Die Wahrheit über den Gaza-Streifen

Mit dem Ende der fünfjährigen Gefangenschaft von Gilad Shalit haben verschiedene NGOs, in einem Versuch, ihre eigenen Agenden voranzutreiben, die Tatsachen für ihre Zwecke uminterpretiert…

Von Anne Herzberg und Jason Edelstein

Diese Taktik war selten weniger deutlich als in dem Artikel von Sari Bashi, der Direktorin von „Gisha, The Legal Center for Freedom of Movement“. Bashi stützt sich auf sehr selektive Erinnerungen, um das Argument voranzutreiben, der einzige Grund für die Sanktionen Israels gegen die Hamas sei Rache für die Gefangennahme Shalits. Jetzt wo er frei ist, so Bashi, sollte Israel die unbeschränkte Ein- und Ausfuhr aller Güter von und nach Gaza erlauben.

Ihre Argumentation basiert dabei auf der falschen Voraussetzung, die israelische Politik sei das einzige Hindernis auf dem Weg zu „einer Chance für ein normales Leben im Gaza-Streifen und eine Möglichkeit für seine anderthalb Millionen Einwohner, eine gesunde, wohlhabende Gesellschaft aufzubauen, die in der Lage wäre, mit ihren Nachbarn friedlich zusammenzuleben.“

Bashi, so scheint es, lebt in ihrer eigenen Welt, einer Welt ohne 10.000 Raketenangriffe seit 2005, ohne Selbstmordanschläge, Schießattacken, Entführungen und andere Terrorattentate. In dieser fiktionalen Welt existiert dafür eine friedliche Hamas. Während auch wir uns wünschen, dass dies wahr wäre, ist es das leider einfach nicht. Um US-Senator Daniel Patrick Moynihan zu zitieren: Individuen dürfen ihre eigene Meinung haben, aber nicht ihre eigenen Tatsachen.

2005 hat Israel in einem mutigen und wichtigen Politikwechsel 8.000 seiner Bürger aus dem Gaza-Streifen entwurzelt, um den Palästinensern dort eine Chance zu geben, mit dem Aufbau eines Staates zu beginnen und eine wohlhabende Gesellschaft aufzubauen, die Seite an Seite in Frieden mit Israel leben könnte.

Doch anstelle dieses Friedensangebot anzunehmen, haben Einwohner des Gaza-Streifen innerhalb weniger Tage die berühmt-berüchtigten Gewächshäuser zerstört, die Israel für sie zurückgelassen hatte. Der Beschuss durch Raketen und Mörsergranaten ist seitdem entscheidend angestiegen.

Die Hamas hat viele der Grenzübergänge zwischen Israel und dem Gaza-Streifen angegriffen, die dazu dienen, Güter in das Gebiet einzuführen. Häufig wurde so eine Schließung erzwungen. In anderen Fällen wurden Güter von Kämpfern der Hamas für ihre eigenen Zwecke beschlagnahmt. Die Hamas hat auch Vertreter der Europäischen Union angegriffen, die zugestimmt hatten, die Grenze zwischen Ägypten und dem Gaza-Streifen zu überwachen. Diese Vertreter flohen beim ersten Zeichen der Einschüchterung und wurden nicht wieder gesehen.

Schlussendlich drang die Hamas im Juni 2006 in israelisches Territorium ein, ermordete mehrere Soldaten und entführte Shalit. 2007 übernahm die Hamas in einem Staatsstreich die vollständige Kontrolle über den Gaza-Streifen und warf ihre Gegner von der Fatah aus einem 17-stöckigen Gebäude. Wieder stieg die Zahl die Raketenangriffe aus dem Gaza-Streifen an. Erst zu diesem Zeitpunkt verschärfte Israel seine Wirtschaftspolitik gegenüber dem Gaza-Streifen.

Wenn Bashi wirklich denkt, dass die Entführung von Shalit der Grund für die Wirtschaftssanktionen gegen den Gaza-Streifen waren, warum hat dann ihre Organisation „Gisha“ nicht ohne Unterlass für seine Freilassung gekämpft? Warum hat sie nicht immer wieder die Raketenangriffe der Hamas auf israelische Zivilisten oder ihre tödliche Unterdrückung der politischen Opposition verurteilt?

