfrage. Alles so lt. Scholl Latour. Keiner hat da eine weiße Weste, gut und böse sind auf allen Seiten. Und Fazit: Wenn Israel in dem Umfeld überleben will, dann nur mit höchster Wachsamkeit, und bis heute 012 ist das alles eh noch radikaler und religiös aufgeladener geworden.In Jerusalem siehste ja kaum noch jemand ohne Kipa oder kaum eine arab. Frau ohne Vollschleier. Nötig wäre eine Säkularisierung auf alen Seiten, die Einsicht, das weder Alla hu akbar noch Schema Jisrael noch Deus vult Kriegsrufe sind, sondern Gebete-und Gott auch immer der Gott der Anderen ist. Aber das sehe ich nicht am Horizont. 

  25.  
    Tut mir leid efem hatte schon lange die Befürchtung, dass ich hier so manchem auf den Wecker falle.  Leider muss  ich hier nochmal nerven, Jane fordert es einfach J

    Also liebe Jane,

    in Ihrer Mail vom 22.Mai 2012, 4:52 Uhr erläutern Sie:
    Zitat
    Arafat hat Israel 1993 anerkannt.
     
    4. September 1993
    Das Zentralkomitee der Al-Fatah nimmt die Prinzipienerklärung mehrheitlich an. Jordanien und der Golf-Kooperationsrat erklären sich bereit, den Oslo-Prozeß zu unterstützen.
    Zitat Ende
    Arafat sagte dann am 10. Mai 1994 in einer Moschee in Johannesbur über die Oslo Verträge:
    „This agreement, I am not considering it more than the agreement that had been signed between our Prophet Mohammed and Koraish, and you remember that the Caliph Omar had refused this agreement and considered it solha donia (despicable truce). In English, I don’t know what this means, solha donia, but I think it means the agreement of the very low class…. But the same way Mohammed had accepted it, we are accepting now this peace effort; to continue our way to Jerusalem, to the cherished shrine, together and not alone.“
    Zitat aus http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/2567#.T7verdyr8s8
    Das hab ich in dem  Buch von Tilman Tarach, „Der ewige Sündenbock“ auf seite 200 gefunden.
    Übrigens Jane, ich habe sie nie eine Antisemitin genannt. Steht mir nicht zu.
     
    So efem jetzt versuche ich mich zusammen zu reißen und nicht mehr zu nerven. Weg bleiben werde ich aber nicht J.
     

  26. “Friday, May 18, 2012
    Tschechien weiter an der Seite Israels
    Der tschechische Premierminister Petr Nečas hat sich klar gegen Israel-Boykotte ausgesprochen. Am Donnerstag empfing er in Prag den israelischen Ministerpräsidenten Binjamin Netanjahu. Dieser wurde bei seinem Besuch in der Tschechischen Republik von sieben Ministern begleitet. Die tschechische Regierung „lehnt die Delegitimierung und jeglichen Boykott gegen den Staat Israel grundlegend ab“, sagte Nečas in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Netanjahu. „Wir unterstützen klar Israels Recht auf Verteidigung gegen Terrorangriffe.“ Zudem machte er seine Ablehnung gegenüber einseitigen „palästinensischen“ Vorstößen deutlich, auf israelischem Territorium einen weiteren arabischen Staat zu errichten, der nach dem Willen der Führung der arabischen Autonomiebehörde (PA) zudem auch noch „judenrein“ sein soll.
     
     
    Hamas so gewalttätig wie immer, EU und Linke so unwissend wie immer
    18. Mai 2012 Veröffentlicht in die Welt+Nahost
    Schlagwörter: Friedenshetzer, Hamas
    Im Februar betonte Hamas-Premierminister Ismail Haniyeh wieder, dass die Hamas niemals den Versuch aufgeben wird Israel militärisch zu vernichten. Er erklärte bei einem Besuch in Teheran, dass die „Waffe unsere einzige Antwort auf das zionistische Regime ist“. Einen Monat später gab der hochrangige Hamas-Führer Mahmud Zahar aus dem Gazastreifen, ebenfalls beim Besuch in Teheran, inhaltlich dieselbe Aussage. Auch er verkündete: „Die Prinzipien und Strategie des palästinensisch-islamischen Widerstands werden sich nicht ändern.“
    Kurz darauf gingen die beiden Kriegsbefürworter bei einer geheimen Wahl zum Einzug und der Führung des 15-köpfigen Hamas-Politbüros in den Ring. Haniyeh zog an Zahar vorbei und ist jetzt der Kopf des Gremiums.
    Derweil sind die Wahlen zum Zentralrat der Hamas – anders als zum Gaza-Politbüro – dabei zum Abschluss gebracht zu werden. Die offiziellen Ergebnisse sollten innerhalb der nächsten zehn Tage veröffentlicht werden; in der Zwischenzeit sind einigermaßen widersprüchliche Gerüchte aufgekommen. In diesen Berichten geht es um die Abstände, allerdings kann man mit einiger Sicherheit annehmen, dass die bezahlten iranischen Handlanger Khaled Meschaal und Mussa Abu Marzk das Gesindel anführen. Meschaal erfreut sich dessen, was in dieser Welt als Amtsbonus gilt und Marzuk erklärte Israel gerade den niemals endenden Krieg.
    Mit anderen Worten: Niemand aus der Leitung der Hamas, auf welcher Ebene auch immer, drängt auf irgendetwas anderes als eine Gewaltkampagne gegen den jüdischen Staat. Erst heute Morgen forderte Hamas-Sprecher Hammad al-Ruqab die Palästinenser auf israelische Soldaten zu entführen, was einen Aufforderung an die Palästinenser ist einen weiteren Krieg anzufangen.“

  27. Mich wundert es stehts dass die Leute mit den „Palästinensern“ (sind ja kein echtes Volk – ihre Vorfahren sind in den Jahren 1890-1946 aus Syrien, Ägypten, Libyen, Sudan und dem heutigen SA eingewandert; ihre Nachnamen belegen das) Sympatie haben – immerhin werden deren Kindern ja von Klein an eine Gehirnwäsche unterzogen, und die westlichen Medien sind Naiv und nehmen jeden pal. Bericht kritiklos auf – wir haben ja schon gesehen wie der Betrug um al-Dhura aufgeflogen ist. 

