Mitverantwortung an den „deutschen Zuständen“

Offener Brief des Auschwitz-Komitees an die Regierenden…

An:

Herrn Bundespräsident Christian Wulff
Spreeweg 1
10557 Berlin

Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
Bundeskanzleramt
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin

Frau Bundesministerin Dr. Kristina Schröder
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Glinkastraße 24
10117 Berlin

Herrn Bundesminister Dr. Hans-Peter Friedrich
Bundesministerium des Innern
Alt-Moabit 101 D
10559 Berlin

Herrn Bundestagspräsident Norbert Lammert

sowie an alle Fraktionen im deutschen Bundestag, Berlin

Hamburg, 15. Dezember 2011

Wir, die letzten Zeugen des faschistischen Terrors, rufen auf: […]
Aus der Erfahrung unseres Lebens sagen wir: Nie mehr schweigen, wegsehen, wie und wo auch immer Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit hervortreten! Erinnern heißt handeln!
(Esther Bejarano, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees)

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
sehr geehrte Damen und Herren,

in großer Sorge wenden wir uns heute an Sie. Antisemitische, rassistische und neofaschistische Ideologie und Praxis finden Akzeptanz bis in die Mitte der Gesellschaft. Sie, die Regie­renden, tragen Mitverantwortung an den „deutschen Zuständen“ heute, an der Ökonomisie­rung des Denkens, an der Entsolidarisierung der Gesellschaft, und, daraus folgend, an der sozialen Spaltung, die Ängste schürt. Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit haben heute wieder Konjunktur in Deutschland.

1. In Zeiten, in denen hierzulande mindestens zehn Menschen von einer rechten Terrorbande ermordet wurden, weil sie türkische und griechische Namen trugen und mindestens 13 Jahre lang der „nationalsozialistische Untergrund“/NSU unter den offensichtlich rechts zugedrück­ten Augen der Polizei, der Justiz und des Verfassungsschutzes wütete,

2. in Zeiten, da 182 Tote durch Gewalt von Nazis und Neonazis in den vergangenen 20 Jahren von den Regierenden scheinbar übersehen wurden, obwohl doch Ausstellungen wie „Opfer rechter Gewalt“ seit Jahren vielerorts gezeigt wurden, einschlägige Websites und Foren mit unendlicher Mühe von NGOs, Bürgerinitiativen und Opferverbänden ganz öffentlich zugänglich waren und sind,

3. in Zeiten, in denen selbst im Winter Menschen schon wieder nachts aus dem Schlaf gerissen und abgeschoben werden, Bürgerkriegsflüchtlinge, Roma, Familien mit Kindern, Alte und Kranke in elende Zustände gewaltsam verbracht werden, obwohl auch Überlebende des Holocaust, die im Exil Zuflucht fanden, immer wieder das Bleiberecht anmahnen,

4. in Zeiten, in denen ungeachtet zahlreicher Proteste, trotz Mahnungen von Überlebenden­organisationen, von den Zentralräten der Juden und der Muslime, von WissenschaftlerInnen die Fachministerin beratungsresistent bleibt. Fremdschämen müssen wir uns für die Ministerin Schröder, die mit ihrer so genannten „Extremismusklausel“ Überlebendenorgani­sationen und seit Jahrzehnten ehrenamtlich arbeitende Initiativen gegen rechts mit dem Generalverdacht überzieht, nicht auf dem Boden des Grundgesetzes zu stehen. Bespitzelung und Verdächtigung statt Aufklärung und Anerkennung, Geld nur gegen Gesinnungs­schnüffelei – wie groß wird der Scherbenhaufen sein, den das Ministerium hinterlässt?,

5. in Zeiten, in denen schon wieder obrigkeitsstaatliches Denken Konjunktur hat, durch das Befolgen von Befehlen und Anordnungen selbst bei Frosttemperaturen mit Wasserwerfern auf Menschen geschossen wird, die in friedlichen Blockaden sich mutig auf die Straßen der Städte setzen, um marschierende Neonazis zu stoppen. Gegen die Tränengas in gesundheits­gefährdenden Mengen eingesetzt wird. Der Vertrauensverlust in demokra­tische Zustände ist kaum zu ermessen, wenn Demonstranten weggespritzt und anderweitig traktiert werden, Menschen bespitzelt, überwacht und ausgehorcht werden, Mobilfunkdaten missbraucht werden, Immunitäten von Abgeordneten aufgehoben werden,

6. in Zeiten, in denen selbst ein Shoa-Überlebender wie Ernst Grube, VVN-BdA-Vorsitzender in Bayern, vom Nachrichtendienst überwacht und als Zeitzeuge diskreditiert wird,

7. in Zeiten, in denen die NPD und neofaschistische Kameradschaften ganze Regionen zu „national-befreiten Zonen“ erklären und die NPD immer noch nicht verboten ist

mischen wir uns ein und fordern Sie auf: Handeln Sie, jetzt!

Sieben Sofortmaßnahmen schlagen wir Ihnen vor:

Schluss mit der öffentlichen Subventionierung neofaschistischer Organisationen durch V-Leute, wir fordern gründliche und parlamentsöffentliche Aufklärung der Morde selbst sowie der Verfehlungen und Verstrickungen des Verfassungsschutzes und der Polizei in die Morde des „nationalsozialistischen Untergrunds“ und ähnlicher Geheimbünde Schluss mit der Un-Kultur des Verdachts und der Gleichsetzung „Rot gleich Braun“, wir fordern gründliche und öffentliche Aufarbeitung aller Todesfälle durch rechte Gewalt in den vergangenen 20 Jahren Schluss mit den Abschiebungen, Bleiberecht für alle, insbesondere für Rom und Sinti Schluss mit den Verdächtigungen staatlich nicht kontrollierter Projekte und Initiativen gegen rechts!
Schluss mit der Gewalt gegen Menschen, die ihren eigenen Körper in friedlichen Sitzblockaden gegen Neonaziaufmärsche einsetzen, die großen Mut beweisen und unsere Hoffnung auf eine bessere Zukunft sind. Schluss mit der Kriminalisierung und Überwachung Schluss mit der Überwachung von Überlebenden des Holocaust, die Diskreditierung ihrer Zeitzeugenarbeit wie z.B. bei Ernst Grube in Bayern muss sofort beendet werden

Und Sie, Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel und die Bundesregierung fordern wir wiederum auf: Verbieten Sie endlich nach Artikel 139 Grundgesetz und entsprechend dem Potsdamer Abkommen die NPD und alle faschistischen Nachfolgeorganisationen, ihre Schriften, ihre Embleme, ihre Aktivitäten! Das sind wir den Millionen Opfern der faschistischen Verbrechen schuldig.

Bitte unterrichten Sie uns über Ihre Maßnahmen.

Mit freundlichen Grüßen
Esther Bejarano, Vorsitzende

Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Kontakt: AuschwitzKomitee@t-online.de

60 Kommentare zu “Mitverantwortung an den „deutschen Zuständen“

  1. Hallo Karl K.
    zu Ihrem Zitat:
    „Können Sie mir mal erläutern, welcher abgrundtiefe Hass in Ihnen gegen Deutsche lebt? Dann könnte ich vielleicht verstehen, warum Hitler einen solchen abgrundtiefen Hass gegen Juden hatte.“

    Ich bin Deutscher, auch nicht jüdischen Glaubens, aber ich habe schon als Kind hier erlebt, was das Umfeld mit einem macht, der anders ist. Ich habe hier Menschen leiden sehen, ich habe hier Menschen sich wegen dieser Zustände selbst töten sehen. Ich habe diese Verachtung von schwächeren Menschen hautnah erlebt und ich habe hinter die Hecken und glänzende Fassade schauen dürfen, wo der Geist der Entwertung und Ausgrenzung mehr als lebendig ist. 

