L’Chaim!

Ein ganz besonderes Filmprojekt braucht Unterstützung. Es ist die Geschichte von Chaim Lubelski, der eine Karriere als Schachspieler und erfolgreicher Geschäftsmann in New York aufgab, um sich um seine Mutter, eine Holocaust-Überlebende, zu kümmern…

Als Sohn von „Überlebenden“ machte er es sich zur Lebensaufgabe, den Schmerz des Traumas, das seine Eltern durchlebten, zu lindern. Mit bemerkenswerter Menschlichkeit und viel Humor übernimmt Chaim in einem wahren Akt von Altruismus 24 Stunden am Tag die Pflege seiner Mutter in einem Altenheim in Antwerpen. Dabei bringt er allen um ihn herum Freude. Der Dokumentarfilm, der ihm durch den Alltag folgt, zeichnet das Porträt einer Familie nach, die trotz aller Bemühungen, die Wunden der Vergangenheit zu heilen, noch immer das das ganze Gewicht dieser Narben trägt. Er zeigt, wie Traumata in Familien auf die nächste Generation übertragen werden und deren tägliches Leben beeinflußen.

Chaim entwickelte seinen eigenen Weg, um mit diesem Erbe umzugehen. Er weigert sich, Opfer zu sein. Ohne Klagen oder Anschuldigungen akzeptiert er sein Schicksal. Voller Vitalität und tiefem Glauben widmet er sich seiner Mutter und seiner persönlichen Lebensaufgabe. Aber Chaims größte Herausforderung steht noch bevor. Sein Leben kommt an einen dramatischen Wendepunkt, als er mit dem Tod seiner Mutter konfrontiert ist. Chaim ist gezwungen, einen neuen Sinn, den er bisher in der Verantwortung für seine Eltern sah, für sein Leben zu finden.

Als Filmemacher und Chaims Cousin ist diese Dokumentation für Elkan Spiller eine sehr persönliche Reise. Sie hilft, auch seine eigene Geschichte als Sohn von Holocaust-Überlebenden besser zu verstehen. Gleichzeitig ist dies eine universelle Geschichte über die Menschheit und Familie. L’Chaim! zeigt, dass wir der Bürde unseres Erbes nicht entkommen können, aber es gibt immer einen Weg zu Liebe, Akzeptanz und Verständnis.

Das Projekt begann vor zwei Jahren mit Elkans preisgekröntem Kurzfilm „Mama, L’Chaim!“, der bereits auf internationalen Festivals große Anerkennung fand. „L’Chaim!“ dehnt den Kurzfilm zu einem abendfüllenden Dokumentarfilm aus, der ein breiteres Publikum erreichen kann und Chaims Geschichte mehr in die Tiefe erzählt. Der Erfolg des Kurzfilms, der überwältigende Reaktionen, sowohl vom Publikum wie auch der Presse, hervorrief, zeigt, dass das Interesse an der Geschichte und seiner Botschaft groß ist.

Zur Umsetzung, die teilweise von der deutschen Filmförderung unterstützt wird, fehlt noch Budget. Über Kickstarter gibt es die Möglichkeit, das Projekt zu unterstützen, so dass der Film realisiert werden kann.

Wir wünschen Elkan Spiller alles Gute für diesen außergewöhnlichen Film!

Weitere Informationen:
http://www.kickstarter.com/projects/836538732/lchaim-to-life