    Das witzige ist, in meiner Klasse geht ein Anglophiles Mädchen das (wie ich) Link eingestellt ist, und inzwischen auch den klassischen britischen Antisemitismus aufgenommen hat.  

  28. Jassir Arafat (* 24. August 1929 in Kairo, Ägypten; † 11. November 2004 in Clamart, Département Hauts-de-Seine, Frankreich), arabisch ‏ياسر عرفات‎, DMG Yāsir ʿArafāt, ursprünglich ‏محمد عبد الرحمن عبد الرؤوف عرفات القدوة الحسيني‎ / Muammad ʿAbd ar-Rahmān ʿAbd ar-Raʾūf ʿArafāt al-Qudwa al-Ḥusainī, Kunya: ‏أبو عمّار‎ / Abū ʿAmmār, war ein palästinensischer Freiheitskämpfer, Terrorist, Guerillakämpfer, Politiker und vom 12. Februar 1996 bis zu seinem Tod am 11. November 2004 Präsident der palästinensischen Autonomiegebiete.
     
    Er sprach der UNO das Recht ab, das unteilbare Heimatland der Palästinenser zu teilen und wies damit den Teilungsbeschluss von 1947 zurück.
     
    …für Transparenz und Kontrolle der Fördermittel sorge der Internationale Währungsfonds. Der IWF legte im Jahr 2003 jedoch einen verheerenden Bericht zu „Ökonomischen Leistungen und Reformen unter Konfliktbedingungen“ vor, aus dem hervorging, dass zwischen 1995 und 2000 über 900 Millionen Dollar an Fördergeldern für die Palästinensische Autonomiebehörde „verschwanden“. Weisungsbefugt für die Verwendung des Geldes seien allein Arafat und „enge Vertraute“ gewesen.
     
    Arafat wurde schon vor der Zweiten Intifada vorgeworfen, ein doppeltes Spiel zu treiben. Während er sich auf internationalem Parkett für Frieden und Diplomatie starkmachte, soll er vor seinen Anhängern in Gaza mit teilweise antisemitischen Reden Stimmung gegen Israel gemacht haben.“ wiki

  29. @ Jane

    K E I N einziges Wort zu den EntstehungsFAKTEN dieses Konfliktes von Ihnen??? ignoratione??? …oder informieren Sie sich grad noch???

    Natürlich kenne ich all jene von Ihnen zitierten Schilderungen und Ereignisse – das ERGEBNIS??? …blosse Absichtserklärungen und Bekundungen …KEIN Funke einer vermeintlichen Lösung!

    Ihre Glorifizierungshymnen auf die Person Arafat werden die allerwenigsten sonderlich beeindrucken, da nahezu jeder weiss, dass er ein Terrorist, Mörder und Korruptling Zeit seines Lebens war. Zudem denke ich, dass Sie Arafats ehemalige Entscheidungs- und Handlungsbefugnisse bezüglich vorgetäuschter Zugeständnisse an Israel kolossal überschätzen.

    An Gaza kann Jeder sehen, was passieren würde, ließe sich Israel auf solch ein explosiv gefährliches Abenteuer ein – geostrategisch unverantwortbar!

  30. @Berlino
     
    es ist nicht unredlich eine Meinung mit Fakten zu unterlegen und Bezug auf die Quellen zu nehmen – im Gegenteil – es ist seriös.
     
    Wem das Material zu viel ist, der ist ja nicht gezwungen es zu lesen – es ist nur ein Angebot, so alle Texte.
     
    @Riciano –
     
    Arafat hat Israel 1993 anerkannt.
     
    4. September 1993
    Das Zentralkomitee der Al-Fatah nimmt die Prinzipienerklärung mehrheitlich an. Jordanien und der Golf-Kooperationsrat erklären sich bereit, den Oslo-Prozeß zu unterstützen.

     

    10. September 1993
    Israel und die PLO wechseln Briefe zur gegenseitigen Anerkennung. In letzter Verhandlungsminute erhält Holst die Unterschriften Arafats (PLO) und Rabins (Israel). Das Exekutivkomitee der PLO billigt trotz interner Widerstände den von Yassir Arafat in Tunis vorgelegten Text.

    Arafat am 09.09.1993 an Rabin:

    „Die PLO erkennt das Recht des Staates Israel auf Existenz in Frieden und Sicherheit an.“

    Rabin an Arafat:

    „…die israelische Regierung hat beschlossen, die PLO als die Vertretung des palästinensischen Volkes anzuerkennen.“

    13. September 1993
    Unterzeichnung der -> Osloer Prinzipienerklärung in Washington durch -> Mahmoud Abbas (Abu Mazen) und Shimon Peres; historischer Handschlag zwischen Yassir Arafat und Yltzhak Rabin vor dem Weißen Haus. Die Knesset nimmt die Prinzipienerklärung am 23. September 1993 ganz knapp mit 61 von 120 Stimmen an. Der Zentralrat der PLO in Tunis billigt die Prinzipienerklärung 12. Oktober 1993….

    http://test.hagalil.com/israel/geschichte/zeittafel-1992.htm

    Das ist auch nichts was sich gut vor der Weltöffentlichkeit verheimlichen ließe, auch wenn Ihnen das sicher lieber wäre. In Anerkennung für diesen großen Schritt, erhielt er damals den Friedensnobelpreis  UND

    DIE GANZE WELT KONNTE ES IM FERNSEHEN SEHEN.

    Es ist schon bemerkenswert wie hartnäckig und tolldreist in gewissen zionistischen Kreisen die Wahrheit auf tolldreisteste Art verbogen wird und dann einfach Lügen so dummdreist 100 000 mal von Hundertausenden immer wieder wiederholt werden, so dass dann hoffentlich irgendwann der Eindruck entstehen soll, es würde sich hierbei um ‚Wahrheiten‘ handeln.

    Es ist ja nun so, dass die ganze Welt Zeuge dieses Vorgangs war. Wie kann man da nur so frech sein? Das ist wirklich befremdlich.