     
     

  2. Nachsatz für dave, me et al.  
     
    Wenn Sie hier dieses Portal, das seine Zielsetzung in der Bekämpfung des Antisemitismus sieht und wichtige Informationen über Judentum in den deutschsprachigen Raum bringen möchte – darunter auch solche, die vielen „Freunden“ Israels weh tun – dazu nutzen möchten, ihren Hass gegen Deutschland zu artikulieren und Deutsche sozusagen aus genealogischer Sicht unter Generalverdacht zu stellen, so gewinnt der Aspekt „Bekämpfung des Antisemitismus“ eine ganz neue – leider ausgesprochen rassistische – Wendung. 
     
    Ich hoffe, dass meine Landsleute weder durch ein paar verrückte Moslems noch durch ein paar verrückte Juden zu der Ansicht gelangen, Moslems oder Juden seien deutschenfeindlich.  
     
    Viktor E. Frankl, hat es in seiner Rede von 1988, kurz vor seinem Tod auf den Punkt gebracht:    „Der Nationalsozialismus hat den Rassenwahn aufgebracht. In Wirklichkeit gibt es aber nur zwei Menschenrassen, nämlich die „Rasse“ der anständigen Menschen und die „Rasse“ der unanständigen Menschen.  Und die „Rassentrennung“ verläuft quer durch die Nationen und innerhalb jeder einzelnen Nation quer durch alle Parteien.“

  3. @ Dave, me

    „Also fehlt bei dieser Quantität doch nur noch ein “Führer” der dem deutschen Mob erneut die Autobahn in die Hölle freimacht oder nicht? Vielleicht hat die Welt einen sehr grossen Fehler gemacht, dieses Land noch einmal hochkommen zu lassen? – Die Zukunft wird es zeigen.“
     
    Können Sie mir mal erläutern, welcher abgrundtiefe Hass in Ihnen gegen Deutsche lebt? Dann könnte ich vielleicht verstehen, warum Hitler einen solchen abgrundtiefen Hass gegen Juden hatte.

  4. Werter Dave
     
    „Der deutsche Kapitalismus ist für mich eine neue Spielwiese der soziokulturellen Perversion, die diese “Kultur” offenbar seit <>3-4 Generationen bestimmt“
     
    Wenn das mal nicht Rassismus in Reinkultur ist!

    „Allerdings gibt es gewisse Mechanismen die international beobachtungsbedürftig sind, wie z.B. die Ausgrenzungstendenzen innerhalb dieser “Kultur” besser soziokulturellen Psychodynamik.“
     
    Es ist schön zu wissen, dass es Länder gibt, in denen weder Ausgrenzen noch Selbstausgrenzungen vorhanden sind.  Wahrscheinlich sollten wir uns England oder die USA zum Vorbild nehmen – oder doch besser Nordkorea? Sozusagen als Wiedergeburt eines antirassistischen NS-Staates mit einer„Volksgemeinschaft“ und dem Slogan „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“?
     
    „Hauptsache es wird auseinanderdividiert, aus- und abgegrenzt bis hin zu weiteren Entartungen ….“
     
    Ein solcher Satz hätte die NS-Kulturkammer aber gefreut: „Entartung“ war auch deren Schlüsselwort.
     
    „.. sind 19% bereits gewaltbereit und würden wohl sofort ausüben, wenn keine strafrechtlichen respektive persönlichen Konsequenzen zu befürchten wären.“
     
    Ich denke, da sind wir im Internationalen Vergleich mal wieder am unteren Ende der Skala –  falls eine solche Statistik nicht auch dahin gehört wie die meisten – in den Mülleimer!
     
    Heitmeyer hat sich einen Namen gemacht durch Fragebogen, bei denen selbst Journalisten wie Jörg Lau zu der Auffassung kamen, das so was nun ja gar nicht taugt. Die Einstellung der Förderung Heitmeyers hat sehr viel mit der mangelnden Qualität seines Instituts zu tun. Wenn ausgewiesene linksliberale zu solchen Erkenntnissen kommen, war diese Entscheidung sehr richtig. Heitmeyer darf aber selber weiterhin seine „Ergebnisse“ veröffentlichen. Er erhält eine recht ordentliche Dotation auf Kosten ärmerer Steuerzahler.

  5. @ Dave
    „Also fehlt bei dieser Quantität doch nur noch ein “Führer” der dem deutschen Mob erneut die Autobahn in die Hölle freimacht oder nicht? Vielleicht hat die Welt einen sehr grossen Fehler gemacht, dieses Land noch einmal hochkommen zu lassen? – Die Zukunft wird es zeigen.“


    Sehr richtig!
    Hinzuzufügen wäre noch, dass über die Hälfte der Deutschen völlig realitätsfern Israel als die größte Bedrohung für den Weltfrieden halluziniert. Und das Europa doht, wegen der aberwitzigen deutschen Politik in einen Abgrund der Rezession zu stürzen…

  6. Sorry. 

    Die Bilder-URLs in meinem vorigen Posting oben stimmen leider nicht.

    – die erste zeigt nicht die Nazis, sondern diese hier tut es:

    http://bilder.nw-news.de/bielefeld_neonazi-demonstration_an_heiligabend/52/732637/732805S.jpeg

    – während statt der zweiten diese noch eindrucksvoller die Menge ihrer auf die Straße gegangenen GegnerInnen zeigt:

    http://bilder.nw-news.de/bielefeld_neonazi-demonstration_an_heiligabend/52/732637/732824S.jpeg

  7. 100 gegen 1 – das ist eins der Ziele von haGalil.

    100 gegen 1 – das gabs am 24.12.2011 in Bielefeld:

    Dort rotteten sich am heutigen Heiligabend genau 70 Nazis zusammen, unter dem Schutz von ca. 600 PolizistInnen.