Und warum räumt Bashi nicht den Waffenschmuggel an die Hamas durch Iran und Syrien ein? Warum erklärt sie nicht, dass Israel gemäß der Resolution 1373 des UN-Sicherheitsrats dazu verpflichtet ist, jede direkte und indirekte Unterstützung der Hamas, einer Terrororganisation, zu unterbinden? Und warum verurteilen Bashi und „Gisha“ nicht die Grundsätze der Hamas – einer massenmörderischen, antisemitischen, radikalen Terrororganisation, die ungestraft Zivilisten angreift und ihre eigenen Bürger brutal als menschliche Schutzschilde missbraucht, um ihre Ziele zu erreichen?

Wenn Bashi wirklich möchte, dass die Menschen des Gaza-Streifens „die Chance auf ein normales Leben“ haben, warum startet sie dann keine Kampagne, um sie von der Hamas zu befreien?
Man fragt sich, ob Bashi jemals Aufnahmen aus dem Gaza-Streifen gesehen oder die Nachrichten in den Tagen nach der Heimkehr Gilad Shalits gelesen hat. Neben Berichten über Feiern und Reden, die Mörder wieder zu Hause begrüßten und Rufen nach dem „nächsten Gilad Shalit“ hätte sie auch die Rede von Wafa al-Biss lesen können. Al-Biss war 2005 am Grenzübergang Erez mit elf Kilo Sprengstoff gefasst worden, mit dem sie Israelis töten wollte.

Als sie nun wieder nach Gaza entlassen wurde, erzählte sie einer Menge sie umjubelnder Schulkinder: „Ich hoffe, ihr werdet den selben Pfad gehen, den wir genommen haben, und so Gott will, werden wir einige von euch als Märtyrer sehen“. Die Kinder antworteten: „Wir werden unsere Seelen und unser Blut geben, um die Gefangenen zu erlösen. Wir werden unsere Seelen und unser Blut für dich geben, Palästina.“

Es wäre also wesentlich produktiver, wenn Bashi und „Gisha“ aufhören würden, Hunderttausende Euro, die sie von der EU und europäischen Regierungen erhalten, dazu zu verwenden, nicht nur solche Menschenrechtsthemen herauszupicken, die in ihre politische und ideologische Agenda passen. Sie sollten den Terrorismus eindeutig und dauerhaft verurteilen. Und die israelische Politik im Gaza-Streifen sollte auf eine Art und Weise präsentiert und verstanden werden, die die historischen Tatsachen und die sie begleitenden komplexen Zusammenhänge reflektiert, nicht in einer vereinfachten Version, die so offensichtlich versucht, politische Ziele zu erreichen.

Die Autoren sind tätig für „NGO Monitor“, eine Forschungsinstitution mit Sitz in Jerusalem, deren Ziel es ist, universelle Menschenrechte zu unterstützen und die Diskussion über die Berichte von NGOs, vor allem im Nahen Osten, anzuregen.

Ynet, 28.10.2011, Newsletter der Botschaft des Staates Israel

55 Kommentare zu “Die Wahrheit über den Gaza-Streifen

  1. Jane, nicht die Engländer, der Völkerbund … auch sie sollten den Unterschied erkennen 😉
     
    Der Völkerbund war es, der (sicher nicht ohne Fehler) die Trümmer des österreichisch-ungarischen Reiches aufteilten, der Völkerbund war es auch, der die Trümmer des Osmanenreiches aufteilte – für sie natürlich schockierend, aber es wurden auch nichtmuslimische Ethnien mit Schutzgebieten/Heimstätten bedacht – schauen sie z.B. mal hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag_von_S%C3%A8vres_%28Osmanisches_Reich%29
     
     

  2. @Jane
    Ja, Ja BZ – Juden machen immer alles richtig – ich weiß

    Na sehen Sie geht doch war doch gar nicht so schwer es zu zugeben.

    ich hab auch nichts dagegen, dass es Isreal gibt und Juden dort ihren Staat haben

    Wen Interessiert es ob Sie was dagegen haben oder nicht

    Der Rest von ihrem schrott ist das gleiche Bla Bla wie immer lohnt nicht zu lesen.

    Senden Sie es doch zur UNO die freuen sich darüber über Anitjüdische Hetze 🙂
    Vieleicht bekommen sie einen Job in der Arabischen Antijüdischen Fraktion.