    Zudem hat Arafat auch schon 1988 Palästina JENSEITS der Grünen Linie ausgerufen, was die indirekte Anerkennung Israels innerhalb der Grenzen, innerhalb derer es auch von allen anderen Staaten anerkannt ist, beinhaltet. Denn einmal anerkannte Grenzen Palästinas sind nach internationalem Recht natürlich genauso verbindlich, wie es die Grüne LInie für die Israelis ist.

    Im ZUge dieser Staatenausrufung forderte er auch die arabischen Länder auf, mit Israel Frieden zu schließen.

    Weiterhin erklärte er auch schon 1988 die Passage der PLO-Charta, die zur Zerstörung Israels aufrief für hinfällig.

    1993 wählte das TIME Magazin „Die Friedensstifter“ Nelson Mandela, Frederik Willemde Klerk,, Jassir Arafat und Jitzchak Rabin) zu den Personen des Jahres.
    Im Dezember 1994 erhielt Arafat gemeinsam mit Shimon Peres und den Friedensnobelpreis. Während der Trauerwoche für Jitzchak Rabin nach dessen Ermordung im November 1995 besuchte Arafat Lea Rabin und ihre Familie in ihrer Wohnung in Tel Aviv, um seine Anteilnahme zum Ausdruck zu bringen. Es war das erste Mal, dass er israelischen Boden betrat. Aus Sicherheitsgründen hatte er nicht an den Beisetzungsfeierlichkeiten teilnehmen können. Er schilderte, wie sehr ihn der Mord bestürzt habe und wie verzweifelt er darüber sei, seinen Partner im Friedensprozess verloren zu haben


    http://de.wikipedia.org/wiki/Jassir_Arafat


    Im Nachhinein brachte auch der amerikanische Präsident Clinton seine Einschätzung zum Ausdruck, dass es nach Rabin auf israelischer Seite keinen glaubhaften Partner für ein Friedensabkommen mehr gab mit folgenden Worten zum Ausdruck:


    Ex-Präsident Clinton: Ohne Rabins Ermordung wäre längst Frieden!—
     
    http://test.hagalil.com/2010/11/05/rabin-3/
     
    Weiterhin IST ES AUCH KEIN GEHEIMNIS,  dass die Arabische LIga + Iran  seit 2002 Israel volle Anerkennung anbietet, insofern es sich hinter seine Grenzen zurückzieht und die palsätinensische Staatsgründung JENSEITS der Grünen Linie mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt – SO WIE ES AUCH DIEWESTLICHEN STAATEN auf der Grundlage der bereits bestehenden Grenze Israels anvisieren – nicht weiterhin sabotiert.
     
    Auch hinsichtlich der Flüchtlingsfrage beinhaltet das Angebot, dass immer wieder jedes Jahr wiederholt wurde, eine Modifikatione, welche es Israel ermöglicht, eine symbolische Lösung zu finden im Einklang mit seinen demographischen Interessen, sprich – KEINE RÜCKKEHR ALLER FLÜCHLTINGE – im Besten Fall ein kleines symbolisches Kontigent ansonsten Abfinden o.ä..
     
    Die Friedensinitiative wurde auch im Einvernehmen mit der Fatah und Arafat auf den Weg gebracht.
     
    Die Knesset ignoriert die Initiative seit vielen Jahren , hat aber erklärt, dass ein Rückzug auf die Grenzen von 1967 für IL nicht in Frage käme.
     
    Die damalige Außenministerin Livni erklärt, die Arabischen Liga nehme eine besondere Position ein.

    „Es ist notwendig die Annäherung zwischen Israel und den Palästinensern zu unterstützen. Ich glaube an die wichtige Rolle der arabischen Liga bei dieser Aufgabe. Hilfe zu geben bei den richtigen Schritten auf dem Weg zu einer Zwei-Staaten Lösung.“

    All diese Worte bleiben ohne Folgen. Die meisten israelischen Regierungen lehnen der Vorschlag der Saudis ab. Das israelische Militär kontrolliert heute das palästinensische Westjordanland von innen und den Gazastreifen von außen. Von Frieden spricht keiner mehr…..


    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/weltzeit/1762760/

    • Wenn sehr einseitig selektiert wird, um ein Bild zu erzeugen was mit den komplexen Zusammenhängen um Israel/Nahen Osten kaum was zu tun hat, ist unredlich.

      Sowas wie den Arabischen Antisemitismus, Charta der Arabischen Liga, Hamasterroristen usw., blenden sie völlig aus, aber dabei macht genau dieser Antisemitismus, was hier ein viel zu schwaches Wort ist, den Konflikt überhaupt aus.

      Sie sind die Pippi Langstrumpf im Forum, Sie basteln sich die Welt wie es Ihnen gefällt, zur Zeit ist bei Ihnen Israel der Böse sein.
      Bloss was soll das?  
        
        

  31. Für die aus Arabien vertrieben flüchtende Hashemitische Königsfamily hatten die Briten gleich zu Beginn des Palästina-Mandates eine BLITZLÖSUNG – leider NICHT für ALL jene der Mörderhölle Europa mit dem nackten Leben entkommenen – FLÜCHTENDEN – überlebenden Jüdischen Menschen – N E I N – „man“ versuchte ihnen dies sogar gewaltsam zu verwehren!

    Es grenzt nahezu an kompletter geistiger Umnachtung, diese traurig genugen Tatsachen ins Gegenteil verklären zu wollen!