    Diesen 70 – s. Bild:

    http://bilder.nw-news.de/bielefeld_neonazi-demonstration_an_heiligabend/52/732637/732812.html

    stand ein breites Bündnis aus etwa 100 Organisationen mit ca. 6.500 – 7.000 Menschen gegenüber, s. Bild:

    http://bilder.nw-news.de/bielefeld_neonazi-demonstration_an_heiligabend/52/732637/732825.html

    Einer der Berichte dazu findet sich hier:

    http://www.nw-news.de/lokale_news/bielefeld/bielefeld/5630770_6.500_Bielefelder_demonstrieren_gegen_Neonazi-Aufmarsch.html?em_cnt_page=2

  8. Der deutsche Kapitalismus ist für mich eine neue Spielwiese der soziokulturellen Perversion, die diese „Kultur“ offenbar seit <>3-4 Generationen bestimmt. Ganz klar kann heute kein Vergleich zum Holocaust gezogen werden, das wäre pervertiert und krank. Allerdings gibt es gewisse Mechanismen die international beobachtungsbedürftig sind, wie z.B. die Ausgrenzungstendenzen innerhalb dieser „Kultur“ besser soziokulturellen Psychodynamik. Wurde früher der Rassismus u.a. als „Werteschema“ indoktriniert und bis zu den schlimmsten Entartungen der Menschheitsgeschichte perfektioniert, startet man heute mit dem Kapitalismus; es könnte auch ein anderer „ismus“ sein. Hauptsache es wird auseinanderdividiert, aus- und abgegrenzt bis hin zu weiteren Entartungen, die hier ohne Gegensteuerung zu erwarten sind; ob diese noch einmal so weit gehen wie 1933-45 sehe ich nicht, zumal sofort international hoffentlich eingeschritten würde; dass aber sehr viele Menschen hier zu leiden haben werden bzw. schon heute leiden, dafür existieren doch einige Indizien.
    http://www.taz.de/!83590/ 
    Immerhin sind 19% bereits gewaltbereit und würden wohl sofort ausüben, wenn keine strafrechtlichen respektive persönlichen Konsequenzen zu befürchten wären. Also fehlt bei dieser Quantität doch nur noch ein „Führer“ der dem deutschen Mob erneut die Autobahn in die Hölle freimacht oder nicht? Vielleicht hat die Welt einen sehr grossen Fehler gemacht, dieses Land noch einmal hochkommen zu lassen? – Die Zukunft wird es zeigen.

    Zitat….
    Etwa zehn Prozent der Deutschen denken durch und durch rechts“, sagte Heitmeyer. Das sei ein Anstieg um sechs Prozent in den vergangenen sieben Jahren…

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-12/studie-deutschland-vorurteile 

    Kein Wunder, dass die Finanzierung für weitere Studiuen eingestellt wird; für mich ein weiteres Indiz.

  9.  
    „Jetzt ist auch klar warum deutschland das dritte Reich nicht aufarbeiten braucht.
    Denn das dritte Reich existiert noch nur in der Arabischen Welt und wird aus deutschland Koordiniert. Da machen natürlich keine Sanktionen gegen den Iran oder andere Arabische Staaten einen logischen Sinn.

    Den Plan der Vernichtung des Jüdischen Volkes hat man trotz Niederlage 1945 nicht aufgegeben.“ Baruch Zion, 23.12.2011
     
    Vielleicht können Sie noch darlegen, wie eine Aufarbeitung des Dritten Reichs aussehen sollte.

    Es gab bekanntlich keinen Plan zur Vernichtung des Jüdischen Volkes, sondern Pläne einzelner Verbrecher, die mit Billigung des ausgewiesenen Antisemiten Hitlers ihre Massenmorde an Juden in Osteuropa während des WK2 begingen.

    Es mag sein, dass es den Wunsch nach Ausrottung von Juden noch immer gibt – auch bei Deutschen – ich bin aber auch sicher, dass solche Menschen niemals wieder die Möglichkeit seitens einer deutschen Regierung bekommen. Der Kontext ist für alle Zeiten entfallen.

    Die Anzahl derjenigen, die wegen ihrer Art der Aufarbeitung des Dritten Reichs am Untergang des deutschen Volkes arbeiten, ist in Deutschland sehr viel größer. Es gibt nicht nur jüdischen, sondern auch deutschen Selbsthass.

  10. Karl K

    nicht bei Menschen wie Sie einer sind der andere Menschen vehöhnt weil sie Arm, weil der deutsche Kapitalismus den Menschen nicht mehr gönnt aus Profitgier und Geldgier.
    Was unterandrem auch zum Holocaust geführt hat, denn die deutsche Wirtschaft hat an den billigen arbeitskräften milliarden verdient und der SS zur Ermordung gegeben als diese nicht mehr gebraucht wurden.

    Und auf sehr geehrter Verzichte ich zeigt es doch wieder Ihre Arroganz.

  11. Sehr geehrter Herr Zion. 
     
    „Ich sehe die Welt schon richtig und Sie als sehr Arroganten Menschen ganz besonders deutlich.“
     
    Eine solche Selbstauskunft ist arrogant!  Es gibt meines Wissens nur einen, der dies von sich sagen darf. Und der hat einen anderen Namen, wie ich mich erinnere. Etwas mehr Bescheidenheit, bitte.

  12. Karl K

    auf (sehr geehrter Herr) kann ich auch verzichten und was Sie aktzeptieren wollen oder nicht ist mir egal.

    Wer solche Sätze wie Sie ins Netz stellt muss mit solchen Antworten klar kommen.

    Dennoch stimmt auch der der Satz von mir, der Ihnen leider so wenig gefallen hat. Sie können nicht nur vertikal, sie müssen in einer globalisierten Welt auch horizontal vergleichen; sonst ist der Blickwinkel ein wenig eng und führt zu einer mangelhaften Urteilsfähigkeit.“

    Ich sehe die Welt schon richtig und Sie als sehr Arroganten Menschen ganz besonders deutlich.

  13. Der deutsche Einfluss in der Arabischen (Palästinensischen) Welt ist nach wie vor ungebrochen und erfreut sich gerade bei den Teenager grosser Beliebtheit.

    Mit UNESCO Gelder wird in einem palästinensischen Magazin Hitler verherrlicht

    „NEW YORK – Das Simon Wiesenthal Center bat die UNESCO-Generaldirektor Mittwoch bis das Sponsoring eines palästinensischen Kinder-Zeitschrift auszusetzen, sagte der Zeitschrift lobte Hitler für den Mord an Juden.“

    „Nach Palestinian Media Watch „, enthält Begriffe verherrlicht Jihad.“ Die Bildungs-Kinderzeitschrift, Zayafuna,“

    „Die PMW Bericht verweist auf einen Aufsatz in der Zeitschrift von einem Teenager-palästinensisches Mädchen. Das Mädchen schrieb über die Begegnung mit Adolf Hitler in einem Traum, der ihr erzählt, dass er die Juden getötet „, so würden Sie alle wissen, dass sie eine Nation, die Zerstörung breitet sich auf der ganzen Welt. Sind“ In dem Aufsatz, sagt Hitler das Kind, geduldig zu sein in Bezug auf die Leiden der Palästinenser in den Händen der Juden.“

    „In einem Brief an UNESCO-Generaldirektor Irina Bokova, Shimon Samuels, die Wiesenthal Center-Direktor für internationale Beziehungen, schrieb, dass die Redakteure Zayafuna „billigen Adolf Hitler als Vorbild für palästinensische Kinder“, stellt fest, dass ein Viertel der Kinder Vorlage ausgewählt für die Veröffentlichung der Zeitschrift „express Hass auf Juden und reflektieren Nachrichten über PA offiziellen Medien übertragen werden.“

    http://www.jpost.com/International/Article.aspx?id=250462

    Jetzt ist auch klar warum deutschland das dritte Reich nicht aufarbeiten braucht.
    Denn das dritte Reich existiert noch nur in der Arabischen Welt und wird aus deutschland Koordiniert.
    Da machen natürlich keine Sanktionen gegen den Iran oder andere Arabische Staaten einen logischen Sinn.

    Den Plan der Vernichtung des Jüdischen Volkes hat man trotz Niederlage 1945 nicht aufgegeben.