  3. “Wer Frieden will schiesst keine Raketen Richtung Tel Aviv und zeigt damit seine Aggression gegenüber Israel.“
     
    Wer Frieden will drangsaliert auch nicht den anderen auf allen Ebenen, die sich einer überlegenen Militärmacht eben so bieten und sich darin eine Menge einfallen zu lassen, darin war Israel schon immer sehr ‚kreativ‘.

     
    Zunächst einmal ist die Besatzung, vor allem die Besatzung + Besiedelung, eine Aggression gegen die Palästinenser und wie kann man sich selbst so aggressiv verhalten, ohne zu begreifen, dass Aggression eben Aggression erzeugt.

     
    Letztlich ist es leicht, im Wirrwarr der völligen Verzahnung des palästinensischen Gebiets mit dem Staat Israel solche Slogans, wie der Deine Efen, zu setzen, die großzügig die konkrete Chronologie der Ereignisse außer Acht lassen, aber Tatsache ist, dass es mal einen Friedensprozess gab und der wurde glaubwürdig und zureichend von den Palästinensern angegangen mit dem größtmöglichen Entgegenkommen, nämlich der Anerkennung Israels, von den Israelis gab es keinerlei wirkliches Entgegenkommen, wenn man mal von der ebenfalls völlig irreführenden ‚Autonomie‘ absieht, handelt es sich doch um eine ‚Autonomie‘, bzw. ‚TeilAutonomie‘ auf 2 Prozent der Fläche des West-Jordanlands, also das Recht innerhalb einiger Städte die Müllabfuhr selbst zu organisieren..Allein die Zoneneinteilung und die ‚Missinterpretation‘ der Israelis offenbarte die Unseriösität der israelischen Politik, anders ist es nicht zu erklären, dass die Israelis, dass wirklich großzügige vertragliche Entgegenkommen der Palästinenser auf fast 98% der Fläche des WJL ihre Truppen zu stationieren und ihre Sicherheitsinteressen  bis zu einer endgültigen Lösung wahrzunehmen (sie dürften es bis heute bereuen), zum weiteren Zweck der Besiedelung missbrauchte und zwar in einer nie dagewesenen Geschwindigkeit und zwar ganz gleich, welche Partei gerade an der Macht war. Gleichzeitig nahmen die Drangsalierungen des palästinensischen Zivilbevölkerung ein nie gekanntes Ausmaß an, übersähte man doch die West-Bank mit zahlreichen Checkpoints, die das ganze West-Jordanland in ein Freiluftgefängnis verwandelten und die Menschen zu Geiseln in oihren eigenen Ortschaften. Wenn ich mir allein vorstelle, meine Mutter oder Schwester oder Tochter, wäre hochschwanger in Wehen einfach nicht umgehend an einem Checkpoint durchgelassen worden, um dann ihr Kind irgendwo am Straßenrand zu gebären, wie es nicht selten vorgekommen ist, dann hätte ich glaube ich als Palästinenser weiß Gott schon allein deshalb große Lust eine Bombe zu schmeißen und ich denke würde dies Israelis passieren, sie würden auch so fühlen.

     
    Den Extremisten unter den Palästinensern, welche gegen das Abkommen waren und die Friedensperspektive anzweifelten, gab die israelische Politik und auch die ebenfalls eskalierende Gewalt der jüdischen Extremisten, die das ja im Einklang mit ihren ‚palästinensichen Kollegen‘ sabotierten, so jedenfalls Recht. Arafat setzte allerdings jahrelang alles daran Anschläge zu verhindern, setzte 1000de von Hamasaktivisten im Gefängnis fest und selbst der Shin Bet lobte die Mitarbeit.
     
    Letztendlich muss man leider konstatieren, dass Arafat Israel tatsächlich viel zu weit entgegengekommen war, denn was immer sich ihnen an großzügigem Entgegenkommen bot, nutzten die Isrelis in der Absicht den Prozesses zu sabotieren und zu verhindern. Dass manche Palästinener ihn als korrupt bezeichnen, wird von israelischer Seite gerne missinterpretiert – als korrupt empfanden irgendwann die Palästinenser den Umtand, dass er natürlich auch durch dieses endlose Entgegenkommen ohne wirkliche Gegenleistung der Israelis, seine Macht festigte, allerdings glaube ich, dass er tatsächlich im Vertrauen auf die Macht der positiven Schritte agierte und da hatte er leider bei den Israelis keine Chance. Natürlich gibt es Israelis, Juden, die das auch sehen und sahen und die vermutlich an der einseitigen, und sehr gewalttätigen Politik Israels verzweifeln, aber leider ist es eine Minderheit und das war, wenn man es genau nimmt, eben leider auch schon während der Oslo-Jahre so, auch wenn sie damals ihre Hochzeit hatte.
     
