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Assads Mordmaschine bremsen: Kein syrisches Öl nach Europa

Die Gewalt in Syrien wird durch Erdöleinnahmen aus Europa gespeist. Ein europaweites Ölembargo würde die Handlungsfähigkeit des Regimes beschränken und so weiteres Morden verhindern…

Lassen Sie uns Europas Staatschefs zur Verhängung eines sofortigen Ölembargos aufrufen“ meinen Stephanie, Pascal, Morgan, Alice, Ricken, Wissam und das ganze Avaaz-Team, denn Syriens Präsident Assad bezahlt seine Schergen, um Krieg gegen das eigene Volk zu führen, das heisst, er braucht Geld.

Regierungen auf der ganzen Welt haben die Gräueltaten verurteilt. Jetzt könnten die wichtigsten Europäischen Staatschefs den Geldfluss, der dieses Blutbad finanziert, stoppen.
Deutschland, Frankreich und Italien sind die drei Hauptimporteure syrischen Öls. Sollten sie sich für die Verhängung umgehender EU-Sanktionen einsetzen, würden Assads finanzielle Mittel versiegen.

Assad hat politische Appelle in seinen Übergriffen ignoriert und EU Staatsführer haben die Erhebung von Sanktionen diskutiert. Doch nur eine weltweite Protestwelle wird sie zum schnellen Handeln bewegen. Täglich werden dutzende von Syrern erschossen, gefoltert oder verschwinden ganz einfach, nur weil sie sich für grundlegende demokratische Rechte aussprechen. Die EU kann die Finanzierung der Gewaltanwendung jetzt beenden.

Klicken Sie den Link, um die Petition an die EU-Staats- und Regierungschefs zur sofortigen Umsetzung eines Ölembargos gegen Syrien zu unterzeichnen:
http://www.avaaz.org/de/no_blood_for_oil/?vl

Wir alle haben die Bilder der Gewalt aus Syrien gesehen, oder darüber gelesen — viele der Berichte stammen von Bürgerjournalisten, die von Avaaz unterstützt werden und ihr Leben riskieren, um über die Brutalität zu berichten. Jetzt haben wir die Gelegenheit unser Entsetzen in konkrete Maßnahmen umzusetzen. Experten zufolge würde ein europaweites Ölembargo den Geldfluss an Assads Schergen erheblich einschränken, und hätte minimale Auswirkungen auf die syrische Bevölkerung und auf die europäische Wirtschaft.

Die syrischen Ölexporte werden fast ausschließlich von Deutschland, Frankreich und Italien gekauft und weiterverarbeitet. Doch bisher haben sie ihre privilegierten Handelsbeziehungen mit Assad noch nicht als Druckmittel eingesetzt. Sie haben die Gewalt nur verurteilt. Zeitungen berichten, dass einige EU-Politiker bereits ein Ölembargo fordern. Lassen Sie uns jetzt den Druck erhöhen und diese Sanktionen durchsetzen, um Assads Mörderregime den Geldhahn zuzudrehen.

Schließen Sie sich dem Aufruf an und lassen Sie uns gemeinsam den Geldfluss an die syrischen Truppen stoppen.
Klicken Sie auf den Link und unterschreiben Sie die Petition für ein EU-Ölembargo und senden Sie die Meldung an alle, die Sie kennen:
http://www.avaaz.org/de/no_blood_for_oil/?vl

Avaaz-Mitglieder spielten eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung der Syrer bei ihren Bemühungen für Frieden, Demokratie und Menschenrechte. Ein Großteil der Aufnahmen und Informationen, die um die Welt gehen, wurden durch Kleinspenden von Avaaz-Mitgliedern weltweit gefördert. Gemeinsam geben wir den Impuls für unverzügliche Maßnahmen seitens der EU, damit die Gewalt gegen die syrische Bevölkerung eingestellt wird.

Weitere Informationen:

Syrische Truppen setzen Offensive im Norden fort, Neue Zürcher Zeitung
http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/syrien_10_august_1.11860233.html

Europäische Staaten drohen Syrien indirekt mit UN-Sanktionen, Reuters
http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE77A05N20110811

Mehr Druck auf Assad gefordert, TAZ
http://www.taz.de/Deutsche-Syrien-Politik/!75969/

CDU-Außenpolitiker für wirtschaftliche Sanktionen gegen Syrien, Dradio
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/1523240/

Assads Truppen feuerten auf Minarett, Der Spiegel
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,779629,00.html

Saudi-Arabien ändert Syrien-Taktik, Deutsche Welle
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15307395,00.html