  14.  
    Sehr geehrter Herr Zion
     
    Ich wäre Ihnen sehr zu Dank verbunden, wenn Sie auf persönliche Beleidigungen verzichten würden – probieren Sie es einmal, es geht wenn Sie wollen!

    Falls Sie meiner Einlassung ein sachliches Argument entgegenstellen, kann ich dies gern akzeptieren. Ich bin sicherlich mit Ihnen einer Meinung, dass das Lohn- und Einkommensgefälle zu groß und das Steuerrecht ungerecht ist.

    Dennoch stimmt auch der der Satz von mir, der Ihnen leider so wenig gefallen hat. Sie können nicht nur vertikal, sie müssen in einer globalisierten Welt auch horizontal vergleichen; sonst ist der Blickwinkel ein wenig eng und führt zu einer mangelhaften Urteilsfähigkeit.
     
     

  15. Es scheint aber eine Form der Armut zu sein, die doch sehr anziehend auf Menschen aller Herren Länder ist.“

    Sie haben schon ein Merkwürdige Art der Sichtweise, ich würde sagen mit Ihnen stimmt etwas nicht.

    Sie verhöhnen zum zweitenmal auf sehr Arroganter weise ihre eigenen Landsleute.
    Menschen die jeden Tag für einen hungerlohn arbeiten damit am Ende des Jahres die deutsche Wirtschaft sagen kann sie haben wieder Milliarden verdient.

    Und lassen Sie das mit „Werter“ auf solche Anreden verzichte ich und erst recht von solchen Typen wie Sie es sind. 

  16. Werter Baruch
     
    wenn ich nicht immer wieder bei meinen Ratgebern den Verdacht hätte, dass sie eine außerordentlich selektive Art der Wahrnehmung haben, könnte ich den Rat leichter annehmen.
     
    Es besteht doch kein Zweifel, dass es in Deutschland sehr viele Arme gibt, denen jeder wünschen würde, mehr zu haben.  Es scheint aber eine Form der Armut zu sein, die doch sehr anziehend auf Menschen aller Herren Länder ist.
     

  17. Karl K hier mal ein Beispiel wie neue Armut in deutschland geschaffen wird.

    Massiver Stellenabbau bei WestLB

    „Nachdem das Ende der WestLB besiegelt ist, verlieren nun tausende Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz. Hoffnungsträger ist jedoch eine neue Servicegesellschaft, in der die Banker ihre Erfahrung in der Vermarktung ausgelagerter Schrottpapiere einbringen können.“
    http://www.n-tv.de/wirtschaft/Massiver-Stellenabbau-bei-WestLB-article5057536.html

    Servicegesellschaft heisst das die Mitarbeiter entlassen werden und danach über die Servicegesellschaft wieder am gleichen arbeitspaltz Sitzen nur mit 1/3 weniger Lohn bei gleicher arbeit.

  18. Stimmt denn hier ist noch ein Blickwinkel


    Armutsbericht für Deutschland  Selbst „Arbeit schützt vor Armut nicht“

    Arbeit schützt vor Armut nicht„, das konstatiert auch die Stuttgarter Zeitung. „Der eigentliche Skandal, um den es hier geht, sind Löhne, die nicht zum Leben reichen.“ Zwar gebe es im Einzelfall durchaus berechtigte Ansprüche für Transferleistungen, räumt das Blatt ein, aber die helfen im Großen und Ganzen nicht. „Immerhin ist inzwischen ja auch die größte Regierungspartei, Angela Merkels CDU, zur Einsicht gelangt, dass Mindestlöhne ein Gebot der Stunde ist. Sie und ihre Koalitionspartner können aus dem Armutsbericht eine konkrete Handlungsanweisung herauslesen: Es ist an der Zeit, dem wohltönenden Parteitagsbeschluss zu dieser drängenden Frage endlich Taten folgen zu lassen.“

    http://www.n-tv.de/politik/pressestimmen/Selbst-Arbeit-schuetzt-vor-Armut-nicht-article5057791.html

    Den Hartz-IV-Empfängern geht es heute besser, als es den DDR-Durchschnittsverdienern trotz harter Arbeit je ging.“ :   ???????

    Was ist denn das für ein Bescheuerter Vergleich !!!!! In 2 Wochen fängt in deutschland das Jahr 2012 an und nicht das Jahr 1991.
    Jeder 7 Bundesbürger ist betroffen und das sind nicht alles Harz IV Empfänger, sondern auch Bundesbürger die arbeiten gehen aber einfach zu wenig verdienen.

    Man kann in deutschland mit einfachen Jobs kein Geld mehr verdienen was man vor 15- 20 Jahren noch konnte.

    Sie sollten mehr Fachzeitschriften lesen das scheint man Ihnen aber schon öfter geschrieben zu haben.

    Tun Sie einfach tut nicht weh wenn man sich wissen anliest.

  19. Werter Baruch,

    es scheint verschiedene Blickwinkel über die Armut in Deutschland zu geben: 

    „Den Hartz-IV-Empfängern geht es heute besser, als es den DDR-Durchschnittsverdienern trotz harter Arbeit je ging. Er kann Dinge essen, die den Ostblockbewohnern kaum dem Namen nach bekannt waren. Er lebt in einer ferngeheizten Wohnung mit Bad und Telefon, ein Komfort, von dem 1989 viele nur träumen konnten. …. Die Reichen haben noch die größten Fincas auf Mallorca, aber die Insel gehört längst allen.“ 

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_wahre_grundlegung_der_demokratie_fand_in_israel_statt/

  20. Studie: Armut in Deutschland weiter auf hohem Niveau

    Jeder siebte Deutsche ist nach wie vor von Armut bedroht. Zu diesem Ergebnis kommt der neueste Armutsbericht, den der Paritätische Gesamtverband am Mittwoch in Berlin vorgestellt hat. Danach hat sich die Armut in Deutschland auf hohem Niveau verfestigt.“

    In Berlin selber wuchs die Armut hingegen zwischen 2005 und 2010 so stark wie nirgendwo sonst in Deutschland. Eine ähnlich negative Entwicklung gab es den Angaben zufolge nur noch in Nordrhein-Westfalen. Für besonders besorgniserregend hält Schneider den Trend im Ruhrgebiet: Die Armutsquote in Dortmund sei mittlerweile höher als in Mecklenburg-Vorpommern. Zudem sei die Region als größter deutscher Ballungsraum besonders anfällig für soziale Unruhen: „Sollte dieser Kessel anfangen zu kochen, dürfte es sehr schwer werden, ihn wieder runterzukühlen.“

    http://web.de/magazine/finanzen/geld/14382256-studie-armut-in-deutschland-weiter-auf-hohem-niveau.html

  21. City of Berlin, einst der Sitz des Anti-Semitismus, Begrüssung des Chanukah Menorah Licht

    „BERLIN – Tausende von Menschen in ganz Deutschland begrüßte die erste Nacht von Chanukka Dienstag, mit schätzungsweise 900 Feiernden Einschalten für den Abend das größte Menorah Beleuchtung am Brandenburger Tor.“

    „Koordiniert von Chabad-Lubawitsch Berlin, brachte die Veranstaltung lokalen Rabbiner, Botschafter und Politiker, um eine Plattform errichtet, an der gleichen Stelle, wo im Jahre 1933, schwärmten Horden von uniformierten Männern und Frauen durch mit Fackeln auf Hitlers Aufstieg jubeln.“