    Ich frage mich, wie autistisch all die ZionZeloten eigentlich sind (oder einfach nur unehrlich, dass kann ich nicht beurteilen), wenn Sie, dass was ich schreibe, eine böswillige Unterstellung nennen, wenn doch im Internet selbst Videos von Netanyahu zirkulieren, auf denen er sich brüstet den Oslo-Prozess erfolgreich sabotiert zu haben.

     
    Dass dann unter einer über die Maßen überlegenen Militärdiktatur, die kaum etwas auf die Menschenrechte der Menschen unter Besatzung gibt und systematische das Völkerrecht missachtet, und die vor dem Hintergrund einer diplomatischen Charme-Offensive, wie sie die Oslo-Verträge darstellten, nicht auch entsprechende konkrete  und auch wirklich zureichende Schritte einleitet, um ihren Teil der Befriedung auch glaubwürdig zu liefern, weiterhin für Unruhe und den Fortgang der Gewalt sorgt ist schlichtweg logisch, so konnte Arafat nichts daran ändern und kein Mensch der Welt hätte es unter diesen Umständen gekonnt. Es ist auch nicht redlich solches zu verlangen, während man selbst ein unkontrollierbares Gewaltmonopol über die Menschen unter Besatzung ausübt und auch die verbrieften Rechte der Menschen unter Besatzung geradezu systematisch missachtet.


    Baruch hashem wir sind zurück in Eretz Israel und wir machen alles richtig


    Ja, Ja BZ – Juden machen immer alles richtig – ich weiß
     
    – ich hab auch nichts dagegen, dass es Isreal gibt und Juden dort ihren Staat haben (nach dem Holocaust kann ich mehr als verstehen, wie dankbar viele Juden eine ‚eigene Heimstätte‘ willkommen hießen), wenn ich auch denke, dass die Staatsgründung einen massiven Schönheitsmakel hatte, eine ethnische ‚Säuberung‘ erheblichen Ausmaßes, allerdings ist mir klar, dass in dieser Welt schlichtweg alles auch mit Unrecht behaftet ist, so auch die Staatsgründung Isreals – kein Grund nicht im Hier und Jetzt die Dinge pragmatisch zu akzeptieren und das beste daraus zu machen – nach meiner Wahrnehmung waren die Palsätinenser dazu bereit und sind es letztendlich noch, sicher nicht weil sie Israel so toll finden oder so liebe haben, das wäre auch ein bischen viel verlangt, sondern weil auch die Mehrheit der Palsätinenser pragmatische Realisten sind, die einfach endlich in Frieden leben wollen. Tatsache ist, dass sich Israel bis heute glaubwürdig zu einer solchen entsprechenden Haltung leider nicht durchringen konnte. Camp David 2000 war nach allem was aus glaubwürdiger Quelle angeführt wird und in Anbetracht der Chronologie der Ereignisse kein gutes Angebot, wenn es nicht gar eine Inszenierung war, um sich des lästigen den Verbündeten geschuldeten ‚Friedensprozesses‘ mit Pauken und Trompeten endlich zu entledigen . Die Wahrheit ist, sie wollen einfach das Land und selbst hier bestreitet das kaum jemand. Den Widersinn dieer Haltung nicht zu sehen, das grenzt eigentlich an pathologischen Autismus. In Anbetracht der absoluten militärischen Überlegenheit, glaubt Israel, in einem nicht enden wollenden Machtrausch, kein Entgegenkommen nötig zu haben. Was immer es an Entgegenkommen gab, scheint im Nachhinein eher eine Konzession an die Verbündeten, deren Anliegen man leider nicht nur barsch ignorieren kann, nicht aber als ehrliches Entgegenkommen für eine friedliche Lösung im Respekt für das Völkerrecht, dass für alle gilt, Israelis und Palästinenser. Das macht sich auch immer wieder im Duktus vieler Poster hier bemerkbar, wenn sie zum Beispiel Dinge sagen wie ‚Wir haben ihnen angeboten – und sie haben nicht akzeptiert‘ – ohne nach dem warum zu fragen und ohne zu begreifen, dass die Palsätinenser guten Grund und auch das Recht haben ihre Position zu verteidigen und ein Diktat eben nicht akzeptabel ist (und auch keine guten Abkommen schafft).