  32. Die britische, linke (auch das noch!) Gazette „Guardian“ brachte Ende 2010 einen Bericht über verstärkte Anstrengungen des israelischen Außenministeriums, Leute dafür zu gewinnen, sich sonstwo Pro-Israel zu artikulieren. Eine prinzipiell begrüßenswerte Idee, nur… Zitat:
    .
    “ The most unusual was the order to identify up to 1,000 people by mid-January to act as „allies“ to Israel. One source described them as „friends who are willing not just to receive messages but to actively promote these messages“. These individuals – likely to be drawn from Jewish or Christian activists, academics, journalists and students – will be briefed regularly by Israeli officials and encouraged to speak up for Israel at public meetings or write letters or articles for the press.“ (http://www.guardian.co.uk/world/2010/nov/28/israel-citizen-advocates-europe-pr)
    .
    Eine verwandte Meldung ist hier zu finden: http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3663679,00.html
    .
    Zitat:
    .
    „The Absorption Ministry is recruiting new immigrants and Jews living abroad who have access to a computer and who speak a second language to a volunteer effort to improve public relations for Israel on the internet. The campaign was launched last week.“
    .
    Anscheinend sind die Auswahlkriterien leider nicht besonders hoch angesetzt. Wenn man sich so ansieht, was für Leute hier plötzlich auftauchen und wieder verschwinden (eingeschaltet – abgeschaltert?) – nun ja. Cyberspuk.
    .
    Manche scheinen es aber sehr Ernst zu nehmen – und bleiben da. Das nervt 🙂

    • „- und bleiben da.“ Sehe ich relativ gelassen. Du weißt doch: nur Leute die gleichzeitig doppelt unfähig sind das wahre Geschehen im Nahen Osten zu durchschauen, bleiben. Deren Meinung lese ich gerne. Sonst würde ich mit meinem unfehlbaren Roulettesystem leben. Aber wer will das schon? 

  33. ZUSAMMENGEFASST auf den Punkt:

    Jane meint, dass Arabische Liga und PaliTerrors Israel anzuerkennen bereit wären ……., W E N N Israel von sog. „arabisch muslimischem Boden???“ VERSCHWINDEN würden! Dies wird N I E geschehen, und deshalb führen „diese“ und Jane „heiligen Krieg“ gegen Israel …medial, verbal, politisch, physisch, elektronisch …eben alle Mittel werden dazu genutzt …und Jane mag überhaupt NICHT, wenn man sie mit T A T S A C H E N konfroniert! Täter/Opfer-Umkehr – „mehr Raum für’s Volk“ …ob dafür eine Fläche des z. B.  „schnucklige deutsche Ländle Hesse“ repräsentativ wäre??????? Sie muss sich Weiteres einfallen lassen …

  34. „Als israelische Staatsbürger geben wir bekannt, dass wir, falls die Palästinenser die Unabhängigkeit eines souveränen Staates erklären, der neben Israel in Frieden und Sicherheit bestehen wird, eine solche Erklärung des palästinensischen Staates unterstützen werden, mit Grenzen auf Grundlage der Linien von 1967, mit dem erforderlichen Austausch von Land im Verhältnis 1:1.“ Und weiter: „Wir fordern die Länder der Welt auf, ihre Bereitschaft zu erklären, einen souveränen palästinensischen Staat nach diesen Grundsätzen anzuerkennen.“
     
    „Der palästinensische Aufruf an die Vereinten Nationen, einen palästinensischen Staat anzuerkennen, schadet nicht den israelischen Interessen und steht in keinem Widerspruch zum Friedensprozess.“
     
    Zu den Unterzeichnern gehören der frühere Knesset-Sprecher Avraham Burg, der ehemalige Generaldirektor des Außenministeriums, Alon Liel, und der frühere Botschafter in Südafrika, Ilan Baruch. Auch der Wirtschaftsnobelpreisträger Daniel Kahneman und der Israelpreisträger Avischai Margalit, der in dieser Woche von der Universität Tübingen ausgezeichnet wurde, haben ihre Unterschrift unter den Aufruf gesetzt.


    http://www.israelnetz.com/themen/nachrichten/artikel-nachrichten/datum/2011/05/27/prominente-israelis-fordern-anerkennung-palaestinas/


    In ihrer Erklärung fordert die Europäische Vereinigung von Juristinnen & Juristen für Demokratie und Menschenrechte in der Welt (EJDM) die Anerkennung Palästinas. Eine bedingungslose Aufnahme diene dem Frieden in der Region, so die Juristen.
     
    Die Anerkennung Palästinas ist eine Verpflichtung für diese Staaten und bedarf keiner Zustimmung Israels….
     
    http://www.palaestina.org/index.php?id=160&tx_ttnews%5Btt_news%5D=90&cHash=ec2222d15a96eaaf2cb5c50b10a74021
     
    Bei der Kundgebung in Tel Aviv verlas die in Berlin geborene Schauspielerin Hanna Maron feierlich eine Erklärung. Darin wird zur Unterstützung palästinensischer Staatlichkeit in den Grenzen vor dem Sechstagekrieg von 1967 aufgerufen..
     
    „Wir rufen jeden, der nach Frieden und Freiheit für alle Völker strebt, dazu auf, die Ausrufung palästinensischer Staatlichkeit zu unterstützen“, heißt es in der Erklärung. Der israelische Journalist Sefi Rachlevsky warf Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor, der Demokratie und den Bürgerrechten zu schaden. „Er versucht, eine unabhängige palästinensische Staatlichkeit zu torpedieren, obwohl diese in unserem Interesse liegt“, sagte Rachlevsky. „Wir bewegen uns auf eine Katastrophe zu, wenn Israel nicht die Richtung ändert.“


    Unter den Unterzeichnern der propalästinensischen Erklärung sind 17 Träger des renommierten Israel-Preises – der höchsten Auszeichnung des Staates Israel. Auch der bekannte israelische Dramatiker Joshua Sobol gehört zu den Initiatoren und war bei der Demonstration zugegen….


    (nach Ihrem Verständnis logischerweise völkische, anti-schwule, Nicht-Intelektuelle – denn anders kann es natürlich nicht sein)


    http://www.focus.de/politik/ausland/nahost/nahost-konflikt-israelis-demonstrieren-fuer-palaestinenserstaat_aid_620524.html
     
    Zu den beunruhigsten politischen Phänomenen unserer Zeit gehört das Auftauchen der “Freiheitspartei” (Tnuat Haherut) im neu geschaffenen Staat Israel. Es ist eine politische Partei, die in ihrer Organisation verwandten Methoden, in ihrer politischen Philosophie und sozialen Anziehungskraft den Nazis und den faschistischen Parteien sehr ähnlich ist. Sie bildete sich aus der Mitgliedschaft und den Nachfolgern der früheren Irgun Zwai Leumi (IZL), einer terroristischen, rechtsradikalen, chauvinistischen Organisation in Palästina.