    „Die Symbolik der größten Chanukka in Deutschland Menora bringt Licht an einen Ort, dass eine solche Finsternis gehegt wurde nicht auf die Feier der Teilnehmer verloren.“

    „Wolfgang Thierse, ehemaliger Präsident und derzeitige Vizepräsident des Bundestages, eröffnete die Feier mit dem Hinweis auf das Tor der ehemaligen Verein mit dem deutschen Militarismus, sowie der Tatsache, dass die Berliner Mauer zu passieren verwendet innerhalb von nur ein paar Meter von dem Denkmal des dorischen Säulen .“

    „Dieses Tor war einst das Symbol der Ausgrenzung und später Division. Jetzt ist es ein Symbol des Zusammenlebens zwischen Menschen aller unterschiedlichen Hintergründen existieren kann „, erklärte Thierse.“

    „Die Lichter, die leuchten heute Abend hier sind ein Zeichen der Hoffnung, dass eine Koexistenz wird auch in Zukunft fortsetzen werden.“

    http://www.hudson-ny.org/2678/spain-jew-hating

  22. Armutszeugnis für den Nordosten

    „Weiterhin bleibt der Nordosten die Region in Deutschland, in der das höchste Armutsrisiko herrscht: 22,4 Prozent der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern sind armutsgefährdet. Das ist bundesweit der höchste Wert, wie aus dem „Armutsbericht 2011″ des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes hervorgeht.“

    „Als arm gilt nach dieser Definition, wer weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Netto-Einkommens verdient. Für einen Single-Haushalt in Deutschland bedeutet das, weniger als 826 Euro zur Verfügung zu haben. Bei einer vierköpfigen Familie mit zwei Kindern lag die Grenze bei 1.735 Euro nach Abzug von Steuern und Abgaben. Einziger Lichtblick in Mecklenburg-Vorpommern: Im Vergleich zum Vorjahr sank die Quote um 0,7 Prozentpunkte.“

    Quote in Hamburg und Schleswig-Holstein unter Bundesschnitt

    „Im Bundesschnitt waren 14,5 Prozent der Bevökerung oder 12 Millionen Personen armutsgefährdet. Unter dieser Quote liegen Hamburg und Schleswig-Holstein. In der Hansestadt waren 13,3 Prozent und damit 190.000 Menschen armutsgefährdet, darunter 50.000 Kinder unter 15 Jahren. Hamburg kam damit im Ländervergleich auf den viertbesten Wert. Vor sechs Jahren war Hamburg noch auf dem neunten Platz, im Vorjahr lag die Quote bei 14,0 Prozent“

    http://www.ndr.de/regional/armutsbericht103.html

  23. Es stimmt mich immer wieder traurig, wenn Leute meinen, ein historisches Menschheitsverbrechen deswegen relativieren zu müssen, nur weil sie meinen, daß ihre Opfergruppe – aus welchen Gründen auch immer – tatsächlich oder vermeintlich zu wenig Beachtung erfährt.  
    Es darf keine Opfer unterschiedlicher Klasse geben, wie es derzeit leider immer noch der Fall ist.
    Jedes Opfer einer Diktatur ist eines zuviel.
    Und genau deswegen ist die ganze Hysterie um die vermeintliche „Gleichsetzung von Braun und Rot“ nicht ernstzunehmen. Wenn man genauer hinschaut, dann steckt hinter all diesen „Klagen“ letztlich nichts weiter als der Kampf um Pfründe  – oder, ganz konkret gesagt, um Macht, Geld und Posten. Und selbstverständlich sind Gelder gegen Rechtsextremismus nicht dazu da, Parteien und Organisationen aufzupäppeln, die immer noch einen „humanen Kommunismus“ glauben.
    Nach neuen Untersuchungen lösen bei mehr als 60 Prozent (!!!) der Menschen in den westlichen Staaten der Welt Stalins Verbrechen immer noch nicht den gleichen Abscheu aus, wie die Verbrechen Hitlers. Es besteht also noch sehr, sehr viel Lernbedarf.

  24. @ Karl K:
    Ihre Antwort offenbart eigentlich in erster Linie eines: Ignoranz. Dies legt die Vermutung nahe, dass Sie von den großen Namen, die Sie hier normalerweise vor sich her tragen um ihre humanistische Bildung zur Schau zu stellen, kein Wort verstanden haben (den Punkt hatten wir ja bereits an anderer Stelle). Vielleicht nehmen Sie deren Bücher wirklich einmal zur Hand, denn, wie gesagt, nur Feuilleton-Lesen allein ist’s nicht. 

  25. >>“Wie auch immer, an “Ablenkungstaktik” durch die Ministerin halte ich weiter fest, denn was ist ein mögliches gelegentliches Schimpfwort, das auf eine ausgesprochen kritikwürdige Integrationspolitik seitens uneinsichtiger Innenminister und ein beschämendes Integrationsverhalten durch eine weitgehend ignorante Bevölkerung zurückzuführen ist,“<<

    @Herr Schlickewitz,
    Wenn sie jetzt der „ignoranten“ einheimischen Bevölkerung die Schuld dafür geben das sie von den Zuwanderern beschimpft wird dann sollten sich die Juden über Anti-Semitismus auch nicht beklagen…selber schuld! Ne?
    Ihre eigene Logik!

    Oh und Frau Schröder ist in Ordnung.
    Es sind sie Herr Schlickewitz, der hier immer wieder durch eine extrem entstellte Wahrnehmung auffällt.
    Ihre Welt hat mit der Realität nicht viel zu tun…

    @efem

    Von wievielen Nazi-Organisationen reden wir hier denn?

  26. Wertes Auschwitz-Komitee 

    Ich hoffe, dass sich die Bundesregierung nicht Ihren Forderungen nach Rechtsbeugung anschließt, wenn es gegen von Ihnen ausgewählte Feindbilder geht.

    Alle unrechtsstaatlichen Bestrebungen von Extremisten jedweder Couleur oder Glaubensrichtung muss ein entschiedenes rechtstaatlich sehr gut begründetes Nein entgegengesetzt werden.

    Auch zu Deutschland gehört – wie zu allen demokratischen Ländern der Welt – das gesamte Meinungsspektrum, auch wenn man nicht alle Auffassungen teilen muss.

    Solange die Begriffe Antisemitismus, Rassismus und Neofaschismus frei definierbar sind braucht man um Deutschlands Mitte keine Sorge zum Ausdruck bringen, da sämtlich diesbezügliche Statistiken nur einen sehr geringen Aussagewert besitzen.

    Im Gegensatz zu sehr vielen Ländern haben in Deutschland Radikale bei Wahlen keinen Erfolg!
     

  27. Hitler gab nicht „den“ Befehl zum Holocaust

    Lange haben Historiker erfolglos nach Hitlers Weisung für den Völkermord gesucht. Es gab sie nicht, weil sie im System des Dritten Reiches nicht notwendig war.