     
    @Willow – das Mandat für Palästina ist nach der Staatsgründung Isreals hinfällig und

    „Die San Remo Resolution war das Hauptdokument für die jüdischen Recht auf das Land.“
     
    So war das natürlich nicht. Die Engländern haben den Juden die Errichtung einer ‚Heimstätte‘ versprochen, was immer das auch heißen mag, allerdings nur im Einklang mit den verbrieften Rechten der einheimischen Bevölkerung, deren Rechte dadurch nicht angetatstet werden durften. (auch das ist natürlich schon nicht so ganz realistisch)


    Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische in Palästina“. Dies unter der Bedingung, „dass nichts getan werden soll, was die bürgerlichen und religiösen Rechte bestehender nichtjüdischer Gemeinschaften in Palästina […] beeinträchtigen würde“.
     
    Die Engländer richteten es damals auch ein, dass Juden dann einen palsätinensischen Pass erhielten.
     
    Zudem haben die Engländer leider nach allen Seiten alles mögliche versprochen. Tatsächlich haben sie zuvor die Macht in Palästina nur mit Hilfe der palsätinensischen Kämpfer erhalten, denen sie im Gegenzug für den gemeinschaftlichen Kampf gegen das Osmanische Reich die arabische Herrschaft über Palsätina versprachen.
     
    Wenn man dann noch in Betracht zieht, dass ‚Einheimische‘ grundsätzlich Rechte haben, und zwar ganz egal unter welcher Flagge, eben weil sie die ‚Einheimischen‘ sind, und wenn man dann noch bedenkt, dass die Engländer die Macht dort ja womöglich gar nicht erhalten hätten, hätten ihnen die Palsätinenser nicht geholfen – dann wird das ganze aus der Ferne betrachtet ziemlich verwerflich; wenn man nicht ohnehin, wie es heute den allgemeinen Moralvorstellungen, und auch den völkerrechtlichen Grundlagen entsprechend, das ganze koloniale Unternehmen als Unrecht einordnet und damit auch alle Versprechungen, die die Engländer hinsichtlich eines Landes machten, dass ihnen eben auch nicht gehört.
     
    Den Engländern gehört England.

  4. Iran Backs Islamic Jihad’s 8,000-Man Army in Gaza
    „Hamas’ rival Islamic Jihad has built an 8,000-man army supported by Iran and “ready for martyrdom or victory. Martyrdom is more desirable.“

    “Martyrdom is the more desirable,“ it says.“

    „Its estimate of the number of terrorists trained for war against Israelis the first time Islamic Jihad has disclosed how many fighters it has.“
    „We are proud and honored to say that the Islamic Republic of Iran gives us support and help,“ Abu Ahmed, the spokesman for Islamic Jihad’s al-Quds Brigades told Reuters in a rare interview.“
    „He denied that its weapons come from Iran and refused to comment on whether its fighters were trained by Iranians. Israeli intelligence officials previously have said that Hamas and other terrorists often travel to Iran, where Revolutionary Guards teach them.“
    „What I will say is that we have every right to turn to every source of power for help,“ said Abu Ahmed.“
    „He told the interviewer that there is a demand from young people to join Islamic Jihad but that it “can’t accept everyone … It is a question of quality, not quantity.”
    „Concerning Israel’s successful targeting of Islamic Jihad terrorists last week, Abu Ahmed commented, „It is a good feeling to be under drone attack. When we chose the path of resistance, we opted either for martyrdom or victory. Martyrdom is the more desirable.”
    „Islamic Jihad has become more prominent by virtue of its not being in an official political role in Gaza, which officially is governed by Hamas.“
    „It has been the most prominent holdout in a number of “ceasefires” from Gaza, none of which has held for a long time.“
    „Abu Ahmed boasted of an advanced missile launcher that it showed on a video last week as it fired multiple missiles almost simultaneously from a pick-up truck. Israeli military officials think the video may have been taken in some other area, such as Lebanon or Iran.“
    „However, Abu Ahmed maintained, „The al-Quds Brigades really surprised Israel, forcing them to rethink their assessment of us … I don’t think they realized we had that weaponry.”

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