    Es ist unvorstellbar, dass diejenigen, die gegen Faschismus in aller Welt sind, ihren Namen und ihre Unterstützung dieser Bewegung, die Begin vertritt, geben – es sei denn, dass sie nicht korrekt über seine politische Vorgeschichte und seine Perspektiven informiert sind.
    …Innerhalb der jüdischen Gemeinschaft hatten sie eine Mischung von Ultranationalismus, religiösem Mystizismus und rassistischer Überlegenheit gepredigt. Wie andere faschistische Parteien haben sie das Brechen von Streiks angewendet und sich selbst dahin gedrängt, die freien Handelsunionen zu zerstören. An ihrer Stelle haben sie Vereinigungen nach italienisch faschistischen Modellen vorgeschlagen…


    Die Diskrepanzen zwischen den kühnen Behauptungen, die jetzt von Begin und seiner Partei gemacht werden und der Vorgeschichte in Palästina trägt den Stempel einer gewöhnlichen politischen Partei. Dies ist der unverkennbare Stempel einer faschistischen Partei, für die Terrorismus (gegen Juden, Araber und Briten gleichermaßen) und Verfälschung Mittel sind, und ein “Führerstaat” das Ziel ist.


    gezeichnet in der New York Times am 2.Dezember 1948  (natürlich noch ein paar ‚Anti-Intelektuelle‘, was nach der Analyse eines Herrn Tarrach auch anders nicht sein kann)


    ISIDORE ABRAMOWITZ, HANNAH ARENDT, ABRAHAM BRICK, RABBI JESSURUN CARDOZO, ALBERT EINSTEIN, HERMAN EISEN, M.D., HAYIM FINEMAN, M. GALLEN, M.D., H.H. HARRIS, ZELIG S. HARRIS, SIDNEY HOOK, FRED KARUSH, BRURIA KAUFMAN, IRMA L. LINDHEIM, NACHMAN MAISEL, SEYMOUR MELMAN, MYER D. MENDELSON, M.D., HARRY M. OSLINSKY, SAMUEL PITLICK, FRITZ ROHRLICH, LOUIS P. ROCKER, RUTH SAGIS, ITZHAK SANKOWSKY, I.J. SHOENBERG, SAMUEL SHUMAN, M. SINGER, IRMA WOLFE, STEFAN WOLFE.

    http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005057.html



    Nahost-Konflikt: Israelis demonstrieren für Palästinenserstaat – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/ausland/nahost/nahost-konflikt-israelis-demonstrieren-fuer-palaestinenserstaat_aid_620524.html

     


    Nahost-Konflikt: Israelis demonstrieren für Palästinenserstaat – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/ausland/nahost/nahost-konflikt-israelis-demonstrieren-fuer-palaestinenserstaat_aid_620524.html


    Nahost-Konflikt: Israelis demonstrieren für Palästinenserstaat – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/ausland/nahost/nahost-konflikt-israelis-demonstrieren-fuer-palaestinenserstaat_aid_620524.html

     

  35. Wissen Sie was Ihr Problem ist (damit meine ich sie alle sonst hier auf dieser Seite)
     
    Sie denken völkisch – die Araber – der Erzfeind etc. – so waren damals auch die Nazis.
     
    Die ‚bösen‘ Engländer, nahmen sie doch AUCH Rücksicht auf die einheimische Bevölkerung, weshalb Sie dann zwangsfläufig zu Feinden erklärt wurden – eigentlich eine Frechheit. Wer nicht mit Ihnen übereinstimmt, der wird zum Feind erklärt. Das ist völkisch, nationalistisches Schwarz-Weiß-Denken. Kein Wunder, dass die neuen Faschisten in Israel mittlerweile ihr großes Vorbild finden. Schließlich hat dieses Denken in Israel durchaus Hochkonjunktur und gestaltet die Politik – auch wenn es natürlich genauso Israelis gibt, die damit gar nicht einverstanden sind.
     
    Das ist Ihr großes Missverständnis, ihre zionistische oder philosemitische Brille, die selbst im Glauben kollektiver Identitäten heillos verloren ist und das Verständnis, dass nicht Loyalitäten zu bestimmten Ethnien oder Religionen, Nationalitäten etc. ethisches Handeln bedeutet, sondern das strikte Beachten ethischer Prinzipien ganz gleich um wen es geht. Deshalb ist ihr Araber-Bashing und ihre hoffnungslosen Versuche eine rechtswidriges Unternehmen, wie die Siedlungen zu rechtfertigen, Ausdruck rassistischer Gesinnung, denn Sie sind unfähig Prinzipien der Gerechtigkeit und Menschlichkeit unparteiisch wahrzunehmen.
     
    Und wenn ich das sage dann meine ich SIE und nicht ‚die Juden‘, die sind schließlich nicht notwendigerweise Ihrer Meinung nur weil Sie Juden wären. Auch Juden haben hierzu natürlich sehr unterschiedliche Meinungen, genauso wie Menschen anderer Nationalitäten eben auch.
     
    Die Deutschen die Israel kritisieren werden zu Nazis umettiketiert und schamlos mit Attributen des NationalSozialismus behaftet, weil sie a) deutsch sind und b) es wagen Israel zu kritisieren.
     
    Ein exemplarisches Beispiel für dieses irregeleitete, völkische Denken:
     
    Die Ermordnung des Grafen Bernadotte im Jahr 1948 und die Absicht dahinter, schon damals eine einvernehmliche und tragbare Lösung des Konflikts zwischen Palästinensern und Juden ZU VERHINDERN.
     
    Die Zionisten stimmten seinerzeit der Vermittlung mit den Palästinensern durch den UNO zu, weilsie dachten Graf Bernadotte hätte eine pro-semitisch, völkische Gesinnung und würde selbstverständlich nach ihren Wünschen handeln.Schließlich hatte er vielen Juden das Leben gerettet. Das ist die nationalistische, völkische Plattform auf der die Typen standen, die hinter der Ermodung standen (man kann der israelischen Regierung auch unterstellen, dass sie wohl kein Interesse an einer Aufklärung hatte) und diese Typen können jemanden wie Graf Bernadotte wahrscheinlich schlichtweg nicht begreifen.
     