    Hitlers polykratische Herrschaft

    „Das hatte nichts damit zu tun, dass der Diktator nicht formal Verantwortung für die Verbrechen übernehmen wollte. Vielmehr entsprach es ohnehin seinem Herrschaftsstil, den Dingen ihren Lauf zu lassen und Entscheidungen nur dann zu fällen, wenn unterschiedliche Interessen das unausweichlich erscheinen ließen. Genau nach diesem, in der Fachsprache der Geschichtswissenschaft „polykratisch“ genannten Prinzip funktionierte das gesamte Dritte Reich von 1933 bis 1945.“

    „Deshalb brauchte es gar keine Hitler-Weisung, um den Massenmord umzusetzen – das geschah aufgrund von regionalen Initiativen der SS und (vor allem im besetzten Jugoslawien) der Wehrmacht. An der zentralen Rolle des Diktators ändert das nichts, denn ohne die von höchster Seite stets signalisierte Zustimmung zur Menschenvernichtung wären die mittleren Befehlshaber vor Ort wohl nicht darauf gekommen, ihr grausames Geschäft bis zur äußersten Konsequenz zu treiben. Jede Suche nach dem einen Hitler-Befehl wird also erfolglos bleiben: Es hat ein solches Papier niemals gegeben, es war gar nicht nötig.“

    http://www.welt.de/kultur/history/article13759672/Hitler-gab-nicht-den-Befehl-zum-Holocaust.html

  28. Verfassungsschutz wollte Neonazis Geld für Pässe geben

    „Berlin/Erfurt (dpa) – Bei den Ermittlungen zur Neonazi-Mordserie hat der Thüringer Verfassungsschutz erstmals eingeräumt, dass Geld an das Zwickauer Neonazi-Trio fließen sollte. Diese Informationen habe das Amt von einem ehemaligen Mitarbeiter erhalten.“

    „Die Übergabe sei jedoch gescheitert, da ein Mittelsmann das Geld, das für den Kauf von Pässen bestimmt war, für sich selbst verwandt habe, teilte das Landesamt am Sonntag in Erfurt mit. Auch der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Heinz Fromm, gab nach einem Medienbericht Fehler bei der Beobachtung des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) zu.“

    http://web.de/magazine/nachrichten/deutschland/14360238-verfassungsschutz-wollte-neonazis-geld-fuer-paesse-geben.html

  29. Ein Verbot verbannt leider die braune Ideologie auch nicht aus den Köpfen. Außerdem sollte sich eine Regierung von einem Verein doch nicht sagen lassen wie sie zu handeln hat, demnächst fordern Sie dann auch ein Verbot der Linken weil sie zum Boykott israelischer Waren aufgerufen hatten und sich ja so zu angeblichen „Antisemiten“ entpuppt hätten.  Solch ein Verbotsverfahren sollte gut überlegt sein und von anderen Stellen geprüft werden als von irgend einem e.V.

    • Manche Leute lernen rchtig zu lesen im Kindesalter, manche ihr ganzes Leben nicht und schreiben dann sowas:

      Außerdem sollte sich eine Regierung von einem Verein doch nicht sagen lassen

      Also die paar von den bisher noch nicht der „biologischen Lösung“ anheim Gefallenen, die das Glück haben, sich artikulieren zu können, wie sie das seit 66 Jahren tun, die in vielen Ländern leben, die trotz Vernichtungslagern, anderen KZs, Gefängnissen usw. den nationalsozialistischen, mörderischen Wahn, der sie alle zur Eliminierung bestimmt hatte, per Zufall überlebten, sind „irgend ein Verein“. 

      Wer sowas schreibt, obwohl er hätte lesen können:

      „Wir, die letzten Zeugen des faschistischen Terrors, rufen auf: […]
      Aus der Erfahrung unseres Lebens sagen wir: Nie mehr schweigen, wegsehen, wie und wo auch immer Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit hervortreten! Erinnern heißt handeln!“

      sollte besser den Mund halten bzw. die Finger von der PC-Tastatur lassen.

  30. @Robert Schlickewitz

    „…von zahlreichen in- und ausländischen Menschenrechtsorganisationen gegeißelt…“
     
    Oh, Sie  (vorgeblich?) Gläubiger, wie halten Sie es mit der Geißelung Israels vonseiten dieser „zahlreichen in- und ausländischen Menschenrechtsorganisationen“?
     
    Also, sind das Argumente, oder sind sie es nur dann, „wenn es einem in dem Kram passt!“?
     
    „Nehmen Sie zur Kenntnis, dass Soziologen die Situation der Migranten in Europa bereits seit den 1970er Jahren penibelst untersuchen.“
     
    Ich brauche keine bezahlten Soziologen, ich lebe in Deutschland und habe Augen im Kopf.
     
    „ein Land und immer wieder ein bestimmtes Land, anscheinend die größten Schwierigkeiten mit der Integration von Migranten hat: DEUTSCHLAND“
     
    Sie schreiben Unsinn und Sie wissen das, denke ich.
    Schauen Sie sich in Europa um, Londom hat gerade so lustig gebrannt, schauen Sie nach Frankreich, Holland, Schweden, Italien, Norwegen, Österreich, schauen Sie hin wo sie wollen.   
     
    „Die Wissenschaftler haben alle Seiten abgekopft, warum das so ist.“
    kamen zur Erkenntnis, dass es wohl mit dem vielen Deutschen zueigenen (durch das Dritte Reich besonders geförderten) Überlegenheitsgefühl zu tun hat. Da gibt es ein Volk mitten in Europa, das sich als was Besseres fühlt.“
     
    Ist dies nicht eine Projektion hinsichtlich des „auserwählten Volkes“?
     
    „Dank Deutschlands Zerbrechen sämtlicher menschlicher Hemmschwellen hatten es auch andere Nationen leichter es mit der Menschlichkeit nicht mehr so genau zu nehmen.“
     
    Das ist eine kühne Behauptung, ich denke, der Grund allen Übels ist der (bedingungslose) Egoismus.
     
    Täterland” ist nun mal eine häufig gebrauchte Bezeichnung zur Benennung jenes Landes, das den schlimmsten Zivilisationsbruch der Menschheit verschuldet hat.
     
    Hatte Onkel Adolf nicht etwas jüdisches Blut in den Adern?
    Man hört es hin und wieder, ich weiß es nicht.
     
    „Dass Sie auch noch die 20% Antisemiten in Deutschland von heute anzweifeln…“
     
    Wenn Sie genau gelesen hätten, hätten Sie bemerkt, dass ich von einer höheren Quote ausgehe.
    „…die sogar die Bundesregierung auf ihrer Webseite angibt, ein Prozentsatz,…“
     
    Ich glaube nur, was ich selbst fälsche.
     
    „…legt den Schluss nahe, dass Sie Harald nicht nur ein nationalistischer Neokonservativer, sondern weit Schlimmeres sind.“
     
    Das Übliche.
    Die Moralische Keule durfte natürlich nicht fehlen, aha ein „Rechter“
     
    Mein Großvater hatte die Ehre, im KZ zu sitzen, weil er sich vor und hinter die Juden stellte, zu einer Zeit, als der „Kampf gegen Rechts“ ein realer, exitenz- und lebensbedrohlicher war.
     
     
    Ich nehme Ihnen das nicht krumm, dazu müsste ich es ernst nehmen können.

  31. @Harald entpuppt sich als der typisch deutsche Ignorant, der nicht wahrhaben will, was ihm nicht in den Kram passt.
     
