Tel Aviv will Samstags-Busverkehr einführen

Die Stadt Tel Aviv hat den Verkehr von Linienbussen am Shabbat genehmigt. Der Stadtrat entschied gestern in einer Abstimmung, hierfür beim Verkehrsministerium um eine Genehmigung zu ersuchen. Dreizehn Magistratsmitglieder stimmten dafür, sieben dagegen…

Das Verkehrsministerium hat dagegen bereits seine Ablehnung demonstriert: „Der Status quo in Bezug auf ÖPNV am Shabbat besteht seit Jahrzehnten. Das Verkehrsministerium hat nicht die Absicht, diesen Status quo zu verletzen.“

Die Stadt Tel Aviv hat jedoch bereits verschiedene Szenarien ausgearbeitet, falls ihr Antrag tatsächlich abgelehnt wird. So soll zunächst ein weiterer Antrag gestellt werden, in dem ein städtisches Unternehmen Fahrtdienste ins Stadtzentrum, an die Strände und zu Ausflugspunkten in der Stadt anbieten soll. Sollte auch dieser Antrag abgelehnt werden, sieht eine weitere Alternative die Ausweitung der Servicetaxi-Linien (Moniyot Sherut) auch auf den Shabbat vor.

TheMarker, 20.02.12, Newsletter der Botschaft des Staates Israel

Ein Kommentar zu “Tel Aviv will Samstags-Busverkehr einführen

  1. Arbeiten am Shabbat? 

    Ich fahre selbst Auto am Shabbat, wenn ich in die Natur fahre, um dort Shabbat zu feiern. Aber das erlauben ja die Rabbiner nicht. Aber Busunternehmer am Shabbat arbeiten lassen, ist erlaubt?

    Noch ein Schritt und ihr habt den Sonntag!

    Das ist Abtrünnigkeit, unbeschreiblich! So viele Satzungen, um den Sabbat zum Menschentag zu machen, die von den Gelehrten ausgetüftelt wurden, und dann alles lockern, weil man einen Staat haben will.

    Ich aber habe einen Gott, und mir reicht die Schrift allein, um ihm die Treue zu halten. Und dazu gehört als Merkmal der Sabbat.

    Wer soll denn am Shabbat im Bus fahren? Die Rabbiner? Oder die Touristen? Oder die mit der Bierflasche in der Hand?

    Es gibt nichts gegen Busfahren zu sagen, aber was ist das für ein Israel, das nicht mehr die Gebote hält?

    Und der Sabbat ist das Siegel der Autorität Gottes. Na ja, wenn man zu einer Nation gehört, das die Atombombe und Co hat, dann irgendwann bleibt nur noch ein Etikett übrig, aber der Inhalt ist ein anderer.

    Es bleibt nur ein Rest übrig. Und über den ärgert sich bekanntlich die ganze Welt.

    Was ist schon eine ganze Welt gegen den, der sie alle erschaffen hat.

    Schritt für Schritt gewöhnt man die Menschen an die, die die Sonne anbeten. Im Islam hat man es bis zur Marienanbetung geschafft in einigen Teilen. 
    Und im Islam ist der Sonntag in vielen Staaten durchgesetzt.

    Es fehlt nur noch Israel.  

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