    Graf Bernadotte war schlicht und ergreifend ein Mensch der nach Prinzipien der Gerechtigkeit und Menschlichkeit handelte, die nicht danach urteilt, ob Sie Jude, Araber oder sonstwas sind und das heißt natürlich auch, dass er nicht zwangsläufig im Sinne jüdischer Interessen handelt, genauso wenig wie umgekehrt und das heißt,dass er sich engagierte und viele Juden rettete und dass er auch Palästinensern Gerechtigkeit wiederfahren wollte – etwas was Sie wohl niemals verstehen werden, denn was diese Prinzipientreue bedeutet, ist ihnen im Grunde genommen fremd – sie suchen Ihr Heil in kollektiv, nationalistischen Identitäten und da kann man mit so einer Haltung nichts anfangen, bedeutet sie doch zwangsläufig, dass man auch das eigene Land, die eigene Religion etc. immer wieder bereit ist zu hinterfragen, jedenfalls keinerlei Nibelungentreue zu nichts – außer eben zu den Prinzipien der Menschlichkeit.
     
    Deshalb hat natürlich auch er das getan, was nötig ist, um 2 Kontrahenten zu befrieden – er suchte nach Wiederherstellung einer annehmbaren Situation – ja – auch für die Palästinenser und forderte dass die vertriebenen Muslime wieder in ihre Orte zurückkehren dürfen.
     
    Daraufhin wurde der Mann, der im 2. Weltkrieg vielen Juden das Leben rettete in Israel ermordet und posthum gar als Antisemit diffamiert. Da sage ich mal ganz klar, DIESE Zionisten sollten sich was schämen.
     
    Wissen Sie – Sie sind ja sowas von völkisch in ihrem Denken. Sie sind gewissen Leuten im Geiste durchaus ähnlich.
     
    Wahrscheinlich finden Sie diese Ermordung auch in Ordnung, denn natürlich müssen Sie mit Ihrer Denke auch einen Feind Israels in Bernadotte sehen.
     
    „Den Besuch des Mörders in Dänemark lehnen wir ab“, protestierte der dänische „Reichsbund der KZ-Häftlinge von Neuengamme“. Und er betonte: „Mit Abscheu.“
    Der Abscheu richtet sich nicht gegen einen Nazi, sondern gegen den israelischen Journalisten und Kinderbuch-Autor Baruch Nadel, 44 — und gegen sein neuestes Buch, das kein Kinderbuch ist: Nadel enthüllt, wer vor 22 Jahren den Uno-Vermittler Folke Bernadotte umbrachte.


    …Jetzt, nach Ablauf der israelischen Verjährungsfrist, präsentiert sich der Journalist Nadel als Mittäter. Er habe den Anschlag geplant. Ausgeführt worden sei er von vier Mann der radikalen „Stern — Gruppe, die zuvor auf das Liquidieren von Offizieren der Palästina-Mandatsmacht England spezialisiert war. 



    (unterliegt Mord in Israel etwa der ‚Verjährung‘???)


    Nadel über jene Tage: Der Graf erwies sich als überzeugter Judenhasser und Araberfreund. Er versuchte Teilungspläne zum Nachteil Israels zu ändern, votierte für die Internationalisierung Jerusalems. Kurz: Er habe die proarabische Politik der Briten gefördert.


    Sprich – er suchte, genau wie die Briten nach einer tragfähigen Lösung für BEIDE Seiten.
     
    Als angeblichen Beweis, was für ‚Judenhasser‘ Bernadotte gewesen sei, präsentierte Nadel einen Brief, der die judenfeindliche Gesinnung Bernadottes bezeugen sollte, der freilich als Fälschung glasklar identifiziert wurde.


    Gegen Nadels Behauptung, der Schwede sei Antisemit gewesen, erhob Stockholms Mosaische Gemeinde prompt Protest, ebenso Direktor Gilel Storch, der den Jüdischen Weltkongreß und das Jüdische Rettungskomitee in Schweden vertritt. Mit Storch hatte Bernadotte bei der Rettung jüdischer KZ-Insassen 1945 eng zusammengearbeitet. Proteste hagelte es auch gegen ein den Grafen belastendes, ominöses Papier, das Nadel dennoch als Beweis präsentiert: die angebliche Kopie eines angeblichen Bernadotte-Briefes an den Reichsführer-SS Heinrich Himmler. Datum: 10. März 1945.


    Und nur um klarzustellen, dass es schamlos ist, sich in dieser Sache auch noch das Andenken an die Opfer des Holocaust zu missbrauchen, will ich Ihnen noch einmal die Worte des dänischen Reichsbund der ehemaligen KZ-Häftlinge vor Augen halten.


    „Den Besuch des Mörders in Dänemark lehnen wir ab“, protestierte der dänische „Reichsbund der KZ-Häftlinge von Neuengamme“.



    Und er betonte: „Mit Abscheu.“..


    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44418139.html



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      Sie picken sich aus ihrer link Sammlung einfach immer das raus was Ihnen gerade gut in dem Kram passt. Das ist sehr unredlich.
      Israel befindet sich im Jetzt, von der Landfläche ist es unglaublich klein, ohne nagev ist es größenmässig fast sowas wie ein Stadtstaat. ZUdem haben die Araber Israel zum erzfeind erklärt, nicht Israel die arabischen Muslime.
      Natürlich gibt es in Israel Probleme, die Mauer und Checkpoints, auch die Ungleichbehandlung der Palästinenser, aber man muss doch hinterfragen wo das herkommt.
      Das Elend der Palästinenser ist doch von den Arabern gewollt, das Pfand um aufzuzeigen wie böse und schlecht Israel ist. Bloss das ist doch sofort selbst für 10 Jährige durchschaubar.  
         