    Die Integrationspolitik der Bundesrepublik wird von zahlreichen in- und ausländischen Menschenrechtsorganisationen regelmäßig seit vielen Jahren geradezu gegeißelt. Wenn Sie das nicht mitbekommen haben, googeln Sie ruhig nach!
     
    Nehmen Sie zur Kenntnis, dass Soziologen die Situation der Migranten in Europa bereits seit den 1970er Jahren penibelst untersuchen. Ferner, dass deren Befragungen und Forschungen immer wieder zu dem traurigen Schluss führten, dass ein Land und immer wieder ein bestimmtes Land, anscheinend die größten Schwierigkeiten mit der Integration von Migranten hat: DEUTSCHLAND
     
    Die Wissenschaftler haben alle Seiten abgekopft, warum das so ist. Mehrere kamen zur Erkenntnis, dass es wohl mit dem vielen Deutschen zueigenen (durch das Dritte Reich besonders geförderten) Überlegenheitsgefühl zu tun hat. Da gibt es ein Volk mitten in Europa, das sich als was Besseres fühlt.
    Begeben Sie sich einmal in eine gut bestückte Bibliothek und suchen Sie sich die relevanten Bücher heraus, Sie werden Augen machen!
     
    Es ist klar, dass Bundesregierung und andere Verantwortliche, auch Medien, kein Interesse daran haben, diese unpopulären Tatsachen einem Volk zuzumuten, das als der „Wirtschaftsmotor der EU“ gilt und das auf gar keinen Fall damit anfangen soll: NACHZUDENKEN.
     
    Täterland“ ist nun mal eine häufig gebrauchte Bezeichnung zur Benennung jenes Landes, das den schlimmsten Zivilisationsbruch der Menschheit verschuldet hat. Da gibt es nicht dran zu rütteln. Dank Deutschlands Zerbrechen sämtlicher menschlicher Hemmschwellen hatten es auch andere Nationen leichter es mit der Menschlichkeit nicht mehr so genau zu nehmen. Wenn Sie die Nachkriegsmenschlichkeitsgeschichte aufmerksam durchgehen und schließlich bei Guantanamo ankommen, wissen Sie was ich meine.
     
    Dass Sie auch noch die 20% Antisemiten in Deutschland von heute anzweifeln, die sogar die Bundesregierung auf ihrer Webseite angibt, ein Prozentsatz, der laut anderer ernst zu nehmender Untersuchungen noch weit höher liegt, legt den Schluss nahe, dass Sie Harald nicht nur ein nationalistischer Neokonservativer, sondern weit Schlimmeres sind.

  32. „Wie auch immer, an “Ablenkungstaktik” durch die Ministerin halte ich weiter fest, denn was ist ein mögliches gelegentliches Schimpfwort“…
     
    …im Vergleich zu Messerstichen und eingetretenen Schädeln: Nüscht.
     
    „das auf eine ausgesprochen kritikwürdige Integrationspolitik seitens uneinsichtiger Innenminister“
    Wer hat die Deutungshoheit?
    Herr Schlickewitz?
     
    „und ein beschämendes Integrationsverhalten durch eine weitgehend ignorante Bevölkerung zurückzuführen ist“
     
    Manche Dinge beantwortet man am besten nicht.
     
    „gegenüber den deutschen Verbrechen des 20. Jh., die allem Anschein nach, so schlecht ‘verdaut’ sind, dass es noch im dritten Jahrtausend im Täterland Deutschland derart zahlreiche gefährliche Neonazis…“
     
    Man züchtet sie.
    Man braucht sie.
    Wie sind Geld wert.
     
    „im Täterland Deutschland“
     
    Schön vorbeigeschifft am expliziten Begriff „Kollektivschuld“, man könnte geneigt sein,
    dies implizit und suggeriert so zu verstehen.
     
    „und einen derart hohen Satz Antisemiten“
    (wenn es sich nicht gerade um „V-Leute“ handelt)
     
    Warum benennen einige in diesem Zusammenhang das „rechte Spektrum“,
    andere das „linke“?
    Dies ist wohl Sache der Schublade, der Brille, der Scheuklappe, des Bretts vor´m Kopf.
     
    Welche Schmach wiegt wohl schwerer, die einiger frustrierter und schimpfender“
    „messerstechender, schädeleintretender, hetzender, islamohirngewaschener, hasspredigender,
    antisemitischer, antideutscher, antidemokratischer, antijüdischer,
     
    „…die „einiger“ „frustrierter“ Migranten“
    „derart zahlreiche gefährliche Neonazis“
     
    was stimmt denn überhaupt an ihrem posting?
     
    „und einen derart hohen Satz Antisemiten (20% und mehr) geben kann?“
    Was man nicht unmittelbar überprüfen kann, kann man (zunächst) getrost behaupten,
    im übrigen werden die Jagd- und Weidegründe zunehmend keine mehr sein, da eine Species
    „der besonderen Art“ die Reviere bevölkert.
    Das einheimische Vieh hat kollektiven Selbstmord beschlossen, mehr oder weniger freiwillig.
     
    So gesehen sehe ich die genannten „20% (und höher) der „Antisemiten“ reichlich untertrieben.
     
    „eines Volkes, welches Aufrufe wie den obigen geradezu provoziert?“
     
     
    Ich frage mich gerade, wer „Neo-Nazismus“ provoziert.
    Genauer:
    Eigentlich frage ich mich nicht.

  33. @Uve + Dr. D. Grunwald
     
    Tatsächlich wurde ich noch nicht beschimpft, weder hier in Bayern, noch in Köln, noch in Berlin, in Brandenburg nicht und auch nicht in Sachsen.
     
    Wie auch immer, an „Ablenkungstaktik“ durch die Ministerin halte ich weiter fest, denn was ist ein mögliches gelegentliches Schimpfwort, das auf eine ausgesprochen kritikwürdige Integrationspolitik seitens uneinsichtiger Innenminister und ein beschämendes Integrationsverhalten durch eine weitgehend ignorante Bevölkerung zurückzuführen ist,
    gegenüber den deutschen Verbrechen des 20. Jh., die allem Anschein nach, so schlecht ‚verdaut‘ sind, dass es noch im dritten Jahrtausend im Täterland Deutschland derart zahlreiche gefährliche Neonazis und einen derart hohen Satz Antisemiten (20% und mehr) geben kann?
     
    Welche Schmach wiegt wohl schwerer, die einiger frustrierter und schimpfender Migranten, oder die eines Volkes, welches Aufrufe wie den obigen geradezu provoziert?
     
    Darüber sollten Sie einmal nachdenken.

