Rückblick: Galina Breitkreuz zu Gast in der Budge-Stiftung

Die Autorin des Films „Der Rabbi und die Alten“ war mit ihrem Filmteam, dem Kameramann und dem Tontechniker zu Gast in der Stiftung…

Alle hatten sich auf das Treffen mit den Akteuren des Films, Anni Bober, Lotti Bruchfeld, Israel Gutman und Bert Silbermann gefreut. Die herzlichen Begrüßungsszenen verdeutlichten, dass die Freude auf beiden Seiten groß war. Zirka fünfzig Bewohner des Hauses hatten sich im Rosl-und Paul-Arnsberg-Saal eingefunden um gemeinsam den hier im Hause entstandenen Film anzusehen.

Früherer Bericht: http://www.hagalil.com/2011/06/18/budge-6/

Einführende Worte von Herrn Meinhard Schmidt-Degenhardt vom Hessischen Rundfunk machten deutlich, dass der Film auf ein reges Interesse bei den Sendeanstalten der ARD gestoßen war. Neben der Erstausstrahlung in der ARD wurde der Film auch in mehreren dritten Programmen gezeigt, so dass mittlerweile mehrere Millionen Zuschauer diesen Film gesehen haben. Uns vorliegende Reaktionen lassen erkennen, dass dieser Film die Zuschauer angesprochen und berührt hat, betonte Geschäftsführer Heinz Rauber. Der Film hat zum BeispielSorge dafür getragen, dass Herr Bert Silbermann sich demnächst in Berlin mit einem Verwandten treffen wird, den er seit dreißig Jahren nicht mehr gesehen hat. Die Angehörigen von Lotti Bruchfeld meldeten sich aus Chile und waren voller Stolz, dass das Leben von Frau Bruchfeld so viel Aufmerksamkeit erregt. Israel Gutman erhielt einen Brief aus Zürich. Dieser Brief ist fast eine „Liebeserklärung“ an Herrn Gutman.

Meinhard Schmidt-Degenhardt, Galina Breitkreuz mit Geschäft5sführer, Heinz Rauber, von rechts

Das Filmteam zeigte sich dankbar gegenüber den Mitwirkenden, da diese durch ihre Offenheit, durch ihr Vertrauen und ihre aktive Mitgestaltung zur Wirkung des Films einen ganz bedeutsamen Beitrag geleistet hätten. Kritisch angemerkt wurde, dass der Film nicht deutlich genug auf das gemeinsame Leben von Juden und Christen unter einem Dach hingewiesen habe.