  36. Was soll das alles?
    Die  Arabische Liga ist der Erzfeind Israels, und dadurch das immer mehr arabische Muslime nach EU einwandern schleppen sie den Judenhass wieder neu in EU ein. Sie gehen erschrecklich offen damit um, der JUden/Israelhass ist bei Ihnen substanziell, praktisch ist JUden nicht möglich mit einer Kippa oder Davidsstern sich frei in EU zu bewegen. Das viele dann auch für den „Notfall“ einen israelischen Pass anstreben ist kein Widerspruch.

    Ach na ja, bei Ihnen kommt man argumentativ eh nicht weiter. 

    JUden und Israelis tun gut daran nur auf sich selbst zu vertrauen sonst haben sie ein neues shoah.

  37. Ach  Jane,
    Sie interessiert es nicht, wie bleischwer der düstere Schatten der deutschen Nazivergangenheit über dem Nahostkonflikt steht.
    Wirkliche Fakten, was die deutsche Nazivergangenheit angeht, interessieren Sie nicht. Genaue und penible Forschungsarbeiten wie das immer wieder zu nennende Buch von Klaus-Michael Mallmann und Martin Cüppers „Halbmond und Hakenkreuz“ sind Ihnen zuwider.
    Der Name Walter Rauf kommt in Ihren unzähligen Megamails nicht einmal vor. Walter Rauf einer der Hauptverantwortlichen für die Durchführung des Holocaust in Osteuropa, „Erfinder“ der Gaswagen, wurde mit seinen Schergen im Juli 1942 bereits nach Athen verlegt, um dort jederzeit nach Afrika und dann nach Palästina überführt zu werden, um einen weiteren Massenmord an den dort lebenden Juden durchzuführen. Die Truppen Rommels wurden geschlagen, so dass der Massenmord gegen die Juden durch Raufs Schergen in Afrika und Palästina in letzter Minute verhindert wurde (ausführlich in Halbmond und Hakenkreuz Seite 137 ff Mallmann/Cüppers).
    Keinesfalls darf den Arabern und Muslimen unterstellt werden, dass diese einem ähnlich ausgeprägten Antisemitismus unterliegen, wie das christlich geprägte Europa insbes. Deutschland der nach Auschwitz führte. Erst das verdorbene Gift, das die deutschen Nazis über die Araber ausgegossen haben, hat den Nahostkonflikt zu dem gemacht was er heute ist. Dazu findet man in Ihren unzähligen Megamails kein Wort.
    Dazu lesen Sie bitte diesen Auszug aus Klick-nach-Rechts:  http://www.klick-nach-rechts.de/gegen-rechts/2001/04/islamisten.htm :
    In der jordanischen Zeitung ‚Al-Sabil’ war beispielsweise 1999 zu lesen: „Wir müssen von unseren Vorbildern lernen und übernehmen, was für unser arabisches Anliegen wichtig ist. Hitler erreichte, was den Arabern bisher nicht gelang: Er reinigte sein Land von den Juden. Betrachtet Hitler und gebt deshalb die Hoffnung auf ein befreites Jerusalem nicht auf.“ Beispiele solcher Art könnte man noch viele aufführen. Hier soll nur noch kurz auf das Freitagsgebet vom 13. Oktober 2000 in der Sultan Aal Nahayan-Moschee in Gaza verwiesen werden. Der Prediger Dr. Ahmet Abu Halabiya, Mitglied von Arafats Autonomiebehörde rief dort zum Judenmord auf: „Habt kein Mitleid mit den Juden, egal wo ihr seid, in welchem Land auch immer. Bekämpft sie, wo immer ihr seid. Wo immer ihr sie trefft, tötet sie. Wo immer ihr seid, tötet jene Juden und Amerikaner, die wie sie sind – und jene, die sie unterstützen….“
    Auszug Ende
    Hier http://vimeo.com/16779150kann man bei c.a.5,46 Min sehen, wie der Judenhass den Kindern im Nahen Osten eingebimst wird.
     
    Wenn man Ihnen aber Beispiele der Hoffnung vorstellt, wettern Sie dagegen an, weil Sie in Panik geraten, da Sie fürchten  Araber und Muslime nicht mehr für Ihr eigenes Ressentiment instrumentalisieren zu können.
    Hier nochmal die Beispiele der Hoffnung:
    British Muslims for Israel: http://www.britishmuslimsforisrael.com/BMFI/Welcome.html, oder
    Kasim Hafeez http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4220976,00.html, oder
    Ismail Khaldi:http://www.alondon.net/index.php?action=art&id=5762&lang=en_GB oder
    Indian Muslim Leaders Praise Israel During Official Visit: http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/123448#.T7iwwdyr8s9
     
     

  38. Aus 2 Rezensionen zu Tilman Tarrachs Buch, dass Stoff liefern soll zur Verunglimpfung der Kritiker der Besatzungspolitik und der besatzungskritischen LInken:
     
    ….Das Anliegen, alles seiner Sichtweise zu unterwerfen, indem er die Präsentation der Faktenlage jener anpasst, ist zu leicht zu durchschauen.
     
    Das Buch beginnt “stilvoll” ohne Einleitung, indem sich der Autor sofort das Hebron-Massaker von 1929 vorknöpft….Dennoch behauptet er unverdrossen, dass lediglich „einige“ Juden von ihren arabischen Nachbarn gerettet worden wären, obwohl es nicht etwa „einige“ Juden waren, die durch ihre arabischen Nachbarn gerettet wurden, sondern 435 – also zwei Drittel der gesamten jüdischen Gemeinde.
     
    Aber auch sonst liegt bei Tarachs Bodycount einiges im Argen….
     
    Ähnlich wie in diesem Kapitel verhält es sich mit den anderen: Falschdarstellungen, interessierte Quellenauswahl, Halbwahrheiten und Verdrehungen. Dieses Buch ist nicht das Papier wert, auf dem es gedruckt ist….Doch wer kontrolliert schon Fußnoten, mag sich Tarach gedacht haben.
     
    Wer allerdings keine Lust hat, Märchen über die Geschichte Israels und Palästinas zu lesen, sollte besser bei den anerkannten Historikern bleiben – ob nun rechts wie Benny Morris, liberal wie Tom Segev oder links wie Ilan Pappe. Bei diesen Leuten, deren Werke bisher noch nirgendwo widerlegt wurden, kann man sich wenigstens einigermaßen sicher sein, dass sie keine Lügen und Halbwahrheiten verbreiten, sondern nach strengen akademischen Regeln arbeiten.
     