  34. „ich weiss nicht in welchem bayerischen Dorf Sie wohnen, aber hier im Rhein-Main Gebiet ist eine gewisse Deutschenfeindlichkeit täglich erfahrbar. Insbesondere durch Türken und Araber. Begriffe wie Scheiß-Deutscher, Scheiß-Kartoffel oder Opfer zeugen ja nicht unbedingt von Sympathie. Und vielleicht gründen sich ja so manche Abneigungen von Deutschen auf eben jene Klientel auf schlechte Erfahrungen, die man gemacht hat. Das dann ausländerfeindlich zu nennen, trifft leider nicht den Kern der Sache.“
     
    Vielleicht gründet sich die „Deutschenfeindlichkeit“ jener „Klientel“ ja wiederum auch auf zuvor gemachte schlechte Erfahrungen mit rassistischen Deutschen? Davon abgesehen, der Begriff „Deutschenfeindlichkeit“  trifft die Sache überhaupt nicht und führt nur in die Irre, da die genannte „Klientel“ in den allermeisten Fällen alle Menschen ablehnt, die einen „westlichen“, liberalen Lebenstil bevorzugen bzw. „Ungläubige“ sind. Das hat mit deutsch oder nicht absolut nix zu tun, da es genauso Belgier, Iraker oder US Bürger treffen kann.                                       Der Begriff „Deutschenfeindlichkeit“ suggeriert demgegenüber eine spezielle Feindschaft gegen Deutsche. Er leistet so der ohnehin schon verbreiteten deutschen Opfermentalität vorschub und bietet Anknüpfungspunkte für die alte Nazilegende von der „Weltverschwörung gegen das deutsche Volk“.         
     
     

  35. @Robert Schlickewitz
    (…) Schröders unerträgliches Gequatsche über angebliche “Deutschenfeindlichkeit” ist reine Ablenkungstaktik und eine bodenlose Unverschämtheit (…)
    Herr Schlickewitz, wenn ich mich auch als deutscher Jude (öffentlich nicht als Jude erkennbar), in der Öffentlichkeit von islamischen Migranten als „Kartoffelfresser, Deutsches Schwein, Nazi u.v.m.“ beschimpfen lassen muss, dann gibt es in dieser Gesellschaft sehrwohl eine „real exestierende“ Deutschenfeindlichlkeit. Wer dies als „angeblich“ und als „Ablenkungstaktik“ bezeichnet, ist entweder ein Ignorant oder hatte das Glück, bisher noch nicht in der v.b. Art und Weise beschimpft zu werden!

  36. „Schröders unerträgliches Gequatsche über angebliche “Deutschenfeindlichkeit” ist reine Ablenkungstaktik und eine bodenlose Unverschämtheit…“
    Herr Schlickewitz,
    ich weiss nicht in welchem bayerischen Dorf Sie wohnen, aber hier im Rhein-Main Gebiet ist eine gewisse Deutschenfeindlichkeit täglich erfahrbar. Insbesondere durch Türken und Araber. Begriffe wie Scheiß-Deutscher, Scheiß-Kartoffel oder Opfer zeugen ja nicht unbedingt von Sympathie. Und vielleicht gründen sich ja so manche Abneigungen von Deutschen auf eben jene Klientel auf schlechte Erfahrungen, die man gemacht hat. Das dann ausländerfeindlich zu nennen, trifft leider nicht den Kern der Sache. Und so gehört eben so manche tolle Studie von ach so wichtigen Leuten in den Papierkorb.

  37. Dieser Aufruf ist besonders interessant für die deutschen Leser hier auf Hagalil die ständig Israels Demokratiefähigkeit in Frage stellen und sich als Besserwisser und Ratgeber aufspielen was Israel zu tun oder zu lassen hat.

    Bei soviel Rechtsradikalismus und Terrorismus mit Duldung deutscher Sicherheitsdienste, Politik und Regierung im eigenen Land ist Kritik an der Israelischen Politik oder an Israelischen Staatsbürgern ein Beweis dafür das deutschland seine Nazivergangenheit über Ablenkung eben dieser Kritik Hegen und Pflegen will.

    Da macht dann auch wieder die gute alte  deutsch arabische Freundschaft Sinn die ja schon in den 30 iger und 40 iger Jahren des letzten Jahrhundert Bestens war.

     

  38. Die Frau Bejarano aus dem Hintergrund instrumentalisieren (so dies zutrifft)* laufen einem aus(ge)laufen(d)en Geschäftsmodell hinterher.
    Realitätsferneres und –ignorierenderes habe ich seit langem nicht gelesen.
    Sie werden ihren Anteil der Suppe auszulöffeln haben(*), denke ich.
    Weiterhin ist Kalkül denkbar.
    Gegen eine solche Annahme wehre ich mich innerlich.
    Was bleibt?
    Kreislers „Blütenstaub macht die Augen schwer, Neues kann nicht gescheh´n“?
    Dies wäre im Herbst eines Lebens angesichts des Erlebten mehr als verständlich.
    Realer wird es dadurch nicht.

  39. Bravo! Kann man wirklich nur unterstützen, was hier gefordert wird!
     
    Die Bundesregierung muss handeln, sie muss aktiv werden, sonst macht sie sich unglaubwürdig und schlimmer noch, sie macht sich mitschuldig.
     
    Erfreulich, dass endlich (in Punkt 4) erkannt wird, was für eine Versagerin und was für ein lächerlicher Windbeutel mit großer Klappe diese Ministerin Schröder ist. Danke für die offenen Worte, die waren schon lange fällig.
    Schröders unerträgliches Gequatsche über angebliche „Deutschenfeindlichkeit“ ist reine Ablenkungstaktik und eine bodenlose Unverschämtheit (siehe YOUTUBE: Umstrittene Doktorarbeit: Kristina Schröder).

  40. IAK – Internationales Auschwitzkomitee – was und wer ist das?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Internationales_Auschwitz_Komitee

    s. auch:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Häftlingsvereinigung

    Darin steht ein Satz, der übertragen auch auf das IAK gemünzt sein könnte:

    „Die Wirkung der Häftlingsvereinigungen ging über weite Strecken nicht über den Kreis ihrer Mitglieder hinaus.“

    Deswegen dürfte der Aufruf keine große Resonanz finden, denn wer kennt schon die Arbeit des IAK, so sehr das auch zu bedauern ist. Viele der Forderungen werden inzwischen wenigstens ansatzweise beachtet, spätestens seit dem Bekanntwerden der „NSU“, aber eben nicht wegen solcher Offenen Briefe, sondern weil die Medien aufnerksam wurden.

    Es wird sich jedoch nach wie vor nichts ändern an der offenen oder indirekten Gleichsetzung von Rechts mit Links, nichts an der Praxis der kaum verstehbaren Praxis von Polizeikräften bei Neonazi-Zusammenrottungen, und schon garnicht bei der Nichtanwendung des Artikel 139 des Grundgesetzes.

    Dieser Artikel, konsequent angewandt, würde es Deutschland erheblich erleichtern, sämtliche Nazi-Organisationen zu verbieten. 

    Warum er nicht beachtet wird, dürfte klar sein: er erinnert daran, dass unbeschadet des Grundgesetzes die Gesetze, die die Alliierten erließen zum Verbot der Nazi-Organisationen und sämtlicher  Nachfolgeorganisationen, nach wie vor Gültigkeit besitzen – aber müssen wir uns von den Siegermächten jetzt noch, 66 Jahre nach der Niederlage, per Alliertem Kontrollrat sagen lassen, was wir zu tun haben? Wär ja noch schöner!

    Vielen Dank an haGalil für die Entscheidung, den Offenen Brief zu publizieren! 

    Außer dort und auf ein paar „linken“ websites ist bisher nichts darüber zu finden im Internet, dabei wirds wohl bleiben. Armes Deutschland.

    Interessant zu erfahren aber wäre, ob, und wenn Ja, was die Kanzleien der Angesprochenen antworten, denn selber was dazu zu sagen finden sie bestimmt unter ihrer Würde. Vermutlich  wird es dort sowieso heißen: Papierkorb.

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