    ….Aber irgendwo müssen geläufige Lügen ja auch in die Welt kommen. Das Schema dabei ist immer das gleiche: Jemand schreibt eine Behauptung auf, und alle zitieren sie voneinander, so dass es bald erscheint, als sei diese Erfindung eine felsenfeste Tatsache. Um die ganzen Manipulationen ausfindig zu machen, müsste man sich durch alle Fußnoten bei Tarach quälen und seine Quellen wiederum selbst einer Prüfung unterziehen….


    Das kann ich auf Grund von Zeitmangel im Moment nicht leisten. Aber bei nun schon drei Auflagen sollte man sich ernsthaft Gedanken machen, ob es sich nicht langsam lohnt, diesem Schwindel-Doktor ein für alle Mal das Handwerk zu legen…


    http://schmok.blogsport.eu/2010/04/08/tilman-tarach-der-neue-deutsche-alan-dershowitz/


    Was ist es denn nun, was die Antisemiten vor 45, die Antizionisten, die „Israelkritiker“ nach 45 bewegt? Dr. jur. Tarach ist nicht der erste und wird nicht der letzte sein, der Schemata des Zusammenhangs von autoritärem Charakter und Antisemitismus  mit wachsender Begeisterung wiederkäut, wie man das mit Heiligen Texten zu tun pflegt, dass sie hintenraus als der Weisheit letzter Schluss fallen. Amen. Weil Dr. Tarach das so exemplarisch tut, schadet es nichts, sein Häufchen Dogma anzuschauen:
     
    Der Hassschwerpunkt aller Antisemiten [Antizionisten, Israelkritiker] ist gegen die Idee der Emanzipation des Individuums von den Zwängen der Natur und vor allem der Gesellschaft gerichtet; Judenfeinde sind stets Feinde der individuellen Freiheit und der Geistes…..
     
    …Die Juden, die so genannten Volksfeinde, die Schwulen, die Intellektuellen, aber auch alle anderen, die im Verdacht stehen, das eigene Glück zum Handlungsmaßstab zu machen, wirkten „zersetzend“ – so heißt es. „Zersetzen“ bedeutet hier, ein Kollektiv in seine Einzelteile aufzulösen.“


    Das soll ein Portrait der anti-zionistischen Linken sein? Völkisch, Anti-Schwul,Anti-Intelektuell – das mag fraglos auf die National-Sozialisten zutreffen – die Linke ist da aber in keiner Weise portraitiert – ganz im Gegenteil, man denke nur an deren hochintelektuelle und ehrenwerten (übrigens jüdischen) Vertreter, wie z.Bsp. Erich Fried, Noam Chomsky, Naomi Klein etc. anti-schwul, völkisch – ich glaube Herr Tarrach fantasiert sich da auf einen ziemlich bizarren Planeten.


    Unterscheidungskunst, die Fähigkeit zur Unterscheidung kann sehr schnell in Sackgassen geraten; das passiert z.B. dort, wo statt Differenzen Negationen erscheinen, wo statt Unterscheidungen Oppositionen, bloße Gegensätze konstruiert werden.


    Dr. Tarach braucht Teufel, um Israel zu verteidigen. Dr. Tarach arbeitet mit zwei Antagonismen: gutes (emanzipiertes) Individuum versus böses (reaktionäres) Kollektiv und böses (paternalistisch strukturiertes) Kollektiv versus gutes (jüdisches, sei es (vermeintlich) religiöses, sei es nationales) Gegenkollektiv. ..
     
    Wenn ich den Schockschwerenot geschüttelten Cocktail von Dr. Tarach einigermaßen verstanden habe, ist Am Israel, das Volk Israel nicht nur ein von Antisemiten halluziniertes Gegenkollektiv, sondern ein Kollektiv sui generis; hier stehen (jüdisches, israelisches) Individuum und Kollektiv nicht in Opposition, das Individuum muss das Kollektiv nicht negieren, um sich als freies Individuum zu emanzipieren. Der Jude/Israeli ist, so Dr. Tarach, der Prototyp des emanzipierten Individuums, der individuellen Freiheit und des freien Geistes; er macht das eigene Glück zu seinem Handlungsmaßstab; er unterwirft sich nicht dem (Gegen-)Kollektiv….


    Dr. Tarach beklagt: „Wer sich dem Kollektiv nicht unterwirft, wer alleine durch seine Existenz beweist, dass er sich sozialem Druck nicht beugen muss, der gilt nicht selten als (Volks-) Verräter…“ Hier würde ich gerne wissen, wie Dr. Tarach die Verurteilung von Juden, die sich kritisch mit der Politik Israels gegenüber den Palästinensern auseinandersetzen, als „selfhating jews“ (hier wird das Kollektiv mit dem Selbst identifiziert) oder die Attacke Henryk M- Boders, der einen deutsch-jüdischen „Israelkritiker“ als einen “Volksschädling“ verunglimpfte, bewertet….


    http://von-den-einzigwahren-freunden-israels.blogspot.de/2011/10/ist-dr-tilman-tarach-ein-freier-geist.html

     
    Da frage ich mich, inwieweit bei anti-deutschen Philosemiten letztendlich eine neue Art von Pro-Semitischer Religion herbeiphantasiert wird, als Gegenentwurf zu einem aus der eigenen Geschichte autoritär erfahrenen Kollektiv, dem sie als Individium nach wie vor entgegenzutreten ihnen eigentlich die Kraft fehlt. Daher suchen sie sich ein neues Kollektiv. Und so bauen sie sich ein idealisiertes Israel – und Judenbild, ein demagogisch verungflimpftes Bild der Goyim und Deutschen, der Linken (als ob’die Linke‘ exemplarisch für Deutschland wäre) zurecht – letzendlich eine FantasyWelt – ein manichäisches Weltbild von Gut und Böse, in dem sie sich selbst zu phantasierten strahlenden Helden schreiben.
     
    Wer Realitätsbezug ernst meint, wird hier wohl eher nicht fündig.

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